Das Grauen

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 74)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Das Grauen
Untertitel: Ein Telepath kommt an Bord der K-262 – und mit ihm kommt das Grauen …
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 1. Februar 1963
Hauptpersonen: Colonel Marcus Everson, Walt Scoobey, Goldstein, Mataal, Kadett Ramirez
Handlungszeitraum: 2043
Handlungsort: Eppan
Besonderes:

erstes Heft von William Voltz

Zusätzliche Formate: E-Book, Perry Rhodan-Gold-Edition
enthalten in Silberband 10,
enthalten in Leihbuch 29,
enthalten in PR-Kompakt 3

Handlung

Die K-262 (Eigenname FAUNA) soll während einer Routinepatrouille nach Eppan kontrollieren, ob der Robotregent von Arkon militärische Operationen oder Agenten gegen die Menschheit einsetzt.

Colonel Marcus Everson hat die Aufgabe, mit dem Telepathen des Mutantenkorps Samy Goldstein über eine Kontaktperson in Verbindung zu treten. Der einzige Anhaltspunkt ist der Satz »Halbmond in der Arena«. Als Kontakt stellt sich der einheimische Gladiator Mataal heraus. Dieser berichtet dem Colonel über eine charakterliche Veränderung des Telepathen, die er sich nicht erklären kann.

Sie finden Samy im Haus des Gladiators, ausgezehrt und verwahrlost. Der Telepath erklärt ihnen, es fehle ihm nichts und es gäbe keine Anzeichen für Aktivitäten anderer raumfahrender Rassen. Da Mataal allerdings zu viele Schlüsse über die außerirdische Herkunft seiner Besucher zieht, sieht sich Colonel Everson gezwungen, ihn vermeintlich gegen dessen Willen mitzunehmen.

Zurück an Bord der K-262 hat Samy einen psychischen Anfall, er behauptet, er hätte den Tod auf das Schiff gebracht. Später folgen verschiedene Zwischenfälle an Bord. Kadett Ramirez wird in seiner Kabine gelähmt aufgefunden, weitere Fälle folgen. Auch der Hyperfunk ist gestört und ohne eine ausreichende Besatzungsstärke ist an eine weitere Transition kaum zu denken, trotzdem wird sie durchgeführt.

Um eine weitere Gefährdung seiner Besatzung zu vermindern, lässt Colonel Everson alle Mann in die Zentrale kommen. Arbeiten und Kontrollgänge außerhalb der Zentrale werden nur noch von wenigstens zwei Mann durchgeführt. Nach Abschluss der Transition fallen zwei Triebwerke aus, die mit der Reparatur beauftragten Matrosen melden sich nach Reaktivierung der Triebwerke nicht mehr.

Nach weiteren Ausfällen sind außer Colonel Everson nur zwei weitere Crewmen und Mataal bei Bewusstsein. Sie verdächtigen sich nun gegenseitig, der Verursacher der Lähmung zu sein. Was sie bisher nicht wissen, ist, dass der als nicht zurechnungsfähig eingestufte Samy Goldstein der Verursacher der Lähmungsfälle ist. Er kann als Molekularverformer die molekulare Atomstruktur mit seinem Geist verformen. Sein Ziel ist es, die Kontrolle über die K-262 zu erlangen.

Nach Ausfall eines weiteren Besatzungsmitgliedes und der Paralysierung des anderen erkennt Everson den wahren Schuldigen. Goldstein lässt die Besatzung erwachen und zwingt sie dazu, unter seinem Befehl zu arbeiten. Er kann durch seine Fähigkeiten mehrere Versuche der Besatzung unterbinden, ihm die Kontrolle zu entreißen.

Mataal, der seit dem Streit zwischen den drei Besatzungsmitgliedern unbeachtet geblieben ist, stellt sich zuletzt als der wahre Drahtzieher heraus. Der vermeintliche Arkonidennachkomme entstammt einem fremden Volk. Vor einiger Zeit musste er auf Eppan notlanden und war von der restlichen Galaxie abgeschlossen. Er hat mittels Molekularverformung den Körper eines Eppaners angenommen und sich eine Karriere als Gladiator aufgebaut. Insgesamt war er mit seinem Leben auf Eppan unzufrieden. Mittels seiner telepathisch-hypnotischen Fähigkeiten konnte er den auf Eppan gelandeten terranischen Agenten Samy Goldstein übernehmen. Bei der Abholung des Agenten durch die K-262 sorgte er dafür, dass er mit an Bord genommen wurde. Er überließ Goldstein einen Teil seiner Fähigkeiten als Molekularverformer und ließ ihn die Kontrolle über das Raumschiff erlangen.

Als Goldstein später beim Experimentieren mit seinen Fähigkeiten einen Teil seines Geistes außerhalb des Schiffes befördert und Mataal, um ihn unter Kontrolle zu halten, geistig folgt, kann dieser die Kontrolle über den verbleibenden Teil seines Geistes wiedererlangen und es kommt nach der Erkenntnis um die Situation zum geistigen Duell zwischen ihm und Mataal. Dabei entzieht Mataal ihm die Kontrolle über die Verformung. Dies stellt sich als ein tödlicher Fehler heraus, da ein großer Block verformten Metalls über Mataal schwebt und von diesem nicht mehr kontrolliert wird. Mataal wird von dem Block erschlagen.

Anmerkungen

  • Der Roman musste vor der Veröffentlichung viermal vom Autor umgeschrieben werden und sollte ursprünglich unter dem Titel »Der falsche Mann« erscheinen. (Das Con-Buch (1991) S. 38)
  • Die Terraner treffen noch häufiger auf Angehörige des fremden Volkes. Erst viele Jahre später erfahren sie den Namen des Volkes: Es handelt sich bei dem Molekülverformer um einen Gys-Voolbeerah.