Colemayn

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Colemayn war ein Sternentramp, dem Atlan in Alkordoom auf dem Planeten Thorrat begegnete. Eigenen Angaben nach stammte er vom Planeten Evron. (Atlan 679) Es handelt sich in Wahrheit aber um eine Tarnidentität Fartuloons. (Atlan 752)

A717 1.JPG
Atlan 717
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt


Erscheinungsbild

Er war absolut menschenähnlich, circa 1,80 Meter groß und wirkte wie ein circa 80 Jahre alter Terraner (der aber ausgesprochen fit war). Er hatte kurzes, borstiges Haar von weißgrauer Tönung, sehr dichte und dunkle Augenbrauen, braune Augen sowie ein bartloses, hageres, hohlwangiges Gesicht von dunkelroter Färbung mit tiefen Kerben und eine ausgeprägte Hakennase. Oft kaute er auf einer kautabakähnlichen Substanz herum. (Atlan 679) Am Kopf trug er eine speckig wirkende gelbe Pudelmütze mit roter Quaste, seine Kleidung bestand aus Fellen, seine Füße steckten in Sandalen oder Stiefeln. Er hatte stets einen Rucksack bei sich, der allerhand Dinge enthielt; von einer Zeltausrüstung über eine alte eiserne Kaffeekanne bis zu allerlei Gewürzen. (Atlan 679) Auch eine Lampe, zwei leichte kniehohe Stiefel, ein zerlegbares Gewehr, Nahrungsmittel, einen Feldstecher, eine aufblasbare Matratze, eine dünne Spezialdecke und ein Schwert waren darin zu finden. (Atlan 708)

Er besaß auch einen sechsschüssigen Trommelrevolver und einen faustgroßen, faustkeilartigen, bernsteinfarbenen, rot schimmernden Kristall, der ihm bei seinen Schmerzattacken half.

Charakterisierung

Colemayn war ein ausgeglichener, beruhigend wirkender Mann, der über ausgesprochen viel Lebenserfahrung und enorme Ausstrahlungskraft verfügte. (Atlan 679)

Er verwendete eine blumenreiche Sprache. (Atlan 679)

Seine Erlebnisse notierte Colemayn in das Sternentagebuch. (Atlan 717)

Geschichte

Erste Begegnung

Auf Thorrat traf Atlan diesen kosmischen Vagabunden, der den Planeten auf den wenig frequentierten Routen bewandern wollte. Atlan stellte sich selbst als »Atlan oder Fartuloon« vor - nichts ahnend, dass er tatsächlich seinem alten Freund und Mentor Fartuloon gegenüber stand. Doch das wurde ihm erst bei einer späteren Begegnung bewusst. (Atlan 679)

Atlan erzählte Colemayn, zu dem er Vertrauen gefasst hatte, von seinem Auftrag der Kosmokraten, ANIMA zu finden. Die Begegnung mit einem Kommando der ebenfalls auf Thorrat operierenden Crynn-Brigade überstanden Colemayn und Atlan ziemlich problemlos. (Atlan 679)

Der Schäfer Amheyr brachte Colemayn und Atlan auf die Spur ANIMAS. Doch auch die Crynn-Brigade ließ sich nicht abschütteln. ANIMA wurde in einer Schlucht gefunden. Um das lebende Raumschiff bewegungsunfähig zu machen, bestrichen die Brigadisten aus der KORALLE die Schlummernde mit Paralysestrahlen. Dies hinderte ANIMA auch daran, mit Atlan Kontakt aufzunehmen. (Atlan 679)

Das lebende Raumschiff bildete einen kaninchengroßen Ableger aus, der auf Atlan zu kroch. Eine einfache Verständigung kam zustande. Atlan verlangte, zwei Öffnungen herzustellen, in denen er selbst und Colemayn in das Raumschiff eindringen könnten. (Atlan 679)

Bei der folgenden Auseinandersetzung zwischen den Thorratern und der Crynn-Brigade mischte Colemayn mit Sprengsätzen kräftig mit. Atlan gelang es, die KORALLE zu erobern und an Bord der ANIMA zu steuern. Colemayn schaffte es allerdings nicht und blieb auf Thorrat zurück. (Atlan 679)

Ende einer Facette

Als das Cuzz auf Morrbatt vernichtet wurde und Atlan den Psi-Spalter übergab, saß Colemayn an einem nahe gelegenen Hügel und beobachtete die Ereignisse. (Atlan 683)

Die Hexe von Kontagnat

Ebenso befand er sich am Fuße des Mauntenn an einem Lagerfeuer, als Zulgea von Mesanthor im Pyramidon getötet wurde. Er hatte einen altertümlichen Revolver mit Munition bei sich. Eine der Kugeln war für Atlan bestimmt. Colemayn löschte das Feuer und machte sich auf den Weg zum nahen Raumhafen. Von dort wollte er nach Kardoll. Beim nächsten Zusammentreffen mit dem Beauftragten der Kosmokraten, wollte er Atlan töten. (Atlan 685)

Atlans Tod

Tatsächlich tauchte er wenige Tage später an Bord der ORDARDOR, eines Kampfschiffes von Gentile Kaz auf, das über Neu-Kardoll erschienen war, um die Kaz-Fresser, die Rebellen von Ordardor, zu bekämpfen. Er wurde von Crell in einem Freizeitraum gefunden, wo er auf einer Liege saß und an einem Stück Zwieback knabberte. (Atlan 686)

Gentile Kaz schickte vierzig riesige Schiffe nach Neu-Kardoll, um den Kaz-Fressern den Garaus zu machen. In Panik versuchten die Rebellen, die ihnen verbliebenen Raumschiffe zu bemannen. Atlan gelang es nicht mehr, an Bord der KARDOLLS ENDE zu gehen. Colemayn näherte sich dem Arkoniden. Es kam zu einem Duell. Der Tramp zog schneller als Atlan und feuerte zwei Schüsse aus seiner altertümlich anmutenden Waffe ab. Atlan schlug tot auf dem Boden auf. (Atlan 686)

Es handelte sich aber nicht um den richtigen Atlan sondern ein fast perfektes Duplikat, das über die Erfahrung und Erinnerung Atlans, aber die Gesinnung Parillyons verfügte. (Atlan 686)

Colemayn wendete sich ANIMA zu, die als Felsbrocken am Ufer eines Sees ruhte. Er wollte den wirklichen Atlan suchen und wollte, dass ihm ANIMA dabei half. Die ANIMA startete mit Colemayn an Bord. (Atlan 686)

In der Sonnensteppe

Der echte Atlan hielt sich am Rand der Sonnensteppe auf Brusquez auf. Colemayn verließ ANIMA auf eigenen Wunsch, noch bevor Brusquez erreicht wurde. (Atlan 687)

Das nächste Mal tauchte er auf Uruch auf, als er - wieder von Atlan unbemerkt - die drei in einem Flussdelta gelandeten Raumschiffe der Noos-Unoser am Rande eines Lagerfeuers beobachtete. (Atlan 690)

Bioplasma

Der Weltraumtramp tauchte nach dem Abzug der Stählernen Horde auf Tauwerk auf. Er beobachtete eine große Anzahl unbekannter Roboter, die mit dem Wiederaufbau und Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Colemayn traf mit Vindar zusammen. Im Gespräch äußerte der Tramp, dass Atlan die Hilfe von Freunden dringend benötigen würde, um den ihm erteilten Auftrag erfüllen zu können. Als Vindar kurz abgelenkt wurde, verschwand Colemayn spurlos. (Atlan 692)

Beutezug

Irgendwann davor war er auf Birzt, wo er Mycara die Hoffnung brachte, bald würden Lebewesen kommen, die ihrem Volk helfen würden. (Atlan 693)

Danach tauchte er erneut auf Crynn auf und beobachtete die Rückkehr der Wespen mit den auf Birzt erbeuteten Psi-Containern und kaute genüsslich Tabak. (Atlan 694)

Rekrutierung

In einem unbenutzten Kontrollraum in der unteren Spitze des Pyramidons hatte es sich Colemayn bequem gemacht. Von dort beobachtete er via Bildschirm die Aktionen Arien Richardsons. Er gewann die Erkenntnis, dass der Celester eine große Hilfe für Atlan bedeuten könnte. Mycara mit ihren Fähigkeiten würde eine wertvolle Ergänzung darstellen. Colemayn gab sich der Illusion einer Galaxie Alkordoom hin, in der der Erleuchtete keine Macht mehr besaß und die Völker in Frieden miteinander lebten. (Atlan 694)

Nach der erfolgreichen Verteidigung des Pyramidons nahm Colemayn Kontakt zu Arien Richardson auf. Er erklärte ihm die Grundzüge des Konflikts zwischen Kosmokraten und Chaotarchen. Der Weltraumtramp informierte den Celester darüber, dass Atlan sich in der Gefangenschaft von Yog-Mann-Yog befand und die Existenz ANIMAS bedroht war. Er ließ dem Celester einen Tag Bedenkzeit, um den beiden zu Hilfe zu eilen. (Atlan 694)

Verwirrende Phänomene

Colemayn, der wieder an einem Lagerfeuer auf Crynn saß, eine Bachforelle briet und auf Arien Richardsons Entscheidung wartete, wurde von dem Celester angegriffen. Dieser wähnte sich in einer Scheinwelt, in der er auf Klecks gestoßen war, den er attackierte. Als Richardson wieder in die Realität zurückkehrte, fand er Colemayn vor, der verkrümmt auf dem Boden lag und sich langsam wieder regte. Der Weltraumtramp teilte mit dem Feuerwehrmann sein Mahl und stellte sich vor. Colemayn deutete Ariens Erlebnis als einen Hilferuf Atlans aus weiter Ferne. (Atlan 695)

Als Richardson eine Entscheidung zugunsten Atlans traf, war Colemayn wieder einmal verschwunden. Dort, wo er gerade noch gesessen hatte, fand der Celester das Sambol. Durch Mycara erhielt Richardson die Koordinaten des Adlerhorsts. (Atlan 695)

Befreiungsaktion

Colemayn war dann rechtzeitig zum Showdown in der Sonnensteppe. Als die ANIMA paralysiert auf einem Landefeld des Planeten Ghuurm lag und sich durch die Aktivität des Auges des Erleuchteten Lethargie ausbreitete, erschien unvermittelt Colemayn. Er versuchte ANIMA wachzurütteln, um Atlan aus dem Auge zu befreien, das immer stärker glühte und schließlich alles Leben auf Ghuurm auslöschen würde. (Atlan 699)

Colemayn versuchte in das Auge einzudringen. Ein Siegel des Erleuchteten bereitete ihm Schwierigkeiten. Außerdem spürte er den Einfluss des Auges immer stärker. Colemayn berührte einen leuchtenden Punkt im Zentrum des Siegels und öffnete so den Eingang. (Atlan 699)

Der Weltraumtramp wurde von Atlan gefunden, der sich bei der Auflösung des Auges befreien konnte. Colemayn stand in Zentrum einer Blase, deren Wände immer stärker leuchteten. Von einer unsichtbaren Kraft wurde Colemayn gegen die bläulich-weiße Wand gedrückt. Der Weltraumtramp verschwand in einer Leuchterscheinung. (Atlan 699)

Versetzung nach Manam-Turu

Colemayn wurde von der Ebene von M'Shosh auf den Planeten Pharst in der Galaxie Manam-Turu versetzt. Dort kam er nahe der Grenze des Terminators dieses Einseitendrehers zu sich. Er befreite die beiden Pharster Zenneck und Cyrga aus den Fängen eines Chernoggs. Colemayn brachte die Jugendlichen in ihre Siedlung, wo er für die Verletzungen der beiden Pharster verantwortlich gemacht und eingesperrt wurde. (Atlan 708)

Als Gegenzug einer zeitweiligen Kooperation wollte Tuffelsyt den Rucksack und die Ausrüstung Colemayns beschaffen und den Evroner nach Nald-Pharst bringen. Doch die Familie war hinter ihnen her und sie mussten überstürzt abreisen. Zenneck und Cyrga flogen mit nach Nald-Pharst, wo sie in einem Unterschlupf in Aszmo-Village eingesperrt wurden. Als Tuffelsyt das Versteck verließ, um Erkundigungen über den Aufenthaltsort Atlans einzuholen, befreite Colemayn sich selbst und die Kinder, die er nach Hause schickte. (Atlan 708)

Der Evroner versuchte, über die Dächer den dicht bewachsenen Hügel zu erreichen. Das Dach brach ein und Colemayn stürzte zwischen etwa 30 Pharster. Mit einer Sprühdose, die ein Reinigungsmittel enthielt, löste er die Gesichtsmasken der Pharster auf. Dies verhalf ihm zur Flucht in die Büsche. (Atlan 708)

Er bemächtigte sich eines alten Gleiters und flog zu jener Siedlung am Rande der Dunkelzone des Planeten, wo er gefangen genommen worden war. Auch Tuffelsyt näherte sich, verschwand in einem der Gebäude und kehrte mit dem grünen Rucksack des Sternentramps zu seinem Gleiter zurück. Colemayn folgte der abfliegenden Maschine zum Raumhafen. Er beobachtete wie der Pharster von einigen Zwielichtlern umzingelt wurde. Während sich Tuffelsyt mit Schüssen aus seiner Strahlwaffe gegen die drohende Verhaftung zur Wehr setzte, feuerten die Zwielichtler mit Lähmwaffen auf ihn. Der gelähmte Tuffelsyt wurde in das Gefängnis abtransportiert. Colemayn konnte sich seinen wertvollen Rucksack von der Ladefläche des Gleiters zurückholen. Dann zog sich der Planetenwanderer in die Kontrollkabine einer Lagerhalle zurück, um sich zu erholen. Er vertiefte sich in das Studium der Schrift der Pharster und lernte das Zahlensystem zu benutzen. Über ein tragbares Bildschirmgerät verfolgte er die Gerichtsverhandlung Tuffelsyts. (Atlan 708)

Auf einem Lastengleiter begab sich Colemayn zu der NACHTJAGD. In der Kommandozentrale gab er sich als Beauftragter des Gerichts aus, der Tuffelsyt auf die Welt des Dunklen Frostes begleiten sollte. Der anwesende Roboter akzeptierte schließlich die Erklärungen Colemayns, der zudem die Kabelverbindung zwischen dem Roboter und dem Funkgerät mit seinem Messer durchtrennte. Mit blumigen Sprüchen verwirrte Colemayn die Maschine und begann sie langsam mit seinem Messer zu zerstören. Der Roboter unterrichtete den Tramp in der Bedienung der Steuerelemente. (Atlan 708)

Als Tuffelsyt ankam und die Rampe zur NACHTJAGD empor schritt, trat der Zwischenfall ein, den Colemayn bereits befürchtet hatte. Drei Blendbomben aus der wartenden Menge geworfen, explodierten. Colemayn und der Roboter zerrten Tuffelsyt in die NACHTJAGD. Der Roboter erhielt den Befehl, zwei weitere Roboter aus einem Gleiter zur Hilfe zu holen. Der Evroner schloss die Schleuse und startete das Schiff. Zunächst war die Nachtseite des Planeten sein Ziel. Dann entfernte sich die NACHTJAGD geradlinig weg von Pharst. (Atlan 708)

Colemayn erfuhr, dass Atlan sich angeblich noch auf dem Planeten aufhielt. Tuffelsyt hatte von mehreren Seiten bestätigt erhalten, dass Atlan sich an Bord der ZYRPH'O'SATH befinden musste. Die NACHTJAGD ging in den überlichtschnellen Flug über, um ihren Verfolgern zu entkommen. Ein keilförmiger schwarzer Asteroid aus Schichtgestein mit großen Höhlungen diente der NACHTJAGD als Versteck. (Atlan 708)

Stützpunkt der Ligriden

Während des Fluges der NACHTJAGD nach Bownuthenig wurde Colemayn von starken Kopfschmerzen gepeinigt. Der Rote Kristall aus seinem Rucksack verschaffte ihm Linderung. (Atlan 717)

Kurz danach griff eine unbeschreibliche Angst nach Colemayn. Auf den Monitoren der NACHTJAGD tauchte die Goldene Kugel auf. Der Sternentramp riss sein Schiff aus dem Kollisionskurs. Er kramte aus dem Rucksack sein Schwert heraus und flehte die Waffe an, ihn vor dem Unbekannten in der Kugel zu verbergen. Als die Goldene Kugel verschwand, wich auch die Beklommenheit. Colemayn verstaute sein Schwert wieder. Unter Alkoholeinfluss erzählte er Tuffelsyt von der Sonne Arkon, den 50.000 Raumforts, die das System absicherten, von Arkon I und dem Großen Imperium. (Atlan 717)

Aus aufgefangenen Funksprüchen hörte Colemayn von einer BASTION-V, Halphar, Ligriden, Hyptons und Pjol-Kimorz. (Atlan 717)

Nach der Landung auf Bownuthenig versuchten Colemayn und Tuffelsyt von den Planetariern Informationen über den Verbleib Atlans zu erhalten. Die Bownutheniger stellten ihnen die galaktonautischen Koordinaten des Planeten Pjol-Kimorz zur Verfügung. (Atlan 717)

Trotz Aufforderung über Funk antworteten die auf dieser Welt stationierten Ligriden während des Anfluges nicht. Sie feuerten zwei Strahlschüsse ab und zwangen so die NACHTJAGD zur Bruchlandung. (Atlan 717)

Colemayn und Tuffelsyt wurden in das Raumschiff der Ligriden gebracht. Der Sternentramp sagte den Ligriden Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme zu. Er konnte den wahren Grund der Phänomene berechnen, die den Aufbau des Stützpunktes Dschungel-1 immer wieder störten. In der Nacht traten die hypermagnetischen Effekte erneut auf. Tuffelsyt und einem Ligriden wurden sie zum Verhängnis. (Atlan 717)

Colemayn konnte einen sicheren Standort für Dschungel-1 berechnen. Zum Dank reparierten die Ligriden die NACHTJAGD. (Atlan 717)

Tuffelsyt und Darragh wurden gefunden. Dabei stellten die Ligriden fest, dass Darragh durch eine Lüge des Pharsters beinahe zurückgelassen worden wäre. Im Schiff der Ligriden schlug Tuffelsyt einen Arzt nieder und versuchte den schwerverletzten Darragh zu töten, damit dieser den letzten bekannten Aufenthaltsort Atlans nicht verraten konnte. Colemayn durchkreuzte die Pläne des Pharsters und schlug ihn zu Boden. Tuffelsyt wurde gefesselt und an Bord der NACHTJAGD gebracht. Ipolmen informierte Colemayn über den Abflug Atlans von Nolien mit der GHYLTIROON. Wenige Stunden später startete Colemayn mit der NACHTJAGD und ließ Pjol-Kimorz hinter sich. (Atlan 717)

Wiedersehen

Der Sternentramp hatte immer öfter mit schweren Schmerzanfällen zu kämpfen. Die NACHTJAGD hatte Kurs auf BASTION-V gesetzt. Die Koordinaten hatte ihm Ipolmen übergeben. Ein codierter Funkspruch, der nur von Atlan stammen konnte, rief Colemayn in das Zentrum Manam-Turus. Der Sternenwanderer änderte sofort den Kurs der NACHTJAGD. (Atlan 722)

Vor der Zentrumszone angekommen, schickte Colemayn einen Funkspruch an Atlan aus. Er erhielt umgehend Antwort, dass der Arkonide auf dem Planeten Kraupper zu finden wäre. Allerdings sollte die NACHTJAGD auf keinen Fall dort landen. (Atlan 722)

Colemayn landete die NACHTJAGD direkt neben einem schnellen Raumschiff der Kraupper in der Terminatorzone des Mondes Manicaa. Er ließ zwei schwache Strahlgeschütze aus der Oberschale des Diskusschiffes ausfahren und überließ Tuffelsyt deren Bedienung. Er selbst holte das Gewehr aus seinem Rucksack und schob das Schwert in den breiten Gürtel. Ungehindert konnte der Sternentramp in das kraupperische Schiff eindringen. Das Raumschiff hinterließ mit seinen kantigen Formen und den silbernen, schwarzen und gelben Streifen den Eindruck einer Wespe ohne Flügel. Es landete auf zwei ausfahrbaren Kufen und zwei Auslegern. Eckige Fensterflächen unterbrachen den Rumpf. Das Schiff war verlassen. (Atlan 722)

Der Evroner fand die Besatzung in einem der Häuser innerhalb der Kuppel, die sich dem reichlichen Genuss von Alkohol hingaben. Colemayn betäubte die Kraupper mit einer Lähmwaffe, dann kehrte er zur NACHTJAGD zurück. Mit seinem Rucksack und Tuffelsyt machte er sich neuerlich zu dem Raumschiff der Kraupper auf. Die NACHTJAGD wurde aufgegeben. Colemayn machte sich mit der Steuerung des Raumschiffes der Kraupper vertraut. Colemayn startete nach Kraupper. (Atlan 722)

In rasendem Flug näherte sich das Schiff der Oberfläche des Planeten. Knappen Hinweisen folgend, fand Colemayn die STERNSCHNUPPE. Auf einem der Bildschirme konnte der Sternentramp Atlan erkennen, der von zahlreichen Krauppern zu einer riesigen Pflanze geleitet wurde. Mit einem schnellen Manöver landete Colemayn das Schiff wenige Meter von Atlan und den ihn begleitenden Jungen entfernt. Aus der Schleuse des Raumschiffes begann der Evroner auf die Kraupper zu feuern. Er rief Atlan zu, in das Schiff zu laufen. (Atlan 722)

Die RAUHREIF zog sich aus den Oasen zurück. Auf einem Hochplateau wurde das Schiff in einer Höhle versteckt. Zwischen Dyodora und Colemayn begann sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung zu entwickeln. (Atlan 723)

Atlan fasste den Plan, so nahe wie möglich an Hyp-A-442 heranzukommen. Dazu wurde er von der RAUHREIF auf Adasi abgesetzt. Er machte sich auf den Weg zum Stützpunkt der Bewahrer der Ungebundenheit. Dort wollte er den Krauppern Atlans Wissen schmackhaft machen, sowie die technischen Geheimnisse der STERNSCHNUPPE anbieten. Noch in der Nacht wurde Atlan von Hütern des Chlorophylls entführt und mit einem Raumschiff nach Schryffan gebracht. Über Funk hörte Colemayn und die Besatzung der RAUHREIF Atlans Einsatz und auch dessen Entführung größtenteils mit. (Atlan 723)

Colemayn flog mit der RAUHREIF erneut zur Insel Adasi. Dort gab er sich als Atlan aus und forderte Hyp-A-442 auf, den Stützpunkt zu verlassen, um mit ihm in direkte Verbindung zu treten. Mit einem Traktorstrahl wurde der Stahlmann an Bord der RAUHREIF gerissen. Hyp-A-442 wurde zu Gelber Mondsohn Dyodor gebracht. Dort sollte der Roboter in eine langwierige Konversation mit dem Hüter des Chlorophylls treten. (Atlan 723)

Von der RAUHREIF wurde ein Hilferuf von Atlan aufgefangen. Das Schiff flog sofort nach Frustfrost. Dort sendete Colemayn mit einem Landescheinwerfer Morsezeichen ab, auf die Atlan und Ongalro reagierten. Die beiden Männer gingen an Bord des Schiffes. Kurz darauf landete die STERNSCHNUPPE direkt neben der RAUHREIF. Atlan, Chipol und Colemayn wechselten auf das Diskusschiff über und verließen das System der Sonne Evdam-Tur. (Atlan 723)

Hinterhalt

Während des Fluges nach Latos-Tener hatten Colemayn und Atlan genügend Zeit, um miteinander zu reden. Doch der Sternentramp wich den Fragen des Arkoniden immer wieder aus. Er sprach davon, sich an viele Dinge nicht mehr erinnern zu können. Im Gegensatz dazu fielen ihm immer wieder Begebenheiten ein, von denen er nicht wusste, ob er sie erlebt hatte oder ob sie ihm eingegeben worden waren. Colemayn brachte dabei Begriffe wie Milchstraße, NGC 4449 ins Spiel. (Atlan 725)

Als es zu einem unerklärlichen Energieabfall an Bord der STERNSCHNUPPE kam, machten Chipol und Colemayn dafür so genannte singuläre Stellen verantwortlich. Das Schiff war gezwungen, seinen Anflug nach Latos-Tener zu stoppen und die Energiespeicher aufzufüllen. Dieser Vorgang dauerte 24 Stunden, dann setzte die STERNSCHNUPPE ihren Flug in das System Latos-Tener fort. Beim Anflug der STERNSCHNUPPE wurde ein in einer Höhle verstecktes Raumschiff geortet. Eine Minisonde lieferte Bilder des Schiffes und von zwei an Bord befindlichen Roboter. (Atlan 725)

Nach der Landung blieb Chipol bei Mrothyr an Bord, der sich auf dem Weg der Besserung befand. Atlan und Colemayn begaben sich im Schutz von Kampfmonturen in die Stadt Lator, aus der sich eine Abordnung der Bewohner unter Führung von Nemir und Prympf näherte. Atlans Extrasinn gab eine Warnung ab. Ungereimtheiten während der Begrüßung hatten ihn dazu veranlasst. (Atlan 725)

Die beiden Männer wurden zu einem Fest in der Stadt eingeladen. Auf dem Dorfplatz wurde es plötzlich mucksmäuschenstill. Tastende Gedanken prallten an Atlans Mentalstabilisierung ab. Die Funkgeräte waren ausgefallen. Die STERNSCHNUPPE raste über Lator hinweg, gewann an Höhe und verschwand hinter den Wolken. (Atlan 725)

Colemayn und Atlan wurden von den Mutanten mit ihren Psi-Kräften angegriffen. Die Daila und Tener hatten die beiden Gefährten umringt. Colemayn lag am Boden, während Atlan entwaffnet wurde. Sein Anzug löste sich immer mehr auf, bis er nur noch in der Unterwäsche dastand. Die Mutanten konnten die Mentalstabilisierung überwinden. Psionische Gaukeleien setzten Atlan enorm zu. Der Extrasinn meldete sich nicht mehr. Die beiden Männer verloren das Bewusstsein und erwarteten den Todesstoß des Pre-Lo. (Atlan 725)

Kopfertin und Bung holten Atlan und Colemayn aus der Gefahrenzone. Während Kopfertin von dem Pre-Lo erzählte, sank er tot zusammen. Bung schaffte es, mit dem Arkoniden und dem Sternentramp zum Einsamen in den Bergen zu teleportieren, ehe die Helfer des Pre-Lo zuschlagen konnten. Die beiden Männer erholten sich im Lager des Einsamen. (Atlan 725)

Bald näherten sich etwa 30 Daila dem Blockhaus des Einsamen in den Bergen. Bung verweigerte Atlan den Wunsch, aus den Bergen zu teleportieren. Der Daila war in die Gewalt des Pre-Lo geraten. Nemos war tot. Zwei Traykons hinderten Atlan an der Flucht. Das Pre-Lo kam in der Gestalt von Nemos auf ihn zu, mit der Absicht, ihn zu töten. Doch Colemayn griff mit seinem seltsamen Schwert ein, aus dem sich ein schwach leuchtender Schlauch erstreckte. Eine heftige Explosion zerstörte die Blockhütte. Zuvor stieß der Sternentramp Atlan in den leuchtenden Schlauch. Der Arkonide verlor das Bewusstsein und fand sich in der Medostation der STERNSCHNUPPE wieder. (Atlan 725)

Mrothyr war wieder auf den Beinen und Colemayn war nun bereit, sein Geheimnis zu lüften. Seine Umrisse begannen zu verschwimmen. Ein kleiner, dicker Mann mit Glatze, einem schwarzen, gekräuselten Bart und einem Kurzschwert stand vor Atlan – Fartuloon. (Atlan 725)

Sprachlos und mit Tränen in den Augen stand Atlan vor seinem alten Lehrmeister, der sich wieder in Colemayn verwandelte. (Atlan 725)

Auf Gurays Spuren

Während des ziellosen Kreuzens durch Manam-Turu wurde Colemayn immer wieder von Attacken der rätselhaften Krankheit geplagt. Er war sich ziemlich sicher, dass es sich um Nachwirkungen des schnellen und kräfteraubenden Sprunges von Alkordoom nach Manam-Turu handelte. (Atlan 729)

Die STERNSCHNUPPE flog den Planeten Weyngol an, wo ein Raumschiffswrack als Quelle von Störungen im Hyperfunkverkehr ausgemacht wurde. Die vier Freunde machten sich nach der Landung auf, das Wrack zu untersuchen. In den Laderäumen fanden sie unzählige Kunstgegenstände. Die Erforschung des Wracks musste abgebrochen werden, da sich Weyngolen der STERNSCHNUPPE näherten. Die Kameraden wurden überwältigt und in das Dorf der Katzenartigen gebracht. Sie versprachen, mit den Weyngolen gegen die Piraten vorzugehen, die Kunstschätze aus den Tempeln geraubt hatten. Während Chipol und Mrothyr als Pfand in der Siedlung blieben, kehrten Fartuloon und Atlan mit einigen Weyngolen zur STERNSCHNUPPE zurück. (Atlan 729)

Die Schmerzanfälle des Caluriers wurden immer schlimmer. Er sehnte sich nach langem, tiefem Schlaf. Er hatte für kurze Zeit seine »Zeithöhle« verlassen können, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis er den Aufenthalt in anderen Zeiten abbrechen musste. (Atlan 729)

Während Atlan mit den Katzenartigen die von den Gesandten Gurays geraubten Kunstgegenstände wieder aus dem Wrack holte und zu den Tempeln zurückbringen ließ, beobachtete Fartuloon die Vorgänge aus der STERNSCHNUPPE und versuchte, die Gestaltwandler ausfindig zu machen. (Atlan 729)

In einem weiteren Gespräch mit Atlan berichtete er, dass es ihm nicht gestattet war, seinem ehemaligen Schützling zu sagen, wie Fartuloon zu Colemayn geworden war. Alles wäre Teil eines großen Planes. Auch die Bekanntgabe seiner Ziele wäre als tödlich einzustufen. (Atlan 729)

Die Gesandten Gurays nahmen mit Atlan Kontakt auf. Der Arkonide versprach, sie mit der STERNSCHNUPPE zu einem nahegelegenen Sonnensystem zu bringen, wo sie einen Stützpunkt unterhielten. Mitten in der Nacht begann die Aktion anzulaufen. Chipol und Mrothyr erhielten den Befehl, sich aus ihrem Gefängnis zu befreien. Fartuloon flog die STERNSCHNUPPE zu dem Wrack. (Atlan 729)

Die Gesandten führten Fartuloon und Atlan in einen geheimen Raum im Innern des Schiffswracks. Dort wurde ein etwa acht Meter durchmessender Omirgos-Kristall aufbewahrt. Der Calurier geriet über den Anblick in Verzückung. Die STERNSCHNUPPE meldete ein Raumschiff, das den Landeplatz direkt ansteuert. Das fremde Schiff landete zwischen Mrothyr, Chipol und der Siedlung der Weyngolen. Es schoss mit verschiedenfarbigen Waffenstrahlen in den Boden. In diesem Chaos flüchteten die fünf Gesandten aus dem Wrack und gingen an Bord des gelandeten Raumschiffes. (Atlan 729)

Abschied

Fartuloon holte seinen grünen Rucksack aus der STERNSCHNUPPE. Gemeinsam mit Atlan ging er wieder an Bord des Wracks. Vor dem Omirgos-Kristall verabschiedete sich der letzte Calurier von seinem ehemaligen Ziehsohn. Fartuloon wollte durch den Kristall gehen, der auf ein Ziel in der Zeit programmiert war, das der Sternentramp als Schlupfloch ausgesucht hatte. Dort wollte er seine Krankheit auskurieren, ehe er wieder zurückkehrte Der Calurier zog Atlan in den Omirgos-Kristall. Blitze zuckten durch die Finsternis, gleißende Helligkeit umgab den Arkoniden. Sie rannten über den Nullzeit-Pfad um ein schüsselartiges Gebäude zu erreichen. Dort brannte Fartuloon Atlan ein Zeichen in den rechten Oberarm, das ihm irgendwann und irgendwo als Berechtigten identifizieren würde, dem der Durchgang durch einen Omirgos-Kristall zum Zeitversteck Fartuloons ermöglicht werden sollte. Dann musste Atlan auf schnellstem Weg über den Nullzeit-Pfad das Zeitversteck verlassen und kehrte zum Raumschiffswrack auf Weyngol zurück. Plötzlich stand Atlan wieder vor dem Kristall. Der Kristall zerbrach in kleine farblose und nicht mehr leuchtende Bruchstücke. (Atlan 729)

In seiner Kabine in der STERNSCHNUPPE fand Atlan einen bernsteinfarbenen Kristallsplitter, der dem riesigen Omirgos-Kristall ähnelte. Bei Berührung sendete der Kristall eine telepathische Botschaft. Sie brachte die Erinnerungen an das Zeitversteck zurück, verblassten aber schnell. Fartuloons letzte Worte versprachen ein Wiedersehen. Atlan würde durch den Kristallsplitter seine Depressionen ablegen. Zudem sollte er sich aus der Bevormundung durch die Kosmokraten und ihren Helfern lösen und auf eigenen Beinen stehen. Gleich darauf zerfiel der Kristall in weißgrauen Staub, den die Klimaanlage aufsaugte. (Atlan 729)

Colemayn kehrte in das so genannte Zeitversteck zurück. Dort wurde der Körper in einer der durchsichtigen Stasiskugeln in dem Kuppelbau konserviert. Da der Colemayn-Körper durch seine Krankheit geschwächt und die Leistungsfähigkeit eingebüßt hatte, wäre er nur für sich selbst, für Atlan und die gesamte Mission zur Gefahr geworden. (Atlan 752)

Rückkehr nach Alkordoom

Fartuloon wachte im August 3820 auf dem Planeten Thorrat nach der Versetzung durch EVOLO von Trostlos auf. Er fand sich in seinem evronischen Ersatzkörper wieder. Im Gesicht spross ein mehrere Wochen alter Bart, was auf einen Zeitsprung hindeutete. Colemayns Ausrüstung schien neu zu sein. Mit dem gehunfähigen Torso des Roboters Geselle machte er sich auf den Weg zu einem nahegelegenen Gebäude. Obwohl der Colemayn-Körper eigentlich im Zeitversteck sein müsste, fühlte sich der jetzige Körper echt an. Ein junger Mann brachte die beiden Wanderer mit einem klapprigen Gleiter zum Raumhafen. Dort nahmen sie mit Jerko Hudramaut, dem Bordingenieur der IDEL UNTERSEYN, Kontakt auf. (Atlan 803)

Gefährliche Schiffspassage

Colemayn wurde an Bord genommen und half sofort bei der Beladung des Frachters mit. Als er nach einigen Stunden seine Kabine bezog, säuberte er diese zuerst von dem überall vorhandenen Schmutz. Das erste Etappenziel auf dem Weg nach Livett war Dharrn. Während des Fluges lernte er die Besatzung kennen, die ihm teils mit Misstrauen, teils mit Ablehnung begegnete. Nach einer Ruhepause arbeitete Colemayn mit Sharph und Thermar daran, einen Lagerraum zu reinigen. Plötzlich fielen die beiden Raumfahrer übereinander her. Der Sternentramp konnte sie am Genick fassen und durch Druckausübung auf bekannte Punkte betäuben. Er meldete dem Kapitän einen Unfall und forderte einen Medoroboter an, um den wahrscheinlichen Anfall von Raumkoller behandeln zu lassen. (Atlan 803)

Jerko Hudramaut teilte Colemayn für die Reparatur der Bordhydroponik ein. Er warnte den Sternentramp davor, die Besatzung über Gentile Kaz zu befragen, was eventuell einen tödlichen Streit heraufbeschwören konnte. Nach der erfolgreichen Instandsetzung der Hydroponikanlage traf Colemayn Sharph und Thermar in der Messe beim Essen. Die beiden verhielten sich beinahe feindselig. Darvip versuchte, ihm ein Bein zu stellen. Zurück in seiner Kabine beauftragte Colemayn Geselle darauf zu achten, ob jemand eventuell Gas in die Luftversorgung einleitete. (Atlan 803)

Als auf Dharrn Container ausgeladen wurden, stürzte einer der Behälter aus der Ladeluke geradewegs auf Colemayn und Jerko zu. Der Sternentramp riss den Ingenieur zur Seite. Das rettete den beiden Männern das Leben. Nachdem Gewürze eingeladen waren, startete die UNTERSEYN. Colemayn platzierte an mehreren Stellen im Schiff Aufnahmelinsen, deren Bilder er auf einem Kommunikator sehen konnte. Auf diese Weise konnte er beobachten, wie der Kapitän Deter Hakelxorn und Jerko Hudramaut mit gezogenen Lähmstrahlern die Messe betraten, Thermar paralysierten und ihn anschließend mit kurzen Knüppeln zusammenschlugen. Der Kapitän und der Bordingenieur kehrten wieder in die Zentrale zurück. Unter den Männern der Besatzung breitete sich schnell Unruhe aus. Colemayn war sich bewusst, dass es nicht einfach sein würde, bis Livett durchzuhalten. (Atlan 803)

Jerko suchte Colemayn auf und berichtete, dass nach der Flucht des Erleuchteten alle Facetten entweder gestorben oder verschwunden waren. Gentile Kaz sollte sich in einen Kristall verwandelt haben, der sich unter gewaltigen Lichterscheinungen aufgelöst hatte. In jüngster Zeit verschwanden in Alkordoom Dinge und Wesen. (Atlan 803)

Welt der Roboterkonstrukteure

Auf Livett wurde die Fracht ausgeladen, die Raumfahrer ausbezahlt und die Laderäume versiegelt. Colemayn suchte die Kommandozentrale auf, wo er sich von dem Kapitän verabschiedete und seinen Sold erhielt. Ein Gleiter brachte Colemayn in das Halpergon Estarsayler. Dort bezog er ein preiswertes Zimmer. Geselle war angesichts der vielen Roboter sicher, seinen ramponierten Körper erneuern zu können. (Atlan 803)

In der Megachip-Bar wartete Colemayn auf Jerko, der sich anscheinend verspätete. Als der Ingenieur eintraf, wurde er von Männern aus der IDEL UNTERSEYN umringt, die kurz darauf das Lokal verließen. Jerko brach blutüberströmt zusammen. Colemayn verließ ebenfalls das Lokal, da für den Vauchar jede Hilfe zu spät kam. Ein Gleiter verfolgte den Sternentramp. Sharph und seine Genossen wollten ihm eine Abreibung verpassen. Colemayn feuerte mehrmals seinen Lähmstrahler in das Innere des Fahrzeuges ab. Der Fahrer beschleunigte und raste davon. (Atlan 803)

Zurück im Hotel bemühte sich Colemayn, Firmen ausfindig zu machen, die es ihm ermöglichen konnten, Geselle wiederherzustellen. Colemayn versuchte es bei Ulfert Limited. Doch die Kosten waren zu hoch. Gatt Ulfert wollte den Sternentramp auch nicht einstellen, um die Kosten zu drücken. (Atlan 803)

In Jonst Klepp fand Colemayn einen neuen Arbeitgeber, der bereit war, sich Geselles anzunehmen. Nach einem Test der Energiewaffen des Roboters näherten sich zwei Gleiter der städtischen Ordnungsbehörden von Thae'Drath Klepps Mechano, Positron und Allround-Service. Roboter riegelten die Gebäude der Werkstatt mit hellblauen Energiefeldern ab. Jonst Klepp wurde ein Verstoß gegen den Kodex vorgeworfen, da er angeblich Kampfroboter zu produzieren versuchte. Der Firmeninhaber und alle seine Mitarbeiter wurden ebenso wie Colemayn in das Rathaus gebracht und dort im Tiefgeschoß eingesperrt. Doch bald erhielt der Sternentramp Besuch von Ronk Ulfert, der ihn zu seinem Vater, Gatt Ulfert, in dessen Werk mitnahm. Geselle sollte in der Fabrik von Ulfert Limited fertiggestellt werden. Als Gegenleistung sollte Colemayn über Gatt Ulfert wachen, der seit längerer Zeit von Ahnungen und Entführungsängsten geplagt wurde. Tatsächlich waren in den letzten acht Monaten seit dem Verschwinden der Facette Gentile Kaz fünf Männer von Livett verschwunden – und das vor Zeugen. Diese fünf Personen waren Spezialisten für verschiedene Wissensgebiete. (Atlan 803)

Während einem seiner nächtlichen Kontrollgänge durch den Park des Ulfert-Werkes traf Colemayn auf Gatt Ulfert und kam mit dem Livetter ins Gespräch. Colemayn informierte Ulfert, dass er zu seinem Schutz hier war und verdächtige Schatten gesehen zu haben glaubte. Während des Rests der Nacht geschah nichts mehr. Von Ronk Ulfert erfuhr der Sternentramp am nächsten Tag, dass auch Jonst Klepp aus seinem Gefängnis spurlos verschwunden war. Der Polizist stattete Colemayn mit einem Funkgerät aus, mit dem er Ulfert jederzeit rufen konnte. Colemayn begab sich zur Ruhe, wachte jedoch nach wenigen Stunden wieder auf. Er fühlte, dass Unheil nahte. Er durchsuchte alle Räumlichkeiten der Fabrik. Nirgends war Gatt Ulfert zu finden. Über das Funkgerät informierte er die Polizei über das Verschwinden des Livetters. Ronk rückte mit einem Kommandotrupp an. Doch Gatt Ulfert blieb verschwunden. Sein Sohn fürchtete den aufkeimenden Hass der Bevölkerung gegenüber Fremden, wenn das Verschwinden bekannt wurde. Geselle teilte Colemayn zu dessen großer Überraschung mit, dass der Roboter Zeuge der nächtlichen Entführung geworden war, allerdings mit seinen nur unzureichenden Sinnesorganen nur wenig wahrnehmen konnte. Mindestens drei Wesen hatten in der großen Werkshalle auf Gatt Ulfert gewartet. Sie sprachen in einem dem Roboter unbekannten Idiom, lediglich einzelne Brocken waren verständlich, unter anderem allerdings das Ziel der Entführer – das Domium, was immer sich dahinter verbarg. Colemayn beschloss, die neu gewonnen Informationen für sich zu behalten. (Atlan 803)

Der Sternentramp vervollständigte seinen Roboter, der ihn nun als »Sohn« auf seinen Reisen begleiten sollte, indem er die noch fehlenden Ohren und Augen montierte. Colemayn und Geselle wurden von der Polizei in Schutzhaft genommen, da Übergriffe aus der Bevölkerung zu befürchten waren, weil der Sternentramp und sein Sohn mit jenen Männern Kontakt gehabt hatten, die verschwunden waren. Nylconnen besorgte ihnen eine Passage auf der URSTARK. Offiziell wurden Colemayn und Geselle abgeschoben und durften nicht mehr nach Livett zurückkehren. Sie wurden noch darüber informiert, dass auf den Welten Alkordooms vor genau 18 Monaten die ersten Personen verschwunden waren. Das bedeutete, dass es sich um eine große Personenmenge handelte. Der Sternentramp und sein Roboter gingen an Bord der URSTARK. (Atlan 803)

Unter Glücksrittern

An Bord der URSTARK trafen Colemayn und Geselle auf den angeblichen Celester Hardeley. Das Ziel des Schiffes war der Planet Yekdemp. Der Celester berichtete von der Zeit, als »der Himmel über Alkordoom verbrannte« und dem spurlosen Verschwinden zahlloser Intelligenzwesen seit dem Ende der Herrschaft der Facetten. Seit dieser Zeit ging in Alkordoom das Gerücht über einen geheimnisvollen Schatz, den Ehernen Smaragd, um. Hardeley erregte Colemayns Misstrauen, da er nach dem Genuss hochprozentigen Whiskys aus den Vorräten des Sternentramps zunächst mit Unkenntnis darauf reagiert hatte, obwohl dieses typisch terranische Getränk auch auf New Marion produziert wurde. Außerdem fand Geselle in ihrer Kabine eine Spionsonde, die wahrscheinlich der Celester dort platziert haben musste. Geselle war sich sicher, dass Hardeley kein Celester war, da er eine erstaunlich schnelle Wundheilung bei ihm festgestellt hatte. Hardeley hatte sich an den Fingern verletzt, wovon nur kurze Zeit später nichts mehr zu erkennen war. (Atlan 804)

Geselle weckte seinen »Vater«, da im Korridor vor ihrer Kabine Lärm zu hören war. Hardeley wurde von Besatzungsmitgliedern aus seiner Kabine gezerrt. Als sich Geselle einmischte, wurde er zu Boden gerissen und verprügelt. Colemayn nahm bedächtig seine gelbe Pudelmütze ab, legte sie zusammen, verstaute sie in einer Tasche seiner Kleidung und griff dann an. Ein Thorrater und ein vierarmiges Schuppenwesen bekamen seine Kampfkünste zu spüren. Der Chewka Trebu versuchte ihn daran zu hindern, Hardeley zu folgen, der von den Angreifern weggebracht wurde. Treg Hermons beendete mit befehlsgewohnter Stimme die Auseinandersetzung. Der Aufbau des Schutzschirms und der durch das Schiff gellende Alarm kündeten von einem neuen Problem. Die URSTARK pflügte durch ein Trümmerfeld. In einem Antennengitter hatte sich ein Körper in einem Raumanzug verfangen, der von Chroch und Trebu geborgen wurde. Nachdem sich der Anzug geöffnet hatte, kam eine Verständigung mit Shah Run Tai zustande. Einer der Thorrater entdeckte im Raumanzug des Fremden eine 20 Zentimeter lange Plastikkapsel, die er an Treg Hermons weitergab. Der Kapitän zerbrach die Kapsel und hielt eine Sternenkarte in der Hand. Der aufgebrachte Vermes wurde mit auf ihn gerichteten Strahlern in Schach gehalten. Dem Thater war klar, dass er mit der Karte den Weg zum Ehernen Smaragd in Händen hielt. (Atlan 804)

Geselle belauschte in einem der Lagerräume die Zusammenkunft von Trebu, Chroch und Treg Hermons. Dabei wurde Hardeley als ungefährlicher Schwätzer bezeichnet, der Evroner und sein Sohn als gefährliche Konkurrenten bei der Jagd nach dem Schatz eingestuft. Nach der Entwendung des Sextaspürers der Yekdemper sollten die beiden sowie auch der Rest der Besatzung beseitigt werden. Ein Rundruf aus der Bordsprechanlage vermeldete den Ausbruch des Vermes aus dessen Zelle. (Atlan 804)

Neben der Besatzung machte sich auch Geselle auf die Suche nach dem Vermes. Er fand ihn in einer der Mannschaftsunterkünfte. Dort hatte er einen einäugigen Hominiden in seine Gewalt gebracht. Geselle kehrte zu Colemayn zurück. Der Evroner folgte seinem Sohn zu dem Vermes. Er flößte dem Hominiden Whisky ein. Ein eingehendes Gespräch über die Bordkommunikation nahm Colemayn entgegen, allerdings ohne den Monitor einzuschalten. Harru antwortete dem Kapitän zwar selbst, doch war dieser der Meinung mit einem Betrunkenen zu sprechen und brach die Verbindung verärgert ab. Der Hominide erklärte, dass Yog-Mann-Yog sein Herr gewesen und eines ungewöhnlichen Todes gestorben sei. (Atlan 804)

Mit mehreren Transitionen erreichte die URSTARK den Planeten Yekdemp. Während des Vorbeiflugs an dem Sextaspürer konzentrierten sich Colemayn und Geselle zu sehr auf den Bildschirm. Harru nutzte die Gunst des Augenblicks und feuerte den Lähmstrahler auf den Vermes ab. Der nächste Schuss galt Geselle, der aber rechtzeitig seinen Schutzschirm aktivierte. Zur Tarnung ließ er sich aber nach vorn kippen. Colemayn musste die Paralyse nicht vortäuschen. Der Tramp und sein Sohn wurden eingesperrt. Treg Hermons wollte einen Maschinenschaden vortäuschen, um in die Nähe des Sextaspürers zu kommen. Mit seinem körpereigenen Impulsstrahler zerstörte Geselle die Verriegelungen des Schotts und verließ den Raum. Nach dem Streifzug durch das Schiff, bei dem er herausfand, dass Hardeley ein Strukturwandler war und die URSTARK von den Yekdempern gezwungen wurde, auf Yekdemp zu landen, kehrte Geselle zu Colemayn zurück. (Atlan 804)

Nur kurze Zeit später erhielten sie Besuch von Treg Hermons und Chroch. Diese verlangten von dem Sternentramp und seinem Sohn, bei der bevorstehenden Befragung durch die Yekdemper harmlos zu wirken und an Bord nichts Ungewöhnliches bemerkt zu haben. Nachdem der Kapitän und das Echsenwesen gegangen waren, informierte Geselle seinen Vater über Hardeleys Verwandlung. (Atlan 804)

Die Jagd nach dem Allesknoten

Die URSTARK landete auf einer Piste mitten in der Wüste. Die Mannschaft wurde in tropfenförmigen Kettenfahrzeugen durch die trostlose Landschaft transportiert. Nach hunderten Kilometern wurden die Fahrzeuge in einen unterirdisch angelegten Stützpunkt gebracht, wo bewaffnete Yekdemper die Besatzungsmitglieder in Zellen sperrten. Glücklicherweise konnten Colemayn und Geselle zusammen bleiben. Nach Stunden wurden die beiden verhört. Geselle brachte in Erfahrung, dass die Yekdemper mit dem Sextaspürer auf die Suche nach dem Allesknoten gehen würden. Er teilte den Yekdempern mit, dass er und sein Vater Colemayn nur Passagiere auf der URSTARK waren, die eine Passage nach New Marion suchten. Er verriet, dass die übrige Besatzung den Sextaspürer entführen wollte, um nach dem Ehernen Smaragd oder dem Allesknoten zu suchen. (Atlan 804)

Bald brachten Yekdemper den Sternentramp und seinen Sohn in einen Raum, in dem bereits drei Yekdemper auf sie warteten. Jukinto war tot gefunden worden. Hardeley hatte dessen Aussehen angenommen. Colemayn und Geselle wurde angeboten, sie nach New Marion zu bringen, wenn sie den Yekdempern halfen, die Absichten Hardeleys herauszufinden. Dieser war aus seiner Zelle spurlos verschwunden. Der Strukturwandler konnte nicht gefunden werden, obwohl das Suchgebiet bis zum Landeplatz der URSTARK ausgedehnt wurde. Die Besatzung des Frachters wurde in ihr Schiff zurückgebracht. Treg Hermons war über die beiden Verräter ziemlich wütend. Die URSTARK startete kurz darauf. Hardeley war noch immer nicht aufgetaucht. Die Yekdemper gestatteten Colemayn und Geselle, sich im Inneren des Sextaspürers umzusehen. Der Roboter stellte im Trennbereich zu den Lebenserhaltungssystemen einen Unsichtbaren im Sextaspürer fest. Geselle vermutete in dem Unsichtbaren Hardeley oder ein anderes Besatzungsmitglied der URSTARK. Die Yekdemper konnten mit ihren Geräten keine unbekannte Person an Bord des Sextaspürers feststellen. Plötzlich verschwand der Sextaspürer. Nur ein kurzer hyperenergetischer Puls war Sekunden davor aufgefangen worden. Geselle hatte rechtzeitig seine Schutzschirme aktiviert und auch Colemayn in ihnen eingeschlossen. Nun trieben sie im All. Den Yekdempern hatte die explosive Dekompression das Leben gekostet. Colemayn und Geselle wurden von Wachschiffen aufgenommen, in Haft genommen und nach Yekdemp gebracht. New Marion schien plötzlich unerreichbar. (Atlan 804)

Quellen

Atlan 679, Atlan 683, Atlan 685, Atlan 686, Atlan 687, Atlan 690, Atlan 692, Atlan 694, Atlan 695, Atlan 699, Atlan 708, Atlan 717, Atlan 722, Atlan 723, Atlan 725, Atlan 729, Atlan 752, Atlan 803, Atlan 804