Die Festung der sechs Monde

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Die Festung der sechs Monde (Begriffsklärung).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 13)
PR0013.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Dritte Macht
Titel: Die Festung der sechs Monde
Untertitel: Die Topsider halten ihre Festung für uneinnehmbar – aber sie haben nicht mit den Mutanten gerechnet …
Autor: K. H. Scheer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (6 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 1. Dezember 1961
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Sergeant Calverman, Thort, Chaktor, Thora, Crest, Ishy Matsu, John Marshall, André Noir
Handlungszeitraum: Juli - August 1975
Handlungsort: Wega-System
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel zum Heft
enthalten in Silberband 3,
enthalten in Leihbuch 6

Handlung

Nachdem die Topsider auf die sechs Monde des 40. Planeten der Wega vertrieben wurden, errichteten sie auf dem größten Mond in Windeseile ein kosmisches Fort, von dem aus sie das System zu erobern planen. Die anderen fünf Monde dienen als stark bewaffnete Bastionen mit kleinen Besatzungen und guten Ortungsanlagen. Die S-7, eines von zwölf Beibooten der erbeuteten STARDUST II, schickt auf Höhe des 38. Planeten eine Gruppe aus drei Raumjägern auf Patrouillenflug. Als die Sergeanten Rous und Calverman unter der Führung von Conrad Deringhouse sich auf der Höhe des 40. Planeten befinden, werden sie von der materialisierenden Nachschubflotte der Topsider überrascht und unter Feuer genommen. Der Jäger Sergeant Calvermans wird getroffen und trudelt steuerungslos dem Planeten entgegen. Deringhouse erleidet schwere Verbrennungen, als sein Jäger ebenfalls getroffen wird. Ihm und Rous gelingt die Flucht, Calverman können sie allerdings nicht mehr retten. Sein Jäger verglüht in der Atmosphäre des Planeten. An Bord der S-7 unter dem Kommando Rod Nyssens zurückgekehrt, springt diese nach Ferrol zurück, um dort Perry Rhodan Bericht zu erstatten.

Rhodan steht gerade in Verhandlungen mit dem Thort über den Abschluss des für die Waffenhilfe gegen die Topsider versprochenen Handelsvertrages. Hierbei hat er besonders die mikrominiaturisierte Gebrauchselektronik im Auge, die auf Terra einen Innovationsschub auslösen würde. Zudem verspricht er sich durch die Handelsbeziehungen eine Stärkung der Stellung Terras als galaktischer Machtfaktor. Zum Tausch sollen die Ferronen mit Waren auf Basis der Hypertechnik und stärkeren Waffen versorgt werden. Rhodan besteht zudem auf der Einrichtung eines souveränen Handelsstützpunktes, was aber auf Ablehnung seitens eines Großteils der Ferronen stößt. Diese streben zwar Handelsbeziehungen an, möchten aber so kurz nach der Befreiung Ferrols keinen Stützpunkt eines anderen Volkes auf ihrem Planeten.

Nachdem er sich über den medizinischen Zustand und die Möglichkeiten einer Heilung Deringhouses informiert hat, trifft sich Rhodan mit Crest und Thora. Diese hatten bereits kurz nach der Eroberung der STARDUST II schriftlich den nun möglich gewordenen Flug nach Arkon gefordert, zumal Crests Meinung zufolge die Welt der Unsterblichkeit nicht erreicht wurde. Eine erneute Forderung danach lehnt Rhodan wegen der Nähe der schutzlosen Erde zur Wega und der damit verbundenen Möglichkeit einer Entdeckung derselben durch die Topsider ab. Die Position der Erde solle solange ein Geheimnis bleiben, bis sie stark genug sei, extraterrestrischen Gefahren trotzen zu können. Später trifft Rhodan mit dem seinerzeit geretteten Chaktor zusammen, dem Verbindungsmann zwischen den Terranern und dem Thort. Dieser hat sich auf Rhodans Empfehlung offiziell den Widerständlern gegen den terranischen Stützpunkt auf Ferrol angeschlossen. Mit seiner Hilfe und den Mutanten Ishy Matsu, John Marshall und André Noir soll ein besonderer Plan gelingen. Bei einem fingierten Fluchtversuch aus der STARDUST II »erschießen« Noir und der als Arkonide verkleidete Marshall die in einem ferronischen Gleiter fliehende Ishi Matsu und werden anschließend von den anwesenden Männern Chaktors selbst »getötet«. Vor ihrem »Tod« kann Ishi Matsu allerdings noch eine Kapsel deutlich sichtbar wegschleudern. Chaktor nimmt, für alle Umstehenden ebenfalls deutlich sichtbar, die Kapsel an sich und verschwindet in der Menge. Diese Kapsel mit Informationen soll er nun im Auftrag Rhodans den Topsidern zuspielen. Hierfür bedient sich Perry Rhodan des gefangengenommenen Chren-Tork, dem Stellvertreter des topsidischen Flottenbefehlshabers. Als kalkulierter Nebeneffekt der Aktion der Oppositionellen gegen die Arkoniden, den die Anhänger des Thort streng verurteilen, gewinnt der Handelsvertrag mit Terra an Zuspruch.

Chren-Tork befindet sich in einem Gefangenenlager auf einem der beiden Monde Ferrols. Die vermeintlichen »Arkoniden« Reginald Bull und Marshall bringen den Topsider, der über die Auseinandersetzung zwischen den Arkoniden und den oppositionellen Ferronen informiert ist, zu einem Verhör an Bord der STARDUST II nach Ferrol. Hierbei lässt Bull eine Bemerkung fallen, die Chren-Tork in seinen bisherigen Vermutungen, dass sich die Topsider bei der Berechnung des Standortes des Notsignale aussendenden, auf dem irdischen Mond notgelandeten Kreuzers verrechnet haben und in dem falschen Sonnensystem suchen, bestärkt. Während des »Verhörs« wird Chren-Tork mit einem Psychostrahler und den Suggestionen Kitai Ishibashis beeinflusst. Er glaubt nun, die Eroberer der STARDUST II seien Kolonial-Arkoniden vom fünften Planeten des nur 45 Lichtjahre entfernten Capella-Systems. Dies passt auch zu dem Eindruck, den die vermeintlichen Arkoniden aufgrund ihrer Aktivität und Initiative auf die Topsider machen, die nicht zur der bekannten Passivität der Arkoniden passt.

In der folgenden Nacht fliehen Chaktor und ein weiterer Ferrone planmäßig mit Chren-Tork in einem Jäger, bevor der Topsider wieder auf den Gefängnismond gebracht wird. Chaktor verlangt die Zusicherung, dass weitere Verhandlungen nicht mit dem Thort, sondern mit der Opposition geführt werden. Diese wolle den Thort stürzen. Er begründet dies mit dem Unwillen der Opposition gegenüber »Rho-Dan«, der plane, Ferrol zu seinem Eigentum zu machen. Vorher hebt die STARDUST II zu einem Erkundungsflug im System ab, um zu vermeiden, vom Thort zur Verfolgung Chaktors aufgefordert werden zu können. Dieser führt die von Crest zusammengestellten, nötigen astronautischen Unterlagen zur Berechnung einer Transition ins Capella-System mit sich und soll die Topsider von der Notwendigkeit eines Angriffes gegen die Heimatwelt der Kolonial-Arkoniden überzeugen, um einem Überraschungsschlag gegen sie vorzubeugen. Unterstützend hierzu funkt die S-7 unter »Flottenadmiral« Nyssen dem »Erhabenen Großadministrator Rho-Dan« die Nachricht der baldigen Ankunft einer gewaltigen Flotte im Wega-System. Dieser befiehlt den sofortigen Aufbruch der gesamten Streitkräfte des Planeten zum Kampf gegen die Topsider, die fortlaufend Nachschub bekommen. Zur Unterstreichung der drohenden Gefahr für die Topsider, zerstört die STARDUST II mehrere Schiffe der Topsider, die auf den fliehenden Chren-Tork warten und vernichtet den dritten und kleinsten Mond des 40. Planeten mit zwei Gravitationsbomben.

Dem mittlerweile in dem kosmischen Fort der Topsider angekommenen Chren-Tork gelingt es, den Chef der topsidischen Invasionsflotte, Chrekt-Orn, von einem Angriff auf den nun wehrlosen Capella-Planeten zu überzeugen. Unterstützt wird dies vom Bewusstseinsinhalt von Chaktors ferronischen Begleiter an Bord des Jägers, der bei einem Verhör stirbt. Chrekt-Orn entreißt Chaktor die Unterlagen und lässt ihn auf ein Raumschiff verschleppen, von dem er wenig später durch Tako Kakuta gerettet wird. Wunschgemäß übernehmen die Topsider die Daten und transitieren in das Capella-System. Allerdings nicht, wie von Rhodan gewünscht, in den Raum zwischen den Planeten, sondern, wie von Crest berechnet, ins genaue Zentrum der Sonne Capella. Er handelt nach arkonidischer Denkweise und beseitigt das Problem der Invasionsgefahr endgültig.

Anmerkung

Innenillustrationen