Darbeck

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Darbeck war ein Arkonide und eine Tarnidentität des Kristallprinzen Atlan.

Erscheinungsbild

Er trug Lederkleidung, die an den Unterarmen, Beinen und Füßen mit Schnallen und Riemen versehen war. Sein Haar war zu Zöpfen geflochten, die Haut braungebrannt. (Atlan 266)

Für die Teilnahme an den Amnestie-KAYMUURTES wurde sein Aussehen verändert. Kein Haar zierte nun seinen Kopf, die Haut behielt ihren von der Sonne hervorgerufenen Farbton. Die Wangen über dem Doppelkinn waren eingefallen. (Atlan 277)

Geschichte

Ein verwegener Plan

Im Jahre 10.499 da Ark waren Darbeck und Metran mit der VARIHJA und 17 weiteren Männern unterwegs, um auf dem Planeten Whark das Registrierungsbüro für die KAYMUURTES aufzusuchen. Darbeck wollte an den Spielen der Amnestie-KAYMUURTES teilnehmen, um so seinen Weg nach Arkon zu finden. Darbeck war als Händlergehilfe Metrans unterwegs. Sein Spezialgebiet waren Waffen aller Art.

In Innsweier errichten sie einen Verkaufsstand, von dem aus sie das Registrierungsbüro für die Anmeldung zur KAYMUURTES beobachten konnten. Gleichzeitig arbeiteten sie Pläne aus, wie sie das Karteigerät in ihre Hände bekommen konnten, um es zu manipulieren. Dabei wurden sie von Berge Clingdahr argwöhnisch beobachtet.

Kreya Sancin und ihre Ganovengruppe machten mit ihrem Einbruch in das Anmeldebüro die Möglichkeit zunichte, die Karteimaschine zu manipulieren, da Berge Clingdahr und seine Polizisten nun aufgeschreckt waren. Beim Haus Scholc Barghors trafen Darbeck und Metran erneut auf Kreya Sancin. Während Metran sich um den schwerverletzten Stayn kümmerte, beluden Kreya und Darbeck einen Gleiter mit der Beute und Ausrüstungsgegenständen. Die beiden Fahrzeuge flogen zu dem von Scholc Barghor vorbereiteten Versteck. (Atlan 266)

Als sie Zeit fanden, die Beute zu sichten, entdeckten Darbeck und Metran die Karteimaschine. An den vielen Chronners und den anderen erbeuteten Stücken hatten die beiden Männer keinerlei Interesse. Dann begann sich der Tr'crahl anth Harck zu bewegen. Das Grollen steigerte sich zu einer infernalischen Geräuschkulisse. Teile des Stollens stürzten ein. Die beiden Gleiter wurden zermalmt, der Eingang in die Mine verschüttet. Es blieb nur der Weg tiefer in den Berg hinein. Dort stießen sie auf die Hinterlassenschaften einer unbekannten Zivilisation, die schon vor langer Zeit nach den Schätzen des Berges gesucht hatten. Eine Gesteinswand war von dem Mineral der Träume durchsetzt. Eine auf einem Stahlseil befestigte Gondel wurde als Transporteinrichtung benutzt. Zunächst schob Darbeck das Gefährt durch einen hohen Stollen. Sie mussten eine Zone durchqueren, in der Gas für psychedelische Krämpfe und Halluzinationen sorgten. Nun war die Reihe an Scholc, die Gondel zu schieben. Als das Gefährt ruckartig stehen blieb, prallte der Minenschüler mit dem Kopf gegen die Außenwand der Gondel, die aus den Führungsrollen sprang und in einen unterirdischen Fluss stürzte. Scholc Barghor ging unter und verschwand. Der Fluss beförderte die Gondel in den Erzemumiun-Krater. Schüler der Innsweier-Arkon-Minenschule holten die Gondel ans Ufer. Ihre Geschichte von Prospektoren, die im Berginnern auf der Suche nach dem Mineral der Träume gewesen waren, geriet ins Wanken, als die Leiche Scholc Barghors angetrieben wurde. Haythe Pohms Misstrauen konnte einigermaßen besänftigt werden, als ihm Kreya Sancin eine Geschichte erzählte, in der Scholc die schöne Arkonidin in den Berg hinein verfolgt hatte. Pohm brachte sie mit Jemmico zusammen, der mit ihnen aufbrach, um die Lagerstätte des Minerals der Träume zu erreichen. Kurz vor Erreichen des Ziels stürzte Jemmico in einen tiefen Schacht. Darbeck, Metran und Haythe Pohm kehrten nun in Kenntnis des Zugangsweges zur Abbaustelle an die Oberfläche Wharks zurück. Gemäß seinem Versprechen flog Haythe Pohm mit Darbeck und Metran am nächsten Morgen zum Raumhafen und setzte die beiden Männer vor der Schleuse der VARIHJA ab.

Mit der Karteimaschine konnten rasch zwei Karteikärtchen hergestellt werden, die die Daten von Darbeck und Metran enthielten. Nach getaner Arbeit wurde die Maschine zur Minenuniversität gebracht und unter einem geparkten Gleiter versteckt, wo sie von den Polizisten Berge Clingdahrs entdeckt werden sollte.

Darbeck und Metran holten Kreya Sancin aus ihrem Versteck und forderten die Rückgabe des Geldes. Als Gegenleistung bot Darbeck an, das Mädchen mitzunehmen. Doch Kreya entschied sich anders und wollte lieber untertauchen. Metran paralysierte die junge Frau. Sie wurde mitsamt dem Geldsack im Gleiter versteckt. Darbeck setzte die Ladung in Brand und flog auf die Wachposten zu, die den Raumhafen von Innsweier abriegelten. Die Polizisten halfen den Brand zu löschen und ließen das Fahrzeug passieren. Um der drohenden Durchsuchung der VARIHJA zu entgehen, platzierte Darbeck den Geldsack im Auffangkorb eines mit dem Schnitt des Rasens vor der Abfertigungshalle des Raumhafens beschäftigten Roboters. Ein gezielter Schuss beschädigte das Steuerelement der Maschine, die daraufhin wie wild herumkurvte und die gewünschte Aufmerksamkeit erregte. Das Geld wurde sichergestellt. Berge Clingdahr erteilte der VARIHJA persönlich die Startfreigabe. Im Raum gaben sich Darbeck und Metran als Atlan und Fartuloon zu erkennen. Kreya Sancin war bereit, sich den Rebellen von Kraumon anzuschließen. (Atlan 267)

Die Spiele

Wenige Tage vor Beginn der Amnestie-KAYMUURTES wurde Darbeck von der PFEKON nach Hirc gebracht. Er war ein Strafgefangener, der auf dem Planeten Setamuur für seine Taten büßte. Kurz nach der auf Whark erfolgten Anmeldung war er verhaftet und nach Setamuur gebracht worden. Ein von Portar geleitetes Untersuchungskommando der SANNA KOL bestätigte diese Angaben.

Ein Beiboot des Schlachtschiffes brachte Darbeck und seinen Begleiter Germukron in den Zellentrakt der Tamaskon-Arena. Bald danach wurde Darbeck von Huccard aufgesucht, der sich als sein Manager vorstellte. Der Kampfagent versprach, für die erste Runde ein Freilos zu beschaffen, was auch tatsächlich geschah.

Huccard besuchte seinen Schützling erneut und erhielt auf die Frage nach dem möglichen Lieblingsgegner den Namen Glotho-Carn genannt. Für die zweite Runde zog Darbeck seinen Gegner. Auf dem Namensplättchen erschien Glotho-Carn.

Nach der Auslosung wurde wiederum Huccard angemeldet. Der Chef der GLORIOC überbrachte die Nachricht, dass Glotho-Carn nicht kämpfen werde. Nähere Einzelheiten ließ sich Huccard nicht entlocken. Wenige Stunden vor dem Kampf fanden die Wächter Glotho-Carn tot in seiner Zelle. Darbeck erhielt den Beinamen »der Glückliche«.

Die Verantwortlichen der Tamaskon-Arena gaben der Forderung des nach dem Kampf Nannkost gegen Mana-Konyr tobenden Publikums nach und präsentierten den »glücklichen Darbeck« auf der Plattform in der Arena. (Atlan 277)

Mörderische Kämpfe

Reporter bedrängten Darbeck, sodass die Präsentation beendet wurde. Bei der Auslosung zog Darbeck den dunklen Zordec. Der Kampf wogte eine Zeitlang unentschieden hin und her. Zordec erwies sich als gleichwertiger Gegner. Erst ein erbarmungsloser Angriff Darbecks ließ Zordec unter den wuchtigen Schlägen und Tritten wanken. Doch er kämpfte verzweifelt weiter und es gelang ihm, mit beiden Händen Darbecks Hals zu umklammern. Mit einem Tritt in den Unterleib und hochgerissenen Armen zwang Darbeck die Umklammerung auf.

Die Reaktionen des dunklen Zordec wurden langsamer. Die beiden Kontrahenten kämpften schließlich nur mehr wie Maschinen gegeneinander. Darbeck gelang es, Zordec auf den Rücken zu werfen. Unkontrolliert zuckten dessen Gliedmaßen herum, schwarzes Blut ergoss sich aus Mund und Ohren. Der dunkle Zordec starb. Darbecks Logiksektor stellte fest, dass nicht der Kampf den Tod ausgelöst hatte.

Die Ärzte kümmerten sich um Darbeck und versuchten, ihn für den in zwei Stunden stattfindenden letzten Kampf der Amnestie-KAYMUURTES gegen Mana-Konyr wiederherzustellen.

Der entscheidende Kampf wurde in hohem Tempo geführt. Darbeck konnte einen Treffer anbringen, der Mana-Konyrs linken Arm lähmte. Doch der Computerhasser schlug mit einem komplizierten Fußtritt gegen die Innenseiten der Oberschenkel zurück und paralysierte dadurch Darbecks Beine. Ein Stich der Finger der rechten Hand gegen den Hals Darbecks beendete den Kampf. Darbeck fiel um und blieb wie tot auf der Plattform liegen. Mana-Konyr wurde zum Sieger erklärt. Ein Arzt diagnostizierte Herzstillstand durch einen Nervenschock und damit den Tod Darbecks.

Der verschwundene Tote

Der Leichnam wurde in die Kältekammern der Tamaskon-Arena gebracht. Als Germukron dort auftauchte, stellte er fest, dass Darbecks Körper verschwunden war. (Atlan 278)

Der Kommandant heftete sich auf die Fersen von Mana-Konyr und presste aus dem Sieger die Information heraus, dass Huccard diesen gegen Zahlung einer beträchtlichen Summe beauftragt hatte, Darbeck nicht zu töten, sondern ihn mit einem speziellen Schlag in einen scheintodähnlichen Zustand zu versetzen.

In einer verwahrlosten dunklen Zelle kam Darbeck wieder zu sich. Er war mit einer Kette aus Arkonstahl an einen Mauerring gefesselt. Der Raum war völlig verdreckt. Der Gestank war unerträglich.

Darbeck wurde an Bord der DOPESTON gebracht und in einer Kabine eingesperrt. Bei der Essensübergabe gelang es ihm, drei Wachposten auszuschalten und sein Gefängnis zu verlassen. Er schlich durch das Schiff und paralysierte ein Besatzungsmitglied nach dem anderen.

Als die DOPESTON von der kleinen Flotte der Sonnenträgerin Karmina Arthamin aufgebracht wurde, war die halbe Besatzung bereits ausgeschaltet. Fartuloon konnte seinen Ziehsohn bald in die Arme schließen. Die DOPESTON wurde für die Rebellen von Kraumon beschlagnahmt, die Besatzung gefangen genommen.

Darbeck-Atlan zog sich mit Karmina Arthamin in deren Quartier zurück, um die lange Zeit der Trennung vergessen zu lassen. Das riskante Unternehmen hatte somit doch noch ein glückliches Ende gefunden. (Atlan 279)

Quellen

Atlan 266, Atlan 267, Atlan 277, Atlan 278, Atlan 279