Die Weißen Welten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 138)
Neo138.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Meister der Sonne
Titel: Die Weißen Welten
Autor: Oliver Plaschka
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 30. Dezember 2016
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Prolog

Ein Mann erwacht in einem leeren Krankenhaus. Außer toten Menschen und Medorobotern ist niemand da, nur die Maschinen, an die er angeschlossen ist, laufen noch. Mit einem Rollstuhl erforscht er seine Umgebung. Er hört eine Stimme, findet aber niemanden. Nur langsam kann er sich daran erinnern, was passiert ist. Sein Name ist Josue Moncadas. Vor Erschöpfung schläft er wieder ein.

Teil I

Die Ara Leyle, Dr. Frank M. Haggard, Prof. Ephraim Oxley und Allister T. Whistler können sich in letzter Sekunde vor der Bestie aus dem Stardust Tower retten. Hilfe erhalten sie von dem Ferronen Chekpol, der sie in die Kanalisation lockt. Dort versteckt er sich seit Tagen mit seinem verletzten Freund vor den durchgedrehten Menschen. Während Leyle und Haggard sich um den im Sterben liegenden zweiten Ferronen kümmern, suchen Whistler und Oxley zusammen mit Chekpol einen Fluchtweg und eine Möglichkeit, einen Notruf auszusenden. Der Ferrone hat ein Raumschiff, konnte aber bisher ohne Hilfe nicht dorthin kommen.

Leyle kann den Freund des Ferronen nicht retten, er stirbt. Whistler hat inzwischen Chekpols Raumschiff in einem Hangar lokalisiert und eine Transportmöglichkeit gefunden – einen Pick-up-Truck, mit dem sie durch die zerstörten Straßen Terranias bis zum Raumhafen kommen können. Neben einem alten Strahler hat der Ferrone nur ein paar Handgranaten als Waffen. Sie nehmen alles mit und machen sich mit dem Fahrzeug auf den Weg. Bereits kurze Zeit später entdeckt Masmer Tronkh sie und setzt ihnen hinterher. Die Bestie stoppt den Wagen. Haggard und Leyle werden von der Ladefläche geworfen, während Chekpol durch den Aufprall stirbt. Whistler und der Professor sind nur leicht verletzt, aber kurzzeitig bewusstlos.

Da kommt ihnen eine Space Disk mit Sue Mirafiore und Betty Toufry zu Hilfe. Sie lenkt die Bestie ab, so dass Leyle Whistler und Oxley aus dem zerstörten Wagen holen kann. Doch dann greift Tronkh die über der Straße schwebende Disk mit bloßen Händen an. Die Disk muss flüchten und kann die Menschen somit nicht in ihren Schutzschirm einschließen und mit dem Traktorstrahl an Bord holen.

Als sich die Bestie auf Leyle und die beiden Menschen stürzen will, taucht hinter ihr Dr. Haggard auf. Die Tasche mit den Handgranaten vor dem Körper, lenkt er die Aufmerksamkeit der Bestie auf sich. Tronkh stürzt sich blindlings auf den Arzt, als der die Handgranaten zündet.

In der Explosion kann die Space Disk die Ara und die beiden Menschen retten und zur TERRANIA bringen.

Leyle ist am Boden zerstört und möchte so schnell wie möglich das Solsystem verlassen. Doch dann reißt sie sich zusammen und geht dem Bordarzt der TERRANIA zur Hand.

Die Besatzung der SD 23 sieht sich auf der Weißen Welt Uac einem Rudel von zwei Meter großen Wölfen gegenüber. Während des Angriffs der Kreaturen bekommt Christophe Lente Kontakt zur SD 1 mit Perry Rhodan und kann einen Notruf absetzen. Plötzlich schweben die Wölfe einer nach dem anderen in die Höhe und knallen anschließend mit Wucht auf das Eis zurück. Den Aufprall überlebt keines der Tiere. Die Besatzung rätselt, wer ihr Retter ist, als Gucky erschöpft zwischen ihnen materialisiert. Er hat die Kreaturen von der Hyperstrahlung gestärkt telekinetisch getötet.

Die Besatzung der SD 23 wird von der SD 1 gerettet und zwischen Christophe Lente und Saheem Al Shaboth kommt es im weiteren Verlauf zu einem romantischen Techtelmechtel.

Teil II

Julian Tifflor bricht mit Tuire Sitareh auf, um das Geheimnis von 2016 HO3 zu lüften. Tuire fühlt sich von dem Text der Liduuri-Botschaft angesprochen und will in die Kammer auf dem Asteroiden eindringen. Mit einer Space Disk fliegen sie den Asteroiden an und gehen mit Raumanzügen zur Steinplatte mit den Inschriften. Dabei müssen sie vorsichtig sein, damit sie keine Energiesignatur aussenden, die ihre Anwesenheit an die Sitarakh verraten würde. Tuire erkennt, dass ein Satz der Inschrift erhöht ist und berührt das Relief. Daraufhin verschwindet er. Kurze Zeit später öffnet sich der Eingang zu einem Schacht, so dass Tifflor ihm in die Kammer folgen kann. Selbst der Aulore hat keine Ahnung, was mit ihm geschehen ist und wie er in den Schacht gelangt ist, aber nur so konnte er ihn öffnen. In der Kammer entdecken sie den Speer mit dem Udjat-Auge und Tifflor kann ihn problemlos aus dem Boden lösen. Dabei sendet der Kristall einen Energieimpuls aus, der die Sitarakh anlockt. In letzter Sekunde können die beiden aus der Kammer fliehen und in die Space Disk zurückkehren, dann zerstören die Sitarakh den Asteroiden. Nur mit einer Nottransition gelingt ihnen die Flucht.

Eric Leydens Team hat herausgefunden, was die Kristalle auf Uac zerstört hat. Die Wissenschaftler sehen eine Möglichkeit, die Kristalle zu rekalibrieren, doch dazu müssen erst alle porösen Kristalle vernichtet werden, damit der Prozess später nicht wieder auf die rekalibrierten Kristalle übergreift. Das Ultraschlachtschiff bestrahlt die beschädigten Hyperkristalle mit einer für Flora und Fauna ungefährlichen Strahlung und die SHOSHIDA CARDELI führt die Rekalibrierung durch. Gucky fungiert dabei wieder als Vermittler zwischen dem Wasserschiff und der geschwächten Liduuri. Der Vorgang gelingt, die lebenserhaltende Strahlung ist wieder da und Avandrina di Cardelah verjüngt sich.

Die Liduuri bestimmt, dass sie als nächstes Lahca – den Wind – anfliegen sollen. »Der Wind mag zugänglicher sein als der Magier (Lahun)«. Im Schnelldurchgang wird die Wüstenwelt Lahca von der wieder genesenen Liduuri und ihrem Schiff rekalibriert. Die beiden Schiffe fliegen nach Lahun weiter.

Teil III

Rhodan wird von Major Schimon Eschkol in die Zentrale gerufen, als die ersten Messergebnisse der Weißen Welt Lahun eintreffen. Es gibt ein Problem. Die Welt ist von einer Zivilisation bewohnt, die irgendwie mit den Hyperkristallen verbunden ist. Denn die Konzentration der Kristalle stimmt auffallend mit den Positionen der großen Städte überein. Rhodan beschließt, sich das zunächst mit einer Space Disk näher anzusehen. Später teleportiert er zusammen mit Gucky auf die Oberfläche, um sich im Schutz von Spiegelfeldern einen direkten Eindruck der Bewohner zu verschaffen.

In einer kleinen Siedlung begegnen sie Zayabi-Dasi, der sich gerade auf das Initiationsritual seiner kleinen Tochter vorbereitet. Für die »Erleuchtung« wird ein Hyperkristall in die Knorpelhaut auf dem Kopf des Individuums eingesetzt, was zu einem maximalen Intelligenzschub führt. Ohne den sogenannten Kya wären die Bewohner nur mäßig intelligent, ähnlich höher entwickelten Tieren. Durch den Kristall erlangen sie Bewusstsein und konnten eine Zivilisation gründen (vergleichbar mit dem Entwicklungsstand des späten Mittelalters).

Zayabi-Dasi erzählt Rhodan und Gucky, die er für Fremde aus einem fernen Land hält, die Geschichte des Gründers Takya-Lahi, des ersten Kya-Trägers.

Zurück an Bord, bewahrheitet sich Rhodans Befürchtung, eine Rekalibrierung der Hyperkristalle würde die Bhrento zurück in die Unwissenheit schicken. Avandrina kann oder möchte wegen ihrer Befangenheit diese Entscheidung nicht treffen und überlässt sie Rhodan. Der steckt nun in einem Dilemma: Rettet er die Liduuri, dann vernichtet er eine unschuldige Zivilisation. Entscheidet er sich für die Bhrento, schickt er die Liduuri in den Untergang und damit auch die Menschen, die auf die Hilfe der Liduuri im Kampf gegen die Sitarakh angewiesen sind.

Tifflor und Sitareh werden von einem Beiboot zurück zur TERRANIA gebracht, wo sie auf Whistler und Professor Oxley treffen und vom Tod Dr. Haggards erfahren.

Die Wissenschaftler an Bord finden heraus, dass das Udjat-Auge ein Datenkristall ist. Sie packen den Stein in ein Kraftfeld und scannen ihn. Schon beim ersten Scan blitzt der Stein auf und eine Stimme sagt, dass sie das Auge geöffnet haben und nun die Daten des Geheimen Archivs empfangen werden. Die Positronik zeichnet einen riesigen Datenstrom auf, bevor sich der grüne Kristall in einem Blitz selbst vernichtet.

Alle sind noch mit der Sichtung der Informationen beschäftigt, als Tifflor in die Zentrale gerufen wird. Im Sonnensystem sind zwanzigtausend Raumschiffe aus dem Hyperraum gekommen. Es ist Crest mit der Arkonidischen Flotte und er fordert die bedingungslose Unterwerfung der Menschheit.

Teil IV

Rhodan hat sich Bedenkzeit für die Entscheidung erbeten, die Avandrina di Cardelah ihm auferlegt hat. Er bespricht sich jeweils mit Atlan, Reginald Bull, John Marshall, Thora und mit Administrator Maui John Ngata, um einen Weg aus dem Dilemma zu finden, doch es scheint keine dritte Option zu geben.

Epilog

Josue Moncadas erwacht erneut. Die Stimme, die er hört, ist noch immer präsent, auch wenn sich kein lebender Mensch in seiner Nähe befindet. Er beschließt, das Terrania Medical Center zu verlassen, als sich ihm die körperlose Stimme endlich zu erkennen gibt. Es ist Sid González.