Chayton Rhodan

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Der Terraner Chayton Rhodan war um 1460 NGZ ein Wartungstechniker und Positronikexperte auf der Kristallfaktorei MERLIN. Er war ein Urgroßcousin von Perry Rhodan.

Anmerkung: Der tatsächliche Grad der Verwandtschaftsbeziehung ist unklar, da die Familie seit Rhodans Geburt statistisch gesehen gut hundert Generationen hinter sich gebracht haben muss. Es handelt sich also um eine Vereinfachung des Verwandtschaftsgrades.

Erscheinungsbild

Chayton Rhodan hatte ein markantes Gesicht mit entschiedenen Zügen sowie grünen Augen. Seine Haare waren lockig, dunkel und er hatte die gewisse Familienähnlichkeit der Rhodans. (PR-Jupiter 1)

Paragabe

Unter dem Einfluss der Droge Tau-acht konnte Chayton Rhodan die Schwerkraft beeinflussen. (PR-Jupiter 1, PR-Jupiter 11)

Charakterisierung

Chayton Rhodan war ein berechnender, vorsichtiger und willensstarker Terraner, der selbst in Stresssituationen ruhig und überlegt handeln konnte. Selbstreflektiv konnte er geduldig klare Gedanken fassen und sie gegeneinander abwägen. (PR-Jupiter 2)

Geschichte

Um das Jahr 1459 NGZ lebte Chayton Rhodan mit seiner Schwester Payette und seinen zwei Kindern, Carolin, Rufname »Caruu«, und Vincent, Rufname »Buster«, in Manchester auf Terra. Seine Frau war bei einem Arbeitsunfall kurz nach der Geburt Busters gestorben. Um seinen Kindern ein gutes Leben garantieren zu können nahm Chayton immer wieder gut bezahlte Jobs an, die ihn auch schon mal längere Zeit von seiner Familie trennten. (PR-Jupiter 1)

1460 NGZ war er als Wartungstechniker und Positronikexperte auf der Kristallfaktorei MERLIN angestellt, einem ausgeschlachtetem und umgebauten Ultraschlachtschiff, das in der Atmosphäre des Jupiter Hyperkristalle abbaute. Dort wurde Chayton Rhodan unter dem Einfluss von Pao Ghyss süchtig nach Tau-acht. Ende Dezember versuchte er sich beim Glücksspiel. Doch die Bordpositronik DANAE erkannte seine Manipulation durch seine Paragabe und übergab den Süchtigen an die ganymedanische Wissenschaftlerin Anatolie von Pranck, die Entzugsexperimente an ihm und drei Mitgefangenen durchführte. (PR-Jupiter 1)

Als die Chefwissenschaftlerin des Syndikats der Kristallfischer am 2. Februar 1461 NGZ das Labor verließ, konnte Chayton Rhodan durch nicht widerrufene Zugriffsrechte in ihrer mobilen Positronik einen Selbsttest einleiten und die Positronik so blockieren. Seiner Mitgefangenen Motahn gelang es durch ihre telekinetische Paragabe, ein wenig Tau-acht in die Zelle zu schmuggeln, die den Gefangenen zum Ausbruch verhalf. In Folge der Kämpfe mit dem Sicherheitsdienst starben seine Fluchthelfer. Als einziger Überlebender flüchtete er mit Anatolie von Prancks Positronik in die Lüftungsschächte und versteckte sich dort, um sich dem Zugriff der SteDat-Männer zu entziehen. (PR-Jupiter 2)

Es gelang ihm, von Prancks Positronik zu knacken und auf die Forschungsergebnisse der Wissenschaftlerin zuzugreifen. So erfuhr er, dass ihn eine erneute Einnahme von Tau-acht nach der langen Entzugsphase seiner Gefangenschaft innerhalb kürzester Zeit töten würde. Außerdem bekam er eine Erklärung für seine seltsame Gefühllosigkeit gegenüber dem Schicksal seiner Mitmenschen. Die Droge zerstörte bei längerem Konsum sämtliches Mitgefühl für andere Personen, bis hin zu den engsten Verwandten. Er beschloss sich an Pao Ghyss dafür zu rächen, dass sie ihn in Kontakt mit Tau-acht gebracht hatte, und sie zu töten. (PR-Jupiter 2)

Später zog er sich in einen nicht genutzten Lagerraum zurück und beschaffte sich einen Strahler und einen Schutzanzug. Als ihm die Positronik meldete, dass Pao Ghyss auf MERLIN eingetroffen war, brachte er die ihr zugeteilte Kabine in Erfahrung und legte sich dort auf die Lauer. Als die Ganymedanerin erschien, war sie allerdings in Begleitung von Onezime Breaux, dem Chef von SteDat. Chayton belauschte ein Gespräch zwischen den beiden, in dem sich Pao Ghyss darüber beschwerte, dass ihr niemand gesagt hatte, dass er Kinder hatte. In diesem Fall hätte sie Rhodan nicht mit Tau-acht in Kontakt gebracht. Chayton beschloss daraufhin, Pao Ghyss noch eine Chance zu geben, sich für die richtige Seite zu entscheiden. (PR-Jupiter 3)

Als sie später von einem Besuch bei Oread Quantrill zurückkam, bot er ihr an, ihm bei der Beseitigung des Chefs von MERLIN zu helfen, um weiteres Leid zu verhindern. Sie stimmte dem zu, und die beiden legten einen Ort fest, an den Pao Quantrill führen sollte und wo Chayton ihm auflauern würde. Der flüchtige Positronikexperte suchte zwei Stunden vor dem geplanten Anschlag ein Versteck in den ausgemachten Gang auf. Etwa eine halbe Stunde später wimmelte es dort von SteDat-Mitarbeitern, so dass klar wurde, dass Pao Ghyss ihn verraten hatte. Chayton entschied sich, wieder seinen ursprünglichen Plan durchzuführen und die Ganymedanerin zu töten. (PR-Jupiter 3)

Er fand eine Spur, die ihn zu einem Beiboot MERLINS führte. Dort kam es zu einer Auseinandersetzung mit den Kommandanten des Raumschiffes, während der Pao Ghyss entkam. Chayton fand später heraus, dass sie die Kristallfaktorei mit einem Skaphander Richtung Jupiter verlassen wollte. (PR-Jupiter 3)

Einige Stunden später traf Chayton in den Wartungsschacht die beiden ebenfalls auf der Flucht vor der SteDat befindlichen TLD-Agenten Dion Matthau und Porcius Amurri, die mit Perry Rhodan und Mondra Diamond auf MERLIN eingetroffen waren. Die beiden Männer verrieten Chayton, dass sie die Vorgänge auf der Kristallfaktorei untersuchen wollten und deshalb vom Sicherheitsdienst festgenommen werden sollten. Die Agenten baten ihn um Hilfe, aber Chayton entgegnete, dass er Pao Ghyss auf den Jupiter verfolgen wollte und zog sich zurück. (PR-Jupiter 4)

Mit Hilfe der Positronik fand er heraus, dass sein berühmter Verwandter inzwischen von MERLIN ebenfalls auf den Jupiter geflohen war. Er machte sich daraufhin auf die Suche nach einer Widerstandsbewegung und wurde auch fündig. Unter dem Decknamen Chayton Wilder kontaktierte er Tarla Phel, ein Mitglied dieser Widerstandsbewegung. Diese brachte ihn zum Rest der Gruppe, wo sich schnell herausstellte, dass es sich bei ihnen um Terroristen unter der Führerschaft des charismatischen Gabriel Udon handelte. Sie planten einen Anschlag auf DANAE, den Chayton als völlig verrückt einschätzte. In der folgenden Diskussion kam es zu einer Auseinandersetzung bei der Rhodan überwältigt und gefesselt wurde. Während Tarla Phel die Überwachung des Gefangenen übernahm, brach der Rest der Gruppe zum Casino auf. Es gelang Chayton Tarla Phel in ein Gespräch zu verwickeln und sie von der Aussichtslosigkeit der Anschlagspläne zu überzeugen. Sie nahm ihm daraufhin die Fesseln ab um ihm dabei zu helfen, ihre Freunde aufzuhalten. (PR-Jupiter 7)

Den beiden gelang es lediglich den Anschlag zu verhindern, indem sie den Sicherheitsdienst über die Pläne informierten. Die SteDat nahm die Widerstandskämpfer fest und inhaftierte sie. Mit seinen Positronikkenntnissen gelang es Chayton, die Sicherheitssysteme des Zellentraktes zu täuschen und alle Gefangenen außer Gabriel Udon zu befreien. Die Präkogniter Kalwi verriet ihm in einer ihrer Visionen, dass er die alte Bordpositronik MERLIN der Kristallfaktorei finden müsse um die Kontrolle über die Station zu erhalten. Als die anderen Geretteten ihn allerdings zu ihrem neuen Anführer machen wollten, verlor Chayton Rhodan die Nerven und floh. (PR-Jupiter 9)

Er fand das letzte Bedienpult der Bordpositronik und aktivierte sie. Leider war MERLIN sehr eingeschränkt. Sämtliche die Station betreffenden Funktionen waren auf DANAE umgeleitet worden, so dass MERLIN lediglich die Möglichkeit hatte, das Geschehen auf der Kristallfaktorei zu beobachten. Er erfuhr so, dass Oread Quantrill vor hatte, den Jupiter in ein Schwarzes Loch zu verwandeln. Dazu wollte er alle Tau-acht Süchtigen auf der Kristallfaktorei und dem Jupitermond Ganymed im selben Augenblick töten, um deren freiwerdendes Psi-Potential zur Umwandlung des Planeten nutzen. Um wenigstens die Bewohner MERLINS zu retten, beschloss Rhodan, die Steuerzentrale der Kristallfaktorei zu erobern. Von dort aus ließen sich die Triebwerke kontrollieren und die Station aus der Atmosphäre Jupiters manövrieren. Dazu benötigte er allerdings die Hilfe der Widerstandsbewegung. (PR-Jupiter 9)

Rhodan fand die Gruppe durch einen Hinweis in ihrem früheren Versteck. Inzwischen hatte aber auch Gabriel Udon die Freiheit erlangt und war ebenfalls zu den Widerstandskämpfern zurückgekehrt. Diese standen wieder vollständig unter der Kontrolle seiner hypnoähnlichen Gabe. Bevor Chayton die Gelegenheit bekam zu fliehen oder Udon zu überwältigen, schoss dieser mit einem Paralysator auf Chaytons Beine und machte ihn so weitgehend wehrlos. Anschließend versuchten sie ihn mit in dem Lagerraum herumliegenden schweren Bauteilen zu steinigen. In seiner Verzweiflung warf Chayton Rhodan seine letzten Tau-acht Vorräte in die Luft, was die Süchtigen soweit von ihm ablenkte, dass er einen Strahler ergreifen und Gabriel Udon paralysieren konnte. Es stellte sich heraus, dass dessen Gabe so stark war, dass er Tarla Phel dazu zwingen konnte, ihrerseits einen Thermostrahler auf Chayton zu richten. Im letzten Moment erschoss Rhodan den gelähmten Gabriel Udon und befreite so die Widerstandskämpfer aus dessen Bann. Anschließend übernahm er doch noch die Führerschaft über die Gruppe. (PR-Jupiter 9)

Gemeinsam griffen sie die Steuerzentrale MERLINS an und konnten mit Hilfe deren Befehlshabers Captain Duvall die Kontrolle übernehmen. Ihr Einsatz kam allerdings zu spät. Durch einen auf Ganymed aktiven Gravitonen-Effektor und sein auf Jupiter vorhandenes Gegenstück, den Fluktuationstransmitter, war die Situation bereits völlig außer Kontrolle geraten. Hochgefährliche Schwerkraftanomalien tobten in und um die Kristallfaktorei und zwangen Chayton Rhodan und seine Mitstreiter zur Flucht. Sie beschlossen, zusammen mit der Zentralecrew in einer unregistrierten Space-Jet von MERLIN zu fliehen. Im Hangar angekommen wandte sich Tarla Phel gegen Rhodan und zwang ihn mit vorgehaltener Waffe, das Raumschiff nicht zu betreten. Hilflos musste er mitansehen, wie die Space-Jet MERLIN verließ. (PR-Jupiter 10)

In der Gewissheit nun auf der Kristallfaktorei sterben zu müssen, entschloss sich Chayton seinen letzten großen Tau-acht-Trip anzutreten. Er nahm die Droge zu sich und spürte seine Parakräfte in ungeahnter Stärke zurückkehren. Er konnte die gefährlichen Schwerkraftanomalien beliebig steuern und manipulieren. Kurz spürte er die Versuchung, die Jet mit seinen ehemaligen Mitstreitern zu zerstören, sah dann aber doch davon ab und machte sich auf den Weg zur alten Bordpositronik MERLIN. Unterwegs zerstörte er die Kontrollleitungen DANAES in diesem Bereich der Faktorei und erreichte so, dass die alte Positronik wieder die Kontrolle über einen kleinen Teil der Station erhielt. (PR-Jupiter 10)

Bei MERLIN angekommen teilte der Rechner ihm mit, dass es für die Übernahme der Kontrolle über die Faktorei bereits zu spät sei. Der Gravo-Fraß hatte bereits so umfangreiche Schäden verursacht, dass die Station nicht mehr zu retten war. Sie eröffnete Chayton Rhodan, dass er in sechs Stunden sterben würde, wenn er seine Paragabe nicht mehr anwende, in wenigen Minuten, falls er sich dazu entschlösse zu handeln wie seit der Einnahme des Tau-acht. Anschließend machte sie ihm einen Vorschlag über das weitere Vorgehen. (PR-Jupiter 10)

Sie beschlossen, die letzten der Positronik noch verbliebenen Roboter in das Casino zu schicken und Mondra Diamond und Porcius Amurri zu befreien. Das Vorhaben gelang die Maschinen brachten die beiden zu Chayton und MERLIN. Der Positroniker war in den letzten Stunden vorzeitig gealtert und sah, bis auf seine immer noch dunklen Haare, aus wie ein Greis. Rhodan erklärte ihnen die Hintergründe über die Situation auf MERLIN und Ganymed. Anschließend übergab er Mondra ein von einem Energiefeld gebändigtes entartetes Graviton. Sie fragte ihn, ob sie seiner Familie einen letzten Gruß ausrichten sollten, aber Chayton wusste aufgrund seiner abhanden gekommenen Empathiefähigkeit nicht, was er sagen sollte und bat sie, sich etwas auszudenken. Dann verließen ihn die letzten Kräfte und er starb. (PR-Jupiter 11)

Quellen

PR-Jupiter 1, PR-Jupiter 2, PR-Jupiter 3, PR-Jupiter 4, PR-Jupiter 7, PR-Jupiter 9, PR-Jupiter 10, PR-Jupiter 11