Die Eroberer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 294)
PR0294.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Die Eroberer
Untertitel: Der Weg zur Galaxis wird freigekämpft – und Gucky begegnet Faktor III
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 21. April 1967
Hauptpersonen: Reginald Bull, Allan D. Mercant, Tako Kakuta, Tama Yokida, Montra Matite, Perry Rhodan, Atlan, Iskaset, Gucky, Proht Meyhet
Handlungszeitraum: Oktober und November 2405
Handlungsort: Lookout-Station, Midway-Station
Lexikon: Cyborg
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 32

Handlung

Reginald Bull hat östlich von M 13 eine Flotte gesammelt, die Perry Rhodan zu Hilfe kommen soll. Ein wichtiger Bestandteil der Flotte sind fast vierzig Flottentender der DINOSAURIER-Klasse. Sie können Kalupkonverter für eine ganze Flotte transportieren. Am 20. Oktober 2405 soll die Nachschubstrecke nach Andromeda gestartet werden, doch an diesem Tag trifft die GARIBALDI mit Nachrichten und Befehlen von Perry Rhodan auf der Erde ein. Am 14. November sollen die beiden alten, von den Tefrodern in Besitz genommenen Weltraumbahnhöfe der Maahks angegriffen und erobert werden. Perry Rhodan wird dabei Midway angreifen, 800.000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt, während zur gleichen Zeit Reginald Bull die Lookout-Station, 400.000 Lichtjahre entfernt, erobern soll.

Vier nagelneue Ultraschlachtschiffe, zwölf Superschlachtschiffe und etliche Schlachtkreuzer brechen von M 13 in Richtung Andromeda auf, von den Flottentendern begleitet. Pünktlich am 13. November trifft die Flotte fünf Lichtjahre von Lookout entfernt ein. Tako Kakuta und Tama Yokida starten einen Erkundungsflug zu der Station, die aus drei zehn Kilometer großen Scheiben von 30 bis 40 Kilometern Durchmesser besteht. Die wichtigste Entdeckung ist, dass es keine Parafallen auf der Station gibt, und daher wird der Angriffsplan geändert.

Zuerst springen Tako Kakuta und Tama Yokida auf die Station, mit einem Betäubungsgas bewaffnet, das die gesamte Besatzung in kurzer Zeit ausschalten soll. Vorsichtig suchen sie nach dem Zentrum der Belüftungsanlage, und schließlich können sie ihre Gasbomben im zentralen Verteiler der Anlage zünden. Sobald die Tefroder von dem Gas erfasst werden, brechen sie sofort zusammen. Ein günstiger Umstand hilft den Terranern: Ein Kompetenzstreit in der Führung der Station.

Der Duplo Hondro Duffke ist von den Meistern der Insel mit der Bespitzelung des Stationsleiters Montra Matite beauftragt worden. Matite ist der einzige echte Tefroder an Bord, der Rest der Besatzung besteht aus Duplos. Als Duffke wieder einmal die Besatzung kontrolliert, fallen ihm etliche schlafende Besatzungsmitglieder auf. Anstatt Alarm zu schlagen, überlegt er, was zu tun ist, denn schließlich soll Matite von seiner Überwachung nichts erfahren. Erst eine ganze Weile später fällt ihm auf, dass immer mehr Duplos einschlafen, vom Zentrum der Station ausgehend. Als der Groschen fällt, ruft er endlich Matite in der Zentrale an. Dem muss er langwierig erklären, was vor sich geht, doch dann wird auch Duffke von dem Betäubungsgas erwischt. Endlich begreift auch Matite, was los ist. Er schaltet die Luftversorgung der Zentrale ab, gibt der Mannschaft den Befehl, Schutzanzüge anzulegen und gibt allen Kampfrobotern Angriffsbefehl.

Bulls Flotte wird entdeckt. Es kommt zu einem kurzen Gefecht, das die tefrodischen Verteidiger verlieren. Doch die eigentliche Bedrohung kommt von der automatischen Abwehranlage der Station. Deren Steuerung wird von Tama Yokida zerstört. Dann landet eine Kaulquappe voll mit Raumsoldaten und einem Transmitter, durch den weitere Angreifer ankommen. Als letztes Mittel setzt Matite die Reizschaltung der Duplos ein, und damit setzt sich den Terranern zum ersten Mal Widerstand entgegen.

Doch Matite, der im Innern ausgesprochen ängstlich ist, wird von dem Teleporter Tako Kakuto gefangen genommen. Bereitwillig gibt er Reginald Bull wichtige Informationen, vor allem über den Geheimplaneten Multidon, auf dem sich Hunderttausende von Multiduplikatoren befinden. Doch eine Sicherheitsschaltung erkennt seinen Verrat; Matite wird während des Zugriffs auf eine Positronik von einem Überschlags-Blitz erfasst, und nichts bleibt von ihm übrig. Die Duplos erhalten einen Selbstvernichtungsbefehl. Das gilt auch für Duffke, dem beinahe die Flucht gelungen wäre.

Perry Rhodan geht anders vor. Die Midway-Station wird von den Tefrodern aufgerüstet; von hier soll die Invasion der Milchstraße gestartet werden. 10.000 Lichtjahre vor Midway gibt es einen Orientierungspunkt, an dem Frachter nach Midway zum letzten Mal anhalten. Dort überfällt Perry Rhodan einen Frachter. Die Besatzung der ALOSITH wird durch Paralysestrahlen betäubt. Der Hypno André Noir bringt die fünf wichtigsten Offiziere – darunter der Kommandant Iskaset und der Erste Offizier Piniblue – unter seine Kontrolle; der Rest der Besatzung wird durch 5000 Terraner ersetzt. Da der Kommandant alle Erkennungssignale kennt, können die Terraner unbehelligt auf Midway landen. Dann wird die Sache schwieriger: Auf Midway gibt es überall Parafallen; Gucky und die anderen Mutanten sind hier machtlos.

Atlan führt mit zwölf Superschlachtschiffen einen Ablenkungsangriff durch. Von den 500 tefrodischen Wachschiffen kann er etliche zerstören; 400 folgen Atlan, aber 68 Einheiten bleiben zurück. Und der Kommandant der Station, niemand anderer als der Faktor III Proht Meyhet, hat das Ablenkungsmanöver erkannt und schaltet die undurchdringlichen Energieschutzschirme der Station ein. Nun greift Perry Rhodan an; er kann die 68 Wachschiffe zerstören, scheitert aber am Schutzschirm der Station.

Drei Trupps zu sechzig Mann verlassen die ALOSITH, um die Projektoren für die Parafallen zu finden und zu zerstören. Sie haben Erfolg. Zwar gerät einer der Trupps in eine Falle, doch Gucky kann sie heraushauen. Dann zerstören Gucky und Ras Tschubai die Steuerung der Gegenpolgeschütze durch Thermobomben, so dass die Station nun hilflos wird. Und kurz darauf finden sie die Hauptanlagen für den roten Halbraumschirm der Station und schalten sie ebenfalls aus.

Während die 5000 terranischen Truppen nun vollständig angreifen, muss Perry Rhodan den Rest der tefrodischen Flotte ausschalten. Die 400 Raumschiffe sollten weit überlegen sein, doch Perry Rhodan kann sie mit Narkosegeschützen ausschalten. Proht Meyhet denkt nun an Flucht, und er hat ein Spezialraumschiff, das ihn zurück nach Andromeda bringen kann. Dann findet ihn Gucky. Proht Meyhet ist von seinem undurchdringlichen Individualschirm geschützt, daher kommt es nur zu einer unerwartet freundlichen Unterhaltung zwischen Proht Meyhet und Gucky. Gucky kann ihn nicht aufhalten, und Proht Meyhet flieht in Richtung Andromeda. Natürlich hat er eine Bombe mit Zeitzünder zurückgelassen, die die Station zerstören soll. Die Zeitbombe ist auf eine Stunde gestellt; nach 35 Minuten ist sie gefunden und entschärft. Es dauert Tage, bis die letzten Tefroder auf Midway eingefangen werden, doch am 25. November ist Midway in der Hand der Terraner. Damit ist die Verbindung nach Andromeda wiederhergestellt.

Innenillustrationen