Dobaril

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Dobaril war ein Nakk in der Galaxie Absantha-Gom. (PR 1340)

Geschichte

Im Oktober 446 NGZ bekam Dobaril in der Teleport-Station auf Traifon Besuch von dem Elfahder Drohl und fünf Animateuren. Drohl informierte den Nakken über den Tod des Ewigen Kriegers Pelyfor in der fernen Milchstraße und verlangte von ihm, sich den neuen Herren der Mächtigkeitsballung Estartu – den Animateuren – unterzuordnen. Dobaril verweigerte den Kotau. Er fühlte sich wie alle seine Artgenossen nur ESTARTU verpflichtet. (PR 1340)

Dobaril bemerkte zwar vage die kurzzeitige Anwesenheit eines fremden Bewusstseins in der Station, wusste aber nicht, dass er von zwei Körperlosen, Ernst Ellert und Testare, belauscht wurde. (PR 1340)

Ein plötzlicher Ephemeriden-Alarm verhinderte, dass die Besucher Konsequenzen aus der Zurückweisung zogen. Einen halben Planetentag lang waren Dobaril und seine fünfzig Helfer damit beschäftigt, die verrückt spielenden Schwärme der Menetekelnden Ephemeriden zu besänftigen und auf einen Kurs abseits der bewohnten Planeten des Systems zu lenken. Die Ephemeriden-Stürme brachen erst ab, nachdem sich die letzten Schwärme verflüchtigt hatten. Während der Arbeiten mit den Ephemeriden konnte Dobaril als Ursache für deren vielfach beobachtete Unruhe eine Handvoll Störquellen an der Nordseite von Absantha-Gom ausfindig machen, die alle innerhalb eines nicht mehr als sechs Lichtjahre durchmessenden Raumsektors rings um das bislang unbeachtete Shantsystem lagen. (PR 1340)

Drohl und die Animateure waren inzwischen mit unbekanntem Ziel abgereist. Dobaril ließ sich von Defferu, dem neuen Kommandanten einer kurz vor dem Alarm eingetroffenen Flotte der Uribiter, ein Raumschiff zur Verfügung stellen und flog damit die Ephemeriden-Boje LEHENTEL-17 an, die am Nordrand von Absantha-Gom ganz in der Nähe der Störquellen stationiert war. Dobaril und sein Kollege Varik, ein Nakk der Boje, waren sich bald einig, dass der Störeinfluss von einer gewaltigen Ansammlung eines Psichogons ausging, die künstlich angehäuft sein musste, da es keine derart großen natürlichen Vorkommen gab. Zwei Sonnensysteme, Shant und Argom, konnten exakt lokalisiert werden. Sie beschlossen, ihre Entdeckung für sich zu behalten und weder die Animateure noch die Ewigen Krieger einzuweihen. Diesmal bemerkte Dobaril nichts von Ernst Ellert und Testare. (PR 1340)

Dobaril hatte im Januar 447 NGZ Gelegenheit, den Krisenherd persönlich aufzusuchen. Der Ewige Krieger Ijarkor, der sich nach der Machtübernahme durch die Animateure auf die Seite der Gänger des Netzes geschlagen hatte, sollte in deren Auftrag einen der für die Menetekelnden Ephemeriden verantwortlichen Nakken in das Ooghsystem holen. Er bewegte Dobaril, ihn auf der SOMBATH in das geheim eingerichtete Vier-Sonnen-Reich der Kartanin zu begleiten. Der in den Tränennetzen der vier Systeme eingelagerte Paratau, tausende Tonnen, verursachte den Aufruhr der Ephemeriden – und durch deren Gegenreaktion drohte die vollständige Vernichtung der Kolonien. Perry Rhodan, Atlan und Eirene wollten zwischen den Nakken und den Kartanin vermitteln, doch wie sich herausstellte, war das nicht nötig. Zwischen Dobaril und der Protektorin Mia-San-K'yon entstand sofort ein Band der Vertrautheit, das in der gemeinsamen Vergangenheit ihrer beiden Völker wurzeln musste. Dobaril versprach, alles zu tun, um die Gefahr abzuwenden. Er überzeugte seine Artgenossen in den Ephemeriden-Bojen, die Menetekelnden Ephemeriden aufzuhalten. (PR 1349)

Doch die Versuche der Nakken, die Menetekelnden Ephemeriden aufzuhalten, begannen zu spät. Am 31. Januar führte eine Verkettung unglücklicher Umstände zu einer Psi-Katastrophe. Die Ephemeriden, die das Vier-Sonnen-Reich nahezu vollständig abriegelten, traten in Reaktion mit dem Paratau. Die schlagartige Deflagration der gesamten Vorräte zeitigte verheerende Folgen für die Kartanin. (PR 1349)

Quellen

PR 1340, PR 1349