Darren Zitarra

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Darren Zitarra war ein Agent der Schwarzen Garde, des Geheimdienstes des Imperium Dabrifa.

Erscheinungsbild

In seinen Tätowierungen, die er sich nach dem Eintritt in die Schwarze Garde stechen ließ, waren psychoaktive Kontakte versteckt, die für eine gewisse Zeit abhörsichere Kommunikation ermöglichten. Diese Kommunikation lief mittels Wortketten ab. (PR-Terminus 1)

Charakterisierung

Er war ein bedingungsloser Anhänger von Imperator Dabrifa und ein Patriot. Er war ungeduldig und wenig diplomatisch. (PR-Terminus 1)

Juki Leann schätzte ihn als intelligent ein. Seine instinktive Sicherheit war ihr fast unheimlich. (PR-Terminus 1)

Geschichte

In seiner Jugend war er ein Straßenkämpfer. (PR-Terminus 1)

Am 17. Oktober 3430 startete er gemeinsam mit seinem Führungsoffizier Wloto Gribsen und der Agentin Juki Leann von Ferrol zu einer geheimen Mission, die sie ins Solsystem bringen sollte. Sie waren ein Spähkommando zu Aufklärungszwecken, das die Verteidigungsmöglichkeiten des Systems und die Forschungszentren für terranische Paratrontechnologie als Vorhut der Angriffsflotte der Antisolaren Koalition ausspionieren sollte. Dazu sollten sie den intersolaren Datenfunk abhören und dechiffrieren, um der Angriffsflotte und den Raumlandesoldaten die genauen Ziele nennen zu können. Dazu hatte der Transpluto-Systemkreuzer WOOGAN-237 besonders empfindliche Funkempfänger eingebaut. Hierzu sollten sie den Saturn passieren, da man dort die Forschungsanlage vermutete. Dort sollten sie für die schnellen Eingreiftruppen in den Transitionsraumern die Ziele markieren, damit die Forschungsanlagen im Handstreich genommen werden konnen. Damit sollte der von der Antisolaren Koalition befürchtete Aufbau des systemumspannenden Paratronschirms verhindert werden. Ihr Ziel war der Saturnmond Calypso, auf dem der Geheimdienst die Forschungsanlage vermutete. Auf ihn sollten die Agenten Bunkersprenggranaten abfeuern, um den Aufbau des vermuteten Paratronschirms um den Mond zu verhindern. Die Raketen waren drallstabilisert und mit Desintegratorköpfen versehen. Sie hätten ein Loch in die Panzerung der Anlage gebohrt und die Sprengladungen wären als Richtladung nach vorn explodiert. Sofern sich Strukturschirme gebildet hätten, hätten sie das mit einem Schildstrukturdisruptor verhindert. Da den Agenten der genaue Angriffszeitpunkt der Antisolaren Flotte unbekannt war, war als Funkbefehl das Kodewort December Night vereinbart. (PR-Terminus 1)

Von Ferrol aus starteten sie mit einem Massengutfrachtfloß in Richtung Solsystem. Während der Frachter mit stotternden, wenig abgeschirmten Traktorstrahlern die Außenbordladung fixierte und ihnen dadurch Ortungsschutz gab, stiegen die Agenten in Außenteam-Raumanzügen am Orientierungspunkt Ferrol fünf im Kuipergürtel aus dem Frachter und steuerten die WOOGAN-237 an, die sie innerhalb einer halben Stunde zu erreichen hatten. Dieser Frachter war den Terranern bereits bekannt, da er seit zwölf Jahren wöchentlich zur selben Zeit ins Solsystem aufbrach. (PR-Terminus 1)

Bis zum 24. Oktober 3430 versetzten sie die WOOGAN-237 mit den an Bord befindlichen Ersatzteilen in den bestmöglichen Zustand. Am 24. Oktober täuschte die Mannschaft des Frachters einen Unfall vor. Der Energiespeicher des Haupttraktorstrahlers brannte durch und wirkte durch ein extrem starkes Traktorfeld auf einige Asteroiden sowie die WOOGAN-237 ein, die dadurch ins Solsystem geschossen wurden. Sie wiederholten damit einen Unfall, den es bereits in den Jahren 3425 und 3427 gegeben hatte. Die Agenten überstanden die hohe Beschleunigung, indem der Schwarzschildreaktor der WOOGAN-237 mit dreihundert Prozent Leistung eine Batterie Andruckneutralisatoren auf eine Gurtkugel von zwei Metern Durchmesser in der Zentrale wirken ließ. Da das Imperium Dabrifa nicht über Paratrontechnologie verfügte, war der Schwarzschildreaktor aus einer gestohlenen Space-Jet ausgebaut worden. (PR-Terminus 1)

Der Magnetfeldantrieb beschleunigte die WOOGAN-237 bis auf die Reisegeschwindigkeit. Dieser Antrieb war nicht ortbar, da die Planeten ihn mit viel stärkeren Magnetfeldern verdeckten. Zur weiteren Tarnung wurde eine Kohlenstoffstaubwolke ausgeblasen, die auf der Oberfläche der WOOGAN-237 einen pudrigen Überzug bildete und durch statische Aufladung stabilisiert wurde. Das Hyperkristallnetz der Abhörsensoren wurde zum Saturn ausgerichtet. Die Biopositroniken suchten daraufhin nach Signaturen von Paratronschirmen, Entstofflichern, Großtransmittern und Schwarzschildreaktoren. (PR-Terminus 1)

Das Saturnmagnetfeld sollten ihnen in weiterer Folge zu einem Spiralorbit um den Planeten verhelfen. Hinter Calypso sollten die Agenten an einem Lagrangepunkt auf das Kodewort December Night warten, um die Bunkersprengköpfe abzufeuern. (PR-Terminus 1)

Am 30. Oktober 3430 meldete die Passivortung der WOOGAN-237 einen Hyperenergieausschlag mit gigantischer Feldstärke. Ein dunkelrotes Glühen erfasste das Innere des Raumers und durchdrang die Zentrale. Die Farben der Lichtwellen wechselten von hellrot zu gelb zu hellgrün und weiß. Zitarra empfand eine starke, unerklärliche Kälte, die seinen Körper komplett ausfüllte und er wurde ohnmächtig. (PR-Terminus 1)

Als er wieder zu sich kam, war die WOOGAN-237 schwer beschädigt und trieb auf Höhe des Neptuns im All. Das Eindämmungsfeld des Schwarzschildreaktors fluktuierte, da die Kristallmatrix durch artverwandte Hyperenergie verschoben worden war. Gammastrahlung drang durch den Reaktor und würde alle drei Agenten innerhalb einer Stunde trotz ihrer Einsatzanzüge töten. Während er und Juki Leann bei Bewusstsein waren, blieb Wloto Gribsen ohnmächtig, zerfiel und löste sich auf. (PR-Terminus 1)

Der Haluter Icho Tolot fand den Raumer auf einem Messflug im Randbereich des Solsystems. In diesem Bereich hatte er zum Zeitpunkt der Aktivierung des Antitemporalen Gezeitenfeldes sechsdimensionale Hyperstoßfronten im oberen Bereich der Hyperenergie-Skala geortet. (PR-Terminus 1)

Während sich Juki Leann ergeben wollte, suchte Zitarra den Kampf. Mit einem Hyperenergiegenerator, der das Schirmfeld des Haluters zum Zusammenbruch bringen sollte, bevor eine Bombe zündete, verwandelte er die Schleuse der WOOGAN-237 in eine Falle. Doch der Haluter entging der Explosion und stürmte die Zentrale des WOOGAN-237, worauf ihn Zitarra mit einem Thermostrahler beschoss. Tolot paralysierte die Agenten und brachte sie nach Imperium Alpha, wo sie verhört wurden. (PR-Terminus 1)

Darren Zitarra wurde von Alaska Saedelaere verhört. Da er die Antworten verweigerte, setzte Saedelaere ein Wahrheitsserum der Aras ein und Zitarra erzählte von der geheimen Mission. (PR-Terminus 1)

Nach einem der Verhöre begann Zitarra vor Kälte zu zittern und er fiel in Ohnmacht. Als er wieder zu sich kam, lag er in derselben Zelle, die jedoch unverschlossenen war. Er verließ die Zelle und ging durch Imperium Alpha. Dort wurde er Zeuge eines Zweikampfes zwischen zwei Männern, deren Gestalten sich während des Kampfes veränderten. Als ihn terranische Soldaten entdeckten und die Waffen auf ihn anlegten, verlor er das Bewusstsein. (PR-Terminus 1)

In Imperium Alpha zeigten die Kameras kurz vor dem Verschinden der Agenten, dass sich ein Flimmern um sie legte – ein dunkelrotes Glühen und Wallen, das sich verstärkte und von hellrot nach gelb, hellgrün und weiß wechselte, bevor die Gardisten zusammenbrachen, sich krümmten und verschwanden. Zusätzlich wurde Kälte angemessen. (PR-Terminus 1)

In Imperium Alpha untersuchten einstweilen Perry Rhodan, Galbraith Deighton, Gucky, Takayo Sukurai, Icho Tolot und der Hyperphysiker Renier Bievre das Verschwinden der Agenten. Sowohl Tolot als auch Bievre fanden eine Erklärung: die Sextadimstrahlung und die inneren Ausläufer des ATG-Felds hatten mit hyperphysikalisch aktiven Strukturen an Bord der WOOGAN-237 wechselgewirkt. Das Spionageschiff samt Insassen wurde von dem sich aufbauenden ATG-Feld erfasst, wodurch Zitarra und Leann zu Zeitspringern wurden. Die Agenten wurden mit Sextadimimpulsen überschwemmt und Sekundäremitterkeime induziert, so dass sie nun ihrerseits Sextadimimpulse abgaben. Dadurch, so vermuteten Bievre und Tolot, unterlagen ihre zeitlichen Positionen sporadischen Verschiebungen. Wloto Gribsen dürfte von der Impulsen stärker betroffen gewesen sein und war deshalb auch verstorben. Vermutlich würde Zitarra und Leann dieses Schicksal ebenfalls blühen. Gucky nannte die Sextadimimpulse der Einfachheit halber Zeitpartikel, wogegen Bievre energisch widersprach. (PR-Terminus 1)

Nach der Rückkehr ließ Deighton die Agenten in Hochsicherheitszellen bringen, die durch gestaffelte Prallfelder und HÜ-Schirme gesichert waren. (PR-Terminus 1)

Rhodan besuchte Leann am Krankenbett und erinnerte sich daran, dass er sie bei einem diplomatischen Empfang kennengelernt hatte. Rhodan rang ihr die Zusammenarbeit und volle Wahrheit über ihre Erlebnisse in Vergangenheit und Zukunft im Gegenzug zu medizinischer Behandlung ab. Dafür ließ Rhodan sie nach Mimas schaffen. (PR-Terminus 1)

Renier Bievre fand heraus, dass Zitarra einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht haben musste, da der Zweikampf Ende September 3418 von den Positroniken protokolliert worden war. Einer der Kämpfer, Tezen Sadinoha, hatte den Vorfall gemeldet. Er konnte sich bislang nicht erklären, wer ihn seinerzeit angegriffen hatte. (PR-Terminus 1)

Die Agenten wurden in einen gepanzerten Gleiter nach Mimas gebracht, jedoch kam es kurz nach dem Start zu einer Explosion in der Nähe des Gleiters, weil sie offenbar jemand zu befreien versuchte. (PR-Terminus 1)

Quelle

PR-Terminus 1