Der Administrator

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 17)
Neo017.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Das galaktische Rätsel
Titel: Der Administrator
Autor: Frank Borsch
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 11. Mai 2012
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Chaktor, Wuriu Sengu, Ariane Colas, Cyr Aescunnar, Julio Enriquez, Crest da Zoltral, Thora da Zoltral, Fulkar, Frank M. Haggard, Homer G. Adams
Handlungszeitraum: September 2036
Handlungsort: Gol, Unterwasserstation bei den Azoren
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 5
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Die Terranische Union nimmt immer mehr Gestalt an, ein Administrator wird in Terrania gewählt.

Aus vielen Himmelsrichtungen verdichten sich Legenden auf die Welt des Ewigen Lebens zu konkreten Hinweisen, ein Wettlauf beginnt.

Handlung

Im Wega-System setzt die TOSOMA, das Flaggschiff der Menschheit, eine ferronische Fähre über dem Planeten Gol aus. An Bord der PANERC sind Reginald Bull, Perry Rhodan und der Ferrone Chaktor. Sie wagen den Abstieg auf den Gasriesen, einer Welt mit einer Vielzahl gewaltiger Stürme und hoher Schwerkraft von 20 Gravos. Um diesen extremen Umweltbedingungen widerstehen zu können, wurde die PANERC mit topsidischer Technologie aufgerüstet, die aus nach den Kämpfen verbliebenen Wracks geborgen werden konnte. Gol ist ein außergewöhnlicher Ort im Wega-System, denn obwohl die Ferronen seit Jahrtausenden die Raumfahrt in ihrem System betreiben, ist noch nie ein ferronisches Schiff heil aus den unteren Schichten der Atmosphäre von Gol zurückgekehrt. Zudem gilt in der ferronischer Kultur Gol als Ort, wo die Seelen schlechter Ferronen (»die Geister von Gol«) gefangen sind. Der Sinkflug verläuft zunächst ohne besondere Vorkommnisse, dann scheinen die Instrumente der Fähre fehlerhafte Werte zu messen, so dass die darauf reagierenden Steuermaßnahmen des Bordrechners die Fähre gefährden. Perry Rhodan entscheidet, den Bordrechner abzuschalten, und es gelingt ihm, die Fähre in manueller Steuerung zu stabilisieren und bis in Sichtweite fester Oberfläche, einem ausgetrockneten Tal, zu sinken. Dort entdeckt man ein Raumschiff der Topsider und landet erfolgreich in dessen Nachbarschaft.

In der alten arkonidischen Unterwasserstation bei den Azoren ist es tiefe Nacht. Die meisten Besatzungsmitglieder schlafen. Der alte Arkonide Crest da Zoltral benötigt kaum Schlaf und nutzt die Ruhe in der Station, um in der leeren Zentrale über seine Lage nachzudenken. Dann beginnt er der Stationspositronik Fragen zu stellen, unter anderem über ihren Zweck, die Tiefschlafeinrichtungen, die verschwundenen Kolonisten und schließlich versucht er mehr über den unbekannten alten Kommandanten zu erfahren, dessen DNA unverkürzte Telomere aufweist, ein Hinweis auf seine mögliche biologische Unsterblichkeit. Die Positronik kann ihm jedoch keine neuen Informationen liefern, offensichtlich hat jemand Spuren verwischt und bestimmte Informationen geblockt. Crest weist die Positronik an, ein Livebild von dem Raum mit dem Transmitter zu zeigen. Das Gerät ist deutlich sichtbar, aber die Positronik leugnet, dass sie es sieht. Als Crest diesen Widerspruch mit der Positronik diskutieren will, kommt Cyr Aescunnar hinzu. Den Historiker treibt die Frage nach Spuren der arkonidischen Kolonisten um, die er mit Crest besprechen möchte.

Auf Gol untersucht die Expedition das Raumschiff der Topsider auf Lebenszeichen, findet aber keine. Die Versorgungssysteme arbeiten trotz Beschädigungen am Schiff. Dank eines vom Weisen Trker-Hon überlassenen Codes, gelingt es ihnen das Schiff zu betreten. Es erweist sich als die NESBITT-BRECK, wie Reginald Bull nach kurzer Inspektion herausfindet.

In der Unterwasserstation hat Crest die Mutanten Wuriu Sengu und Ariane Colas gebeten, die Station intensiv zu untersuchen. Dazu bilden beide einen gemeinsamen mentalen Block, um ihre Fähigkeiten zu verstärken. Während Sengu trotz des mentalen Blocks nicht mehr sehen kann, nimmt Colas einen Geruch wahr, den sie als Spur des Kommandanten der Station interpretiert.

Bull gelingt es, eine Diagnose des Schiffszustandes zu erstellen. Da die Positronik zerstört ist, meldet sich Chaktor freiwillig, Ersatzteile von der PANERC zu holen. Rhodan bemerkt jedoch bald darauf über die Außenkameras, dass Chaktor verschwunden ist, und verlässt die NESBITT-BRECK, um Chaktor zu finden. Kurz bevor er Chaktor erreicht, hat Rhodan eine Vision, in der er ohne Schutzanzug im All über einer Welt schwebt, die wie eine mit einem Messer durchgeschnittene Kugel aussieht. Auf der geraden Seite befinden sich Wälder und Ebenen und eine Stadt auf einem Hochplateau. Während er auf die Halbkugel zufliegt, hört er im Geiste eine Stimme, die ihm sagt, er solle zu ihr kommen, da sie seine Hilfe brauche. Seine nächste Wahrnehmung ist Bull, der ihn zur Besinnung ruft, und ihn und Chaktor zurück zur NESBITT-BRECK bringt. Bull erklärt, dass die Anzugpositroniken genug Kapazität hätten, das Schiff zu fliegen.

Vor den Azoren lässt Crest gegen den Widerspruch der Stationspositronik die Wand öffnen, hinter der die Geruchsspur endet. Er schickt einen Roboter in den dahinter zum Vorschein kommenden Gang. Da er erwartet, dass eine Funkverbindung gestört sein könnte, lässt Crest den Roboter ein Kabel mitnehmen, mit dem dieser durch Zug am Kabel kommunizieren soll. Als der Roboter alles klar meldet, dringen Crest, Colas und Sengu in den Gang vor. Kurz vor dem Ende des Ganges werden sie mit Energiestrahlen angegriffen, die genau die maximale Energiekapazität ihrer Anzüge beansprucht, eine Prüfung, die zeigen soll, dass sie Arkoniden sind. Anschließend bedroht der Roboter die beiden Terraner und will nur Crest passieren lassen, die Terraner aber töten. Als Crest sich weigert, von den Terranern wegzutreten, akzeptiert ihn die Stationspositronik endgültig als befugt, das Versteck mit seinen Begleitern zu betreten.

Die TOSOMA bringt von der Wega das erbeutete Topsiderschiff NESBITT-BRECK sowie den ferronischen Botschafter Malikk mit. Nach der Landung wird Perry Rhodan von Bai Jun abgeholt, dem Bürgermeister von Terrania. Rhodan soll in Kürze von den Vertretern der Terranischen Union zum Administrator Terras gewählt werden. Auf dem Weg in die Stadt erklärt Bai Jun ihm, er solle sich nicht nur für fünf Jahre, sondern auf Lebenszeit zum Administrator wählen lassen. Rhodan lässt ihn wissen, dass er das für keine gute Idee halte, da das eine Diktatur wäre.

Im neu entdeckten Versteck in der Tiefseekuppel zeigt Crest dem Historiker Aescunnar die Artefakte, die darin aufbewahrt wurden. Da das Versteck zwei Kälteschlafanlagen beherbergt, vermuten beide, dass die Gegenstände von zwei Arkoniden, die sich immer wieder in Kälteschlafperioden befunden haben mussten, gesammelt wurden, und dass die beiden vermutlich mittlerweile tot sind, da von ihrem Unterseefahrzeug jede Spur fehlt und sie beim Auftauchen der Arkoniden auf dem Mond oder der Fantan nicht erschienen sind. Crest entdeckt eine Schriftrolle mit arkonidischen Schriftzeichen, die er heimlich an sich nimmt.

In Terrania zeigt Homer G. Adams Rhodan dessen Büro im STARDUST-Tower. Außerdem lässt er den Entwickler Julio Enriquez zusammen mit Kollegen einen neuen Translator präsentieren, der sich mit Hilfe fantanscher Nanotechnologie im Nervensystem einnistet und die Kommunikation ohne zusätzliche Sprachausgabe möglich macht.

Crest will mit der Schriftrolle alleine sein, um sie ungestört lesen zu können. Den ersten beiden Sätzen konnte er nur entnehmen, dass der Autor einen alt gewordenen Gefährten namens Cunor begraben musste. Für ihn ein Zeichen, dass der Autor selbst jung geblieben sein musste. Vor seiner Kabine läuft er jedoch Trker-Hon über den Weg, der ihn in ein Gespräch über die Such e Crests und die der Topsider im Wega-System verwickelt. Um ihn abzuwimmeln, schickt ihn Crest in das Versteck zu Aescunnar. Endlich kann er den Text weiter lesen, in dem berichtet wird, dass Cunor (nicht ganz unfreiwillig) von den Eingeborenen erschlagen wurde. Der Autor vermutet, dass Cunor es nicht ertragen habe, neben ihm selbst zu altern. An dieser Stelle wird Crest von Dr. Manoli an die Oberfläche gerufen, zu der er sich sofort auf den Weg macht.

Um ungestört nachdenken zu können, verlässt Rhodan sein Büro, wird aber von den Agenten Willicot und Jennings begleitet, die Mercant für ihn abgestellt hat. Rhodan schüttelt sie in den Außenbezirken Terranias ab und geht in die Kellerwohnung, in der der Körper Ernst Ellerts liegt. Dort trifft Sue Mirafiore ihn und macht ihm Mut, in seiner Rede nicht auf die Milliarden Menschen, sondern vor allem auf seine Wünsche einzugehen. Dann erhält Rhodan einen Anruf von Manoli, der ihm schlechte Nachrichten Crest betreffend mitteilt. Nach seiner Rede vor den Delegierten schlägt Rhodan Adams zur Wahl des Administrators vor.

Crest wird von Manoli, Dr. Haggard und Fulkar eröffnet, dass er an einem aggressiven Krebsleiden erkrankt sei und ohne Behandlung nur noch wenige Wochen zu leben habe. Eine Behandlung habe auch nur wenig Aussicht auf Erfolg. Von der Nachricht geschockt, beschließt Crest, zur Unterseekuppel zurückzukehren und den Transmitter für die Suche nach der Welt des Ewigen Lebens zu benutzen. Tatjana Michalowna will ihn begleiten. Auf dem Weg zum Transmitter konfrontiert sie Trker-Hon damit, von Crests Vorhaben zu wissen, und sie beschließen, zu dritt die Reise anzutreten.

Thora da Zoltral erklärt Rhodan Crests Motive, und gemeinsam mit Ras Tschubai lassen sie sich von Bull von Terrania zu den Azoren fliegen, um Crest aufzuhalten. Tschubai teleportiert mit Rhodan und Thora in den Transmitterraum, doch sie können die drei nicht aufhalten. Nach dem Verschwinden der Gruppe wird der Transmitter zerstört. Rhodan erklärt Thora, dass sie einen anderen Transmitter benutzen werden, um Crest zu suchen.

Homer G. Adams wird von den Delegierten zum Administrator gewählt.

Anmerkungen

  • Während die Positronik zu Beginn des Romans die Existenz des Transmitters einfach leugnet und sie ins Reich der Legenden verweist, sagt sie am Ende des Buches aus, Crest könne den Transmitter später benutzen. Es wird nicht erklärt, warum sie die Existenz und Funktion des Transmitters nun akzeptiert.
  • In der Kuppel befindet sich ein Raum mit Kälteschlafanlagen, die auch benutzt wurden. In einer fand sich die DNA eines Arkoniden, der nicht altert. Bei dieser Person handelte es sich um den Kommandanten. Im Geheimversteck des Kommandanten befinden sich zwei weitere Kälteschlafanlagen, die offenkundig benutzt wurden. Da es in den Aufzeichnungen des Kommandanten nur Berichte über zwei Personen gibt (nämlich über den Kommandanten selbst und Cunor), stellt sich die Frage, warum die beiden mal im Geheimversteck, mal draußen geschlafen haben.