Crozeiren

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Das Volk der Crozeiren war bis vor etwa 3,5 Millionen Jahren ein Hilfsvolk der Kosmokraten und bis vor 2,8 Millionen Jahren die unangefochtene Macht in der Galaxie Pooryga. Zu dieser Zeit starben sie auch aus. Ihre Heimatwelt war Crozeiro.

Erscheinungsbild

Zu den Zeiten, als die Crozeiren noch den Kosmokraten dienten, waren sie etwa 1,70 m große Humanoide, manchmal mit durchaus muskulöser Statur. Nachdem die Streiter gegen das GESETZ besiegt worden waren, setzte durch Dekadenz eine körperliche Degeneration ein. Zuletzt waren die Crozeiren nur mehr 1,50 m groß, dabei von schwachem Körperbau und geringer Fitness.

Paragabe

Das Volk der Crozeiren besitzt eine gemeinsame Geisteskraft, die Menta genannt wird. Es handelt sich dabei um einen Pool an roher Psi-Kraft, der solange ungenutzt bleibt, wie die Menta-Quote unterhalb eines gewissen Werts bleibt. Übersteigt der Menta-Anteil pro Person diesen Wert, so brechen die Psi-Fähigkeiten durch und die Crozeiren verwandeln sich in gewissenlose Mörder mit gewaltigen Parakräften. Als die Crozeiren gegen die Streiter kämpften, lag die kritische Bevölkerungszahl bei etwa 10.000 Individuen. Bei der letzten Generation, unter Prinzregent Samaho, war die kritische Bevölkerungszahl EINE Person. So wie die Crozeiren körperlich degenerierten, so wuchs ihre psychische Stärke.

Als Folge eines großangelegten Genetikprogramms gibt es immer noch genetische Verwandte der Crozeiren in Dommrath: die Seelenquell. Sie haben offensichtlich ein eigenes Menta entwickelt, noch bevor die restlichen Crozeiren kollektiven Selbstmord begingen. Rein äußerlich haben die Seelenquell mit den Crozeiren nichts gemein, abgesehen davon, dass es Humanoide sind.

Verschiedene Wissenschaftler der Ritter von Dommrath haben bezüglich des Mentas eine Theorie entwickelt: Demnach waren die frühen Crozeiren eine Art Seelenvampire, die ihr Menta vergrößern konnten. Bei den späteren Generationen verkümmerte diese Fähigkeit und die Menta-Menge blieb konstant. Bezüglich der Seelenquell ist den Wissenschaftlern aufgefallen, dass ihre Gesamtpopulation in Dommrath niemals 50.000 Personen überschreitet.

Geschichte

Vor etwa 3,5 Millionen Jahren kämpften die Crozeiren in Pooryga gegen die Streiter gegen das Gesetz. Sie wurden aber immer wieder geschlagen und ihr Volk an den Rand der Vernichtung gedrängt. Als ihre Bevölkerungszahl unter 10.000 Personen sank, verwandelten sich die Crozeiren in machtgewaltige Monstren. Sie vertrieben zwar die Streiter aus Pooryga, doch sie konnten ihren Blutrausch nicht mehr willentlich beenden. Ein Jahrhundert lang wüteten sie in Pooryga, angeführt von 24 Feldherren. Ein Jahrhundert ohne Gnade und ohne Freude. Dann stieg ihre Bevölkerungszahl über 10.000 und sie verloren ihre Kräfte.

Als die Feldherren begriffen, was sie getan hatten, beschlossen sie, auf ewig Buße zu tun. Mit dem letzten Rest ihrer Menta-Kräfte verwandelten sie sich in Stein. Als Torr, als Mörder, würden sie bis zum Ende aller Tage, nicht tot und nicht lebendig, ein Zeichen setzen. Und so standen sie Jahrtausende lang im Kloster von Dru.

Inzwischen wollten die restlichen Crozeiren ihre Galaxie in einen Hort des Friedens und der Stabilität verwandeln. Um einen weiteren Übergriff wie den der Streiter trafen sie mehrere Maßnahmen: Über ganz Pooryga wurden Wachsatelliten verteilt und schlagkräftige Robotflotten in Stellung gebracht, die Konflikte nötigenfalls gewaltsam beenden sollten. Es gab sogar Pläne für ein galaxisumspannendes Transmitternetz, die aus technischen Gründen aber nie verwirklicht wurden. Gefangen in ihrer Dekadenz, ihren höfischen Ritualen, ihrem selbstverliebten Prunk und den schönen Künsten degenerierten die Crozeiren körperlich immer mehr. Der letzte Kronprinz Samaho hatte erst mit vier Jahren genug Körperkraft, um alleine zu laufen.

Kronprinz Samaho wurde vor etwa 2,8 Millionen Jahren geboren. Er sollte zum Totengräber seines Volkes werden. Als sein Vater starb, wollte er sich im Kloster von Dru nach alter Tradition vom Crozeirenzwilling krönen lassen. Dieser verweigerte aber die Krönung mit den Worten, er wolle den Mörder seines Volkes nicht auch noch ehren. Von dieser Prophezeiung schockiert, beschloss Samaho den Crozeirenzwilling und die versteinerten Torr zu töten und die ganze Sache zu vertuschen. Fortan regierte er als Prinzregent.

Eine seiner ersten Amtshandlungen war der Aufbau eines GenOps-Programms, um die nächsten Generationen crozeirischer Kinder mit mehr Muskelmasse und mehr Initiative auszustatten. Die Wirkung blieb jedoch gering.

Während seines Regnums meldeten die Späher in der Nachbargalaxie Kohagen-Pasmereix ungewöhnliche Gravitationsanomalien. Samaho beschloss, nur mit seinem Leibdiener Karvencehl als Begleitung nach Kohagen-Pasmereix zu fliegen. Nach der Bergung eines Überlebenden entging er knapp einem Angriff eines Chaotenders, nur um von der Kosmischen Fabrik MATERIA gerettet zu werden. Von diesem Augenblick an hatte Samaho nur noch einen Wunsch: er wollte MATERIA kommandieren.

Einige Jahre später gingen in Pooryga Gerüchte um, im Galaxisinneren rekrutiere ein Kosmokratendiener außergewöhnliche Lebewesen. Samaho reiste sofort hin, wurde von Cairol aber abgewiesen, da er keine Macht besäße.

Mehrere Weltenläufe später wurde wieder das Auftauchen von Cairols Walze gemeldet. Nun erinnerte sich Samaho des Mentas. Er befahl sein gesamtes Volk zu sich und befahl, ihm Gomberach (Selbstmord) zu begehen. So gerüstet trat er ein zweites Mal vor Cairol und wurde nun akzeptiert.

Die Völker Poorygas waren nun aus der Oberaufsicht der Crozeiren entlassen und begannen sofort mit ihrem Konkurrenzkampf. Dieser artete rasch zu einem galaxisweiten Krieg aus und tobte fast zwei Millionen Jahre lang, bis die Kimbaner bzw. die Ritter von Dommrath die Lage stabilisiert hatten.

In der Gegenwart gibt es in Dommrath keine Hinweise auf die Crozeiren mehr. Nur das Crozeiro-System, der Archivplanet Mthiesen III und das Volk der Seelenquell als genetische Abkömmlinge der Crozeiren, die aber ihre Herkunft nicht kennen, sind noch geblieben.

Quellen

PR 1987, PR 1988, PR 2069, PR 2070