Catiuphat

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Das Catiuphat, auch als Wolkenreich bezeichnet, war eine Art Walhalla der Tiuphoren.

Allgemeines

Die Tiuphoren glaubten, dass besonders edle Krieger und Personen, die ihnen anvertraut waren, das Privileg genossen, ins Catiuphat überzuwechseln. Gennloc bezeichnete das Catiuphat als real und sagte, es sei ein »Sein nach dem Sein«. (PR 2800)

Nach dem Tod eines Tiuphoren, der sich als würdig erwiesen hatte, wurde dessen ÜBSEF-Konstante ins Sextadim-Banner seines Schiffes übertragen. Darin befanden sich zwar auch die ÜBSEF-Konstanten der Opfer der Tiuphoren, aber diese waren klar vom Catiuphat getrennt. (PR 2803)

Die Überführung einer ÜBSEF-Konstante ins Catiuphat fand im Rahmen einer als Aufhebung bekannten Zeremonie im Saal der Aufhebung des jeweiligen Sterngewerks statt. Bemerkenswert ist, dass die Zeremonie nach dem Tod des Tiuphoren durchgeführt wurde, zu einem Zeitpunkt also, an dem das Bewusstsein eigentlich längst erloschen sein müsste. Der mit einer Totenbrünne bekleidete Tote wurde auf eine Vorrichtung gebettet, die als Darreiche bezeichnet wurde. Das Orakel näherte sich dem Toten mit seinem Ysicc und einer Catiuphat-Fibel aus reinem Tiauxin. Mit der Fibel wurde die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits hergestellt: Eine Nadel fuhr aus der Fibel aus, bohrte sich in das Gehirn des Toten und begann zu glühen. Anschließend fraß der Ysicc Herz und Hirn der Leiche. Der restliche Körper wurde anschließend desintegriert. (PR 2803)

Verlor ein Krieger sein Leben in der Schlacht, griff das Catiuphat selbständig ein und barg dessen Geist. Falls der Verstorbene zum Zeitpunkt seines Todes ein Kriegsornat trug und zugleich inhörig war, erleichterte dies seine Aufnahme. Ebenfalls begünstigend wirkte das Einatmen des Kriegsbuketts. Dieser Übergang dauerte etwa drei Tage. (PR 2808)

Die im Catiuphat existierenden ÜBSEF-Konstanten von Kriegern konnten mit ihrer Umgebung interagieren. Beispielsweise war es ihnen möglich, den Zeitriss zu untersuchen und Sternkonstellationen wahrzunehmen. (PR 2808)

Selbstmord galt bei den Tiuphoren als unwürdig und abscheulich, weshalb Selbstmörder nicht ins Catiuphat eingehen konnten. (PR 2806)

Soweit bekannt, dienten die Orakel der tiuphorischen Sterngewerke als Wächter des Catiuphats. Zumindest traf dies auf Gennloc und Klerctinc zu, die Orakel der Sterngewerke YONNTICC und TOIPOTAI. (PR 2800, PR 2803) Die Orakel waren auch die einzigen Individuen, die in direkten Kontakt mit dem Catiuphat treten und mit den dort existierenden Bewusstseinen kommunizieren konnten. (PR 2808)

Aufbau

Materieller Träger des Catiuphats war die Gesamtheit der Sextadim-Banner aller tiuphorischen Sterngewerke. (PR 2803) Es besitzt die Eigenschaften einer Gemeinschaftsintelligenz, einer nicht nur mentalen Maschine aber auch individueller Komponenten. (PR 2876 – Glossar)

Das Catiuphat war in mindestens sieben Tori genannte Bereiche aufgeteilt. (PR 2876 – Glossar)

Die Kinderstube

Dieser Torus war die erste Anlaufstelle für alle erbeuteten, nicht tiuphorischen Bewusstseine, die in das Catiuphat eingehen. Sie existierten dort weiterhin als Individuen und sollten sich an ihre neue Existenzform gewöhnen und diese akzeptieren. Sobald das geschehen war, konnten sie in den nächsten Bereich, »Die Aufsicht« wechseln. (PR 2871)

Die Bewusstseine der meisten Opfer litten im Torus I noch immer sehr unter der Trennung von ihren Angehörigen und dem Verlust ihrer Körperlichkeit. Betreut wurden die Bewusstseine durch Trostreiche genannte Kunstgeschöpfe. Perry Rhodan assoziierte die Kinderstube mit dem christlichen Fegefeuer. (PR 2875)

Die Aufsicht

In der Aufsicht durchliefen die Bewusstseine einen Angleichungsprozess und verschmolzen unter Betreuung der Trostreichen zu Holismen. Bewusstseine, die sich als noch nicht integrierbar herausstellten, wurden von ihnen in die Kinderstube zurückgedrängt. (PR 2875)

Geschichte

Nach einer Zeitreise, die ihn ins Jahr 20.103.191 v. Chr. führte, war Perry Rhodan vorübergehend Gefangener der Tiuphoren. In der YONNTICC hatte er Gelegenheit, mit Gennloc zu sprechen. Von diesem erhielt er erste Informationen über das Catiuphat. (PR 2800)

Am Tag vor dem Angriff der TOIPOTAI auf die Sternenmark-Bastion Vennbacc wurde dem ehemaligen Sternspringer-Kommandanten Vorr Yaconc die Ehre zuteil, sein Bewusstsein in einer Aufhebungszeremonie dem Sextadim-Banner des Schiffes zuzuführen. (PR 2803)

Ende März des Jahres 1518 NGZ ermittelte das Catiuphat für die XOINATIU eine Stelle am Zeitriss, an der das Sextadim-Banner des Schiffes mit dem eines anderen in der Vergangenheit befindlichen in Kontakt treten konnte. Auf diese Weise konnte Tomcca-Caradocc Accoshai dem Sterngewerk MORRCROI Informationen über die Situation in der Relativzukunft der Milchstraße liefern. (PR 2808)

Quellen