Cairaner

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Die Cairaner sind im Jahr 2045 NGZ das beherrschende Volk in der Milchstraße. Sie stammen aus der Vecuia, einer mehr als 260 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernten Region mit vier Galaxien. Ihre Heimatgalaxis ist Ancaisin. (PR 3025)

Sie wurden von den anderen Völkern als Friedensmacher bezeichnet. (PR 3000, S. 11)

PR3000.jpg
Cairaner (rechts)
Heft: PR 3000
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild und Physiologie

Die zweigeschlechtlichen Cairaner sehen vage humanoid aus. Sie sind hochbeinige Wesen von circa zweieinhalb Metern Körpergröße. Der Rumpf ist eher gedrungen und die Schultern an den Armgelenken leicht verdickt. Die Arme teilen sich am Ende in zwei vierfingrige Handpaare mit je zwei Innenfingern sowie zwei Daumen. Die Außenhände sind deutlich kräftiger und gröber als die feingliedrigen Innenhände. Diese werden als Gespürhände bezeichnet. Die Gespürhände sind neuronal durchsetzt. Diese Hände haben diverse Sinneseigenschaften. Die vier Finger der Sensorhand verfügen über offene Nervenenden. Mit der Hilfe der Gespürhände steuern die Cairaner ihre Raumschiffe. Dies geschieht über so genannte Steuergruben, in die die Gespürhand gelegt wird. Für gewöhnlich schützen die Cairaner ihre Gespürhände in Handschuhen. Viele Cairaner tragen, wenn sie Kontakt mit anderen Völkern planen, auch an den anderen Händen Handschuhe. (PR 3012 – Glossar)

Die goldene Haut ist stark gefleckt, wobei der haarlose Schädel stärker gefleckt ist. Das Gesicht wird von einer flachen beweglichen Nase, einem lippenlosen, verhornten Mund und ockerfarbenen Augen mit waagerechten Pupillen geprägt. (PR 3000)

Am Körpergeruch kann man die Geschlechter der Cairaner unterscheiden. Männliche Cairaner riechen leicht rauchig, ähnlich wie Feuer. Weibliche Cairaner duften angenehm nach Sandelholz. Dieser Geruch wird durch die so genannten Aromamünder verströmt, welche sich in der Schläfenregion befinden. (PR 3012 – Glossar) Ferner verfügen weibliche Cairaner über eine so genannte Bruttasche, die der Fortpflanzung dient, wobei die Sexualität – ähnlich wie beim Menschen – von der Fortpflanzungsfunktion entkoppelt ist und auch dem Lustgewinn dient und – zumindest männliche – Polygamie von der cairanischen Gesellschaft akzeptiert wird. (PR 3019)

Bekannte Cairaner

Gesellschaft

Allgemeines

Zu den piratisch lebenden Ladhonen hatten die Cairaner ein sehr feindliches Verhältnis. (PR 3002, S. 61)

Regierung

Der Cairanische Friedensbund besteht aus einzelnen Gremien, jedem Gremium steht ein Legat vor. Der Friedensbund an sich hat ebenfalls einen Vorsteher, der den Titel Kurator trägt. (PR 3012 – Glossar)

Straflager

Die Gegner der Cairaner wurden in Straflager gesperrt, die so genannten Ausweglosen Straßen. Es existieren auch Strafplaneten. Auf allen Straflagern beziehungsweise Strafplaneten stehen die Vital-Suppressoren. (PR 3000, PR 3012)

Bekannte Straflager

Technik

Raumschiffe

Die Raumschiffe der Cairaner sind knapp tausend bis zweitausend Meter lange, flache Ellipsoide mit einer silbrig weißen, stark reflektierenden Hülle. Aus dem Bug- und Heckbereich ragen überlange Antennen heraus. Inmitten des ovalen Schiffskörpers ist ein Freiraum, in dem sich eine riesige Kugel aus reiner, rötlich flammender Energie wie eine Miniatursonne befindet. Diese Energiesphäre wird von vier metallischen Zangen und daraus hervorgehenden Spangen eingefasst wie ein Edelstein in einem Schmuckstück. (PR 3000)

Geschichte

In ferner Vergangenheit dienten die Cairaner, gemeinsam mit den Shenpadri, Ladhonen und Thesanit, im Auftrag der Kosmokratin Mu Sargai. Die Cairaner sollten dabei die von den Shenpadri aufgespürten Hinterlassenschaften abwesender Superintelligenzen liquidieren. (PR 3025)

1692 NGZ tauchten die Cairaner erstmals in der Milchstraße auf, also 78 Jahre nach dem Raptus Terrae. Sie riefen die Cairanische Epoche aus und verstanden sich als Hersteller und Wahrer des Friedens. (PR 3012 – Glossar) Schon im Jahr 2045 NGZ hatten sie ihre Macht so weit ausgebaut, dass kein anderes Volk sie ihnen streitig machen konnte. (PR 3009) Das Sternenrad war die wichtigste und mächtigste Bastion der Cairaner in der Milchstraße. (PR 3022)

Die Cairaner verbreiteten verschiedene Gerüchte über den Verbleib beziehungsweise die Existenz Terras. So sollten die Aarus für den Posizid verantwortlich sein, den sie ausgelöst hätten, indem sie ein Virus in den interstellaren Datennetzen freisetzten. (PR 3005, S. 15-16) Gleichzeitig sperrten sie das komplette — von ihnen als Oijorunsystem bezeichnete — Solsystem mit einem Aufgebot von 50.000 Raumschiffen ab, errichten jedoch selbst einen Raumhafen und so genannte Missionen auf Iya, dem Planeten, der die Erde ersetzt hatte. Diese Barrikade hatte einen Durchmesser von 17 Lichtjahren und umfasste somit auch Proxima Centauri und Alpha Centauri A und B und diente vorgeblich dem Schutz der auf Iya lebenden Ayees. (PR 3017) Der Schutz des Planeten und der Ayees, die später einmal eine wichtige Rolle spielen sollten, diente einem geheimen Trajekt, für das auch der Cairanische Friedensbund errichtet worden war, und stand in Zusammenhang mit einer Bedrohung für die Existenz der Cairaner, die früher für den Frieden großer intergalaktischer Räume verantwortlich gewesen waren. Ein Scheitern hätte dazu geführt, dass die Milchstraße im Chaos versunken und ein Objekt im Inneren der Galaxis unerreichbar geworden wäre, welches die Basis des Trajektes war. (PR 3019) Die Cairaner nahmen Tiefenbohrungen auf Iya vor und verschenkten den Abraum – die auf Iya allgegenwärtigen Diamanten – an die Ayees. (PR 3020)

Sie kritisierten, dass die Terraner in der Geschichte der Milchstraße ihre Ansprüche häufig mit Waffengewalt durchgesetzt hätten. Ein Vorgehen, dem sie ein Ende setzen wollten, da sie in früherer Zeit selbst Opfer solcher Gewalt geworden wären. Daraus leiteten sie die Legitimation für die Durchsetzung des Cairanischen Friedens ab. (PR 3017, S. 11-12)

Quellen