DORIFER-Kapsel

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Die DORIFER-Kapseln waren kleine Einmann-Raumschiffe. (PR 1318)

Jeder Gänger des Netzes besaß seine eigene Kapsel, die es ihm erlaubte, in das Kosmonukleotid DORIFER einzufliegen und dort zu navigieren. Eine Ausnahme bildete Salaam Siin, der als erster Netzgänger auf eine eigene Kapsel verzichtete. (PR 1328)

Die DORIFER-Kapsel eines anderen Netzgängers ohne dessen Einladung zu betreten, galt als Affront. (PR 1318)

Technische Daten: DORIFER-Kapsel
Größe: Länge 15 m, Breite 8 m, max. Höhe 5 m (PR 1335 – RZ)
Aufbau: ellipsoid (PR 1335 – RZ)
Bordrechner: Psionik (PR 1318)
(Syntron laut PR-TB 348, Kap. 2)
Unterlichtantrieb: Außenstrom-Gravojet, Pulsator-Antrieb (PR 1335 – RZ)
Beschleunigung: 1395 km/s2 (PR 1335 – RZ)
Überlichtantrieb: ENERPSI-Triebwerk (PR 1335 – RZ)
Überlichtfaktor: 836 Mio. (PR 1335 – RZ)
Energieversorgung: Hyperraumzapfer (PR 1335 – RZ)
Besonderheiten: Pilot benötigt den psionischen Imprint (PR 1335 – RZ)
Besatzung: Pilot und 1–2 Passagiere (PR 1335 – RZ)
Abbildung
Risszeichnung: »DORIFER-KAPSEL« (PR 1335) von André Höller

Technische Daten

Die Kapseln waren das Produkt hochstehender querionischer Technik und eigens dafür entwickelt, durch das DORIFER-Tor in das Kosmonukleotid einzudringen. Neben den Apparaturen für die Bewegung und Navigation im Inneren DORIFERS verfügten sie über Enerpsi-Triebwerke für den Flug durch das Psionische Netz sowie eine Psionik mit einer autarken, synthetischen Intelligenz. (PR 1318, PR 1335 – Risszeichnung)

Anmerkung: Laut PR-TB 348, Kap. 2 ist der Bordrechner ein Syntron.

Die DORIFER-Kapseln benötigten nur einen Piloten. Das mit dem psionischen Imprint ausgestattete Bewusstsein des Netzgängers interagierte mit dem psionischen Kontroll- und Antriebssystem und erlaubte so die gedankliche Steuerung des Fahrzeugs, ohne die eigene Individualität zu verlieren. Es gab keine Steuergeräte, ein Bildschirm wurde nur auf Anfrage projiziert. Kommandos wurden verbal oder mental erteilt. Dank dieses Mentalbetriebs – auf den sich weitere Fahrgäste unter Umständen störend auswirkten – konnte sich der Netzgänger im Inneren DORIFERS so zielsicher orientieren wie ansonsten nur die Querionen, die dafür allerdings keine DORIFER-Kapsel benötigten. (PR 1318, PR 1335 – Risszeichnung)

Eine etwaige Mentalstabilisierung war kein Hindernis für den Mentalbetrieb. (PR 1318)

Es bestand aber auch die Möglichkeit, das Schiff mit der Hand zu steuern.

Die DORIFER-Kapseln waren ellipsoid, ähnlich einem flachgedrückten Ei, fünfzehn Meter lang und mittschiffs acht Meter breit. Die Hülle bestand aus hellgrauem Metall ohne Vorsprünge, Ecken und Kanten. Die transparente Bugspitze gab einen Sichtwinkel von mehr als 180° frei. Eine Luke in der Seitenwandung führte durch eine kleine Schleuse in die Pilotenkanzel, die nebst dem Gliedersessel mit allerlei Technik vollgestopft war und daher kaum Bewegungsfreiheit ließ. Im Hintergrund des Raumes befand sich dicht unter der Decke ein kleiner Verschlag, zu dem ein Antigravfeld hinaufführte. Dieses Oberdeck enthielt das Schlafquartier des Fahrgastes. (PR 1300, PR 1318)

Ein Automat in der Pilotenkanzel lieferte Nahrung und Getränke. (PR-TB 348)

Jede Kapsel war mit medo- und psychotechnischen Hilfsmitteln ausgestattet, die speziell auf den jeweiligen Besitzer abgestimmt waren, ebenso wie das Interieur.

Einsatzregeln

Die Einsatzpläne für die Inspektionsflüge in das Innere DORIFERS wurden nach unergründlichen Maßgaben von den Querionen aufgestellt – sie bestimmten also, wer wann flog. Änderungen waren nur nach Rücksprache erlaubt. Die Eigenintelligenz des Bordrechners folgte normalerweise den von den Querionen erlassenen Anordnungen. (PR-TB 348)

Als verschollen galt, wer länger als sieben Tage nicht zurückkehrte. (PR-TB 348)

Die DORIFER-Kapseln kehrten dagegen nach einer gewissen Zeit immer zurück, ohne ihre Fahrgäste. (PR-TB 348)

Bekannte DORIFER-Kapseln

Geschichte

Die Kapseln waren das Werk querionischer Ingenieurskunst. Sie wurden von den Gängern des Netzes eingesetzt, um im Inneren von DORIFER operieren zu können. Trotz der hochstehenden Technik war das Navigieren im Kosmonukleotid nicht ungefährlich. Über die Jahrtausende gab es mehr als zwei Dutzend Gänger des Netzes, die von Forschungsflügen in das Innere DORIFERS nicht mehr zurückkehrten. Rettungsmissionen verliefen stets ergebnislos. Man einigte sich daher, die in DORIFER verschollenen Netzgänger sich selbst zu überlassen und grundsätzlich nur noch denen Zugang zu gewähren, die über ausreichend Erfahrung – mindestens fünf Jahre – und eine starke psychische Kondition verfügten. (PR 1300, PR 1318, PR 1335 – Risszeichnung)

Atlan unternahm mit seiner DORIFER-Kapsel NARU mehrere Vorstöße in das Innere DORIFERS, den ersten zusammen mit Jen Salik bereits im Oktober 430 NGZ, kurz nachdem die aus der Milchstraße und der Lokalen Gruppe verbannten Ritter der Tiefe den Netzgängern beigetreten waren. (PR 1300)

Anmerkung: Gemäß PR 1318, Kap. 1 fand Atlans erster Besuch im Inneren DORIFERS erst 435/436 NGZ statt. Siehe dazu auch Autorenfehler: Zeitangaben.

Weitere Forschungsflüge folgten gegen Ende 445 NGZ und März/April 446 NGZ mit Perry Rhodans Tochter Eirene. (PR 1300, PR 1318)

Anfang Dezember 446 NGZ meldete DORIFER-Station den Netzgänger Obeah als vermisst. Gegen alle Regeln der Organisation plante Fellmer Lloyd eine Rettungsmission, musste aber feststellen, dass DORIFER-Tor unpassierbar war – ein bislang einmaliger Vorfall. Der Flammenkranz hatte sich geschlossen. In der Folgezeit öffnete und schloss sich das Tor immer wieder in unberechenbaren Abständen. Während einer der Öffnungsphasen ortete Lloyd zufällig Obeahs DORIFER-Kapsel und konnte ihn nach Sabhal abschleppen. (PR 1348)

Perry Rhodan hielt sich mit seiner Kapsel LEDA gerade in DORIFER auf, als am 31. Januar 447 NGZ die spontane Deflagration des gesamten Parataus im Tarkanium eine psionische Katastrophe auslöste, die auf DORIFER durchschlug. So erreichte er das Universum Tarkan. (PR 1349, PR 1350)

Nach dem DORIFER-Schock lösten sich die Kapseln einfach auf und verschwanden, wie der in einem Stasisfeld gefangene Tarkan-Verband feststellen musste.

Risszeichnung

Quellen