Diskussion:Zyklen

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Archivierte Diskussionen



Die Cappins

Warum gehört denn in der Tabelle der Cappin-Zyklus in die Grohandlung "Zerfall des Imperiums" anstatt "Fremde Galaxien"? Ich bin gerade bei 499 und frage mich das gerade. Fehler oder Gewollt? --Soulprayer (Diskussion) 16:30, 16. Apr. 2018 (CEST)

Auslegungssache. Fremde Galaxien würde schon passen, dreht sich der Zyklus doch um Gruelfin.
Zerfall des Imperiums ist aber schon richtig. Denk an Band 400: Zahlreiche vom Solaren Imperium abgefallene Interessenbünde, das SI konzentriert sich auf seinen Kernbereich von ein paar 1000 Lj um Sol. --Klenzy (Diskussion) 16:35, 16. Apr. 2018 (CEST)
Okay, danke - wollt erstmal die Profis fragen, bevor ich es ungefragt ändere. Hast ja recht, der Übergang ist im Prinzip fließend. --Soulprayer (Diskussion) 16:57, 16. Apr. 2018 (CEST)
Ich bin nicht mehr und nicht weniger Profi als Du. Wenn Du Gründe findest, diese Zuordnung zu ändern, und mehr Unterstützer für die Änderung findest als solche, die den bisherigen Zustand bevorzugen, dann wird geändert. Die nicht offiziellen Großzyklen sind sehr umstritten, vgl. Diskussionsseite. --Klenzy (Diskussion) 17:04, 16. Apr. 2018 (CEST)

Silberbände Endlose Armada/Chronofossilien

Vgl. dazu Benutzer_Diskussion:Huholzer#Silberb.C3.A4nde_Endlose_Armada.2FChronofossilien, --Klenzy (Diskussion) 10:02, 27. Okt. 2017 (CEST)

Die Zyklen der Atlan-Serie

Die Zyklen der alten (klassischen) Atlan-Serie haben als einzige in ihrer Darstellung diverse Unterzyklen eingeblendet. Das würde ich gern korrigiert wissen. Man kann diese Sub-Zyklen ja direkt im jeweiligen Zyklus in der Übersicht angeben. Aber da sie keinen offiziellen Charakter haben, sind sie IMO hier fehl am Platz. Gesil (Diskussion) 14:37, 5. Sep. 2017 (CEST)

Die Unterzyklen sind auf der jeweiligen Zyklusseite wunderbar aufgedröselt. Daher verhaltene Zustimmung. Verhalten deshalb, weil ich kein Atlan-Experte bin und die Historie nicht kenne, ob es evtl. einen Grund dafür gab. --Klenzy (Diskussion) 15:10, 5. Sep. 2017 (CEST)
Ich hätte damit kein Problem, wenn die (inoffiziellen) Sub-Zyklen und deren Details stattdessen in den jeweiligen Zyklen erscheinen (so noch nicht dort enthalten). Im Sinne der Einheitlichkeit sogar erwünscht! Norman (Diskussion) 18:05, 5. Sep. 2017 (CEST)
Ich sehe das wie Norman. --Pisanelli (Diskussion) 10:32, 8. Sep. 2017 (CEST)
Danke für die Zustimmungen. Bleibt noch die Frage, ob das direkt im entsprechenden Zyklus auf die Überblicksseite verschoben werden soll, oder als weiterführender Link, wie das schon bei den Handlungssträngen der Fall ist. Ich bin da noch unentschlossen... (Und will auch nichts an der momentanen Gliederung der Sub-Zyklen ändern.) --Gesil (Diskussion) 16:19, 20. Sep. 2017 (CEST)
Ich sehe, dass sich diese Frage eigentlich erübrigt. In jedem der 5 Zyklen gibt es auf der Zyklus-Hauptseite ein Kapitel "Die Hefte des Zyklus im Einzelnen" oder ähnlich. --Gesil (Diskussion) 16:23, 21. Sep. 2017 (CEST)

Exposéeautoren

Die Tabelle ist voll, ich weiß, aber fehlt hier nicht noch die Angabe des jeweils Exposéeverantwortlichen? Könnte man auch unter "Statistiken" bei den einzelnen Zyklen hinterlegen. --Buchwurm (Diskussion) 11:12, 26. Jun. 2017 (CEST)

Ich denke nicht, dass die Exposé-Autoren auf dieser Seite genannt werden müssen. Zudem ist die Tabelle auch tatsächlich bereits sehr voll. Ich habe unter »Weiterführende Links« mal einen Verweis auf die Seite »Exposé-Autoren« hinterlegt. --JoKaene 18:13, 26. Jun. 2017 (CEST)
Der Hinweis steht hier jetzt zweimal. Einmal vorne im Text, einmal jetzt am Schluss. Ich finde, der am Schluss kann wieder raus. --Pisanelli (Diskussion) 21:59, 26. Jun. 2017 (CEST)
Upps! Hab' ich übersehen! Klar, den Link nehm' ich wieder raus. --JoKaene 22:08, 26. Jun. 2017 (CEST)

Zyklus "Das Atopische Tribunal" bis PR2849?

In der Tabelle zur Heftserie ist die Dauer des Zyklus "Das Atopische Tribunal" bis Heft 2849 angegeben. Gibt es dafür eine Quelle? --Andi47 (Diskussion) 19:42, 2. Jul. 2014 (CEST)

Der Verfasser bezieht sich ja auf Aussagen der Expokraten, schreibt aber auch nur, dass der Zyklus wohl länger dauern soll ohne einen konkreten Abschlussband zu benennen. Ohne weiteren beleg wäre ich dafür die Angaben zu löschen. --LaLe (Diskussion) 08:46, 4. Jul. 2014 (CEST)
Ohne Quelle finde ich das auch eine zweifelhafte Aussage. Von daher ohne Beweiskraft und für die Perrypedia nicht ausreichend. --Pisanelli (Diskussion) 09:04, 4. Jul. 2014 (CEST)
Wenn nicht noch eine Quelle auftaucht: einfach drei Fragezeichen oder so. :-) --NAN (Diskussion|Beiträge) 14:51, 6. Jul. 2014 (CEST)
Habe ich hiermit getan, da bislang keine Quelle aufgetaucht ist. Wenn jemand eine Quelle nennen kann, kann er das Zyklusende mit PR2849 gerne wieder (mit Quellenangabe) einfügen. --Andi47 (Diskussion) 18:34, 13. Jul. 2014 (CEST)
Habe per email bei der Redaktion angefrag und folgende Antwort erhalten "Guten Morgen ..., vielen Dank für Ihren Hinweis, den wir direkt korrigieren. Natürlich geht der Zyklus »Genesis« bis Band 2999. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie mich jederzeit gerne kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen PHILINE-MARIE RÜHMANN - Lösche meine Änderungen(Huholzer)
Obiger Eintrag gehört nicht hierher (zum Zyklus "Das Atopische Tribunal") sondern zum Zyklus "Genesis". Norman (Diskussion) 20:50, 27. Okt. 2017 (CEST)

Andere Übersicht PR Neo

Ich würde gerne statt der Wiederholung der Staffelnamen bei PRN, diese zu Beginn nummerieren (dzt. Staffelnummern 1-4). Die PR-Redaktion hat diese Staffelaufzählung ebenfalls öfters verwendet. Auch bliebe auf diesem Weg mehr Platz für längere Staffelnamen! Wie seht ihr diese Änderung? --PPFan 11:44, 6. Jan. 2013 (CET)

Bin mir nicht ganz sicher, was Du meinst. Sprichst Du von der Spalte "Portal"?
Wenn ich mir die anderen Tabellen anschaue, dann ist mir da einfach ein Fehler reingerutscht, bei allen anderen Serien wird in der ersten Spalte durchnumeriert. Habe ich ausgebessert (da das von mir stammte, gehe ich mal davon aus, dass das sonst niemanden stört ;-) ).
Ist das dann so, wie Du Dir das vorgestellt hast, PPFan? --NAN (Diskussion|Beiträge) 14:38, 6. Jan. 2013 (CET)
ja, vielen Dank, Ich würde den Begriff "Serie" durch "Staffel" ersetzen/ergänzen wollen. Dieser Begriff ist nun wohl auch für NEO fest belegt!--PPFan 15:42, 6. Jan. 2013 (CET)
Ja, Staffel passt da besser. --NAN (Diskussion|Beiträge) 16:33, 6. Jan. 2013 (CET)
geändert!--PPFan 19:38, 6. Jan. 2013 (CET)

Artikelzählung bei PR Neo

Versteht jemand, warum die Artikelzählung (categoriescount) bei PR Neo nur "Null" ergibt?? --Ebbelwain 20:49, 28. Sep. 2011 (CEST)

Jetzt läuft's. --JoKaene 21:59, 28. Sep. 2011 (CEST)

Mal etwas Anderes

Kann mir einer sagen, warum die 'alten Taschenbücher' (Planetenromane) hier völlig ignoriert werden? Ich weiss, das birngt wieder das Zyklusproblem auf - aber die Zeitabenteuer sollten auf dieser Seite wirklich direkt erwähnt werden, vielleicht auch die eine oder andere 'Reihe' innerhalb der Planetenromane... --uugee, Jul. 2009

Weiß nicht genau was Du meinst! In den Zyklen? Sonst siehe hier. --Calloberian 07:36, 7. Jul. 2009 (CEST)
Oder auch hier. --Wolfram 12:52, 7. Jul. 2009 (CEST)
Oder hier passend zum Zyklus.--Christian Regnet 18:31, 7. Jul. 2009 (CEST)

Einfügen des erstmaligen Erscheinens?

Hallo, ich fände es gut, wenn es in dieser Übersicht noch eine zusätzliche Spalte erstmalig erschienen geben würde. Bisher sind diese Daten meines Wissens nur über die jeweilige Zyklusseite im Punkt Statistik ersichtlich. Meiner Meinung nach gehört so etwas aber auch in die Gesamtübersicht der Zyklen. --Stefan Altewulf 14:39, 2. Mai. 2007 (CEST)

Yoh. :-)--Christian Regnet 14:40, 2. Mai. 2007 (CEST)

Einfügen der Großzyklen

Ich fände es praktisch, wenn man auch die Großzyklen-Zusammengehörigkeit in der Liste sehen würde, analog zu www.perry-rhodan.net/information/nathan/geschichte/ Dann braucht man nicht immer verschiedene Listen anschauen, sondern hat alles in einer Liste komplett. --88.73.90.201 15:31, 21. Apr. 2007

Ich bilde mir ein, das war hier auch schon mal drin ... Gute Idee auf jeden Fall. --Wolfram 14:20, 22. Apr. 2007 (CEST)
Gesagt, Getan. --88.74.29.95 15:27, 22. Apr. 2007

Hinzufügen der Großzyklen?

Neue Großzyklen (Teil I)

Hab noch eine Aussage gefunden ( http://forum.perryrhodan.net/index.php?showtopic=9563 ). Demnach könnte man Sternenozean auch noch zu den Friedensfahrern einordnen. Ich kenn den Zyklus nicht genau, kenn nur einzelne Etappen, bzw die Aussage, daß Kantiran ja mit Alaska (Friedensfahrer) zusammen war/ist. Ob es in dem gesamten Zyklus einige FF-Hefte gab, weiß ich nicht. Was meint ihr? --88.74.133.255 15:09, 27. Apr. 2007 (CEST)

Im Sternenozean-Zyklus spielten die Friedensfahrer nur ein oder zwei mal (plus PR-Extra) eine Rolle. So was gabt es schon öfters als Vorbereitung auf den Folgezyklus und rechtfertigt noch nicht die Zugehörigkeit zum Großzyklus. Meiner Meinung nach. --Aya 15:57, 27. Apr. 2007 (CEST)
Im Gegensatz zu THOREGON spricht KNF aber nicht wirklich vom Großzyklus, sondern spricht von "Vielleicht sagen wir eher "das übergreifende Thema" oder so." vgl. [1] --Jonas Hoffmann 16:07, 27. Apr. 2007 (CEST)
Wer hat denn die Einteilung vor Thoregon verbrochen ? --Thinman 19:44, 17. Jul. 2007 (CEST)
Ich nicht, aber siehe http://www.perry-rhodan.net/information/nathan/geschichte/index.html --88.74.20.111 22:45, 17. Jul. 2007 (CEST)
Ändert nichts dran, daß sie jemand verbrochen haben muß. Denn was da übers Knie gebrochen worden ist..... Der MDI-Zyklus beginnt mit der Rettung Rhodans aus den Händen Hondros, das Konzept eines Zykluses als Zyklus im Gegensatz zu einem Zeitraum, in dem Geschichten erzählt werde, wird eigentlich erst nach Band 100 überhaupt entwickelt. Ein Großzyklus "Zerfall..." kann ich nicht erkennen, dafür sehe ich einen "Größere Kosmische Zusammenhänge", den man mit 600, spätestens aber 650 beginnen muß und bis Band 999 dauert. Cantaro und Linguiden in einem paßt auch nicht ganz zusammen.... Ich sehe da einfach inhaltliche Fehler in der Einteilung. --Thinman 23:31, 17. Jul. 2007 (CEST)

Neue Großzyklen (Teil II)

  • 1. These: Die Einteilung in Großzyklen vor PR 1600 ist in sich logisch nachvollziehbar -

200, 300 bzw. 400 Hefte vor PR 1600 sind chronologisch nach den Jahrhunderten zusammen gefasst: 20.-24., 25., 35., 36., 5. und 12 Jh. NGZ. Inhaltliche Fehler ergeben sich auch nicht, da in jedem Großzyklus eine abgeschlossene Geschichte dargestellt wird. PR ist eine Geschichte der Menschheit in der Zukunft, so dass die zeitliche Gliederung auch die nächstliegende ist. Die ersten drei Großzyklen bieten einen Bogen vom Aufbau, Höhepunkt bis zum Zerfall des Solaren Imperiums. Die nächsten drei Großzyklen vom Aufbau eines Bewusstseins als Galaktiker, dem gemeinsamen Kampf der Galaktiker gegen höhere Mächte bis zur Zerstörung im Hundertjährigen Krieg und dem Neuaufbau einer galaktischen Gemeinschaft in Heft 1400 bis 1599 nach Beseitigung der Monos Diktatur. Folgende Argumente ergeben sich insbesondere für den Großzyklus Zerfall des Solaren Imperiums:

  • 2. Kosmischer Überbau -

Sicher ist es richtig, dass der große kosmische Rahmen schon mit dem Schwarm beginnt. Aber es ist eine zwangsläufige Folge bei PR, dass mit jedem Zyklus ein kleinerer oder größerer Stein ins Perryversum eingebaut wird. Die Erklärung des Schwarms ergibt sich auch nicht im selben Großzyklus, sondern erst im nachfolgenden Superintelligenzen-Großzyklus in Heft 850. Das Schicksal der verschwundenen Menschheit der 700er Bände wird erst in den 1700er Bänden abgeschlossen. Die Konsequenzen aus dem Erscheinen Hangays bis Heft 1400 werden jetzt erst nach Heft 2400 abgeschlossen. Großzyklen-übergreifende Themen gibt es zahlreiche. Ein Großzyklus muss aber eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Dies kann man mit etwas gutem Willen selbst bei Band 1 bis 199 erkennen, auch wenn dies nicht von Beginn geplant war: Begegnung mit den Arkoniden - Entwicklung der Menschheit und Übernahme des Großen Imperiums - Vernichtung von Arkon III und Konzentration auf das eigene Solare Imperium nach der Brandrede Atlans in Band 199.

  • 3. Inhaltlich -

Auch Band 200 bis 399 schildern eine abgeschlossene Geschichte: Begegnung mit dem Haluter Tolot - Erforschung der gemeinsamen Vergangenheit vor 50.000 Jahren - Erneuter Krieg mit den Haluterverwandten - Rettung der Haluter vor ihren Schöpfern durch die Menschen obwohl deren Vorfahren durch die Haluter soviel Leid erfahren mussten. Für mich die herausragendste epochenübergreifende Friedenstat, die jemals in PR geschildert wurde. Mit dem Aufbruch der SOL in Band 700 beginnt eine weitere Geschichte, die erst in Band 1000 ihren Abschluss findet. Die Bände 400 bis 699 bestehen in einer Aneinanderreihung für sich selbständig lesbarer Zyklen, wie die Bände 1 bis 199. Der Cappin Zyklus unterliegt im Hinblick auf diese Aneinanderreihung einer deutlichen Teilung, die aus dem einen eigentlich zwei Zyklen machen, da mit Band 450 die Milchstraße verlassen wird und der Vorstoß in eine unbekannte Galaxie beginnt. Durch diese zunächst ungeordnete Aneinanderreihung konnten Nichtleser ohne Probleme bei Band 400, 450, 500, 570, 600 oder 650 einsteigen. Innerhalb der Bände 200 bis 399, 700 bis 999 oder 1000 bis 1399 ist dies nicht so leicht möglich, da diese viel mehr ineinander vernetzt sind.

  • 4. Konzeptionell -

Nach meiner Kenntnis hat Scheer den Schwarm Zyklus ursprünglich ebenfalls auf 100 Bände geplant, einschließlich der Idee der Mächtigen, die am Ende besiegt werden sollten. Voltz hat diese Idee dann im nächsten Großzyklus bis Band 999 abgewandelt mit Mahrs Zwiebelschalenmodell verbunden und abgeschlossen. Nach 70 Romanen wurde der Schwarm beendet und die Altmutanten eingeschoben, um den Unmut der Leserschaft nach dem Jahrtausendsprung und der allzu kurzen Schilderung des Endes der Handlungsträger in Band 408 zu besänftigen. Hier besteht also eine Klammerfunktion, die Band 400 bis 599 umfasst und eine Geschichte zu Ende erzählt. Außerdem mußte der Schwarm vorzeitig abgebrochen werden, weil sonst keine Steigerung im Bedrohungpotential denkbar gewesen wäre. Wie bei den 450er Bänden erfolgt bei den 500ern zunächst ebenfalls "nur" ein Vorstoß in eine unbekannte (Klein)Galaxie, eben den Schwarm, der in die Milchstraße einfliegt. Einen konzeptionellen Unterschied sehe ich hier zum Cappin-Zyklus nicht.

  • 5. Strukturelle Geschlossenheit -

Eine große Klammer rund um den Großzyklus kann man durch den Vergleich der Bände 400 bis 449 mit den Bänden 650 bis 699 ermitteln. Der ATG Schutzschirm spielt hier eine tragende Rolle. Eine Idee die aktuell mit TERRANOVA eine Neuauflage erlebt. Mit dem ATG wird die Menschheit bis Band 449 zuverlässig geschützt, dies wiederholt sich am Ende des Schwarm Zyklus und findet seinen Abschluss erst bei den Laren. Bei diesem dritten Einsatz wird das ATG Feld dann aber vom Konzil durchbrochen und die Erde tritt ihre lange Reise an, von der die irdische Menschheit niemals zurück kehren wird. Mit Band 699 wird durch die Flucht aus der Milchstraße der endgültige "Exodus" der Menschheit an sich - der Bewohner des Planeten Erde - der tiefste Einschnitt vollzogen, den die Terraner im Perryversum unterliegen. Die Geschichte von Menschen auf der Erde wird erst später mit den in der Galaxis zurück Gebliebenen fortgesetzt, die von Gäa nach Terra übersiedeln.

  • 6. Begrifflich -

Der Zerfall des Solaren Imperiums ist doch das Hauptthema von Band 400 bis 449. Die Menschheit hat in 1000 Jahren eine auch zahlenmäßig riesige Ausbreitung erlebt und das Imperium zerbricht an dieser schieren Größe. Dies spielt sich alles in den nicht näher beschriebenen 1000 Jahren ab. Eine Romanschilderung hierzu wäre wohl zu langweilig gewesen. Dem Leser wird nur das Ergebnis präsentiert. Das Solare Imperium ist in Band 400 nur noch ein Kernreich, der Großadministrator wird nur noch von den Menschen im Solsystem gewählt und mit dem Verschwinden des Solsystems wird es praktisch zu einem aus dem Hintergrund wirkenden Imperium bis Band 449. Das Solare Imperium gibt es in diesen Jahren offiziell nicht mehr. Auch die noch in Band 419 geschilderten verbleibenden imperiumstreuen Welten stellen nur einen Bruchteil des Solaren Imperiums aus Band 399 dar. Im MdI-M87 Großzyklus waren alle von Menschen besiedelten Welten im Solaren Imperium vereint. Ab Band 400 existiert das Imperium nur noch dem Namen nach. Zwar mag es noch die größte Macht der Galaxis darstellen, aber die früher in ihm vereinten Kolonien rüsteten sich ein halbes Jahrtausend lang zum Bürgerkrieg. Deshalb der 500-Jahres-Plan mit dem Fall Laurin. In Band 400 stehen die Kolonisten dann vor dem Solsystem und in Band 449 ist dies erneut der Fall. Eine Wiedereingliederung der vielen Teilreiche wird erst nach der Gründung der LFT erreicht, unter dem völkerübergreifenden Dach der GAVÖK, als Galaktiker. Gerade weil PR damit wirbt die Geschichte der Menschheit in einer fiktiven Zukunft zu beschreiben, besteht eine große Zusammengehörigkeit dieser letzten 30 Jahre eines zerfallenden Imperiums.

  • 7. Personell -

Band 400 stellt den tiefsten Einschnitt beim Austausch von Handlungsträgern dar, den die Serie jemals erlebte. Auch bei Band 1000 oder 1400 gab es keinen so radikalen Neubeginn. Es sind nur noch Perry, Bully, Gucky, Atlan, Tolot, Tifflor, Waringer, Tschubai und Lloyd übrig geblieben. Adams spielte keine Rolle, Danton kehrte nur durch Leserprotest zurück. Gerade die Handlungsträger sind es nun aber die jeden einzelnen Roman und das ganze Bild der Serie prägen. Erst mit Band 450 wurde ein neues Mutantenkorps gegründet, dessen Personenstamm dann bis Band 968 "durchgeschleppt" wurde. In der Person von Ovaron, der die Menschheit vor den Cynos rettet, wird eine zentrale Klammer begründet, die den Cappin- unmittelbar mit dem Schwarm-Zyklus verbindet. Ich habe jeden Roman der Serie gelesen und die Verwirrung war für mich persönlich niemals größer, als beim Übergang zwischen Band 399 und 400. Die Mutanten und die Mausbiber waren genauso tot wie Rhodans Frau, seine Tochter und sein Sohn (vorläufig, s.o.). Und das ganze zunächst ohne weitere Erklärung. Einfach so, weg damit. Eine Vorgehensweise, die heute unmöglich wäre. Band 499 und 500 schließen dagegen nahtlos aneinander: Die MARCO POLO kehrt zurück und findet eine seltsame Bedrohung vor. Schön, das haben wir jedes Mal, zunächst nichts qualitativ Neues.

  • 8. Buchreihe -

Abschließend noch der Hinweis auf die Silberbände, in deren Titel die Menschheit nur zwei mal erwähnt wird und die den Rahmen der Bände 400 bis 699 bilden. Buch 45 "Menscheit am Abgrund" und Buch 80 "Menschheit am Scheideweg". Ein weiterer Beleg dafür, dass mit Band 400 der Zerfall bzw. Untergang des Solaren Imperiums beginnt, denn wieso sollte die Menscheit sonst am Abgrund oder im Zwielicht stehen, wie der Titel von Band 400 lautet.

  • 9. Zeitlich -

Das wichtigste Argument für die Zusammenfassung von 400 bis 699 stellt aber der geschlossene zeitliche Rahmen von 3430 bis 3460 dar, der alles was vorher geschah durch den Graben eines Jahrtausends abtrennt. Es ist bei den Fans wie bei meinen Rechtsanwaltskollegen: Frage vier Leser und Du bekommst fünf Meinungen, wie eine Großzykleneinteilung sinnvoll wäre. Das zeitliche Argument ist nun aber am schwerwiegendsten. Niemand wird dagegen ankommen. Es ist objektiv und durch nichts zu erschüttern, weil durch die Geschichte der Serie festgeschrieben. Die Zeitsprünge, die den Autoren Raum für den Neuaufbau bieten, stehen nun einmal fest. Damit werden die Grenzen der frühen Großzyklen fixiert (bis auf Heft 1-199).

  • 10. Ergebnis -

Ich halte die für die Hefte bis 1600 entwickelte Grundregel deshalb für am besten : "Großzyklen umfassen 200, 300 oder 400 Romane, die untereinander nicht durch einen Zeitsprung von Jahrhunderten getrennt sind." Die Großzyklen orientieren sich damit am Charakter der Einzelzyklen, die einen festen Abschnitt zukünftiger menschlicher Geschichte schildern, der nur wenige Jahre umfasst. Bei den Großzyklen ist dies genauso, nur umfasst dieser Abschnitt eben ein paar Jahre mehr (bei Heft 1-199 sehr viele Jahre - Keine Regel ohne Ausnahme). Außerdem wird durch diese Grundregel bis Heft 1600 für die Zukunft ja nicht festgelegt, dass zwischen den künftig sich entwickelnden Großzyklen ein Zeitsprung liegen muss. Zwischen Band 1599 und 1600 liegt ja nur ein Vierteljahrhundert, bei Band 2199 und 2200 noch weniger. Seit Heft 1600 wird die Großzyklenfestlegung in der aktuellen Handlung getroffen. Bis Heft 1600 war eine Einteilung zu finden, die nachvollziehbar ist und auch jemandem vermittelt werden kann, der nicht jeden Roman gelesen hat. --Roger1234 14:57, 18. Jul. 2007 (CEST)

Ich erinnere mich dunkel in einem PR-Report (oder so) gelesen zu haben, dass "Das große kosmische Rätsel" ein Novum war: der erste Groß-Zyklus. Wahrscheinlich wurden aus Konformitätsgründen die vorherigen Großzyklen einfach rückwirkend dazuerfunden.
Gibt es eigentlich in den ganz alten Romanen irgendwelche gedruckten Belege (Überschriften, Werbung, Trailer, Spoiler...) für die Groß-Zyklen vor "kosmisches Rätsel"? --DetlefK 12:29, 19. Jul. 2007 (CEST)
Also vor dem Kosmischen Rätsel hat es keinen Großzyklen gegeben - zumindest keine, die irgendwo mal schriftlich fixiert worden wären. Warum man das jetzt plötzlich nachträglich macht ... vermutlich hat da jemanden die Ordnungswut gepackt. --Wolfram 14:21, 19. Jul. 2007 (CEST)
Ist für mich typisches Marketing. --Thinman 14:47, 19. Jul. 2007 (CEST)
http://www.perry-rhodan.net/information/nathan/geschichte/index.html --Warb10 13:22, 19. Jul. 2007 (CEST)

Neue Großzyklen (Teil III)

Natürlich kann man alles zusammenfassen, auch wenn es keinen Sinn macht. Belege für Ankündigungen für sogenannte Großzyklen vor dem kosmischen Rätsel gibt es keine. Niemand verstand das auch so. Im Grunde beginnt der erste Großzyklus der Perry Rhodan Serie Mit Band 600. Die Bände 600 - 649 stellen sozusagen den Prolog dar, die Bände 970 - 999 leider einen viel zu langen Epilog. Auch die Bände 1000 - 1300 lassen sich mit viel Mühe noch als Großzyklen sehen. Keine Anzeichen gibt es für sogenannte Großzyklen in den Bänden 1 - 600, 1250 (1300) - 1600). Ich halte die Argumentation für sehr abstrakt, abenteuerlich und dilelantisch. --87.168.31.162 14:04, 19. Jul. 2007

Ich erinnere mich dunkel in einem PR-Report (oder so) gelesen zu haben, dass "Das große kosmische Rätsel" ein Novum war: der erste Groß-Zyklus. Wahrscheinlich wurden aus Konformitätsgründen die vorherigen Großzyklen einfach rückwirkend dazuerfunden.
Gibt es eigentlich in den ganz alten Romanen irgendwelche gedruckten Belege (Überschriften, Werbung, Trailer, Spoiler...) für die Groß-Zyklen vor "kosmisches Rätsel"? --DetlefK 12:29, 19. Jul. 2007 (CEST)
Nein - keine einzige. Roger1234 macht es sich zu einfach - seine "Großzyklus"-Definition definiert nur Thematiken. Großzyklen setzten sich aus einzelnen Zyklen, die relativ genau in den Großzyklus eingepaßt sind, zusammen. Kontinuität von Personen ist nicht ein Kennzeichen von Großzyklen. Auch der Zyklus, wie wir ihn heute kennen, ist nicht von Anfang an da, er bildete sich erst im Laufe der ersten drei Jahre der PR-Serie aus, als tatsächlich vom Verlag das unbeschränkte "Go" kam. Der erste Zyklus die Dritte Macht entspricht viel eher einem Großzyklus, mit den Zyklen "Die Eingung der Menschheit", "Die Invasion der IVs", "Das Galaktische Rätsel", "Venus", "Overhead", "Die Springer" und "Vorstoß nach Arkon", wo bei die letzten beiden bereits als Handluingsebenen verwoben sind.
Ähnlich ist auch der zweite Zyklus aufgebaut, der die Handlungsebnen "Druuf", "Robotregent" und "Atlan" mit einander verbindet, daneben stehen noch die Handlungseben "Entsorgung von Altlasten" (Crest, Thora, Tramp) sowie der Kolonisten auf Grey Beast.
Der dritte Zyklus "Die Posbis" schließt sich zunächst nathlos an den vorhergehenden an, trotz des Zeitsprunges von 56 Jahren. Die Thematik ist immer noch Atlans innenpolitischer Kampf um das bestehen des Arkonidischen Imperiums. Der erste Gegner sind die Akonen, doch auch Springer, Aras und Antis machen da mit. Dann mit den Saatschiffen von Mechanika komt der erste Vorgeschmack auf die Posbis (wie der Friedensfahrerbahnhof im Sternenozean). Nach einem Band, mit dem die Laurins wieder in Erinnerung gerufen worden, beginnt dann der eigentliche Posbizyklus bei Band 127.
Ähnliches läßt sich auch mit dem nächsten Zyklus "Das zweite Imperium" beobachten. Der besteht auch aus zwei klar getrennten Zyklen, die sich nur in zwei Bänden berühren (PR 178 und PR 199). Der eine Zyklus geht um die Blues, denen die ZA-Handlung vorangestellt ist, der andere um Plophos.
Hier versuchte KHS nun etwas neues, eine Geschichte über 100 Bände durch zu ziehen, bei der er in zwei Bänden des Plophos bereits beschriebene Dinge (Kahalo und die Sonnentransmitter) wieder aufgreift. Dies gelang sehr gut, deswegen wurde dieses Schema auch noch ein zweites Mal aufgelegt. Und ein drittes Mal. Da aber nach dem zweiten mal er sich nicht die Mühe machen wollte, einen Zyklus über den Wiederaufbau zu entwerfen und er den Menschen auf der Erde ein gewisses Maß an Frieden und Freiheit von Invasionsangst zu gewähren (ganz im Gegensatz zu RF), machte er einen großen Zeitsprung, in dem sich die Konstellationen noch größer als bei Band 150 änderten. Da zerfällt kein Solares Imperium, es hat sich nur gewandelt. Die großen Konflikte sind mit Band 449 bereits vorbei. Der Hauptkriegstreiber ist dann tot. Dann kommt der Aufbruch nach Gruelfin, die Beseitigung der takerischen Gefahr und die etwas zu lange dauernde Rückreise zu Milchstraße, in der sich der Schwarm befindet. Hiermit beginnt ein neuer großer Handlungsbogen, der uns eigentlich immer noch beschäftigt. Man stößt auf andere Abgesandte Höherer Mächte - die Karduhls als Handlanger Bardiocs, die Cynos, die den restlichen Mächtigen (oder deren Nachfolgern) unterstehen; nach einem kurzen Zwischenzyklus (Die Altmutanten), in dem es um Folgen der Geschehnisse aus dem großen Zeitsprung sowie nebenbei um terranische Innenpolitik geht, begegnet man der ersten anderen SI, Anti-Es. Danach beginnt sich dann der anstehende Expokratenwechsel anzuzeigen, in dem der nächste Invasionszyklus einen völlig anderen Verlauf nimmt. WiVo hatte prinzipiell etwas gegen scharfe Zyklusübergänge. Der Konzilzyklus, der mit PR 650 begann, endete mit Band 848, aber der nächste Zyklus (Aphilie)begann mit PR 700 und endete mit PR 749, ein weiterer begann mit PR 757 (Kaiserin von Therm/Bardioc) und endet mit PR 867, währen der nächste Zyklus bereits mit PR 853 (Boyt Margor) begonnen hat und der Parallelzyklus (Pan Thau Ra) mit 868 beginnt. Pan Thau Ra endet mit PR 906, Boyt Margor mit 997, für Perry beginnt mit PR 900 der Zyklus über die Kosmischen Burgen, der mit PR 999 endet.
Hier hat Volz tatsächlich einen Großzyklus geschaffen, denn alle diese Einzelzyklen sind untereinander in einer in der klassischen Zykluseinteilung gar nicht so auffälligen Art und Weise miteinander verbunden. Ob man den Schwarm zu diesem Großzyklus hinzu zählen soll, darüber läßt sich streiten, genauso, beim Kosmischen Schachspiel, aber das Konzil gehört definitiv dazu.
WiVO greift mit dem nächsten Zyklus, der sich von Band 1000 bis 1161 erstreckt, diese Methode wieder auf, die Endlose Armada beginnt mit PR 1094 und endet mit PR 1271, darin liegt auch noch die gesammte Handlung um Vishna so wie der Dekalog (PR 1182 bis 1162), und es beginnt der ESTARTU-Komplex(PR 1234 - PR 1399, der sich in mehrere Teilzyklen (Vironauten, Netzgänger, GOI und Tarkan gliedert)
Was dann kommt, kann man eher als "Taurecs Rache" als als "Zellaktivatoren" bezeichnen
Zusammenfassung - Ja, es hat Großzyklen bereits vor dem Großen Kosmischen Rätsel gegeben, aber die Einteilung, wie sie auf [2] gemacht wurde, paßt nicht zu den in den Romanen erzählten Geschichten.
Die ersten drei Zyklen sind bereits Großzyklen trotz ihrer jeweils nur 50, bzw. 49 Bände Länge. 200er, 300er und 400er sind jeweils für sich einzelstehend. 500-569, sowie 600-649 können einem Großzyklus als vorbereitend zu geordnet werden, sie können aber als auch einzeln für sich stehend betrachtet werden. 650-999, sowie 1000 bis 1399 sind definitiv zwei Großzyklen. 1400er und 1500er können als ein Großzyklus betrachtet werden. --Thinman 14:47, 19. Jul. 2007 (CEST)
Ich verweise auch einmal auf diesen Thread:[[3]]. --Thinman 14:55, 19. Jul. 2007 (CEST)
Toller Abriss, Thinman! Willst Du das nicht mal zu einem 'echten' Artikel verarbeiten? Zyklen und Großzyklen oder [[Handlungszusammenhänge im Wandel der Heftserie]] oder so? Ich denke die meisten Leser von heute kennen nicht die komplette Serie und würden sich über so was freuen. --Wolfram 16:49, 19. Jul. 2007 (CEST)
Ich dachte jetzt eigentlich eher an einen Artikel im PR-Report, aber warum nicht. Aber ich wüßte jetzt auf Anhieb keine passende Kategorie in der PP dafür. Ein derartiger Artikel würde hier so rausstechen wie die Bewertung des Atlantis-Zykluses. Auch bräuchte ich da genau die Angaben, wann zum ersten mal der Begriff "Zyklus" in der Perry Rhodan Serie gefallen ist, denn das, was wir heute unter einem Zyklus (nicht PR-spezifisch) verstehen, ist nicht mit dem Deckungsgleich, was wir in PR-Studiesverstehen. Dazu müßte man sich allerdings durch die Verlagsunterlagen beziehungsweise Autorennachlässe wühlen, um zusehen wann es seiner ersten Erwähnung im Vor- oder Nachspann der Erstauflage gefunden hat. Ich weiß jetzt nicht, ob die für die frühen Bände (ich hab nur 1 und 136 in EA) in den Nachauflagen neu geschrieben wurden. --Thinman 18:10, 19. Jul. 2007 (CEST)
Die Einordnung ist ein Problem. Ich glaube bei den Atlantis-Abhandlungen hieß es, so was hat in einer Enzyklopädie nichts zu suchen ... Ich hätte nichts gegen eine passende Nische für solche Sachen hier. --Wolfram 18:32, 19. Jul. 2007 (CEST)
Da hat man eigentlich auch recht - ich finde die Artikel trotzdem klasse. Aber Analyse läßt sich schlecht kollektiv schreiben, da die Ergebnisse gerade in der Literaturwissenschaft sehr, sehr unterschiedlich ausfallen können. Und genaus, das was wir hier auf der Seite machen, ist Literaturwissenschaft. --Thinman 18:40, 19. Jul. 2007 (CEST)

Neue Großzyklen (Teil IV)

Ich habe mir gerade die Perry Rhodan Seite angesehen. Ich glaube da hat der Verlag ein Marketinginstrument eingesetzt anstatt kritisch nachzudenken. --87.168.31.162 17:07, 19. Jul. 2007

Ja, denn die großen Brüche sind Band 150, 400, 1000, 1400 und 1800, wo die Karten völlig neu gemischt werden. 150 liegt nach der offiziellen Seite bloß mitten im "Großzyklus" Milchstraße. --Thinman 18:10, 19. Jul. 2007 (CEST)
Eben, die großen Brüche insbesondere vor 50, 100, 200 und 400 waren lediglich dazu da, um neue Ausgangssituationen zu schaffen, und um neue Szenarien aufbauen zu können, ohne an fortlaufende Handlungs-Altlasten vorheriger Zyklen gebunden zu sein. Ferner musste ein deutlicher technologischer Sprung logisch erklärt werden, eben mit dem großen Bruch und der damit verbundenen Zeitspanne. Ein erster "Großzyklus" aufgrund des kausalen Zusammenhangs begint ab Band 600. Alles vorher waren locker aneinander gehängte Kapitel der menschlichen Geschichte und ihr Aufstieg sowie die technologische und ethische Entwicklung.--Christian Regnet 23:10, 19. Jul. 2007 (CEST)
Nein, die großen Brüche sehe ich auch genau dort wie auf der offiziellen Seite und wie von Roger1234 argumentativ sehr gut begründet. Einigkeit scheint ja aber bei Band 400, 1000 und 1400 zu herrschen. Der erste schwerwiegende Bruch ist bei Band 200. Vorher gab es wie von Thinmann ausführlich beschrieben eine lose Aneinanderreihung von kleineren Handlungsebenen, die alle weit weniger als 50 Bände umfassen. Mit 200 beginnt dagegen eine in sich geschlossene Geschichte um die Haluter und Lemurer, die mit 399 einen runden Abschluss findet. Alles innerhalb dieser 200 Hefte ist miteinander vernetzt, wird fortgeführt und die Geschichte der Haluter wird mit 399 vorerst abgeschlossen. Das dies alles nicht von Beginn so geplant war zeigt ja schon der Titel von 250, Die sechste Epoche, wo Scheer den sechsten 50 Bände Zyklus anschliessen wollte. Diese 200 Bände stehen dagegen ganz im Gegensatz zu den ersten 199 Bänden, wo sich aber auch leicht übergreifende Bezugspunkte ergeben. Der jahrzehntelang geführte Romanuntertitel, Der Erbe des Universums, weist ja bereits darauf hin. Wie weit sich die Serie entwickelt war zu Beginn unvorstellbar. Rhodan hatte zunächst nur das arkonidische Imperium im Blick und gerade die Geschichte der Arkoniden und Terraner wird mit Band 199 zum vorläufigen Ende gebracht. Mit Band 150 hat Rhodan als Großadministrator sein Erbe des arkonidischen Imperiums längst angetreten und es wird in 50 Bände nur noch der Abgesang dieses Imperiums geschildert, das die Milchstraße beherrschte, das damals bekannte Universum an sich. Der Untertitel ist also gut gewählt. Mit Band 200 beginnt etwas völlig neues, der Vorstoß in Fremde Galaxien. Nach Band 400 beginnt wie in den ersten 199 Bänden eine lose Aneinanderreihung von Zyklen, für die sich aber auch sehr wohl ein Oberbegriff finden lässt. Das Solare Imperium, das einst sämliche Welten der Menschheit umfasste, ist hier bereits zerfallen. Endgültig begraben wird es aber erst nach der Flucht der Erde im Laren Zyklus. Scheers Idee dieses Solaren Imperiums wird erst mit dieser Flucht endgültig begraben. Mit Band 673 wechselt auch die Exposee Führung in der Serie. Mit Band 700 verliert Rhodan dann auch noch die Regierung über Terra. Erst mit Band 2000 wird er diese Position des Regierungschefs wieder annehmen. Fazit: Die offizielle Einteilung ist die beste Lösung. Dies gilt auch für die Bezeichnungen. Taurecs Rache für Band 1400 bis 1599 finde ich doch sehr weit hergeholt. Zum einen, weil Taurec fast gar nicht in der Handlung erscheint und zum anderen, weil Taurec lediglich seinen übereifrigen Sohn Monos falsch angeleitet hat, der lediglich Gesil und Eirene besorgen sollte nachdem sein ursprünglicher Plan sich über die eingeleitete Genese von ES zur Materiequelle Zugang zu den Kosmokraten zu verschaffen im wahrsten Sinne nach hinten losgegangen ist. Hier müsste man seitenlang erklären, was mit Taurec und einer Rache gemeint ist. Für einen Großzyklentitel ist das doch viel zu kompliziert. Richtigerweise geht es doch von 1400 bis 1599 um die Einsammlung der alten Zellaktivatoreier, zunächst durch die Nakken, das damit verbundene Unsterblichensterben und die anschliessende Neuverteilung der Chips. Abschließend noch meine Frage, ob jemand weiß, ob an anderer Stelle noch über die neuen alten Großzyklen diskutiert wird. Danke. --62.180.25.98 15:14, 22. Jul. 2007 (CEST)
Dies ist momentan die einzige Stelle, die ich kenne, wo dies diskutiert wird.
Nein, es gibt keinen Großzyklus "Fremde Galaxien", denn mit der Argumentation "Haluter" für 200er und 300er kann ich auch die 400er wegen der Lemurer mitreinehmen, genauso wie die 2300er. Das Thema wird wieder mit aufgenommen, aber kein Problem, das in den Bänden direkt nach 200 aufgeworfen worden ist, ist von irgend einem Interesse für die 300er.
Eine besondere Bedrohung des Solaren Imperiums, die zu einem Untergang des selben führte, gibt es nach Band 449 nicht mehr. Die Bedrohungen die dann kommen, sind auch nichts anderes als die in den Bänden 50 bis 399 - der einzige Unterschied ist, daß bei der Rettung vor dem direkten Larischen Zugriff etwas schief geht und die Erde im Mahlstrom strandet. Den Bewohnern auf den Planeten des Solaren Imperiums, die in larische Gewalt fallen geht es sogar bei weitem besser als denen, die der Zeitpolizei zum Opfer gefallen sind. Mit den Repressionen der Laren und Überschweren kann man sich arrangieren, mit Intervallkanonenfeuer nicht.
Hast Du einen besseren Titel als "Taurecs Rache" für den 1400er und 1500er Komplex? Zellaktivatoren greift einfach zu kurz.
--Thinman 17:59, 22. Jul. 2007 (CEST)
Um auch noch etwas zur Diskussion beizutragen muss ich sagen, dass ich mich sehr gefreut habe über die Großzyklen auf der Homepage. Bei Bekannten hatte ich schon öfters das Problem, dass diese zwar SF lesen, aber sich nie an PR heranwagen. Ich hatte das Problem zu erklären wobei es bei PR geht und habe das anhand der Zyklen versucht zu erklären. Zwischen dem 5. und 10. Zyklus sind die mir alle ausgestiegen mit der Aussage, das sind ja bald drei Dutzend von diesen Zyklen, bei bald 2400 Heften fange ich doch nicht an, da werde ich ja nie fertig, das ist ja viel zu kompliziert. Mit den neun Großzyklen kommt man doch viel besser zurecht, weil sie einfach gehalten sind und man nach und nach tiefer einsteigen kann. Der Einstieg wird doch durch eine klare Struktur sehr erleichtert. Ich weiß nicht, ob deswegen von Marketing gesprochen wird, aber wenn man diese Erleichterung damit meint, finde ich Marketing gut. Gerade die Bezeichnung Fremde Galaxien finde ich toll, weil der MdI bei mir immer noch Andromeda Zyklus heißt und in diesen 200 Bänden mit M 87 gerade der Vorstoss in neue Galaxien erfolgt. Das ist doch der entscheidende Unterschied zu Star Trek und Star Wars wo die Handlung sich auf die Milchstraße bzw. eine Galaxis beschränkt. Bei PR ist der Blick doch viel weiter, was gerade die Titel Milchstraße und Fremde Galaxien zum Ausdruck bringen. Oben steht etwas zur Brandrede Atlans in 199, was ich nachgelesen habe. Darin fordert Atlan PR dazu auf die Arkoniden sich selbst zu überlassen und sich auf die Menschheit zu konzentrieren. Danach sind die Arkoniden bis auf die GAVÖK in den 700er und dem Galaktikum doch eigentlich bis zu den 1500er abgeschrieben. Deren Geschichte endet vorerst mit 199 und der ganze Großzyklus Milchstraße, wo sich doch fast jedes Heft um die arkonodisch-terranischen Beziehungen dreht. In Heft 399 habe ich etwas vergleichbares gefunden mit der Unterhaltung zwischen Atlan und PR, wo sie sich über das Erstarken der terranischen Kolonien und den unaufhaltsam bevorstehenden Zerfall des Solaren Imperiums unterhalten. Auch das ist für mich ein würdiger Abschluss eines Großzyklus. Außerdem wird die Geschichte der Haluter doch wirklich vollständig zu Ende erzählt. Das 35 Jahre später mit den Mini Halutern in 2300 wieder angeknüpft wird, ändert doch daran nichts, sondern das haben wir bei PR doch als Fortsetzungsgeschichte immer und es liegt doch wirklich sehr sehr viel Zeit dazwischen! Mit 400 beginnt dann 1000 Jahre später etwas Neues, wo sich die Prophezeihung des Zerfalls des Imperiums erfüllt hat. Der Exkurs auf die lemurische Vergangenheit 200.000 Jahre in die Vergangenheit ändert doch nichts daran, dass die halutisch-lemurische Geschichte vorher vollständig erzählt wurde. Die Haluter tauchen nicht mehr auf. Bedrohungen für das Solare Imperium gibt es vor und nach 449 in allen Heften bis 699. Mit dem Laren Zyklus endet dessen Epoche dann endgültig und die Laren gehören sehr wohl zu den Heften ab 400 und nicht zu denen ab 700. 400 bis 699 umfassen 30 Jahre und dieser Großzyklus wird vom vorhergehenden durch fast 1000 und vom folgenden durch 120 Jahren getrennt. Dieser zeitliche Aspekt ist doch wichtig und meines Erachtens entscheidend. --87.165.190.11 11:38, 23. Jul. 2007 (CEST)
Nein, der zeitliche Aspekt ist nicht wichtig. Die Besetzung der Milchstraße durch die Laren ist wichtig. Alles andere sind Thematiken, aber eben keine Großzyklen. Mit einer Thematik kann man auch viel erklären. (Du kannst einen PC auch als Fernschreiber erklären - er ist trotzdem was anderes). Wenn Du dich so an dem Haluter/Lemurerkomplex festmachst, warum nimmst Du dann die Akonen nicht dazu? (SCNR). Die Tabelle, so, wie sie auf der Seite steht ist einfach falsch, da dort verschiedenste Dinge vermengt werden. --Thinman 12:05, 23. Jul. 2007 (CEST)
Doch, die neuen Großzyklen sind richtig - nach meiner Meinung, die ich auch anzuerkennen bitte. Es hat nicht der recht, der am lautesten schreit, sondern wer die besten Argumente bringt. Bin seltener Internetschreiber und wenn es hier immer so persönlich wird (was sonst sollte dieser PC- Fernschreiber Vergleich), werde ich es in Zukunft auch lassen, wenn von seiten der Perrypedia Betreuer nicht eingeschritten wird. Ich halte an dem Haluterkomplex fest, weil er soweit abgeschlossen ist, wie es besser nicht geht. Wo ist vor 200 und nach 399 von den Halutern die Rede? Die Akonen nehme ich nicht dazu, weil dies nur der Prolog ist zu der großen Geschichte um die gemeinsame Vergangenheit vor 50.000 Jahren. Die Lemurer nach 400 nehme ich deswegen nicht dazu, weil deren Geschichte vor 200.000 Jahren nur ein Epilog ist, der mit den Cappins verwoben ist. Du hältst dagegen am Larenkomplex als wichtig fest, der aber von 650 bis 849 reicht. Willst Du von 650-849 einen Großzyklus machen? Ich glaube das Problem liegt auch darin, dass es eben keine Definitionen gibt, was im obigen Vergleich zu den PRstudies, wo ein anderer Zyklenbegriff gelten soll ja auch schon zugegeben wird (habe ich noch nicht gelesen - PR Hefte habe ich dagegen alle gelesen, weshalb ich auch meine mitreden zu können). Nach der meines Erachtens nicht vollständigen Definition von Thinman sollen sich Großzyklen aus einzelnen Zyklen zusammen setzen, die relativ (wieso relativ?) genau in einen Einzelzyklus passen. Danach soll auch der Dritte Macht Zyklus aus mehreren Zyklen Einigung..., Invasion..., etc. bestehen. Was soll den danach ein Zyklus sein? Sollten wir uns nicht darauf einigen, dass Zyklen die 34 fest vorgegebenen sind, mit ihren offiziellen Namen (auch wenn mir Andromeda statt MdI lieber wäre - bin also zu Kompromiss bereit). Diese 34 Zyklen bestehen in sich wiederum aus mehreren Handlungsebenen, die nacheinander kommen oder ineinander verwoben sind. Die 34 Zyklen selbst können wieder zusammen gefasst werden und bestehen aus 200 bis 400 Romanen mit einer glatten 100er Nummer beginnend. Hier ist eine Orientierung an den 1600-1799 und 1800-2199 notwendig, den diese beiden sind ja unstrittig. Was eine Thematik im Vergleich zu einer Handlungsebene sein soll ist mir allerdings rätselhaft. Und zum Abschluss muss ich doch noch einmal feststellen, dass der zeitliche Aspekt m. E. sehr wichtig ist. :-) --87.165.190.11 15:54, 23. Jul. 2007 (CEST)

Neue Großzyklen (Teil V)

Persönlich ? Das ist eine normale Diskussion. Ich bin auf Deine Argumentation eingegangen, deswegen habe ich den PC-Vergleich nicht in der "Man" formuliert. Wenn Du dies persönlich genommen hast, tut es mir leid - es war von mir definitv nicht persönlich gemeint.
Du hast völlig recht - "Großzyklus" ist nicht exakt definiert - genau das löst ja diese Diskussion aus - wir verstehen verschiedenes darunter.
Ein Zyklus ist in der allgemeinen Definition eine Reihe von Einzelromanen, die zusammen gehören. So zum Beispiel "Die Menschliche Komödie" von Balzac oder Prousts "Auf der Suche nach der Verlorenen Zeit". Im Sprachgebrauch innerhalb der "Perry-Rhodan-Studies" (Fandom, Verlag, etc) hingegen ist der Begriff Zyklus enger definiert. (Mit der klassischen Zyklusdefinition gäbe es nur einen Einzigen, der jetzt fast bei Band 2400 wäre.)
Hier ist ein Zyklus eine Reihe von Romanen, die sich um einen Themenkomplex drehen. Dieser wird in einer kurzen Exposition eingeführt, der Themenkomplex ist dann am Ende eines Zykluses abgehandelt, die dringensten Probleme sind gelöst, andere kleinere Probleme vielleicht auch, vielleicht aber auch nur auf die lange Bank geschoben. Historisch gesehen, hat sich die Einteilung mit den "runden" Bandnummern durchgesetzt, von denen ja nur ganz selten abgewichen worden ist (Altmutanten, PAN-THAU-RA, Heliotischen Bollwerke), weil eben das volle und das halbe Hundert halt einen Eye-Catcher-Bonus haben. Wie sich die Zyklusformen entwickelt haben, habe ich ja bereits weiter oben dargelegt.)
Kommen wir nun zum Großzyklus. Historisch gesehen, ist dieses Wort zum allererstenmal offiziell zum Band 1600 seitens der Redaktion gefallen für einen über 200 Bände gehenden, generalstabsmäßig geplanten Zyklus, der sich aus mehreren Unterzyklen zusammensetzen sollte. Es wurde als etwas "neues" bezeichnet. Schauen wir uns doch mal den ersten genauer auf seine Handlungsbögen an:
Im ersten Zyklus wurden uns die Ennox präsentiert, die Toten Zonen, ihre Verursacher und Sinta. Bis auf Sinta und die Herkunft der Ennox war mit 1649 alles geklärt. Im nächsten Zyklus ging es um die Reise zur Großen Leere, der "Preis" für die Hilfe der Ennox. Gebracht hat dieser Zyklus die Erkenntnis einer großen Schlacht an der Großen Leere und die Spindelwesen, sowie Moria - geklärt wurde nichts. Band 1700 brachte die Lösung der Spindelwesenproblematik und das Problem Abruse/Sinta, sowie die Hamamesch. Mit 1749 war die Abruse Geschichte, das Sonnensystem wieder sicher und die Imprintsüchtigen auf dem Sprung nach Hirdoban. Der Imprintkomplex entpuppte sich dann überraschenderweise als ein Sporenschiff für das Arresum, womit dann der Großzyklus wirklich abgeschlossen ist.
Kennzeichnend für einen Zyklus in einem Großzyklus ist, daß die wenigsten Fragen an seinem Ende beantwortet sind, beziehungsweise, daß in seinem Verlauf neue, im nächsten Zyklus wichtige Fragen aufgeworfen werden. Ein Großzyklus hat also einen durchgehenden Handlungsbogen.
Wenden wir diese Definition einmal retrospekt auf die früheren Zyklen an. Ein durchgehender Handlungsbogen, der die Zyklengrenze überschreitet läßt sich für die Bände 85 bis 126 tatsächlich feststellen. Es ist Atlans Kampf um den Macherhalt des Großen Imperiums. Daß die Posbis erst in der zweiten Zyklushalbzeit anfangen eine Rolle zuspielen, ist bereits vor über 20 Jahren aufgefallen - ich kann mich noch an entsprechende Leserbrief auf der LKS der 5. Auflage erinnern.
Für Band 150 hingegen gibt es keine, von "bösen Springern, Aras und Akonen" mal abgesehen. Aber dies sind Stereotype, die über die ganze Geschichte der PR-Serie immer wieder auftauchen. Daran einen Großzyklus festzumachen ist schon sehr, sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
Nun zu den 200ern: Am Anfang wird ein Haluter eingeführt, sowie das Sonnensechseck entdeckt. Dies führt auf die Straße nach Andromeda, und bald erfährt man von den MdI. Im Verlaufe erfährt man die Geschichte der der Tefroder und Icho Tolot stößt auf den Grund des wichtigsten Tabus in der halutischen Geschichte - den Krieg gegen die Lemurer. Am Zyklusende sind die MdI tot, die Erde nicht mehr bedroht und die einzige Frage ist eine rein akademische - warum sind die Haluter heute friedlich.
Die 300er greifen ein Thema eines Planetenromanes auf - sie spielen deswegen 30 Jahre nach den MdI, damit Roi Danton nicht zu alt ist (Zielgruppenorientierung - reine Marketingentscheidung - Inhaltlich könnten sie sonst auch 2500 oder 2600 spielen) - und bringen im Zyklusverlauf die Geschichte der Haluter an die Öffentlichkeit. Mit dieser Information können die Haluter zum Eingreifen zugunsten der Erde bewegt werden, dafür retten die Terraner mit einem Bluff die Haluter vor den KdZ.
Dies ist die einzige inhaltliche Verbindung zwischen den beiden Zyklen - formal gibt es hingegen viele Paralellen zwischen dem 200er, dem 300er und dem 400er (Die Reise eines einzigen Schiffes, der Versuch der Rückkehr, das Verschwinden des Wassers an Bord, die Bedrohung des Sonnensystems). Von der Art, wie die Zyklen erzählt werden, läßt sich für diese Zyklen eher ein Zusammenhang erstellen, als von dem, was in ihnen geschieht. Als Ergebnis ist festzustellen, daß es sich bei MdI und KdZ nicht um einen Großzyklus handelt, wie er seitens des Verlages für Band 1600-1799 definiert worden ist.
Es stellt sich die Frage, wie man die ganzen Zyklen etwas gröber strukturieren kann. Hierfür kann man den Begriff der Thematik verwenden. Hierbei sieht man sich einfach an, was in den Zyklen handlungstechnisch passiert. Bis Band 49 wird die Menschheit geeinigt und man stößt auf die ersten, der Erde nicht unbedingt wohl gesonnenen, Völker. Bis Band 99 versucht man die bis vor kurzen als vernichtet geltende Erde zu schützen, dabei gewinnt man einen starken Helfer, der aber selbst auf tönernen Füßen steht. Bis Band 149 versucht man den (und sich selbst) zu schützen. Bis Band 199 schlägt man sich zuerst mit einem externenm dann mit einem internen Feind rum, das Solare Imperium wird dabei Machtfaktor Nummer eins.
Die beiden Thematiken für 1-199 sind also "Milchstraße" nach dem Handlungsort oder "Der Aufstieg des Solaren Imperiums".
200er und 300er sind klar - hier geht es um "Fremde Galaxien" (Andromeda, M 87, Magellansche Wolken) und zwei Bewährungsproben für das Solare Imperium, deren zweite es aber mehr mitnimmt als der zweite Weltkrieg England. (Nicht umsonst gehen die CV-Planetenromane Kneifels mit einem Roman "Das Sterbende Imperium" los)
Die 400er bieten zwei Thematiken, zum einen geht es um eine weitere Invasion aus einer fremden Galaxis, zum anderen wird die Thematik der abtrünnigen Kolonien (Plophos!) wieder aufgegriffen. Der Fokus liegt dabei zu erst auf den Ex-Kolonien, nicht umsonst heißt Band 400 "Menschheit im Zwielicht". Allerdings ist dieses Problem mit Band 449 erst mal zurückgestellt. Der Hauptkriegstreiber ist tot, die anderen Mitverschwörer ziehen sich erstmal zurück, um einen (hauptsächlich in den Planetenromanen geschilderten) kalten Krieg zu führen. Was dann wieder im Vordergrund steht, ist wieder eine klassische "Fremde Galaxien" Handlung.
Mit Band 500 kommt mal ausnahmsweise kein Feind aus einer anderen Galaxie, der feind bringt hier seine eigene Galaxie mit und kann, wie im Zyklus zuvor durch das einsetzen eines rechtmäßigen Herrschers zum Abzug bewegt werden. Durch die Situation in der Galaxis (Verdummung) gibt es keine heimische Bedrohung (der Homo Superior stirbt ja schon zu beginn aus). Die Folgen dieser Invasion sind natürlich verheerend - aber für alle Völker in der Galaxis gleich).
Die Altmutanten greift ein Thema aus dem Zeitsprung 399/400 auf, kombiniert dies mit einem reinen innenpolitischen Thema - es wird irgendwo erwähnt, daß Terhera nur als Marionette der ZGU handelte, aber ich glaube nicht, daß dies in der Heftserie geschah.
Band 600 bringt uns in Kontakt mit einer anderen SI, ANTI-ES und wir erfahren, daß auch über diesen höhere Instanzen stehen, das ganze war von ES auch als eine Prüfung angelegt.
Jetzt stellt sich die Frage, welche Thematiken hier allen Zyklen gemein ist. Die 400er sind unter anderem immer noch eine "Fremde Galaxis", die 500er kann man theoretisch auch noch darunter fassen. 570er und 600er gehen da aber nicht mehr rein. Das Solare Imperium ist im 400er immer noch eine starke Macht, im 500er nicht existent, im 570er und 600er immer noch eine starke Macht. 500er und 600er haben aber eine Thematik gemein: Der Gegner steht auf einer höheren kosmischen Stufe.
Zum 650er habe ich bereits oben alles gesagt, bleibt nur die Einordnung in die Thematik. Hier geht es auch um einen Gegner auf einer höheren Stufe der Zwiebelschale.
WiVo verschliff ja dann die Zyklenübergänge, also geschah dies auch mit den Thematiken. Mit dem Ende des Bardioc/Kaiserin von Therm-Komplexes wechselt die Thematik eine Stufe auf der Zwiebelschale nach oben. Jetzt hat man es mit Kosmokraten zu tun. Darauf folgte dann die Thematik des Dritten Weges (1251), die zumindestens bis Band 2199 ging.
Natürlich kann man es sich auch einfach machen, und einfach fragen, wann denn die Romane spielen. Da haben wir das späte 20., 21. und frühe 22. Jahrhundert für die Bände bis 149, die damit eine bestimmte galaktopolitische Situation implizieren, das frühe 24. Jahrhundert, für die 150er, das erste Drittel des 25. Jahrhundert für 200er und 300er, das 35. Jahrhundert für 400-699, die 3680er für 700-1000, die erste Hälfte der 5. jahrhundert NGZ für 1001-1400, das 12. Jahrhundert für 1400-1599, das 13. Jahrhundert für 1600-1999, das 14. Jahrhundert für 2000-2399(zumindest), jeweils mit ihren eigenen galakto- und kosmopolitischen Implikationen.
Auch so kann man das ganze ordnen, aber an irgendwelchen Stellen knirscht es dann doch zwischen Zeitraum und Geschehen.
Den Vorwurf, den ich der Tabelle mache, ist der, daß dort unter einem dafür falschen Begriff alle diese drei Methoden der Handlungseinteilung gleichzeitig durchführt. Dies ist übersimplifiziered und geht, wie ich in meinen Ausführungen darzulegen versucht habe, irgendwo immer in die Hose. (Die Laren als Bindeglied sind zwingender als die Haluter)
Anmerkung: Mit "PR-Studies" meine ich die wissenschaftliche beschäftigung mit der Romanserie Perry Rhodan. Also das, was wir hier gerade machen, nicht irgend eine Publikation.
--Thinman 19:43, 23. Jul. 2007 (CEST)

Neue Großzyklen (Teil VI)

Off topic: "wenn von seiten der Perrypedia Betreuer nicht eingeschritten wird"
Da wirst Du leider vergeblich auf ein "Einschreiten" warten müssen, weil es keine "Perrypedia Betreuer" gibt. Es gibt hier Perrypedianauten - und das ist jeder, der sich hier anmeldet - und anonyme Benutzer wie Dich. Jeder kann seinen Teil in Artikeln und Diskussionen einbringen, ob anonym oder halb-anonym mit einem Fantasienamen oder auch mit seinem Realnamen angemeldet. Aber eine übergeordnetet Instanz à la "Perrypedia Betreuer" gibt es nicht, wenn man mal von den Admins absieht, die aber nur in technischer Hinsicht mehr zu sagen haben als andere Benutzer (z.B. das Recht, Artikel zu löschen) - nicht aber was inhaltliche Fragen angeht. --Wolfram 20:05, 23. Jul. 2007 (CEST)

Um meine 4 Cent auch noch dazuzugeben: Eine Einteilung in Großzyklen wäre nicht Kanon. Sie müsste auch immer subjektiv bleiben, weil es, wie man dieser Diskussion entnehmen kann, ganz unterschiedliche Auffassungen gibt. Also könnte immer jemand daherkommen und die Einteilung nach seinem Geschmack ändern. Abgesehen davon kann man über ihren Nutzen geteilter Meinung sein - der Vorschlag, nicht von Großzyklen, sondern von Themenkomplexen zu sprechen, kommt mir allerdings ganz gut vor. --Johannes Kreis 07:07, 24. Jul. 2007 (CEST)
Auch meiner Meinung nach haben diese neu definierten Großzyklen in der 'offiziellen' Darstellung auf dieser Seite nichts zu suchen. Könntet Ihr mit einem Kompromiss leben, dass man auf einer Unterseite oder auf einer eigenen Seite diese neue Struktur darstellt und erläutert? Dort könnte man diesen evtl. auch die von Thinman erläuterten thematischen Großzyklen tabellarisch gegenüberstellen!? --Wolfram
Sollte die langsam interessant werdende Diskussion nicht noch einige Wochen abgewartet werden, wenn noch mehr Nutzer dieses Problem wahrgenommen haben und ihre Meinung kund tun können? Außerdem habe ich es so verstanden, dass die neuen Großzyklen auf der offiziellen Seite jetzt schon offiziell sind. Die pr-materiequelle hat sie auch bereits übernommen. Unsere Diskussion wird von der Zeit überholt werden und die offizielle Großzyklengliederung sich durchsetzen.
Aus der Wikipedia habe ich für die Begriffe Zyklus und Romanzyklus folgendes entnommen. Vielleicht findet jemand bessere literaturwissenschaftliche Definitionen. Ein Zyklus in der Kunst und wohl auch in der Literatur ist danach: Die Folge von inhaltlich zusammengehörenden Werken, die auf eine Anzahl begrenzt sind. Der Künstler legt dadurch fest, dass diese bestimmte Reihe in sich abgeschlossen ist. Ein Romanzyklus ist eine Reihe von eigenständigen Romanen, die von einem Thema handelt (z. B. der Ringwelt) oder sich um einen Kreis von wiederkehrenden Figuren dreht (z. B. Harry Potter). Wie Thinman ausführte wären demzufolge alle bald 2400 PR-Romane literaturwissenschaftlich als ein Zyklus aufzufassen. Da die Romanserie aber hoffentlich unbegrenzt weiterläuft, wurden zur besseren Übersicht inzwischen 34 Zyklen vom Verlag festgelegt bzw. diese haben sich historisch entwickelt. Hier haben wir genau das Problem, dass die Festlegung in den 1960er Jahren erst im nachhinein erfolgte und heute kaum noch ermittelbar ist, wie die frühen Zyklen mit ihren Namen zustande kamen (Wieso M87 und nicht Zeitpolizei oder KdZ Zyklus). Von diesen 34 Zyklen sollten wir ausgehen und überlegen, was dies für den unbestimmten Begriff der Großzyklen bedeutet.
Aus den Wikipedia Definitionen entnehme ich für unsere Diskussion der Großzyklen jedenfalls, dass es mehrere Möglichkeiten der Festlegung eines Zyklus und mithin eines Großzyklus gibt: inhaltlich zusammen gehörend (wie von Thinman auch genannt und von ihm zur Einteilung der Großzyklen insgesamt bevorzugt), von einem Thema handelnd (so dass Großzyklen also auch wie von mir definiert nach Thematiken geordnet werden können), wiederkehrende Figuren (bedeutsamer personeller Wechsel zahlreicher Handlungsträger in Heft 400 ist hier zu nennen) und Festlegung durch den Künstler (bei PR also der Verlag/Redaktion mit der Tabelle der offiziellen Seite). Meiner Meinung nach muss bei dem spezifischen Charakter von PR einer fiktiven Geschichte der Menschheit in der Zukunft auch noch der zeitliche Aspekt eine wichtige Rolle spielen.
Verschiedene Gliederungsmöglichkeiten dürfen also auch literaturwissenschaftlich heran gezogen und müssen gegeneinander abgewogen werden, um die Grenzen eines Großzyklus zu bestimmen. Für die Hefte 400-699 als ein Großzyklus habe ich oben eine Auswahl von Kriterien angeführt. Dabei muss man dieses „Knirschen“ an den Übergängen hinnehmen. Die Serie ist organisch gewachsen und man wird kein einheitliches Kriterium finden, auch wenn mir dies lieber wäre. Es sei denn man verzichtet generell auf eine Komplettgliederung in Großzyklen. Diese radikale Konsequenz wäre für Spezialisten vielleicht die bessere Lösung, aber nicht für die breite Allgemeinheit. Nur Spezialisten wie wir, die alle Romane mehrfach gelesen haben, kennen noch die Namen aller 34 Zyklen mit Daten und Handlung auswendig. Eine Vereinfachung oder „Simplifizierung“ in der Außendarstellung ist deshalb geboten, um der Serie die Zukunftsfähigkeit zu erhalten und neues Publikum zu gewinnen, woran uns doch allen gelegen ist. Für das breite Publikum ist auch die Perrypedia gedacht und das solltet ihr nicht mit einem neuen Artikel und Alternativ-Großzyklen verwirren, die von einzelnen Usern stammen. Das gehört auf Diskussionsseiten.
Wenn man anerkennt, dass es Großzyklen vor 1600 gibt, sollte man den Weg konsequent zu Ende gehen und alle 22 Zyklen vor 1600 verschiedenen Großzyklen zuordnen. Dabei muss sich die Großzyklengliederung daran orientieren, wie die feststehenden Großzyklen 1600-1799 und 1800-2199 geordnet worden sind: 200 bis 400 Romane mit einer Doppel-0 Nummer beginnend, als „Eye-Catcher“ wie von Thinman so schön genannt. Unter dieser Voraussetzung der Doppel-0 fallen 150 und 650 als Beginn eines Großzyklus weg. Heft 84 bis 126 hat die zyklenübergreifende Thematik, um Atlan und seinen Kampf um Arkons Krone, so dass Heft 100 als Beginn eines Großzyklus entfällt. Heft 1-199 besteht aus einer Vielzahl von unabhängigen Handlungsebenen, deren übergeordnete Thematik alle die Begegnung, Übernahme und letztliche Aufgabe des arkonidischen Imperiums durch die Terraner behandelt, die zukünftig mit ihrem Solaren Imperium weiter voranschreiten und neue Galaxien entdecken, der Beginn des nächsten Großzyklus ab 200-399. Auch hier besteht ein großer Handlungsbogen, der MdI-M87 verbindet. Das ist die Geschichte des halutisch-menschlichen (lemurisch/terranischen) Konflikts. Die Verbindung und der Bezug auf das Ewers Taschenbuch 22 am Beginn der 300er ist nicht entscheidend, da bald auf die erneute Bedrohung durch die Haluter (-Verwandten) übergegangen wird. In den 300ern erfährt man nicht nur die Ursachen des Konflikts, sondern auch die Herkunft der Haluter, wie die Lemurer das Problem zu spät lösten und wie die Terraner mit dem neuen Haluterproblem fertig werden, dabei jedoch sehr genau differenzieren und Tolots Volk am Ende retten, was ich herausragend finde, noch weit über den Frieden mit den Maahks in den 200ern hinausgehend und PR bereits in den 1960er Jahren einzigartig machend.
Sofern man eine komplette Gliederung der Serie in Großzyklen akzeptiert, ist das schwerwiegendste Problem natürlich Heft 650. Hält man an der Doppel-0 und an einer einheitlichen Linie für alle Großzyklen fest, um eine nicht für jeden nachvollziehbare „Verkomplizierung“ zu vermeiden (was zwangsläufig eine „Simplifizierung“ darstellt), bleibt nur der Beginn mit 600 oder 700. Für Heft 600 spricht die erstmalige Konfrontation mit Superintelligenz(en), denn höhere Mächte hatten wir bereits ab Heft 500. Das kosmische Schachspiel bringt aber keine neue SI im eigentlichen Sinne, sondern nur eine altbekannte jetzt schizophren gespalten erscheinende SI ES. Eine Idee aus positiv-negativem Gegensatz, der später ausgebaut wird und die Serie bis heute beherrscht. Der Begriff der SI wird auch erst im Darlton Heft 772 erwähnt, mithin die Geburtsstunde des Zwiebelschalenmodells von Mahr. Mit Anti-ES hat man auch einen weiteren Schlüssel in der Hand, um zu erklären wieso ES den Lemurer-Haluter Konflikt zugelassen hat und die Herrschaft der MdI nicht unterbunden hat. Der bisherige Schlüssel, dass ES sich nicht einmischt trägt nämlich nicht. Die Terraner wurden ebenso von ES unterstützt wie die Arkoniden gegen die Maahks. Die Haluter waren keine kleinere Bedrohung als die Horden von Garbesch (nur nicht von einer negativen SI gesandt – soweit wir heute wissen - oder doch?) Die 600er waren mit Paralleluniversum, PAD Seuche und Gehirnodysee kein zielführender Zyklus und ich bin heute noch verwirrt, was er in der PR Historie eigentlich soll (bis auf den o.g. weiteren Erklärungsschlüssel). Die 650er sind dagegen eindeutig verknüpft mit den Romanen nach 700, sozusagen der Prolog für die großen Ereignisse bis 1000. Aber auch nur ein Prolog! Die 650er sind nämlich auch der Epilog für alles was seit Heft 1 geschehen ist: Die Idee einer geeinten Menschheit im Solaren Imperium. Die Laren beenden die imperiale Epoche endgültig. Die 650er sind also nicht nur der Auftakt bis Band 1000, sondern auch der Abgesang des Imperiums. Diese Zwitterstellung wird der Zyklus nicht los, was sich schon im Exposéwechsel zu Heft 673 zeigt und es muss eine Entscheidung getroffen werden, die die offizielle Seite durchaus vertretbar für einen Großzyklus 700-1000 getroffen hat. Weitere Argumente für den Großzyklus 400-699 hatte ich bereits oben angeführt.
Fazit: Das Ziel eine vollständige Gliederung der 34 Einzelzyklen in Großzyklen zu finden ist auf der offiziellen Seite in durchaus vertretbarer Weise gelöst. Auf der Perrypedia sollte es keine Alternativgliederung geben, die der offiziellen Seite so eklatant widerspricht.
--Roger1234 20:48, 24. Jul. 2007 (CEST)


Also bist du der Meinung das die Bände 650 - 699 weniger mit den Bänden ab 700 zu tun haben, als mit den Bänden unter 650. Ich halt dies für einen gefährlichen Irrtum. Ich betrachte die Bände 600 - 999 als eine lange Geschichte mit einem guten Prolog von 600 - 650 und einen viel zu langen Epilog ab 970. Hierfür - den Höhepunkt der Perry Rhodan Serie - den Begriff "Großzyklus" zu verwenden - da streuben sich bei mir alle Haare. Es gibt Zyklen, die einen persönlich berühren aber keine unpersönlichen Großzyklen über eine vermeindliche Geschichte der Haluter in den Bänden 200 - 399. Welche Informationen erfahren wir in beiden Zyklen über die Haltuer, welche in anderen Zyklen.

Gegen Pseudo-Großzyklen

Angesichts dessen, dass die offizielle Aufstellung der Großzyklen auf der Homepage nachträglich zurechtgeschustert wurde, und der Thoregon-Zyklus der einzige real gewollte Großzyklus ist, finde ich die Anregung von Thinman am passendsten. Die Diskussion aus welchem Grund welche Heftkombination von x bis y tatsächlich einen Zyklus bildet, wird relativ endlos sein, da sie immer subjektiv bleibt, außer man übernimmt die Darstellung der Homepage.

Es wäre also deutlich sinnvoller, die Kategorie Themenkomplexe stärker zu bemühen. Zum einen sind dann alle Artikel zusammengefasst die zu einem Thema gehören - auch wenn das Thema erstmals ziemlich am Anfang der Serie auftauchte, und nun wieder aktuell wird. Zum anderen trägt es dem permanenten Bemühen der Autoren Rechnung alte Thematiken wieder aufzugreifen und in einem neuen Zusammenhang darzustellen. Zum Beispiel die Sonnentransmitter. Nach dem MdI-Zyklus hat kein Hahn mehr danach gekräht. Bis zum Aphilie-Zyklus, und jetzt wieder zum TERRANOVA-Zyklus. Ordnet man den Artikel also drei Themenkomplexen zu, dann ist allem Rechnung getragen. Letztlich kommt es nicht auf die Heftzuordnung an, sondern auf die Hilfestellung für die Leser, die wissen wollen, welche Artikel welchen Themenkreis behandeln.--Christian Regnet 21:45, 24. Jul. 2007 (CEST)

Ich bin auch dagegen, dass wir hier die Serie nachträglich zurechtbiegen. Wir sind hier um zu sammeln und zu archivieren. Es existieren nur 3 Großzyklen. Punkt. Wenn sich der Verlag/die Redaktion/werauchimmer entscheidet, 30 Jahre alte Zyklen und Hefte nachträglich zu Großzyklen zu erklären, so kann er dies gerne tun. Wir sollten es jedoch in die Perrypedia nur mit expliziter Erwähnung des Sonderstatus übernehmen. --DetlefK 23:18, 24. Jul. 2007 (CEST)

Für die offiziellen Großzyklen

Ich bin sehr dafür, dass die offizielle Gliederung der Homepage uneingeschränkt übernommen wird, weil die Perrypedia ansonsten zu einem Alternativlexikon verkommt. Auch sollte sich ein einheitliches Erscheinungsbild ergeben, was nun mal von perry-rhodan.net vorgegeben wird. Die Zyklennamen sind gleich, was auch für die Großzyklen gelten muss. Alles andere ist subjektiv und es bleibt folglich nur die Übernahme der Vorgaben aus der Homepage. Mir wäre auch lieber wenn der MdI-Zyklus offiziell Andromeda heißen würde, aber der Zug ist lange abgefahren. Wie man aus den beiden vorherigen Beiträgen sieht besteht ja schon Streit, ob es früher nur einen oder drei Großzyklen gibt. Die offiziellen Großzyklen gehören auf die Zyklenseite der Perrypedia ohne irgendwelche Einschränkungen oder Alternativanhänge. --87.165.193.14 12:23, 25. Jul. 2007 (CEST)

Wie wär's mit folgendem Vorschlag: Die Einteilung der Großzyklen von der offiziellen PR-Homepage wird so übernommen. Da es auf der Homepage steht, kann es als kanonisiert bezeichnet werden (Castor'sche Geschichtsfälschung ;) lässt grüßen). Sind ja nur ein paar Listeneinträge. Was es mit diesen Großzyklen auf sich hat, d.h. welche wirklich von Anfang an als solche konzipiert waren und welche nur nachträglich als solche bezeichnet wurden (wobei die Einteilung willkürlich erscheinen kann), sollte als Anmerkung vor die Liste gesetzt werden. --Johannes Kreis 12:35, 25. Jul. 2007 (CEST)
Ja, alles andere als die Übernahme der offiziellen Seite verwirrt doch völlig. Ich bin als Neuleser jedenfalls völlig konfus und abgeschreckt von dieser ellenlangen Diskussion, wo ich kaum etwas verstanden habe. Wollte mich von der Homepage aus etwas über die grobe Struktur informieren und habe mich gewundert, dass auf dieser Seite auf die die Homepage ja verweist, ich nicht die gleiche Gliederung vorfinde, sondern nur ein Stückwerk. Diese Diskussion macht mich zumindest völlig wirr im Kopf. --217.7.220.70 12:45, 25. Jul. 2007 (CEST)
Ich finde, dass nur die Homepage massgebend ist und nicht was sich Einzelne Spezialisten ausdenken und für richtig oder falsch halten. Mich hat diese Diskussionsseite animiert tiefer in die Serie einzusteigen und mich anzumelden. Die offizielle Großzyklengliederung sollte allerdings uneingeschränkt übernommen werden. Auf die Diskussionsseite kann allerdings verwiesen werden. Hier steht zu dem Problem ja genügend drin :-) --Uli Neuhof 12:56, 25. Jul. 2007 (CEST)
Sorry, wenn ich da korrigieren oder zumindest relativieren muss: die Homepage ist für uns keine Primärquelle, maßgeblich sind immer die Originalquellen (siehe hierzu Perrypedia:Kanon). Sowohl auf der Homepage des Verlags als auch in den gedruckten Lexika sind Fehler, die wir hier dokumentieren (in jedem Artikel aber z.B. auch hier: Bekannte Fehler der PR-Lexika) aber natürlich nicht als Fakten unkommentiert wiedergeben.
Bezüglich der 'neuen' Großzyklen würde mich überhaupt mal interessieren: wer hat sich das denn ausgedacht? --Wolfram 13:25, 25. Jul. 2007 (CEST)
Das würde mich auch mal brennend interessieren. In dem PR Fan-Buch von Heyne Mini von 1994 sind die Zyklen der Reihe nach durchnummeriert worden. Von zusammenfassenden Großzyklen war da nie eine Rede.--Christian Regnet 20:07, 25. Jul. 2007 (CEST)
Interessant wie schnell sich die Diskussion in drei Tagen weiter entwickelt hat und sich jetzt nur noch auf ja oder nein beschränkt, aber vielleicht kommt ja noch etwas Neues die nächsten Wochen. Ich kann nur noch meine Auffassung einer uneingeschränkten Übernahme der offiziellen Homepage Gliederung der Großzyklen wiederholen. Wenn woanders im Netz hierzu noch etwas steht, kann es ja jemand in Zukunft hier vermerken, wie ich schon vor drei Tagen gebeten hatte, wo es ja noch nichts gab. Danke --217.185.80.114 20:50, 25. Jul. 2007 (CEST)
Ich weise auf den allerersten Beitrag unter 2.1 oben hin, wonach es praktisch wäre, nicht zwei verschiedene Gliederungen bei perrypedia und der Homepage zu haben. Damals wurde dies unwidersprochen sofort durchgeführt, wieso jetzt nicht? Ich habe diese ganze Diskussion von 2.2. bis 2.8 übersprungen, weil dies doch eh nichts bringt: Die perrypedia muss die Homepage übernehmen. Fertig, aus. Das ist doch logisch, oder wollt ihr die ganzen Kurzbenutzer total verwirren? --Horst Lor 21:15, 25. Jul. 2007 (CEST)

Die Gliederung in der Homepage ist sachlich und literaturgeschichtlich schlichtweg falsch. Es wäre interessant zu wissen wer sie auf der Homepage definiert hat und welche Zwecke damit verfolgt werden----82.82.246.50 21:25, 25. Jul. 2007 (CEST) Werner Fleischer

Es freut mich, daß Du diese Ansicht teilst. Ich habe genau dieser Frage wegen heute eine E-Mail an KNF geschickt, Du kannst ja da gleiche machen. --Thinman 21:47, 25. Jul. 2007 (CEST)
Klaus N. Frick ist in Sinzig bei den diesjährigen Perry Rhodan Tagen. Wir können ihn ja da ausführlich dazu befragen
Es wäre mir übrigens neu, dass die PP irgend etwas "muss". Ist nicht als Kritik an dir gemeint, Horst! --Johannes Kreis 07:27, 26. Jul. 2007 (CEST)
Dem kann ich nur zustimmen: die Perrypedia muss überhaupt nichts. Vielleicht haben einige noch eine falsche Vorstellung, was die Perrypedia eigentlich ist. Sie ist eine freie Enzyklopädie (vgl. auch Perrypedia:FDL) und von niemandem abhängig – auch nicht vom Verlag VPM! Die Perrypedia muss in Zweifels-/ Streitfällen wie diesem nur das, was die Teilnehmer/ Schreiber/ Mitarbeiter/ Perrypedianauten gemeinsam nach Diskussion für richtig erachten und entscheiden. --Wolfram 09:28, 26. Jul. 2007 (CEST)
Da komme ich jetzt als Neunutzer nicht ganz mit? Habe mich schon seit einiger Zeit gefragt, wieso die Zyklen nicht übersichtlicher sind und mich jetzt über die viel bessere Übersicht gefreut. So tief einsteigen wie die meisten Schreiber hier werde ich wohl nie und nur einfach Freude am Lesen haben. Der Diskussion konnte ich schon einiges entnehmen, das meiste habe ich nicht verstanden. Jetzt wird Klaus N. Frick gefragt, vom Verlag habe ich nachgesehen, und offenbar darf der jetzt entscheiden? Andererseits soll der Verlag nicht entscheiden? Nach Werner Fleischer und Thinman ist die Gliederung aber schlicht falsch, dass heißt beide werden sich nie mit der, wie ich finde sehr übersichtlichen und nützlichen Großzyklengliederung abfinden. Wer entscheidet dann, was richtig ist? Ich finde die Homepage Gliederung sehr gut und kann die 34 Zyklen jetzt viel besser einordnen. Muss so etwas nicht auch beachtet werden? Ist die Perrypedia nur ein Spezialistenforum oder für die allgemein doch sehr stille Masse? Oder entscheiden dies Spezialisten was die Masse zur Kenntnis zu nehmen hat? Das war jetzt zugespitzt ich weiß :-) --217.7.220.70 14:23, 26. Jul. 2007 (CEST)
So wie ich es verstanden habe, wird KNF gefragt, wer die Einteilung der Großzyklen auf der HP vorgenommen hat und warum. Mehr nicht. Was wir dann hier in die PP übernehmen, entscheiden weder KNF noch sonst irgendwer vom Verlag, sondern nur die, die Dinge in die PP hineinschreiben - und das kann jeder. Natürlich kann dann gleich ein anderer kommen und sagen "das gefällt mir nicht" - der könnte das dann wieder rückgängig machen. Deshalb wird sowas vorher diskutiert. --Johannes Kreis 14:29, 26. Jul. 2007 (CEST)
Ich habe das so verstanden, dass die PP auch Fehler aufdeckt, was ich gut finde. Bei der Festlegung der Zyklen und Großzyklen ist das doch aber stets eine Festlegung des Verlags, oder? Die Diskussion zeigt doch, dass die Fans nie eine einheitliche Linie finden würden. Ich jedenfalls finde die festlegung der Großzyklen auf 200, 400, 700, 1000, 1400 wirklich gut. Nur davon kann man doch letztlich sprechen, ob man selbst es gut oder nicht gut findet. Wenn einige von schlicht falsch sprechen halte ich das für verfehlt --Uli Neuhof 14:41, 26. Jul. 2007 (CEST)
Natürlich kann man die Handlung so einteilen, aber dann darf man es nicht Großzyklus nennen, denn dieser Begriff ist nunmal einfach anders definiert. Oder ist ein Delphin, nur weil er im Wasser lebt ein Fisch ? Das ist der Springende Punkt.... --Thinman 15:42, 26. Jul. 2007 (CEST)
Ach so, jetzt versteh ich den Streit allmählich - oder doch nicht? Wenn die Homepage nur mit Gliederung oder Handlungskomplex und nicht mit Großzyklen überschrieben worden wäre, dann wäre es akzeptabel. Aber Werner Fleischer meint doch die Gliederung wäre schlicht falsch. Falsch wäre die Gliederung dann doch nicht, er fände sie nur nicht gut, im Gegensatz zu denen die sie gut finden - zu denen ich auch gehöre (egal ob Großzyklus oder Gliederung genannt) --87.165.132.188 17:10, 26. Jul. 2007 (CEST)
Ich finde die Gliederung/Großzyklen der Homepage auch gut und gehe davon aus, dass die Perrypedia diese bald einmal übernimmt --195.93.60.42 14:48, 27. Jul. 2007 (CEST)
Ich gehe davon aus, dass wohl noch einige Zeit abgewartet werden wird, bis die PP die wirklich sinnvolle und nachvollziehbare Gliederung der Homepage übernimmt. Notfalls eben bis nach den PR Tagen in Sinzig. Hauptsache es wird jetzt nicht angefangen an dieser Gliederung herumzudoktern, da diese schon optimal ausgewogen ist. Jedem recht machen kann man es doch nicht --Volker Hausen 15:04, 27. Jul. 2007 (CEST)
Bei dermaßen viel Widerspruch von "schon optimal ausgewogen" zu sprechen ist schon ein kleines bisschen ignorant. Also ich finde sie weder optimal noch ausgewogen. Bemerkenswerterweise sprechen sich nur neu angemeldete PP-Benutzer und anonyme IP-Benutzer für diese Gliederung aus. --Lupus 15:26, 27. Jul. 2007 (CEST)

Ich empfinde einen Zyklus als etwas geplantes geschriebenes Produkt. Dies trifft für die Zyklen ab 200 auf jeden Fall zu. William Voltz hat mit Sicherheit mit Band 650 noch nicht an einen Großzyklus gedacht. Der erste Großzyklus der vom Verlag auch so vorgestellt wurde waren die Bände 1600 - 1799. Zyklen innerhalb der Perry Rhodan Serie zeichnen sich dadurch aus das sie ein gemeinsames Thema abhandeln. Sympliziert könnte jetzt jemand einwenden die Perry 'Rhodan Serie sei ein einziger Zyklus - es geht ja schließlich immer um die Bedrohung der Menschheit von außen oder innen. Die Zyklen 200 - 400 künstlich zu verbinden nützt im Grunde außer einigen Ordnungshütern sehr wenig - schaft meines Erachtens eigentlich mehr Verwirrung als sonst etwas, denn was haben die Schreckwürmer mit den Halutern, Overan mit Crest zu tun, welche gemeinsame Geschichte wird uns in Andromeda, im M 87 und in der Sombreogalaxis erzählt? Es gibt gute Gründe die Romane 650 - 999 nicht als Großzyklus zu zählen. Die Geschichte um das Hetos der Sieben die mit Band 650 ihren Anfang nimmt endet in Band 843. Die Geschichte der geflüchteten Erde in Band 849, die Geschichte um das Generationsraumschiff Sol in den ersten 900 Bänden, der Konflikt um die Kaiserin von Therm und Bardioc beschäftigt die Leser von Band 750 - 869. Voltz läßt hier verschiedene Geschichten ineinander übergehen - mit sehr viel Erfolg und großem literarischen Reiz - aber eine Gesamthematik läßt sich im Gegensatz zu dem "Kosmischen Rätsel Zyklus" und vor allen zu "Thoregon" nicht ausmachen. Werner Fleischer ----82.82.247.108 17:51, 27. Jul. 2007 (CEST)

Sehe ich auch so, aber warten wir doch ab, was KNF dazu sagt. Wenn er eine eindeutige Meinung des Verlags und der Autoren vertritt, dann wird diese zum Kanon. In diesem Fall würde ich vorschlagen einen Artikel Großzyklen anzulegen, in dem zum einen der dann neue Kanon und die Alternativ-Möglichkeiten kurz dargestellt werden, da hier die Meinungen teilweise sehr auseinandergehen. Anbei: der einzige Grund für eine Einteilung der Geschehnisse vor dem MdI-Zyklus und danach ist meines Wissens die, dass KHS einen Schnitt dergestalt machte, dass PR endlich die Milchstraße verlässt, da er ja der Erbe des UNIVERSUMs sei. So schrieb er es zumindest im Werkstattband.--Christian Regnet 20:24, 27. Jul. 2007 (CEST)
Ob da die Autoren involviert waren? KNF verließ mir gegenüber verlauten, daß da ein längerer Briefwechsel mit einigen Fans vorausgegangen sei, und eine ausführlichere Antwort noch folgen werde.
KHS hat diesen Sprung ja bereits im Plophoszyklus vorbereitet "Toten gegenüber bin ich immer großzügig, aber den Sprung nach Andromeda mache ich" (oder so ähnlich) (Iratio Hondro in einem der Bände nach Rhodans Rückkehr zur Erde).--Thinman 20:43, 27. Jul. 2007 (CEST)

Die ersten Zykleneinteilungen standen auf den LKS-Seiten der Perry Rhodan Serie Ende der 70iger Jahre, einige Zyklen waren zu diesem Zeitpunkt umstritten, so wurde der Zyklus 300 - 399 als Uleb-Zyklus oder als M 87 bezeichnet. Erst in den 80iger Jahren setzte sich der heutige Name durch, von vielen Fans wurden die Romane 50 - 99 als Druff-Zyklus benannt. Die Bände 150 - 199 waren uns als der Blues-Zyklus bestens bekannt. "Das kosmische Schachspiel" trug entweder den Namen ES-Zyklus, Naupaum oder Gehirnodysee. Es wäre einmal interessant die alten Quellen auszugraben und dies zu dokumentieren. Irgendwann - als die Fans noch längst nicht so aktiv waren wie jetzt wurden die jetzigen Bezeichnungen eingeführt. Das mag ja noch angehen, historisch richtig und einwandfrei ist die Vorgehensweise jedoch nicht. Allerdings ist die derzeitige Einteilung in sogenannte Großzyklen harnebüschender Unsinn. --Benutzer:85.176.141.207 21:27, 27. Jul. 2007

Ich glaube, dass die Einteilung weder optimal ausgewogen noch Unsinn ist. Wenn man hanebüchen (grob,derb,klotzig) so markig verwendet, sollte man im übrigen wenigstens einigermaßen wissen, wie es geschrieben wird (nicht böse gemeint, aber die Beiträge hier sind von Extrempositionen geprägt :-) Die Diskussion zeigt doch gerade wie streitig das Thema einer Gliederung vor 1600 ist. Diese Gliederung verstehe ich im übrigen als eine nach Zeitabschnitten, wie es oben schon mehrfach angeführt wurde. An dem Begriff des Großzyklus sollte man sich nicht so festmachen, da er doch nicht definiert ist und nur bei PR vorkommt, oder? Ich finde es jedenfalls gut, dass die Homepage es gewagt hat dieses heiße Thema anzufassen und zu einer für mich akzeptablen Lösung zu kommen. --213.61.192.249 12:58, 28. Jul. 2007 (CEST)
Meine 2ct dazu, ich hab zugegeben nicht alles gelesen, war mir zuviel. Ich stimme allen zu, die sagen, dass diese nchträgliche Einteilung rein Willkürlich und zum teil blanker Schwachsinn ist. Allerdings wird sie in gewisserweise zum Kanon wenn sie in offiziellen Quellen, und die offizielle HP ist eben offiziell, erwähnt werden. Als Kompromiss sollte man eventuell einen "kritischen" Artikel Großzyklen erstellen und in diesem die Geschichte chronologisch aufarbeiten. zB. wurde ja auch der Zyklus" Atlan und Arkon" erst im Nachhiein getauft. KHS hatte für sich wohl auch eine ganz andere Aufteilung, was man daran erkennt, dass er Band 250 als 6. Epoche der Geschichte ansieht. Faktisch ist dies aber in der offiziellen Zählung erst ab Band 300 der Fall. --Jonas Hoffmann 10:24, 15. Aug. 2007 (CEST)

Gliederung nach Zeitalter

Ich habe die Gliederung vor 1600 auch als eine nach Zeitabschnitten verstanden. Die ersten vier Zyklen spieln dabei in verschiedenen Jahrhunderten und können so jeder für sich als (Groß)zyklus verstanden werden wie von Thinman ausgeführt. Handlungsort ist in der Milchstraße, was dann als Oberbegriff gewählt wurde. Heft 200 dann im 25 Jh., 400 im 35 Jh., 700 im 36 Jh., 1001 im 5 Jh. NGZ und 1400 im 12 jh. NGZ. Dies wurde doch auch so von Roger1234 unter Punkt 2.2 schon zu Beginn so ausgeführt. Da Heft 1600 und 1800 bereits unter Großzyklen liefen hat man sich nicht die Mühe gemacht diese Spalte der Homepage aufzugliedern z.B. Zeitalter / Großzyklen oder Zeitabschnitte bzw. Großzyklen. Die bald drei Dutzend Zyklen sind doch für Neuleser sehr unübersichtlich. Die Gliederung ist doch unter diesem Aspekt akzeptabel. Werner Fleischer kritisiert die Verbindung 200-399 als Künstlich, begründet dies aber nicht bzw. falsch. Die Schreckwürmer sind vor 200 ebenso wie Crest, Ovaron kommt nach 400. Die gemeinsame Geschichte die 200-399 erzählt wird ist die der Haluter. Seine Position, dass es überhaupt keine Gliederung geben darf, kann man natürlich auch vertreten, aber dann zerfällt die Diskussion noch mehr. Thinman hat nämlich schon ausgeführt, dass zumindest 1000-1399 aber auch die 350 bzw. 400 Romane zuvor als Großzyklus zu sehen sind. --Horst Lor 14:02, 28. Jul. 2007 (CEST)

Das steht ja auch nicht zur Debatte - eine derartige Gliederung ist möglich, ergibt Sinn, wenn man mit ihr eine Grobgliederung durchführen will, aber sie ist nicht die einzig mögliche. Aber auf keinen Fall ergibt sich aus dieser eine Gliederung nach Großzyklen, eben weil dieser Begriff bereits völlig anders definiert ist.
Band 400 bis 699 spielen binnen etwas mehr als 30 Jahren, 200-399 binnen knapp 40, 700-1000 binnen acht, 1001 bis 1400 binnen 25. Trotzdem hat Band 400 inhaltlich nichts mit Band 699 zu tun. Nur das wichtige Personal ist noch das selbe, aber das haben wir größtenteils auch noch in Band 750, abzüglich dreier ZA-Träger auch noch in Band 950.
Man kann mit einer derartigen Gliederung leben (auch wenn ich die Trennung eher bei Band 650 als 700 sehen würde), sofern man sie eben nicht als Großzyklen bezeichnet. Dann ist sie schlicht und ergreifend falsch, genauso wie eine Gliederung im Tierreich, die alle Wirbeltiere, die nur im Wasser leben, als Fische bezeichnet. Aber das habe ich ja weiter oben bereits auf mehreren Duzend KB dargelegt. --Thinman 14:29, 28. Jul. 2007 (CEST)

Lieber Horst Lor, die Geschichte die in den Bänden 200 - 299 erzählt wird ist die Geschichte der Befreiung Andromedas vom Joch der Meister der Insel. In diesem Zusammenhang erfahren wir etwas über Lemurer, die auch wieder im Bereich 300 - 399 auftauchen, wir erfahren etwas über Icho Tolot, in den Bänden 300 - 399 werden verschiedene Bereiche erzählt: Zeitpolizei, ULEBS, M87. Natürlich tauchen hier auch wieder Haluter auf. Aber das ist nicht das Zentralthema, das Zentralthema ist die Bedrohung durch die ULEB, ein großes Nebenthema die unfreiwillige Reise nach M 87. Übrigens wurde der Zyklus bis weit in 80iger Jahre oftmals als M 87 betitelt. Nach deiner Logik Horst können wir auch die Zyklen 650 - 950 als Hotrenor Taak Zyklus bezeichnen, schildert er uns doch intensiv den Lebenswerk und die innere Veränderung des Laren. Zusammenfassen kann man alles, auch begründen kann man recht schnell, es frag sich nur ob es sinnvoll ist. Großzyklen sind in meinen Augen geplante Zyklen. Scheer und Voltz haben keine Großzyklen geplant und ich wage zu behaupten das William Voltz mit Band 700 noch nicht wußte wohin die Reise der Menscheit in den nächsten 300 Bänden führen sollte. Es gibt zahlreiche Indizien dafür das der Aphilieteil kurzfristig beendet wurde und von Voltz durch den Konflikt der Superintiligenzen ersetzt wurde. Die Bände 600 (650) - 999 sind ein großartiges Werk, aber alles andere als ein Großzyklus. ---- Werner Fleischer

Lieber Werner Fleischer, wir sind uns völlig einig in der Aufassung, dass weder Scheer noch Voltz damals wussten wohin die Reise geht, nur völlig unterschiedlich in den Fragen, welche Folgen daraus für den heutigen Rückblick auf die Serie in ihrer Gesamtheit zu ziehen sind. Was ein Großzyklus bei PR ist kann von keinem von uns definiert werden, ganz einfach deshalb, weil keiner die Definitionshoheit besitzt. Gerade bei denjenigen, die wie ich die Serie schon seit Jahrzehnten lesen, prallen hier Fundamentale Positionen aufeinander. Über die Zentralthemen der Serie wird es zwangsläufig verschiedene Meinungen geben, wie die obige Diskussion zeigt. Ich erinnere hier nur an den Atlan Atlantis Zyklus, der ein spezielles Steckenpferd von Dir ist. Es wird hier kein richtig oder falsch geben. Jeder sollte hier aufpassen, nicht von oben herab zu diskutieren. Einen Hotrenor Taak Zyklus als meiner Logik entsprechend darzustellen, empfinde ich persönlich als Beleidigung. Anscheinend gehen Diskussionen aber zwangsläufig in diese Richtung, was schade ist. Welche Konsequenz hat dies für die Ausgangsfrage: Übernahme der Homepage Gliederung ja oder nein? Wird es in der perrypedia immer bei der derzeitigen und damit der früheren Homepage Gliederung bleiben? Offenbar muss noch einige Zeit vergehen bis sich alle verständigen können. ---- Horst Lor
Lieber Horst Lor, auch Menschen die eine Defintionshoheit ihr eigen nennen können irren. Ich persönlich empfinde die willkürliche Einteilung nach Großzyklen nicht gut und auch nicht pratikabel. Natürlich können die Bände 650 - 950 unter dem Gesichtspunkt zusammengefaßt werden, daß diese Bände den Lebenweg Hotrenor Taaks beschreiben. Ähnlichweise verhält es sich damit daß die Bände 650 - 843 die Anwesenheit der Laren in der Milchstraße beschreiben. Der Interpretationsmöglichkeiten gibt es viele, ebenso der Widersprüche und Einsprüche. Ich persönlich fände einen kritischen Artikel über das Thema "Großzyklen", die ja im Grunde m.E. nach nur der besseren Vermarktung eines Prodkutes dienen können mehr als notwendig. Hier wäre natürlich eine noch zu gründende Perry Rhodan Forschung gefordert, die sich mit solchen Dingen auseinandersetzt. Die Forschungssituation beim Atlantiszyklus ist im übrigen besser wie bei den meisten anderen Perry Rhodan-Zyklen und Atlan-Zyklen. Es gibt drei große Arbeiten (Schmitt, Labusch, Fleischer), eine vierte Auseinandersetzung zu diesem Thema hat Michael Nagula in seiner Perry Rhodan Chronik verarbeitet. Es wäre wünschenwert wenn die Vergangenheit der Serie intensover aufbereitet würde als es bisher der Fall ist. --84.175.128.133 13:00, 3. Sep. 2007

Artikel Großzyklen

Wahnsinn, ich hab heute nachmittag erst gelesen, was hier in meiner Sommerpause alles abgegangen ist. Mir fiel heute auf, dass da in der Spalte Zyklen-Gliederung seltsames Zeug steht, von dem ich bisher nicht dachte, dass es Kanon wäre, und prompt landete ich in der Lektüre einer spannenden Diskussion. Ich gebe annähernd allen, die hier ihre Meinung geäußert haben, recht (auch wenn das scheinbar schizophren erscheinen mag). Die Argumente pro und contra einer Aufteilung in (speziell diese) Großzyklen sind großartig... Allerdings ist seit der erhitzten Diskussion nichts mehr passiert. Um einen Anfang zu machen, habe ich den von Wolfram vorgeschlagenen Artikel Zyklen und Großzyklen angefangen... Ich gebe zu, ich habe mich bei der Ausarbeitung stark von Thinmans guten Argumenten leiten lassen, dabei aber auch an die Befürworter der Neu-Gliederung gedacht. --Enyavar 19:17, 28. Okt. 2007 (CET)