Bernard Stoessel

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Bernard Stoessel (* 1949) gehört zu den Urgesteinen der Risszeichner der Perry Rhodan-Serie. Ab 1969 unterstützte er Rudolf Zengerle, der mit den Risszeichnungen bei Perry Rhodan begonnen hatte, diesen Bereich weiter auszubauen.

Anmerkung: Man findet häufig die falsche Schreibweise Bernhard Stoessel.

© Frostrubin

Stoessel ist amerikanischer Staatsbürger. Seit 1961 lebt der Betriebskonstrukteur in  Wikipedia-logo.pngDeutschland. Sein Interesse für Flugzeuge und Raumfahrzeuge spiegelt sich in seinen Risszeichnungen wieder, besonders im Realismus der Darstellung. 1983 wurden drei niederländische Perry Rhodan-Romane mit seinen Illustrationen versehen.

Risszeichnungen

Risszeichnungen der Perry Rhodan-Heftserie

Risszeichnungen im Perry Rhodan-Magazin

Risszeichnungen für andere Produkte

  • Risszeichnung der RITTERSPORN (Doppelroman: Sternenschiff der Abenteuer von Martin Hollburg (Pseudonym für Wolfgang E. Hohlbein, Der Findling im All) und Martin Eisele (Pseudonym von Martin Baresch, Schatten an Bord))

Titelbilder

Niederländische Perry Rhodan-Serie

Sonstiges

Trivia

  • In den 1970er Jahren bekam Bernard Stoessel von William Voltz den Vorschlag, die Titelbilder für die Perry Rhodan- und Atlan-Hefte zu malen und Innenillustrationen zu zeichnen. Johnny Bruck wollte sich zur Ruhe setzen, doch das deutsche Finanzamt vereitelte dies wegen Steuerschulden, deshalb musste er weiter arbeiten. (Quelle: Bernard Stoessel in persönlichem Gespräch auf Franken Con 2 und 3)
  • In der damaligen Zeit war die Koordinierung der Risszeichner chaotisch. Stoessel zeichnete diverse Aufträge doppelt, wie zum Beispiel den TARA III UH oder die Moskito-Jet. Der letzte doppelt gezeichnete Auftrag wurde der »Schlachtjäger des Carsualschen Bundes«. Aus einer Risszeichnung, die ursprünglich ein »Wachfort der Arkoniden« darstellte, wurde eine »Wachplattform des Carsualschen Bundes«. (Quelle: Bernard Stoessel in persönlichem Gespräch auf dem Franken Con 3)

Weblink

Liste der Risszeichnungen auf www.rz-journal.de

Quelle

  • Bernard Stoessel beschäftigt sich mit „Science Fiction“. Auf dem Reißbrett ist das All schon erobert. (Stadt Erlangen, Lokalzeitung vom 23. August 1977) – abgedruckt auch in PR 856, LKS