Dormiganer

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Die Dormiganer sind die Ureinwohner Dormigans, eines Mondes des Planeten Gersenter im Sternenmeer-Universum.

Erscheinungsbild

Bei den Dormiganern handelt es sich um Energiewesen aus Hyperenergie, die sich zu einem Kollektiv zusammenschließen können. Einzelwesen sehen aus wie kleine, hellblau und in metallischen Farbtönen leuchtende Seifenblasen. Ihr Durchmesser beträgt nur 50 bis 100 Millimeter.

Schließen sich die Dormiganer zu einem Kollektiv zusammen, so entsteht eine homogene Schicht, die in verschiedenen Farben schillert. Sie können jede beliebige andere Gestalt annehmen.

Paragabe

Sie haben die Fähigkeit, sich auf mentalem Weg mit anderen Lebewesen zu verständigen. Sie können deren Gedanken empfangen und eigene Gedanken in ihre Bewusstseine projizieren sowie bildliche Visionen erzeugen. Wenn mehrere Dormiganer ein Lebewesen umhüllen, können sie es wie ein Teleporter an einen anderen Ort versetzen.

Lebensraum

Die Dormiganer brauchen Kälte, Luftleere und eine Umgebung aus nacktem Gestein, um leben zu können. Eine Ökosphäre wie zum Beispiel jene Terras ist für sie tödlich.

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt begannen die Einzigen damit, alle intelligenten Völker des Sternenmeer-Universums zu vernichten, da sie kein anderes Volk neben sich duldeten. Die Dormiganer waren in dieser Zeit ihre ärgsten Feinde. Die Einzigen begannen mit dem Planetenforming des Mondes Dormigan und rotteten auf diese Weise fast alle Dormiganer aus. Nur die »Ungeborenen« – also noch nicht voll zum Leben erwachte Dormiganer – konnten diesen Prozess überstehen. Sie zogen sich in kleine, urnenähnliche Lebenserhaltungsbehälter in zahlreichen Verstecken auf Dormigan zurück. In den folgenden Jahrhunderten oder Jahrtausenden waren die Ungeborenen zur Untätigkeit verdammt, konnten ihre mentalen Kräfte aber immer weiter verstärken.

Die SOL erreichte am 25. September 3792 Bordzeit das Gers-System. Sofort erschienen Millionen Dormiganer und umhüllten die SOL, die ihre Energieschutzschirme aktivierte. Die »Seifenblasen« lagerten sich an den Schirm an, machten aber keine Anstalten, ihn zu durchdringen. Sanny und Bjo Breiskoll erkannten, dass die Energiewesen harmlos waren, verließen die SOL und ließen sich von den Dormiganern einhüllen. Sie erhielten mentalen Kontakt zu ihnen und erfuhren einiges über die Verhältnisse im Gers-System und die Geschichte der Dormiganer. Die Energiewesen baten die Solaner um Hilfe, versetzten Bjo und Sanny nach Dormigan und übermittelten ihnen die Information, dass die Einzigen von einem relativ Unsterblichen namens Keit regiert wurden.

Während Atlan mit einem Einsatzteam auf Gersenter landete und schließlich Keit zur Kapitulation zwang, fanden Bjo und Sanny in einer uralten Ruine auf Dormigan einige Lebenserhaltungsbehälter der Dormiganer. Eine an einer Wand erscheinende Leuchtschrift vermittelte ihnen weitere Informationen und bat sie erneut um Hilfe. Truppen der Einzigen griffen die Ruine an, konnten aber durch eintreffende Verstärkung der Solaner in Schach gehalten werden. Die tobenden Einzigen begannen deshalb damit, in ihrer Wut alle Projektoren zu zerstören, durch die die Lufthülle Dormigans kontrolliert wurde. Der Mond wurde daraufhin wieder leblos, so dass die Ungeborenen endlich endgültig erwachen konnten.

Die Dormiganer schlossen sich zu einer gewaltigen Sphäre zusammen, die den gesamten Mond umschloss. Sie teilten den Solanern mit, dass sie versuchen wollten, die weitere Entwicklung der Einzigen positiv zu beeinflussen. So formten sie im Jahre 3807 neue Sonnen aus Teilen des Planetenwalls, der von Kreuzern der SOL beschossen worden war. Sie schlichteten die Kämpfe der Demisphären von Thalia und beschützten die Besatzung des Shifts TALLATA vor diesen Wesen. Sie baten Atlan, der mit der GIRGELTJOFF ins Sternenmeer vorgedrungen war, um Hilfe beim Kampf gegen das Flekto-Yn. Sie versetzten dieses Gebilde sowie die GIRGELTJOFF und ihre Begleitschiffe zurück ins Standarduniversum.

Die Dormiganer wollten sich weiter darum kümmern, das Sternenmeer zu einer Zone der Ordnung und des Friedens zu machen.

Quellen

Atlan 571, Atlan 598