Fyrer

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem durch ein Bunkergeschütz entstehenden Bunker, einer von den Fyrern entwickelten Technologie.
Für weitere Bedeutungen, siehe: Bunker (Begriffsklärung).

Das Volk der Fyrer gehört zu den 100 Clans, die den Vorhof des Loolandre bewachen.

PR1180.jpg
Heft: PR 1180
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Anmerkung: In den Heften PR 1179 und PR 1180 heißen sie Fyrer. Im Perry-Rhodan-Lexikon findet man sie unter dem Begriff Fryer. (PR 1229, auch PR 1226 und PR 1227)

Erscheinungsbild

Die Fyrer sind schwarzhäutige Humanoide und etwa einen Meter groß. Der Kopf wird von einem großen Schnabel und einem blauen Federkamm dominiert. Ein dichter Federkamm ist ein Zeichen für Intelligenz und Gesundheit. Seitlich am Kopf hängt links und rechts je ein fleischiger Hautlappen, der jeweils drei Augen enthält. An den Unterarmen besitzen die Fyrer ebenfalls Federn, auf der Brust nur einen dünnen Flaum.

Als Kleidung dient den Fyrern meist nur ein Umhang. Sie besitzen fast keine Mimik, dafür aber eine ausgefeilte Gestik, die aus Armbewegungen besteht.

Charakterisierung

Fyrer sind offener Gewalt abgeneigt. Die meisten von ihnen sind friedlich und etwas einfältig. Einige jedoch sind intelligente Machtmenschen, für die ein politischer Mord legitim ist.

Bekannte Fyrer

Bunker und Bunkernasen

Im Mond der Fyrer ist das so genannte Bunkergeschütz installiert. Es erzeugt um ein Feindschiff herum meterdicke Energiestränge, die aus einer Art Formenergie bestehen. Ein auf diese Weise eingehülltes Schiff kann keine Schutzschirme hochfahren. Waffenfeuer macht den Bunker nur noch dichter.

Auf der Innenseite des Bunkers werden dann Blasen und Transmitter ausgebildet. So werden die Bunkernasen in das Ziel befördert. Die Bunkernasen sind Cyborgs verschiedenster Völker, die sehr schwer bewaffnet sind und denen man ein tierartiges Bewusstsein aufgepfropft hat. Sie dienen zur Eroberung des Zieles.

Geschichte

Die Clans bestehen aus den 100 Völkern, die als erste von Ordoban rekrutiert wurden. Sie bewachen den Vorhof des Loolandre. Dazu hat jedes Volk ein durchschlagendes Waffensystem erhalten, mit dem sie anfliegende Flotten aufhalten können.

Die Fyrer zählten 427 NGZ zu den prestigelosesten Clans und wohnten in einem ausgehöhlten Mond. Zu dieser Zeit flog die Galaktische Flotte ein. Im April dieses Jahres gelang es Gryden-Holmes, sich zum Clanskopf zu putschen. Dabei erhielt er Hilfe von Iralasong, dem Clanskopf der Irtuffen, der seinen Vorgänger bei einem Anschlag getötet hatte. Gryden-Holmes wollte sich profilieren und befahl einen Angriff auf die BASIS, die von den Irtuffen festgesetzt worden war.

Die BASIS wurde eingebunkert und kurz darauf von den Bunkernasen angegriffen. Diese hatten es schon geschafft, die ausgeschleusten Verteidiger in das Schiff zurückzudrängen, als Gryden-Holmes zufällig einen Funkspruch mithörte, der besagte, Nachor von dem Loolandre wäre in dem Schiff. Da Ordoban schwieg, war Gryden-Holmes unsicher, was er tun sollte, und blies den Angriff erst einmal ab. Die BASIS wurde freigelassen und konnte weiterfliegen.

Bei einem späteren Gespräch mit Iralasong fühlte Gryden-Holmes sich beleidigt und zurückgesetzt. Er beschloss, Iralasong durch ein heimlich installiertes, automatisches Geschütz in der Halle des Clansgerichts zu töten. Der Anschlag misslang jedoch. Für diese Frevelei wurde Gryden-Holmes zum Tode verurteilt und die Fyrer zum allerniedrigsten aller Clans abgestempelt.

Quellen

PR 1179, PR 1180