Copasallior

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Der Weltenmagier Copasallior war im Jahre 2648 das Oberhaupt aller Magier (und damit Vorsitzender im Rat der Magier) in der Großen Barriere von Oth. Er residierte am Crallion, dem höchsten Berg in der Barriere, und war mit der Kunstmagierin Malvenia liiert.

Wie alle Magier der Großen Barriere von Oth war auch er relativ unsterblich.

A367 1.JPG
Atlan 367
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Copasallior glich äußerlich einem ganz normalen Pthorer, bis auf zwei gravierende Ausnahmen: er besaß sechs Arme, und seine Augen glichen hervorquellenden Halbkugeln aus gebrochenem Basalt. Er war nicht besonders groß, spindeldürr und trug einen grauen Vollbart.

Meist war er mit einem weiten, düster wirkenden Gewand gekleidet.

Charakterisierung

Er zeichnete sich nicht gerade durch ein Übermaß an Sensibilität aus. Andererseits war er sehr hellhörig, wenn es Dinge gab, die seine Vormachtstellung als obersten aller Magier gefährden konnten. Dann agierte er strategisch sehr geschickt. Sein Ruf war der eines starrsinnigen Herrschers, der nicht viel von Diskussionen hielt. Aber in Angelegenheiten, in denen er nicht ohne Rückendeckung Entscheidungen fällen wollte, beriet er sich doch hin und wieder mit den anderen führenden Magiern.

Dellos verachtete er, er traute ihnen keinen Funken Sachverstand zu. Und die Seelenlosen, die auch am Crallion ihre Dienste verrichteten, waren für ihn nur lebende Werkzeuge.

Er war der Meinung, dass ihm als Oberhaupt aller Magier eine entsprechend imposante Behausung zustand. Daher hatte er den Crallion, den höchsten Berg in der Barriere, nach seinen Vorstellungen grundlegend umgestaltet.

Mit Koratzo, dem Anführer der Rebellen aus der Tronx-Kette, verband ihn ein kompliziertes Verhältnis. Als Oberhaupt der Magier musste er den Freidenkern ablehnend, wenn nicht sogar feindlich gegenüber stehen. Andererseits setzte er in Koratzo ganz besondere Hoffnungen und sympathisierte insgeheim mit ihm und seinen Einstellungen. Allerdings wäre es mit ihm als Oberhaupt der Magier vorbei gewesen, hätte er das offen gezeigt. Daher demütigte er sie des Öfteren öffentlich, was ihm bei den Rebellen wiederum keine Sympathien bescherte.

Fähigkeiten

Folgende seiner Fähigkeiten sind bekannt:

  • Er konnte unter sich Flugfelder erzeugen, mit denen er sowohl ortsgebunden schweben als auch reisen konnte.
  • Er konnte magische Sperren um sich herum errichten, die für mechanische Geschosse undurchdringlich waren.
  • Er konnte Gegner, die er erblickte, an ihren Platz bannen.
  • Außerdem konnte er Metalle beeinflussen und nach seinem Gutdünken formen oder aufglühen lassen; die eine Metallart mehr, die andere weniger. Dazu musste er die Metalle aber ansehen.
  • Er konnte (eigene oder fremde) magische Fähigkeiten auf andere Personen oder Gegenstände übertragen, und deren Wirkungsweise zeitlich begrenzen.
  • Er konnte bestimmten Pflanzen und Tieren zu einem gewissen Maß an Intelligenz verhelfen.
  • Was ihm seinen Titel als »Weltenmagier« eingebracht hatte, war aber die Fähigkeit, Pthor jederzeit verlassen zu können, selbst durch den Wölbmantel hindurch. Das nutzte er weidlich aus und suchte auf den von Pthor heimgesuchten Welten immer wieder nach Schätzen, Pflanzen und Tieren, die er seiner obskuren Sammlung hinzufügen konnte.
Anmerkung: Angeblich hatte er auch Terra erforscht, als Pthor im Jahre 2648 hier materialisierte. Das bedeutet also, dass Copasallior auch einen Paratronschirm ohne große Mühe überwinden konnte. Am magischen Knoten scheiterte er allerdings.
  • Seine Fähigkeit der spontanen Ortsversetzung, welche der eines Teleporters überlegen war, konnte er auch auf andere, weiter entfernte Personen anwenden und sie aus größerer Distanz ortsversetzen.

Geschichte

Vorgeschichte

Copasallior gehörte zu den Magiern, die in die Große Barriere von Oth einzogen; schon mehrere Jahrhunderte davor hatte er eine führende Rolle innerhalb dieses bunt zusammengewürfelten Haufens. Als Oberhaupt gehörte er natürlich auch zu jenen Magiern, die den Pakt mit den Herren der FESTUNG im Tal der Schneeblume geschlossen hatten. (Atlan 328)

Er hatte nicht immer durchgehend die Führungsrolle unter den Magiern inne, sondern musste sie mehrmals für längere Zeit abgeben. (Atlan 473)

Als sich Kir Ban zahlreicher Verbrechen beschuldigt wurde, gehörte Copasallior mit sieben weiteren Magiern (darunter Koratzo, Glyndiszorn und Kolviss) zu jenen, die ihn besiegten und durch den von ihm selbst geschaffenen Verbannungsstrahl schickten. (Atlan 374)

Danach musste er sich dem Konstruktionsmagier Allersheim stellen, der ebenfalls gegen die elementarsten Gesetze der Magier verstoßen hatte. Die meisten Magier übertrugen einen Teil ihrer Fähigkeiten auf Copasallior, und so gestärkt konnte er den Konstruktionsmagier bezwingen. Er setzte ihn auf der fernen Welt Korsel aus. (Atlan 387) Aus diesem Kampf kam er jedoch stark geschwächt zurück, was es Orthwin ermöglichte, die Führungsposition an sich zu reißen. Doch der selbsternannte Gildemeister machte sich viele Feinde und so kam es, dass er beim Start des Weltenfragments von einer heimgesuchten Welt mitsamt dem Berg Ismanth, auf dem sich sein Palast befand, auf besagtem Planeten zurückgelassen wurde, und Copasallior erneut zum Oberhaupt der Magier aufstieg. (Atlan 473)

Ragnarök

Im Jahre 2648 erhielt er von den Herren der FESTUNG den Auftrag, Waffen an die FESTUNG zu liefern, da die Herren von Pthor sich vor Ragnarök fürchteten, die Odinssöhne gegen die FESTUNG marschierten und zwei geheimnisvolle Fremde auf Pthor Verwirrung stifteten. Copasallior hatte nicht die geringste Lust, für sie in den Krieg zu ziehen oder ihnen die Ergebnisse seiner jahrhundertelangen Forschungen zur Verfügung zu stellen. Daher berief er eine Versammlung der obersten Magier ein, um sich Rückendeckung zu holen. Allerdings erschien Glyndiszorn, der zweitmächtigste Magier, nicht, weshalb die Beratung vertagt wurde. Er reiste zu seiner in letzter Zeit noch störrischer als sonst gewordenen Gefährtin Malvenia und entdeckte, dass sie gegen eines der wichtigsten Gesetzte der Herren der FESTUNG verstoßen hatte: sie hatte einen Herren der FESTUNG als Statue abgebildet. Copasallior hätte sie umgehend melden müssen, was ihren unweigerlichen Tod bedeutet hätte, doch er wollte mit dieser Entscheidung warten, bis die Beratung der führenden Magier über ihr weiteres Vorgehen beschlossen war. (Atlan 327)

Als es dem Stimmenmagier Koratzo gelungen war, Kontakt mit Glyndiszorn herzustellen, berief Copasallior eine Vollversammlung aller Magier im Tal der Schneeblume ein. Dort wurde entschieden, dass man sich aus dem Konflikt der Herren der FESTUNG heraushalten sollte, indem Glyndiszorn einen »magischen Knoten« (vermutlich eine Raum-Zeit-Falte oder Hyperraumblase) über die gesamte Barriere von Oth legen sollte. Das ersparte Copasallior auch, Malvenias Verstoß zu melden. Der Knotenmagier kam dem Wunsch umgehend nach, und die Herren von Pthor hatten keine Möglichkeit mehr, mit den Magiern in Verbindung zu treten. (Atlan 328)

Odin

Nachdem die Herren der FESTUNG gestürzt und von den Odinssöhnen abgelöst worden waren, stattete er ihnen einen offiziellen Besuch ab. Im Namen aller Magier versicherte er, ihnen bei ihrer Herrschaft nichts in den Weg legen zu wollen. Er musste ihnen aber versprechen, dass die Magier helfen würden, Odins Rückkehr in das Reich der Lebenden zu ermöglichen. (Atlan 348)

Da die Magier kein Interesse daran haben konnten, dass der echte Odin zurückkehrte, beschlossen sie, die ohnehin in der Barriere weilende Thalia mit einer Ganzkörpermaske sowie der nötigen Rüstung auszustatten und als falschen Odin in die FESTUNG zu schicken. Thalia sollte in dieser Maske ihren Brüdern helfen, den bisher eingeschlagenen Weg, der sich in erster Linie nur mit ihrem Machterhalt beschäftigte, zu verlassen, und zu würdigen Herrschern zu werden. Daher half Copasallior den Rebellen aus der Tronx-Kette dabei, Jarsynthias Liebesbann zu brechen, der dazu geführt hatte, dass sich Thalia rettungslos in Koratzo verliebt hatte. Danach maskierten sie sie und schickten sie in Zusammenarbeit mit Glyndiszorn, Breckonzorpf und Parlzassel als falschen Odin zu ihren Brüdern. Dabei wurde Copasallior gezwungen, eine von den Odinssöhnen ausgehende störende magische Energie auf die Oberfläche von Loors abzuleiten, womit der echte Odin wieder erschaffen wurde. (Atlan 356) Nur wenige Wochen später musste er erneut in der FESTUNG eingreifen, als der Wassermagier Tonkuhn den falschen Odin überführen wollte. Durch ihn wurde Tonkuhns Anschuldigung so absurd, dass sie niemand glaubte. Copasallior teleportierte mit ihm in die Nähe des Wachen Auges und nahm ihm dort seine magischen Fähigkeiten. (Atlan 358)

Der Ruf des Wächters

Als VONTHARA den Ruf des Wächters ausschickte, fiel auch der Weltenmagier sehr rasch in Tiefschlaf. In dieser Zeit ergriff das Budella die Flucht und versuchte, Copasallior sein Wissen zu rauben. Obwohl er wie scheintot herum lag, bewegte sich einer seiner sechs Arme und vertrieb damit das Budella. Danach kam Gofruun zu ihm und berührte ebendiese Hand, wodurch ein magischer Knoten entstand, in den beide versetzt wurden; dadurch erwachte Copasallior. Offenbar hatte Glyndiszorn bei einer passenden Gelegenheit dafür vorgesorgt, dass dem Oberhaupt der Magier kein Schaden zugefügt werden konnte. Der Weltenmagier gab Gofruun Anweisungen, wie er das Budella unschädlich machen konnte, und als das erledigt wurde, schickte er ihn in die FESTUNG, um nach dem Rechten zu sehen. Während dieser Zeit verblieb er im Knoten, da er ansonsten wieder in Tiefschlaf verfallen wäre. (Atlan 367)

Aufstand der Schwarzmagier

Doch diese Zuflucht wurde ihm zum Verhängnis, denn die Schwarzmagier kamen zuerst wieder zu sich, als der Ruf des Wächters deaktiviert wurde. Jarsynthia und Wortz schafften es gemeinsam, ihn aus diesem Knoten herauszuholen und zum Skatha-Hir zu bringen – dem Berg, an dem einst Kir-Ban sein Unwesen getrieben hatte. Dort gab es eine Kammer, in der jede magische Energie neutralisiert wurde, und dort wurde er eingesperrt. Kurz darauf brachten seine Gegner auch noch alle anderen positiv gesinnten Magier in dieses Gefängnis. (Atlan 373) Jarsynthia versuchte ihn mit Malvenia zu erpressen, doch seine Lebensgefährtin schlug sich scheinbar auf die Seite seiner Gegner. Nach längerer Gefangenschaft gelang ihnen durch eine glückliche Verkettung der Umstände, bei denen der Robotdiener Liwo, das Budella, Gofruun, Heix, Herr Leondagan und letztendlich Koratzo großen Anteil hatten, zu entkommen und die Schwarzmagier durch den Verbannungsstrahl zu schicken. Malvenia opferte sich dabei. (Atlan 374)

Das goldene Raumschiff

Danach nahm Copasallior mit einer kleinen Delegation von Magiern an den Krönungsfeierlichkeiten Atlans teil und versicherte ihm erneut, zum Wohle Pthors mit dem Arkoniden zusammenarbeiten zu wollen. Die Krönungszeremonie wurde unterbrochen, als Pthor im Korsallophur-Stau strandete, und Copasallior kehrte wieder in die Barriere zurück. (Atlan 376) Dort überlegte er sich gemeinsam mit Koratzo, wie sie Atlan am besten unterstützen konnten, und sie fanden eine Lösung. Sie kehrten zurück und erreichten Atlan, als dieser mit der BERSERKER in den Korsallophur-Stau vordringen wollte. Sie nahmen ihn mit sich und führten ihn in die Palamandiro-Schlucht. Hier mussten sie zuerst die zahlreichen Fallen beseitigen, die die Schlucht vor unliebsamen Gästen fernhalten sollte. Dann erreichten sie ihr Ziel: das goldene Raumschiff GOL'DHOR. Das intelligente Raumschiff ließ die drei an Bord, und nach einem kurzen Abstecher am Crallion und in der FESTUNG drangen sie in den Stau vor. (Atlan 386)

Nach kurzem Flug erreichten sie die Raumfestung Cornac, wo sie die gefangen genommenen Pthorer Balduur und Razamon vermuteten. Doch die Krolocs schleusten ihnen drei ihrer Artgenossen unter, die als Bombenträger umfunktioniert worden waren. (Atlan 386) Ehe sie etwas gegen sie unternehmen konnten, versetzte sie die GOL'DHOR nach Korsel. Dort trafen sie auf Allersheim, wurden von ihm jedoch besiegt. Der Konstruktionsmagier konnte alle magischen Fähigkeiten seiner Gegner bezwingen und führte sie in sein Schloss MODRANLÖK. Hier konnten sie sich ungestört umsehen, und nach einiger Zeit gelang es ihnen, mit einem Gleiter das Schloss zu verlassen, ehe es teilweise zerstört wurde - Allersheim hatte zu unvorsichtig an den Bombenträgern herumexperimentiert. (Atlan x387)

Nach einem Zwischenstopp auf Cornac reisten sie weiter durch den Yamarikar-Wirbel zur Lichtung der Eripäer, lasen Razamon und Balduur auf und kehrten mit ihnen nach Pthor zurück. (Atlan 387, Atlan 388) Hier hatte längst die Invasion der Krolocs begonnen, und Copasallior und Koratzo wurden in der Großen Barriere von Oth abgesetzt, wo sie den Kampf gegen die Arachnoiden koordinierten. Sein genauer Beitrag zur Abwehr ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass mehrmals ganze Spaccahgeschwader in der Barriere vernichtet wurden. (Atlan 389, Atlan 390)

Archiv des Schreckens

Viele Wochen später wurden er und Koratzo von Atlan mit der GOL'DHOR losgeschickt, um Informationen aus dem Archiv des Schreckens zu besorgen, damit sich Pthor gegen die Schwarze Galaxis wappnen konnte. Sie erreichten eine Mikrogalaxie, wo sie sich auf die Suche machten.

In einem merkwürdigen Sonnensystem (zwei Planeten bewegten sich auf der gleichen Bahn einander gegenüberliegend um die Sonne) fanden sie zahlreiche Raumforts, und eines davon suchten sie auf. Sie gaben sich als Bevollmächtigte aus der Schwarzen Galaxis aus, aber der Robotkommandant durchschaute den Trick. Koratzo konnte mit den Lauten der Vernichtung die mobilen Roboter der Station zerstören, und erhielt dann vom nun stark beeinträchtigten Computergehirn die Auskunft, dass auf beiden Planeten das Archiv lag. Außerdem ermöglichte es ihnen, dass sie von allen anderen Wachforts unbehelligt bleiben würden.

Sie flogen nach Carthillum, wo sie auf einem mit Raumschiffswracks übersäten Raumhafen landeten. Sisil und mehrere andere Carthiller hießen sie willkommen und führten sie bis zum Anbruch der Dunkelheit in der Stadt herum. Erst danach durften sie eine Kuppel betreten, in der sie Kontakt zum Archiv erhalten sollten. Doch dieser Kontakt entwickelte sich anders als geplant: ihnen wurde auf paramechanische Art ihre Erinnerung entrissen. Der erste Teil dieser Behandlung war harmlos, denn zuvor war ihr Gehirn mit Sinneseindrücken völlig überhäuft worden, als sie einen der Speicherkristalle des Archivs abspielten. Die Erinnerungsabsaugung nahm ihnen genau diese überzähligen Eindrücke. Bevor die zweite Behandlung beginnen konnte, übertrug Koratzo seine gesamte magische Energie an Copasallior, der sie beide aus der Kuppel teleportieren konnte.

Sie lernten einen »Leeren« namens Gophan kennen, der ihnen erzählte, dass das Archiv ihnen regelmäßig alle Erinnerungen raubte. Es musste also völlig gestört sein, und so flogen sie weiter nach Maranyes. (Atlan 397) Dieser Planet war von hektischer Bautätigkeit geprägt, und nachdem sie der Carthiller Werin zum Bauaufseher Kontertickel gebracht hatte, wurden sie als Fundamentspezialisten eingesetzt. Sie trafen auf Welewo, der die Bauaktivitäten heimlich sabotierte, und forschten weiter nach dem Archiv. Als sie ihr robotischer Begleiter Konvra erneut zu Welewo führte, wurden sie von ihm beschossen. Der Roboter, der einem Robotdiener aus Wolterhaven zum Verwechseln ähnlich sah, erwies sich gegen alle magischen Angriffe als immun, selbst gegen Koratzos entsetzlichen Laute der Vernichtung. Copasallior gelang es, ihn in die Tiefe zu stürzen, und später entdeckten sie tatsächlich eine Kontaktstelle zum Archiv.

Koratzo spielte einen Speicherkristall ab und bemerkte, dass auch dieses Archiv unbrauchbar geworden war. Zwischen den beiden Archiven auf Carthillum und Maranyes tobte ein Krieg, bei dem es letzterem gelungen war, erstes anzuzapfen und die gespeicherten Daten abzusaugen. Allerdings waren sie größer als der zur Verfügung stehende Speicherplatz. Daher hatten sich die Daten vermischt und waren wertlos geworden. Durch Koratzos Aktion erkannte auch das Maranyes-Archiv die Lage, und leitete die Selbstvernichtung ein. Die beiden Magier erreichten mit Welewo die GOL'DHOR, aber der Stimmenmagier erkannte, dass Welewo falsches Spiel trieb. Nachdem ihn Coratzo aus der Stadt teleportiert hatte, suchten sie nach einer Bombe, die der heimtückische Roboter an Bord geschmuggelt haben musste. Sie fanden sie und konnten sie beseitigen. Dann kehrten sie nach Pthor zurück – leider ohne ihren Auftrag erfolgreich erfüllt zu haben. (Atlan 398)

Die Scuddamoren

Als Pthor im Marantroner-Revier der Schwarzen Galaxis angekommen war, besetzten die Scuddamoren das Weltenfragment. Die Große Barriere von Oth wurde davor mit einem neuen, noch viel stärkeren magischen Knoten geschützt. Mehrere Kontaktversuche wurden abgeblockt, die Magier stellten sich einfach tot. Schließlich schickte Kommandant Atzbäll drei Organschiffe los, um die Barriere zu bombardieren. Außerhalb warteten aber Kennon, Koy, Kolphyr und Fenrir darauf, durch den Knoten gelassen zu werden. (Atlan 424) Der neue oberste Rat der Magier entschied, dass sie herein durften, und Glyndiszorn öffnete den dreien eine kleine Lücke in dem Moment, als das Bombardement begann. So konnten sie unbemerkt in die Barriere eindringen. (Atlan 429)

Copasallior holte sie nach einigen Stunden ab und brachte sie zum Crallion. Hier machte er ihnen klar, dass die Magier nicht offen gegen die Scuddamoren auftreten würden. Stattdessen schickte er Koratzo mit fünf seiner Freunde los, um Atlan zu finden. Diese Expedition kehrte nach mehreren Tagen erfolglos zurück. Während dieser Zeit ging Kennon den Magiern durch Fragen und Untersuchungen so sehr auf die Nerven, dass Copasallior schließlich gestattete, dass ihm der Knotenmagier einen Weg nach Säggallo öffnete. Durch einen weiteren Tunnel ließen sich Koratzo und Copasallior in die Nähe der FESTUNG bringen, um Informationen einzuholen. (Atlan 429)

Der Schwarzschock

Durch Opkul erfuhr Koratzo davon, dass sich der Neffe Chirmor Flog mit der PARZIER nach Pthor begeben hatte, und dem Tode näher war als dem Leben. Gemeinsam mit Copasallior begab er sich heimlich zum Landeort an der FESTUNG und lockte den Neffen heraus. Zusammen legten sie zuerst eine falsche Fährte, dann brachten sie ihn zum Großen Knoten. (Atlan 437)

Als sie ihn durch einen von Glyndiszorn geschaffenen Durchgang in die Barriere holen wollten, vermutete Koratzo eine Falle in der Ganzkörperprothese, in der der Neffe steckte, und sie ließen sie vor dem Knoten zurück. Aber die gegen die Magier gerichtete Waffe war der Neffe selbst, der vom Gersa-Predogg Achtpforg zuvor mit negativer Energie vollgepumpt worden war. Nachdem sie in der Barriere angekommen waren, entwich diese mit einem Schlag, und der Neffe fiel ins Koma. Koratzo und Copasallior hatten ihre magischen Sperren aktiviert, weshalb sie keinerlei Auswirkungen verspürten. Sie nannten diesen Energieausbruch Schwarzschock. (Atlan 440)

Dieser Schwarzschock verströmte sehr viel negative Energie im Land der Magier, und die Auswirkungen konnten bald ersehen werden. Sie begaben sich in die Tronx-Kette, wo sie Querllo dabei beobachten konnte, dass er ein Revier um sein Haus am Hang der Lichtwürfel errichtete, das sich ständig ausdehnte. Auch Antharia, die sonst immer verliebt in den Stimmenmagier war, wies sie brüsk ab, und als sie nicht sofort verschwanden, griff sie Koratzo an. Copasalliors Eingreifen war es zu verdanken, dass er nicht von Schlinggewächsen erdrosselt wurde. Auch alle anderen Magier erwiesen sich als negativ und herrschsüchtig. Da das neuralgische Zentrum in der ORSAPAYA lag, von der aus der Große Knoten gesteuert wurde, begaben sie sich zum Gnorden und stellten erleichtert fest, dass Glyndiszorn normal geblieben war. Und auch Parlzassel, der kurz danach eintraf. Kolviss jedoch nicht; der Traummagier griff die Unbeeinflussten mit seinen Kräften an, konnte aber in die Flucht geschlagen werden. Den vieren dämmerte, dass auf kurz oder lang alle Magier hier eintreffen und sie angreifen würden, und richteten sich auf eine Belagerung ein. (Atlan 440)

Als es soweit war, blieb Glyndiszorn in seinem Luftschiff, um den Knoten zu stabilisieren, während die anderen drei die Verteidigung unternahmen. Sie sahen sich zwar fast 200 Schwarzmagiern gegenüber, aber diese koordinierten ihre Angriffe nicht und konnten rasch dezimiert werden. Dabei übernahm es Parzassel mit Koratzos Unterstützung, die Reit- und Lasttiere der Angreifer gegen diese losgehen zu lassen, Koratzo selbst betäubte sie und Copasallior schleuderte sie in ein weit entferntes Tal. Kurz bevor die Bewohner aus der Tronx-Kette, die sich aus alter Tradition verbündet hatten, angriffen, hörte Koratzo dass Islar Hilfe benötigte. Sie war die fünfte Immune, und wollte dem Schwarzschock ein Ende bereiten, indem sie ein vom Bera Kolphyr entwickeltes Gerät perfektionierte. Aber der unter dem negativen Einfluss stehende Fenriswolf verhinderte, dass sie sich der Höhle näherte, in der die Maschine stand. Er unterrichtete seine Kampfgefährten, und Copasallior brachte den Tiermagier vor die Höhle. Wenige Minuten später gelang es der Gerätemagier, die Auswirkungen des Schwarzschocks umzukehren, und alle negativen Gefühle innerhalb der Barriere in das Gerät zu zwingen. (Atlan 440)

Der Allumfassende Friede

Die Maschine hatte aber viel zu gut gearbeitet, denn fortan war kein einziger Magier mehr zu negativen Gefühlen fähig. Sie ernährten sich nur noch von pflanzlichen Produkten und achteten selbst dabei noch darauf, die Pflanzen nicht zu verletzen. Ihre körperlichen Kräfte schwanden rasch dahin. Der Weltenmagier erkannte, dass Atlan, der in die Barriere eingelassen worden war, sich dem Crallion näherte. Als er mit Durdon kämpfte und als Sieger daraus hervorging, versetzte sich der Weltenmagier an den Schauplatz in den Dunklen Täler und beschuldigte den Arkoniden, das Töten genossen zu haben. Erst als sich Copasallior davon überzeugt hatte, dass das Tier an Schwäche mangels Nahrung gestorben war, holte er den König von Atlantis von der Felsspitze zurück, auf die er ihn für die Dauer seiner Untersuchungen verbannt hatte. Während sie sprachen, setzte sich ein Morrig auf seinen Hals, biss eine schmerzhafte Wunde und legte seine Eier in seinen Körper. Mit keiner instinktiven Abwehrbewegung hinderte er das hummelähnliche Insekt daran. (Atlan 441)

Er brachte Atlan zum Crallion und rief auch alle anderen Magier dorthin. Gemeinsam bedrängten sie Atlen, den Allumfassenden Frieden über Pthor zu verbreiten. Koratzo erkannte, dass der Arkonide nur ein Lippenbekenntnis machte, und informierte die anderen. Als sie sich – Friedfertigkeit hin oder her – auf Atlan stürzen wollten, brachte Copasallior ihn zu jener Höhle, in der Kolphyrs Gerät stand. Der Dimensionsforscher veränderte die Einstellungen daran, und der Effekt des Allumfassenden Friedens wurde wieder aufgehoben. Alle Magier wurden wieder negativ, diesmal auch Copasallior. Er, Koratzo und Glyndiszorn trafen kurz darauf am Ort des Geschehens ein, und akzeptierten die Forderungen des soeben gestärkt aus dem Koma erwachten Neffen, ihm ein kleines magisches Lebenserhaltungssystem zu liefern. Auf seine weiteren Forderungen gingen die drei mächtigsten Magier der Barriere vorerst ein und schickten Atlan wieder aus der Barriere; jedoch schmiedete jeder seine Pläne, wie er in Zukunft Pthor beherrschen konnte. (Atlan 441)

Quellen

Atlan 327, Atlan 328, Atlan 348, Atlan 356, Atlan 358, Atlan 367, Atlan 373, Atlan 374, Atlan 376, Atlan 386, Atlan 387, Atlan 388, Atlan 389, Atlan 390, Atlan 397, Atlan 398, Atlan 424, Atlan 429, Atlan 437, Atlan 440, Atlan 441