Cooligar da Gonozal

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Cooligar da Gonozal war ein Celista und der letzte Sohn einer Seitenlinie des Gonozal-Khasurn.

Erscheinungsbild

Der Arkonide war 1,87 m groß und kräftig gebaut. Sein schmaler Kopf war von den tief in ihren Höhlen liegenden blutroten Augen geprägt. Er trug einen Turban aus photoaktivem Chybis-Gewebe, welches seine Farbe fünfmal in der Tonta wechselte. (Traversan 5)

Sein Alter ließ sich nur schwer schätzen, es lag wohl zwischen 50 und 80 Arkonjahren. Seine glatte und jugendliche Haut besaß bei näherem Betrachten feine Runzeln und Furchen. Mit seiner Hakennase erweckte er den Eindruck eines angreifenden Raubvogels. Seine geschmeidigen Bewegungen verliehen ihm den Eindruck einer Raubkatze auf Beutefang. Er sprach mit leiser, aber autoritärer Stimme. (Traversan 6)

Er trug den flammendroten, schenkellangen Umhang der Tu-Ra-Cel, darunter zumeist einen beigefarbenen Anzug mit weißem Hemd und schmaler schwarzer Krawatte. (Traversan 6)

Charakterisierung

Er war sehr intelligent, äußerst selbstbewusst, verschlagen und überaus rücksichtslos. Er besaß eine charismatische aber bedrohliche Ausstrahlung. Trat er normalerweise äußerst beherrscht auf, ließ ihn seine Eyemalin-Sucht verschiedentlich unberechenbar agieren. (Traversan 5, Traversan 6)

Der Agent der Tu-Ra-Cel trank gerne ein Glas Muyyak. (Traversan 8)

Geschichte

Familienbande

Cooligars Vorfahren entstammten einer kurzfristigen Affäre des Imperators Gonozal VII. mit einer Zone am Hofe Arkons. Für ihr Schweigen erhielt die Frau eine ordentliche Pension und wurde an den Rand des Imperiums abgeschoben, von wo sie nie wieder nach Thantur-Lok und schon gar nicht in das Arkon-System zurückkehren durfte. Der Imperator willigte jedoch ein, dass das Kind den Namen da Gonozal tragen durfte. Die Affäre wurde totgeschwiegen. (Traversan 8)

Als Gonozal VII. ermordet wurde und Orbanaschol III. die Macht im Großen Imperium übernahm, schwieg die Zofe aus Angst vor einem Attentat weiterhin. So entstand ein weiterer von vielen Zweigen der Familie Gonozal. Das Familiengeheimnis wurde nur von Oberhaupt zu Oberhaupt weitergegeben. (Traversan 8)

Dieser Familienzweig brachte Sonnenträger und Admiräle ebenso wie Versager und Verbrecher hervor. Bei einem Angriff der Maahks auf die Stammwelt des Familienzweiges wurde dieser Planet vernichtet und viele Familienmitglieder fanden den Tod. Die Überlebenden verarmten. Immer weniger Nachkommen wurden geboren. (Traversan 8)

Im Jahre 12.402 da Ark war Cooligar da Gonozal der letzte überlebende Gonozal dieser Familie. Durch die Identifizierung des angeblichen Altao von Camlo als Atlan da Gonozal gab es im Tai Ark'Tussan nur mehr zwei Personen, die ihre Abstammung auf den 207. Imperator zurückführen konnten. (Traversan 8)

Karriere

Cooligar war ein äußerst erfolgreicher Celista. Einst hatte er ein Attentat auf Imperator Reomir IX. vereitelt und war daraufhin von ihm mit einem Imperatorensiegel ausgestattet worden, das ihm größte Befugnis zugestand. Cooligar hatte von Reomir auch den freien Zugang zu Eyemalin erhalten. (Traversan 8)

Kristallprinz aus der Vergangenheit

Am 18. Prago des Ansoor 12.402 da Ark riss er das Kommando über die Tu-Ra-Cel-Mission Operation Jagdausflug auf Links-Aubertan an sich, als er von dem Ergebnis der Überprüfung der Gäste des Imperators erfuhr. Die Individualimpulse von Altao Ta-Camlo glichen denen des seit fast 2000 Arkonjahren vermissten Kristallprinzen Atlan da Gonozal. Cooligar sah darin eine potentielle Gefahr für den Thronanspruch Reomirs und befahl die Exekution Ta-Camlos. Dieser konnte jedoch an Bord des Weltraumzirkusses OSA MARIGA entwischen. Cooligar folgte der OSA MARIGA mit dem Schlachtschiff ROMAN und ließ bei 12-Lokorn ohne Warnung auf den Zirkus schießen. Die OSA MARIGA entkam angeschlagen in eine Nottransition. Ein aufziehender Hypersturm behinderte die sofortige Verfolgung, so dass Altao-Atlan im Couratto-System sich zunächst dem Zugriff Cooligars entziehen konnte. (Traversan 5, Traversan 6)

Reise nach Arkon

Cooligar vermutete, dass es Atlan-Altao nach Arkon I ziehen würde, wohin auch seine Begleiter weitergereist waren. Er bedrohte den Vere'athor Kitamarsch mit einem Weltraumspaziergang ohne Raumanzug, wenn der Kommandant der ROMAN die Verfolgung Altaos verzögerte. Der Agent wurde unter dem Einfluss von Eyemalin immer aggressiver. Er stellte dem Vere'athor ein Ultimatum, indem er ihm fünf Tontas Zeit gab, Arkon zu erreichen. Dann verließ er die Zentrale des Schlachtschiffes. (Traversan 8)

Die Nebenwirkungen des Rauschgiftes machten sich deutlich bemerkbar. Cooligars Körper wurde von Hitze- und Kältewellen gequält. Eine kalte Dusche sorgte kaum für Linderung. Er hoffte, auf den Genuss von Muyyak in Zukunft verzichten zu können, da er vermutete, dass Atlan den Planeten des Ewigen Lebens entdeckt hatte. (Traversan 8)

Die ROMAN führte eine Transition nach Arkon durch. Über Hyperfunk führte Cooligar ein Gespräch mit Noscarat auf Arkon I. Er beauftragte den Archivar, sämtliche Informationen über Atlan da Gonozal zusammenzutragen, die er finden konnte. (Traversan 8)

Nachforschung im Archiv

Der Schlachtkreuzer landete auf Arkon I. Mit einem Gleiter flog Cooligar in Richtung Kristallpalast. Im Archiv traf er mit Noscarat zusammen. Er ließ sich vom dem Archivar von dessen Nachforschungen berichten. Der Agent hatte einen Speicherwürfel mitgebracht, der Aufzeichnungen aus dem Jagdpalast enthielt. Dort war Altao von Camlo einem Kjörk entgegengetreten. Noscarat bestätigte Cooligar, dass Altao mit Atlan identisch war. Ein Vergleich mit uralten Aufnahmen bekräftigte sein Urteil. Noscarat kam zu dem Schluss, dass Atlan den sagenumwobenen Planeten des ewigen Lebens gefunden haben könnte. Altao von Camlo wäre berechtigt gewesen, den Kristallthron als Imperator Gonozal VIII. zu besteigen. (Traversan 8)

Cooligar verpflichtete den Archivar zum Schweigen. Weiterhin beauftragte er ihn, Informationen über den Planeten des ewigen Lebens zusammenzutragen. Der Agent bezahlte den Archivar mit 1000 Chronners, um diesem ein exquisites Menü im PAKAZZ zu ermöglichen. Mit dem hochwirksamen Gift Suut entledigte sich Cooligar seines Mitwissers. (Traversan 8)

Verhaftung

Cooligar schickte zwei Kampfroboter hinter der Delegation von Traversan her. Als sich Altao mit Tamarena da Traversan traf, pflügten die Roboter rücksichtslos durch den Park und feuerten mehrmals ihre Thermostrahler ab. Altao und Tamarena sprangen in den See und schwammen vom Ufer weg. Auf einem schmalen Bootssteg gingen sie wieder an Land. Ein Schuss aus einem Paralysator traf Tamarena, die in das Wasser kippte. Zwei Schüsse schalteten Altao aus. (Traversan 8)

Gier nach dem Leben

Er kam in einem Gefängnisraum zu sich. Über Lautsprecher nahm Cooligar mit ihm Kontakt auf und versuchte ihn zu einem Geständnis zu verleiten. Der Agent sprach ihn immer wieder als Atlan da Gonozal an und forderte immer wieder von Altao, endlich zu gestehen, dass er der vor etwa 2000 Jahren verschwundene Kristallprinz wäre, der den Planeten des ewigen Lebens gefunden haben musste. Dieser behauptete stets Altao von Camlo zu sein, ein Mitglied der Wirtschaftsdelegation aus dem Otreilian-Sektor. Schließlich begab sich der Agent in den Gefängnisraum und stellte sich als Cooligar da Gonozal vor. Der Tu-Ra-Cel-Agent hoffte, durch das Lüften des Geheimnisses der Unsterblichkeit den durch die Eyemalin-Abhängigkeit nahenden Tod besiegen zu können. Um einen zu erwartenden Angriff Atlans zu unterbinden, schützte sich Cooligar durch ein Prallfeld. Er erzählte Atlan die Geschichte seiner Familie. Dabei erlitt er wieder einen Tobsuchtsanfall, der durch das Eyemalin ausgelöst wurde. Die Einnahme einer kleinen Kapsel des Rauschgiftes besserte seinen Zustand augenblicklich. Cooligar manipulierte das Prallfeld und schränkte so Atlans Bewegungsfähigkeit drastisch ein. Er brachte den ehemaligen Kristallprinzen in eine gut ausgestattete Medokammer und verabreichte ihm in regelmäßigen Abständen einen Neuroblocker, der seine Muskulatur lähmte. Nur mit krächzender Stimme konnte Atlan die Forderung aufstellen, Rena zu ihm zu bringen. Erst dann wäre er zu einer eventuellen Zusammenarbeit bereit gewesen. Doch Cooligar hatte die Traversanerin der Polizei übergeben. Der Agent begann, Hautproben mit einer Desintegratorfräse zu nehmen und Stromstöße durch Atlans Körper zu jagen. Mit diesen Maßnahmen wollte er herausfinden, was den Arkoniden unsterblich machte. Er hatte zwar den Mikrochip in der linken Schulter Atlans entdeckt, wusste aber nicht, wozu dieser diente. Er verstand auch nicht, warum der Kristallprinz einen defekten Chip mit sich herumschleppte. Bevor Cooligar den Aktivatorchip herausoperieren wollte, hatte er vor, einen Klon zu züchten, damit der echte Atlan bei seinen Versuchen keinen Schaden erlitt. (Traversan 8)

Unter Verdacht

Ein Visiphonanruf lenkte Cooligar ab. Ihm wurde mitgeteilt, dass er von einer Eskorte der Polizei abgeholt werden würde, was er aber unter Hinweis auf seinen Status als Siegelträger strikt ablehnte. Er selbst würde sich unverzüglich in das Hauptquartier der Polizei begeben. Cooligar verließ den Raum. (Traversan 8)

Als Atlan allein war, gelang es ihm, sich mühsam zu erheben. Bevor er eine Aktion setzen konnte, kehrte Cooligar zurück. Zwei Paralysatorschüsse streckten Atlan nieder. (Traversan 8)

In den Fängen des Sonderermittlers

Der Agent begab sich in das Hauptquartier der Polizei. Dort befragte ihn ein junger Polizist ohne Ehrfurcht vor seinem Gegenüber über den plötzlichen Tod Noscarats. Cooligar wurde dem Sonnenträger Valthus vorgeführt. Doch dieser hatte den Fall an den Sonderermittler Nuokhar übertragen, der die Befragung durchführte. Untersuchungen hatten ergeben, dass Noscarat durch die Verabreichung von Suut gestorben war. Da sich Cooligar mit dem Archivar getroffen hatte, zählte er zum Kreis der Verdächtigen. Der Agent bestritt aber vehement, mit dem Tod Noscarats etwas zu tun zu haben. Cooligar gab die beiden Treffen mit Noscarat zu. Als Grund führte er Nachforschungen über seine Familie an. Auch die Einholung von Informationen über Mascaren Gonozal gab er zu. Nuokhar konnte Cooligars Aussagen bestätigen. Dieser wollte daraufhin den Raum verlassen, sah sich aber plötzlich einem Kampfroboter und vier Polizisten gegenüber, die ihn daran hinderten. Eine Videoaufnahme aus dem PAKAZZ wurde ihm vorgespielt. Diese Aufnahme war von einem Kamerateam für Werbezwecke angefertigt worden. Cooligar konnte den Tod des Archivars erneut miterleben. Während der Archivar starb, sah man in einer Einstellung Cooligar an einem Tisch sitzen und lächeln, während die übrigen Gäste Betroffenheit zeigten. Nuokhar forderte den Agenten auf, ein Geständnis abzulegen. Cooligar blieb aber bei seiner Aussage, mit dem Tod des Archivars nichts zu tun zu haben. Die Frage nach seiner Eyemalin-Süchtigkeit verneinte er. Voller Zorn griff Cooligar den Sonderermittler an und begann ihn zu würgen. Zwei mächtige Hiebe warfen ihn zu Boden. Nuokhar wurde von den Polizisten daran gehindert, Cooligar zu töten. Auch der Einsatz eines Wahrheitsserums brachte keine neuen Erkenntnisse. Nach 14 Stunden war Nuokhar gezwungen einzugestehen, dass er Cooligar nichts nachweisen konnte, obwohl er von dessen Schuld überzeugt war. Der Tu-Ra-Cel-Agent wurde freigelassen. (Traversan 8)

Unter Drogeneinfluss

Cooligar kehrte in seine Wohnung zurück, die er verlassen vorfand. Er verabreichte sich eine Dosis Eyemalin, das in einer Nährflüssigkeit aufgelöst war und eine doppelte Wirkung hervorrief. Derart gestärkt machte er sich an die Verfolgung Atlans, dessen Aktivatorchip er haben wollte. Dabei ging er ziemlich rüde vor. Dem Einstieg seines Gleiters fügte er eine große Delle mit der bloßen Faust zu, da er sich in den Augen Cooligars langsamer öffnete als üblich. Mit aufheulenden Triebwerken raste er in die Stadt und streifte dabei einige Bäume. Der Antrieb begann zu stottern, die Stabilisatoren fielen aus, aus Lecks trat Treibstoff aus. Die Automatik landete das Fluggerät. Ein Systemausfall verhinderte einen Weiterflug. Wutentbrannt zerstörte der Arkonide die Armaturen mit seinem Strahler. Mit einer ungewöhnlichen Geschwindigkeit eilte er auf ein Gleitertaxi zu, zerrte die Passagiere aus den Sitzen und versetzte ihnen heftige Schläge, sodass sie über eine Rampe in die Tiefe stürzten, von einem Prallfeld aber aufgefangen wurden. Das Taxi nahm Kurs auf das ARK HOTEL.

Entscheidung

Dort war auch Atlan angekommen. Cooligar feuerte seinen Thermostrahler mehrmals auf den Kristallprinzen ab. Mit sich überschlagender Stimme forderte Cooligar den Chip, den Atlan in der linken Schulter trug. Ein Hotelangestellter wagte es, einen Schocker auf Cooligar zu richten. Er bezahlte seinen Mut mit zwei Strahlschüssen, die seinen Kopf verbrannten. Der Kampf ging weiter. Er verlagerte sich aus dem Hotel auf die Baustelle einer Abfallaufbereitungsanlage. Cooligar setzte die Recyclinganlage in Gang. Ein Frischwassertank zerplatzte und die entstehende Flutwelle schlug über einer kleinen Brücke, auf der sich Atlan aufhielt, zusammen. Es gelang ihm, sich an einem verbogenen Gitter festzuhalten. Mit Pendelbewegungen versuchte er, einen sicheren Halt für seine Beine zu erreichen. Cooligar beobachtete mit hämischen Bemerkungen seine Bemühungen. Sein Ziel vor Augen wurde der Agent plötzlich von heftigen Schmerzen gepeinigt. Er ging zu Boden. Blut quoll ihm aus Nase und Mund. Mit einem Gurgeln starb Cooligar an der Überdosis Eyemalin. Der letzte Gonozal war tot. (Traversan 8)

Quellen

Traversan 5, Traversan 6, Traversan 8