Beryn Mogaw

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Beryn Mogaw war ein Olymper und um 1550 NGZ Argyris des Olymp-Komplexes. (PR-Olymp 1)

Erscheinungsbild

Im Jahr 1500 NGZ war er 45 Jahre alt und von mittlerer Körpergröße. Er besaß ein breites Gesicht, dessen Wangen zur Röte neigten. Eine erstaunlich feine Nase saß über einem schmalen Mund. (PR-Olymp 1, S. 18, 25) Mogaw war glatzköpfig. Seine Haut war gebräunt. (PR-Olymp 2, S. 12) Seine Augen waren wasserblau. (PR-Olymp 9, S. 18)

Bei offiziellen Anlässen trug er die traditionelle Freihändler-Kleidung: einen Dreispitz mit einigen Orden darauf, lange Seidenhosen, Halbschuhe mit Schnallen, ein Rüschenhemd, ein kunstvoll geknotetes Tuch und dazu einen offenen Gehrock. (PR-Olymp 1, S. 25) Aber auch privat trug er gerne Hüte, zum Beispiel einen Jägerhut mit der Schärpe aus Bengaschhaut oder eine Kopfbedeckung aus feinstem girmomarischen Samt. (PR-Olymp 2, S. 13, PR-Olymp 3, S. 7)

Charakterisierung

Beryn Mogaw war 1550 NGZ Argyris des Olymp-Komplexes, der Familienpatriarch und ein Geschäftsmann. Ohne seine Einwilligung wurden keine Geschäfte getätigt, wofür er auch beim Volk wegen der mangelnden Trennung von Regierung und Geschäft in der Kritik stand. Er führte den Staat wie ein Familienunternehmen. Dazu neigte er zum  Wikipedia-logo.pngNepotismus. Schlüsselposten waren mit Freunden und ihm loyalen Personen besetzt. Mogaw fackelte nicht lange und entließ sehr schnell Personal. Sein politisches Motiv war »Olymp zuerst«. An anderen Sternsystemen hatte er nicht viel Interesse. (PR-Olymp 1, S. 20)

An seiner Seite war keine Ehefrau und er hatte auch keine Kinder, da er meinte, diese würden ohnehin nur auf seinen Thron und sein Erbe aus sein. Zudem hielt er nicht viel von Treue. Er sah sich als »Kaiser für eine Nacht«. (PR-Olymp 1, S. 26)

Mogaw war eitel und ließ seit seiner Amtsübernahme als Argyris Statuen und Büsten von sich selbst in steigender Zahl aufstellen. Für ihn zählten allein Geschäftserfolge, Gefühle waren ihm lästig. Er neigte zu unkontrollierten Wutausbrüchen. Allerdings konnte er auch ausdauernd ein Ziel verfolgen und ließ sich von vorübergehenden Misserfolgen nicht entmutigen. (PR-Olymp 1, S. 53–54)

Pünktlichkeit war dem Kaiser das oberste Gebot. Wer zu spät erschien, aber auch zu früh, erregte sehr schnell den Zorn des Herrschers. Mogaw war ein trinkfester Whisky-Genießer und bevorzugte den Venusischen Feuerwhisky mit Eis, trank aber auch einen Feuerwhisky Old Fashioned. (PR-Olymp 1, S. 24, 35, PR-Olymp 2, S. 13, 32)

Er verließ nur ungern seine Wohnresidenz innerhalb des Kaiserlichen Palastes, der sich in der Argyrischen Säule des Ostens in Trade-City befand. (PR-Olymp 1, PR-Olymp 2) Dort ließ er sein Großes Vergnügungslager einrichten. (PR-Olymp 11, S. 36)

Er vertraute als einzigem vorbehaltlos Talin Buff. Dennoch behandelte er den Rospaner zumeist schlecht. (PR-Olymp 1, S. 18–19)

Geschichte

Beryn Mogaw, geboren circa 1455 NGZ, war der ältester Sohn des Patriarchen der Mogawsippe. In seiner Jugend galt er als begabter Tänzer, doch sein despotischer Vater verweigerte ihm die Karriere im Kaiserlichen Opernhaus. (PR-Olymp 11, S. 40)

Circa 1500 NGZ besuchte er zusammen mit seinen Eltern ein Waisenhaus in Trade City, das seiner Familie gehörte. Beryn fand dort den 13 Jahre alten »Rospaner« Talin Buff spaßig und skurril. Er nahm ihn mit, sozusagen als einzigartiges Spielzeug für alle Gelegenheiten. (PR-Olymp 1, S. 18)

Durch Intrigen gegen seine eigene Familie entmachtete er seinen Vater und wurde selbst Familienpatriarch. Dennoch versorgte er seine Familie gut, damit sie sich nicht gegen ihn erhob. (PR-Olymp 1, S. 26) Sein Reichtum begründete sich auf zahlreiche gewagte Spekulationen mit Immobilien und Raumschiffen. (PR-Olymp 9, S. 18)

Im Jahr 1522 NGZ putschte sich Mogaw nach langer Vorbereitungszeit an die Macht. Er brachte die wichtigsten Handelshäuser auf seine Seite, entzog dem bisherigen Kaiserpaar jegliche Unterstützung im Parlament und zwang es zum Rücktritt. Die Neuwahl gewann er aufgrund vieler Versprechen, die zu mehr Reichtum und Wohlstand führen sollten. 1525 NGZ fing Mogaw an, Kontakt mit dem Neuen Tamanium aufzunehmen – eine lange Vorbereitungsphase zur stillen Übernahme des Olymp-Komplexes durch die Tefroder begann. (PR-Olymp 1, S. 60)

Der mit dem Machtaufstieg Beryn Mogaws verbundene wirtschaftliche Aufstieg Olymps sicherte ihm erneuten Sieg bei den Wahlen von 1542 NGZ. Aus der olympischen Bevölkerung wurde er dabei von den Nationalisten unterstützt. (PR-Olymp 2, S. 27, 31)

Im Jahr 1550 NGZ standen die Geheimverhandlungen mit dem Neuen Tamanium vor dem Abschluss. Mogaw wollte den Olymp-Komplex gegen den Willen der Bevölkerung, die sich am 1. Juni 1518 NGZ in einer Volksabstimmung gegen einen Beitritt ausgesprochen hatte, aus der LFG lösen und den Tefrodern unter Vetris-Molaud anschließen. Der Tod von Zogef Rabild während eines offiziellen Empfanges auf Olymp führte jedoch zu einem jähen Ende der Verhandlungen. Beryn Mogaw wurde von Onara Gholad gar der Ermordung des Botschafters beschuldigt. (PR-Olymp 1, S. 56–61)

Der Argyris geriet wegen des Mordfalles in heftigen Streit mit Gholad. Die Tefroderin verhängte am 6. Mai die Blockade von Olymp und Shoraz, wogegen der Kaiser machtlos war. (PR-Olymp 2, S. 12, 19) Seine Probleme wurden nur noch größer, als er von Myra Muller öffentlich der Profitgier und Geltungssucht bezichtigt wurde. Die tefrodische Blockade war auch der Zündfunke für den Beginn der Proteste gegen die Politik des Argyris, die schnell in den breiten Massen der olympischen Bevölkerung um sich griffen. Die Journalisten des Olymp-Komplexes intensivierten nun die Recherche nach der Geschichte der Mogawsippe und stellten den Anspruch des Kaisers, aus den verdienten Kreisen der alten Freihändler abstammen zu wollen, zunehmend in Frage. (PR-Olymp 2, S. 26, 40, 48)

Die Demonstranten auf dem Platz der Morgendämmerung ließen sich auch am 8. Mai nicht zur Aufgabe bewegen, was der Argyris mit zunehmendem Unbehagen beobachtete. Mittlerweile waren auch seine Unterstützer unter den bedeutenden Händlern Olymps beunruhigt, da sich der Planet anscheinend durch die Anwesenheit der Tefroder in einen Polizeistaat verwandelte. Der Versuch, die Lage durch Versprechungen zu beruhigen und die Versorgung für die Bevölkerung sicherzustellen, scheiterte am nächsten Tag kläglich, nachdem Piri Harper eine enthüllende Reportage über die Zustände in einem Lebensmittelbetrieb von Trade City ins Netz gestellt hatte. (PR-Olymp 3)

Da das Gespräch mit Onara Gholad, bei dem Mogaw erneut die Aufhebung der Blockade verlangte und die Tefroderin auf die Herausgabe der Shoziden-Box bestand, keine Ergebnisse brachte, schickte der Kaiser einen Trupp Soldaten nach Shoraz. Sie erlangten zwar die Kontrolle über die Wabensiedlung und nahmen dort einige tefrodische Soldaten fest, doch zeigte sich Gholad beim zweiten Treffen am 10. Mai darüber völlig unbeeindruckt – die Blockade blieb bestehen. (PR-Olymp 3)

Dennoch wurde am 11. Mai eine Einigung erzielt: Beryn Mogaw ließ die Gefangenen frei, während sich Onara Gholad verpflichtete, keine Todesstrafe bei ihnen anzuwenden. Zugleich erlaubte die Tefroderin einen auf Warentransporte beschränkten Import nach Olymp. (PR-Olymp 4, S. 26–28) Mogaw war es klar, dass die ausgehandelten Bedingungen für die großen Konsortien und mächtige Handelspartner der Olymper kaum akzeptabel waren. Als eine Delegation der Handelspartner am 12. Mai im Kaiserlichen Palast erschien, tischte Mogaw seinen Förderern Halbwahrheiten und Lügen auf, indem er ihnen bessere Verträge und großzügige Entschädigungen versprach. Die Versuche des Argyris, von Onala Gholad weitere Zugeständnisse zu erlangen, waren jedoch erfolglos – die Tefroderin ließ sich verleugnen und durch Falk Anrin vertreten. Am selben Tag erfolgte auch die Ansprache von Ram Nanuku, in der der Guru ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Kaiser ankündigte. (PR-Olymp 6)

In der Nacht vom 13. zum 14. Mai wurde Mogaw von den Tefrodern im Schlaf betäubt und an Bord der SHEONA gebracht. Das Ziel Onara Gholads war, zu verhindern, dass sich der Olymper dem Unterschreiben des Betrittsvertrages entziehen konnte. Mit Hilfe von Talin Buff konnte Gucky nachvollziehen, was passiert war, und den Kaiser in dem tefrodischen Flaggschiff finden. Der weiterhin schlafende Herrscher wurde zurück in sein Bett im Palast gebracht. (PR-Olymp 7, S. 42, 53)

Der ahnungslose Herrscher wurde am nächsten Morgen von Onara Gholad aufgesucht und mit roher Gewalt zum Unterschreiben des Beitrittsvertrages gezwungen. Die offensichtliche politische Ohnmacht des Kaisers begann sich nun auszuwirken: Zahlreiche Angehörige der Mogaw-Sippe, die bisher lukrative Posten in der Regierung innehatten, begannen sich von ihm zu distanzieren. Sogar Ansem, sein Halbbruder, ließ sich verleugnen. Der zunehmend ratlose Argyris ließ daher von Talin Buff zur Flucht von Olymp überreden. (PR-Olymp 11, S. 39–40)

Schließlich musste der ehemalige Argyris von Buff betäubt werden, da er die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollte. An Bord von Talins Privatjacht HIRA gebracht, wurde er von Olymp weggeflogen. (PR-Olymp 12, S. 54)

Quellen

PR-Olymp 1 – PR-Olymp 4, PR-Olymp 6, PR-Olymp 7, PR-Olymp 9, PR-Olymp 11, PR-Olymp 12