CawCadd

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Das Intelligenzvolk der CawCadd lebt in der Galaxie DaGlausch. (PR 1977)

PR1977.jpg
Heft: PR 1977
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie sind etwa zwei Meter lange, schwarz-gelb gemusterte Arachnoide, die im Gegensatz zu irdischen Spinnen jedoch über zehn Extremitäten verfügen. (PR 1977)

Charakterisierung

Über lange Zeit waren die CawCadd als berüchtigte und außerordentlich aggressive Piraten in DaGlausch bekannt. (PR 1977)

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt, vermutlich in der ersten Hälfte des 28. Jahrhunderts, wurde das ursprüngliche Heimatsystem der CawCadd durch ein Kesselbeben vernichtet. Mit einer kleinen Flotte von 442 sternförmigen Raumschiffen trafen Überlebende dieses Volkes um das Jahr 2750 im Goppler-System ein. In diesem planetenlosen System fanden sie nur das Konglomerat aus der Raumstation Heim, einem Hyperfunksender und dem Raumschiff HARQUIST vor. Über deren Namen oder ihre Bedeutung wussten sie jedoch nichts. Es gelang ihnen zwar nicht, in die für sie fremden Objekte einzudringen und als neue Heimat zu erobern, aber da sie ihnen verlassen erschienen beschlossen sie letztlich dennoch, sich hier niederzulassen. (PR 1977)

Schnell begannen die CawCadd damit, ein riesiges kokonartiges Gespinst als ihren neuen Lebensraum zu errichten, in das sie eigene Raumschiffe, aber auch die drei Raumobjekte mit einbezogen. Dass sie dabei aus dem Inneren der Raumstation aufmerksam beobachtet wurden, bemerkten sie nicht. Ihre Raubzüge führten sie auch in den nächsten Jahren weiterhin durch. Diese führten sie vorwiegend in die benachbarten Sonnensysteme. Die dort lebenden Wesen dienten ihnen als Nahrung. Für ihre Versorgung bauten sie zusätzlich auch Kobaltmoos an, das für sein Wachstum auf metallische Grundstoffe angewiesen war. Als dessen Wurzelwerk in der zweiten Hälfte des 31. Jahrhunderts schließlich die Hülle der HARQUIST angriff, sah sich Lotho Keraete, der einzige lebende Bewohner von Heim, gezwungen, die selbst auferlegte Isolation aufzugeben und die Station zu verlassen. Gegen den wuchernden Befall der Pflanzen konnte er jedoch nichts ausrichten. (PR 1977)

Im Laufe der Jahrhunderte büßten die CawCadd das Verständnis für die Technik ihrer Raumschiffe mehr und mehr ein, bis es ihnen letztendlich nicht mehr möglich war, sich überlichtschnell aus dem Goppler-System zu entfernen. Als es deshalb zu Engpässen bei der Versorgung mit Nahrung kam, schreckten sie nicht davor zurück, sich über Angehörige des eigenen Volkes herzumachen. Diesem Kannibalismus fielen vor allem die Alten und Teile ihrer Brut zum Opfer. Parallel dazu nahmen die Beschädigungen, die das Kobaltmoos an der Raumstation und der HARQUIST anrichtete, ein immer bedrohlicheres Ausmaß an und im Jahre 4878 (1291 NGZ) eskalierten die Ereignisse schließlich. (PR 1977)

Im Inneren von Heim war die Transformation Lotho Keraetes zu einem lebenden Roboter inzwischen abgeschlossen. Einem von der Superintelligenz ES ausgesendeten Signal zufolge sollte er sich mit der HARQUIST nun zu einem Treffpunkt begeben. Als er deshalb die Station verließ, musste er sich hunderter CawCadd erwehren. Aufgrund seiner Überlegenheit konnte er sich zwar durch das Gespinst kämpfen, bei dem Raumschiff angekommen stellte er jedoch fest, dass es zu schwer beschädigt war. Gleichzeitig war es den CawCadd gelungen, in Heim einzudringen. Darum schlug er sich nun zu dem Hyperfunksender durch, wobei es bei den Arachnoiden wieder zu schweren Verlusten kam. Nachdem er einen Notruf absetzen konnte, dauerte es nur rund eineinhalb Stunden, bis ein 110 Kilometer langer Schwarzlicht-Zapfen im Goppler-System erschien. Während Lotho Keraete den Weg dorthin antrat, griffen die CawCadd auch das Zapfenschiff an. Sie hatten jedoch keine Chance gegen den übermächtigen Gegner und viele ihrer Schiffe wurden vernichtet. Als Keraete schließlich an Bord war, zog sich das Schiff aus dem System zurück. Der Schaden, den diese Kämpfe an der Zivilisation der CawCadd anrichtete, war jedoch immens, sodass ihre Kultur nach dem Kesselbeben aufs Neue vor dem Aus stand. (PR 1977)

Anmerkung: Über das weitere Schicksal der CawCadd im Goppler-System liegen keine Informationen vor. Ohne Hilfe von außen dürfte ihr Aussterben aber wohl nur eine Frage relativ kurzer Zeit sein.

Quellen