Don Masters

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Dr. Don Masters war Galaktopsychologe und der Assistent des Chefpsychologen der CREST IV. (PR 359, S. 11)

Erscheinungsbild

Don Masters war ein großgewachsener Terraner. (PR 359, S. 5)

Charakterisierung

Er wehrte sich gegen Himmelfahrtskommandos. Als er einmal an einem solchen teilnehmen musste, versuchte er seine Teilnahme zu verhindern. Als dies nichts nutzte, resignierte er, brachte aber all sein Können und seine Intuition ein, um die Vernichtung der Terraner und Haluter in M 87 zu verhindern. (PR 359)

In seinen Aktivitäten ging Dr. Masters sogar so weit, dass Major Kulu als Kommandant die Einleitung eines Kriegsgerichtsverfahrens vornehmen musste. (PR 359, S. 59)

Geschichte

Am 10 Juni 2436 meldete sich Druisant Kibosh Baiwoff mit einem Hyperfunkspruch bei der CREST IV und lud eine Abordnung der Terraner zu einer Konferenz auf sein Raumschiff ein, um über »Gesichtspunkte der Koexistenz« zu sprechen. Man entschied sich dafür, einen relativ unbedeutenden Mann zu schicken. Die Positronik der CREST wählte die Teilnehmer aus, während sich Major Tschai Kulu freiwillig meldete. Dr. Masters gehörte zu den 20 befohlenen Teilnehmern. (PR 359, S. 10, 11)

Am 12. Juni 2436 verließ die Korvette KC-21 die CREST IV und der Besatzung fiel auf, dass bei jedem Orientierungsstopp Flotten von Raumschiffen in der Nähe waren. Am 15. Juni wurde die Korvette von birnenförmigen Piratenschiffen gestoppt und geentert. Dabei konnte Dr. Masters einem der vermeintlichen Chlorgasatmer das Selbsterhaltungssystem seines Raumanzugs zerstören, bevor er selbst niedergeschlagen wurde und sich dabei einen Schädelbruch zuzog. Nach einer Durchsuchung des terranischen Raumschiffs zogen sich die Piraten jedoch wieder zurück. (PR 359, S. 6, 17-28)

Am 16. Juni traf die KC-21 schließlich im Parjar-System ein, wo die Verhandlungen auf Baiwoffs Schiff stattfanden. Dr. Masters gehörte nicht zum Verhandlungsteam, da er sich noch von seiner Kopfverletzung erholen musste. In seinem Bett kam ihm dann eine Idee und zusammen mit Sergeant Stan Szypinski wechselte er zu Kiboshs Walze über. Durch einige glückliche Umstände fanden sie heraus, dass die Piraten, die die KC-21 überfallen hatten, lediglich kostümierte Mitarbeiter Baiwoffs waren. Unter dem Eindruck dieser Enthüllung wurde den Terranern nunmehr am 18. Juni die Lieferung zweier Paratronkonverter binnen drei bis vier Wochen zugesagt. Der Stützpunktingenieur Karyn Eyel wurde kurz vor dem Abflug der KC-21 von Dr. Masters als derjenige Pirat erkannt, dem Masters das Lebenserhaltungssystem zerstört hatte. Von Masters paralysiert wurde er als Geisel an Bord der KC-21 behalten, die zur CREST IV zurückkehrte. (PR 359, S. 31-57)

Während die Korvette das terranische Flaggschiff am 26. Juni 2436 erreichte und eingeschleust werden sollte, warf die trächtige Turu-Maus von Dr. Masters ein missgestaltetes Junges. Hierdurch erfasste der Galaktopsychologe, dass man die KC-21 mit einer tödlichen Seuche infiziert hatte, die auf die CREST IV übertragen werden sollte. Das Einschleusungsmanöver wurde durch Dr. Masters abgebrochen, indem er Major Kulu bewusstlos schlug und die Steuerung der Korvette persönlich übernahm. (PR 359, S. 59, 60)

Die Korvette nahm großen Abstand zur CREST IV und kurze Zeit später entstanden auf der Haut der Korvetten-Crew eitergefüllte Beulen, bevor ein unkontrolliertes Körperwachstum einsetzte. Auch Karyn Eyel war hiervon betroffen, der als erster an den Folgen der Seuche verstarb. Versuche der Mediker der CREST, mittels ferngesteuerter Sonden zu helfen, misslangen, da keines der eingesetzten Medikamente anschlug. Um eine ungewollte Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde die Korvette von Tschai Kulu in Richtung einer weißen Sonne gelenkt. (PR 359, S. 61–64)

Doch der anschließende Linearflug endete noch vor der anvisierten Sonne. Mooghs hatten die KC-21 mit einer Linearsperre aus dem Halbraum geholt, nahmen sie in Schlepp und flogen ins Ordan-System, zu einem ihrer Geheimplaneten. Als Dr. Masters wieder klar denken konnte, zeigte der Kalender den 11. Juli 2436 – ziemlich genau zwei Wochen waren vergangen, seit die Korvette auf die Sonne zusteuerte. Er war einer von acht Besatzungsmitgliedern der KC-21, die überlebt hatten. Die Mooghs waren in der Lage die Krankheit zu heilen. (PR-TB 306, S. 15–31)

Die Überlebenden Dr. Radeczin, Dr.  Masters, Tschai Kulu, Poe Kalani, Erwin Simon und George Mahon bekamen von den Mooghs den Auftrag, eine Raumstation der Konstrukteure des Zentrums mit der Korvette zu zerstören. Sie nahmen den Auftrag gerne als Dank für ihre Rettung an – jedoch unter hypnotischer Einwirkung. John Moreno und Stan Szypinski blieben als Geiseln bei den Mooghs zurück. Während des Fluges zur Raumstation gelang es Don Masters sich und die anderen fünf von dem Einfluss zu befreien. Ab diesem Zeitpunkt waren sie auf der Flucht vor Dumfries-Raumern. Beim Versuch, sich auf einer Wasserwelt, die Waterstation getauft wurde, zu verbergen, wurde die KC-21 von einer verborgenen Stellung mit Raketen angegriffen und abgeschossen. Es überlebten aber alle Besatzungsmitglieder die Bruchlandung. In der folgenden Zeit starb Erwin Simon bei einer Auseinandersetzung mit robotischen Flugscheiben, bei der diese jedoch vollkommen vernichtet wurden. (PR-TB 306, S. 41–123)

Zwei Monate später wurden Dr. Masters und die anderen Überlebenden der Korvette von Dumfries gefangengenommen. Die Terraner wurden zu einer Industriewelt namens Meetrina gebracht, wo sie als Arbeitssklaven in der Paratronkonverterfertigung arbeiten mussten. Diese Tätigkeit wurde durch Verhöre unterbrochen, bei denen ein Druis namens Irman Metoun und ein humanoides Fremdwesen namens Eynch Zigulor – sie konnten nicht wissen, dass es sich um einen KdZ handelte – die Hauptrolle spielten. (PR-TB 306, S. 129–140)

Erst im Juni 2437 gelang Dr. Masters und den anderen Terranern die Flucht, indem sie auf abenteuerliche Weise einen Frachter kaperten. Das Schiff, das DESTINY getauft wurde, flog den Sammelpunkt einer großen Flotte der Dumfries an, die sich auf den Sprung in die Milchstraße vorbereitete. Da die Terraner den Sicherheitskode nicht senden konnten, nahmen einige Dumfries-Raumer Kurs auf den Frachter. Dr. Radeczin starb zusammen mit Poe Kalani und George Mahon, als sie sich gerade in Raumanzügen aus der DESTINY ausschleusen wollten und die Dumfries-Raumer das Feuer eröffneten. (PR-TB 306, S. 144–153)

Don Masters und Tschai Kulu konnten in ihren Raumanzügen auf einem unbekannten Planeten landen und ließen sich über Wasserpumpen in eines der Dumfries-Schiffe befördern, das gerade Frischwasser aufnahm. Die Flotte flog die Milchstraße an, wo Kulu und Master einen Raumgleiter des Raumschiffs stehlen und entkommen konnten. Es gelang ihnen Funkkontakt zu der NATHAN, einem Schweren Kreuzer des Solaren Imperiums, herzustellen und wurden gerettet. (PR-TB 306, S. 153–159)

Quellen