Chemebochavi

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Die Chemebochavi waren die Bewohner des Planeten Chemeb in der Galaxie Phariske-Erigon (Milchstraße).

PR2801.jpg
Heft: PR 2801
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Chemebochavi sind ein humanoides Volk, das ein Exoskelett besitzt. Sie sehen auf den ersten Blick aus als bestünden sie nur aus Knochen. Ihr spitz zulaufender Kopf erinnert an den skelettierten Schädel eines Wolfes. Das Exoskelett ist von graubrauner Farbe und wirkt wie ein an seinen Segmenten flexibler Körperpanzer. Zahlreiche im Inneren des Körpers vorhandene Kugelgelenke ermöglichen eine hohe Beweglichkeit. Die Arme wirken menschenähnlich, während die Beine ungewöhnlich stark gekrümmt sind, wodurch ein watschelnd wirkender Gang zustande kommt. Aus der Brust ragt ein den Armen ähnlicher Fortsatz, der allerdings keine Hand oder Finger besitzt. (PR 2801)

Bekannte Chemebochavi

Gesellschaft

Allgemeines

Das Leben der Chemebochavi ist geprägt von dem Streben nach Perfektion. Vor allem gilt dies für die Gestaltung ihrer Umwelt. Chemeb wurde von ihnen in eine riesige Parklandschaft umgestaltet, die von runden und geschwungenen Formen dominiert wird. Es gibt nirgends Ecken und Kanten. Alle Rasenflächen, Wege und Gewässer fügen sich harmonisch in dieses Gesamtkonzept ein. (PR 2801)

Ihre Siedlungen und Habitate werden von den Chemebochavi Behaglichkeiten genannt. (PR 2801)

Regierung

Ein sehr hohes Ansehen in der chemebochavischen Gesellschaft genießen die für die Gestaltung der Landschaft zuständigen Gärtner. Aus ihren Reihen und denen verdienter Architekten sowie sozialer Mediatoren werden die herausragendsten zu Mitgliedern der Regierung ernannt, die als Vortrefflichkeiten bezeichnet werden. (PR 2801)

Religion

Ähnlich wie viele Terraner pflegen die Chemebochavi als Beisetzungsritual die Erdbestattung. Der Tote soll in der Erde zerfallen und so wieder eins werden mit der Welt, die ihn hervorgebracht hat. Sollte dies nicht möglich sein, fragen die Vortrefflichkeiten in der Bevölkerung nach Freiwilligen, die bereit sind, sich das Leben zu nehmen, um an Stelle des ursprünglich Verstorbenen bestattet zu werden. (PR 2801)

Die Gräber besonders verdienter Individuen werden mit großen oxidierten eisernen Skulpturen geschmückt. (PR 2801)

Technik

Raumschiffe und Habitate

Die Raumschiffe und -stationen der Chemebochavi haben die Form großer Räder mit zwei sich kreuzenden Speichen. Die Gebilde machen einen filigranen und zerbrechlichen Eindruck, was vermutlich auch daher rührt, dass die Chemebochavi die Raumfahrt erst seit kurzer Zeit betreiben und keine Materialien ähnlich dem Arkonstahl oder Terkonit kennen. (PR 2801)

Ihre Habitate sind in den Orbits und den Lagrange-Punkten der von ihnen besiedelten Planeten im Achalabatsystem stationiert. (PR 2801)

Geschichte

Im Jahre 20.103.191 v. Chr. waren die Chemebochavi ein harmloses und friedliches Volk, das die Raumfahrt erst vor kurzer Zeit entdeckt hatte. Zu dieser Zeit erreichte die in die Vergangenheit verschlagene RAS TSCHUBAI auf der Suche nach Kontakt zu der Organisation Kodex das Sonnensystem Achalabat. Die Besatzung wurde Zeuge des Angriffs der Tiuphoren auf Chemeb, den Heimatplaneten der Chemebochavi. Die Terraner hatten erst wenige Tage zuvor miterleben müssen, wie die Tiuphoren die Bevölkerungen mehrerer anderer Planeten gnadenlos ausgelöscht hatten. Perry Rhodan entschloss sich daraufhin, mit der RAS TSCHUBAI gegen die Tiuphoren vorzugehen. Der terranische Omniträger und seine Beiboote vernichteten das am Systemrand wartende Sterngewerk sowie alle zu ihm gehörenden Sternspringer bis auf einen. (PR 2801)

Die Bedrohung der vollständigen Vernichtung durch die Tiuphoren hatte den Chemebochavi einen kollektiven Schock versetzt, der sie auch den Terranern gegenüber sehr misstrauisch reagieren ließ. Trotzdem gelang es Perry Rhodan bei einem Zwischenstopp auf der orbitalen Behaglichkeit Cheempur die Erlaubnis zu erhalten, mit dem Schlachtkreuzer BJO BREISKOLL, einem Beiboot der RAS TSCHUBAI, auf Chemeb zu landen. In der Stadt Chosslan kam es zu einem Treffen mit den beiden Vortrefflichkeiten Vees'Chasd und S'chahod, sowie dem Rayonen Goyro Shaccner, einem Vertreter des Kodex. (PR 2801)

Das Gespräch wurde gleich zu Beginn von dem Angriff des letzten noch verbliebenen Sternspringers der Tiuphoren gestört, der in einer selbstmörderischen Aktion auf Chemeb zuraste. Kurz vor dem Aufschlag des Schiffes auf der Oberfläche lösten sich ein gutes Dutzend Beiboote von dem in Auflösung begriffenen Mutterschiff. Der Sternspringer verglühte in der Atmosphäre, während mehrere der kleineren Schiffe auf Chemeb abstürzten. Zwei davon richteten erhebliche Verwüstungen in Chosslan an, aber einigen anderen gelang es geregelt in der Behaglichkeit zu landen und mehrere tausend tuiphorische Raumlandesoldaten auszuschleusen. (PR 2801)

Das auf der BJO BREISKOLL stationierte Erste Raumlandebataillon der RAS TSCHUBAI ging unter dem Kommando von Major Tatsu Feydursi zum Gegenangriff über und rieb die tiuphorischen Streitkräfte auf. Durch die abstürzenden Raumschiffe und die Kämpfe kamen zehntausende Bewohner Chosslans und 24 Angehörige des 1-RLB-RT ums Leben. Die Terraner wurden von den Chemebochavi als Retter angesehen und die Gefallenen in einer feierlichen Zeremonie, bei der Oberstleutnant Licco Yukawa und Major Tatsu Feydursi einen alten irischen Segen sangen, der alle Anwesenden tief berührte, in den Gärten der Behaglichkeit beigesetzt. (PR 2801)

Einige Tage später verließ die RAS TSCHUBAI das Achalabatsystem, nachdem Perry Rhodan von Goyro Shaccner die Nachricht erhalten hatte, dass Mitglieder der rayonischen Regierung bereit waren, mit ihm zu sprechen. Das nächste Ziel des Omniträgers war die Sternenmark-Bastion Vennbacc. (PR 2801)

Quelle

PR 2801