Mikrokosmos

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Ein Mikrokosmos ist ein vom Normalraum abgeschotteter Bereich, der in der Regel nur mit besonderen Hilfsmitteln zu erreichen ist. Man spricht auch von einem Miniatur-Universum oder Mikro-Universum.

Ein anderer Begriff ist Mikroversum. (PR 1317)

2047 führen arkonidische Wissenschaftler für solche Strukturen auch den Namen Hyperraumvakuole ein.

Anmerkung: Die Verwendung des Begriffs in der Realwelt hat hiermit nichts zu tun. In der Realwelt handelt es sich beim  Wikipedia-logo.pngMikrokosmos um die »Welt des winzig Kleinen«, also jene Welt, die vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen und nur mit Hilfsmitteln wie Mikroskopen betrachtet werden kann.

Beschreibung

Mikrokosmen liegen »außerhalb« des Normalraums, eingebettet in einem dimensional übergeordneten Kontinuum wie etwa dem Hyperraum, ohne unmittelbar mit diesem verbunden zu sein. Im Unterschied zum Standarduniversum wie auch zu den meisten bekannten Paralleluniversen sind sie räumlich eng begrenzt.

Dabei reichen die räumlichen Abmessungen der bekannten Mikrokosmen von wenigen Metern bis zu Dutzenden Lichtjahren. In einem genügend großen Mikrokosmos können Raumschiffe in der Regel die vorhandenen Überlichttriebwerke nutzen, gleich welcher Art. In manchen Fällen ist es möglich, den Mikrokosmos mithilfe entsprechender Triebwerkstechnik von »außen« anzufliegen und ihn auch wieder zu verlassen. In anderen Fällen funktioniert das nicht. Allen Mikrokosmen gemein ist der Umstand, dass es für den Wechsel zwischen ihnen und dem Normalraum irgendwelcher technischer Hilfsmittel bedarf.

Manche der bekannten Mikrokosmen sind künstlichen Ursprungs. Hyperkokons beispielsweise sind Gebiete, die ursprünglich dem Normalraum angehörten und mittels hochstehender Technik aus diesem herausgelöst wurden. In vielen Fällen ist aber Entstehung und Herkunft der Mikrokosmen ungewiss.

Zumindest für den Mikrokosmos der Varganen gilt, dass von »außen« kommende Personen und Objekte tatsächlich im Wortsinn auf mikroskopische Ausmaße verkleinert werden. Zumeist ist aber ein Größenvergleich zwischen »außen« und »innen« nicht möglich, da keine Beobachtungsmöglichkeit besteht.

Bekannte Mikrokosmen

Dnofftrie-Mikrokosmos

   ... todo: ist das ein Serienbegriff oder ein PP-Begriff? ...

Im Jahre 10.498 da Ark stieß Atlan zum ersten Mal auf einen Mikrokosmos. Dabei handelt es sich um eine riesige, leicht gewellte Ebene mit einer steppen- und wüstenartige Oberfläche. Der Luftraum ist von einem System gewaltiger Antigravfelder erfüllt, auf denen ganze Städte schwimmen können. Die Atmosphäre über dem Tiefen Land, wie die Ebene genannt wird, ist rotglühend. Heiße Winde werden von den Dnofftries, den intelligenten Bewohnern dieser Welt, als Antrieb für ihre Gravosegler genutzt. Die Nebelschlieren sind Gravoströme, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegen. Der Große Strom ist ein Schwerefeld, das gigantischer als alle anderen ist.

In den so genannten Neutralen Zonen gibt es keine Schwerefelder. Gerät man in ein solches Gebiet, so ist der Sturz in das Tiefe Land unweigerlich. Die Dnofftries meiden daher die Neutralen Zonen.

Eine weitere Gefahr sind die Gravo-Wirbel, die unvermutet und plötzlich auftreten und Turbulenzen innerhalb der Schwerefelder darstellen. (Atlan 188)

In diesem Mikrokosmos gibt es einen Wechsel von Tag und Nacht. Dabei verändert sich das helle Rot des Himmels zu einem dunklen Orange. (Atlan 189)

Als Atlan den Rand der Ebene erreichte, überschritt er die Grenze dieser scheibenförmigen Welt und wurde in das Standarduniversum zurückgeschleudert. (Atlan 189)

Varganischer Mikrokosmos

Ebenfalls im Jahre 10.498 da Ark erreichte Atlan den später als varganischer Mikrokosmos bekanntgewordenen kosmischen Bereich. In diesen Mikrokosmos sind mehrere Galaxien eingebettet, unter ihnen die ursprüngliche Heimat der Varganen, von der aus sie dereinst in die Milchstraße aufbrachen. Dabei entwickelten sie selbst einen als Stein der Weisen bekannten Umsetzer.

In dieser Galaxie gibt es Hinweise darauf, dass das Ursprungsvolk der Varganen, die Tropoythers, selbst die degenerierten Nachkommen einer einst mächtigen Zivilisation waren. Die Konstruktion eines Drugun-Umsetzers war seit Jahrtausenden verboten. Trotzdem besaß man trotzdem auch die Möglichkeit, Geschehnisse in der Milchstraße zu beobachten.

Kosmische Burgen

Die Kosmischen Burgen der Sieben Mächtigen waren jeweils in einem künstlichen Mikrokosmos eingelagert. Nur an speziellen Übergängen war ein Wechsel vom und zum Normalraum möglich. Diese Mikrokosmen waren nicht komplett isoliert. Im Jahre 3587 holten die UFOnauten sämtliche Burgen mit Hilfe von Drugun-Umsetzern in das Standarduniversum zurück, um sie hinter die Materiequellen zurückzuschicken. (PR 929)

Beim Übergang von Partocs Kosmischer Burg in den Normalraum blieben Perry Rhodan und Atlan kurzzeitig im Mikrokosmos zurück, wo sie auf ballgroße subatomare Teilchen und den Strömer trafen. Dieser nannte seine Lebenswelt Strom. (PR 930)

Die  Wikipedia-logo.pngElementarladung eines  Wikipedia-logo.pngElektrons liegt normalerweise bei 1,6×10-19Wikipedia-logo.pngAmperesekunden. Im Mikrokosmos liegt es bei 2,8×10-19. Das  Wikipedia-logo.pngPlancksche Wirkungsquantum liegt bei rund 11 anstatt 6,6×10-34Wikipedia-logo.pngJs. (PR 931)

Paradiso nirwana

Die Scheibenwelt Paradiso nirwana befand sich in einem Miniatur-Universum, dessen Ausdehnung 244 Lichtjahre betrug. Der Schalter leitete im Jahre 3792 einen Überlichtflug der SOL dorthin um. Er wollte im Auftrag von HIDDEN-X versuchen, die Besatzung der SOL aus dem Hantelraumer zu locken und diesen für die Superintelligenz in Besitz zu nehmen. (Atlan 561 ff.)

Zeitfestung Alkordoom

Gegen 233 NGZ stieß Atlan im Zentrum der Galaxie Alkordoom auf die Zeitfestung, in deren Innerem sich der Intern-Kosmos genannte künstlich geschaffene Mikrokosmos befand, in den auch zahlreiche Sonnensysteme eingebettet waren. Hier entdeckten Atlan und seine Gefährten eine Werftplattform der Paddler (RA-perfekt) und nahmen den Kampf gegen die Zeitchirurgen und die Schwarzen Sternenbrüder auf.

Rotaugen

Die Rotaugen im Orphischen Labyrinth von Yagguzan bildeten eigene Mikroversen innerhalb der Pararealität der Labyrinthwelt. (PR 1317)

ZENTAPHERS Kabinette

Jedes der 700.000 Kabinette des Chaotenders ZENTAPHER stellt ein eigenes, in sich geschlossenes Mikrouniversum dar. Ihre innere Struktur ist um ein Vielfaches größer als ihre äußere. Zudem ist es möglich, die Naturgesetze in den einzelnen Kabinetten zu manipulieren. Räumlich sind sie in der inneren Struktur der 36 Kilometer durchmessenden Kugel des Chaotenders fest verankert. Die Kabinette sind jedoch nur mit speziellen Gondeln zu erreichen.

Korbinian Bokos Klause

Der Stardust-Terraner Korbinian Boko war in der Lage, mit Hilfe seiner Paragabe als Raum-Inverter ein Mikrouniversum entstehen zu lassen, das er seine Klause nannte. (PR 2616)

Verwandte Strukturen

Anmerkung: Es folgt eine Übersicht der Strukturen, die den bekannten Mikrokosmen stark ähneln, ohne dass sie in den betreffenden Quellen ausdrücklich als Mikrokosmos, Mikrouniversum oder dergleichen bezeichnet werden.

Antitemporales Gezeitenfeld

Das Antitemporale Gezeitenfeld erzeugte einen abgetrennten Bereich in einer Labilzone, wobei dieser im Vergleich zum Standarduniversum zeitlich versetzt war. Die so geschaffene Struktur bildete ihr eigenes in sich geschlossenes Raum-Zeit-Kontinuum, wobei die Naturgesetze denen des Standarduniversums entsprachen.

Im Fall des Solsystems, das 34303434 und erneut 34593460 unter einem systemumspannenden ATG-Feld verborgen war, gewährleistete die Temporalschleuse den Zugang. Mit dem Zeittaucher entwickelten die Laren eine Methode, das ATG-Feld von außen aufzubrechen.

Ab dem Jahr 420 NGZ kamen die Raumschiffe der Spezialflotte TSUNAMI zum Einsatz. Die Schiffe operierten paarweise: Eines konnte mithilfe des Mini-ATGs bis zu zwei Sekunden in die Zukunft versetzt werden; über eine spezielle Transmitter-Verbindung war Kontakt zwischen diesem und dem Schwesterschiff möglich. Später gab es auch Einzelschiffe, die dafür mit mehreren großen Beibooten ausgestattet waren.

Raum-Zeit-Falten

   ... todo: Raum-Zeit-Falte: Mascinoten, Nakken, Schattenstaat Andaxi ...

Halbraumblasen

Hauptartikel: Halbraumblase.

Halbraumblasen sind Raum-Zeit-Enklaven, die mittels eines geschlossenen Halbraumfeldes im Linearraum stabilisiert werden. Die Verhältnisse des Standarduniversums werden im Inneren aufrecht erhalten. Es sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen Raumstationen, Städte oder ganze Planeten in einer Halbraumblase verborgen wurden und die Wege, sie zu betreten und zu verlassen, sind jeweils unterschiedlich.

Hyperraumblasen

Hauptartikel: Hyperraumblase.

Hyperraumblasen sind, wie der Name besagt, in den Hyperraum eingebettet. Sie werden entweder mittels einer hochwertigen Technik erzeugt oder, wie im Fall von Vincent Garron, durch eine Paragabe.

Die Hyperraumblase der Raumstation TIMBADOR wurde durch die Hyperimpedanz-Erhöhung nicht beeinträchtigt. In den anderen Fällen ist nicht bekannt, ob und wie sich die erhöhte Hyperimpedanz auswirkt.

Paratrontechnologie

Die Paratron-Arsenale der Zweitkonditionierten waren mithilfe der Paratrontechnologie im Hyperraum verankert, aber relativ leicht vom Standarduniversum aus anzupeilen und mit einem Dimetranstriebwerk auch gezielt anzufliegen. Soweit bekannt, wurden die Paratron-Arsenale im Jahre 2437 vernichtet.

Die Yobilyn-Werft über Arkon III nahm im Jahre 1306 NGZ den Betrieb auf. Sie war in einer 1000 km durchmessenden Paratronblase im Hyperraum versteckt und nur mittels Spezialtransmitter erreichbar, dessen Technologie aus dem halutischen Dimensionskatapult entwickelt wurde. Infolge der Hyperimpedanz-Erhöhung fiel die Werft in den Normalraum zurück.

Morschaztas

Um der Vernichtung durch die Takerer zu entgehen, verlagerten die Ganjasen den kompletten Kugelsternhaufen Morschaztas in den Hyperraum. Etwa 200.000 Jahre lang bildete eine Station in der Terrosch-Rotwolke die einzige Möglichkeit, zwischen ihrem Versteck und dem Normalraum zu wechseln.

Die Terraner stießen im Jahr 3437 auf diese Struktur. Perry Rhodan und Atlan begaben sich mit Ovaron und Merceile in das Exil der Ganjasen. 3438 stürzte Morschaztas zurück in den Normalraum.

Dakkardimballon

Der Dakkardimballon, der Lebensraum der Zgmahkonen, ist ein natürlich entstandenes Gebilde. Die von dem Samtauge in die Dakkarzone geschleuderten Sonnen und Sonnensysteme bilden nach Jahrtausenden mittlerweile eine Kleingalaxie, die Rute. (PR 726)

Dieser Bereich befindet sich, wie der Name besagt, in der Librationszone zwischen dem fünf- und sechsdimensionalen Kontinuum. Ursprünglich war er über achtzehn Dimensionstunnel zu erreichen, die jeweils eine Verbindung zwischen einem Schwarzen Loch im Normalraum und dem Samtauge bildeten. (PR 726)

Im Jahre 3581 zerstörten die Spezialisten der Nacht die Dimensionstunnel. Seither besteht keinerlei Verbindung zwischen dem Normalraum und dem Dakkardimballon. (PR 745)

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Margors Hyperraumnischen

Auch die von Boyt Margor mit Hilfe von Laires Auge geschaffenen Hyperraumnischen stellten abgeschlossene Mikrokosmen dar, in die man nur mit Hilfe des Auges eindringen konnte.

Sternenozean von Jamondi

Auch die Hyperkokons, in die ES vor mehr als sieben Millionen Jahren den Sternenozean von Jamondi und die anderen Sternhaufen verlagerte, stellten im Prinzip Mikrokosmen dar. Mit Hilfe ungeheurer technischer Machtmittel wurden diese Hyperkokons geschaffen und die Völker ohne Kontakt zur Außenwelt – und ohne Kontakt untereinander – eingesperrt. In diesem Fall wurde sogar der Zeitablauf innerhalb des Mikrokosmos manipuliert.

Mit den technischen Möglichkeiten der Jamondi-Bewohner war es nicht möglich, einen Weg nach außen zu finden, obwohl ihnen im Grunde Machtmittel zur Verfügung standen, die zumindest denen von Kosmokratenhelfern nahe kamen. Aber entweder fanden sie nicht die Grundlagen für einen Drugun-Umsetzer, oder die Struktur der Raumnische unterschied sich enorm von denen ähnlicher Mikrokosmen. Unter diesen Gesichtspunkten verdient die Schaffung einer Verbindung zwischen Jamondi und Arphonie mit Hilfe der DISTANZSPUR unbedingt Bewunderung.

Überlichtantriebe

Auch die von verschiedenen Ferntriebwerken erzeugten Feldstrukturen sind eine Art von Mikrokosmen. Sie bilden für das umschlossene Objekt einen eigenen abgeschlossenen Bereich:

Auf einem ähnlichen Prinzip wie die Grigoroff-Projektoren basierte die Wirkung der Energieglocke, einer von der Group Organic Independence um 446 NGZ entwickelten Waffe. (PR 1325)

Quellen