Deflagration

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Deflagration (von lat. deflagrare für »abbrennen«) ist ein Prozess, bei dem sich ein hyperenergetisch aufgeladener Stoff zersetzt oder auflöst.

Paratau

Während der Zeit der erhöhten Psi-Konstante neigte der Paratau, ein Stoffwechselprodukt der Nocturnen aus Fornax, zu spontaner Deflagration, wenn große Mengen davon zusammenkamen. Die gesamte im Paratau gespeicherte Psi-Energie wurde dann schlagartig freigesetzt, was zu Psi-Stürmen führen konnte, deren Auswirkungen sich über Lichtjahre hinweg erstreckten. (PR 1300 – Glossar, PR 1333, PR 1337, ...)

Diese Kettenreaktion konnte unterbunden werden, indem der Paratau entweder durch starke Paratronfelder abgeschirmt wurde (PR 1309), oder durch eine Gruppe Esper der Kartanin – die Paratauwächter. (PR 1341)

Lebewesen mit latenter psionischer Begabung konnten kleine Mengen von Paratau auch zu einer kontrollierten, langsamen Deflagration anregen, wodurch sie für begrenzte Zeit Parafähigkeiten erlangten. Unter den Galaktikern traten nur vereinzelt so genannte Paratensoren auf; bei den Kartanin wurden sehr viele Frauen zu Esperinnen. (PR 1309, PR 1338)

Nach dem DORIFER-Schock und der Normalisierung der Psi-Konstante im Bereich DORIFERS, bei dem der Paratau seine Eigenschaften verlor, ist dies nicht mehr möglich.

Schaumopal

Auch der Schaumopal von Baikhal Cain, der aus der Vermischung planetarer Materie mit der Körpersubstanz des abgestorbenen Nocturnenstocks Antallin hervorgegangen war, neigte zur spontanen Deflagration. Die Zersetzung dieses Hyperkristalls setzte fünfdimensionale Schockwellen frei. So wurde das Cain-System durch die deflagierenden Schaumopalvorkommen des Heiligen Berges in den Hyperraum gerissen.

Salkrit

Salkrit deflagriert, wenn es mechanischen Belastungen ausgesetzt wird.

Weblink

Quellen