Bré Tsinga

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Prof. Dr. Dr. kosmo- und xenopsych. Bré Tsinga war eine Kolonial-Terranerin von der Dschungelwelt Sabinn. Als Berufsbezeichnung gab sie Kosmo- und Xenopsychologin an.

Anmerkung: Der Name geht auf die VPM-Verlagsmitarbeiterin Sabine Kropp, geborene Bretzinger, zurück.
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Heft: PR 2223
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Auf den ersten Blick war Bré eine Frau mit einer auffallenden Ausstrahlung. Sie war einssiebzig groß und fast knabenhaft schlank, dennoch mit gewissen Rundungen dort, wo sie hingehören, und sehr gut trainiert. Glattes, blondes Haar fiel offen auf ihre Schultern herab. Sie besaß eine natürliche Anmut, die sie selbst in Momenten, da sie sich nicht zur Geltung bringen wollte, sehr weiblich, elegant und anziehend wirken ließ.

Ihr vornehm blasser, sich niemals bräunender, geradezu gläsern wirkender Teint, ihr schlanker Körper und ihre aufrechte Haltung unterstrichen den Eindruck eines ätherischen Wesens, das sich einen Besuch bei seinen irdischen Artgenossen gestattet, wobei sie aber keineswegs überheblich wirkte.

Brés schmales, längliches Gesicht besaß eine edle, ebenmäßige Form, inklusive der Nase, des vollen Mundes, der fein geschwungenen Augenbrauen und der kosmetisch dunkel umrandeten, großen, tiefblauen Augen. Ihr Blick war meist freundlich und strahlte Heiterkeit aus; Neugier lag in ihm und keinerlei Scheu.

Ihr angenehm warmes, gewinnendes Lächeln zeigte meistens einen leicht skeptischen Unterton; so als wüsste sie genau, wie verrückt das Universum ist und dass sie überhaupt nichts daran ändern konnte. Ihre Stimme war ein weicher Alt mit einem leicht singenden Unterton.

Charakterisierung

Bré Tsinga war eine lebhafte Frau, die allerdings genau ihre Grenzen kannte und wusste, wie weit sie gehen durfte. Sie war sehr geduldig, doch auch ihre Geduld kannte Grenzen, vor allem, wenn sie bei ihren allmorgendlichen Gasan-Yoga-Übungen, die auf Sabinn üblich sind, gestört wurde.

Als Psychologin fiel es ihr nicht schwer, Schwindeleien oder kleine Hochstapeleien anderer zu durchschauen. Ihr Temperament und ihre scharfe Zunge waren gefürchtet, allerdings hätte sie nie jemanden verletzt oder bloßgestellt. Bré Tsinga war schlagfertig und hatte Freude daran, anderen schnell den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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Heft: PR 2065
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Beziehungen, Presse, Privatleben

Im Laufe ihres Lebens gab es einige Verehrer, die gerne eine langzeitige Beziehung mit Bré Tsinga eingegangen wären, doch sie lehnte stets ab. Wenn sich Bré Tsinga einmal auf einem öffentlichen Empfang in männlicher Begleitung zeigte, stürzte sich sofort wieder die Klatschpresse darauf, doch diese Beziehungen hielten für gewöhnlich nicht lange.

Bré lebte für ihre Arbeit, das war ihre Berufung. Private Interessen hatte sie kaum, fühlte sich deshalb aber nicht einsam oder gar unzufrieden.

Was die Klatschpresse angeht, wurde Bré Tsinga im Laufe der Zeit ruhiger, anfangs, vor allem nach ihrem erfolgreichen Einsatz gegen Goedda, als eine wahre Hetzjagd auf sie veranstaltet wurde, ging sie noch rechtlich gegen Bilder und Filme vor, die sie etwa völlig entspannt in knapper Badebekleidung am blau schimmernden Strand unter der Sonne Rachthans zeigten, als sie sich gerade von einem Servo einen sprudelnden Wizzler reichen ließ.

Zunächst hoffte sie, dass dieses Interesse nachlässt, doch da sie immer wieder im Mittelpunkt galaktischer Brennpunkte auftauchte, gewöhnte sie sich mit der Zeit daran, eine Person des öffentlichen Interesses zu sein, sogar eine recht beliebte Persönlichkeit. Sie gab sich zwar stets distanziert und unnahbar, fiel jedoch nie aus der Rolle und verstand es geschickt, Gelder locker zu machen, um Forschungsarbeiten zu finanzieren.

Auf dem Planeten Yeuni-Lerigo war ein gefälschtes Holovideo im Umlauf, das Bré Tsinga in schwarzer Spitzenunterwäsche zeigte, wie sie sich auf einer Dschungelwelt vor einem Arkoniden entblätterte und mit ihm vergnügte. Diese pornographischen Aufnahmen geisterten danach eine ganze Weile durch das galaxisweite Netz und waren vielleicht mit verantwortlich für die Beliebtheit Bré Tsingas.

Im Jahre 1306 NGZ hatte sie eine kurze Beziehung mit Michael Reginald Rhodan. Er bat sie zunächst lediglich um psychologischen Rat, doch aufgrund der Einsamkeit der beiden wurde daraus schnell mehr. Die Beziehung war weniger von Liebe als von der Verzweiflung beider Partner geprägt und währte nur kurz. Allerdings blieben Bré und Michael Rhodan in Kontakt, als er nach Quinto-Center ging. Bré nannte ihn niemals bei seinem Decknamen »Roi Danton«. (PR 2412)

Bré Tsinga war von circa 1314 NGZ bis Ende 1317 NGZ mit einem Mann namens Tom (Nachname unbekannt) verheiratet. Die Ehe wurde geschieden. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Der 1314 NGZ geborene ältere Sohn trug den Spitznamen Gaur und lebte 1331 NGZ in Indien. Er arbeitete als Biologe und widmete sich vollständig dem Tierschutz. Der Name des zweiten Sohnes ist nicht bekannt. Er wurde 1316 NGZ geboren und hielt sich nicht auf der Erde auf. (Autorenbibliothek 5)

Veröffentlichungen

Geschichte

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Heft: PR 2148
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Bré Tsinga – Impression
Heft: PR 2223 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Bré Tsinga wurde am 23. April 1260 NGZ auf Sabinn geboren. Schon als Kind entwickelte sie schwache empathische Fähigkeiten und wurde zu einer so genannten »Tiersprecherin«. Sie konnte sich besonders gut in die Gefühlswelt anderer Lebewesen hineinversetzen. Mit dieser Fähigkeit gewann sie die Freundschaft des Husslars Jafko, der zu einer Art Leibwächter für sie wurde und sie längere Zeit auf Schritt und Tritt begleitete.

Nach dem Tod ihrer Eltern absolvierte Bré Tsinga auf Terra ein Studium der Kosmopsychologie und erwarb den Doktortitel in diesem Fachgebiet.

Bré Tsinga entwickelte das psionische Locksystem, welches die Tolkander in ihren Untergang führte. Später kümmerte sie sich um die entwurzelten Nonggo, die auf der Erde gestrandet waren. Um 1290 NGZ gehörte sie einer LFT-Delegation an, die nach Mirkandol reiste. Dort kümmerte sie sich vorrangig um die Solmothen.

Im Januar 1291 NGZ wurde sie zurück nach Terra beordert, um dort den Kontakt zwischen Blo Rakane und dem Nonggo Genhered zu unterstützen.

1303 NGZ absolvierte sie als Besatzungsmitglied der LEIF ERIKSSON einen Einsatz auf Morbienne III.

Im Mai 1304 NGZ nahm Bré Tsinga im Auftrag Monkeys an einem Kommandounternehmen auf der Hundertsonnenwelt teil. Das Zentralplasma sollte mit PsIso-Fluid überzogen werden, um es von SEELENQUELLS Einfluss zu befreien. Bré Tsinga verhalf dem Kommandounternehmen zum Erfolg, indem sie die Matten-Willys zur Unterstützung bewegte.

Ende Dezember 1311 NGZ deckte Bré Tsinga zusammen mit Blo Rakane eine Spionagetätigkeit der in der Milchstraße verbliebenen Truppen des Reichs Tradom auf. Im Forschungszentrum Merkur, wo an neuen Waffen gegen die überlegene Tradom-Technik gearbeitet wurde, stießen sie auf eine Spur, die Agenten der Neuen USO und des TLD zur BASIS führte. Als sie die hypnosuggestiv beeinflusste Agentin Ava Kattum enttarnte und mit dem Gift in Berührung kam, mit dem Kattum sich selbst tötete, war Bré Tsinga dem Tode nahe. Sie konnte jedoch gerettet werden und trug keine bleibenden Schäden davon.

Sie trat im Jahre 1331 NGZ der Sekte um Gon-Orbhon bei und wurde eine der 14 Adjunkten Carlosch Imberlocks.

Am 29. Januar 1332 NGZ verübte sie unter dem Einfluss Gon-Os ein Attentat auf Homer G. Adams und tötete dabei zwei TLD-Agenten. Das Attentat schlug fehl, Bré Tsinga wurde verhaftet. (PR 2223)

Ende Juni 1332 NGZ nahm sie in einem Spezialcontainer, dessen Inneres einer Gefängniszelle glich, unfreiwillig an der Operation Kristallsturm teil und flog am 3. Juli 1332 NGZ an Bord der RICHARD BURTON mit zur Großen Magellan'schen Wolke. Am 8. Februar 1333 NGZ fiel Bré Tsinga beinahe einer auf sie gerichteten mentalen Schockwelle Gon-Orbhons zum Opfer, nachdem sie für kurze Zeit als Kristallisationspunkt für das gerade vollständig erwachende Bewusstsein Gon-Orbhons gedient hatte. Da sie ein PsIso-Netz trug, wurde die ansonsten tödliche Schockwelle abgemildert. Bré Tsinga konnte reanimiert werden, ihre teilweise bereits abgestorbenen inneren Organe wurden aus zuvor entnommenen Zellproben nachgeklont und reimplantiert.

Nach dem Beinahetod war sie frei von Gon-Os Einfluss, sie konnte sich jedoch an nichts erinnern, was während ihrer geistigen Versklavung geschehen war.

Einige Tage nach ihrem Erwachen wurde sie pro forma des zweifachen Mordes in Zusammenhang mit ihrem Attentatsversuch auf Homer G. Adams angeklagt und vor ein Schiffsgericht gestellt. Das Urteil lautete erwartungsgemäß auf Freispruch, da sie während dieser Morde unter dem geistigen Einfluss Gon-Os gestanden hatte.

Nach ihrer Rehabilitierung verbrachte Bré Tsinga fünf Jahre auf ihrer Heimatwelt Sabinn und nahm danach ihre Lehrtätigkeit an der Universität von Terrania wieder auf. Sie wurde Dekanin der kosmopsychologischen Fakultät. Anfang 1344 NGZ erhielt sie den Auftrag, sich um Marc London zu kümmern. Allerdings gelang es Tsinga und ihrem Team nicht, irgend etwas über die Psi-Fähigkeiten des jungen Terraners herauszufinden.

Sie wechselte wieder in den diplomatischen Dienst der LFT und nahm im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz aller Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum (NG) gegründet wurde. Ihrer Intervention (unterstützt durch Fran Imith) war es zu verdanken, dass Reginald Bull dem arkonidischen Imperator Bostich I. den Vorsitz über das NG überließ.

Quellen