CIMARRON

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Die CIMARRON stellte den Prototypen für eine eigene Schiffsklasse dar, jedoch wurde eine Serienfertigung infolge der Monos-Herrschaft nicht mehr weiterverfolgt. Von der Konzeption her war die CIMARRON ein Schwerer Kreuzer.

Ausstattung

Die CIMARRON ähnelte äußerlich einem 200 Meter langen Keil. Der Rumpfquerschnitt war ein am Bug 60 und am Heck 120 Meter breites Sechseck. Die Hangar für Space-Jets und Beiboote besaßen aus der Oberfläche ragende kuppelförmige Abdeckungen. Mehrere schüsselförmige Vertiefungen in der Oberfläche beherbergten die Abstrahlvorrichtungen der Hypersender des Schiffes. Daneben ragten Geschützstände und Beobachtungskuppeln aus der Oberfläche. (PR 1385, S. 58)

Das Raumschiff besaß einen Metagrav-Antrieb, mit dem es einen Überlichtfaktor von 65 Millionen erreichen konnte. Auf Wunsch Reginald Bulls hin wurde das Schiff während die Testphase bereits lief noch nachträglich mit einem Vektorierbaren Grigoroff ausgestattet. Für das Manövrieren im Bereich von zum Beispiel Raumstationen oder Planeten besaß die CIMARRON Feldtriebwerke. (PR 1385, S. 13, 58)

Die Bewaffnung der CIMARRON galt bei ihrer Indienststellung 447 NGZ als hervorragend. Sie umfasste Thermoblaster, Desintegratorgeschütze, Intervallkanonen und Transformgeschütze. (PR 1385, S. 13, 58, PR 1386, S. 18)

Das Schiff war in der Lage, zu seinem Schutz einen fünffach gestaffelten Paratronschirm aufzubauen. Außerdem verfügte es über ein, zum Zeitpunkt der Indienststellung der CIMARRON völlig neuartiges, Virtuellbildner-System, auch Virtual Imager genannt. Dieser Ortungsschutz befand sich noch im Experimentalstadium. Er war in der Lage in bis zu maximal drei Lichtsekunden Entfernung ein virtuelles Bild des Schiffes zu erzeugen und so Gegner abzulenken. Gleichzeitig unterdrückte er circa 90 Prozent der energetischen Ausstrahlung des tatsächlichen Schiffes. (PR 1385, S. 58, PR 1385, S. 14, 16)

Die Zentrale war ein ovaler, zehn Meter breiter und fünfzehn Meter langer Raum. Auf einem Podest in der Mitte des Raumes befand sich die Kommandokonsole. Die Arbeitsstationen für die Kontrollspezialisten waren entlang der Wände angeordnet. Beim Hauptschott befand sich eine gepolsterte Sitzgruppe. (PR 1385, S. 56-57)

Über einen Verbund von acht Großsyntrons, die über bionische Komponenten verfügten, erfolgte eine zentrale Steuerung. (PR 1385, S. 13, 58)

Besatzung

Die Besatzung bestand aus circa 1250 Personen. Achtzig Prozent der Besatzung stellten die Terraner. Die übrigen Raumfahrer rekrutieren sich aus Mitgliedern der Völker der Akonen, Aras, Arkoniden, Blues, Epsaler, Ferronen und Ertruser. (PR 1385, S. 58, PR 1417, S. 9)

Geschichte

Das Keilraumschiff wurde als Neuentwicklung in der Pachacamac-Werft in Peru auf Terra gebaut. Ende November 447 NGZ wurde sie Reginald Bull zur Verfügung gestellt. Der Kommandant der CIMARRON war Ian Longwyn. Die gesamte Besatzung wurde zuvor für einen erwarteten Einsatz in der Galaxie Hangay gegen den Strangeness-Schock immunisiert.

Nach einem Einsatz auf dem Planeten Ashkalu der Sonne Veenor im Kugelsternhaufen Marty-5, bei dem der Planet zusammen mit der dort stationierten haurische Materiewippe am 30. November 447 NGZ zerstört wurde, verfolgte die CIMARRON zusammen mit der SORONG unter dem Kommando von Nikki Frickel und dem kartanischen Raumschiff MAI-KI mit Dao-Lin-H'ay und Oogh at Tarkan an Bord acht Hauri-Schiffe bis in das zweite Hangay-Viertel. Nachdem sie Mitte Dezember 447 NGZ den Strangeness-Wall durchquert hatten, gerieten die Schiffe in eine Raum-Zeit-Falte. Dort entdeckten sie die Super-Materiewippe Urian alias Ur amm Taloq (haurisch für »Stätte des Gehorsams«).

Im Januar 448 NGZ wurde in der Werft der BASIS ein vektorierbarer Grigoroff in die CIMARRON eingebaut. Mit der Hilfe von Si kitu wechselte das Schiff in das Universum Tarkan über und materialisierte im letzten dort verbliebenen Viertel von Hangay in der Nähe des Erego-Systems.

Am 29. Januar traf die CIMARRON am Nachod as Qoor ein und schloss sich dort dem Galaktischen Expeditionskorps an.

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Zusammen mit den anderen Schiffen des Tarkan-Verbands war die CIMARRON für die Dauer von 695 Jahren bis 1143 NGZ in einem Stasisfeld gefangen.

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Zwischenzeitlich übernahm die Akonin Henna Zarphis das Kommando über die CIMARRON. Diese machte den zweiten Flug zur Großen Leere jedoch nicht mit, und Longwyn wurde wieder Kommandant.

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Im Jahre 1212 NGZ erschien die CIMARRON mit Reginald Bull und Alaska Saedelaere an Bord beim Kontor Fornax. Die beiden Unsterblichen wollten mit Siela Correl sprechen, die zu diesem Zeitpunkt aber abwesend war. Daher kam es nur zu einem kurzen Funkkontakt mit Sielas Tochter Sahira Saedelaere, die die Tochter von Alaska und die Enkelin von Bull war, wobei keine der drei Personen von diesem verwandtschaftlichen Verhältnis wusste. (PR-Arkon 2, S. 50)

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Darstellung

Risszeichnung: »Terranische Raumschiffe – CIMARRON – Reginald Bulls Raumschiff« (PR 1411) von Christoph Anczykowski

Quellen