Breckcrown Hayes

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Breckcrown Hayes war ein Solaner und der zehnte High Sideryt der SOL.

Erscheinungsbild

Er war 1,82 m groß und auffallend breit gebaut. Obwohl er im Jahre 3791 erst 42 Jahre alt war, wirkte er bereits wie ein Hundertjähriger, da er schubweise schneller alterte als andere Menschen. (Atlan 533) Dies war darauf zurückzuführen, dass seine Mutter während der Schwangerschaft der Strahlung eines Kraftwerks in der SOL ausgesetzt war.

Seine grauen Haare trug er kurz geschnitten. Seine Züge waren rau und derb, seine von vielen Fältchen durchzogene Haut (Atlan 533) war ab 3792 von den SOL-Würmern zerfressen. (Atlan 551) Trotz der schmerzenden, entstellenden Narben, die er von diesem Angriff zurückbehielt, verzichtete er auf das Anlegen einer Gesichtsmaske aus Biomolplast.

Charakterisierung

Hayes hatte sich ein umfassendes Wissen auf allen möglichen Fachgebieten angeeignet, was normalerweise nur Mitgliedern der SOLAG zustand, und konnte praktisch jede Arbeit innerhalb der SOL verrichten. (Atlan 533)

Der Solaner erweckte einen ausgeglichenen Eindruck. (Atlan 533)

Er besaß genug Selbstvertrauen, um keiner Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Er scheute sich auch nicht, andere Meinungen anzuerkennen. (Atlan 535)

Geschichte

Breckcrown Hayes wurde am 22. Juni 3749 (162 NGZ) an Bord der SOL geboren. Seine Eltern waren Idilpraheitbha Daraw und Chart Deccon.

Solaner

Idilpraheitbha Daraw und Chart Deccon waren während der Herrschaft des High Sideryt Amalmann II ein Paar, aber nicht verheiratet. Tineidbha, Idils Schwester und zu diesem Zeitpunkt Magnidin, begehrte Deccon ebenfalls und wollte ihre Schwester beseitigen. Sie inszenierte deshalb Anfang Januar 3749 einen Reaktorunfall, bei dem Idil sterben sollte. Idil wurde von dem Extra Fliege gerettet, von dem sie auch erstmals erfuhr, dass sie bereits im dritten Monat schwanger war. Sie brachte ihren Sohn am 22. Juni 3749 in einem von Extras, Bordmutanten und Buhrlos bewohnten Versteck zur Welt. Sie gab ihm den Namen Breckcrown, der so ähnlich klang wie der für Menschen unaussprechliche wahre Name Flieges. Deccon ahnte zunächst nichts von der Existenz seines Sohnes und dem Überleben Idils, da sie sich weiter versteckt hielt.

Hayes schwebte von seinem ersten Lebensjahr an in größter Gefahr, denn Tineidbha Daraw erfuhr von seiner Existenz und wollte ihn beseitigen, damit Deccon nie etwas von ihren Machenschaften erfuhr. Schon bald zeigte sich, dass Hayes viel schneller alterte als andere Kinder. Mit neun Monaten sah er aus, als sei er schon zwei Jahre alt, tatsächlich besaß er auch bereits die Intelligenz eines Zweijährigen. Idil war zwar besorgt, doch das schnelle Altern bot den perfekten Schutz - schließlich suchte Tineidbha nach einem viel jüngeren Kind. Idil überließ Hayes der Pflege ihrer Freunde Hallito und Laro, denn sie wollte nicht, dass er ihr entstelltes Gesicht sah. Sie täuschte ihren eigenen Tod vor, nahm den Namen Eloisa Hayes an und besuchte ihr Kind manchmal monatelang nicht. Auch zeigte sie sich ihm in verschiedenen Verkleidungen, um zu vermeiden, dass er eine Bindung zu ihr aufbaute. Breckcrown galt somit offiziell als Findelkind und kannte seine Eltern nicht.

Hallito kümmerte sich aufopferungsvoll um das Kind. Er bemerkte auch, dass sich der Alterungsprozess allmählich verlangsamte. Hayes sah mit zwei Jahren aus wie ein Zehnjähriger, mit fünf Jahren wirkte er, als wäre er 15 Jahre alt. Im Jahre 3754 flohen Hallito und Laro aus der SOL. Zuvor gaben sie Hayes in die Obhut anderer Solaner. Idil beobachtete ihren Sohn insgeheim und wachte zusammen mit Fliege über ihn, ohne sich ihm je zu offenbaren.

An seine Mutter konnte er sich nicht mehr erinnern, den Vater hatte er nie gekannt. Hayes wuchs bei den Pflegeeltern auf, die mit all ihrer Kraft verhindert hatten, dass er in die Obhut der Ahlnaten gelangte. Durch seine Stellung als Außenseiter hatte Breckcrown die Motivation, sich Wissen und Geschick anzueignen. Sein Talent befähigte ihn, überall in der SOL gebraucht zu werden. Er wollte niemals der SOLAG angehören. (Atlan 533)

Im Jahre 3770 erhielt Hayes eine Ausbildung zum Piloten der SOL.

Idil spielte Chart Deccon am 7. November 3788 eine von Hallito angefertigte Fotomontage zu, die sie selbst und ihren Sohn zusammen zeigte. So erfuhr Deccon von der Existenz seines Sohnes. Er bewahrte das Bild stets auf und bestimmte Hayes zu seinem Nachfolger.

Rettungsaktion

Am 30. August 3791 (204 NGZ) machte Hayes an Bord erstmals von sich reden, als er 18 Ferraten und einen Ahlnaten aus einer explodierenden Robotfabrik rettete, in der er arbeitete. (Atlan 533)

Am selben Tag meldete sich Breckcrown Hayes freiwillig für einen Außeneinsatz mit einem Leichten Kreuzer in die Sternenballung Bumerang. Dort galten die SK 10 und die SK 11 als verschollen. Hayes beobachtete während des Fluges Atlan, dessen Bekanntschaft er gerne gemacht hätte. Es kam auch zu einem Zwischenfall mit Kyr-Kyr, der seinen Herrn, den Magniden Gallatan Herts anfiel, biss und vergiftete. (Atlan 533)

Als die SK 10 gefunden wurde, stieß Breckcrown Hayes plötzlich einen der als Piloten fungierenden Pyrriden zur Seite und bearbeitete mit fliegenden Fingern die Steuerungskontrollen. Der Kreuzer wich dadurch drei riesigen Trümmerbrocken aus, die sich dem Schiff schnell näherten. Atlan erteilte Troger Schyll den Befehl, die Asteroiden mit dem Desintegrator zu zerstören. Der Arkonide dankte Hayes für die schnelle Reaktion. (Atlan 533)

Nach der Übernahme der Kommandogewalt durch Gallatan Herts, begann Kyr-Kyr, noch immer an einen Sessel gefesselt, zu toben. Herts zog seine Waffe und feuerte auf den Extra, der daraufhin in sich zusammensackte. Die Solaner, allen voran Breckcrown Hayes, waren mit seiner Vorgehensweise überhaupt nicht einverstanden. (Atlan 533)

Der Kreuzer wurde von der SOL eingeschleust. Vor Chart Deccon beschuldigte Gallatan Herts Atlan, Kyr-Kyr auf ihn gehetzt zu haben, wodurch er gezwungen war, den Extra zu erschießen. Der High Sideryt war gewillt, den Arkoniden in seine Schranken zu weisen. Da ergriff Breckcrown Hayes das Wort und bezichtigte Herts der Lüge. Atlan sei lediglich für den ausgefallenen Magniden eingesprungen. Kyr-Kyr sei von Herts völlig willkürlich erst knapp vor der Einschleusung des Leichten Kreuzers getötet worden. (Atlan 533)

Monsterjagd

Als Chart Deccon am 7. September 3791 die Jagd auf Extras und Monster für zwölf Stunden freigab, sorgte sich Breckcrown Hayes um die Molaaten, die in einer Medostation behandelt wurden. In der Station traf er auf Atlan. Die Zugänge zur Station wurden gesichert. Tatsächlich tauchten bald darauf Aksel von Dhrau, Zlava und Barvos Dom auf. Der Anführer der Vystiden betrat als Erster die Medostation. Da er mit der Anwesenheit von Basiskämpfern rechnete, kroch Aksel von Dhrau durch mehrere Schotts und feuerte seinen Strahler ab. Hinter einem Medo-Robot ging er in Deckung. Während sich Bjo Breiskoll auf Geheiß Atlans an dem folgenden Kampf nicht beteiligte, feuerten Atlan und Hayes auf den Roboter, der, von Kurzschlüssen erschüttert, ausfiel. Durch den Eingang stürmten nun auch Zlava und Dom. Von Dhrau und Zlava wurden getötet. (Atlan 534)

Deccon kam der Gedanke, öffentlich zu verbreiten, dass Atlan und die Molaaten die SOL sofort verlassen müssten. Er verlangte, dass neben Atlan und den Molaaten auch Hellmut, Breiskoll, Yaal, Sternfeuer und Federspiel an Bord gingen. Argan U wurde von Atlan los geschickt, um die vier Schläfer zu holen – ohne Erfolg. Er brachte jedoch einige Solaner mit, die den Aktivatorträger begleiten wollten. Auch Hayes war bereit, die SOL zu verlassen. Das Beiboot wurde bemannt und ausgeschleust. (Atlan 534)

Rohstoffe

Auf dem Planeten Fundgrube nahm die BRITTAX auf der SOL dringend benötigte Rohstoffe an Bord. Um zu verhindern, dass etliche Besatzungsmitglieder den Kreuzer verlassen auf dieser Welt bleiben wollten, ließ Atlan die Ausgänge von Kampfrobotern bewachen, die jeden, der das Schiff verlassen wollte, daran hindern und notfalls paralysieren sollten. Er informierte Breckcrown Hayes über die von ihm gesetzten Schritte. (Atlan 534)

Gegen Mittag des nächsten Tages startete die BRITTAX wieder mit vollständiger Besatzung und prall gefüllten Laderäumen. Das Schiff kehrte zur SOL zurück. Die BRITTAX wurde eingeschleust und die Materialien in den Produktionsanlagen des Hantelraumers verarbeitet. (Atlan 534)

Gefährte Atlans

Im September 3791 pilotierte Hayes den Leichten Kreuzer POLLUX während einer Erkundungsmission in der Sternenballung Bumerang. Eine Space-Jet des Kreuzers untersuchte den Planeten Blue. Breckcrown Hayes nahm an dieser Mission erneut als Pilot der Jet teil. (Atlan 535)

Im Trümmerring des Systems der Sonne Baunaath wurde eine fremde Raumstation entdeckt. Eine Space-Jet wurde ausgeschleust und flog das Kugeloktogon an. Hayes fungierte erneut als Pilot des Beibootes. In Zentrum der Raumstation wurde eine etwa fünf Meter hohe Metallstatue entdeckt. Auf Wunsch des Molaaten Oserfan trennte Hayes mit seinem Desintegrator einen Finger der Statue ab, um das Metall später untersuchen zu können. Die Solaner und die Molaaten wurden gewarnt, dass sich die Station selbst zerstören würde. Um schneller voranzukommen nahm Breiskoll Sanny und Hayes Oserfan auf die Schulter. Die Space-Jet wurde wieder eingeschleust und die POLLUX kehrte zur SOL zurück. (Atlan 535)

Chart Deccon vereinbarte mit Atlan, dem Arkoniden die SZ-2 zu überlassen, um in der Kleingalaxie Flatterfeld Erkundungen vorzunehmen. Am Nachmittag des 19. Oktober 3791 löste sich die SZ-2 von der SOL und nahm Kurs auf Flatterfeld. Palo Bow fungierte als Kommandant, unterstützt von Brooklyn und Breckcrown Hayes. Zu Atlans Begleitern zählten neben Bjo Breiskoll und Argan U auch Sternfeuer, Federspiel und die fünf Molaaten. (Atlan 537)

Am 20. Oktober erreichte die SZ-2 das System Bluewhite. Dort wurden unverständliche Hyperimpulse aufgefangen, die aus dem östlichen Teil Flatterfelds stammten. Die SZ-2 wurde in einem Orbit um den 32. Planeten des Systems geparkt. Eine Space-Jet mit Atlan, Breckcrown Hayes, Sternfeuer und Federspiel wurde vorbereitet. Auf dem Weg zum Hangar wurde Atlan von einem Arbeitsroboter angegriffen. Sternfeuer gelang es mit ihren telekinetischen Kräften, den Roboter auszuschalten. Breckcrown Hayes vermutete hinter dem Angriff das Werk von Solanern, die nicht bereit waren, sich mit den Veränderungen abzufinden und ein Leben auf der Oberfläche eines Planeten strikt ablehnten. (Atlan 537)

Eine Zwischenlandung auf einem der Asteroiden, die in Schwärmen Bluewhite umkreisten, zeigte, dass es dort große Vorkommen an Nickel gab. Dies widersprach der zuerst geäußerten Vermutung, dass die Ysteronen für die Zerstörung einiger Planeten des Systems verantwortlich waren. Plötzlich näherten sich zahlreiche Objekte auf Kollisionskurs, die sich anscheinend zwischen den Felsbrocken verborgen hatten. Breckcrown Hayes ließ die Jet ein Ausweichmanöver durchführen. Die fünf Meter langen, schlanken und zigarrenförmigen Flugkörper bedrängten das Beiboot der SOL, das tollkühn zwischen den Asteroiden manövrierte. Hayes gelang es, die Space-Jet in den interplanetarischen Raum entkommen zu lassen. Die Jet wurde eingeschleust und die SZ-2 zog sich aus dem Sonnensystem zurück. (Atlan 537)

Ende Oktober 3791 landete die SZ-2 auf einem kleinen Raumhafen auf Worsian IV. Ein tropfenförmiger Gleiter brachte Ganter Pleehs, Atlan, Breckcrown Hayes, Bjo Breiskoll und die Molaaten in das höchste Gebäude der nahe dem Raumhafen gelegenen Siedlung. Dort wurden sie Baster Minn vorgestellt. Der Pluuh war schließlich bereit, Atlan mit Girgeltjoff, einem auf Worsian IV befindlichen Ysteronen, zusammenzubringen. Ein Luftschlitten brachte die Gefährten zu einem Kuppelbau, wo Brooklyn und Palo Bow zu ihnen stießen. Als der Ysterone die Molaaten erblickte, schrie er auf und brach zusammen. Lautes Wehklagen erfüllte die Halle. (Atlan 537)

Im Ysterioon

Er fungierte auch als 1. Pilot der DUSTY QUEEN, mit der Atlan am 2. Januar 3792 das Ysterioon erreichte. (Atlan 543) Als die Ysteronen endlich Kontakt aufnahmen, teilten sie Girgeltjoff mit, dass sich drei wichtige Persönlichkeiten bereithalten sollten, mit Vertretern aus der Tabu-Zone zu sprechen. Atlan bestimmte sich selbst, Osa und Breckcrown Hayes. Doch zunächst musste Osa erst erschaffen werden. Bei den Vorbereitungen bemerkten Atlan und Hayes, dass mit Argan U etwas nicht stimmte. (Atlan 544)

Zwei Ysteronen betraten den Hangar. Atlan, Hayes und Osa nahmen mit ihnen auf einer Antigravplattform Platz. Mit hoher Geschwindigkeit raste die Plattform durch das Ysterioon. Sanny und Argan U verließen Osa, als die beiden Ysteronen die Transportplattform an einer Abzweigung abbremsten. Die Plattform erreichte einen großen Raum, in dem zwei Ysteronen warteten, die sich Bungeltjat und Wylt'Rong nannten. Der Raum befand sich unmittelbar an der Tabuzone der Mittelkugel des Ysterioons. (Atlan 544)

Während einer Auseinandersetzung zwischen Argan U und Too Goron löste sich ein Strahlschuss, der ein Belüftungsgitter durchschlug und Osa traf, der sich mit Atlan, Breckcrown Hayes, Bungeltjat und Wylt'Rong in dem dahinterliegenden Raum aufhielt. Dem Roboter wurde der Kopf und ein Teil der Schulter weggebrannt. Oserfan konnte unverletzt sein Versteck verlassen. Bungeltjat verlor beim Anblick des Molaaten die Fassung und zog sich laut klagend in eine Ecke des Raumes zurück. Wylt'Rong schob den Ysteronen mit sanfter Gewalt aus dem Raum, schloss das Schott und wendete sich Atlan zu. Im Gegensatz zu Bungeltjat begann er die Initiative zu ergreifen und forderte von Atlan die Wahrheit über ihre Anwesenheit im Ysterioon ein. Der Arkonide berichtete nun von dem Auftrag der Kosmokraten, Friedenszellen zu errichten. Wylt'Rong gab zu verstehen, dass im Gebiet der Ysteronen bereits eine Macht existierte. Die Solaner sollten von hier verschwinden. Atlan forderte, wie versprochen zu der Statue gebracht zu werden, was der Ysterone aber nicht entscheiden konnte. Wylt'Rong startete die Transportplattform, um die Solaner zu ihrem Raumschiff zurückzubringen. Bungeltjat tauchte wieder auf und übernahm den Transport. Bungeltjat informierte Atlan, Hayes und Oserfan, dass sich in exakt zwei Stunden die Hangarwand öffnen würde, damit die DUSTY QUEEN starten konnte. Nach Ablauf der beiden Stunden öffnete sich tatsächlich die Wand und die DUSTY QUEEN startete – ohne Sanny und Argan U. Atlan ließ das Schiff in den Trümmerring fliegen, wo die Nickel-Absorber-Strahlung unwirksam war und die DUSTY QUEEN voll manövrierfähig blieb. Während des Vorbeifluges an Pryttar hatte Breckcrown Hayes eine Station auf der Glutwelt geortet, von der energetische Impulse ausgingen. Hayes hatte auch festgestellt, dass die Strahlung des Ysterioons erst jenseits des Trümmerrings begann, wodurch ein Flug zurück zur SZ-2 unmöglich wurde. So blieb Atlan nur übrig, eine Expedition nach Pryttar zusammenzustellen. (Atlan 544)

Ende eines Planeten

An Bord der DUSTY QUEEN wurde eine Space-Jet vorbereitet, die die geheimnisvolle Station auf der Glutwelt Pryttar untersuchen sollte. Die Besatzung der FEUERSCHAUKEL bestand aus Breckcrown Hayes, Sternfeuer, Jessica Damarée und Jasper Swinn. (Atlan 545)

Etwa eine Million Kilometer vor Pryttar schlugen plötzlich die Massetaster der Jet an. Riesige Nickelbrocken waren materialisiert und hielten mit halber Lichtgeschwindigkeit auf den Planeten und damit auf das Beiboot zu. Wie sie gekommen waren, verschwanden die Brocken auch wieder – knapp vor dem Zusammenprall mit der Space-Jet. Die FEUERSCHAUKEL schwenkte in eine Umlaufbahn um Pryttar ein und bezog eine feste Position über der auf der flüssigen Lava schwimmenden Station. Aus der Station schlug der Space-Jet Abwehrfeuer entgegen. Hayes versuchte das Schiff in den freien Raum zu fliegen. Zwei in leuchtende Energieschirme gehüllte Raumer der Roxharen stellten sich den Solanern in den Weg. Die Geschütze von Pryttar feuerten immer noch. Ein Funkkontakt mit den Angreifern gelang nicht. (Atlan 545)

Als Breckcrown Hayes auf eine der Roxharen-Zellen schoss, stellten diese und auch die planetare Robotstation das Feuer ein. Die Roxharen meldeten sich und drohten mit der Vernichtung der Solaner, die in das System eingedrungen waren, nachhaltige Störungen verursacht hatten und wahrscheinlich nicht verschwinden würden. Hayes seinerseits wollte Pryttar und die dortige Station zerstören, sollten die Roxharen keine Bereitschaft für Verhandlungen zeigen. Der Roxhare konterte damit, das Mutterschiff der Eindringlinge aufzuspüren und vernichten zu wollen, ehe er die Funkverbindung unterbrach. Ein Fluchtversuch der FEUERSCHAUKEL wurde von Strahlbahnen der Roxharen-Zellen begleitet. Auf Hayes' Befehl warft Jasper Swinn zwei Arkonbomben auf Pryttar ab. Ein breit gefächerter Notruf wurde abgestrahlt. Breckcrown Hayes sprengte die Kuppel der Jet ab. Die Solaner stiegen aus. Hinter ihnen explodierte die FEUERSCHAUKEL. (Atlan 545)

Atlan machte sich mit einem Drei-Mann-Zerstörer|Drei-Mann-Jäger auf, um die Schiffbrüchigen zu bergen. Breckcrown Hayes, Jessica Damarée und Jasper Swinn waren bald an Bord, von Sternfeuer fehlte aber jede Spur. Die Orter und Massetaster sprachen endlich an. Die bewusstlose Mutantin wurde von Hayes an Bord geholt. Der Jäger kehrte zur DUSTY QUEEN zurück. (Atlan 545)

Zwei Roxharen-Zellen nahmen jene Stelle im Asteroidenring unter Feuer, an dem Hidden-X die DUSTY QUEEN vermutete. Die Korvette hatte ihren Standort jedoch vorsorglich verlegt. In der Medostation kam Sternfeuer endlich wieder zu sich. Gemeinsam mit Breckcrown Hayes verließ sie die Krankenstation. (Atlan 545)

Auf Pryttar versuchten die Roxharen-Zellen verzweifelt den Atombrand einzudämmen. Sternfeuer vermeldete ein deutliches Nachlassen der vom Ysterioon ausgehenden Nickel-Mental-Strahlung. Die DUSTY QUEEN konnte Funkkontakt mit der SZ-2 herstellen. Palo Bow teilte mit, dass das Schiff von Break-2 gestartet war. Eine Korvette der SOL wurde geortet, die von zwei Zellen der Roxharen an der Außenhülle des Ysterioons verankert wurde. Die SZ-2 traf ein und schleuste die DUSTY QUEEN ein. Ein kurzer Funkspruch von der SOL-Korvette wurde aufgefangen. Das übermittelte Bildsignal zeigte einen recht mitgenommenen Chart Deccon. (Atlan 545)

Unter Ysteronen und Roxharen

Später machte sich Hayes Vorwürfe, weil der Planet durch seine Schuld vernichtet worden war. Er begleitete Atlan, als dieser am 1. März heimlich erneut ins Ysterioon eindrang. Atlan, Bjo Breiskoll und Breckcrown Hayes, unterstützt von zwei Kampfrobotern, mussten sich gegen Roboter der Roxharen zur Wehr setzen. Hidden-X verzichtete nun auf hinhaltende Geplänkel – es wurde scharf geschossen. In einem für Ysteronen gedachten, jedoch leeren Quartier, entdeckte Bjo Breiskoll einen großen Schacht, in dem eine Leiter in die Tiefe führte. Der mühsame Abstieg brachte Atlan und seine Begleiter auf einen Khadsch, wo eine riesige Anzahl Ysteronen schreiend, tanzend, singend und stampfend einen Höllenlärm veranstaltete. Auf der gegenüberliegenden Seite der Halle schwebten einige roxharische Roboter. Von den Getränken berauscht, zogen sich die Ysteronen langsam aus der Halle zurück. Das machten auch Atlan und die beiden Solaner, um sich auszuruhen. Sie wurden von Geräuschen geweckt. Der Ysterone Tolgetnur betrat die Unterkunft. Atlan nahm Kontakt mit ihm auf. Der betrunkene Ysterone erzählte von dem Märchen von »Hansl-Giq-Traul« und »Gretl-Too-Hurth«, die Albumino-3-Gamma-Stearotin ausgestreut hatten, um den Rückweg zu finden. Der Arkonide erkannte das Märchen und war verwundert, dass es einem Ysteronen bekannt war. Breckcrown war der Meinung, dass Hage Nockemann eine Spur legen wollte. Um sich zu vergewissern, fragte Atlan nach einer weiteren Geschichte. Tolgetnur kannte tatsächlich noch eine – von einem König »Artufan«, der über das Land »Camelot« herrschte und seinem Ratgeber »Lancelo-Tur-Begh« – die terranische Sage von »König Artur«. Nach einem Gespräch mit Atlan war Tolgetnur bereit, Atlan und dessen Gefährten bei der Beseitigung der fremden Macht zu unterstützen. In einem der Straßenkorridore feuerte Atlan mit seinem Desintegrator auf einen mit vier Ysteronen besetzten Personengleiter. Die brennbare Ladung eines Transportgleiters ging durch einen Beschuss in Flammen auf und setzte dichten Qualm frei. Hidden-X verlegte vierzig Roboter aus der großen Transmitterstation in der Tabuzone zum Ort des Geschehens, um die Vorgänge aufzuklären. Atlan, Breckcrown Hayes und der Kampfroboter liefen auf den Riesentransmitter zu, der die Kommandos der Ysteronen in die Galaxie entsendete, wo sie unsägliches Leid auf der Suche nach Nickel anrichteten. (Atlan 549)

Die Tabuzone

Breckcrown Hayes nahm die roxharischen Roboter unter Feuer. Atlan schoss mit seinem Blaster auf technische Anlagen. Der Kampfroboter aus der SOL feuerte aus allen Rohren und richtete ein Chaos an. Explosionen setzten das Werk der Zerstörung fort. Bald mussten sie mit dem Beschuss aufhören, um der Hölle aus Hitze und Feuer noch entkommen zu können. Der Kampfroboter übernahm die Führung. Tolgetnur kam der Gruppe mit einem Gleiter entgegen. Im Inneren des Fahrzeuges hielten sich Bjo Breiskoll und der zweite Kampfroboter auf. Das Fahrzeug nahm Kurs auf die Zentralkugel des Ysterioons. Das Verkehrsaufkommen nahm drastisch ab, je näher sie der Tabuzone kamen. Bjo Breiskoll fing die Gedankenimpulse von Chart Deccon, Lyta Kunduran und Hage Nockemann auf, die sich ganz in der Nähe befinden mussten. Tolgetnur näherte sich mit dem Gleiter bald einem roxharischen Transportroboter, der einen Ysteronen auf der Ladefläche beförderte. Atlan erkannte Girgeltjoff. Auf einem zweiten Transporter lag ebenfalls ein Ysterone. Die Kampfroboter feuerten auf die vordere Maschine und brachten sie zum Stehen. Auch der zweite Transportroboter hielt an. Die Kampfroboter befreiten die beiden Ysteronen und brachten sie zum großen Personengleiter. Tolgetnur nahm den alten Kurs wieder auf. Atlan und Deccon begrüßten sich mit Handschlag. Kurz vor Erreichen des Energiegatters um die große Nickelstatue, dem Sitz von Hidden-X, kamen etwa 30 eiförmige Roboter dem Gleiter entgegen. Die Kampfroboter griffen die roxharischen Maschinen an. Aus dem Innern der Statue war ein dumpfes Grollen zu hören. Das Energiegatter begann zu flackern. Risse zeigten sich auf dem Sockel, aus denen Qualm hervortrat. Sanny und Argan U bewegten sich durch den Qualm. Die Molaatin und der Puschyde hatten die Steueranlage für das Gatter zerstört. Trotzdem, dass Hidden-X jetzt verwundbarer war als je zuvor, zog sich der Arkonide mit seinen Getreuen zurück. Ein Kampfroboter blieb zurück, um den Rückzug zu decken. Die Maschine mit dem tragbaren Minitransmitter kam selbstverständlich mit den Solanern und den Ysteronen mit. Nur hundert Meter von der Statue entfernt, befahl Atlan den Zusammenbau des Transmitters. Breckcrown Hayes, Lyta Kunduran, Hage Nockemann, Sanny, Argan U und Bjo Breiskoll gingen durch das Transportfeld, das sie zur Space-Jet brachte, mit der Atlan und sein Team zum Ysterioon geflogen waren. Atlan und Chart Deccon blieben im Ysterioon zurück. Die beiden Kampfroboter zerstörten sich durch Energiestau Quelle:A549|Atlan 549selbst und sorgten dadurch für einen Zeitgewinn. Die drei Ysteronen entfernten sich mit dem großen Personengleiter vom Ort des Geschehens. (Atlan 549)

Nachfolge

Als Atlan nach der Zerstörung der Statue in der Tabuzone des Ysterioons mit einer Korvette am 7. März 3792 zurück zur SZ-2 flog, berief er eine Versammlung der Führungsspitze des Schiffes ein. Der Arkonide berichtete vom Opfertod Chart Deccons. Atlan öffnete das Kästchen, das ihm der High Sideryt stets um den Hals getragen und dem Arkoniden übergeben hatte und zog ein ziemlich vergilbtes Bild heraus, das eine etwa 30 Jahre alte Frau zeigte, die einen kleinen Jungen im Arm hielt. Darunter stand in Deccons Handschrift: »Mein Nachfolger als High Sideryt!«. (Atlan 550)

Niemand schien den Jungen zu kennen. Ein als aussehender Mann drängte sich durch die Reihen der Anwesenden – Breckcrown Hayes. Er zog ein zerschlissenes Bild aus seiner Tasche und übergab es Atlan. Es glich völlig jenem, das Atlan aus dem Kästchen geholt hatte. Der Junge auf dem Bild war Breckcrown Hayes. (Atlan 550)

High Sideryt

Nach dem Verschwinden von Hidden-X schlug bei den beeinflussten Pluuh die extreme Friedfertigkeit in Hass um. Sie wollten das Ysterioon und damit auch alle Ysteronen vernichten. Auf der SZ-2 hatte sich Breckcrown Hayes in seine Kabine zurückgezogen. Die Beiboote brachten Güter und technische Unterlagen in das Ysterioon, um die Ysteronen auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit von Hidden-X und den Roxharen zu unterstützen. An Bord wurde der Tod Chart Deccons zunächst angezweifelt, obwohl Lyta Kunduran und Hage Nockemann bei den Geschehnissen im Ysterioon dabei waren. Man wartete auf eine klärende Ansprache des neuen High Sideryt. (Atlan 551)

In dieser Erklärung verkündete Breckcrown Hayes am 10. März 3792 die Auflösung der SOLAG mit all ihren Kasten. Er selbst wollte den Titel High Sideryt weiter führen, stellte aber klar, dass er kein Diktator war, sondern nur der Kommandant der SOL, der für die Besatzung der SOL da sein sollte. Alle Solaner sollten gleich sein. Die Führungspositionen würden die Stabsspezialisten einnehmen. Er würdigte Atlan als Gast, Freund und Berater. Die Solaner der SZ-2 nahmen diese Neuerungen äußerst positiv auf. Die alten Uniformen und sonstigen Zeichen des vergangenen Regimes wurden in den Abfallkonvertern vernichtet. Die SZ-2 verließ das System der Sonne Nickelmaul. (Atlan 551)

Ein schießwütiger Pluuh

Am Rande der von den Pluuh errichteten Sperre wurde die SZ-2 von der Ersten Raumflotte der Pluuh unter dem Kommando von Wooko Minn-Jasgard angegriffen. Den einzigen Schuss, der abgefeuert wurde, konnten die Schutzschirme der SZ-2 abwehren. Nach der Herstellung eines Funkkontakts erfuhren Breckcrown Hayes und Atlan, dass die Pluuh auf dem Weg zum Ysterioon waren, um die Station zu vernichten. Der High Sideryt forderte den sofortigen Stopp der Flotte, um einen Angriff auf die inzwischen friedfertigen Ysteronen zu verhindern. Sternfeuer meldete, dass alle Pluuh von einem Hass auf die Ysteronen erfüllt waren. Auch Altan versuchte, den Pluuh aufzuhalten. (Atlan 551)

Doch dieser drohte, mit weiteren Flotten in das Sperrgebiet einzufliegen. Der Berater griff in das Geschehen ein und befahl Wooko Minn-Jasgard, den Verband zur Klärung der Lage sofort zu stoppen. Auf Minn-Jasgards Schiff wurde ein Funkspruch aufgefangen, in welchem die SZ-2 aufgefordert wurde, sich unverzüglich an die Rest-SOL anzukoppeln. Eine Bestätigung der SZ-2 blieb jedoch aus. Der Pluuh nahm erneut Funkkontakt mit der SZ-2 auf und wollte von Atlan wissen, wie es dem Arkoniden gelungen war, im Hauptquartier der »Bestien«, wie er die Ysteronen nannte, zu überleben. Die Drohung Breckcrown Hayes', mit der Feuerkraft der SOL das Ysterioon zu verteidigen, beeindruckte den Pluuh nicht. Er riet den Solanern, schleunigst zu verschwinden. (Atlan 551)

Wajsto Kolsch, der über Hyperfunk Kontakt von der SOL mit der SZ-2 aufgenommen hatte, war verwundert, Lyta Kunduran an Bord des Kugelschiffes zu sehen. Als der Magnide erfuhr, dass an Bord der Robot-Korvette auch Hage Nockemann und Chart Deccon gewesen waren, erklärte er Kunduran für verrückt, da Deccon sich in seiner Klause auf der SOL aufhielt. Kolsch musste auch hören, dass Breckcrown Hayes der neue High Sideryt war und die SOLAG auf der SZ-2 für aufgelöst erklärt hatte. Die Rest-SOL war inzwischen bis auf eine Lichtwoche an den nun nicht mehr existierenden Sperrgürtel der Pluuh herangeflogen. Nun mischte sich Order-7 in die Unterhaltung ein. Er forderte als High Sideryt die SZ-2 auf, das Ankoppeln sofort durchzuführen und drohte für die Nichtbefolgung des Befehls harte Bestrafungen an. (Atlan 551)

In der Zentrale der SZ-2 diskutierten Atlan und Breckcrown Hayes über die Vorgangsweise gegenüber den Pluuh. Beide waren bereit für die Verteidigung der Ysteronen die Kampfkraft der SOL einzusetzen. Auch die Stabsspezialisten, Bjo Breiskoll und Sternfeuer stimmten zu. (Atlan 551)

Wooko Minn-Jasgard meldete sich wieder. Er hatte vom Rat von All-Jasgard die Erlaubnis erhalten, das Ysterioon zu vernichten. Hayes löste Alarm für die SZ-2 aus. Leichte Kreuzer und Korvetten werden ausgeschleust. Schon am Beginn der Auseinandersetzung konnten die Antriebssektionen mehrerer Pluuh-Schiffe durch Volltreffer außer Funktion gesetzt werden. Die SZ-2 schleuste alle Beiboote ein, während Minn-Jasgard das konzentrierte Feuer aus den Hypertropwerfern auf die SZ-2 eröffnen lassen wollte. Doch der Berater verhinderte dies. Die SZ-2 schoss nicht auf die Pluuh, sondern fuhr die Schutzschirme herunter. Wooko Minn-Jasgard nahm Funkkontakt mit den Solanern auf und bat um einige Stunden Zeit, in denen er sich von der Friedfertigkeit der Ysteronen überzeugen wollte. Es wurde vereinbart, dass das Flaggschiff der Pluuh und ein Kreuzer der SZ-2 mit Brooklyn zum Ysterioon fliegen sollten. (Atlan 551)

Freundfeuer

Arjana Joester ließ zwei Raumtorpedos von der SOL aus abfeuern, einer gegen die SZ-2, der andere gegen ein Schiff der Pluuh. Der Torpedo riss ein 100 Meter großes Loch in die Außenwand unterhalb des Ringwulstes. Das ebenfalls getroffene Pluuh-Raumschiff verwandelte sich in einen riesigen Feuerball. Die Pluuh eröffneten das Feuer auf die SZ-2, die sich in die Schutzschirme hüllte und das Feuer nicht erwiderte. Den Pluuh war bekannt, dass die Geschosse von der SOL abgefeuert worden waren. Sie vermuteten ein geschicktes Täuschungsmanöver und schossen weiter auf die SZ-2. Die Solaner zogen sich zurück, verfolgt von zehn Einheiten der Pluuh. Während der Funkverkehr zu Wooko Minn-Jasgard von der SOL aus gestört wurde, meldete sich Order-7 bei der SZ-2 und forderte die Schiffsführung auf, an die SOL anzukoppeln. Er forderte die Besatzung der SZ-2 zur Zusammenarbeit auf, andernfalls die Rebellen mit einer harten Bestrafung zu rechnen hatten. Atlan und Breckcrown Hayes dachten jedoch nicht daran, den Befehl auszuführen, sondern gingen mit der SZ-2 in den Linearraum, um den Ortungsschutz einer Sonne aufzusuchen. (Atlan 551)

Wurmplage

Währenddessen konnte sich Wooko Minn-Jasgard von der Richtigkeit der Ausführungen der Solaner über die Ysteronen überzeugen. Die Pluuh würden in All-Mohandot für Frieden sorgen und die Wiederaufbauarbeiten der Ysteronen unterstützen. An Bord der SZ-2 war mit den Reparaturarbeiten bereits begonnen worden. Es waren 23 Todesopfer zu beklagen. Der Angriff schweißte die Besatzung noch enger zusammen, die sich gegen die Machthaber in der SOL stellten. Der Extrasinn des Arkoniden kam zu dem Schluss, dass sich ein abgewehrter Angriff der SOL-Würmer eindeutig auf den High Sideryt konzentrieren würde – und der hieß Breckcrown Hayes. In aller Eile suchten der Arkonide, die Molaaten, Wylt'Rong, Bjo Breiskoll, Sternfeuer und Hage Nockemann die Hauptzentrale der SZ-2 auf. Dort stand Hayes, umringt von zahlreichen Mitgliedern der Zentralebesatzung, von den Füßen bis zur Brust von winzigen SOL-Würmern bedeckt. Der High Sideryt schien in einen Individualschirm gehüllt zu sein. Immer höher krochen die Osal'Oths. Bald war auch der gesamte Kopf in einer teigigen Masse aus rot und grün glitzernden Würmern verschwunden. Der High Sideryt stürzte zu Boden. Hilflos mussten Atlan und die Solaner zusehen. Plötzlich tauchte neben dem Arkoniden Chybrain auf. Das Ei näherte sich langsam Breckcrown Hayes und durchdrang mühelos das aufleuchtende Sperrfeld über dem Kopf des High Sideryt. In den Köpfen der Anwesenden war eine wispernde Stimme zu hören, die andauernd »Chybrain! Chybrain! Chybrain!« wiederholte. Als das seltsame Kristallei den Kopf des Solaners durchdrang, erlosch das Leuchten der Osal'Oths. Sie verfärbten sich und lösten sich zu Staub auf. Chybrain sank durch den Stahlboden der Zentrale und verschwand. Die Haut des High Sideryt wirkte zerfressen oder zersetzt. Das mentale Wispern erlosch. Die Medoroboter untersuchten Hayes und vermeldeten, dass sie ein Gift aus seinem Körper entfernen konnten, dessen Dosis noch vor Minuten viel größer gewesen war. Die schweren Hautverletzungen waren nicht lebensgefährlich. Während der High Sideryt in die Medostation transportiert wurde, übernahm Brooklyn auf Wunsch Atlans das Kommando über die SZ-2. (Atlan 551)

Order-7 meldete sich und verkündete den Tod des High Sideryt der SZ-2. Er stellte an Atlan die Frage, ob der Arkonide nun endlich bereit sei, den Widerstand aufzugeben und die SZ-2 anzukoppeln und sich zu unterwerfen. Atlan erklärte sich schnell bereit, das Ankopplungsmanöver durchzuführen. Er sah so seine Chance, an Order-7 heranzukommen. (Atlan 551)

Flucht vor der SOL

Auf der SZ-2 liefen die Vorbereitungen für das Ankopplungsmanöver. Breckcrown Hayes ließ einen Stoßtrupp zusammenstellen, der in den Mittelteil der SOL eindringen und den falschen Chart Deccon festnehmen sollte. Hayes selbst wollte sich von SENECA in seinem Amt als High Sideryt bestätigen lassen. Order-7 nahm Funkkontakt auf und stellte ein neues Ultimatum. Innerhalb von zwei Stunden musste Atlan ankoppeln, oder die SOL würde mit Waffengewalt gegen die Solzelle vorgehen. Als Beweis seines guten Willens ließ der Arkonide die SZ-2 mit Höchstwerten beschleunigen und ein Linearmanöver durchführen, das das Schiff auf drei Lichtminuten an die SOL heranbrachte. Näher wollte Atlan nicht gehen. Der Arkonide wollte sich aus einem Gefühl heraus nicht an seine Zusage halten. (Atlan 552)

Order-7 beschuldigte nach Ablauf des Ultimatums Atlan der Absicht der Eroberung der SOL. Nurmer war bereit, auf die SZ-2 zu feuern. Die erste Salve aus Impulsgeschützen und Desintegratoren des Mittelteils und der SZ-1 wurden von den Schutzschirmen der SZ-2 abgefangen. Die SOL-Zelle flog gleichzeitig Ausweichmanöver. Nurmer feuerte die Transformkanonen ab. Die SZ-2 schlug nun einen Fluchtkurs ein, verfolgt von der Rest-SOL. Die SZ-2 versteckte sich in der Korona von Hoffnung-1. Nach Stunden gab die Rest-SOL die Suche auf. Deccon setzte einen ungerichteten Funkspruch an die SZ-2 ab. Er kündigte einen Unterhändler an, der mit einer Space-Jet zu Point Qua unterwegs wart. Hayes schickte eine Lightning-Jet los, die in zehn Lichtjahren Entfernung ein Antwortsignal aussendete und auf Umwegen zur SZ-2 zurückkehrte. Eine Korvette mit Breckcrown Hayes und Bjo Breiskoll flog Point Qua an. Der High Sideryt der SZ-2 landete die JOST KULMAN selbst auf Cool. Bald wurde die erwartete Space-Jet geortet. Breiskoll konnte keine Impulse eines lebenden Wesens an Bord feststellen. Durch unvermittelt einsetzende stärkere Strahlung der Sonne war ihm auch der Kontakt zu Sternfeuer auf der SZ-2 nicht möglich. Von der SZ-2 startete nun Brooklyn mit einer Space-Jet und flog Point Qua an. In einer Kreisbahn von einer Lichtminute über der Oberfläche der Sonne wartete bereits das Beiboot der SOL. Die beiden Jets koppelten mit den Bodenschleusen aneinander an. Brooklyn hatte vorsichtshalber einen Notstart programmieren lassen. Romeo überwältigte die Stabsspezialistin und brachte die Jet unter seine Kontrolle. Die JOST KULMAN startete und flog die Space-Jet der SOL an. Drei Schüsse trafen die JOST KULMAN, die die Hyperfunkantennen ausfallen ließen und ein Leck in die Hülle rissen. Hayes übernahm die Transformkanonen der Korvette und zerstörte mit konzentriertem Beschuss die Space-Jet der SOL. Mit einem Linearmanöver versuchte die JOST KULMAN zur SZ-2 zu gelangen. Doch der Flug führte in die falsche Richtung. In einem halben Lichtjahr Entfernung befand sich die Rest-SOL. Hayes ließ die Energieversorgung herunterfahren, um einer Ortung zu entgehen. Eine Warnung an die SZ-2 war nicht möglich. (Atlan 552)

Die JOST KULMAN wurde entdeckt. Die SOL schleuste etwa 20 Space-Jets und Korvetten aus, die sich dem Standort des Beibootes der SZ-2 näherten. Bjo Breiskoll erhielt Kontakt zu Joscan Hellmut, der an das Roboterpärchen Romeo und Julia dachte, die mit Antimaterie ausgestattet waren und mit einer zeitimmanenten Reizschwelle. Diese Superbombe konnte jeden Moment explodieren. Die KULMAN führte ein kurzes unkontrolliertes Linearmanöver aufgrund der defekten Triebwerkseinheit aus. Zurück im Normalraum berichtete Breiskoll Breckcrown Hayes, was er von Hellmut erfahren hatte. Der neue High Sideryt führte eine Linearetappe nach der anderen aus, doch keine führte die JOST KULMAN zurück zur SZ-2. (Atlan 552)

Romeo entführte Atlan aus der SZ-2. Endlich erreichte die JOST KULMAN die SZ-2 und wurde eingeschleust. Breckcrown Hayes flog das Schiff aus der Korona von Hoffnung-1. Die Rest-SOL verfolgte die SZ-2 zur Sonne Taucher. Order-7 schickte eine Warnung an die SZ-2 und forderte die Besatzung auf, das Schiff mit den Beibooten zu verlassen, da die Vernichtung unmittelbar bevorstünde. Breckcrown Hayes trat vor die Aufnahmegeräte und schaltete sich in das Interkomnetz der Rest-SOL ein. Er berichtete den Solanern, dass Chart Deccon tot und er der legitime Nachfolger als High Sideryt war. Dann wurde die Funkverbindung getrennt und die Rest-SOL materialisierte nach einem kurzen Linearmanöver direkt neben der SZ-2. Die Schutzschirme der Solzelle konnten die ersten Schüsse abwehren. Plötzlich wurden gewaltige Energieentladungen und ein heller Lichtblitz geortet. Antimateriereaktionen wurden eindeutig festgestellt. Romeo und Julia schienen zueinander gefunden zu haben. Niedergeschlagen ob des Verlustes von Atlan und Palo Bow musste die SZ-2 vor der heranrückenden Rest-SOL fliehen. Das Kugelschiff materialisierte nach 1730 Lichtjahren am Nordrand von All-Mohandot und versteckte sich im Ortungsschutz von Hoffnung-2. Kurz danach fing die Passivortung ein Raumschiff ein, das langsam an der Sonne vorbeiflog. Es war die SOL – aber eine vollständige SOL, bestehend aus zwei Kugelzellen und dem Mittelteil. (Atlan 552)

Kommandowechsel

Nach dem Tod des Doppelgängers, der von Atlan im Zweikampf getötet wurde, stand der Anerkennung Hayes als High Sideryt nichts mehr im Wege. Nur noch ein Zwischenspiel war dabei die zunächst fehlende Anerkennung durch SENECA, da der SOL-Hirte die Daten gelöscht hatte. Atlan konnte die Programmfehler und Neurosen der Hyperinpotronik allerdings beseitigen.

Auflösung der SOLAG

Im April 3792 schaffte Hayes das Kastensystem der SOLAG auch in der Rest-SOL ab und löste diese diktatorische Gemeinschaft damit faktisch auf.

In den Folgejahren befehligte er das Generationsschiff mit eisernem Willen und hatte maßgeblichen Anteil an der Wiederherstellung demokratischer Zustände. Das Ziel Atlans machte er zu seinem eigenen. Als es im Sternenmeer-Universum während des Kampfs gegen die Gravo-Energetiker zu Verlusten auf der SOL kam, machte Hayes sich schwere Vorwürfe deswegen. Nach dem Angriff des Schlafenden Heeres im Dezember 3804, der viele Todesopfer unter den Solanern forderte und zu schweren Schäden im Schiff führte, zweifelte er daran, ob es eine gute Entscheidung war, Atlan zu folgen.

Erst Mitte Dezember 3804 erfuhr Hayes die Wahrheit über seine Vergangenheit und den Namen seiner Mutter, als er beim Lesen im Logbuch der SOL auf von ihr verfasste, durch Mikrominiaturisierung versteckte Einträge aus der Zeit von 3746 bis 3751 und aus dem Jahre 3788 stieß. Er stellte sich die Frage, ob Idil und Fliege womöglich immer noch unerkannt in der SOL lebten.

Bei der Flucht aus dem Zeittal wurde die SOL in das Jahr 3807 geschleudert. In Pers-Mohandot kam es zum Friedensschluss mit den Zyanern. Während die Solaner die Dimensionsspindel übernahmen, las Hayes einen weiteren Eintrag im Logbuch der SOL und kam so dem Geheimnis Skrempelecks auf die Spur.

Kampf gegen ANTI-ES

Nach dem Ende von HIDDEN-X im Oktober 3807 legte Hayes die Galaxie Xiinx-Markant als neues Ziel der SOL fest. Dort sollten die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst zurückgewonnen werden, die HIDDEN-X Atlan entrissen hatte - ein Ableger der Entität war in dieser Galaxie unter die Kontrolle von ANTI-ES geraten. (Atlan 600)

Am 9. November übernahm Hayes das Kommando über den Kreuzer KONTERMANN, der zusammen mit der FERNWEH und der STERNLOK drei mögliche Standorte von Mental-Relais erkundete. Im System Mission-B wurde die FERNWEH so schwer beschädigt, dass sie aufgegeben werden musste. Das Schiff wurde geräumt, die Besatzung setzte sich mit Shifts und Gleitern zur KONTERMANN ab. In diesem System kam es auch zur ersten Begegnung mit Tyari, die auf der Suche nach Atlan war. Tyari vernichtete das Mental-Relais, das die Sonne umkreiste.

Die beiden verbliebenen Kreuzer flogen weiter zum System Mission-C, gefolgt von Tyari, die auch hier das Mental-Relais zerstörte. Die Kreuzer kehrten schließlich wohlbehalten zur SOL zurück, Tyari folgte ihnen. (Atlan 609)

Hayes fragte am 10. November nach SENECAS Meinung zu Tyari und Barleona. Der Rechner reagierte gereizt und verweigerte jegliche Antwort, als Hayes auf einer Analyse bestand. Auch an den folgenden Tagen verhielt sich SENECA merkwürdig. So verleugnete er die Existenz der Beiboote CHYBRAIN und FARTULOON, weil beide unabhängig von ihm agieren konnten. Diese Schiffe hatte Hayes dem Atlan-Team geschenkt. Erst später stellte sich heraus, dass SENECA teilweise unter die Kontrolle von Manifest C geraten war. Hayes führte einige Solaner an, die Atlan aus der Gewalt der von SENECA gesteuerten Roboter befreien wollten. SENECA schickte ihm die Projektionsgestalt einer alten Frau, die kryptische Warnungen ausstieß. Dann versetzte SENECA Hayes, Atlan und Bjo Breiskoll in eine virtuelle Realität. Dort waren sowohl SENECA als auch Manifest C als gegeneinander kämpfende glühende Kugeln wahrnehmbar. Die Solaner versuchten, SENECA mental zu stärken, aber ihre Bemühungen waren vergeblich. SENECA konnte die Solaner gerade noch zurück in die Realität versetzen, bevor Manifest C sie töten konnte. Dies wäre gleichbedeutend mit ihrem realen Tod gewesen.

Das Atlan-Team und 100 weitere Solaner verließen die SOL am 17. November mit der CHYBRAIN und der FARTULOON. Hayes blieb in der SOL zurück, die vom nun ganz unter der Kontrolle des Manifests stehenden SENECA Richtung Kernregion von Xiinx-Markant gelenkt wurde. Dort sollte das Schiff vernichtet werden. Manifest C wurde jedoch durch den Einsatz von Posimagno-Energie aus der SOL vertrieben. (Atlan 610, Atlan 618)

Nach dem gescheiterten ersten Angriff auf das Leuchtende Auge am 8./9. Dezember wurden Breckcrown Hayes und praktisch die gesamte Zentralebesatzung der SOL unbemerkt durch Wonatrins Duplikate ersetzt. Der Original-Hayes wurde bei der Duplizierung in einen eiförmigen Organklumpen verwandelt. Alle Duplikate konnten vernichtet werden, bevor sie Schaden anrichten konnten. Nach der Vernichtung seines Duplikats nahm Hayes seine ursprüngliche Gestalt wieder an. Er stellte Atlan die BLINDER VOGEL für einen erneuten Angriff auf das Leuchtende Auge zur Verfügung. (Atlan 621)

Ende

Seine beschleunigte Alterung bescherte ihm trotz der für gewöhnlich hohen Lebenserwartung einen frühen Tod. Tatsächlich waren seine letzten Lebensjahre von einem langen qualvollen Siechtum geprägt. Doch sein Wille hielt ihn am Leben, bis sein Lebensziel erfüllt war.

Dieses wurde mit dem Erreichen Krans am 16. September 3811 (224 NGZ) erreicht. Bei den Verhandlungen mit den Kranen erlitt er einen Schwächeanfall und starb kurz darauf. Auf eigenen Wunsch wurde er in Varnhagher-Ghynnst im Weltraum bestattet.

Quellen