Chipol

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Im Jahre 3819 (232 NGZ) war der Daila Chipol aus der Galaxie Manam-Turu ein 14 Jahre alter Junge und der ältere Bruder von Lyn sowie Sohn von Dharys und Slenna.

Inhaltsverzeichnis

Erscheinungsbild

A700Illu 1.jpg
Atlan 700 - Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Er war wie alle Daila absolut menschenähnlich, abgesehen von den blauweißen, schwach leuchtenden Augäpfeln und den silbrig-weißen Fingernägeln. Er war circa 160 cm groß, schlank, hatte dunkles, sehr dichtes Haar und eine braune Haut. Bei seinen eng beieinander stehenden Augen waren die Augäpfel nur in Schrecksekunden zu sehen bzw. wenn er sich über etwas sehr wunderte. (Atlan 700)

Charakterisierung

Chipol war im Gegensatz zu allen anderen Mitgliedern der Familie Sayum nicht parapsychisch begabt, worunter sein Selbstwertgefühl litt. Um dies zu kompensieren, spielte er üble Streiche und neigte zu Aggressionen, bei denen es vorkommen konnte, dass er ältere Daila verprügelte. (Atlan 700)

Er war unerschrocken, mutig und fleißig, aber stets auch ein wenig unvorsichtig, indem er zum Beispiel leichtsinnig mit unbekannten technischen Geräten spielte. Er machte aus seiner Überzeugung keinen Hehl und hielt sich mit seiner Meinung selten zurück, wodurch er andere immer wieder provozierte und manchmal gebremst werden musste. Wenn er eine jugendlich-unbekümmerte Art zur Schau stellte, konnte er sich relativ rasch bei anderen Leuten umhören, wobei er besonders bei den Frauen gut ankam, die ihn wohl wie einen Sohn betrachteten. (Atlan 700)

Sein größter Traum war ein Leben als Raumfahrer, der viele fremde Welten bereiste. (Atlan 700)

Geschichte

A740Illu.jpg
Atlan 740 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Auf der Suche nach einer neuen Heimat kam er mit seiner Familie nach Joquor-Sa, um hier die auf Cairon lebenden Bathrer zu studieren, denen man sich anschließen wollte.

Chipol auf Joqour-Sa

Als er aufgrund eines seiner üblen Streiche zu Strafarbeiten im Lager der Familie verurteilt worden war, kümmerte sich Lyn um Chipols Haustier Quirr. Allerdings wurde es in der nächsten Oase von einem monströsen Lebewesen, einem Gurungu, gefressen. Als Chipol einige Zeit später von Lyn an diese Stelle geführt wurde, glaubte er die Geschichte vom im Wasserloch hausenden bösen Monster nicht. Er schubste Lyn hinein, aber als er sah, dass er zu bluten begann, eilte er ihm zu Hilfe. Er konnte ihn aus dem Wasserloch retten, aber ein Ungetüm in Gestalt eines fischähnlichen Tiers hatte bereits Lyns rechtes Bein unterhalb des Knies abgebissen. Chipol schleppte seinen Bruder vom Wasserloch fort, band sein Bein ab und holte aus dem circa anderthalb Kilometer entfernten Lager Hilfe. Diese kam zu spät; man fand nur noch eine Schleifspur, die von Lyns Aufenthaltsort zum Wasserloch führte; Lyn war tot. (Atlan 700)

Sein Vater Dharys machte Chipol dafür verantwortlich. Um das Vertrauen seines Vaters wieder zu gewinnen, wollte der ausgezeichnete Jäger Chipol ein Kyratha, ein sehr seltenes Tier, erlegen und stahl sich nachts aus dem Lager. Als er auf der Lauer war und gerade ein besonders großes Exemplar erlegen wollte, verdunkelte sich der nächtliche Himmel. Ein riesiges Gebilde entließ eine Menge kleinerer Kugeln, von denen sich eine über den Kyratha stülpte, das Tier einschloss und wieder abflog. Chipol wurde von den Kugeln verschont, die bald wieder in das dunkle Gebilde zurückkehrten, beladen mit ihrer Fracht. (Atlan 700)

Zurück im Lager musste er feststellen, dass alle Daila verschwunden waren. Er vermutete, dass seine Familienmitglieder Opfer der Kugeln geworden waren. (Atlan 700)

Aus sicherer Entfernung beobachtete der junge Daila die Landung der STERNSCHNUPPE. Atlan verließ das Raumschiff und wurde von Chipol mit seinem Handstrahler unter Feuer genommen, da der Junge den Arkoniden für das Verschwinden verantwortlich machte. Er wollte das Diskusschiff erobern, um dann seine Familie aus dem riesengroßen Etwas zu retten, was ihm die gebührende Achtung einbringen sollte. Chipol wurde von mehreren Gurungus attackiert. Atlan verjagte die Räuber mit Strahlschüssen und lautem Gebrüll. Chipol griff den Arkoniden mit seinem langen Jagdmesser an. Ein Dagor-Griff setzte den Daila außer Gefecht. Chipol wurde an Bord der STERNSCHNUPPE gebracht. Das Schiff begann mit der medizinischen Versorgung, der sich der Junge heftig widersetzte. Schließlich gelang es ihm, aus der STERNSCHNUPPE zu entkommen. Im Lager konnte Atlan den Jungen überwältigen und in das Schiff zurückbringen. Dort gelang es ihm endlich, mit dem Daila in Kontakt zu treten. (Atlan 700)

Atlan war der Meinung, dass es sich bei dem riesigen Gebilde entweder um den Erleuchteten selbst oder einen seiner Helfer gehandelt haben musste, der noch immer auf der Suche nach Psi-Potentialen war. Das nächstgelegene lohnenswerte Ziel könnte der Planet Cairon mit den dort lebenden Bathrern sein. (Atlan 700)

Als die beiden Männer aus dem Raumschiff der Daila Unterlagen über Cairon holten, gelang es Chipol, Atlan in einem Raum einzuschließen. Er forderte die STERNSCHNUPPE auf, ihn nach Cairon zu bringen, wo er seine Familie vermutete. Nach Erledigung des Auftrages wollte er das Schiff nach Joquor-Sa zurückschicken. Doch die STERNSCHNUPPE weigerte sich, den Befehl auszuführen. Während des Gespräches erkannte Chipol, dass es sich bei Atlan keineswegs um einen Beauftragten des Erleuchteten handelte. Chipol holte den Arkoniden ab, der sich inzwischen selbst befreit hatte. (Atlan 700)

Die Abenteuer auf Cairon

Die STERNSCHNUPPE landete auf einem Plateau nahe der Stadt Umharaton. In einem versteckt angelegten Stützpunkt rüsteten sich die beiden Männer mit einem von den Daila präparierten Händlerkarren, gezogen von vier Xarrhis, aus und verkleideten sich als Händler. Ganz in der Nähe des Stützpunktes fanden sie den bewusstlosen Bathrer Chumboro. Atlan versorgte eine Wunde an der Schulter des Bathrers und legte ihm zur Unterstützung der Heilung seinen Zellaktivator auf die Wunde. Der Verletzte wurde auf den Karren gebettet und die Reise nach Umharaton ging weiter. (Atlan 701)

Dort verkauften sie mit großem Erfolg ihre Waren, nachdem sie Chumboro in die Obhut der Priester übergeben hatten. Seltsame Gerüchte gelangten an ihre Ohren, wonach mehrere Priester nicht nur in Umharaton ihr Wahakú verloren hatten. Auch über das plötzliche Verschwinden Brennimans wurde berichtet. All das deutete auf Aktivitäten des Erleuchteten hin. (Atlan 701)

Plötzlich wurde Alarm gegeben. Ein riesiges Heer der Nomaden griff Umharaton an, ein für diese Jahreszeit ungewöhnliches Vorgehen. Bald wurde der äußere Ring der Stadt von den Nomaden eingenommen, deren Vormarsch nun ins Stocken geriet. Die Kämpfer hielten Siegesfeiern ab, aßen und tranken, von den Stadtbewohnern tatenlos beobachtet. (Atlan 701)

Als die Nomaden sich anschickten, die dritte Mauer zu überwinden, öffneten die Bathrer mehrere Schleusen und fluteten den gesamten Bereich zwischen der zweiten und dritten Mauer. Die Nomaden wurden aus der Stadt gespült. (Atlan 701)

Atlan und Chipol nutzten die Gunst des Augenblicks. Sie schlossen sich den Stadtbewohnern an, um in den Gewölben der Stadt von den Priestern aller kriegerischen Gefühle entledigt zu werden. Die beiden Männer wurden entdeckt und zu Ghaidor gebracht, der sie der Geisterprobe unterziehen ließ. (Atlan 701)

Da Atlans Gedanken blockiert waren, befahl Ghaidor einem seiner Priester den Jungen zu töten, sollte Atlan nicht kooperieren. Die Priester bildeten einen Tarod. Atlan wurde durchsichtig, begann sich aufzulösen und materialisierte wieder. Diese Abfolge geschah etwa zehnmal. Ghaidor brach die Sitzung ab und erklärte Atlan zum guten Geist, der von den hohen Mächten des Kosmos verstoßen worden sei. Auch an Chipol wurde die Geisterprobe durchgeführt. Chipol wurde als gewöhnlicher Sterblicher eingestuft. Der Daila erhielt Atlans Körper zurück und musste mit ihm Umharaton verlassen. (Atlan 701)

Sie beschlossen, in die nächstgelegene Stadt Bakholom zu reisen, um dort an den Erleuchteten heranzukommen. (Atlan 701)

Chipol lenkte den Karren Richtung Bakholom, »der Prächtigen«. Unterwegs trafen sie auf Keldarol, der ein unterwürfiges, aber hinterlistiges Verhalten an den Tag legte, um mitgenommen zu werden. Kurz vor Bakholom wurden sie von einem Trupp berittener Nomaden gefangen genommen. Die Deombarer brachten sie in ihr Lager. Dort durften sie ihre Waren verkaufen. Die besten Stücke mussten sie für die bevorstehende Vermählung von Dunai und Ositor zurückhalten. (Atlan 702)

Aus Gesprächen zwischen Deombarern und Yanthurern entnahm Chipol, dass die Versöhnung aller Nomadenstämme durch den Einfluss des Erleuchteten vonstattenging. Besonders wertvolle Informationen erhielt er neben Nahrung oder sonstiger Gebrauchsgegenstände bei den Frauen der Deombarer. (Atlan 702)

Den schlitzohrigen Keldarol konnte Chipol absolut nicht leiden. Er spielte ihm manch bösen Streich, jedoch ohne dass dieser ihm etwas nachweisen konnte. (Atlan 702)

Als Keldarol mit Abania durchbrannte, waren Chipol und Atlan gezwungen, das Lager der Deombarer so schnell wie möglich zu verlassen. Der Daila hatte vorsorglich alle Vleehs im Lager freigelassen. Mit zwei Reittieren wendeten sich die beiden Männer Richtung nahes Gebirge. Dort fanden sie in einem Tal ein riesiges Lager voller Nomaden vor. Auch Keldarol sahen sie wieder, der von den Nomaden gefangen genommen worden war. (Atlan 702)

Der Daila und der Arkonide suchten vor etwaigen Verfolgern Schutz in einem Wäldchen. Dort trafen sie mit Ardechain zusammen, der mit einigen anderen Händlern hier beim Brunnen der Hoffnung ein Versteck suchte. Bald trennten sich die beiden Männer von den Händlern. (Atlan 703)

Nachdem sie einen Sandsturm überstanden hatten, fanden sie Gerislag, der schwere Verletzungen infolge des Sturmes davongetragen hatte. Sie wollten den Torwächter nach Bakholom mitnehmen. Doch Fallin mit seinen Reitern vereitelte dieses Vorhaben. Der Stadtbewohner beschuldigte Atlan und Chipol. Gerislag zusammengeschlagen und beraubt zu haben. Auffällig war die Aggressivität, die die Bathrer an den Tag legten. Die Stadtbewohner wollten ein Urteil über die beiden Männer fällen und dann gegen die Nomaden vorgehen. (Atlan 703)

Atlan wurde dazu verurteilt, mit Magorweit einen Zweikampf auszutragen. Mit einem Dagorgriff beendete der Arkonide die Auseinandersetzung. Bald trennten sie sich wider von den Bathrern und setzten ihren Weg fort. Sie wurden in Bakholom eingelassen, da Ardechain ihr Kommen bereits avisiert hatte. Nachdem sich Atlan in die Stadtbereiche der Priester geschlichen hatte, machte auch Chipol sich auf den Weg. Er traf auf Tachiloro, der ihm die unterirdischen Flussläufe am Fuß des Berges zeigte. Chipol versuchte sodann Atlan zu finden, um ihm die daraus sich ergebende Angriffsmöglichkeit der Nomaden mitzuteilen.

Glupschbeil half Chipol die Verfolger abzuschütteln. Der Ausgestoßene wollte ihn zu Atlan bringen. Doch zufällig kreuzten mehrere Priester ihren Weg. Chipol wurde ergriffen und zu Atlan in eine Zelle gesperrt. Als die Geisterprobe begann, erfolgte der Angriff der Nomaden. Während Rungaron in Sicherheit gebracht wurde, versuchten Chipol und Atlan die Situation auszunutzen und zu fliehen. Die beiden Männer versuchten, die Entführung der Priester zu verhindern. Doch rechtzeitig sah Atlan ein, dass dies dem Erleuchteten eine Spur legen würde. Chipol und Atlan unterstützten Ardechain und seine Händler erfolgreich gegen eine Plünderung ihrer Waren durch die Nomaden. Die beiden Männer verließen die von ihren Bewohnern verlassene Stadt. Sie fanden ihre beiden Vleehs wieder und forderten die Bathrer auf, nach Bakholom zurückzukehren. Chipol und Atlan folgten den Spuren der Nomaden, um den Erleuchteten zu finden. (Atlan 703)

Gemeinsam mit Atlan folgte er den davonziehenden Nomaden zum Tal der Götter. Nachdem sie eine Stampede gerade noch heil überstanden hatten, fand er in einer Satteltasche dreier herrenloser Vleehs einen seltsam aussehenden Dolch, dessen Griff aus bernsteinfarbenem Material bestand und merkwürdige Ziselierungen aufwies. Auch die gebogene, unterarmlange Klinge war verziert. Der verletzte Fumsel wurde von Chipol gesund gepflegt und mitgenommen. (Atlan 704)

Im Tal der Götter angekommen, wollte ihm Chossoph den "Geisterdolch", wie er die gefundene Waffe nannte, wegnehmen, aber Atlan verhinderte das. Im Tal schlossen sie sich den Freien Nomaden um Takkarat an und versuchten, den Stahlmännern aus dem Weg zu gehen. Bei seinen nächtlichen Streifzügen, die Atlan unternahm, versuchte der Arkonide, in den zentralen Kuppelbau einzudringen. Dort musste er feststellen, dass das Bauwerk leer war. Den Rückzug deckte Takkarat und bezahlte die Aktion mit dem Leben. (Atlan 704)

Als der Arkonide später im Zweikampf von Chossoph mit einem (demselben?) unsichtbaren Dolch schwer verwundet wurde, pflegte Chipol ihn gesund. Chossoph wurde neuer Sippenführer der Freien Nomaden. (Atlan 704)

Als die Götter in einer Sänfte in das Tal einzogen, versuchte Atlan hinter ihr Geheimnis zu kommen. Während der Arkonide erneut in das Kuppelgebäude eindrang, bereitete Chipol die Vleehs für eine rasche Flucht vor. In der Sänfte entdeckte Atlan eine Traube Hyptons, die sich vor Strahlschüssen Chossophs in einen Schutzschirm hüllten. Während der Nomade wild um sich feuerte und somit die Aufmerksamkeit der Stahlmänner auf sich zog, konnte Atlan entkommen. Chipol und der Arkonide zogen sich aus dem Tal der Götter zurück. Fumsel musste zurückgelassen werden. (Atlan 704)

Bei ihrer Flucht aus dem Tal mussten sie vor einem anfliegenden Gleiter Deckung suchen. Am Rand des Gebirges stießen Chipol und Atlan auf Hokkandar, der von der Landung eines Raumschiffes berichtete. Die drei Männer machten sich bald zur Landestelle auf. Als ein Gleiter direkten Kurs auf die Gefährten nahm, gruben diese sich im lockeren Boden ein. Atlan zündete das dürre Gestrüpp an. Der aufflammende Flächenbrand wurde auch noch von den in dieser Gegend überall vorhandenen Gasquellen genährt und sorgte bald dafür, dass die Männer von den Ortungsgeräten des Gleiters nicht erfasst werden konnten. Als der Gleiter endlich abflog, konnten die Gefährten ihre Reise fortsetzen. (Atlan 705)

Sie gelangten in eine Ebene, in der der Extrasinn den Arkoniden auf Bodenmarkierungen ähnlich den Nacza-Linien auf der Erde aufmerksam machte. Atlan fand zunächst die Abdrücke, die Landeteller im Boden hinterlassen hatten und schließlich eine drei Meter durchmessende Stahlplatte, verborgen unter einer 30 Zentimeter hohen Schicht Erdreich. Mit seinem Armbandgerät sendete Atlan Funkkombinationen aus. Bald senkte sich die Platte knirschend in den Boden. Die Plattform brachte sie in die Zentrale einer alten unterirdischen Station. Die von kugelförmigen Robotern bemannte Station war mit Handgranaten, Schnellfeuergewehren, Granatwerfern und allen möglichen Gebrauchsgegenständen gut ausgerüstet. Strahlwaffen waren in den Depots nicht vorhanden. In einem Hangar waren drei funktionsfähige scheibenförmige Gleiter untergebracht. Eine aus Hyptons gebildete Traube schickte Stahlmänner gegen die Gefährten, die sich mit Karabinern und Granaten zur Wehr setzten. Hokkandar unterlag dem Einfluss der Hyptons und versuchte gewaltsam seine Freunde zu entwaffnen. (Atlan 705)

Mit einem der bereitstehenden Gleiter verließen Atlan und Chipol die Station. Hokkandar blieb zurück. Stahlmänner in den beiden anderen Maschinen nahmen die Verfolgung auf. Mit der starr eingebauten Thermokanone schoss Atlan einen Gleiter ab. Über der Wüste wurde die zweite Maschine vernichtet. Allerdings zwang ein Treffer das Fahrzeug der Freunde zur Notlandung. Das Geschehen wurde von Yatsundor und seinen Nomaden beobachtet, die in Panik die Flucht ergriffen. Mehrere Mandali blieben zurück. Bald waren die Nomaden eingeholt, die sie wegen ihrer Kleidung nicht als Fremde erkannten. (Atlan 705)

Bald tauchte ein langsam fliegender Gleiter am Himmel auf. Die Maschine landete auf einem schmalen Pfad. Zwei Stahlmänner verlangten von den Nomaden die Auslieferung zweier Fremder. Mit einem Raketengeschoss zerstörte Atlan die Roboter und beschädigte den Gleiter schwer. Mehrere Flugmaschinen trafen ein und feuerten mit den Bordgeschützen. Im entstehenden Chaos gelang es den drei Priestern, sich von den Nomaden zu entfernen. Chipol und Atlan schlossen sich Thykonon und seinen Schülern an. (Atlan 705)

In einem stark vulkanischen Gebiet versuchte Thykonon die beiden ungebetenen Nomaden los zu werden. Die Priester setzten ihr Wahakú ein, um Chipol und Atlan in die Irre zu führen. Der Daila bedrohte Thykonon mit dem Messer, konnte aber von Atlan zurückgepfiffen werden. Der Arkonide informierte die Priester, dass sie von den Sternen gekommen waren und von den Hyptons, die ihren Einfluss über Cairon ausdehnten.

Trotz der geologischen Aktivitäten dieses Landstriches wurde die kleine Gruppe von Stahlmännern entdeckt. Atlan rief über sein Armbandfunkgerät die STERNSCHNUPPE herbei. Das Schiff traf ein, vernichtete die Stahlmänner und nahm Atlan, Chipol und die Bathrer an Bord. Die Priester wurden in Ophanalom abgesetzt. (Atlan 705)

Trotz eines Schwarmes kleiner anfliegender Raumschiffe stieß die STERNSCHNUPPE in den freien Raum vor. Dort wurde die STERNSCHNUPPE von der ZYRPH'O'SATH mit Fesselfeldern angehalten. (Atlan 705)

Der Weg nach Aklard

Zwischenspiel auf Zyrph

Kaum dass sie den  Wikipedia-logo.pngOrbit um Cairon verlassen hatten, wurden sie von der ZYRPH'O'SATH gekapert. Ein Enterkommando der Zyrpher brachte Chipol und Atlan auf die ZYRPH'O'SATH. Wyreth, der Kommandant des Schiffes, bezichtigte sie der Piraterie. Durch das Eintreffen des Stahlmannes Brutus wurde die Sachlage geklärt. Der Roboter berichtete von dem Piraten Chossoph, der versucht hatte, mehrere Hyptons auf Cairon zu töten. Durch das beherzte Eingreifen Atlans sei der Anschlag verhindert worden. Atlan, ein Nomade von Cairon, sollte von den Daila entführt und als Informant und Verbindungsmann geschult worden sein. Chipol, der letzte Überlebende der Familie Sayum, wäre mit Atlan nach Cairon gekommen, um den Planeten zu erforschen. Die Flucht der beiden Männer wurde von Brutus mit einer Panikreaktion auf die Tat Chossophs erklärt. Der Stahlmann forderte Wyreth auf, die beiden Gefangenen frei zu lassen und sie nach Zyrph zu bringen. (Atlan 706)

Mit der STERNSCHNUPPE landeten Chipol, Atlan und Brutus auf dem Raumhafen Strothgarf. Dort wurden sie Zeugen eines Angriffes von Rebellen um Mrothyr auf ein gelandetes Raumschiff, das zerstört wurde. Mit der Magnetschwebebahn setzten sie ihre Reise in den Süden fort. Der Zug wurde von mehreren 30 Meter langen Kristallwesen, die aus den Tiefen des Planeten an die Oberfläche gekommen waren, attackiert und gestoppt. Chipol, Atlan, Brutus und der Zyrpher Tarlos flüchteten sich auf eine der zahlreichen Abraumhalden. In letzter Sekunde erreichten sie die Gondel einer Seilbahn und rasten talwärts. Bevor die Gondel auf einen riesigen Schrotthaufen prallte, sprangen die Gefährten ab. Sie setzten die Reise mit einem Wagen der Magnetschwebebahn fort. Eine Unterbrechung des Schienenstranges brachte sie in arge Bedrängnis. Der Wagen stürzte in eine tiefe Schlucht. Ein Mikroantigravgerät, das Atlan neben einer kleinen Strahlwaffe im von seinen Besitzern zurückgelassenen Gepäck gefunden hatte, bremste den Fall der Gruppe. Sie landeten relativ sanft in der Nähe einer verlassenen Siedlung am Grund der Schlucht. (Atlan 706)

Brutus erkannte Fußspuren, die zu einer Ansammlung von Holzpfählen, die etwa drei Meter hoch aufragen, führten. Die so genannten Pfahlmenschen tauchten auf und kletterten behände die Pfähle hinab. Mrhurtehay hieß die Gruppe willkommen. Nach einem ausgiebigen Festessen kletterten die Pfahlmenschen wieder auf ihre Pfähle und verschwanden. (Atlan 706)

Mitten in der Nacht wurden Atlan und Chipol durch Schüsse geweckt. Die Pfahlmenschen verfolgten Tarlos, der sich ihren Frauen verbotenerweise genähert hatte und feuerten auf ihn. Brutus konnte die Geschosse von seinen Gefährten abwehren. (Atlan 706)

Mit einem Ayklisty versuchten Chipol, Atlan und Tarlos aus dem Dorf zu entkommen. Die Pfahlmenschen nahmen auf ihren Reitechsen die Verfolgung auf. Die drei Männer wurden von ihrer Echse abgeworfen und erwarteten die heranstürmenden Pfahlmänner. (Atlan 706)

Mrothyr und seine Rebellen kamen Atlan, Chipol, Tarlos und Brutus zu Hilfe. Mit Strahlschüssen vertrieben sie die Pfahlmenschen. Mit dem Gleiter flogen sie in das Versteck der Rebellen. Tarlos verhielt sich ablehnend gegenüber den Aufständischen. (Atlan 706)

Atlan war den Rebellen bei der Aktivierung eines Transmitters behilflich. Gemeinsam mit Mrothyr ließ sich der Arkonide auf einen Mond des Planeten Trhag abstrahlen. Dort plünderten die beiden Männer ein Waffendepot der Naldrynnen, wurden aber von winzigen Robotern angegriffen. Nur mit einem starken Magnetfeld konnten die kleinen Maschinen bekämpft werden. Atlan und Mrothyr kehrten nach Zyrph zurück. (Atlan 706)

Tarlos gab sich als Sympathisant der Qurailequyren zu erkennen. Er fühlte sich diesen Personen verpflichtet und wurde somit zu einem für Atlan und die Rebellen gefährlichen Mann. (Atlan 706)

Die nächste Aktion der Rebellen gipfelte in der Zerstörung des einzigen Transmitters der Zyrpher im Palast des Volkes in Bhalath. (Atlan 706)

Kurz danach verdächtigte Atlan Tarlos des Verrates. Er fand den Zyrpher und Brutus, verborgen hinter einem Prallfeld, wo sich diese an einem Antigravgleiter zu schaffen machten. Den Aktivierungsknopf des energetischen Feldes hatte der von den Rebellen gefangen genommene Invast mit mehreren Aradiks gesichert. Atlan konnte die Insekten töten, wurde aber von einem trotz aller Vorsicht gestochen. Halbseitig gelähmt warf der Arkonide einen Stein auf das Funkgerät des Gleiters und zerstörte die Anlage. Chipol und Atlan wurden von Brutus auf den Rücksitz des Gleiters geworfen, wo der Arkonide das Bewusstsein verlor. (Atlan 706)

Der Gleiter flog eine Maschinenfabrik in den schneebedeckten Bergen an. Atlan war zu keiner Bewegung mehr fähig. Mnbrennham Ntrou und Tarlos kontrollierten den Gesundheitszustand des Arkoniden. Dabei platzierte Tarlos unbemerkt zumindest einen weiteren Aradik auf Atlans Brust. Als Chipol sich kurze Zeit aus dem Zimmer entfernte, um eine kleine Mahlzeit zu sich zu nehmen, versuchte Tarlos das Insekt dermaßen zu reizen, dass es zustechen sollte. Noch rechtzeitig kehrte Chipol zurück. Tarlos gab an, das Insekt vertreiben zu wollen. Der Daila organisierte eine lange Eisenzange, entfernte den Aradik und tötete ihn. Als Tarlos das Zimmer verlassen hatte, machte sich Atlan mit leisen Worten und kurzen Armbewegungen bemerkbar. Chipol zerquetschte einige Tränen vor Freude um das Wohlergehen seines Freundes. Der Daila hatte Tarlos und Ntrou belauscht, die es inzwischen als großen Fehler ansahen, die beiden Fremden in die Fabrik gebracht zu haben. Sie wollten ihren Fehler ausmerzen und die beiden Männer beseitigen. (Atlan 707)

Chipol entwickelte den Plan, in einer Metallschale wie in einem Schlitten noch in der Nacht die Fabrik zu verlassen. Atlan, der sich nur langsam und unter größten Mühen etwas bewegen konnte, wurde von dem Jungen in die mit Decken ausgelegte Schale gepackt und der Höllenritt begann. Über steil abfallende Geländerinnen, nur Millimeter in beängstigendem Tempo an scharfkantigen Felsbrocken und senkrecht abfallenden Steilwänden vorbei, ging es talwärts. Mit Verlagerungen seines Körpers gelang es Chipol, die Metallschale mehr schlecht als recht einigermaßen zu steuern. Schließlich schoss die Schale hoch über eine Straße und landete auf der Ladefläche eines schweren LKW-Zuges. Dessen Fahrer bremste das Fahrzeug ab und beschimpfte die beiden ungebetenen Fahrgäste. Als er einen Aradik auf Atlans Oberkörper erblickte, erstarrte er in Ehrfurcht. Er glaubte, einen Invast vor sich zu haben. Chipol packte das Insekt und setzte es in den Schnee. Der Junge setzte sich neben den Zyrpher in das Führerhaus des Lastkraftwagens, während Atlan auf der Ladefläche blieb. Die Fahrt endete bald an einer Straßensperre, die Mrothyrs Rebellen errichtet hatten. Da Atlan der Meinung war, Mrothyr würde in ihnen Verräter sehen, versuchten Chipol und er ein Zusammentreffen mit dem Rebellenführer zu vermeiden. Sie schnappten sich eines der in der Zwischenzeit herrenlosen Fahrzeuge und beschleunigten. Die Rebellen schossen nicht auf das Fahrzeug. Der Lastwagen gewann an Geschwindigkeit und fuhr in halsbrecherischem Tempo die steil abwärts führende Straße entlang. Durch ein Bremsversagen und die hohe Geschwindigkeit war das Fahrzeug nicht mehr zu steuern. Eine Kontrollstation, an der zahlreiche Lastwagen warteten, wurde durchbrochen, ehe das Fahrzeug mit einem von Naldrynnen besetzten Gleiter kollidierte. An einem Hang gelangte der LKW zum Stillstand und konnte von Atlan und Chipol verlassen werden, ehe das Fahrzeug zurückrollte und mit den verfolgenden LKWs zusammenstieß. Die Flucht der beiden Freunde war am Rand einer Schlucht zu Ende. Plötzlich tauchte ein Gleiter auf, gesteuert von Mrothyr. Atlan und Chipol wurden an Bord genommen und flogen in ein Hunderte von Kilometern entferntes Versteck der Rebellen. (Atlan 707)

Dort stellte Atlan fest, dass seine Vermutung falsch gewesen war. Mrothyr sah in ihnen keinesfalls Verräter, sondern hatte durch Befragungen und Nachforschungen das plötzliche Verschwinden der beiden Männer aufklären können. Ein unangenehmer Rückschlag für die Pläne des Rebellen war die Flucht des Invast. Dieser hätte helfen sollen, die Bevölkerung Zyrphs wachzurütteln und sich vom Joch der Naldrynnen und anderer Fremder zu befreien. Mrothyr forderte die Freunde auf, ihn nach Mhyn zu Grareika zu begleiten. Mit acht Zivilgleitern brachen die Rebellen nach Süden auf. (Atlan 707)

Im Sgarfan-Tal wurde der Konvoi von den Naldrynnen geortet. Die Antigravaggregate wurden außer Betrieb gesetzt. Durch Atlans rechtzeitige Warnung konnten Verluste vermieden werden. Trotzdem war der Aufprall der Maschinen auf dem Boden so stark, dass die Triebwerke nicht mehr funktionierten. Ein Naldrynne aus einem geheimen Stützpunkt näherte sich der Absturzstelle. Er erschlug blitzschnell einen der Rebellen und sprang sodann Atlan an. Mit einem Dagorgriff konnte der Arkonide den Angreifer auf einen Felsen schleudern, wo das grünbepelzte Wesen regungslos liegen blieb. Atlan musste sich zwei weiterer Naldrynnen erwehren, während auch die Rebellen angegriffen wurden. Chipol musste sich mit einem jugendlichen Naldrynnen herumschlagen. Atlan gelang es, die Antenne, die der Ortung dienten, aber auch die Antigravs neutralisiert hatten, zu zerstören. Mit einem jungen Naldrynnen als Geisel verließen die Rebellen das Tal. Zwei Tote und viele Verletzte waren zu beklagen. Außerdem waren nur noch vier Gleiter einsatzfähig. Atlan ließ seine Geisel kurz nach dem Start zu Boden fallen. Der Naldrynne blieb unverletzt. In einem Flusstal verließen die Rebellen die Flugmaschinen und ließen diese mit Autopiloten weiterfliegen. Kurz darauf wurden die vier Maschinen von zwei schlanken Raumschiffen abgeschossen. (Atlan 707)

Ein selbstgebautes Floß brachte die Gefährten Richtung Stolsanost. Als sie von einem Militärgleiter entdeckt wurden, den sie abschossen, suchten sie in einer verlassenen Maschinenfabrik am Flussufer Unterschlupf. Zwei Naldrynnen wurden erschossen und zwei Kampfroboter zerstört. In einem unter der Fabrik liegenden Hangar fanden die Rebellen etwa fünfzig kleine Raumschiffe der Naldrynnen. Auf Atlans Rat hin wurden die Schiffsbesatzungen paralysiert und aus den Raumern schwer zu ersetzende Einzelteile ausgebaut und diese damit flugunfähig gemacht. Dann machten sich die Rebellen auf den 2000 Kilometer weiten Weg nach Mhyn. Sie benutzten dazu einen großen naldrynnischen Kampfgleiter, den sie im Hangar fanden. Aufgefangene Nachrichten informierten sie darüber, dass Uaru mit seinen Einheiten auf der Suche nach den Rebellen war. Kurz vor Mhyn zerstreute sich die Gruppe, um so leichter in den Palast Grareikas zu gelangen. Atlan, Chipol und Mrothyr führten mit Grareika ein kurzes Gespräch. Noch in der Nacht verübte ein Naldrynne mit einem Desintegratorschwert einen Anschlag auf den Rebellenführer. Mit einem Dagorgriff überwältigte Atlan den Angreifer, der sich als Uaru vorstellte. Bei einem neuerlichen Angriff des Naldrynnen schleuderte Atlan Uaru aus dem Fenster. (Atlan 707)

Bei einer neuerlichen Unterredung mit Grareika waren auch mehrere Naldrynnen, unter ihnen Uaru, Tarlos, der Invast und Angehörige einer Spezialeinheit der Zyrpher anwesend. Die Regentin erläuterte ihre Absicht, eine Rede über das Freundschaftsverhältnis mit den Naldrynnen zu halten, die planetenweit ausgestrahlt werden sollte. Sie forderte auch Uaru auf, eine Ansprache betreffend die wirtschaftliche Entwicklung und die segensreiche Verwendung der Neuen Technik zu halten. (Atlan 707)

Die Gefährten suchten den Fernsehsender auf. Schnell brachten sie die technischen Einrichtungen unter ihre Kontrolle. Die Wachen und Mitarbeiter brachten ihnen nur wenig Widerstand entgegen. Archivmaterial wurde vorbereitet. Während Uaru seine Rede hielt und von den Neuen Industrien sprach, wurden verlassene und verfallene Industrieanlagen, verrottende Maschinen und Produkte sowie ausgebeutete und verwüstete Landstriche eingeblendet. Endlich bemerkte Uaru, was geschehen war. Es kam zu Kampfhandlungen zwischen Naldrynnen und Zyrphern im Palast, die von den Kameras über ganz Zyrph verbreitet wurden. Grareika war gezwungen, sich gegen den angreifenden Uaru zu erwehren. Auf ganz Zyrph brachen Kämpfe zwischen Naldrynnen und Zyrphern aus. (Atlan 707)

Auf dem Rückweg in den Palast blieben auch Atlan und seine Gefährten, zu denen inzwischen weitere Rebellen gestoßen waren, nicht von den Auseinandersetzungen verschont. Tausende naldrynnischer Raumschiffe landeten rücksichtslos in der Stadt. Im Hauptportal des Palastes kauerten drei Hyptons. Tarlos und der Invast erhielten die Erlaubnis, über Atlan, Mrothyr und Chipol zu richten. Sie verhängten die Todesstrafe. Ein aus Zyrphern bestehendes Exekutionskommando, dem auch Mrothyrs Schwester angehörte, führte die Todeskandidaten in den Hof des Palastes. Die Schützen erhielten den Feuerbefehl, als die ZYRPH'O'SATH über der Burg erschien und zur Landung ansetzte. Dabei wurde alles was im Weg stand zur Seite gefegt. Das Exekutionskommando floh in Panik. Tarlos versuchte das Urteil doch noch zu vollstrecken, wurde von Atlan aber attackiert und in den Burggraben geworfen. (Atlan 707)

Während die Zyrpher von Bord der ZYRPH'O'SATH gingen, nahmen Naldrynnen ihre Plätze ein. Die meisten der Naldrynnen verließen Zyrph. Krediteinräumungen wurden eingestellt, die Handelsbeziehungen auf ein Minimum reduziert. Uaru brachte Atlan und Chipol an Bord der ZYRPH'O'SATH. (Atlan 707)

Bei den Ligriden

Die ZYRPH'O'SATH brachte die beiden Gefangenen zu BASTION-V. Dort wurde Chipol bald zu einem Verhör abgeholt. Ein einzelner Hypton sprach mit ihm. Unbedacht erwähnte der junge Daila, dass Atlan die Hyptons schon aus seiner Heimat kannte. Er erzählte auch bereitwillig, dass Atlan eigentlich aus der Milchstraße stammte und über Alkordoom nach Manam-Turu gekommen war. Auch den Bericht über die Verhältnisse an Alkordoom und den Erleuchteten verfolgte der Hypton mit Interesse. Chipol wurde nun in eine bequemere Zelle gebracht. Er vertrieb sich die Zeit zwischen den Verhören mit Videospielen. (Atlan 711)

Als sich die Tür zu seiner Zelle öffnete, warteten einer der hominiden Arbeitssklaven der Ligriden und Sspordon auf den Daila. Doch Chipol, der schon ein wenig unter dem Einfluss der Hyptons stand, ergriff die Flucht, als die kleine Gruppe von Robotern attackiert wurde. Er tauchte in den Gängen und Korridoren der Raumfestung unter. (Atlan 711)

Er traf auf einen Trupp Händler, der von Atlan begleitet wurde. Entsetzt montierte er von einem in einem Schrank verwahrten Raumanzug den kleinen Rückstoßtornister ab, zündete den Treibsatz und ließ das Aggregat auf die Gruppe los. Die Piraten stoben auseinander. Doch bevor Chipol Atlan erreichte, wurde der Daila von einem harten Schlag niedergestreckt. Die Händler nahmen den Bewusstlosen mit. (Atlan 711)

Die Gespensterwelt

Das Händlerschiff brachte Atlan und Chipol nach Dawaggor. Der Daila blieb unter Beobachtung, da nicht sichergestellt war, ob er von den Hyptons während der Verhöre manipuliert worden war. Die beiden Männer wurden in Warddon dem Rat der Händler vorgeführt. Die Händler waren an Informationen über den Erleuchteten interessiert, um dessen Machtpotential im Kampf gegen die Hyptons und Ligriden zu nutzen. Doch Atlan war nicht bereit zuzulassen, dass der Erleuchtete in Manam-Turu ein ähnliches Schreckensregime wie in Alkordoom errichtete. (Atlan 712)

Chipol entfernte sich unbemerkt aus Warddon. Mit einem Gleiter flog er im Tiefflug durch den Wald. Atlan machte sich auf die Suche nach dem Jungen. Dem Arkoniden wurde von Sspordon ein Roboter als Aufpasser zugeteilt. Atlan war sicher, dass Chipol in Peltrin auftauchen würde, um dort mit einem Hyperfunkgerät die Hyptons zu kontaktieren. (Atlan 712)

Auf einer Waldlichtung hielt Chipol den Gleiter an. Die Nacht war bereits hereingebrochen, als er von einer Flugechse angegriffen und aus der Maschine gestoßen wurde. Es war dem Daila unmöglich, den über dem Waldboden schwebenden Gleiter zu erreichen. Um die Nacht nicht im Freien verbringen müssen, machte er sich auf den Weg zu einem Ruinenfeld. Dort hatte auch ein Ligride Schutz gesucht. Der Nebel, der über der Landschaft lag, wurde dichter. Kälte kroch in Chipols Körper. Er konnte sich bald nicht mehr bewegen. Chipol wurde in das planetenumspannende Datennetz Dawaggors transferiert, wo er bald mit dem Sprecher der Gilde der Denker zusammentraf und von Atlans Aufgabe erfuhr, einen besonders sensiblen Bereich des Netzes mit einem neuen Kodewort zu versehen, das auch die Qalbyten nicht überwinden konnten. Dabei würde es unweigerlich zum Zusammentreffen mit Halphar kommen, der ebenfalls unbeabsichtigt in das Datennetz gelangt war. Unverzüglich machte sich Chipol auf den Weg, seinem Freund zu helfen. (Atlan 712)

Mit annähernder Lichtgeschwindigkeit erreichte er eine Rampe, die zu einer dichten Wolkendecke hinaufführte. Als er das Portal zum heiligen Tempelbezirk durchschritt, sah er Atlan verkrümmt auf dem Boden liegen. Halphar war gerade dabei, die Arme nach dem Hals des Arkoniden auszustrecken. Chipol stürmte auf den Ligriden los, verfehlte ihn aber und riss ihm nur den Helm vom Kopf – die schlimmste Demütigung, die einem Ligriden passieren kann. Bestürzt verharrte Halphar auf der Stelle, sodass Chipol ihn mit einem Schlag, den er von Atlan gelernt hatte, betäuben konnte. (Atlan 712)

Atlan und Chipol setzten den Weg in das Innere des Tempels fort. Dort fanden sie einen mannshohen Würfel aus einer blau strahlenden Energie, auf dessen Oberfläche ein sich ständig veränderndes Linienmuster zu erkennen war. Eine schwarze Lücke stellte den Eingang in den Kubus dar. Eine Treppe endete in einem gewaltigen schwarzen Raum, in dessen Zentrum sich eine hellstrahlende Kugel befand, die die Geheimnisse von Manam-Turu beinhaltete. Einige Minuten später verließen die beiden Männer den Kubus wieder. Atlan hatte ihn mit einem Schlüsselwort kodiert, das er auch Chipol nicht verriet. Der Arkonide hatte kein Kodewort verwendet, sondern die Erinnerung an ein bestimmtes Gefühl. (Atlan 712)

Trotzdem gelang es Halphar, die Sperre zu durchbrechen. Der Gildensprecher der Qalbyten sah nur noch die Möglichkeit, mit einem unumkehrbaren Befehl das gesamte Datensystem Dawaggors zu löschen und mit ihm die Existenz aller Bewohner des Systems zu beenden. Dadurch sollte verhindert werden, dass die Ligriden das gesammelte Wissen zur Versklavung aller Völker Manam-Turus verwenden konnten. (Atlan 712)

Der Gildensprecher drängte Chipol und Atlan, das Datensystem zu verlassen. Zurück bei den Händlern auf der Oberfläche Dawaggors standen die beiden Gefährten dem Rat der Händler erneut gegenüber, die ihnen nun mit Verachtung begegneten. Ein Raumschiff der Händler entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit von Dawaggor und konnte sich geschickt allen Verfolgungsversuchen entziehen. Das Schiff wurde von Halphar gesteuert. Atlan war klar, was die Ereignisse zu bedeuten hatten. Dem Ligriden musste es gelungen sein, in das Archiv einzudringen, was die Qalbyten zu einer Reaktion veranlassen würde. Außerdem bestand nun die konkrete Gefahr einer Entdeckung des Verstecks der Händler durch die Ligriden. Es blieb den Händlern nur noch, Dawaggor zu verlassen. (Atlan 712)

Atlan und Chipol wurde ein kleines Beiboot zur Verfügung gestellt, das etwa 30 Meter lang und lanzettenförmig war. Die Reichweite lag bei etwa 100 Lichtjahren. Mit diesem kleinen Schiff war Zyrph, und damit die STERNSCHNUPPE, nicht erreichbar, wohl aber der etwa 80 Lichtjahre entfernte Planet Aklard. (Atlan 712)

Heimat

Das kleine Boot brachte Chipol und Atlan in das System der Sonne Suuma. Aus dem Ortungsschatten des Sterns näherte sich ein ligridisches Raumschiff vom Typ der ZYRPH'O'SATH und eröffnete ohne Warnung das Feuer. Ein Treffer zwang das Beiboot zur Notlandung auf Aklard. Es gelang Atlan den Flug durch Berührung von Baumwipfeln einigermaßen abzubremsen. Der heftige Aufprall verwandelte das kleine Schiff endgültig in ein Wrack und raubte den beiden Passagieren die Besinnung. Atlan, der als erster wieder zu sich kam, packte sich den noch immer bewusstlosen Chipol auf die Schultern und versuchte eine möglichst große Distanz zwischen sich und das Wrack zu bringen, da mit dem baldigen Eintreffen von Suchkommandos zu rechnen war. (Atlan 713)

Auf dem Weg über einen Gebirgszug trafen sie auf Gleerth. Dieser führte die beiden Männer in ein von Kyrkodh geleitetes Lager der Rebellen, wo sie mit offenen Armen aufgenommen wurden. Kyrkodh versprach, mit einer Rebellengruppe Kontakt aufzunehmen, die in den Städten Aklards aktiv war, um ein Raumschiff aufzutreiben. (Atlan 713)

Martegh und Eisth begleiteten sie nach Chinchidurry, wo sie von einer weiteren Rebelle3ngruppe übernommen und nach Ghyltirainen gebracht werden sollten. Sie wurden von Joptih aufgenommen. Während die beiden Daila in das Gebirge zurückkehrten, machten sich Chipol und Atlan auf die Suche nach Schirtuboh. Sie fanden den Käsehändler auf dem Marktplatz. Schirtuboh war bereit, sie nach Ghyltirainen mitzunehmen. Vor einer ligridischen Kontrolle versteckten sich Chipol und Atlan unter Kistenstapeln auf der Ladefläche des altersschwachen Lastwagens des Händlers. Angesichts des vom Merlitong verbreiteten Gestankes durfte Schirtuboh ohne eingehende Überprüfung passieren. Schwiegermutter lenkte den klapprigen Lastwagen nach Ghyltirainen, wo Atlan und Chipol bei Urlysh abgeliefert wurden. Der Daila ließ die GHYLTIROON ausrüsten und startbereit machen. An Bord des Schiffes verließen Atlan und Chipol den Planeten Aklard. (Atlan 713)

Schiffbruch

Als die GHYLTIROON Ende April 3819 in einem unbekannten System von mehreren torpedoförmigen Raumschiffen umzingelt und beschossen wurde, ignorierte Raegul den von Norgis erteilten Fluchtbefehl und desaktivierte die Triebwerke. Der Kommandant bezichtigte den Piloten der Meuterei. Norgis wurde von den übrigen Besatzungsmitgliedern, die zu diesem Zeitpunkt auf Raeguls Seite standen und sich nicht sinnlos zusammenschießen lassen wollten, festgehalten. Es kam zu einer kurzen Rangelei, in die auch Atlan eingriff. Der Arkonide wurde von Ganno ausgeschaltet. (Atlan 714)

Raegul nahm Funkkontakt mit den Angreifern auf. Leichtsinnig verriet er die Anwesenheit von drei Naldrynnen-Familien an Bord. Die Unbekannten wollten ein Enterkommando auf die GHYLTIROON schicken. Die Daila waren regelrecht geschockt, als sechs Stahlmänner die Zentrale betraten. Zwei der Roboter blieben in der Zentrale, während die anderen die Naldrynnen und Raegul von Bord brachten. Die Daila begannen sich in der Kommandozentrale zu bewegen, so dass Atlan, Norgis und Chipol in ihren Rücken gelangen konnten. Mit Handstrahlern zerstörten die drei Männer die in den Köpfen der Stahlmänner sitzenden Steuergehirne. (Atlan 714)

Atlan nahm Funkkontakt mit dem Führungsschiff der Eskorte der GHYLTIROON auf und verlangte von dem sich meldenden Stahlmann mit dessen Herren zu sprechen. Angeblich hätten die Daila zwölf Hyptons als Geiseln an Bord. Der Roboter verlangte von dem Arkoniden, sich erst in einer Stunde wieder zu melden, da die Herren beschäftigt waren. Damit stand für Atlan fest, dass die Schiffe nur mit Stahlmännern und Hyptons bemannt waren. (Atlan 714)

Noch während die Stahlmänner mit der Entscheidung beschäftigt waren, wollten Norgis und seine Männer mit der GHYLTIROON verschwinden. Doch ein Beiboot der Hyptons kam auf die GHYLTIROON zu. An Bord hielt sich auch Raegul auf. In Begleitung von zwei Stahlmännern wechselte er auf die GHYLTIROON über. Erneut gelang es Atlan und den Daila, die beiden Roboter zu vernichten. Um den Argwohn der Hyptons nicht zu wecken, wurde das Beiboot zurückgeschickt. Die Aggregate der GHYLTIROON wurden hochgefahren. Noch ehe die für einen Linearflug notwendigen 20% der Lichtgeschwindigkeit erreicht werden konnten, schlugen Strahlschüsse durch den Schutzschirm. In letzter Sekunde gelang es Norgis, das Schiff in den Linearraum überwechseln zu lassen. Durch die schweren Schäden stürzte die GHYLTIROON bald wieder am Rande eines Sonnensystems in den Normalraum zurück. Die Daila reparierten die Normaltriebwerke, um den zweiten Planeten zu erreichen. Dort versagte in der Atmosphäre der Großteil der Triebwerke. Norgis und Raegul arbeiteten eng zusammen, um den drohenden Absturz auf Nolien abzufangen. Die Geschwindigkeit konnte so reduziert werden, um eine harte Notlandung zustande zu bringen. Die GHYLTIROON setzte in einem kleinen Talkessel auf. Chipol und Atlan machten sich nach einer Ruhepause mit einem Gleiter auf, um die Umgebung zu erkunden. (Atlan 714)

In einem Tal entdeckten sie Daila, die ihre primitive Zeltsiedlung mit Tarnnetzen vor Beobachtung aus der Luft schützen konnten. Die Daila gehörten der Sippe Hiryum an, die vor etwa 200 bis 300 Jahren nach Nolien gekommen war. Nach der Unterredung mit Pfarnybol kehrten die beiden Männer zur GHYLTIROON zurück. (Atlan 714)

Die Besatzung wurde über das Auffinden der Hiryum-Sippe in Kenntnis gesetzt. Die Männer waren sofort bereit, die versprochene Hilfslieferung mit einem der Transporter durchzuführen. Die Steuerkabine und die Ladefläche des Fahrzeuges wurden von Chipol elektronisch gesichert, um einen vermuteten Missbrauch durch Raegul zu verhindern. Zusätzlich entfernte Atlan ein Element der Steuerung. Der kleine Gleiter wurde so präpariert, dass nur mehr eine Energiezelle zur Verfügung stand. Das ermöglichte dem Luftfahrzeug eine Entfernung von maximal 20 Kilometern zurückzulegen. (Atlan 714)

Während der Nachtruhe erwachte Atlan aus einem unruhigen Schlaf. Der Extrasinn warnte ihn vor einer Gasvergiftung. Halb besinnungslos kroch er zu einem Schrank, in welchem eine Sauerstoffmaske für Notfälle aufbewahrt wurde. Die Luftversorgung war manipuliert worden und produzierte nun Kohlendioxid statt Sauerstoff. Atlan nahm einen tiefen Zug aus der Maske und rannte zu einer Nebenstelle, wo er die Luftzufuhr wieder auf Normalbetrieb umstellte. Der Arkonide versorgte die Raumfahrer und Chipol mit Medikamenten. Dabei stellte er fest, dass Raegul und ein Raumanzug fehlten. Auch der manipulierte Gleiter war nicht mehr an Bord. (Atlan 714)

Am Morgen flogen Chipol und Atlan zur Siedlung der Hiryum-Sippe, wo sie freudig begrüßt wurden. Es kam zu einem Treffen mit Saylimandar, der Atlan vorschlug, sich mit dem Blauwurz-Extrakt in einen Nolier zu verwandeln und in Karmenfunkel das begehrte Iridium selbst zu besorgen. Den Transport des Metalls zur GHYLTIROON würde Saylimandar übernehmen. (Atlan 714)

Nachdem die Container geleert waren, machten sich Chipol und Atlan auf den Rückweg zur GHYLTIROON, um neue Güter heranzuschaffen. Atlan informierte die Besatzung über seine Absicht, nach Karmenfunkel zu gehen. Chipol konnte seinen Freund überreden, ihn begleiten zu dürfen. Die beiden Kameraden flogen mit dem vollbeladenen Transporter erneut zu Pfarnybol und dessen Sippe. Atlan nahm den Blauwurz-Extrakt ein, der auch bei ihm Wirkung zeigte. Nach einer Liebesnacht mit Mendya machten sich der Arkonide und Chipol auf den Weg nach Karmenfunkel. Unterwegs trafen sie auf Fumsel und nahmen die kleine Tigerkatze mit, obwohl es äußerst fraglich war, ob es sich um jenen Fumsel handelte, der auf Cairon zurückgeblieben war. (Atlan 714)

Umsturzversuch

Chipol, Atlan und Fumsel näherten sich zu Fuß der Stadt Karmenfunkel. Sie wurden von einer Patrouille der Reinheitswächter aufgegriffen und in die Stadt gebracht. Sie gaben sich als Vettern Saylimandars aus. Während Fumsel entkommen konnte, wurden Chipol und Atlan eingesperrt und kurze Zeit später Kollup vorgeführt. Vor dem Stadtrat gab Atlan zu, keine verwandtschaftlichen Bindungen zu Saylimandar zu haben. Es war nur eine Notlüge gewesen, um in die Stadt gelassen zu werden. Nach Abnahme einer Gewebeprobe wurden die beiden Freunde erneut eingesperrt. (Atlan 715)

Unvermittelt tauchte Fumsel vor der Zellentür auf, zog sich aber wieder zurück, als Parzuk von zwei Robotern in den Raum gestoßen wurde. Der Neuankömmling gab sich als Daila aus. Chipol fiel beinahe auf die gut gespielte Rolle Parzuks herein und hätte die eigene Identität verraten, wenn Atlan nicht eingegriffen hätte. Dem misstrauischen Arkoniden missfiel die Wortwahl Parzuks bei den Gesprächen, sodass der angebliche Daila die Zelle bald wieder unverrichteter Dinge verließ. (Atlan 715)

Am nächsten Morgen ließ Kollup die beiden Freunde ziehen, da auch die Gewebeproben keinen eindeutigen Beweis erbracht hatten. Sie wurden von Jukparz beschattet. In einem drittklassigen Psi-Theater störte Chipol die Vorstellung des Großen Loredo. Es kam zu einer Schlägerei, an der sich auch das Publikum beteiligte. Das verschaffte Chipol und Atlan die Möglichkeit, das Etablissement zu verlassen. Draußen wartete bereits Parzuk, alias Jukparz, mit gezogener Waffe auf sie. Fumsel flog plötzlich durch die Luft und verbiss sich in der Waffenhand des Noliers. Ein Schuss traf Atlans linken Handrücken. Atlan und Chipol ergriffen die Flucht. (Atlan 715)

Im Büro von Stadtrat Kollup war ein Funkspruch Raeguls aufgefangen worden, der die »Hängenden Herren« nach Nolien rief. Chipol und Atlan fanden in einem heruntergekommenen Viertel Karmenfunkels Unterschlupf bei Boa, der sie in stark betrunkenem Zustand in seine Wohnung mitnahm. Hier gesellte sich auch Fumsel wieder zu ihnen. (Atlan 715)

Atlan versprach Boa, ihn zu den am nächsten Tag stattfindenden Feierlichkeiten im Zentrum Karmenfunkels mitzunehmen und die Show der Psi-Talente zu besuchen. Bei einem Glücksspiel gewann der Arkonide die benötigte Geldsumme, um die Eintrittskarten zu bezahlen. (Atlan 715)

Während der Show gelang es, Jorres Kühmel als Daila zu entlarven. Der Psi-Begabte wurde von Reinheitswächtern abgeführt. Jam Maulunk nutzte die Gelegenheit, um die Menge gegen den in seinen Augen unfähigen Kollup aufzubringen. Jukparz ließ den Stadtrat abführen. (Atlan 715)

Nun war es an der Zeit, den zweiten Teil der Inszenierung zu starten. Die in einem aufgelassenen Bergwerk stationierten psibegabten Fremdwesen griffen in das Geschehen ein. Sie verlangten die Freilassung Kollups. Ein Tumult entstand. Jukparz stand knapp davor, die Macht an sich zu reißen. (Atlan 715)

Doch zwei Raumschiffe positionierten sich über dem Ort des Aufruhrs. Stahlmänner wurden abgesetzt. Die versammelten Psi-Stars schufen nur kurze Zeit Verwirrung unter den Robotern. Die Raumschiffe setzten eine Strahlung ein, die die Psi-Fähigkeiten der Nolier neutralisierte, jene der Daila vervielfachte. Gleichzeitig ließ die durch den Blauwurzextrakt verursachte Färbung der Haut der Daila und auch Atlans nach. Die Daila ließen die Stahlmänner aufeinander schießen. Kollup konnte mit anderen Stadträten fliehen. Atlan folgte ihnen in einen U-Bahnschacht. Dort konnte er beobachten, wie Jukparz Kollup bedrohte. Der Arkonide griff ein. Während der Auseinandersetzung raste der Zug vorbei. Der Sog des letzten Wagens schleuderte Jukparz zwischen die Gleise. Der Oberkommissar blieb tot liegen. Eines der Diskusschiffe zerschellte an den Gipfeln des fernen Gebirges. Das zweite Schiff verließ fluchtartig Nolien. (Atlan 715)

Zehn Tage später war die GHYLTIROON wieder einsatzbereit. Stadtrat Kollup hatte das Iridium zur Verfügung gestellt. Fumsel und Raegul waren verschwunden. (Atlan 715)

Treffen der Verbannten

Da auch der Mutant Saylimandar an Bord der GHYLTIROON gegangen war, nahmen die Spannungen unter den Besatzungsmitgliedern deutlich zu. Auch Chipol verhielt sich aggressiv gegenüber Saylimandar. Atlan gelang es nur mit Mühe, den Jungen vor unüberlegten Aktionen und Bespitzelungs-Verdächtigungen abzuhalten. Besonders Gannos Abneigung wurde immer stärker. Dies gipfelte in einer von Ganno durchgeführten Sabotage des Antriebssystems, das er Saylimandar in die Schuhe schieben wollte. Erst durch das Eingreifen Atlans konnte die Unschuld des Mutanten bewiesen werden. Der Arkonide hatte Fingerabdrücke von einem entwendeten Bauteil genommen, das in einem der Beiboote gefunden worden war. Durch den Vergleich der Abdrücke konnte Ganno als Saboteur überführt werden. (Atlan 719)

Atlan hielt die Suche nach Welten der verbannten Daila für aussichtslos. Er verlangte, dass die GHYLTIROON den Planeten Zyrph anfliegen sollte, wo die STERNSCHNUPPE auf ihn wartete. Dann würde er die GHYLTIROON den Daila überlassen, die ein selbst gestecktes Ziel anfliegen konnten. (Atlan 719)

Unterwegs fing die GHYLTIROON den Funkspruch des Daila Elyl auf, der die Freunde der Sonne aufrief, sich möglichst bald im Mittelpunkt des Lichts einzufinden. Nur Saylimandar konnte mit den Begriffen etwas anfangen. Atlan und Norgis entschlossen sich zu einer Kursänderung. Die GHYLTIROON flog die Sonne Gyd an. (Atlan 719)

Saylimandar stellte den Kontakt zu den Mutanten her. Die GHYLTIROON landete neben den Oberflächenbauten der Feste Quern auf dem Planeten Pultar. Immer mehr Schiffe der psionisch begabten Verbannten trafen ein. Eine etwa zwanzig Personen starke Gruppe strebte auf die GHYLTIROON zu, in der sie ein Symbol ihrer Heimatwelt Aklard sahen. Nur widerwillig öffnete Norgis die Bodenschleuse. Saylimandar fing die in die Zentrale stürmenden Verbannten ab, um ihnen Verhaltensratschläge mit den Besatzungsmitgliedern der GHYLTIROON zu erteilen, die den zahlreichen Mutanten immer mehr Ablehnung entgegenbrachten. (Atlan 719)

Chipol reagierte auf die Anwesenheit der Verbannten äußerst aggressiv. Er erschien im Antigravschacht und stürzte sich mit einem Lederriemen, den er wie eine Peitsche schwang, auf die Mutanten und teilte schmerzhafte Schläge aus. Atlan ging dazwischen. Die Daila verließen das Schiff. Saylimandar versuchte, das Verhalten Chipols zu entschuldigen. (Atlan 719)

Auch die GUNDBAD AKLYS mit Elyl und Aksuum erreichten Pultar. Der Gesandte von Trysh führte die Daila in den Stützpunkt, wo sich etwa 200 von ihnen in einer großen Halle zur Beratung zusammenfanden. Neuerlich tauchte plötzlich Chipol auf, sprang auf einen Tisch und bezeichnete die Verbannten als Verfluchte, die niemand haben wollte und schon gar nicht auf Aklard. Atlan griff erneut ein, holte Chipol vom Tisch herunter und versetzte ihm ein paar Ohrfeigen. Der Junge stürmte aus der Halle. (Atlan 719)

Die Konferenz endete mit einem überraschenden Ergebnis. Die Verbannten forderten die Räumung Aklards von den normalen Daila, ehe sie zur Hilfe für den Planeten schreiten würden. (Atlan 719)

Chipol zog sich tief in das Innere der Station zurück. Dort erhielt er Kontakt zu dailanischen Mutanten, die versuchten, ihm zu helfen. Doch der Junge entzog sich den in seinem Gehirn tastenden Gedanken. (Atlan 719)

Die Lasquen versuchten die Eindringlinge zu vertreiben. Eine regelrechte Prügelei entwickelte sich. Die Daila setzten Paralysatoren ein. Die Mutanten bildeten einen Geistesblock und errichteten eine psionische Wand, die die Lasquen nicht durchdringen konnten. Atlan versammelte einige Daila, um den Fremden Lasquen eine Psi-Falle zu stellen. Die Mutanten sollten ihnen eine heile Welt vorgaukeln. Es gelang, Maximon festzuhalten. (Atlan 719)

Noch ehe wichtige Informationen gewonnen werden konnten, begannen die Diener Gurays vehement gegen die Daila vorzugehen. Allerdings zerfielen sie zu Staub, anstatt sich durch die Wand zu entfernen, wie es dank ihrer Fähigkeiten bisher der Fall gewesen war. Atlan ließ alle dailanischen Mutanten zurückziehen, um den Dienern Gurays die Flucht auf die planetare Oberfläche zu ermöglichen. Maximon verschwand in einem Felsblock. Kurze Zeit später starteten zahlreiche Raumschiffe von Pultar. Der Widerstand der Lasquen erlosch. Sie zogen sich in die unteren Ebenen der Feste zurück und begannen sich wieder totzustellen. (Atlan 719)

Aksuum und Saylimandar gelang es, die Verbannten von der dringend notwendigen Hilfe für Aklard dennoch zu überzeugen, auch wenn Anfeindungen und Ablehnung zu erwarten waren. (Atlan 719)

Chipol wurde von Atlan tief in der Feste Quern gefunden. Der Junge schien durch die Erlebnisse bei den Lasquen und vor allem den Fremden Lasquen einen ernüchternden Schock erlitten zu haben. Er würde in nächster Zeit keine Aktionen mehr gegen die Verbannten starten. Die Daila und auch Atlan mit der GHYLTIROON verließen Pultar. Die Flotte der Mutanten sammelte sich und startete Richtung Aklard. (Atlan 719)

Suche nach den Verstoßenen

Eine seltsame Zivilisation

Mit der STERNSCHNUPPE ging es zum Planeten Kraupper. Das Schiff wurde von einem überstarken Traktorstrahl erfasst und aus dem Landeanflug gerissen. Mrothyr erlitt dabei schwere Verletzungen. Er wurde in Tiefschlaf versetzt. Während die STERNSCHNUPPE zur Landung direkt im Garten von Gelber Mondsohn Dyodor ansetzte, versuchte Atlan mit seinem Zellaktivator für eine schnellere Heilung Mrothyrs zu sorgen. Es waren allerdings keine Veränderungen festzustellen. (Atlan 722)

Kurz vor der Landung wurde ein Funkspruch aufgefangen. Nardin bat um Hilfe für sich selbst und die von den Krauppern unterdrückten Daila auf diesem Planeten. (Atlan 722)

Chipol und Atlan verließen die STERNSCHNUPPE, wurden aber sicherheitshalber von einem Schutzschirm eingehüllt. Kleine Uferwelle Dyodora stellte sich den beiden Männern entgegen und bezeichnete sie als Verbrecher an der Natur. Atlan und Chipol sollten vor ein Gericht gestellt und zur Arbeit in den Pflanzungen verurteilt werden. Atlan bot sogleich an, als Buße einen Kanal herzustellen, der der Bewässerung dienen sollte. Die Ankunft einiger schwerer Gleiter der Bewahrer der Ungebundenheit störte die Versammlung. Atlan befahl der STERNSCHNUPPE die Gleiter mit Lähmstrahlen zu beschießen und die Fluggeräte mithilfe von Traktorstrahlen über den Uferregionen des Sees in das Wasser fallen zu lassen. (Atlan 722)

Ein einzelner Daila näherte sich laufend der STERNSCHNUPPE. Eine Strukturlücke ermöglichte ihm den Zugang zum Schiff. Er berichtete von dem erbarmungswürdigen Dasein der Daila auf dem Planeten und bat um Hilfe für seine Artgenossen. Bald verließ er die STERNSCHNUPPE wieder, um an seine Arbeit zurückzukehren. (Atlan 722)

Frühmorgens stand Dyodora vor dem Schutzschirm. Chipol und Atlan verließen die STERNSCHNUPPE und folgten der Frau. Im Haus von Dyodor wurden die beiden Gefährten reich bewirtet. Sie erfuhren, dass vor etwa acht Jahren Vertreter eines fremden Sternenvolkes auf Kraupper eingetroffen waren. Die Fremden hatten einzelne, wichtige Personen unter den Bewahrern der Ungebundenheit beeinflusst. Die nähere Beschreibung deutete auf Hyptons hin. (Atlan 722)

Atlan berichtete von Mrothyr, der sich bewusstlos in der Bordklinik der STERNSCHNUPPE aufhielt. Dyodora erklärte sich sofort bereit, zu helfen. Während Atlan, Chipol und die Frau zum Schiff zurückkehrten, fühlte sich der Arkonide immer schlechter. Der Zellaktivator pulsierte heftig und versuchte, die Schmerzen, die Übelkeit und die beginnende Orientierungslosigkeit zu bekämpfen. Chipol wurde von Atlan zu Mrothyr geschickt, um Dyodora im Auge zu behalten. Mit letzter Kraft befahl Atlan der STERNSCHNUPPE einen Notruf verschlüsselt an ANIMA abzusetzen. Dann verließ ihn das Bewusstsein. Seine Lage war lebensbedrohend. Als er wieder erwachte, stellte er fest, dass die Blüte der Vandalpflanze, die ihm Dyodora angesteckt hatte, verdorrt war. Nur langsam erholte sich Atlan. Die junge Kraupperin versprach sich Hoffnung, Mrothyr mit Kräutern des Planeten heilen zu können. Sie verließ die STERNSCHNUPPE, um die benötigten Kräuter zu holen. (Atlan 722)

Dyodora kehrte bald mit ihren Kräutern zurück und behandelte Mrothyr, Dann lotste sie die STERNSCHNUPPE zu Oasen in der Wüste. Dort grub das Schiff mit Kampfstrahlen einen Wasserkanal vom Fluss um die Oasen herum. Nach Fertigstellung landete die STERNSCHNUPPE. Dyodora, Chipol und Atlan wurden zunächst von den in den Oasen beheimateten Hütern des Chlorophylls freundlich empfangen. Doch schnell erhoben sich kritische Stimmen, die den begangenen Frevel an der Natur verurteilten. Die drei Gefährten wurden gefangen genommen und sollten der Gottheit des Ungeziefers übergeben werden. Doch bevor es so weit war, landete ein Raumschiff dicht neben der Riesenblüte der Pflanze. Aus der sich öffnenden Schleuse stürmte Colemayn heraus und feuerte mit einem Lähmstrahler auf die Kraupper. Mit seinem im Stiefel versteckten Vibratormesser zerschnitt Atlan seine Fesseln und sodann die seiner Freunde. Zwei Strahlschüsse aus dem Buggeschütz des fremden Schiffes trieben die Hüter des Chlorophylls zurück. Die STERNSCHNUPPE reagierte nicht auf Atlans Anrufe und startete. Die Gefährten gingen an Bord von Colemayns Schiff, Tuffelsyt vernichtete die Mörderpflanze. (Atlan 723)

Die RAUHREIF zog sich von den Oasen zurück und versteckte sich in einer Höhle auf einem Felsplateau. Atlan legte die Maske eines Krauppers an. Auf der Insel Adasi wollte er versuchen, so nahe wie möglich an Hyp-A-442 heranzukommen. Dazu wurde er von der RAUHREIF auf Adasi abgesetzt. Er machte sich auf den Weg zum Stützpunkt der Bewahrer der Ungebundenheit. Dort wollte er den Krauppern Atlans Wissen schmackhaft machen, sowie die technischen Geheimnisse der STERNSCHNUPPE anbieten. Noch in der Nacht wurde Atlan von Hütern des Chlorophylls entführt und mit einem Raumschiff nach Schryffan gebracht. (Atlan 723)

Dort musste er bei dem Projekt der Hüter des Chlorophylls mitwirken, die Lufthülle langfristig in eine atembare Atmosphäre umzuwandeln. Doch Atlan fasste den Einschluss, unverzüglich die außerhalb des Tals der Verbannten liegende Funkstation aufzusuchen, um die RAUHREIF und die STERNSCHNUPPE herbeizurufen und sich abholen zu lassen. Dabei wurde der Arkonide von Tortov und Yulino unterstützt. Es gelang Atlan, Morsezeichen an die RAUHREIF und die STERNSCHNUPPE abzustrahlen. Die RAUHREIF folgte dem Hilferuf des Arkoniden und holte ihn von Frustfrost ab. Atlan hielt eine flammende Funkansprache an die heranrückenden Kraupper. Er bezeichnete Hyp-A-422 als Maschine und nicht als Götterbote. Die Götter selbst waren nach seinen Worten Verbrecher, Fremde, die den Planeten unterjochen wollten. (Atlan 723)

Endlich näherte sich auch die STERNSCHNUPPE und landete direkt neben der RAUHREIF auf Schryffan. Atlan, Colemayn, Tuffelsyt, Kleine Uferwelle Dyodora und Chipol wechselten auf die STERNSCHNUPPE über. Ein Kraupper stürmte auf die ausgefahrene Rampe des Diskusschiffes zu und feuerte aus seiner Waffe Strahlschüsse ab. Tuffelsyt wurde getroffen und starb. Dyodora verließ die STERNSCHNUPPE, die gleich darauf von Frustfrost startete. Atlan verfiel in schwere Depressionen. (Atlan 723)

Ableger des Erleuchteten

Während des Fluges nach Latos-Tener geriet die STERNSCHNUPPE in den Einflussbereich einer singulären Stelle und verlor sämtliche Energiereserven. Das Schiff kehrte in den Normalraum zurück, um die Reserven wieder aufzuladen. Dieser Vorgang nahm 24 Stunden in Anspruch. Chipol und Atlan spielten während dieser erzwungenen Ruhepause einige Hundert Partien Mühle. (Atlan 725)

Nach der Landung der STERNSCHNUPPE auf dem Planeten Tener blieb der Junge an Bord, während Atlan und Colemayn die Stadt Lator erkundeten. Das Schiff verlor die Funkverbindung zu den beiden Männern. Die STERNSCHNUPPE wurde von den parapsychisch begabten Daila, die unter der Kontrolle des Pre-Lo standen, angegriffen. Sie konnten in die Programmierung eingreifen. Chipol erteilte den Startbefehl. Das Schiff beschleunigte aus dem Stand und raste schlingernd über Lator hinweg. Die STERNSCHNUPPE ging in einen  Wikipedia-logo.pngOrbit um Tener. Dort reparierte das Schiff seine Basisdaten, die von den Mutanten erheblich beschädigt worden waren. (Atlan 725)

Atlan wurde von Colemayn aus der Blockhütte des Einsamen in den Bergen auf die STERNSCHNUPPE transportiert. Das Schiff entfernte sich aus dem Latus-Tener-System. Colemayn hoffte, dass das Pre-Lo der Ansicht war, dass Atlan in einer Explosion den Tod gefunden hätte. Mrothyr war wieder auf den Beinen. Colemayn lüftete das Geheimnis seiner Identität. Er verwandelte sich kurzfristig in Fartuloon. (Atlan 725)

Welt der Katzen

Die STERNSCHNUPPE kreuzte ziellos zwischen den Sternen Manam-Turus. Das Schiff ortete Störungen im Hyperfunkverkehr und flog den Planeten Weyngol an, wo das Wrack eines Raumschiffes als Quelle der Störungen ausgemacht wurde. Atlan, Colemayn, Chipol und Mrothyr machten sich auf, das Wrack zu untersuchen. Sie fanden in den Laderäumen unzählige Kunstgegenstände. Da sich Weyngolen der STERNSCHNUPPE näherten, musste eine weitere Erforschung des Wracks abgebrochen werden. (Atlan 729)

Chipol, Mrothyr, Atlan und Colemayn wurden von den Katzenartigen überwältigt und in deren Stadt geschleppt. Atlan erklärte sich bereit, mit den Weyngolen gegen die Gesandten Gurays zusammenzuarbeiten. Gewissermaßen als Pfand blieben Mrothyr und Chipol als Gefangene in der Stadt zurück. (Atlan 729)

Bei einem Besuch Atlans wurden die beiden Gefangenen mit einem Schockstrahler und einem Hochenergiestrahler ausgestattet. Nach der ersten Kontaktaufnahme der Gesandten Gurays mit Atlan erhielten Chipol und Mrothyr mitten in der Nacht von Atlan den Befehl, sich selbst aus ihrem Gefängnis zu befreien. Verfolgt von den Kriegern erreichten sie die STERNSCHNUPPE. Die Gesandten Gurays wurden von einem Raumschiff abgeholt. Kurz darauf startete auch die STERNSCHNUPPE von Weyngol. (Atlan 729)

Stützpunkt der Piraten

Bald fing die STERNSCHNUPPE erneut Störungen im Hyperfunkbereich auf. Das Schiff flog den Planeten Phurthul an. Chipol, Atlan und Mrothyr machten sich auf den Weg, um den Eingang in eine zuvor geortete Höhlenwelt zu finden. In der Stadt Uup-Okor konnten sie Kontakt mit den Phurthulern und den beiden Gesandten Gurays, Boran und Dulk, auf. (Atlan 730)

Die Gesandten glaubten nicht, den gesuchten Atlan vor sich zu haben. Um bei Guray rückzufragen, wurden die drei Freunde zunächst eingesperrt. Es kam zu einem akustischen Kontakt zwischen Guray und Atlan. Atlans Identität wurde von Soph bestätigt. Der Arkonide weigerte sich, den Auftrag des Schutzpatrons zu erfüllen, den Erleuchteten zu kontaktieren. Er berichtete Guray über die Aktivitäten des Erleuchteten in Alkordoom. Der Führer der Gesandten geriet darüber in Panik, beorderte alle Diener zu sich zurück und brach sämtliche Aktivitäten in Manam-Turu ab. (Atlan 730)

Chipol, Atlan und Mrothyr kehrten an Bord der STERNSCHNUPPE zurück und verließen den Planeten Phurthul. (Atlan 730)

Pilgerreise

Mitte des Jahres 3819 wurde Traykon-6 an Bord der STERNSCHNUPPE genommen. Chipol, Mrothyr und Atlan erfuhren von der Ankunft Animas in Manam-Turu. (Atlan 737)

Auf dem Planeten Leron nahmen Chipol, Mrothyr und Atlan Kontakt mit dem Leronen Gremen auf. Dieser lud sie in sein Haus ein, wo er über von ihm kritisierte Priester berichtete. Chipol wurde von Segon, Gardra und Tifir in das Zimmer des Mädchens gelockt. Er wurde von den Jugendlichen gefangen genommen. (Atlan 737)

Atlan, Mrothyr, Gremen und seine Anhänger machten sich auf den Weg zum Heiligen Berg. Chipol trat mit seinen Entführern ebenfalls die Reise an. Der Daila markierte den Pfad mit unverkennbaren Zeichen, die Atlan und Mrothyr leicht erkennen konnten. (Atlan 737)

Im Tal kam es zur Desaktivierung der Brücke zum Erleuchteten und zur Vernichtung des Heiligen Berges. (Atlan 738)

Kampf gegen EVOLO

Zivilisation der Einzeller

Als die STERNSCHNUPPE den Planeten Cirgro anflog, wurden Notrufe aufgefangen, aber auch unverschlüsselte Funksprüche der Hyptons, die den Planeten vernichten lassen wollten. Erregt versuchte Chipol auf Atlan einzuwirken, um die auf Cirgro lebenden Daila zu evakuieren. Mrothyr führte ihm klar vor Augen, dass dies ein unmögliches Unterfangen war. Da Atlan verkündete auf Cirgro zu landen und zunächst einmal die Lage zu erkunden, lenkte Chipol schließlich ein. (Atlan 741)

Doch durch den verderblichen Einfluss, dem bereits die Hyptons und Händler auf Cirgro weichen mussten, war es auch der STERNSCHNUPPE unmöglich, den Planeten zu erreichen. Ein Rückzug auf eine sichere Entfernung war notwendig. (Atlan 741)

Die YAMOTSAJJA wurde entdeckt und den Bikkren Hilfe angeboten. Als Chipol in der Kommandozentrale eine Portion Braten verzehrte, löste diese Handlung bei den Bikkren einen Amoklauf aus. Chipol, Mrothyr, Atlan, die beiden an Bord befindlichen Hyptons und deren Stahlmann waren gezwungen, den Walzenraumer zu verlassen und zur STERNSCHNUPPE überzuwechseln. (Atlan 741)

Familienbande

Als es nach einigen Abenteuern zum Planeten Areffa ging, stieg die Nervosität des Jungen in Erwartung eines baldigen Treffens mit seinem Vater Dharys und weiteren Mitgliedern der Familie Sayum zusehends. (Atlan 744)

In einer Siedlung nahe Heimwehstadt traf Chipol auf Dharys. Dieser gestand Fehler in der Vergangenheit ein und wollte sich ab nun auf die Familie konzentrieren. Den Erleuchteten bezeichnete Dharys als gnadenlos und grausam. Den Vorschlag seines Vaters, die Nacht in seinem Haus zu verbringen, lehnte Chipol ab. Er wollte lieber mit seinen Freunden beisammen sein. (Atlan 744)

Um die Mittagszeit kehrte Chipol zu Atlan zurück. Er war über seinen Vater erzürnt, der ihm ständig Vorschriften machen wollte und verlangte, dass der Junge Atlan verlassen sollte. Chipol sollte sich an ein Familienleben in Harmonie gewöhnen. (Atlan 744)

Chipol beschuldigte seinen Vater, dass dieser starke parapsychische Kräfte einsetzte. (Atlan 744)

Kalakto, ein als Double eingesetzter Diener des Erleuchteten, versuchte, Chipol zu vergiften, was jedoch von Dharys verhindert wurde. Als Chipol sich weigerte, seinem Vater zu folgen, versuchte dieser ihn mit seinen starken telekinetischen Kräften an sich zu reißen. Mrothyr schaltete Dharys mit einem Faustschlag gegen den Kopf aus. (Atlan 744)

Es gelang Dharys Atlan einigermaßen davon zu überzeugen, dass er nur unter der Beeinflussung des Erleuchteten gegen den Arkoniden und die Daila gearbeitet hatte. (Atlan 744)

Während Atlan und Dharys mit der LJAKJAR abflogen, warteten Chipol und Mrothyr mit der STERNSCHNUPPE auf einen vereinbarten Koderuf, der sie zu einem Treffpunkt führen würde, wo sie mit Atlan wieder zusammentreffen sollten. (Atlan 744)

Doch die beiden Freunde hielten sich nicht an die Abmachung. Sie folgten der LJAKJAR nach Oase I. Dort kamen sie gerade rechtzeitig an, um zu verhindern, dass Atlan von Dharys erschossen wurde. Chipol richtete seine Waffe gegen den Kopf seines Vaters, der völlig überrascht wurde. Dharys wendete seine Kräfte gegen Chipol und Mrothyr an und schleuderte die beiden durch die Luft. Plötzlich ertönte der geistige Befehl des Erleuchteten, die Freunde zu töten. Chipol teilte dem Wesen mit, dass sich Anima, der größte Feind des Erleuchteten, bei den Hyptons befand. Das Band zwischen dem Erleuchteten und Dharys zerriss. Der Daila, nun frei von der Beeinflussung, forderte Atlan auf, zu fliehen. Mrothyr nahm den Zellaktivator auf und übergab das Gerät an Atlan. Die STERNSCHNUPPE landete, nahm ihre Passagiere an Bord und verließ Oase I. (Atlan 744)

Im Materiegürtel

Seit den Ereignissen auf Areffa war der Junge gereizt und mürrisch. Als Atlan vorschlug, einen großen Planetoiden im Ring der Hybris zu untersuchen, war Chipol nur zu gerne bereit, dem Arkoniden zu folgen. Mit Raumanzügen setzten die beiden Männer zu dem Himmelskörper über und fanden dort Ruinen ehemaliger Bauwerke vor. Sie gelangten in eine Halle, in der sie die Leichen der ehemaligen Bewohner vorfanden, die an der Dekompression verstorben waren. Eine Statue zeigte das Abbild der Bewohner. Die Statue hielt in ihren vier vor der Brust gekreuzten Armen ein ungewöhnliches Schwert, das Atlan an sich nahm. Der Griff der Waffe war mit Gold überzogen und mit Schriftzeichen bedeckt. Die extrem dünne Klinge war äußerst biegsam und konnte zusammengerollt werden. (Atlan 745)

Der Angriff von ligridischen Kampfschiffen auf den Ring der Hybris zwang die STERNSCHNUPPE zur Flucht. Atlan und Chipol blieben zurück. (Atlan 745)

Das Schwert

Dharys nahm mit seinem Sohn Funkverbindung auf. Die Ligriden schickten zwei Beiboote, um die drei im Raum treibenden Männer aufzunehmen. Hellenker war sich sicher, Atlan erkannt zu haben. Die beiden Daila und der Arkonide wurden in einem Verlies in Jompol in Einzelzellen gesperrt. Boorschon und eine von ihm kommandierte Gruppe von Jomonern befreite sie. Während der Flucht durch ein Labyrinth von Gängen setzte sich Dharys ab. (Atlan 746)

Chipol und seine Gefährten wurden zur Burg Gorm gebracht. Dort trafen sie mit Rorque de Gorm, Drasthor und Drastim zusammen. Der Daila und Atlan wurden in ein Zimmer gebracht, vor dem zwei Roboter patrouillierten. Atlan verschwand mit Hilfe Brashers aus dem Zimmer. Als der Arkonide zurückkehrte, stürmten die beiden Roboter in die Unterkunft, wurden aber von Atlan mit jener Strahlwaffe zerstört, die er Boorschon abgenommen hatte. (Atlan 746)

Fürst Rorque de Gorm wurde über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt. Er stellte Atlan und seinen Freunden einen ligridischen Gleiter zur Verfügung, mit dem sie in das Tal der sieben Winde flogen. In der Hütte fanden sie die Überreste von Baarschach vor einem Hyperkom. (Atlan 746)

In einer Kommandozentrale der Ur-Jomoner im Inneren eines Berges platzierte Plodar das Schwert von Jomon in den Armen einer Statue. Die reaktivierte Positronik leitete Abwehrmaßnahmen ein. Abwehrforts zwangen die angreifende Traykon-Flotte zum Rückzug. Die Ligriden wurden von Robotern zusammengetrieben und mussten Jomon für immer verlassen. Die STERNSCHNUPPE landete auf Jomon und nahm Chipol und Atlan wieder an Bord. (Atlan 746)

Das Ende des Juwels

Nachdem die STERNSCHNUPPE Jomon verlassen hatte, hatte sich Chipols Verhältnis zu seinem Vater keineswegs gebessert. Er sprach nur von »Dharys«, nicht von seinem »Vater«. (Atlan 750)

Das Diskusschiff verfolgte die GLIMMERTON. Der Funkverkehr zwischen Dharys, Hellenker und der Traube der Suchenden wurde abgehört. Dharys gelang es mit seinen starken parapsychischen Fähigkeiten seinen Sohn Chipol an Bord der STERNSCHNUPPE zu übernehmen und Atlan eine Botschaft zukommen zu lassen. Durch den Mund Chipols forderte er den Arkoniden auf, ihm zu Scans Planet zu folgen, wo sich der Erleuchtete aufhalten sollte. Atlan und Chipol sollten beobachten, wie er EVOLO unter seine Kontrolle bringen wollte, um dann den Erleuchten zu vernichten. (Atlan 750)

Chipol wurden Beruhigungsmittel verabreicht. Er machte sich Vorwürfe, dass er den Angriff nicht vorhersehen und abwehren konnte. (Atlan 750)

Auf dem Planeten Vergatsynn erlebten Chipol, Mrothyr und Atlan den entscheidenden Kampf zwischen EVOLO und dem Erleuchteten hautnah mit. (Atlan 750)

Zurück auf Aklard

Nach der Flucht von Vergatsynn flog die STERNSCHNUPPE den Planeten Aklard an und landete auf dem Raumhafen von Bajukkan. Der Daila freute sich darauf, endlich den Boden der Heimatwelt betreten zu dürfen. Allerdings war er über die Anwesenheit zahlreicher Mutanten nicht gerade glücklich. (Atlan 753)

Nach der Befreiung Aklards, an der die Mutanten unter den Daila großen Anteil hatten, legte sich Chipols Abneigung gegen die parapsychisch begabten Daila trotzdem nicht. Als Mrothyr plötzlich verschwand, beteiligte sich auch Chipol an der Suchaktion nach seinem Freund. Es stellte sich heraus, dass Mrothyr nach Zyrph wollte, um dort den Kampf gegen das Neue Konzil fortzuführen. Nach einiger Zeit kam der Zyrpher wieder nach Aklard zurück. (Atlan 755)

Bei den Krelquotten

Die STERNSCHNUPPE war wieder einmal in Manam-Turu unterwegs. Atlan und seine Getreuen suchten nach Helfern für ihren Kampf gegen EVOLO. Als nächstes Ziel wählten sie den Planeten Cirgro aus, der von einer psionischen Sperre umgeben war, die verhinderte, dass sich ein Schiff dieser Welt nähern konnte. (Atlan 757)

Bei der Annäherung wurde deutlich, dass Cirgro von einem Ring aus Wracks und Schrott umgeben war. Chipol litt als Erster unter dem Einfluss der Sperre. Es ging ihm schlecht und er hatte Angst. Durch abrupt ausgeführte Flugmanöver verloren Chipol, Mrothyr und Atlan das Bewusstsein. (Atlan 757)

Die STERNSCHNUPPE landete auf einem Raumhafen des Planeten Cirgro. Mrothyr, der wieder zu sich gekommen war, bettete Chipol auf einen zu einer Liege umfunktionierten Sitz. (Atlan 757)

Während sich Atlan in der nahegelegenen Stadt Raybon umsah, blieb Mrothyr an Bord, um sich um Chipol zu kümmern. Während der Abwesenheit des Arkoniden kamen überraschend und auf unerklärliche Weise Krelquotten an Bord der STERNSCHNUPPE und entführten Chipol und den Zyrpher. (Atlan 757)

Auf der Suche nach seinen beiden Freunden, überflog Atlan mit der STERNSCHNUPPE einen Ozean. Dort gelang es Chipol Funkkontakt mit dem Schiff aufzunehmen. Er beschwor Atlan eindringlich, Cirgro so schnell wie möglich zu verlassen. Gleich darauf brach der Kontakt ab. (Atlan 757)

Begegnung auf der Staubwelt

Im System des Planeten Cirgro wurde die ENTE geortet. Die STERNSCHNUPPE und die STERNENSEGLER landeten auf Orgro, wo sich auch die ENTE aufhielt. Als das fremde Raumschiff plötzlich verschwand, verließen Chipol und Atlan die STERNSCHNUPPE in ihren Raumanzügen, um das Schiff zu suchen. Mitten in der trostlosen von Staub bedeckten Ebene fanden sie zwei Felsen, die sich im Wind bewegten und gegeneinander schlugen. Ein an eine Glocke erinnernder Ton war zu hören. Die beiden Wanderer entdeckten ein großes Loch, durch das sie in den Untergrund des Planeten gelangten. Die gesamte Ebene war unterhöhlt. Die Decke wurde von Steinsäulen getragen. Bevor die beiden Kameraden umkehrten, wurden sie von einem riesigen Spinnenwesen gefangen und in einen Kokon eingesponnen. (Atlan 760)

Ein Trupp der Tessaler konnte Chipol und Atlan aus ihrer misslichen Lage befreien. Der Kokon war mit Strahlwaffen zerstört worden. Die beiden Freunde wurden zur ENTE gebracht. Im Raum des Obmannes Soray trafen sie auf Goman-Largo und Neithadl-Off. Beim Anblick des Daila wurde Soray unruhig. Die Frage Atlans, ob er schon einmal einen Daila zu Gesicht bekommen hatte, verneinte der Tessaler jedoch. (Atlan 760)

Nach der Befreiung Mrothyrs aus der geistigen Fessel EVOLOS trennten sich die Wege der STERNSCHNUPPE und der STERNENSEGLER. Während Goman-Largo, Neithadl-Off und Anima mit der STERNENSEGLER der ENTE nach Tessal folgten, nahm die STERNSCHNUPPE Kurs nach Aklard. (Atlan 760)

Hilferuf

Von der Führung auf Aklard, die einen Notruf von dem Planeten Rawanor erhalten hatte, wurde die STERNSCHNUPPE beauftragt, zu dieser Welt zu fliegen und dort nach dem Rechten zu sehen. Jaara Senglar, eine der drei dailanischen Mutanten, die zur Unterstützung an Bord waren, fühlte sich zu Chipol hingezogen. Der Junge beachtete die Frau jedoch nicht. (Atlan 761)

Da die Daila von Rawanor von einem Angriff einer geheimnisvollen Macht berichtet hatten, wendete Atlan beim Anflug auf den Planeten größte Sorgfalt an. Doch die Ortungssysteme meldeten keine fremden Schiffe im Sytt-System. Auf dem Raumhafen von Rawargh wurden sie von Dhota und Seealee erwartet und mit einem Gleiter zum Amtssitz des Planetars geflogen. Bereits während des Fluges machte sich Atlan erste Gedanken. Ihm fiel der etwas heruntergekommene Zustand der Stadt auf, ebenso die resignierenden und verdrossen dreinblickenden Bewohner. Jaara Senglar bestätigte dein Eindruck des Arkoniden. Die Daila von Rawanor waren völlig entmutigt und hätten sich am liebsten in einem Winkel verkriechen, bis alles vorbei war. Alles war ihnen egal, sie sehnten sich nur nach Ruhe. Eine Beeinflussung konnte die Telepathin jedoch nicht feststellen. (Atlan 761)

Seltsame Kügelchen

Atlan erfuhr, dass alle körperlich veränderten Daila mit den Glasperlen behandelt worden waren. Dasta Nyor warf Seealee an den Kopf, dass sie dadurch die Bedauernswerten in den Tod geschickt hatten. Die Hoffnung, dass die auf die Behandlung Verschwundenen einige Zeit später wieder auftauchten, wie auch bei Crahn geschehen, hatte sich bisher nicht erfüllt. Die von den Verschwundenen ausgeschiedenen Perlen waren gesammelt worden. Dhota berichtete, dass die Absonderung der Perlen aufgehört hatte, als die STERNSCHNUPPE im System der Sonne Sytt materialisiert war. (Atlan 761)

Als der Behälter mit den Perlen geöffnet wurde, schoss eine Fontäne aus Glitzerperlen daraus hoch und breitete sich im Raum aus. Chaos brach aus. Dhota und seine Frau prallten zusammen und stürzten zu Boden. Chipol warf sich auf Jaara, um sie zu schützen. Warlekaan Mextos und Dasta Nyor schlugen um sich, als wollten sie einen Mückenschwarm vertreiben. Mrothyr zog seine Waffe. Die Perlen konzentrierten sich auf die drei Mutanten. Bevor sie deren Körper berührten, zerplatzten sie. Anscheinend waren die Kügelchen leer. Doch Mextos, Jaara Senglar und Dasta Nyor wälzten sich schreiend auf dem Boden. Etwas schien in sie eingedrungen zu sein. Nach etwa 30 Sekunden wurde es still. Die Mutanten erhoben sich. Die Perlen bedeckten als feiner blauer Glasstaub den Boden. Warlekaan meinte, etwas Psionisches gespürt zu haben, das in ihn eindringen wollte. Doch es schien alles normal zu sein. Atlan war sich sicher, dass der Unsichtbare zum entscheidenden Schlag ausholen würde. (Atlan 761)

Entführung

Chipol traf sich mit seinen Freunden Zerts, Kiart, Loysen, Taleda und Monira am Raumhafen. Doch dort zogen diese die Erlebnisse ihres Freundes mit EVOLO, dem Erleuchteten und Atlan etwas ins Lächerliche. Erzürnt verließ Chipol das Raumhafengelände und kehrte in die Stadt zurück. Nur Monira war ihm gefolgt. Sie war wissbegierig und stellte ihrem Freund einige Fragen über EVOLO. Sie eröffnete Chipol auch, dass sie eine schwache Telekinetin war. Die beiden Daila sprachen auch über das Zusammenleben mit den Mutanten ihres Volkes. Nach einiger Zeit schickte Chipol Monira zu den anderen zurück. (Atlan 764)

Chipol traf kurz darauf erneut auf Kiart und Taleda. Plötzlich krümmte sich das Mädchen unter heftigen Schmerzen zusammen. Kiart erging es ebenso. Der Ruf EVOLOS hatte sie erreicht. Er rief sie nach Yumnard. Die beiden jungen Daila waren zu Gefolgsleuten EVOLOS geworden. Taleda zückte einen Paralysator. Chipol wendete sich zur Flucht. Er hatte vor, Atlan zu informieren. Plötzlich standen Kiart und Taleda wieder vor ihm. Ein Schuss aus dem Paralysator traf Chipol in die Beine. Er brach zusammen. Kiart teleportierte mit Taleda und Chipol an Bord eines kleinen Traykon-Schiffes. Chipol versuchte sich zu wehren. Ein stechender Schmerz im Nacken schaltete sein Bewusstsein aus. (Atlan 764)

Im Untergrund

Kiart und Taleda setzten Chipol in einem Höhlenlabyrinth auf Yumnard aus. Der Daila versuchte, an die Oberfläche zu gelangen. Unterwegs traf er auf Kusda und Nom. Ein Bild, das Nom während ihrer Entführung aufgenommen hatte, zeigte wenn auch nur undeutlich, das Abbild von Dharys. Gemeinsam machten sich die drei Jugendlichen an den beschwerlichen Aufstieg durch enge Stollen und Gänge. Ein ikusischer Planetengleiter, der abgestürzt war und sich in das Höhlensystem gebohrt hatte, sorgte für einen Ausgang. Eine Gerölllawine riss die Jugendlichen auf einen Abgrund zu. Nom ragte nur mehr mit dem Oberkörper aus der Lawine heraus und konnte von Chipol rasch und unverletzt geborgen werden. Kusda jedoch lag reglos nur etwa einen Meter von dem Abgrund entfernt. Der Daila band Hemd und Hose zusammen und verknotete diese mit einem Schultergurt Noms. Dann kroch er auf Kusda zu. Mit einem heftigen Ruck riss er das Mädchen von dem Abgrund weg. Das Geröll geriet erneut in Bewegung. Kusdas Beine baumelten über dem Abgrund. Sie zog sich auf Chipols Rücken, der, unterstützt von Nom mit der Behelfsleine, schweißüberströmt und am Ende seiner Kräfte schließlich sicheren Boden erreichte. (Atlan 764)

Nom gelang es, den Funkempfänger des abgestürzten Planetengleiters zu bergen. Chipol erfuhr von der Expedition der PZAN-PZAN und dem Rachefeldzug der Hyptons in die Milchstraße. Kusda erblickte einen sich nähernden Gleiter. Bald konnte ihr Vater sie in seine Arme schließen. Promettan schaltete für Chipol eine Verbindung zum Notempfänger der STERNSCHNUPPE. In der kurzen Zeit, in der die Verbindung stand, berichtete er von seiner Entführung nach Yumnard. Eine Übermittlung der Koordinaten des Planeten wurde jedoch von den Hyptons unterbunden, die die Verbindung abschalteten. (Atlan 764)

Rettung

Die STERNSCHNUPPE landete bald auf Yumnard und nahm Chipol an Bord. Mit Höchstbeschleunigung verließ die STERNSCHNUPPE den Planeten Yumnard. Plötzlich erfüllte eine milchig-weiße Wolke den gesamten Raum um diese Welt. EVOLO griff an. (Atlan 764)

Mit einer viel zu niedrigen Geschwindigkeit tauchte die STERNSCHNUPPE in den Linearraum ein. In einem Lichtjahr Entfernung kehrte sie in den Normalraum zurück. Auch hier war der mentale Druck EVOLOS noch deutlich zu spüren. Die überlichtschnelle Ortung zeigte, dass um Yumnard heftige Kämpfe ausgebrochen waren. Atlan hörte sich Chipols und Fartuloons Bericht an. (Atlan 764)

Welt der Pygmäen

Die STERNSCHNUPPE verfolgte die PZAN-PZAN und gelangte so zum Planeten Africanis, wo der Kugelraumer und die EEHK-ZUSS in einen heftigen Kampf verwickelt waren. (Atlan 767)

Die STERNSCHNUPPE mit Atlan, Mrothyr und Chipol an Bord, blieb zunächst in einem stationären Orbit und beobachtete die Situation auf dem Planeten. (Atlan 767)

Schließlich entschloss sich Atlan, mit der STERNSCHNUPPE auf Africanis zu landen. Das Schiff setzte etwa 500 Meter vom Wrack der EEHK-ZUSS auf. Atlan und Mrothyr rüsteten sich mit Raumanzügen und Kombistrahlern aus und verließen die STERNSCHNUPPE. Chipol blieb an Bord zurück. (Atlan 767)

Besitzansprüche

Der Daila langweilte sich. Erst als ein bärenartiges großes Wesen auf den Bildschirmen auftauchte und zielstrebig die STERNSCHNUPPE ansteuerte, wurde es für ihn interessant. Der Fremde stellte sich über Funk als Dschadda-Moi vor und erhob Besitzanspruch auf die YTTRAH. Auf Chipols Nachfrage erklärte die STERNSCHNUPPE kurz angebunden, das Wesen nicht zu kennen. Chipol antwortete und erklärte, dass es sich bei dem Schiff nicht um die YTTRAH sondern um die STERNSCHNUPPE handelte, deren Besitzer Atlan war. Er forderte das Wesen auf, auf die Rückkehr Atlans zu warten. (Atlan 767)

Der Anflug der Beiboote der Hyptons änderte die Situation schlagartig. Um den Schutzschirm aktivieren zu können, ließ Chipol Dschadda-Moi an Bord. Die Krelquottin aktivierte ihren Individualschutzschirm angesichts der Strahlwaffe Chipols. Die STERNSCHNUPPE verweigerte die Befehlsübernahme durch die Chadda. Eine Kontaktaufnahme mit Atlan schlug fehl. Dschadda-Moi gab ihre Ansprüche vorübergehend auf. (Atlan 767)

Nach dem Absturz der PZAN-PZAN flog Chipol mit Atlan und Blödel zum Wrack des Kugelraumers der Hyptons. Dort fanden sie die beiden völlig veränderten Daila vor. Kiart und Taleda glichen bis auf die Beine riesigen Amöben. Atlan tötete die beiden Diener EVOLOS. (Atlan 767)

Dschadda-Moi bat Atlan, sie und ihre Zofen zum Planeten Cirgro zu bringen. Der Arkonide war einverstanden, verlangte aber als Gegenleistung die Überlassung von Don Quotte. Die STERNSCHNUPPE erhielt den Startbefehl und ließ Africanis hinter sich. (Atlan 767)

Ausflug in die Vergangenheit

Als die STERNSCHNUPPE das Muruth-System erreichte, war der Planet Cirgro verschwunden. Das Diskusschiff schwenkte zunächst in einen Orbit um die hypothetische Position dieser Welt ein. Atlan ordnete aber bald den Landeanflug an, obwohl Cirgro noch immer nicht vorhanden war. Etwa zehn Kilometer über der Planetenoberfläche durchstieß die STERNSCHNUPPE einen Sextadimschild. Die schiffsinternen Anlagen fielen aus und eine Bruchlandung war nicht zu verhindern. (Atlan 769)

Der Daila und Mrothyr begleiteten Atlan bei der Erkundung der Umgebung. Die drei Gefährten bemerkten eine Stele, die in hohem Tempo auf sie zu schwebte. Eine sanfte mentale Stimme stellte sich als der ANFANG vor und berichtete von dem Volk von Torquan. (Atlan 769)

Noch ehe AUFBRUCH die Geschichte fortsetzen konnte, stieg ein Schwarm Gleiter von Urschadd auf und näherte sich schnell. Bewaffnete Keloten entstiegen den Flugmaschinen. Den vier Torquanturs waren Daila und Zyrpher bekannt. (Atlan 769)

AUFBRUCH und HOHEZEIT berichteten über die Entwicklung der Torquanturs und deren unheilvolle Auswirkung auf die Galaxie Krelquan. Es wurde klar, dass eine Versetzung um 16.900 Jahre in die Vergangenheit stattgefunden hatte. Von dem Freundlichen Propheten Dschamo wurden Mrothyr, Chipol, Atlan und Dschadda-Moi in den Berg Cirgrum gebracht. Nachdem Dschadda-Mois Name in die Eherne Tafel eingeritzt wurde, kehrten die Gefährten an Bord der STERNSCHNUPPE zurück, die wieder voll einsatzbereit war. Das Schiff startete und konnte den Sextadimschild problemlos durchstoßen. Cirgro wurde wieder sichtbar. Die Chadda und ihre Zofen wurden auf dem Planeten abgesetzt, den die STERNSCHNUPPE gleich danach wieder verließ. (Atlan 769)

Stählerne Spinnen

Die STERNSCHNUPPE landete auf dem Planeten Relais. Von dort wurden Notsignale Fartuloons empfangen. Nach der Landung des Raumschiffes verließen Atlan, Chipol und Don Quotte die STERNSCHNUPPE und machten sich auf den gefährlichen Weg über schlüpfrige Stahlträger zum Ausgangspunkt der Signale. Don Quotte gelang es, die Stahlspinnen zu beeinflussen, die ihn für eine Art Gott hielten. Die Roboter erklärten sich bereit, die Gefährten auf ihren Rücken zu tragen, was deren Fortkommen wesentlich erleichterte. (Atlan 770)

Kurz vor Erreichen des Zieles wurde Atlan klar, dass es sich um eine Falle handelte, die ihm die Lenker der Stählernen gelegt hatten. Die Gefährten kehrten um. Noch ehe sie die STERNSCHNUPPE erreichten, rettete Mrothyr mit seinem Eingreifen ihr Leben, opferte aber sein eigenes. Atlan errichtete für den Freund eine Stahlplatte, in der er den Namen Mrothyrs mit seiner Strahlwaffe einbrannte. Die STERNSCHNUPPE startete und verließ den Planeten Relais. (Atlan 770)

Weissagung

Auf dem Planeten Siebenmond traf Chipol im Tal der Steine auf die Wodoker Jaha und Mulo. »Der Ahnende« versuchte, dem Jungen die Zukunft vorauszusagen. Der Wodoker konnte das Ende des langen Weges, den der junge Daila beschreiten musste, nicht erkennen. Er sagte auch, dass Chipols Schicksal von den Entscheidungen Atlans abhängig war. Der Ahnende sprach von Dharys, dem Vater Chipols. Der Hass des Jungen traf nicht nur dessen Vater, sondern vor allem Chipol selbst. Chipol hatte Angst vor dem, was die Seele von Dharys durchleiden musste – und er mit ihm. Mulo riet dem Jungen, diesen Hass zu überwinden und auf diese Weise den quälenden Träumen zu entrinnen. (Atlan 775)

Den Besuch bei Ojujo nahmen Atlan und Anima ohne Chipol vor. Der Daila blieb auf Anraten der Orbiterin an Bord der STERNSCHNUPPE zurück. Als der Arkonide und Anima zum Schiff zurückkehrten, wartete Chipol bereits mit der Nachricht auf sie, dass die Flotte der Daila eingetroffen war, die sie bei der beabsichtigten Zerstörung des Psionischen Tores unterstützen sollte. (Atlan 775)

Das Psionische Tor

Wieder im Raum näherte sich ein ballförmiges weißes Flugobjekt der STERNSCHNUPPE. Anima war sich sicher, dass es sich nicht um EVOLO handelte. Schließlich konnte es als Traykon-Schiff identifiziert werden. Dharys nahm psionischen Kontakt mit der STERNSCHNUPPE auf. Er forderte die Schaltung einer Strukturlücke im Schutzschirm der STERNSCHNUPPE. Das Schiff, Don Quotte, Anima und auch Chipol drängten Atlan, dem Begehren statt zu geben. In der Zentrale wurde ein rötlicher Paratronschirm aufgebaut, der eine Projektion des ehemaligen Daila umhüllte. Das Hologramm beteuerte, dass keine Gefahr von ihm ausging. Auf Atlans Einwand, dass EVOLO Stabilisierungsprobleme hatte, erklärte Dharys, dass die Ikuser bereits mit Erfolg an einer Dauerstabilisierung arbeiteten. Der Daila warnte davor, gegen Yumnard, die Ikuser oder das Psionische Tor vorzugehen, was gleichbedeutend mit dem Untergang Atlans wäre. Atlan gab den Feuerbefehl auf das Traykon-Schiff. Das Hologramm löste sich auf und das Traykon-Schiff floh. (Atlan 776)

Obwohl Anima meinte, dass Atlan einen schweren Fehler beging, hielt der Arkonide am Angriff auf das Psionische Tor fest. (Atlan 776)

Als ein Himmelfahrtskommando unter dem Befehl Atlans zusammengestellt wurde, das versuchen sollte, in das Psionische Tor einzudringen und es zu zerstören, bat Anima, von der STERNSCHNUPPE auf die KERZENSCHEIN überwechseln zu dürfen, die sich an dem Unternehmen nicht beteiligen sollte. Chipol nahm sie mit. Sie kehrten erst wieder an Bord der STERNSCHNUPPE zurück, nachdem das Psionische Tor explodiert und die TZUKU-PZAN aus dem Ukenzia-System verschwunden war. (Atlan 776)

Hypton-Flotten

Die STERNSCHNUPPE unterbrach ihren Flug durch Manam-Turu. Chipol und seine Freunde waren auf der Suche nach einer Spur EVOLOS. Das Schiff hatte Aktivitäten der Ligriden ausgemacht, die eine Flotte zusammenzogen. Die STERNSCHNUPPE kehrte nach Aklard zurück. (Atlan 781)

In den Randbezirken Manam-Turus wurden starke Flottenverbände der Hyptons aus Chmacy-Pzan verlegt. Einzelne Schiffe stießen in den Einflussbereich der Daila vor. Einzug und allein die Einheiten der Daila-Mutanten eilten herbei, um die gemeinsame Heimatwelt zu schützen. Die Hyptons kreisten die 100 Lichtjahre durchmessende Raumkugel ein, die den Machtbereich der Daila darstellte. Atlan, Anima, Chipol und Don Quotte verließen mit der STERNSCHNUPPE Aklard und steuerten die Hypton-Verbände an. Nach mehreren Fehlversuchen erklärte sich eine Traube der Hyptons bereit, mit dem Arkoniden zu sprechen. Der STERNSCHNUPPE wurden Koordinaten übermittelt, die etwa 100 Lichtjahre vom Zentrumssektor Manam-Turus entfernt lagen. An diesem Ort war eine kleine Relaisstation positioniert. Ein neuer Treffpunkt wurde auf Drängen des Arkoniden angeboten, der einen Kampf verhindern wollte, den die Daila nicht überstehen würden. Auf Tobly-Skan sollte Atlan die Traube treffen. (Atlan 781)

Während des Anfluges auf diese bedrohlich wirkende Welt stiegen Atlan, Anima und Don Quotte nach einem Plan des Großwesirs schon beim Eintauchen in die Atmosphäre aus. Chipol blieb für Notfälle in der STERNSCHNUPPE zurück. Das Schiff drehte ab und verließ das Sonnensystem. (Atlan 781)

Während ihrer kurzzeitigen Flucht aus der Gefängniszelle, in der sie die Traube der Sturmreiter festsetzen ließ, gelang es Atlan Hyperfunkverbindung mit der STERNSCHNUPPE aufzunehmen. Chipol wurde über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt und beauftragt, die Daila vor den Hyptons zu warnen. (Atlan 781)

Die MASCAREN startete von Aklard, um Atlan, Anima und Don Quotte aus den Händen der Hyptons zu befreien. Chipol meldete sich und gab Fartuloon die ihm bekannten Einzelheiten über Tobly-Skan bekannt. Der Calurier hörte genau zu, bis die Verbindung aus ungeklärter Ursache zusammenbrach. (Atlan 782)

Chipol empfing Nachrichten von der MASCAREN, die ihn über die überdimensionale Nullfront sowie über das Erscheinen und Eingreifen EVOLOS zugunsten der MASCAREN informierten. (Atlan 782)

Nach der Befreiung der Freunde nahm Atlan Kontakt mit Chipol auf und forderte den jungen Daila auf, sich mit der STERNSCHNUPPE in Sicherheit zu bringen. Die STERNSCHNUPPE und die MASCAREN landeten wohlbehalten auf Aklard. (Atlan 782)

Unter fremdem Einfluss

Auf dem Planeten Gezzel-7 unternahm die STERNSCHNUPPE einen Flug, um nach der auf eigenen Wunsch in der Wildnis ausgesetzten Anima zu suchen, die mit EVOLO in Kontakt treten wollte. Chipol machte sich plötzlich mit einem abwesenden Gesichtsausdruck auf, um die STERNSCHNUPPE zu landen. Er schien in der psychischen Gewalt von Hiros und seinen Konserv-Psionikern zu stehen. Atlan betäubte den jungen Daila mit einem Dagor-Griff. (Atlan 783)

Nach Abschluss der Reparaturarbeiten an der URIA-ZUGAN starteten die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE. Einheiten der Hyptons zwangen die beiden Schiffe zur schnellen Flucht in den Raum. Es blieb nichts anderes übrig, als auf den Abzug der Hyptons von Gezzel-7 zu warten, um die Suche nach der auf dem Planeten zurückgebliebenen Anima fortsetzen zu können. (Atlan 783)

Abschied von der STERNSCHNUPPE

Nachdem Don Quotte mit Blödmann die STERNSCHNUPPE am 4. Juli 3820 verlassen hatte, und auch Anima spurlos verschwunden war, folgte Chipol während der Nacht den Robotern, ohne sich von Atlan zu verabschieden. (Atlan 789)

Don Quotte fand den jungen Daila im Kabinentrakt der NAMSANGE als Blinden Passagier. Der Roboter informierte Chipol, dass er nicht mehr sein eigener Herr und auch nicht mehr Don Quotte wäre. Er war von EVOLO übernommen worden. Don Quotte war nicht imstande, den eingegebenen Kurs auf Barquass zu ändern. Sollte Chipol das für ihn tun wollen, so lief der Daila Gefahr, mit Gewalt daran gehindert zu werden. Also riet Don Quotte ihm, das lieber bleiben zu lassen. (Atlan 789)

Während des Fluges erschien der angebliche Daila Ljossoph an Bord der NAMSANGE und schlug Don Quottes Angriff erfolgreich zurück. Als Chipol einen Strahler auf den Eindringling abfeuert, teleportierte dieser, materialisierte dicht bei dem Jungen und entriss ihm die Waffe. Chipol wurde in seinen Sitz zurückgeschleudert, wo er benommen liegen blieb. Die NAMSAGE beschleunigte und raste im Überlichtflug auf Hawtuja zu. (Atlan 789)

Nach der Landung auf einem Hochplateau des Planeten materialisierte Collar Sayum in der Zentrale des Raumschiffes. Linque erschien ebenfalls plötzlich an Bord. Es entbrannte eine heftige Diskussion zwischen den drei Ankömmlingen, wer eigentlich das Beste für Chipol. Don Quotte und Blödmann im Auge hatte. Die Gefährten wollten sich zurückziehen, bis eine Entscheidung gefunden war. Doch nur Chipol und Blödmann gelang es, die Zentrale zu verlassen. Don Quotte wurde von Collar aufgehalten. Die drei Fremden bekämpften sich gegenseitig. In diesem Chaos machte sich Don Quotte unbemerkt aus dem Staub. Chipol wurde mit einem Raumanzug ausgestattet und verließ mit Blödmann das Schiff. (Atlan 789)

Während Don Quotte Vorkehrungen getroffen hatte, ihre Flucht aus der NAMSANGE zu verschleiern, wurden Sayum, Ljossoph und Linque von Projektionen, Hologrammen und ähnlichem genarrt. In der Zwischenzeit flüchteten Don Quotte, Blödmann und Chipol über das Plateau, auf dem die NAMSANGE noch immer stand. Starker Regen ließ einen bisher ausgetrockneten Fluss zu einem reißenden Wildbach anschwellen. Blödmann sprang über das Gewässer, wurde jedoch von einem Windstoß erfasst, prallte gegen eine Felswand und versank in den Fluten. Chipol sprang in das Wasser, um Blödmann zu Hilfe zu kommen, wurde von der Strömung mitgerissen und unter Wasser gezogen. Don Quotte folgte ihm, um den Jungen zu retten. Blödmann gelang es, eine Hand des Daila zu fassen. Der Roboter bewegte sich langsam auf ruhigeres Wasser zu. Plötzlich verschwanden sie und tauchten am Steilufer wieder auf. Neben ihnen stand Collar Sayum, den ein intensiver gedanklicher Hilferuf Chipols hierher geführt hatte. Collar beförderte auch Don Quotte an Land. Der falsche Daila teleportierte mit den Freunden in die Zentrale der SPÜRHUND. (Atlan 789)

In der Gewalt des Psionischen Paketes

Erneute Auseinandersetzungen sorgten für ein Ende Linques. Ljossoph verschwand ebenfalls aus der NAMSANGE, nachdem sein Auftrag anscheinend erfüllt war. Zurück blieb nur noch Collar Sayum. Don Quotte wurde erlaubt, den entkräfteten Chipol in dessen Kabine zu bringen. Bei dieser Gelegenheit wollte der Roboter heimlich eine Nachricht an Atlan absetzen, was von Sayum jedoch verhindert wurde. Der falsche Daila entfernte das von EVOLO aufgepfropfte Programm, das Don Quotte unter den Willen der Entität zwang. (Atlan 789)

Die CUPU-DULZ näherte sich Hawtuja. Nun gab sich Sayum als Teil Pzankurs zu erkennen. Der falsche Daila teleportierte mit Don Quotte und Chipol auf die CUPU-DULZ. Die SPÜRHUND mit Blödmann an Bord wurde von Waffenstrahlen zerstört. Die CUPU-DULZ nahm Kurs auf Tobly-Skan. (Atlan 789)

Als Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos den Planeten mit der STERNENSEGLER erreichten, mussten sie vor den Häschern Pzankurs in ein unterirdisches Höhlenlabyrinth fliehen. Dort stießen sie auf Dartfur, der sich ihnen anschloss und sie zur Station GLIKK AMUN brachte. Die Station GLIKK AMUN wurde von den Gefolgsleuten Pzankurs belagert und beschossen. Als Druckmittel wurden von Pzankurs Chipol, Dschadda-Moi, Bathrer, Daila, Krelquotten und andere Vertreter der verschiedensten Völker benutzt. Diese wurden in Ketten gefesselt. Hinter jeder Geisel stand ein Bewaffneter. Plötzlich stand Tuschkan mitten in der von Trümmern übersäten Kommandozentrale. In einem Gürtel schien er verschiedene Geräte aufzubewahren. Tuschkan berührte diesen Gürtel und verschwand wieder. Die bewaffneten Helfer Pzankurs, die Geschütze und die Gleiter waren ebenfalls verschwunden. Die Gefangenen des von EVOLO abgespaltenen Psionischen Pakets standen ohne Fesseln bewegungslos da. Alles schien erstarrt zu sein. Nachdem Goman-Largo, Neithadl-Off, Errenos, Anima und Dartfur die Station verlassen hatten, schüttelten die Geiseln die Erstarrung ab. Plötzlich befanden sich alle im Gebirge nahe dem Stützpunkt. Tuschkan kehrte zurück, mit der Behauptung, dass alle Geiseln auf Tobly-Skan befreit wären. Er hatte auch ein Raumschiff organisiert. Anima und die Gefangenen wollten damit nach Barquass fliegen. (Atlan 795)

Rückkehr auf die STERNSCHNUPPE

Nach der Befreiung aus den Händen Pzankurs auf Tobly-Skan flogen Anima und die ehemaligen Gefangenen nach Barquass. Dort standen sich eine Flotte der Daila, die die Krelquotten von Cirgro und auch Bathrer an Bord hatte, und Traykon-Schiffe Pzankurs gegenüber. Ein Beiboot eines Daila-Schiffes brachte Chipol auf die ebenfalls anwesende STERNSCHNUPPE. (Atlan 797)

Die Zeitchirurgen

Reise nach Tiggan

Am 2. September 3820 um 12:11:19 Uhr erreichte die STERNSCHNUPPE das System Magadan und nahm Kurs auf den vierten Planeten. Von dort wurden Hyperfunkimpulse von geringer Intensität angemessen. Neben einer verfallenen Pyramide setzte der Diskus auf. Der Sender war unter dem Bauwerk geortet worden Ein Gang führte die drei Gefährten zum Eingang einer energetisch toten Zeitgruft, bei der auch das typische Lamellenschott als Eingang fehlte. Technische Einrichtungen, Markierungen und die Ringkorridore waren nicht vorhanden. In einer riesigen Halle stand ein Time-Shuttle. Anima glaubte in dem Time-Shuttle jenes Transportmittel wiederzuerkennen, mit dem sie gemeinsam mit Goman-Largo und Neithadl-Off unterwegs gewesen war. Die junge Frau öffnete ein Schott und ermöglichte so, sich selbst und ihren Begleitern den Zutritt in das zylindrische Transportmittel. Konserven, Nahrungskonzentrate und Ausrüstungsgegenstände untermauerten Animas Aussagen, dass sie diesen Time-Shuttle kannte. Sie verließen das Fahrzeug wieder. In der riesigen Halle entdeckte Chipol einen Memowürfel. (Atlan 801)

Eine Nachricht Tuschkans informierte sie darüber, dass sie mit dem Time-Shuttle zur Zeitgruft von Tiggan und dann in die Zeitfestung reisen sollten. Der Time-Shuttle war vorprogrammiert worden und erreichte selbständig einen Zeitgruft-Operator, der völlig intakt zu sein schien. Die drei Freunde verließen die Kapsel, die in einer engen Röhre steckte. Düsteres lila Licht ballte sich zu Farbwolken zusammen und bildete faserige Schlieren aus. Vor ihnen stand ein weiterer Time-Shuttle. Als sie sich ihm näherten, verschwand das Transportfahrzeug übergangslos. Eine transparente Scheibe verschloss die Röhre. Dahinter war ein milchiges Wallen zu sehen. Doch anscheinend war nur für Atlan der Shuttle verschwunden. Anima und Chipol sahen weiterhin den Ausstieg der Kapsel. Erst als sie sich ihm näherten und die Position des Arkoniden erreichten, war auch für sie die Kapsel weg. Es handelte sich bei dem merkwürdigen Phänomen lediglich um eine optische Spiegelung ihres eigenen Time-Shuttles. Durch Handauflegen öffnete Atlan die durchsichtige Abtrennung des Ganges. Dahinter befand sich ein breiter, in sich gekrümmter Korridor, in allen Rotschattierungen gehalten, die in ständiger Bewegung waren. Anima übernahm die Führung. Es gelang ihr, sich und ihre Begleiter vor Zeitstrudeln, Überlappungen und Einbrüchen zu bewahren und eine transparente Halle zu erreichen. Mit Lichtstrahlen testete Atlan die zahlreichen Ausgänge, ob sich der dahinter liegende Korridor auf der gleichen Realitätsebene befand oder nicht. Sie benutzten den neunten getesteten Gang und ließen sich auch nicht von Erschütterungen und Donnerschlägen aufhalten. Erst eine Wand aus Formenergie stoppte ihren Marsch. Zwei Abzweigungen bildeten sich. Der Unsterbliche entschied sich für den linken Weg. Atlan, Anima und Chipol erreichten wieder die durchsichtige Halle, in die sie der Ringkorridor geführt hatte. Eine Wiederholung ihres Marsches war nicht möglich, da sich der Lichtstrahl im neunten Ausgang nun verformte und verschwand. Die Zeitströmung in dem Gang hatte sich auf ein anderes Niveau verlagert. Jetzt war es das elfte Tor, das in ihrer eigenen Realität weiterführte. Sie gelangten in eine Art Liftkabine, die in halsbrecherischem Tempo nach oben raste. Als der Aufzug zum Stehen kam, befand sich die Gruppe in einem mit Nischen übersäten Raum. Durchsichtige Säulen mit murmelgroßen, verschiedenfarbigen Kugeln in einer wasserähnlichen Substanz lenkten die Lichtstrahlen bogenförmig um sich herum. Nach einigem Suchen fanden sie einen Durchgang, der sie in einen sicheren Korridor führte. Doch nach wenigen Metern begann sich der Gang aufzulösen. Atlan und seine beiden Freunde entkamen dem Zeiteinbruch nur knapp. Erschöpft erreichten sie den Vorhof des Zeitgruft-Operators. Aber das Lamellenschott war geschlossen. Auf Anraten des Logiksektors versetzte sich der Arkonide in Trance. Vor seinem geistigen Auge wurden zwei Kreisflächen sichtbar. Wenn er sich auf das helle Feld konzentrierte, öffnete sich das Lamellenschott und schloss sich bei Konzentration auf das dunkle Feld. Ehe Atlan das Schott nun öffnete, wurden die Schutzanzüge geschlossen und die Flugaggregate aktiviert. Sie schwebten über die Oberfläche eines atmosphärelosen Steinbrockens, der eine gelbgrüne Sonne umkreiste. (Atlan 801)

Atlan entdeckte einen metergroßen Quader, der nur wenige Zentimeter aus dem Boden ragte. Chipol und Anima fanden noch drei weitere Quader, die die Ecken eines Quadrats bildeten. Es handelte sich um Verankerungen für Raumschiffe. Atlan war überzeugt, dass sie sich tief in der Vergangenheit befanden und Tiggan erst besiedelt werden würde. Atlan konnte seine Gefährten überreden, nicht den Weg zurück nach Rawani zu gehen, sondern zu versuchen, die Zeitfestung zu erreichen. Durch einen langgezogenen Korridor und einen senkrecht in die Tiefe führenden Schacht, die sie mit ihren Flugaggregaten überwanden, gelangten sie zu ihrem Time-Shuttle. (Atlan 801)

Module

Nun übernahm Atlan die Steuerung der Zeit-Transfer-Kapsel. Nach dem Experiment befand sich der Time-Shuttle wie von dem Aktivatorträger beabsichtigt, noch immer auf Tiggan. Weitere Simulationen folgten. Ein letzter Versuch sollte die Kapsel in die Zeitfestung bringen. Doch noch bevor er den Startbefehl geben konnte, wurde der Transporter von einem Sog auf eine Nullzeit-Spur gerissen. Am Ziel ihrer Reise verließen sie den Time-Shuttle um herauszufinden, wo sie gelandet waren. Sie befanden sich in einem Zeitgruft-Operator, was die Ringkorridore, der Vorhof und das Lamellenschott bewiesen. Sie betraten eine farbenfrohe Wüste mit bis zu zehn Meter hohen Wanderdünen. Eine geheimnisvolle Sphärenmusik war zu hören. Die 5-D-Schwingungen wirkten sich sowohl auf Lebewesen als auch auf Positroniken aus und versetzten daher Chipol in einen Rauschzustand. (Atlan 801)

Technikgenies

Die Freunde landeten und versanken knöcheltief in unterschiedlich geformten und farbigen Gebilden. Anima erkannte in den kleinen Objekten Module. Chipol wurde von dem Modul-Treibsand in die Tiefe gezogen, nachdem er seinen Schutzschirm ausgeschaltet hatte. Mit auf Volllast laufendem Flugaggregat konnte Atlan den Daila langsam aus dem Sand ziehen. Nun musste der Unsterbliche Anima zu Hilfe kommen, die ebenfalls zu versinken drohte. Doch ehe er sie noch erreichen konnte, zischte ein Strahlschuss dicht an ihm vorbei. Anima kam selbst frei, wurde aber von Unbekannten ebenso wie Chipol unter Feuer genommen. Drei unbewaffnete humanoide Gestalten in weißen Overalls tauchten auf. Ihnen folgten drei weitere Paddler, allerdings mit Strahlern bewaffnet. Die Kosmischen Ingenieure zwangen die Freunde, sich in Richtung des Zeitgruft-Operators in Bewegung zu setzen und negierten Atlans Verständigungsversuche mit dem Translator. Erst als der Aktivatorträger den Namen »Kalak« nannte, zeigten die Rotbärte eine heftige Reaktion. Sie umringten den Arkoniden und redeten aufeinander ein. Nun sprach auch endlich der Translator an. Mastrak erklärte, dass Atlan und seine Begleiter für Feinde gehalten worden waren, die es galt, von diesem Planeten zu vertreiben. Er und die Paddler konnten es kaum erwarten, von einem Augenzeugen die Ereignisse der Vergangenheit erzählt zu bekommen. Atlan berichtete von dem Zusammentreffen mit Kalak, von der CREST III, Perry Rhodan, den Terranern und dem Kampf gegen die MdI. Mastrak seinerseits berichtete, dass die Paddler von Unbekannten hierher gebracht worden waren – in die Zeitschule von Rhuf. Atlan war sich sicher, in der Zukunft gelandet zu sein. Mastrak war bereit, die Freunde in die Zeitschule von Rhuf zu bringen. Dort hielt sich in einer Cybermed-Einheit Corloque auf, dessen gesundheitlicher Zustand allerdings bedenklich war. (Atlan 801)

Spezialist der Zeit

Mastrak führte mit seinen Paddlern Atlan, Anima und Chipol in die Zeitschule. Dabei durchquerten sie Korridore und Hallen mit den unterschiedlichsten technischen Anlagen, deren Funktionen ihnen verborgen blieb. Ein den Paddlern bekannter und funktionsfähiger Transmitter ersparte ihnen eine Strecke des Weges zu der Cybermed-Einheit. Nur Atlan und seine beiden Begleiter betraten den Raum, in dem Corloque lag und vollständig von der Einheit umhüllt wurde. Nur der Kopf war frei gelassen. Anima erschrak, da sie glaubte Goman-Largo vor sich zu haben. Der Tigganoi öffnete die Augen und erkannte Atlan. Er forderte den Arkoniden auf, für ihn die Zeitfestung zu suchen. Bis auf die Nachricht mit den Koordinaten Rawanis, die von Tuschkan stammte, waren alle weiteren Hinweise von ihm gewesen und hatten so Atlan zu ihm geführt. Der Sterbende wusste, dass sich Atlan und seine Gefährten hoffnungslos zwischen den Zeitebenen verirrt hatten. Der einzige Weg, in die eigene Realzeit zurückzukehren, führte über die Zeitfestung. Corloque starb. (Atlan 801)

Entdeckungen im Intern-Kosmos

Der Arkonide saß zusammen mit Anima und Chipol auf Rhuf fest. Gemeinsam mit den Paddlern wollten sie einen Weg in die Zeitfestung finden, da diese vermutlich die einzige Möglichkeit bot, in die Realzeit zurückzukehren. Atlan stellte ein fünfköpfiges Kommando aus Paddlern zusammen, mit dem er in der Zeitschule nach Informationen suchte. (Atlan 807)

Nach deren Rückkehr aus der Kosmischen Burg des Mächtigen Sethrar trafen sich die 91 Paddler, Atlan, Anima, Chipol und auch Neithadl-Off in einer Adaptionsschleuse im Inneren der Zeitfestung und blickten auf den Intern-Kosmos. Sogar RA-perfekt war in Sichtweite, jedoch gab es keinen Funkkontakt. (Atlan 809)

Als die RA-perfekt schnell zu verblassen begann und verschwand, waren die 91 Paddler von Rhuf, Atlan, Anima und Chipol sichtlich beunruhigt. Neithadl-Off berichtete, dass Goman-Largo unterwegs war, um seine Sternenprinzessin abzuholen. Sie hatte eine kurze Hyperfunkverbindung mit ihrem Modulmann aufgebaut und sendete in regelmäßigen Abständen ein Peilsignal aus, an dem er sich orientieren konnte. Chipol bezweifelte das und es kam beinahe zum Streit. Tatsächlich näherte sich der Tigganoi der Adaptionsschleuse mit einem Kleintender der RA-perfekt. (Atlan 809)

Die wartenden Personen waren eindeutig zu viele, um sie alle an Bord des Beibootes unterzubringen, zumal RA-perfekt verschwunden war. So unternahmen Goman-Largo, Atlan, Chipol, Mastrak, Hallan, Perdan, Anima und Neithadl-Off einen Erkundungsflug durch den Intern-Kosmos. Die restlichen Paddler blieben zurück und würden die nähere Umgebung im Inneren der Zeitfestung erkunden. Anima fing Funkwellen auf einer kurzwelligen Normalfrequenz auf. Der RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte flog den Planeten Kristall an. Es wurde festgestellt, dass der Ursprung der Funkimpulse auf dem sonnennäheren Planeten Dusty lag. Auf einer von Geröll übersäten Hochebene wurden zwei Gittermaste einer unterirdisch angelegten Funkanlage entdeckt. Atlan, Chipol, Neithadl-Off und Mastrak verließen das Beiboot in Schutzanzügen. Die Vigpanderin verschaffte sich mit ihrem Quintadimwerfer Zugang zu den unterirdischen Bereichen der Sendeanlage. In einem quadratischen Raum von 30 Metern Höhe entdeckte die Gruppe die Abbildung eines Sternenhimmels, der dicht mit Sonnen, Sternhaufen und Galaxien bedeckt war. In einem weiteren Raum befanden sich Plastiken von Raumschiffen, Gleitern, Strahlwaffen, Raumanzügen und das Modell eines Sonnensystems mit drei Planeten. Im dritten Raum gab es das Standbild eines vierbeinigen, pferdeähnlichen Wesens, das in einen silberfarbenen Raumanzug mit einem großen Helm gehüllt war. Neithadl-Off musste sofort an Nussel denken, das Einhorn von Mohenn. Zwischen den Vorderhufen der Statue lag die verwesende Leiche eines hageren, etwa 2,30 Meter großen Humanoiden. In einer Metallkapsel fanden die Gefährten ein zusammengefaltetes, vergilbtes Blatt Papier mit einer Zeichnung des vierbeinigen Raumfahrers, eines Sonnensystems und mit Koordinaten. Der Kleintender verließ den Planeten und setzte Kurs auf Mystery. (Atlan 809)

Dort wurde eine Schaltanlage für die Programmierung eines Teils des Intern-Kosmos zum Nullzeit-Transfer entdeckt. Doch die Zerstörungen konnten auch die Paddler nicht mehr reparieren. Goman-Largo berechnete einen Punkt, an dem sich die Grenze des Intern-Kosmos befinden musste. Mit mehreren Linearetappen bewegte sich der RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte darauf zu. Sechs Milliarden Kilometer vor dem Kollisionspunkt stürzte der Tender aus dem Linearraum. Er drehte bei und flog in die Tiefen des Intern-Kosmos zurück. In der Korona der Sonne Socket wurde die Station NUTRAK gefunden. Dort führte Neithadl-Off trotz eines Verbots von Atlan heimlich Schaltungen durch, als deren Folge RA-perfekt materialisierte. Raanak nahm Funkkontakt auf. Der Paddler hatte Dartfur beauftragt, die Notschaltstation zu deaktivieren. Atlan konnte den Befehl nicht mehr widerrufen. Ein überlichtschneller Energiestrahl raste von Socket auf die NUTRAK zu und hüllte das Schaltpult ein, an dem die Vigpanderin gearbeitet hatte. Goman-Largo und Mastrak wurden etliche Meter weggeschleudert. Atlan und Neithadl-Off waren spurlos verschwunden. (Atlan 809)

Der Arkonide und die Vigpanderin wurden von Goman-Largo, Raanak und Anima mit einem Time-Shuttle auf Rhuf gefunden. (Atlan 810) Gemeinsam kehrten sie zur RA-perfekt zurück, wobei die STERNSCHNUPPE im Schlepptau des Shuttle flog. (Atlan 812)

Die STERNSCHNUPPE war jedoch verschwunden. Mit einem Tender der RA-perfekt machten sich Raanak, Atlan, Anima, Chipol, Goman-Largo und Neithadl-Off auf die Suche nach Dartfur und der STERNSCHNUPPE. Der Blitzmonteur übermittelte Atlan jenen Funkspruch, den er beim Auftauchen von Blödels Magengrube empfangen hatte. Über eine Adaptionsschleuse flog die STERNSCHNUPPE einige Zeit später in den Intern-Kosmos ein. Antriebs- und steuerlos torkelte sie durch den Leerraum, jedoch in den Schutzschirm gehüllt. In Raumanzügen setzten Atlan, Anima und Chipol vom Tender über. Erst im letzten Moment schaltete die STERNSCHNUPPE den Schirm ab. Das Schiff erstattete Bericht. Die Zeitfestung hatte sich gegen das Eindringen der SCHNUPPE als Fremdkörper gewehrt. (Atlan 812)

Ziel Alkordoom

Mit der STERNSCHNUPPE kehrten Atlan und seine Begleiter zur RA-perfekt zurück. Mit Atlan, Anima, Chipol, Goman-Largo und Neithadl-Off startete die STERNSCHNUPPE. Raanak aktivierte von der Werftplattform aus den Nullzeit-Transfer. Die SCHNUPPE kam wohlbehalten am Rand Alkordooms an. Während das Diskusschiff auftankte, griffen Schiffe fremdartiger Bauweisen und Energiephänomene an. Ein Linearmanöver über 1000 Lichtjahre schuf Erleichterung. Allerdings materialisierten zahlreiche schattenartige Gestalten in der Zentrale, die sofort angriffen. Ein neuerliches Linearmanöver brachte die STERNSCHNUPPE in die Galaxie. Die Schemen lösten sich auf. Atlan ordnete an, Kurs auf Crynn zu nehmen. Das Schiff landete beim Pyramidon. Nach einem gegenseitigen Informationsaustausch traf auch die VIRGINIA III mit der Nachricht ein, dass neben Sarah Briggs auch Arien Richardson verschwunden war. Die STERNSCHNUPPE verließ gemeinsam mit der VIRGINIA III Crynn und setzte Kurs auf New Marion. (Atlan 812)

Doppelgänger

Nach der Landung der STERNSCHNUPPE auf New Marion zogen es Chipol und Anima vor, an Bord bleiben. Als die Regierungsmitglieder im Volksthing wegen der andauernden Gefahr durch auf New Marion aufgetauchte Doppelgänger zunehmend unruhig wurden und Atlan mit der Lösung des Problems zu beschäftigt war, vor dem Thing zu sprechen, erklärte sich Anima bereit, für den Arkoniden einzuspringen. Geduldig beantwortete sie die Fragen, während Chipol, der sie begleitete, auf Nachrichten wartete. Schließlich erfuhr der Daila, dass Atlan und Goman-Largo mithilfe von Funkimpulsen eines erbeuteten Steuergerätes einen Ort hatten anpeilen können, an dem sie den Feind vermuteten. Rob Lorenzen brachte Anima und Chipol an Bord seines Kampfgleiters DRAGON zurück zur STERNSCHNUPPE, wo sie bereits von Atlan und Flora Almuth erwartet wurden. Nach der Ausschaltung der Doppelgänger stellte sich das nächste Ziel der STERNSCHNUPPE heraus – das DOMIUM. (Atlan 814)

Stasisgefahr

Im November 3820 erreichte die STERNSCHNUPPE das APSIDION. Ein blaues Leuchten erfüllte den Raum, das auch in die STERNSCHNUPPE eindrang, die Zeit anzapfte und sich dadurch selbst regenerierte. Als Auswirkung verlangsamte sich der Zeitablauf im Bereich des blauen Leuchtens. Plötzlich sprach das Funkgerät an. Geselle meldete sich und warnte vor der großen Gefahr, in einem Stasisfeld eingefroren zu werden. Der Roboter riet dazu, die beiden Kapseln aus der RA-perfekt zu benutzen. Atlan, Anima, Chipol, Neithadl-Off und Goman-Largo begaben sich in diese Kapseln. Die STERNSCHNUPPE blieb im Stasisfeld im APSIDION zurück. (Atlan 815)

Bruder und Schwester

Eigentlich sollte ihre Flucht im Intern-Kosmos der Zeitfestung, genauer an Bord der RA-perfekt, enden. Stattdessen fanden sich die Gefährten in einem unbekannten Teil des Universums wieder. Sie konnten nicht einmal sagen um welche Galaxie es sich handelte. Die Kapselbesatzungen orteten nach einiger Zeit 6-D-Potentiale aus dem System der Sonne Big Sister. Die beiden RA-perfekt-Kapseln drangen in die Lufthülle des Planeten Little Brother ein, nachdem kurz zuvor die 6-D-Potentiale schwere Schäden angerichtet hatten. Die Kapseln wurden von gewaltigen gesteuerten Blitzen getroffen. Dieser Belastung waren die Schutzschirme nicht mehr gewachsen. Bei Atlans Kapsel versagten die Triebwerke. Der Arkonide, Chipol und Anima stiegen in 5000 Metern Höhe mit ihren Raumanzügen aus. Auch Neithadl-Off und Goman-Largo mussten die zweite Kapsel verlassen. (Atlan 816)

Invasionsvorbereitungen

Neithadl-Off entdeckte eine Ansammlung würfelförmiger Gebäude, in deren Nähe sich die Schiffbrüchigen in einer Höhle trafen. Umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern ließen auf eine hochstehende Technik schließen. Gleich darauf zeigte sich ein Bewohner des Planeten, ein quallenartiges Wesen schwebte im Schutz eines Energieschirms in geringer Entfernung vorbei und verschwand in der Station. Goman-Largo schickte einige seiner Module zur Erkundung aus. Es stellte sich heraus, dass die Quallenwesen sich als Cransurger bezeichneten und Alkordisch sprachen. Während einer Unterhaltung fiel unter anderem der Begriff Dulugshur. Die Module konnten auch herausfinden, dass die Planetarier über Psi-Fähigkeiten verfügten und dass sich in rund einhundert Kilometern Entfernung eine deutlich größere Station befand. Dorthin machten die fünf Gestrandeten sich auf. (Atlan 816)

Als sie die große Ansammlung kubischer Gebäude erreichten, landeten sie erneut auf einem Dach. Goman-Largo schickte wieder einige Module voraus, die in Erfahrung brachten, dass die Station von einem Zgmahkonen namens Nogurschan geleitet wurde. Plötzlich strömten einige Dutzend Roboter aus den Gebäuden, es kam zu einem Feuergefecht. Die angreifenden Maschinen wurden vernichtend geschlagen. Wütend wegen dieses Fehlschlags schickte Nogurschan fünfzig Cransurger aus. Wenngleich die Quallenwesen über keine Kampferfahrung verfügten, sollten sie als natürliche Multidimschalter in der Lage sein, die Fremden zu töten, so meinte er. Während sie von den Cransurgern mit Blitzen attackiert wurden, gelang es Atlan und seinen Leuten, das Chaos des Kampfs zu nutzen und in die Station einzudringen. Die einzelnen Gebäude waren durch ein Labyrinth unterirdischer Röhren verbunden. Auf dem Weg in das Hauptgebäude wurden die Eindringlinge immer wieder in Kämpfe verwickelt, konnten sich aber letztendlich durchsetzen. (Atlan 816)

Goman-Largo fand mithilfe seiner Module heraus, dass sie sich in einer Gegenpolstation befanden, mit dieser sollte der Invasionsflotte Dulugshurs der Weg nach Manam-Turu bereitet werden. Dafür sprach auch die Vielzahl komplizierter Gerätschaften zur Kontrolle multidimensionaler Energien, die von den Cransurgern virtuos bedient wurden. Außerdem hatte Nogurschan einen Verbündeten, einen Saboteur im Intern-Kosmos. Dieser hatte offenbar im falschen Moment den Zeitfaden unterbrochen, und damit die beiden Zeitkapseln in der Nähe dieser Station stranden lassen. (Atlan 816)

Als Goman-Largo nach einiger Zeit ermittelte, dass die Roboter zentral gesteuert wurden, ließ er diese Steuerung von seinen Modulen umprogrammieren. Die Maschinen erhielten den Befehl, Nogurschan festzusetzen. Sie benötigten nicht lange, dies in die Tat umzusetzen. Daraufhin stellten auch die Cransurger ihre Kampfhandlungen ein. Atlan und seine Begleiter erreichten schließlich Nogurschans Wohnbereich, wo der Zgmahkone von seinen eigenen Robotern festgehalten wurde. Die Eindringlinge nutzten die Gelegenheit sich zu erfrischen. Plötzlich schlug ein Transmitter Alarm. Raanak hatte den Zeitgruft-Operator erreicht, von dort gab es eine Transmitterverbindung nach Rutensteine. (Atlan 816)

Während der Paddler sich mit Anima, Neithadl-Off und Chipol auf den Weg zum Time-Shuttle machte, entschlossen sich die Cransurger endlich einzugreifen. Sie befreiten Nogurschan, der daraufhin den »Totalen Befehl« gab. Die Multidimschalter sollten den Weg für Dulugshur öffnen. Atlan und der Modulmann waren unterdessen in der Zentrale, um dort noch möglichst große Schäden anzurichten. Als sie mit ihren Quintadimwerfern Teile der Einrichtung in den Hyperraum schleuderten, wurden sie plötzlich von Nogurschan beschossen. Die beiden flüchteten zum Transmitter. Als alle im Time-Shuttle versammelt waren, beobachteten sie, wie sich gewaltige Energiemengen zwischen Big Sister und Little Brother austobten. Der Planet war den Gewalten nicht lange gewachsen, er wurde zerstört. (Atlan 816)

Rückreise

Die Rückreise zum Intern-Kosmos erwies sich vermutlich wegen der freigewordenen Energien als äußerst anstrengend für den Piloten des Time-Shuttles, so dass Raanak beschloss, einen Zwischenstopp einzulegen um sich zu erholen. In einer Fantasiewelt, einem Knotenpunkt der Verbindungen zwischen den Zeitgruft-Operatoren, kam der Shuttle zum Stehen. Die Insassen des Time-Shuttles begannen nach einigen Stunden Pause damit, ihre Umgebung zu erkunden. Sie befanden sich anscheinend auf einem Asteroiden, der aber über eine atembare Atmosphäre ebenso verfügte wie über die gewohnte Schwerkraft. Statuen unbekannter Personen standen verteilt in einem parkähnlichen Gelände. Eine große Steinplatte mit einer Vielzahl merkwürdiger Symbole gab den Reisenden Rätsel auf. Atlan erinnerte sich, in Tharn Corm-City eine ähnliche Parklandschaft gesehen zu haben. Dann entdeckten Atlan und Anima Säulen, die ihnen bekannte Personen darstellten, Colemayn, Geselle, Raanak und auch Goman-Largo. Auch Skulpturen eines Einhorns und eines Zgmahkonen waren vorhanden. Eine Erklärung für diese Funde gab es nicht. Atlan entschied, die Reise fortzusetzen. (Atlan 816)

Wieder in der Zeitfestung

Die Reise des Time-Shuttles endete nicht wie geplant in der RA-perfekt, sondern in einer Halle innerhalb der Zeitfestung. Ein eher harmlos aussehender Roboter näherte sich dem Shuttle. Atlan, Anima, Goman-Largo, Neithadl-Off und Chipol verließen die Zeit-Fähre. Raanak, der den Shuttle gesteuert hatte, war verschwunden. Atlan schloss blitzschnell, dass sie angegriffen wurden. Er konnte seine Gefährten gerade noch aus der Halle schicken, schaffte es aber nicht mehr, hinter sich ein Schott zu schließen. Die Transfer-Kapsel verging in einer heftigen Explosion. Der Aktivatorträger und seine Begleiter hatten es nur ihren Schutzschirmen zu verdanken, dass die folgende Druckwelle sie nicht an einer Wand zerschmetterte. Die Druckwelle raubte den Gefährten aber das Bewusstsein. Raanak, der der Explosion entging, kümmerte sich um sie. Der Paddler berichtete, dass er die von dem Roboter ausgehende Gefahr rechtzeitig erkannt hatte. Er hatte sich in das Innere der Maschine begeben, wo er positronisch gesteuerte Kompensatorfelder manipulierte. Das führte zur vorzeitigen Explosion. Die Verteidigungspositronik der Zeitfestung hatte das Time-Shuttle als unbefugten Eindringling identifiziert und daraufhin entsprechende Abwehrmaßnahmen eingeleitet. (Atlan 817)

Infektion

Mit Atlan an der Spitze verließen sie die riesige Halle. Da die Verteidigungspositronik erkannte, dass ihr Vorhaben fehlgeschlagen war, ergriff sie weitere Maßnahmen. Ein sich plötzlich aufbauendes Energie-Potential sorgte, dass das Licht erlosch, die IV-Schirme zusammenbrachen und die Antriebsaggregate ausfielen. Die Gefährten machten Bekanntschaft mit dem Boden. Die Dunkelheit wich. Sowohl die Gravojet-Aggregate als auch die Schutzschirme nahmen ihre Arbeit wieder auf. Halborganische Roboter tauchten unvermittelt auf. Das Feuer aus den Strahlwaffen blieb wirkungslos. Die tentakelähnlichen Arme der Roboter trafen Atlan und Chipol mit extremer Wucht. Die beiden brachten auch Anima und Raanak zu Fall. Die Quintadimwerfer von Goman-Largo und Neithadl-Off lösten die Bio-Automaten mit den skelettierten Echsenschädeln auf. Doch jeder verschwundene Kämpfer wurde sofort ersetzt. Goman-Largo erkannte, dass die Angreifer durch 5-D-Reflektionsfelder geschützt wurden. Atlan ließ die IV-Schirme abschalten. Nun setzten die Bio-Roboter manipulierte Schocker ein. Atlan, Anima und Chipol gingen unter den schmerzhaften Stromstößen in die Knie, während Goman-Largo, Neithadl-Off und Raanak lediglich ein unangenehmes Kribbeln spürten. Durch einen Raum mit zwei Ausgängen gelang es, aus dem Gefahrenbereich zu entkommen. Der Angriff der Roboter war jedoch eine Finte. Die Sicherheitsautomatik der Zeitfestung vermutete inzwischen einen Zusammenhang zwischen den Fremden und einem Eindringling in den Intern-Kosmos. Einer der Roboter kam für einen Moment dicht bei Atlan aus der Wand. Im Auftrag einer Kontrolleinheit der Zeitfestung analysierte er den Ablauf der ana- und katabolischen Prozesse im Körper des Arkoniden. Die Züchtung von Viren wurde begonnen, die zu winzigen Kristallgeschossen umgeformt wurden. Der Plan der Kontrolleinheit ging in die dritte Phase. Nach der Abschaltung der IV-Schirme und der Herstellung der Viren sollten die sechs Eindringlinge infiziert werden. Als die halborganischen Maschinen wieder auftauchten, ließ Atlan die Waffen auf Paralysatorstrahlung umstellen. Die Roboter wurden in ihren Bewegungen zwar deutlich langsamer, blieben aber handlungsfähig. Die Gefährten flüchteten aus dem Raum. Nach einigen hundert Metern erschienen groteske Gestalten, die mit altertümlich aussehenden Waffen, die abgesägten Schrotflinten ähnelten, angriffen. Sie verschossen die kristallisierten Viren. Das einzige Ziel war Atlan, was allerdings unbemerkt blieb. Durch die Atemluft gelangten die Viren in den Körper des Arkoniden. (Atlan 817)

Die Sicherheitsautomatik ließ die Besatzung des Time-Shuttles in Richtung Intern-Kosmos dirigieren. Obwohl Atlan eine gewisse Zurückhaltung der Angreifer bemerkte, wusste er nicht, was er davon halten sollte. Bald erreichten sie eine Adaptionsschleuse, wo sie von der RA-perfekt aufgenommen wurden. (Atlan 817)

Geheimnisvolle Station

Nach einer Erholungsphase wurde ein Flug mit der RANIKI zum DOMIUM vorbereitet. Die Paddler begannen, den Intern-Kosmos so zu schalten, dass ein Nullzeit-Transfer zwischen Manam-Turu und Alkordoom möglich wurde. Raanak blieb in der RA-perfekt zurück. (Atlan 817)

Ein Hyperfunkspruch an Colemayn wurde auf allen Frequenzen und in alle Richtungen abgestrahlt. Die RANIKI erreichte das DOMIUM. Sie landete in einer etwa 120 Meter durchmessenden Halle. Der Sauerstoffgehalt in dem Hangar war ausreichend, die Temperatur lag bei 21,1 Grad Celsius. Nach einer Wartezeit verließen die Gefährten das Expeditionsschiff. In einem mit Regalen vollgestopften Raum, der anscheinend als Depot und Werkstatt diente, trafen sie auf Geselle, der Atlan stürmisch begrüßte. Der Roboter war auf der Suche nach einem Raumschiff. Er berichtete, dass alle Sicherheitseinrichtungen gleichzeitig ausgefallen waren, wodurch er fliehen konnte. Geselle bestätigte, dass sie sich im DOMIUM aufhielten. Er erzählte auch von einem Ferntransmitter und wollte bei einer Erkundung des DOMIUMS behilflich sein. Der Extrasinn des Arkoniden warnte Atlan vor allzu viel Vertrauen in den Roboter. Der Logiksektor riet, Grüße von Hage Nockemann auszurichten und die Reaktion zu beobachten. Tatsächlich ging Geselle auf eine Bemerkung über Nockemann gar nicht ein. Atlan stieß einen lauten Warnruf aus, dass sie sich von einem Doppelgänger hatten täuschen lassen. Fesselfelder hüllten die Gefährten ein. Die Kopie Geselles teilte mit, dass der echte Roboter eingesperrt war und er nur dazu da war, sie in eine Falle zu locken. Sie wurden in Einzelzellen gesperrt. Dartfur konnte sich bald aus seinem Gefängnis befreien. Auf dem Weg zur Zentrale des DOMIUMS begegnete er einem synthetischen Vogelwesen. Das zwar misstrauische, aber dennoch redselige Wesen berichtete von einem geheimen Ferntransmitter. Dartfur entdeckte eine Art Kommunikationszentrum mir Normal-, Hyperfunk und einem Dakkarkom. Über Interkom gelang es dem Blitzmonteur eine Verbindung mit der Zentrale herzustellen. So hörte er mit, dass Geselle über die Inhaftierung Atlans und dessen Begleiter in Kenntnis gesetzt worden war. Ein Modul Goman-Largos kannte die Lage der Zellen der Inhaftierten und auch den Standort des Ferntransmitters. Mit diesem Wissen konnte Dartfur den Rückweg antreten. (Atlan 817)

Derart informiert befreite der Paddler-Robot zunächst Goman-Largo. Anschließend suchten die beiden Atlan in dessen Zelle auf. Dort besprachen sie das weitere Vorgehen. Mithilfe des Schlafenden Arsenals war es ein Leichtes für Dartfur alle Gefangenen zu befreien und ihnen ihre Waffen zu besorgen. Goman-Largo wollte die Gruppe zur Zelle Geselles führen. Doch Kampfroboter versperrten ihnen den Weg. Es blieb nur noch übrig die Waffen wegzulegen und sich zu ergeben. Seltsamerweise reagierten die Angreifer völlig irrational. Ein Teil verharrte bewegungslos, manche torkelten ziellos umher, andere ruckten vor und zurück. Völlig verblüfft nahmen die Eindringlinge ihre Waffen wieder auf und setzten ihren Weg fort.

Virenbefall

Was sie nicht wissen konnten war, dass die biologischen Komponenten der Roboter sehr empfindlich auf die von der Zeitfestung eingeschleppten Viren reagierten. Viren, die so genau auf Atlan abgestimmt waren, dass sie seine Begleiter nicht infizierten. Goman-Largo, Neithadl-Off, die Paddler und Anima hatten einen deutlich abweichenden Metabolismus. Der Arkonide war als Aktivatorträger ohnehin immun. Die biologische Komponente der Roboter im DOMIUM reagierte durch ihren vereinfachten Metabolismus auf die Erreger. Das Bioplasma verfiel ins Koma und blockierte dadurch die Positronik. So war kein Roboter im DOMIUM mehr handlungsfähig. Die Module des Tigganoi hatten bei ihrer Erkundung ermittelt, wo der echte Geselle untergebracht war. Auch dieser wurde befreit – und von Atlan einer kurzen Prüfung unterzogen. Er fragte den Roboter nach Merlitong, was Geselle mit »Schwiegermutter« beantwortete. Nun stand seiner Befreiung nichts mehr im Wege. (Atlan 817)

Transmittersprung

Etwas später erreichten Atlan und seine Gefährten den Ferntransmitter. Goman-Largo, Geselle und der Blitzmonteur benötigten mehr als eine Stunde, um das Gerät für das Ziel APSIDION sendebereit zu machen. Anschließend machte sich Dartfur allein auf den Weg zur RANIKI. Er konnte das ihm anvertraute Schiff nicht zurück lassen. Kurz bevor der Rest der Gruppe abgestrahlt wurde, bemerkte Atlan, dass die Zielkoordinaten geändert wurden. (Atlan 817)

Lebendiger Stahl

Goman-Largo, Neithadl-Off, Atlan, Anima und Chipol sowie Geselle materialisierten in einer Transmitterstation auf einer unbekannten Welt und nicht wie geplant im APSIDION. Eine freundliche, Krelquanisch sprechende Stimme, die direkt aus der Luft zu kommen schien, hieß die Neuankömmlinge auf Läveress, der Welt des ewigen Lebens, willkommen. Ihre einzige Chance zu überleben, läge darin, binnen drei Tagen die Unsterblichkeit zu erlangen oder zumindest das MEGANOM zu erreichen. Mit sanfter Gewalt wurden die sechs Gefährten aus der Transmitterstation befördert. Sie fanden sich auf einer Welt aus Stahl wieder. Hinter ihnen hüllte sich die Station in Nebel, um anschließend spurlos zu verschwinden. (Atlan 818)

Als sie etwa eine Stunde mit den Gravo-Jets geflogen waren, nahm etwas wahr. Sie spürte etwas Lebendiges, ohne diesen Eindruck präzisieren zu können. An der von der Vigpanderin bezeichneten Stelle fand sich eine Struktur im Stahl, die entfernt an eine Stadt erinnerte. Kurz nachdem Atlan, Anima und Chipol gelandet waren, begann der Stahl sich zu bewegen. Schichtweise, Zentimeter für Zentimeter, verschwand der Boden. Chipol versuchte davonzufliegen, stürzte aber sofort wieder ab. Sie mussten klettern, doch immer wieder rutschten sie zurück. Irgendwann begann sich über ihnen eine Decke zu bilden, die Wände kamen immer näher. Als alles verloren schien, zogen sich die Wände plötzlich zurück, die Falle öffnete sich. Anima bemerkte einen Riss an Atlans Kombination, genau über dem Zellaktivator, als hätte der Stahl ihn daran als Unsterblichen – und damit anscheinend Unantastbaren – erkannt. (Atlan 818)

Neithadl-Off ging noch einmal in sich und spürte dem Leben nach, das sie zu fühlen glaubte. Sie behauptete anschließend, die Essenz von Millionen Lebewesen, oder mehr, steckte in dem Stahl des Planeten. Einige Stunden später flogen der Arkonide und seine Gefährten weiter. Nach einiger Zeit trafen sie auf eine Gruppe von fünf Fremden. Atlan kam ihnen nahe genug um zu erkennen, dass sie Zellaktivatoren um den Hals trugen. Als man ihn bemerkte, zogen die Fremden Waffen und eröffneten sofort das Feuer. Der Arkonide floh. Bei der Verfolgung gerieten die Unbekannten in eine Falle des Stahlplaneten, auch unter ihnen verschwand der Boden. Atlan und seine Begleiter konnten nur einem der Fremden helfen. Schwer verletzt brachten sie ihn aus der Gefahrenzone. Als sie später die Stelle untersuchten, war sie um etwa einen halben Zentimeter gewachsen und etwas wärmer als die Umgebung. Ansonsten gab es keine Spur von den Opfern. (Atlan 818)

Aktivator-Flut

Der Gerettete war ein Kerniktor und berichtete von einem Berg, auf dem es tausende und abertausende von Zellaktivatoren gab, aber nur einen pro Person. Kurz darauf erlag er seinen Verletzungen. Die Gruppe untersuchte den Zellaktivator des Toten und bemerkte eine belebende Wirkung. Für Atlan fühlte sich die Strahlung des fremden Aktivators anders an als gewohnt, irgendwie künstlich. In Ermangelung eines besseren Zieles beschlossen die sechs, den Berg zu suchen. (Atlan 818)

Die Frist von drei Tagen war fast abgelaufen, als die sechs Gefährten sich ihrem Ziel schließlich näherten. Eine kleine Streitmacht aus Kerniktors mit Fahrzeugen und Geschützen erwartete sie vor dem Berg. Plötzlich erklang wieder die bereits bekannte Stimme und teilte ihnen wiederum auf Krelquanisch mit, dass ihre Zeit abgelaufen wäre. Auch erfuhren sie, dass Läveress nur eine Testwelt war, die Zellaktivatoren verlören nach einiger Zeit ihre Wirkung. Sie hätten aber verabsäumt, in den Besitz solcher Geräte zu gelangen. Die Geräte hätten ihnen erlaubt, die echte Welt des ewigen Lebens aufzusuchen. Zu guter Letzt beschuldigte die Stimme sie, Frevler zu sein und Feinde des Guten, das sich gegen die finstere Herrschaft der Kosmokraten erhob. Das Urteil für diese Vergehen lautete auf Tod und würde umgehend vollstreckt. Ein Gong beendete die Ansprache, die Kerniktors griffen an. (Atlan 818)

Atlan und seine Gefährten versuchten ihren Gegnern zu entkommen, sie hielten sich dicht am Berg, jede Deckung nutzend. Ihre Gravo-Jets hatten aufgehört zu funktionieren, sie mussten also klettern. Plötzlich tauchte ein Raumschiff am Himmel auf – es war die RANIKI. Sie gingen an Bord. Das Schiff wurde von den Viren, mit denen sie in der Zeitfestung infiziert worden waren, gereinigt und es ging weiter Richtung Nukleus. (Atlan 818)

Ausflug in die Vergangenheit

Ende Dezember 3820 wurde die STERNSCHNUPPE an die RANIKI angekoppelt. Das Beiboot der RA-perfekt ging dann in den Linearflug über. Das Ziel des Schiffsverbundes war ein Sektor im Nukleus, in der sich die HORNISSE zuletzt befunden hatte. Gerade als sie meinten, das gesuchte Schiff geortet zu haben, wurde die STERNSCHNUPPE einschließlich der RANIKI von einem unbekannten Einfluss in den Intern-Kosmos der Zeitfestung versetzt. Ein Kontakt mit der HORNISSE war nicht mehr zustande gekommen. (Atlan 823)

Ein Versuch Dartfurs, die Paddlerwerft RA-perfekt über Hyperfunk zu erreichen schlug fehl, die Plattform war offenbar verschwunden. Kurz darauf meldete die STERNSCHNUPPE, dass auch die rote Sonne im Mittelpunkt des Intern-Kosmos nicht vorhanden war. Messungen ergaben, dass sie noch nicht existierte. Die STERNSCHNUPPE und ihre Besatzung waren in einer fernen Vergangenheit gestrandet, vermutlich einige Jahrtausende vor ihrer Realzeit. (Atlan 823)

Chipol war bei den Ereignissen auf dem Planeten Mystery beteiligt. (Atlan 823)

Todeslabyrinth

Auf der Suche nach Goman-Largo erreichte die STERNSCHNUPPE den nächsten Planeten. Auf Vorschlag von Neithadl-Off wurde er Nimroy genannt. Untersuchungen ergaben, dass zumindest die 34 Raumschiffe der Metagyrrus, denen der Modulmann gefolgt war, auf dieser Welt gelandet waren. Weitergehende Messungen ließen schließlich vermuten, dass die Kapsel des Tigganois von Tuschkans Sphäre aufgegriffen wurde. Wahrscheinlich hatten die beiden die Jagd nach den Zeitchirurgen dann gemeinsam fortgesetzt. (Atlan 825)

Die gesamte Oberfläche Nimroys war in eine wabenförmige Struktur unterteilt. Fünfdimensionale Schockfronten umliefen den Planeten in unregelmäßigen Abständen und ließen eine Landung mit der STERNSCHNUPPE zu riskant erscheinen, deshalb sprangen Atlan, Anima, Chipol sowie Neithadl-Off und Dartfur aus niedrigem Orbit ab und gingen mit ihren Gravojets langsam tiefer. (Atlan 825)

Die fünf landeten innerhalb einer Wabe, die von einer Steinmauer umgeben war. Bei der Suche nach einer Öffnung in der Mauer, geriet Atlan in eine Falle, konnte diese jedoch entschärfen. Anschließend öffnete sich ein Durchgang, schloss sich allerdings wieder, sobald die Gruppe hindurch gegangen war. Als Atlan ein Relief berührte, löste er einen Transmittersprung aus. Er materialisierte in einer einfachen Hütte. Das primitive Gebäude gehörte zu einem kleinen Dorf, das von Reptilienwesen bewohnt wurde. Auch die Gefährten des Arkoniden waren in diesem Dorf gelandet, jeder in einer anderen Hütte. Die Echsenwesen, die sich Brxtl nannten, griffen die Neuankömmlinge zunächst an, mussten sich aber schnell geschlagen geben. Anschließend gelang eine friedliche Verständigung. Atlan und seine Gefährten erfuhren von einem Loch im Boden, das sich als Antigravschacht entpuppte. Als sie ihn benutzten, landeten sie in einem Gang. Der Weg endete vor einer Art Drehtür. Obwohl zu erwarten war, dass man sie trennen wollte, hatte die Gruppe keine Wahl, der Rückweg war durch ein Energiefeld versperrt. Atlan ging voran und geriet in ein System tödlicher Fallen, denen er nur dank seiner Erfahrung und der speziellen Fähigkeiten seines Extrasinns entrinnen konnte. Der Arkonide fand schließlich einen Kontrollraum, in dem er Kontakt zu einer Positronik aufnehmen konnte, die das Fallensystem steuerte. Er konnte sie überzeugen, seine Gefährten zu erlösen, die in unterschiedlichen aussichtslosen Lagen festsaßen. (Atlan 825)

Nach einer Ruhepause setzten der Arkonide und seine Begleiter ihre Suche nach Goman-Largo fort. Ein Roboter, der von der Positronik zur Verfügung gestellt wurde, zeigte ihnen einen Weg bis zum Ende des unterirdischen Reichs, wo er sich verabschiedete. (Atlan 825)

Umsetzung

Die Gruppe stand erneut vor einer Energiebarriere, es gelang Neithadl-Off jedoch diese zu umgehen. Stunde um Stunde setzten die fünf ihren Weg durch unterirdische Hohlräume fort, bis sie schließlich in einer Höhle auf eine Gestalt trafen. Es handelte sich um Posariu, eine der Erscheinungsformen Tuschkans. Dieser bot ihnen an, sie mittels des Umsetzers zu Goman-Largo zu bringen. Atlan willigte ein, obwohl ihm das Verhalten Posarius verdächtig erschien. Tuschkan/Posariu führte die Gruppe zu einer Umsetzer-Sektion, wie er sie nannte, wo es auch eine Landemöglichkeit für die STERNSCHNUPPE gab. Atlan und seine Gefährten gingen an Bord, Posariu folgte nachdem er sich noch an einigen Geräten zu schaffen gemacht hatte. Kurz darauf begann der Umsetzvorgang. (Atlan 825)

Im Dom der Ritter

Die Reise endete nach einigen Minuten voller seltsamer Effekte in einem leeren Gewölbe. Posariu machte einen irritierten Eindruck, etwas schien schiefgegangen zu sein. Sie hatten offensichtlich nicht das angepeilte Ziel erreicht. Die Gruppe verließ das Raumschiff und erkundete die Umgebung. Atlan, der die Führung übernahm, fiel auf, dass das Gewölbe uralt sein musste, Millionen von Jahren. Nach einiger Zeit trafen die Gefährten auf Gefängniszellen, in denen ein seltsamer Roboter und ein noch merkwürdigeres Federwesen gefangen gehalten wurden. (Atlan 825)

Der Arkonide und seine Begleiter stießen auf ihrem weiteren Weg auf unzählige Gewölbe und ganze Hallen voller technischer Geräte, die scheinbar ziellos angehäuft worden waren. Schließlich gelangten sie zu einer Treppe, ebenfalls vollgestellt mit allerlei Gerätschaften. Der Aufstieg endete an einer Falltür. Sie fanden sich in einer großen domartigen und sehr beeindruckenden Halle wieder. Atlan stellte fest, dass Posariu verschwunden war. Kurz darauf tauchte der Vermisste wieder auf, er hatte die Maske abgelegt und die Gestalt Tuschkans angenommen. Atlan war sich jedoch mittlerweile sicher, dass es sich nicht um den echten Tuschkan handelte. Der angebliche Hathor trug eine Waffe und rief nach jemandem. Er forderte Terak Terakdschan auf, seinen Enkel zu begrüßen. (Atlan 825)

Eine mentale Stimme antwortete. Sie nannte den angeblichen Tuschkan einen Frevler, der den Dom Kesdschan entweihe, den Sitz der Ritter der Tiefe. Dann begann der Dom zu schwingen, psionische Wellen übten einen lähmenden Einfluss auf Atlan und seine Begleiter aus. Der falsche Tuschkan jedoch war immun, er hob seine Waffe und begann auf die Wandung des Doms zu feuern. Dunkelheit breitete sich aus, der angebliche Hathor verschwand. (Atlan 825)

Atlan konnte sich nur schwer von einer nahezu tödlich depressiven Stimmung befreien, die ihn plötzlich erfasste. Er schaffte es, seine Gefährten, denen jeder Lebenswille entzogen schien, zurück zur Falltür zu bringen. Als die fünf versuchten zur STERNSCHNUPPE zurückzugehen, mussten sie feststellen, dass sie sich verirrt hatten. Das Labyrinth von Gängen hatte sich völlig verändert, auch das fotografische Gedächtnis des Arkoniden bot in dieser Situation keine Hilfe. (Atlan 825)

Neithadl-Off meldete sich plötzlich zu Wort. Sie behauptete, dass sie sich in einem uralten Zeitgruft-Operator befinden würden. Dieser wäre jedoch dezentralisiert worden um ihn zu verstecken. In diesem Zustand wäre er nicht benutzbar, man hätte Goman-Largo und seine Module gebraucht, erklärte die Parazeit-Historikerin weiter. (Atlan 825)

Die Gruppe setzte ihre Suche nach der STERNSCHNUPPE fort, bis es erneut die Vigpanderin war, die eine Entdeckung machte. In einer Kammer mit monströsen Statuen erkannte sie einen verborgenen Ein-Mann-Transmitter. Sie untersuchte das Gerät und fand heraus, dass es auf das Zeitauge von Magadan justiert war. Während Neithadl-Off und Atlan diskutierten, wer den Transmitter benutzen sollte, bemerkte Dartfur eine Sprengladung an dem Gerät. Trotzdem ließ sich Atlan von dem von Neithadl-Off gesteuerten Gerät abstrahlen. (Atlan 825)

Quellen

Atlan 700, Atlan 701, Atlan 702, Atlan 703, Atlan 704, Atlan 705, Atlan 706, Atlan 707, Atlan 711, Atlan 712, Atlan 713, Atlan 714, Atlan 715, Atlan 719, Atlan 722, Atlan 725, Atlan 729, Atlan 730, Atlan 737, Atlan 738, Atlan 741, Atlan 744, Atlan 745, Atlan 746, Atlan 750, Atlan 753, Atlan 755, Atlan 757, Atlan 760, Atlan 761, Atlan 764, Atlan 767, Atlan 769, Atlan 770, Atlan 775, Atlan 776, Atlan 781, Atlan 782, Atlan 783, Atlan 789, Atlan 795, Atlan 797, Atlan 801, Atlan 807, Atlan 809, Atlan 810, Atlan 812, Atlan 814, Atlan 815, Atlan 816, Atlan 817, Atlan 818, Atlan 823, Atlan 825