Davin Abangy

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Davin Abangy war der Prior der Nega-Cypron.

Erscheinungsbild

Davin Abangy wirkte uralt, gebrechlich und verbraucht. Sein Gesicht war von Runzeln übersät, seine Stimme brüchig. Immer wieder entglitten ihm die Züge, und er zitterte unkontrolliert. Sein schleppender, gebückter Gang kündigte sich schon von Weitem durch lautes Klappern an.

In Abangys Blick lag allerdings eine Schärfe und Kraft, die seine gebrechliche Erscheinung Lügen strafte. Wenn es die Situation erforderte, konnte er sich noch immer zu imposanter Größe aufrichten und mit jugendlicher Geschmeidigkeit bewegen.

Charakterisierung

Abangy glaubte an Werte, die andere als altmodisch abtaten: Verantwortung, Pflichtbewusstsein, Loyalität und Toleranz. Er war geprägt von tiefer Skepsis. Entscheidungen traf er nach genauem Abwägen und nicht um des kurzfristigen Erfolges willen.

Er besaß gewaltige Parafähigkeiten, die einen Psi-Sturm von solcher Kraft entfachen konnten, dass er ihn selbst nicht mehr zu kontrollieren vermochte. Unter anderem war er Para-Modulator und Psimoticon.

Geschichte

Das besondere Potenzial Davin Abangys wurde schon früh in seiner Jugend erkannt. Er wurde mit seinem Großvater Atrentus verglichen und erhielt eine gesonderte Ausbildung, die ihn zur künftigen Führerschaft über die Nega-Cypron befähigen sollte. Seine Liebe zu Corianda brachte ihm zu Bewusstsein, dass das Leben mehr war als eine Lernmaschinerie. Abangy revoltierte. Er verließ seine Heimat Baybark für die nächsten 20 Jahre und schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durchs Leben, die seinen Horizont erweiterten. Auf dem Ratskontinent kam er in Kontakt mit Ki-Myo, dem Gesandten ARCHETIMS. Dieser erkannte die Rolle, die Abangy später in seinem Volk spielen sollte, und verlängerte mit dem jungen Nega-Cypron einen vor langer Zeit mit dessen Vorfahren geschlossenen Pakt, der sein Volk dem Kampf gegen TRAITOR verpflichtete.

Im Jahre 20.059.813 v. Chr. war Davin Abangy der Prior der auf Baybark lebenden Nega-Cypron. Deco Forlane und Randa Eiss buhlten in ihrer politischen Auseinandersetzung über den Kurs der Cypron um die Unterstützung der Nega-Cpyron. Davin Abangy ließ die beiden Kontrahenten bei einem Rededuell gegeneinander antreten, das Randa Eiss für sich entschied, als er sich durch einen Tiefeneid verpflichtete, die Nega-Cypron nicht zur Teilnahme am Kampf gegen die Negasphäre zu zwingen. Daraufhin griff Deco Forlane die Nega-Cypron direkt an, scheiterte aber an dem Psi-Sturm, den Abangy und seine Kollegen entfachten. Randa Eiss versetzte seinem Kontrahenten den Todesstoß. Damit war der Machtkampf der Cypron beendet, und Davin Abangy stellte sich hinter Randa Eiss.

Bei seiner anschließenden Begegnung mit Perry Rhodan »berührte« Davin Abangy die Aura des ehemaligen Ritters der Tiefe. Perry Rhodan schöpfte aus diesem Kontakt Kraft für seine künftigen Aufgaben. Er vermutete, dass Davin Abangy im Austausch das Wissen um Rhodans Mission und die Zukunft der Nega-Cypron in den Cynos erfahren hatte.

Nach Ki-Myos Rückkehr nach Tarquina im Februar 20.059.812 v. Chr. erinnerte der Gesandte Davin Abangy an den einst geschlossenen Pakt. Abangy sprach vor einer Vollversammlung vor seinem Volk und versuchte, sie vom Kampf gegen die Negasphäre zu überzeugen. Doch am Ende musste er sich der Entscheidung der großen Mehrheit der Nega-Cypron beugen. Persönlich vekündete er Ki-Myo den Bruch des alten Paktes und pochte auf den Eid Randa Eiss, sie ziehen zu lassen. Am 9. April brachen die Nega-Cypron als »Flotte der Feiglinge« auf und verließen Tarquina.

Davin Abangy machte diesen Aufbruch in Schande nicht mehr mit, zu dem sein Volk sich entschlossen hatte. Er begab sich in Baybark auf das Feld der Obelisken und ließ sich von Stimmen seinen Platz zuweisen, der ein besonderer Ort war, weil er Großes geleistet hatte. An diesem Ort starb er und verwandelte sich gleichfalls in einen Obelisken, der keinen Schatten warf.

Quellen

PR 2435, PR 2444