Die zweite Phase

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Die zweite Phase ist der Titel einer Kurzgeschichte von K. H. Scheer, enthalten in Jubiläumsband 3.

Handlung

Leutnant Pipper Raizfoll nimmt am 12. Februar 2401 auf dem USO-Stützpunkt Zeklas seinen Dienst in der SODOM auf, dem Schiff Admiral Clifton Callamons. Raizfoll ist ein begnadeter Theoretiker, der seine Flottenausbildung in Rekordzeit abgeschlossen hat, aber auch ein Tollpatsch und Unglücksrabe, der sich und andere ständig in Gefahr bringt. Oberst Meinzter, der Kommandant des Nachschubfrachters, der ihn auf dem Stützpunkt absetzt, ist deshalb auch froh, ihn von Bord zu wissen. Schon auf dem Weg zur SODOM wird Raizfoll erst von den Druckwellen einen startenden Raumers umgeblasen und verursacht dann einen Gleiterunfall.

Raizfoll ist von Perry Rhodan persönlich auf die SODOM kommandiert worden, der ihn auch vorzeitig zum Leutnant befördert hatte. Calamon vermutet deshalb einen Zusammenhang mit seinem Geheimauftrag, den er nun seiner Flotte mitteilt. Die SODOM soll sich mit Abgesandten der Akonen treffen. Drei Gefangene, Mitglieder des Großen Rates, sollen gegen Informationen über die maahksche Konverterkanone und ihren grünen Schutzschirm ausgetauscht werden. Die Akonen haben diese Informationen von den Maahks über Artosos erhalten, den Kommandeur der akonischen Zentrumspatrouille. (PR 220)

Die Akonen haben Vasova, den »Unterrichter der Weisen«, als Vermittler vorgeschlagen, einen in der Milchstraße hochangesehenen humanoiden Philosophen unbekannten Alters und unbekannter Herkunft, der die Aufrichtigkeit des Angebots bestätigt hat. Raizfoll ist trotzdem skeptisch, ob die Akonen wirklich solch brisante Informationen preisgeben wollen.

Einen Tag später erreicht man den Ort des Austauschs, Dak-155, den größten Asteroiden im Trümmerfeld um eine rote Zwergsonne. Statt wie erwartet mit einem der SODOM vergleichbaren Schiff zu kommen, warten die Akonen auf Dak-155 selbst, der sich als ihr Stützpunkt entpuppt. Callamon nimmt Kontakt mit dem akonischen Verhandlungsführer Trav Genetze auf, dem ehrgeizigen Nachfolger Artosos, und lässt sich auch mit Vasova verbinden. Vasova kennt Callamon und erinnert ihn an ein gemeinsames Erlebnis in der Vergangenheit, was Callamon von seiner Echtheit überzeugt.

Callamon fliegt den Asteroiden mit der Kaulquappe TUBA an, bemannt mit ihm selbst und drei weiteren Personen, darunter Raizfoll, obwohl dieser ihm mittlerweile versichert hat, keinen speziellen Geheimauftrag erhalten zu haben. Die Kaulquappe ist eine Spezialkonstruktion, im Grunde ein fliegender Transmitter hoher Leistung, was auf Kosten der Offensiv- und Defensivbewaffnung geht.

Als Raizfoll aber auf Vasova trifft, fällt eine Hypnoblockade. Er war auf seiner Geburtswelt Plophos von Vasova aufgezogen worden und erkennt den Anwesenden nun als Doppelgänger. Raizfoll flüstert Callamon seine Erkenntnis zu, der daraufhin die zweite Phase des Unternehmens einleitet. Unter dem Vorwand, einen Ausschnitt der angebotenen Daten prüfen zu wollen, wird die SODOM gewarnt. Die drei akonischen Geiseln werden per Transmitter von der SODOM befördert. Der Transmittertransport wird angemessen, aber Callamon lässt Genetze glauben, dieser hätte umgekehrt erst die Geiseln gerade auf die SODOM gebracht.

Da lässt Genetze aus im Asteroiden verborgenen Geschützen das Feuer auf die SODOM eröffnen. Tatsächlich war er nie daran interessiert, dass die Akonen ausgetauscht werden, ganz im Gegenteil, sie würden einen geplanten Putsch gefährden, der ihn zum Oberhaupt des Großen Rates gemacht hätte.

Callamon und seine Begleiter fliehen zur TUBA und per Transmitter weiter zur SODOM. Die akonischen Geiseln sind inzwischen schon auf dem Weg nach Akon, was Genetzes Pläne durchkreuzt. Die SODOM entkommt. Die erhaltenen Daten erweisen sich als echt und werden Arno Kalup bei der Analyse der maahkschen Schirme helfen.

Raizfoll erzählt Callamon nun von seiner wiederhergestellten Erinnerung an den echten Vasova. Callamon hatte schon in der Vergangenheit nur den Doppelgänger kennengelernt, weshalb er diesen nicht durchschauen konnte. Raizfoll macht noch eine rätselhafte Bemerkung: Vasova sei »vom Alles hinter dem großen Nichts« gekommen und wieder dorthin gegangen. Andere Weise würden ihm aber folgen. Callamon wird 1611 Jahre später an diese Worte denken.

Anmerkungen

  • Die Handlung spielt im Anschluss an Band PR 220, auf den sie sich auch bezieht.
  • Man darf Raizfolls Bemerkung wohl so interpretieren, dass es sich bei Vasova um einen Kosmokraten gehandelt hat, oder jedenfalls einen Gesandten von hinter den Materiequellen.