Douc Langur

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Douc Langur war ein Forscher im Auftrag der Kaiserin von Therm. Sein Raumschiff war die HÜPFER. Sein s-Tarvior betitelte ihn als »Forscher Nr. 43«. Bei den Betschiden trug er den Namen Alter vom Berg.

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Heft: PR 785
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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PR-Japan 519
© Hayakawa Publishing, Inc.

Erscheinungsbild und Physiologie

Langurs Aussehen ähnelte einem dunkelgrauen Sitzkissen mit vier Beinen. Er hatte zwei sehr muskulöse, etwa 70 cm lange Arme. Als Greifwerkzeuge dienten scharfe, dreigliederige, hellrote Klauen. Obwohl Langur stehend lediglich 150 cm maß, brachte er bei irdischer Schwerkraft immerhin 125 kg auf die Waage.

Langur verfügte über optische, akustische, olfaktorische und haptische Sinnesorgane, die sich in sieben farnähnlichen Fühlern auf der Oberseite seines Körpers befanden. Auch die Verständigung mit ihm erfolgte akustisch, er artikulierte sich mittels dreier senkrechter Schlitze an der Körperfront.

Er konnte sich im luftleeren Raum ohne Raumanzug bewegen, vertrug also sowohl das Vakuum und enorme Minusgrade. Auch benötigte er keinen Sauerstoff zum Atmen. (PR 768)

Langur benötigte regelmäßig Erholungsphasen in einer Antigravröhre an Bord seines Raumschiffs. Nahrung nahm er über drei tellerartige, transparente Organe auf der Oberseite seines Körpers auf.

In fortgeschrittenem Alter war Langur nicht mehr auf die Antigravröhre seines Raumschiffes angewiesen. Eine improvisierte Antigravkonstruktion reichte zur Erholung aus. (PR 1037)

Charakterisierung

Neben der forschertypischen Neugier zeichnete Langur seine große Friedfertigkeit aus, als Gegner konnte er jedoch durchaus unangenehm sein. Wie bei allen Forschern der Kaiserin beschränkte sich sein Gedächtnis auf die Zeit der aktuellen Mission, daher rührte auch die Ungewissheit über seine Herkunft. Er litt lange Zeit darunter, nicht zu wissen, ob er ein »normales« Lebewesen sei oder doch »nur« künstlich erschaffen worden war. Dabei konnte ihm auch sein Computer LOGIKOR nicht helfen, den er ständig bei sich trug und oft befragte, wenn er schwierige Entscheidungen zu treffen hatte.

Geschichte

Wie die anderen Forscher der Kaiserin von Therm agierte auch Douc Langur vom MODUL aus. Auf einer seiner Missionen wurde er von diesem abgeschnitten. Trotzdem fühlte er sich seiner Aufgabe als Forscher verpflichtet und untersuchte im Jahre 3581 das Medaillon-System und landete auf der verwaisten Erde, die plötzlich in der Galaxie Ganuhr auftauchte – sie hatte gerade den Sprung durch den Schlund gemacht. (PR 757)

Zuerst landete er in Rom auf dem Petersplatz, da er ihn fälschlicherweise für einen alten Raumhafen hielt. Hier traf er auf Arlo Corbucetti, der dann unter unglücklichen Umständen starb, bevor es Langur gelang, mit ihm ins Gespräch zu kommen. (PR 757) Diesen Tod nahm er sehr schwer, weil er sich im Klaren darüber war, dass es seine Schuld gewesen war. (PR 758)

Nachdem er einige Städte vergeblich nach Lebewesen abgesucht hatte, flog er schließlich nach Terrania City, weil er hier ein technisches Zentrum vermutete, welches die lebenswichtige Infrastruktur gelenkt hatte. Er hoffte, hier eine Antwort darauf zu finden, warum alle Bewohner des Planeten verschwunden waren. So stieß er schließlich auf Imperium-Alpha, das genauso abgeschaltet war wie alles andere, was von NATHAN gesteuert wurde. Bevor er jedoch den Komplex untersuchen konnte, empfing er Funksignale. Er folgte ihnen und stieß so auf Sante Kanube, Mara Bootes und Jan Speideck. Nach anfänglichen Missverständnissen, in deren Verlauf Langur sogar angeschossen wurde, konnte Alaska Saedelaere die Situation klären und einen echten Kontakt herstellen. (PR 758) Langur schloss sich der Terra-Patrouille an. Am 4. März 3582 brach er mit der HÜPFER nach Luna auf, um zu versuchen, NATHAN zu reaktivieren. In der atmosphärelosen Umgebung wurde ihm erstmals klar, dass er keinen Raumanzug benötigte, was seine Befürchtung nährte, er sei ein Roboter. Doch LOGIKOR machte ihn darauf aufmerksam, dass er auch einen umweltangepassten Metabolismus haben könne. (PR 768)

Währenddessen flog sein s-Tarvior vom MODUL aus nach Terra, da die Abwesenheit des Forschers ein Risiko für die Kaiserin von Therm bedeutete. Sein Auftrag war es, Langur und danach sich selbst zu vernichten. (PR 777) Langur fand auf der Erde einen defekten Beukrior, den der s-Tarvior zur Erkundung ausgeschickt hatte. Douc verließ die Terra-Patrouille, und es kam zum Showdown in Cockermouth. Das Schiff des s-Tarviors durchbrach das errichtete Kompressionsfeld und beschädigte die HÜPFER, so dass sie abstürzte. Zeitgleich befanden sich vier Menschen in der Stadt: Sailtrit Martling, Steven Skirpan, Gary »UCLA« Smith und Gus Gustafson. Gustafson wurde verrückt und tötete Smith, danach lief er im Wahn in eines der vom Gefecht brennenden Häuser und fand den Tod. Die letzten Sekunden des Geschehens wurden von einem Beobachtungsroboter aufgenommen und vom s-Tarvior fälschlicherweise so interpretiert, dass Langur sich in sein Schicksal gefügt und in den Flammen den Freitod gesucht hatte. Der Auftrag des s-Tarvior wurde mit der Sprengung seines Schiffes und sich selbst abgeschlossen. Langur kehrte mit Sailtrit Martling zurück zur Terra-Patrouille und sie bestätigte seine Unschuld bei den Todesfällen. (PR 778)

Danach flog er mit Walik Kauk, Augustus und Bluff Pollard mit der HÜPFER nach Goshmos Castle. Die Terra-Patrouille wollte sich über die Verhältnisse dort informieren und eruieren, ob man den Planeten eventuell als Fluchtort vor der Kleinen Majestät nutzen konnte. Sie kamen in Konflikt mit den Mucierern und mussten wieder fliehen. (PR 784)

Nach der Rückkehr auf die Erde wurde Langur mitsamt der HÜPFER von Alaska Saedelaere gekidnappt, der unter dem Einfluss der Kleinen Majestät stand, und gezwungen, mit ihm nach Namsos zu fliegen. Als Alaska von Bord ging, konnte Langur durch einen plötzlichen Start flüchten. Da die Inkarnation CLERMAC an ihm nicht interessiert war, wurde er auch nicht verfolgt. Er blieb in der Nähe, um Alaska eventuell zu Hilfe kommen zu können. Tatsächlich konnte der Maskenträger fliehen und Langur ihn wieder an Bord nehmen. Dabei sah er Alaska ohne dessen Maske ins Gesicht. Er wurde jedoch nicht wahnsinnig beim Anblick des Cappin-Fragments, sondern nur von einer späteren plötzlichen Übelkeit befallen, von der er sich aber bald erholte. (PR 785)

Da die Terra-Patrouille nun erfuhr, dass BARDIOC, dessen Diener die Inkarnation CLERMAC war, gegen die Kaiserin von Therm kämpfte, geriet Langur unter den Verdacht, ein Spion letzterer zu sein, obwohl er wiederholt versicherte, sich nicht erinnern zu können. Er gestattete, dass man LOGIKOR unter einen Scanner legte und untersuchte, doch dies brachte kein Ergebnis. Doch Jentho Kanthall legte einen Köder aus: er ließ Langur wissen, dass er ihn am liebsten selbst unter den Scanner legen würde, um die Wahrheit zu erfahren. Der Forscher reagierte prompt. In der Nacht legte er sich heimlich unter den Scanner, um herauszufinden, ob er ein Roboter war. Dies ließ sich jedoch nicht ermitteln. Doch Kanthall, der Langur heimlich beobachtete, versicherte dem Forscher, dass er ihm nun hundertprozentig glaubte. Wenn Langur nicht sein Gedächtnis verloren hätte, hätte er sich niemals unter den Scanner gelegt, um die Wahrheit herauszufinden. So blieb es Langur erspart, die Terra-Patrouille verlassen zu müssen. (PR 785)

Mitte 3583 musste Langur die Terra-Patrouille in mehreren Flügen nach Ihsien bringen, da man dort eine Korvette gefunden hatte, mit der man die Erde verlassen konnte. Die BALDWIN TINGMER musste jedoch erst repariert werden. Die Hulkoos waren inzwischen sehr wachsam geworden und es war schwierig, sie in die Irre zu führen. Trotzdem gelang es der Terra-Patrouille, zu fliehen und nach Intermezzo zu übersiedeln. (PR 799)

Als die SOL auf Terra landete, ging Langur mitsamt LOGIKOR sowie der HÜPFER an Bord und flog mit nach Tschuschik. Im Verlauf der Ereignisse um das Sporenschiff PAN-THAU-RA ergab sich für den Forscher die bittere Erkenntnis, ein Biophore-Wesen zu sein.

Als im Jahre 3586 die SOL den Solanern übergeben wurde, schloss Langur sich ihnen an. (PR 907)

Vierundsechzig Jahre später ging er zusammen mit einigen hundert Meuterern von Bord. Nach eigenen Angaben hatte er nicht gemeutert, wollte aber bestimmte Studien treiben, die im Raumschiff nicht möglich waren. Auf dem Planeten Chircool lebte er als Eremit. Ihm standen eine Space-Jet und ein Gleiter zur Verfügung. (PR 1002) Bei den Nachfahren der Meuterer, den Betschiden, war er als »Alter vom Berg« bekannt. Er lebte in einem Gebirge nördlich des Dorfes der Betschiden und griff manchmal zu ihren Gunsten ein, wobei er stets unsichtbar blieb. Er gab Claude St. Vain, dem Anführer der Betschiden, eine Strahlwaffe, damit er das Dorf vor Gefahren beschützen konnte. Außerdem nahm der Alte vom Berg im Jahre 424 NGZ Kontakt mit dem Betschiden Jörg Breiskoll auf, dessen Freund Djin Dokkar an einer unerklärlichen Krankheit litt. Der junge Mann war von der panischen Angst erfüllt, der Planet werde ihn ins All abstoßen. Der Alte vom Berg injizierte dem Jungen etwas, das ihm half. Der Alte vom Berg forderte Jörg auf, seinen Artgenossen den Ort zu zeigen, an dem er ihn getroffen hatte. Dort gab es im Gegensatz zu dem von Chircools bedrohten Dorf keine Raubtiere, aber einen Bach mit Fischen. Die Betschiden wären an diesem Ort viel sicherer als im Dorf. Anschließend nahm er Djin mit seinem Gleiter mit. (PR 1001)

Wenig später landete die ARSALOM, ein Raumschiff des Herzogtums von Krandhor, auf Chircool. Unter den Betschiden brach Panik aus. Sie versteckten sich im Dorf und im Dschungel. Lars O'Marn, der unter derselben Krankheit litt wie Djin Dokkar, wurde von Doc Ming in den Dschungel gebracht. Douc Langur erschien bei dem Versteck, um Lars mitzunehmen und zu heilen. Die Betschiden hatten keine Ahnung, dass Douc Langur mit dem Alten vom Berg identisch war. St. Vain drehte durch und stürzte sich auf Langur, wurde aber mühelos abgeschüttelt. Langur gab sich als Alter vom Berg zu erkennen und riet den Betschiden, ins Dorf zurückzukehren. Er war der Meinung, die Fremden seien ungefährlich. Dann verschwand er mit seinem Fluggerät und nahm Lars mit. Nach ihrer Heilung konnten Lars und Djin auf einem Bildschirm in Douc Langurs Space-Jet sehen, dass die Betschiden von der Besatzung der ARSALOM eingefangen wurden. Die beiden Jungen wollten, dass Douc Langur etwas dagegen unternahm. Der Forscher meinte jedoch, die Fremden wollten sicher nichts Böses. Mit einer modifizierten Antigravplattform flogen alle drei zur ARSALOM. Douc Langur verständigte sich mittels Translator mit einem Kranen. Nachdem alle Betschiden mit Spoodies versorgt waren, startete die ARSALOM. Surfo Mallagan, Brether Faddon und Scoutie wurden als Söldner mitgenommen. Douc Langur erhielt von den Kranen die Erlaubnis, die Reise mitzumachen. (PR 1002)

Wie die drei Betschiden wurde auch Douc Langur im Nest der Achten Flotte untergebracht. Er hatte keinen Kontakt mit den Betschiden (PR 1003) und sie erfuhren zunächst nicht, was aus ihm geworden war. (PR 1026)

Einige Zeit später wurde Douc Langur an das Spoodie-Schiff überstellt, mit dem er zum Planeten Kran gebracht werden sollte. Mallagan, Faddon und Scoutie befanden sich bereits dort. Mallagan, inzwischen Träger von vier Spoodies und nicht mehr zurechnungsfähig, hatte das Kommando über das Schiff an sich gerissen. Faddon und Scoutie begrüßten Douc Langur freudig. (PR 1036)

Langur konnte innerhalb des Spoodie-Schiffes ungehindert operieren, denn Mallagan wusste nicht, dass er sich an Bord befand. Zunächst beteiligte sich Langur an Sabotageaktionen mit dem Ziel, den Überlichtflug des Schiffes zu stoppen. Dann versuchte er über Interkom mit Mallagan zu sprechen, doch der Betschide ließ nicht mit sich reden. Somit meinte Langur, er müsse zur Gewalt greifen. Er machte Mallagans Versteck ausfindig und stürmte hinein, um seinen Widersacher zu paralysieren. Der Betschide wurde von Robotern geschützt, gegen die sich Langur zur Wehr setzen musste. Mallagan feuerte auf Langur und glaubte, er habe ihn getötet, wodurch er aus dem Konzept gebracht wurde. Er floh in ein anderes Versteck. Langur war aber nur paralysiert. (PR 1037)

Einige Tage später versuchte Langur das inzwischen auf Kran gelandete Spoodie-Schiff zu verlassen, um die Kranen zu warnen. SENECA erteilte einem Roboter den Befehl, Langur aufzuhalten. Die Maschine erschoss Langur mit einer Strahlwaffe. Gegenüber Faddon und Scoutie behauptete SENECA, es habe sich um einen Steuerfehler gehandelt; der Roboter hätte einen Schocker einsetzen sollen. (PR 1040)

Ehrung

In Terranias Stadtteil Alashan befindet sich Douc Langur zu Ehren der Douc Langur-Platz. (PR 1944)

Galerie

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Quellen