Die Rätsel von Assur

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Überblick
Serie: ATLAN-X Taschenbücher (Band 7)
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Titel: Die Rätsel von Assur
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: 11. Juli 2016
Handlungszeitraum: 1840 v. Chr.
Besonderes:

Portal "Die Rätsel von Assur" (Roman)

Zusätzliche Formate: nur als E-Book

Handlung

Atlan wird nach acht Jahren Tiefschlaf von seinem Roboter Rico auf Befehl von ES geweckt. Während dieser Zeit hat sich Rico mit der Herstellung eines neuen Armes beschäftigt, der nun von leicht gebräunter Haut bedeckt ist und neben Härchen, Poren, Narben, Adern und Fältchen verblüffend einem biologischen Arm gleicht. Ne-Tefnacht, Merire-Chemsit, Tatimar, Zakanza-Upuaut und Ptah-Sokar, Atlans Gefährten vieler gefährlicher Abenteuer, liegen in der Unterwasserkuppel im Kältetiefschlaf.

Rico muss feststellen, dass einige Erlebnisse Atlans aus seinen Speichern gelöscht worden sind. Gleichzeitig wurden Befehle von ES gespeichert. Der Roboter weckt getreu den Anweisungen Ne-Tefnacht. 34 Tage nach ihrer Erweckung verschwindet die Harfenspielerin mitsamt ihrer Ausrüstung spurlos. Rico erhält einen neuen Befehl von ES. Atlan, Ptah-Sokar und Zakanza-Upuaut müssen geweckt werden.

Während sich die Männer mit diversen Trainingseinheiten tagelang auf den bevorstehenden Einsatz vorbereiten, stellt Rico die notwendige Ausrüstung zusammen. ES meldet sich mit polterndem Gelächter in Atlans Bewusstsein. Der Arkonide soll auf eine Mission geschickt werden, bei der sein Kampfwert, seine Loyalität und seine moralische Festigkeit geprüft werden sollen. Shinkashid soll ihn prüfen. Atlan und seine beiden Begleiter sollen ein Haus finden, das nicht von Menschen erbaut worden ist. Rico soll eine Transmitterverbindung herstellen und als Helfer einen Subrobot mitnehmen. Den Standort des zweiten Gerätes sowie des Lastengleiters hat ES nicht verraten.

Der Transmitter bringt Atlan, Ptah-Sokar und Zakanza-Upuaut in eine Oase. Die Wipfel der Palmen sind von einem Fluggerät abgebrochen worden. Hinter einer Wand aus Bäumen und Ranken entdecken die Männer einen Turm aus rötlichen Ziegeln, der von einem Ring aus Granitplatten umgeben ist. Über eine Spionsonde nimmt Rico Kontakt mit Atlan auf. Er klärt den Arkoniden darüber auf, dass ihr ursprüngliches Ziel eine südlicher gelegene Oase war, wo auch Pferde, der Transmitter und der Subrobot warten. ES hat jedoch anders entschieden. Rico hat einen schweren Gleiter auf den Weg zu den drei Gefährten gebracht. Sie nähern sich dem Turm. Den Eingang bildet ein hölzernes Tor. Ptah und Atlan schieben unter Einsatz ihrer Kräfte die beiden Hälften des Tores auseinander. Das Doppeltor besteht auf der Innenseite nicht aus Holz, sondern aus Metall. Die Einrichtung des Turmes ist makaber. Es gibt breite Bänke, halbhohe Trennwände und eine Feuerstelle in der Mitte. Knochenschädel und Geweihe sind halb eingemauert, dazwischen ragen auch menschliche Schädel mit großen farbigen Kieseln in den Augenhöhlen aus dem Putz. Atlan und seine beiden Begleiter verlassen den Turm, um die Absturzstelle aufzusuchen.

Dort finden sie ein Raumschiffswrack. Der Zylinder ist ziemlich zerbeult, aus der Wand ragen tropfenförmige Kanzeln heraus. Teile der Wandung sind durchsichtig, Löcher, Risse und Sprünge sind in den glasähnlichen Flächen zu finden. Allerdings fehlen Brandspuren völlig. Durch eine offene, zerstörte Luke dringen sie in das fremde Schiff ein. Atlan ist sich sicher, sich in einem ferngesteuerten oder robotischen Raumschiff zu befinden. Ein Schott öffnet sich automatisch vor den Männern. Der Raum dahinter scheint die Steuerzentrale zu sein, denn die durchsichtigen Wände zeigen die umliegende Wüste. Auf einem Bildschirm ist die Ankunft Atlans, Ptah-Sokars und Zakanzas vor dem Schiff zu sehen. Die nächste Sequenz zeigt ein prächtiges Pferd. Es ist also schon jemand bei dem Wrack gewesen! Eine hagere Gestalt in einem weißen Umhang schwingt sich auf das Pferd und reitet gemächlich davon. Der Bildschirm schaltet sich ab. Ein Summen wird immer lauter, Vibrationen erschüttern das Schiff. Die drei Freunde verlassen auf schnellstem Weg das Wrack. Ein Blitz zuckt aus den vier im Raum angeordneten Säulen und raubt den Männern das Bewusstsein.

Ricos Spionsonde, die über dem Wrack stationiert ist, registriert das Verschwinden der drei Männer. Es dauert sehr lange, bis die Koordinaten Atlans und seiner Freunde festgestellt werden können. Sie halten sich nun in einer Oase jenseits des Gebirgszuges auf, der hier die Wüste durchzieht. Rico lässt von seinen Subrobots die Ausrüstung der Gefährten in einen Gleiter verladen, der in die Oase fliegt. Der Roboter berechnet, dass ES mit großer Wahrscheinlichkeit seine Finger im Spiel hat. Atlan, Zakanza und Ptah-Sokar erwachen. In den Satteltaschen der Pferde findet Atlan eine Metalltafel mit Schriftzeichen in Arkonidisch und der Sprache der Rômet – eine Botschaft von ES. Die Nachricht besagt, dass Larsaf III in großer Gefahr schwebe. Die Ter-Quaden sind auf dem Weg. Auf der Rückseite der Tafel ist eine Landkarte eingeätzt. Wie von ES gefordert, machen sich die Gefährten auf nach Assur, wo sie einen Wikipedia-logo.pngKometen beobachten sollen. Atlan erinnert sich an seine Begegnung mit den Ter-Quaden um das Jahr 16.000 da Ark im System der Sonne Caranth. Somit weiß er, welche Gefahr auf den Planeten zukommt. Die drei Gefährten satteln ihre Pferde und binden die verbleibenden Tiere mit Zugleinen zusammen. Dann setzen sie sich in Bewegung und folgen der auf der Karte eingezeichneten Linie.

Sie reiten auf jenem Weg in die Stadt Assur, den vor langer Zeit auch Assurnasirpal mit seinem Heer genommen hat. Auf dem Anwesen von Mikaylu machen sie Halt. Sie werden von dem Hausherrn freundlich begrüßt. Tage vergehen, in denen sie die Pferde auf die zu erwartenden Strapazen aussuchen und vorbereiten. Rico stellt Nachforschungen über den Verbleib Shinkashids an. Aus den gewonnen Informationen lässt sich mit ziemlicher Sicherheit ableiten, dass dieser jener Reiter gewesen ist, dem die Gefährten bei dem Wrack der Ter-Quaden begegnet sind. Zur Tarnung lässt sich Atlan das Haar kurz schneiden und färbt es dunkelbraun. Die Augen sind nun blau. Er legt sich den Namen Atlan-Shar zu. Der Mond der Ter-Quaden, umgeben von kleineren Asteroiden, nähert sich unaufhaltsam Larsaf III.

Atlan-Shar verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit der Elfenbeinschnitzerin Jaminina. Am nächsten Morgen nimmt er sie mit zum Hof von Mikaylu. Ricos Sonden haben ein Objekt geortet, das in die Atmosphäre des Planeten eingedrungen ist und dabei stark verzögert hat. Es nähert sich dem Land zwischen den zwei Strömen. Atlan bricht allein zu jener Oase auf, in der das Raumboot abgestürzt ist. Rico informiert ihn, dass sich Shinkashid von seinen Reitern getrennt hat. Das geortete Objekt hat Kurs auf Shinkashid genommen.

Atlan-Shar findet Shinkashid in der Wüste und bietet diesem seine Hilfe an. In der halb durchsichtigen Wand des Raumbootes erkennen die beiden Männer die Umrisse eines vierbeinigen Wesens. Der Fremde verlässt das Schiff. Er gleicht einem missgebildeten Wikipedia-logo.pngKentauren und besteht teilweise aus Metall. Shinkashid greift an und trennt mit einem Schwerthieb einen Fühler des Fremden ab. Ein anderer Fühler berührt den Fürsten an der Brust und wirbelt ihn durch die Luft. Die Schnelligkeit und Kraft Shinkashids scheint sich zu verdoppeln. Mit jedem Schlag seiner zweischneidigen Waffe trifft er den Fremden und hinterlässt tiefe Wunden in den weichen Teilen des Körpers. Dem Fürst gelingt es, den Strahlen, die der Fremde abfeuert, zu entgehen. Im Inneren des Metallgerüstes, das übriggeblieben ist, beginnt etwas zu glühen und verbreitet große Hitze. Atlan-Shar feuert auf das Raumboot. Eine Explosion zerstört die Reste des Fremden, eine zweite zerfetzt das Boot.

Nah dem siegreichen Kampf fragt sich Atlan, wo der Pilot jenes Bootes geblieben ist, das in der Oase abgestürzt ist. Shinkashid lädt Atlan nach Shinmigar ein. Während des Rittes berichtet Atlan-Shar seinem neuen Kampfgefährten von den Ter-Quaden, gegen die er bereits vor acht Jahren gekämpft hat. Bald trennen sie sich. Shinkashid reitet nach Assur, Atlan-Shar zu Mikaylu, wo Zakanza und Ptah auf ihn warten.

Zurück in seinem Palast verschmäht Shinkashid erneut Airissa, die ihn begehrt. Dieser bereitet sich durch extreme Enthaltsamkeit auf den gefährlichsten Kampf seines Lebens vor. Er berichtet ihr von der bevorstehenden Auseinandersetzung mit den Ter-Quaden und von Atlan-Shar.

Tage später werden Atlan-Shar und seine Begleiter in Shinmigar von Shinkashid begrüßt Sie werden im Palast untergebracht und fürstlich bewirtet. Atlan-Shar erregt Airissas Aufmerksamkeit. Er unterweist die Krieger des Fürsten in der Kunst des Bogenschießens mit den großen und schweren Bogen der Neheshi. Atlan-Shar erhält in den Nächsten Besuch von Airissa. Der Arkonide fordert von Rico Sprengsätze an.

Atlan-Shar eröffnet dem Fürsten, dass er ihn in der Oase bei dem abgestürzten Raumboot gesehen hat. Shinkashid gibt zu, den Piloten ohne Erfolg gesucht zu haben. Am Nachthimmel tauchen Vorboten des Mondes auf. Ein Wikipedia-logo.pngMeteorit rast über die Stadt hinweg. Ihm folgen zahlreiche kleinere glühende Gesteinstrümmer, die Felder und Fischerboote zerstören und auch in die Stadt einschlagen.

Atlan-Shar, Shinkashid, Ptah und Zakanza reiten zur Oase mit dem Turm des Fürsten. Rico überwacht den Ritt mit Spionsonden. Der Mond nähert sich ebenfalls der Oase von Westen her. Der Gleiter mit der angeforderten Ausrüstung wartet schon auf die Reiter. Während der Mond beginnt, mit einem dünnen blauen Strahl den Wüstenboden abzutasten, betreten die Gefährten den Turm. Im Inneren des Gebäudes beginnen sich die Wände zu bewegen. Plattformen, kastenförmige Metallelemente, Leitungen, stählerne Stufen und Schotte schieben sich aus den Wänden. Das Innenleben und die Einrichtung eines kleinen, altmodischen Raumschiffes nehmen Gestalt an. Ein Antigrav transportiert die Gefährten nach oben in einen kreisrunden Raum. Dort befindet sich ein halbrundes Steuerpult. Ein Hologramm bildet den Ter-Quaden-Mond ab. Die Ter-Quaden beginnen, große Mengen an Wasser aus dem Meer aufzusaugen. Atlan-Shar und seine Begleiter wollen warten, bis der Mond Masse vom Boden zu saugen anfängt. Erst dann wollen sie Shinkashids Raumschiff in den Saugstrom fliegen und so durch die Polöffnung in das Innere des Mondes gelangen.

Endlich ist es soweit. Unter Shinkashids Schaltungen erwacht das Schiff zum Leben. Er lässt es auf die Sandsäule zugleiten. Das Schiff wird in die Höhe gerissen. Der Fürst leitet ein Bremsmanöver ein und landet auf einer ebenen Fläche in einem großen Hohlraum. An Decken und Wänden sind große Kraftmaschinen und Blöcke befestigt. Mit eingeschalteten Deflektorschirmen verlassen Atlan, Shinkashid, Zakanza und Ptah das Schiff. An der Innenwand des Mondes bringen sie einen Teil der mitgebrachten Sprengladungen an. Exotische Musik durchströmt die Halle. Atlan öffnet ein dickes Schott und verlässt die Halle. Er gelangt auf eine Galerie mit Terminals, Rampen und Treppen. Zahlreiche Ter-Quaden sitzen an den Pulten. Bildschirme zeigen die Welt außerhalb des Mondes. Der Arkonide platziert eine Sprengladung, dann hastet er weiter und bringt an Maschinenblöcken weitere Ladungen an. Er erreicht einen Raum, in dem sich mehrere Ter-Quaden auf die Zerstörung der Städte des Zweiströmelandes mit den Waffen des Mondes vorbereiten. An dem Zentralrechner dieser Zentrale legt Atlan-Shar eine weitere Bombe ab. Dann macht er sich auf den Rückweg. Auch Zakanza und Ptah nähern sich wieder dem Schiff. Shinkashid antwortet nicht auf Atlans Funkanrufe. Ein Hilferuf des Fürsten erreicht Atlan. Dieser stürmt im Schutz des Deflektorfeldes los. Zakanza und Ptah bleiben bei dem Schiff zurück. Der Arkonide findet immer wieder versteckte Bomben, die ihm den Weg leiten. Auf einem von Büschen und Bäumen umgebenen Platz findet er den Fürsten zwischen Trümmern liegend, mit dem Schwert in der Hand. Atlan schaltet den Deflektorschirm aus. Shinkashid berichtet von einem Kampf mit den Ter-Quaden. Blut sieht der Arkonide keines, jedoch acht tote Ter-Quaden. Atlan-Shar nimmt Funkkontakt zu Ptah auf und ordnet die Zündung der Sprengsätze an, beginnend mit jenen, die am weitesten von ihrem Schiff entfernt sind. Er schleppt Shinkashid mit sich. Mehrere Detonationen sind zu vernehmen, die den Mond erschüttern. Alarm heult durch die Korridore und Hallen. Immer mehr Bomben werden gezündet. Endlich erreichen die beiden Kämpfer das Schiff. Ein insektenähnlicher Gleiter nähert sich und eröffnet das Feuer. Shinkashid wird getroffen und gegen eine Wand geschleudert. Atlan, Zakanza und Ptah schießen auf den Gleiter und bringen ihn zum Absturz. Der Fürst ist bewusstlos und wird von Atlan an Bord getragen. Atlan startet die Triebwerke. Das Schiff stürzt durch den Schacht aus dem Mond, der an Höhe gewinnt und Rauchstreifen hinter sich herzieht.

Atlan sucht zunächst die Oase, wo er wieder landen will. Der Ter-Quaden-Mond verliert an Höhe. Der Arkonide landet das Schiff des Fürsten in der Oase. Atlan hat dem verletzten Shinkashid seinen Zellaktivator auf die Brust gelegt. Als sie das Schiff verlassen, nimmt er das Gerät wieder an sich. Mit dem Gleiter fliegen sie nach Shinmigar. Der Fürst erhält ein Schmerz- und Schlafmittel. Mit eingeschaltetem Deflektorschirm nähert sich der Gleiter der Stadt, die merkwürdig verändert erscheint. Es sind nur wenige Bewohner zu sehen, die Felder sind verdorrt, Schmutz und Abfall überall zu finden. Die Häuser weisen Schäden auf. Es scheint, als hätte hier seit Jahren niemand mehr gelebt. Shinkashid wacht auf und lächelt geheimnisvoll. Rico meldet sich und berichtet, dass der Mond seine Geschwindigkeit und die Flughöhe gesteigert hat. Der Fürst hat sich inzwischen an den Gleiter gelehnt und strahlt Kraft und Gesundheit aus. Er teilt mit, dass Atlan und seine Freunde die Prüfung bestanden haben. Shinkashid ist tatsächlich ES! Das geheimnisvolle Wesen von Wanderer wollte herausfinden, ob Atlan bereit sei, den Bewohnern des Planeten zu helfen, der in seinen Überlegungen eine große Rolle spielt. Der Kristallprinz darf seinen Zellaktivator behalten. ES fragt Atlan nach einem Wunsch, den er ihm erfüllen könnte. Der Arkonide bittet um ein Raumschiff, mit dem er nach Arkon fliegen kann. Unter dröhnendem Gelächter löst sich die Gestalt Shinkashids in eine Lichtspirale auf.

Die Gefährten fliegen mit dem Gleiter zurück zur Oase. Während des Fluges nimmt Rico erneut Kontakt auf. Der Mond ist schneller geworden, die Höhe ist aber gleich geblieben. Die Möglichkeit eines Absturzes ist sehr groß geworden. In der Oase angekommen, halten die Männer Ausschau nach dem Späherboot und dem turmähnlichen Raumschiff. Sie finden nur einen Explosionstrichter mit den Überresten des Späherbootes und nur ein paar ihrer Pferde. ES scheint das Wrack gesprengt zu haben. Um Mitternacht, als Zakanza und Ptah schlafen, spricht Atlan über sein Armband per Funk mit Rico. Von dem Mond haben sich neun große Teile gelöst und sind in das Meer eingeschlagen, ebenso wie kurz darauf die Hauptmasse.

Atlan und seine beiden Begleiter packen zusammen und machen sich mit den Pferden auf den Weg zu Mikaylu. Rico fliegt den Gleiter per Fernsteuerung in ein Versteck. Ptah, Zakanza und Atlan-Shar werden freudig empfangen. Mikaylu berichtet von relativ geringen Zerstörungen durch die Steingeschosse des Ter-Quaden-Mondes. In der Stadt Assur trifft Atlan-Shar auf Jaminina und nimmt die Elfenbeinschnitzerin mit in den Palast Naramshins. Der alte Herrscher über Assur berichtet seinem Freund Atlan-Shar über ein Ungeheuer, das Reiter und Karawanen angreift. Dieser erzählt etwa fünfzig Männern und Frauen, unter ihnen Irishum der Zweite und Shamshiadad, von Tameri. Naramshin fordert ihn auf, das Untier zu suchen und zu vernichten. Um es zu finden, übergibt er Atlan-Shar einen Korb voller Keilschrifttäfelchen. Shainsa-Tar taucht im Palast auf. Atlan wird von ihm aufgefordert, nach dem verschwundenen Piloten des Raumbootes der Ter-Quaden zu suchen. Dann verschwindet Shainsa-Tar wieder. Atlan, Zakanza, Ptah und Jaminina kehrten zum Gutshof Mikaylus zurück. Dort studiert er mit Jaminina die Schrifttäfelchen, unterstützt von Rico, der über eine Spionsonde mit seinem Herrn in Verbindung steht. Bald sind alle Punkte auf einer Karte eingetragen, an denen das Ungeheuer aufgetreten ist. Zwei Sonden werden diese 34 Punkte überwachen, während eine dritte ausgeschickt wird, um den Kristallprinzen zu unterstützen.

Mit dem Gleiter machen sich Atlan-Shar, Ptah-Sokar und Jaminina auf, um das Raubtier zu suchen. Der Pilot des Spähbootes der Ter-Quaden hat Reiter und Zugtiere überfallen und ihnen das Blut ausgesaugt. Endlich misst Ricos Sonde Metall an, während Ptah eine Bewegung wahrnimmt. Der Fremde galoppiert mit langen, federnden Fühlern auf einen kleinen Wald und einen Brunnen zu. Ptah eröffnet mit Zakanzas schwerer Strahleraxt das Feuer auf den Ter-Quaden-Piloten. Teile der metallenen Panzerung fallen ab, zwei Beine lösen sich auf. Ptah beginnt, den Körper in zwei Teile zu schneiden. Nun greift auch Atlan-Shar mit dem Desintegrator in den Kampf ein. Der Fremde wird völlig aufgelöst. Nur ein flacher Krater bleibt im Wüstensand zurück. Der Gleiter kehrt zum Gutshof zurück.

Nach vielen wunderbaren Tagen mit Jaminina ist für Atlan die Zeit des Abschieds gekommen. Er mischt ein Schlafmittel in den Wein und verlässt mit Ptah und Zakanza im Gleiter Assur und das Gehöft Mikaylus. Während des Fluges zum Transmitter, der sie in die Tiefseekuppel zurückbringen wird, meldet sich Rico mit der Nachricht, dass ES Ne-Tefnacht in der Kuppel abgesetzt hat. Sie ist in Gubla als Harfenspielerin unterwegs gewesen. Auf der Sandaleninsel angekommen, gehen sie durch den Transmitter.

Anmerkungen

  • Dieses von Hans Kneifel zirka ein Jahr vor seinem Tod geschriebene Zeitabenteuer wurde im Juli 2016 zum ersten Mal veröffentlicht. (Quelle: PR-Info-Transmitter vom 1. Juli 2016)
  • Exposéautor damals war Marc A. Herren und er baute später in das Exposé zu Arkon-Heft 4: Palast der Gedanken dezent Hinweise auf Shinkashid und die Ter-Quaden mit ein. (Quelle: PR-Info-Transmitter vom 1.Juli 2016; PR-News vom 11.Juli 2016)
  • Der Roman erschien – zum 80sten Geburtstag von Hans Kneifel – allerdings nur in eBook-Form. (Quelle: PR-Info-Transmitter vom 1.Juli 2016)

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