Daila

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Die Daila sind ein Volk aus der Galaxie Manam-Turu. Ihr Ursprungsplanet ist Aklard im Suuma-System.

Erscheinungsbild

Daila sind Humanoide. Die einzigen äußerlichen Unterschiede zu den Lemurer-Nachkommen bestehen in den silbrigen Fingernägeln sowie den blauweiß gefärbten Augäpfeln, die aber nur dann erkennbar sind, wenn sie die Augen weit aufreißen (z. B. bei Erstaunen oder Entsetzen). Ihre Augen sind leicht schräg gestellt, womit sie den Ostasiaten Terras stark ähneln. (Atlan 700)

Charakterisierung

Die Daila sind ein friedfertiges Volk. Bei ihnen gibt es keine lebenslange Partnerschaft zwischen Mann und Frau, sondern wechselnde Beziehungen. Somit ist auch die Familie im herkömmlichen Sinn unbekannt. (Atlan 700)

Im Grunde genommen gehen die Daila Auseinandersetzungen gewöhnlich aus dem Weg. Es gibt keinen militärischen Arm in der Gesellschaftsstruktur dieses Volkes. Daher war es den Mitgliedsvölkern des Neuen Konzils, den Ligriden und Hyptons, nicht schwer gefallen, Aklard zu besetzen. (Atlan 714)

Steckt ein Daila den Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger, hat diese Geste die Bedeutung, dass alles auf der Kippe steht, oder im Sprachgebrauch der Daila »zwischen Glut und Asche mitten im aufsteigenden Rauch«. (Atlan 753)

Als Zeichen der Freundschaft und Hochachtung gilt das Auflegen von Daumen und Zeigefinger auf die Schlüsselbeine. (Atlan 753)

Bekannte Daila

Raumschiffe

Die Daila sind ein raumfahrendes Volk. Neben Kugelraumern gibt es beispielsweise auch Forschungsschiffe und andere Einheiten mit unterschiedlichsten Konstruktionsmerkmalen. Eine bevorzugte Bauweise kann somit nicht bestimmt werden.

Bekannte Raumschiffe

Geschichte

Die Daila haben immer wieder parabegabte Personen hervorgebracht. Damit hat das Volk schlechte Erfahrungen gemacht, es kam zu blutigen Auseinandersetzungen, bei denen die Mutanten verfolgt und getötet wurden. Später, als sie die entsprechende Reife entwickelt hatten, haben diese Hinrichtungen und Morde aufgehört. Die Parabegabten wurden nunmehr zu Familien vereinigt. Die Fähigkeit, Paragaben zu entwickeln, war vererbbar. Sobald diese Familien eine bestimmte Größe erreicht hatten, wurde ihnen ein Raumschiff zur Verfügung gestellt und sie wurden von Aklard verbannt. Diese Verbannten irrten dann auf der Suche nach einer neuen Heimat in Manam-Turu umher. Die Offiziellen auf Aklard haben nie wieder von ihnen gehört, es ist aber ab und zu vorgekommen, dass Raumfahrer per Zufall Verbannte entdeckten (die man jedoch in Ruhe ließ). (Atlan 700)

Aklard, der Heimatplanet der Daila, wurde von den Naldrynnen langsam aber sicher in den wirtschaftlichen Abgrund geführt. Die Daila fanden heraus, dass die Ligriden die Auftraggeber der Grünpelze waren. Als sich die Naldrynnen von Aklard zurückzuziehen begannen, konnten die Daila einige hundert von ihnen als Geiseln nehmen. Die Ligriden unter dem Befehl Ghorzas schlugen zu früh zu, denn die Wirtschaft des Planeten war noch gar nicht ganz zerstört worden. Sie übernahmen das Kommando auf Aklard. Den Daila blieb jedoch genügend Zeit, um Widerstandsgruppen zu bilden. (Atlan 713)

Im April des Jahres 3819 vollführten Atlan und Chipol mit ihrem kleinen Raumschiff auf Aklard eine Bruchlandung. Das Beiboot war von einem ligridischen Schiff abgeschossen worden. Ghorza ließ eine Suchaktion anrollen. Es gelang ihnen, über die Rebellengruppe von Kyrkodh und den Käsehändler Schirtuboh Kontakt mit Urlysh, einem Mitglied der ehemaligen Regierung, aufzunehmen. So wurde es den beiden ermöglicht, mit der GHYLTIROON Aklard zu verlassen, damit sie damit die Verbannten suchen und um Hilfe für ihre Heimat bitten konnten. (Atlan 713)

Der Oberste Rat Aksuum machte sich mit der GUNDBAD AKLYS ebenfalls auf den Weg, um nach den Verbannten zu suchen. Auf dem Planeten Pultar kam es zum Zusammentreffen mit den Mutanten, die sich nach Verhandlungen bereit erklärten, Aklard zu helfen. Die Flotte der Verbannten sammelte sich und machte sich auf den Weg zur Heimatwelt der Daila. (Atlan 719)

Auf dem Planeten Aklard erlitten die Ligriden eine empfindliche Niederlage. Sie waren gezwungen, den Planeten zu räumen. Die ligridischen Raumschiffe zogen sich an den Rand des Suuma-Systems zurück, wurden jedoch dort von Traykon-Schiffen angegriffen. (Atlan 753)

Weißwert bot den Hyptons im Quellenbunker an, sie in Sicherheit zu bringen. Die Konzilsjäger drangen in die Unterkunft der Hyptons ein. Noch bevor sie die Fledermauswesen in ihre Gewalt bringen konnten, traf Weißwert ein. Die Decke der Halle stürzte ein und die Hyptons wurden in die Höhe gezogen. Einige von ihnen wurden von Gesteinstrümmern getroffen und stürzten in die Tiefe und in den Tod. Der Traktorstrahl transportierte die Quellenplaner in die LJAKJAR. (Atlan 753)

Im Jahre 3820 wurden auf Aklard die telepathischen Hilferufe Jokperts empfangen, der auf dem Planeten Cairon in große Schwierigkeiten geraten war. Die Daila entsendeten eine kampfstarke Flotte, die in den äußeren Zonen der Atmosphäre Cairons aus dem Linearraum kam und sofort die Kaytaber angriff. Drei Traykon-Schiffe wurden zerstört. EVOLO unterstützte punktuell seine Streitkräfte. Die LJAKJAR tauchte im Kampfgetümmel auf und überbrachte die Nachricht von einem Angriff der Hyptons auf das Psionische Tor. Dies verhinderte eine Niederlage und Versklavung der Bathrer. EVOLO und seine verbliebene Flotte zogen sich in das Ukenzia-System zurück. (Atlan 765)

Die KLINSANTHOR landete mit den dailanischen Einheiten nahe Bakholom. Die Bathrer schlossen mit den Daila ein Bündnis gegen EVOLO. (Atlan 765)

Als der Ikuser Promettan mit seiner Familie auf Aklard eintraf und um Schutz ersuchte, brachte er Informationen über EVOLO mit. Die Entität war gezwungen, das Psionische Tor aufzusuchen. Die darin erfolgende Stabilisierung EVOLOS würde in immer kürzeren Zeitabständen notwendig sein. Atlan wurde über Funk informiert. Der Arkonide sah den Zeitpunkt für gekommen, nun wirksam gegen EVOLO vorgehen zu können. Er wollte das Psionische Tor zerstören. Die Daila setzten daraufhin eine schlagkräftige Flotte als Unterstützung in Marsch. (Atlan 775)

Herub Ghoran bezog mit seiner Flotte eine Position nur 44 Lichtjahre vom Ukenzia-System entfernt. Die Daila hatten 48 Kampfschiffe und 212 Transporter bereitgestellt. Außerdem nahm ein Spezialkommando aus Hypno-Mutanten an dem Einsatz teil, das aktiv werden sollte, sollten sich die von den Hyptons und EVOLO beeinflussten Ikuser gegen die Daila stellen. (Atlan 776)

Am 14. Mai 3820 begann die Aktion gegen das Psionische Tor. Die TZUKU-PZAN durchkreuzte den Vorstoß der Daila. Den Hyptons gelang es, im Psionischen Tor einen unlöschbaren Atombrand zu legen, der zur völligen Zerstörung des Tores führte. Die Ikuser wurden an Bord der Transportschiffe genommen und die Flotte formierte sich zum Abflug nach Aklard. (Atlan 776)

Im Juni 3820 beobachteten dailanische Aufklärer die Verbände der Hyptons, die sich am Rand Manam-Turus aufhielten, untätig und drohend. Auf Aklard aufgefangene Funksprüche sagten aus, dass die Krelquotten und die Bathrer keine Chance sahen, gegen die Übermacht der Hyptons etwas auszurichten. Daher würden sie den Daila nicht helfen. (Atlan 782)

Die mehr als 5000 Kampfschiffe der Hyptons bildeten fünf Angriffskeile, die mit mäßiger Geschwindigkeit in das Zentrum von Manam-Turu vorstießen. Der mittlere Teil umfasste rund 800 Schiffe, deren Flugrichtung direkt auf Aklard zeigte. Fliehende Raumschiffe der Daila wurden von einzelnen Kampfschiffen verfolgt. 280 Raumschiffe der Daila stellten sich den Hyptons entgegen. (Atlan 782)

Die Flotten der Hyptons drängten die Daila-Schiffe im System der Sonne Hasdarth zusammen. Der Funk und die positronischen Einrichtungen der mehr als 100.000 Einheiten starken Daila-Flotte waren durch einen Hypermagnetischen Puls schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Die großen Kampfschiffe waren nur noch bedingt einsatzfähig, die Besatzungen der mittleren und kleinen Schiffe verfügten nur über geringe Kampferfahrung und die Bewaffnung der Handelsschiffe war nur äußerst gering. Der Rest setzte sich aus Yachten, Privatraumschiffen, Transportern und Erzfrachtern zusammen. (Atlan 784)

Diesen Schiffen stand die gesamte Invasionsflotte der Hyptons gegenüber, bestehend aus mehr als 6000 schweren und schwersten Einheiten, die von unzähligen kleinen Aufklärern und Erkundern begleitet wurden. Diese Schiffe näherten sich langsam den Daila. Den dailanischen Kommandanten war es nicht mehr möglich, sich durch Sprünge durch den Hyperraum in Sicherheit zu bringen, da die Flugstrecke zur Erreichung der notwendigen Geschwindigkeit von den Hyptons abgeschnitten wurde. Auffallend war, dass kampfunfähige Schiffe, Beiboote und Wracks von den Hyptons nicht bedrängt wurden, sondern durch deren Reihen treiben konnten. Die Hyptons umschlossen die Flotte des Gegners wie ein Netz. Dabei bildeten die großen Kampfschiffe die Knotenpunkte des Netzes, während die Aufklärer und Erkunder den Raum zwischen den Knoten abschirmten. Das Netz wurde immer enger zusammengezogen. (Atlan 784)

Es war noch kein Schuss gefallen, als eines der Raumschiffe verschwand. Eine weitere Flotte erschien in diesem System. Mehrere Daila-Schiffe wurden zerstört. Die neu angekommenen Schiffe gruppierten sich zu den Hypton-Einheiten. Schimmernde Fäden breiteten sich zwischen diesen Schiffen aus. Die Hyptons wendeten sich gegen die Neuankömmlinge. Die Daila stießen sofort in die Lücken der Umklammerung vor. Ein weißlicher Nebel bildete sich, raste auf die Hypton-Schiffe zu und drang in diese ein. Die großen Einheiten, in die der Nebel eingesickert war, verschwanden. Die neu angekommenen Schiffe – es handelte sich um Traykon-Schiffe – stießen in die Lücken hinein und rissen sie weiter auf. Der Nebel zerstörte immer mehr der schweren Hypton-Kampfschiffe. Der weiße Nebel wuchs zu einem gewaltigen lebenden psionischen Sturm heran. Was der Nebel übrig ließ, wurde von den Traykon-Schiffen bekämpft. Der Psi-Sturm war EVOLO, der überall in Manam-Turu blitzartig zuschlug. Die Robotarmada der Hyptons wurde in nur wenigen Stunden von EVOLO und den Traykon-Schiffen vernichtend geschlagen. Das nächste Ziel waren die von den Hyptons besetzten Planeten. Die Reste der Hypton-Flotte wurden von den Daila in teils verlustreichen Gefechten vollkommen aufgerieben. (Atlan 784)

Rawanor und Cairon konnten befreit werden. Eine Flotte der Daila zerstörte in Zusammenarbeit mit Traykon-Schiffen eine Hypton-Flotte, die den Planeten Cirgro zum Ziel hatte. Die leicht anzumessenden Explosionen der Hypton-Raumer machten deutlich, dass die Fledermauswesen eine ganze Reihe von Völkern in Manam-Turu neu entdeckt hatten, die bisher nicht bekannt gewesen waren. Merkwürdig war jedoch, dass EVOLO all diese Welten zu kennen schien. (Atlan 784)

Quellen

Atlan 700, Atlan 713, Atlan 719, Atlan 720, Atlan 751, Atlan 753, Atlan 765, Atlan 775, Atlan 784