Archaischer Impuls

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Der Archaische Impuls war ein fünfdimensionaler Impuls, den der Arkonide Kerlon da Orbanaschol am 1. Juni 1402 NGZ auslöste, um alle Arkoniden mit aktiviertem Extrasinn unter seine Kontrolle zu bringen mit dem Ziel, sich an der arkonidischen Oberschicht zu rächen und sich schlussendlich selbst zum arkonidischen Imperator ausrufen zu lassen. Ihm folgten weitere Impulse ähnlicher Art, wenngleich deutlich schwächer, mit denen Kerlon da Orbanaschol seine Dunklen Befehle transportierte.

Beschreibung und Ursprung

Den Archaischen Impuls löste Kerlon da Orbanaschol mit Hilfe der sogenannten Schwarzen Maschine aus, die der Arkonide Sidhar am Ende der Archaischen Perioden auf den Wandelstern der Gijahthrakos gebracht hatte, und um die herum die Gijahthrakos die Schwarze Burg errichtet hatten. Die Maschine war Sidhars erster Versuch gewesen, den Extrasinn der Arkoniden zu aktivieren. Impulse aus dieser Maschine interferierten mit den Kristallen der Gijahthrakos, die den Wandelstern überzogen. So konnten die Impulse immer weiter verstärkt werden und schließlich als besonders starke Impulse in den Einsteinraum abgestrahlt werden. (PR-Arkon 10, PR-Arkon 11)

Da der erste und mächtigste Impuls, den Kerlon auslöste, eine gewisse Ähnlichkeit mit den Schockwellen aufwies, die am Ende der Archaischen Perioden durch Thantur-Lok liefen, erhielt er den Namen »Archaischer Impuls«. Arkoniden und Kolonial-Arkoniden wie die Zaliter, die einen aktivierten Extrasinn besaßen und von diesem Impuls getroffen wurden, fielen zunächst für kurze Zeit in ein Koma. Nach dem Erwachen aus diesem Koma übernahm der Extrasinn die Kontrolle über das Denken und Handeln dieser Arkoniden, und Kerlon konnte diese Arkoniden über die »Dunklen Befehle«, die auf dieselbe Art und Weise ausgesandt wurden wie der Archaische Impuls, deren Impulse aber deutlich schwächer waren, steuern und kontrollieren. Diese Kontrolle ging so weit, dass Kerlon bei diesen Personen sogar eine Art Gehirnschlag auslösen konnte, wodurch das Gehirn der Betroffenen förmlich explodierte. (PR-Arkon 1, PR-Arkon 5, PR-Arkon 11)

Geschichte

Am Ende der Archaischen Perioden brachte der Arkonide Sidhar seine Schwarze Maschine mit dem Einverständnis der Gijahthrakos auf den Wandelstern. Es stellte sich aber bald heraus, dass die Gijahthrakos die von der Maschine ausgehenden Impulse als störend empfanden, weshalb sie um die Maschine herum die sogenannte Schwarze Burg bauten, um sich bestmöglich vor den Impulsen zu schützen. (PR-Arkon 10, PR-Arkon 11)

Zu einem ersten Impuls von der Stärke des Archaischen Impulses kam es im Jahre 1289 NGZ. Die Gijahthrakos waren im Auftrag der Superintelligenz ES mit ihrem Wandelstern auf einer permanenten Rundreise durch die Mächtigkeitsballung von ES und hatten gerade die Zwerggalaxie Fornax erreicht. Hier wollten sie Kontakt zu den Nocturnenstöcken aufnehmen. Diese waren aber zu einem großen Teil bereits in Richtung Coma Berenices und in Richtung der Große Leere abgewandert, und die in Fornax verbliebenen Nocturnen schwiegen. Dieser Umstand schockierte die Gijahthrakos derart, dass sie einen mentalen Schrei ausstießen, der durch die Wechselwirkung zwischen der Schwarzen Maschine und der Kruste aus Gijahthrakos-Kristallen, die den Wandelstern überzog, immer weiter verstärkt wurde und schließlich ganz Fornax durchlief. Hier traf er unter anderem auf Sahira Saedelaere und sorgte dafür, dass ihr Alterungsprozess sich umkehrte. Von diesem Zeitpunkt an alterte Sahira nicht mehr, sondern wurde immer jünger. (PR-Arkon 2, PR-Arkon 11)

Irgendwann zwischen 1394 NGZ und 1400 NGZ entdeckte der Arkonide Kerlon da Orbanaschol auf Iprasa den Zugang zum Wandelstern und die Schwarze Maschine. Mit Hilfe einer Vorrichtung, die an eine SERT-Haube erinnerte, lernte Kerlon die Maschine zu kontrollieren. Getrieben von seinem Hass auf die arkonidische Oberschicht und von dem Ehrgeiz, selbst zum arkonidischen Imperator zu werden, reifte in Kerlon ein Plan, die Schwarze Maschine in seinem Sinne einzusetzen. (PR-Arkon 11)

Am 1. Juni 1402 NGZ war es so weit. Gegen 4 Uhr nachmittags galaktischer Zeit durchlief ein Impuls gigantischer Stärke Thantur-Lok. Dieser Impuls war so stark, dass er noch in mehr als 30.000 Lichtjahren Entfernung angemessen werden konnte. Diesem überstarken Impuls folgten viele kleinere und schwächere, die nur in Thantur-Lok anmessbar waren und in die die Dunklen Befehle verpackt waren. Arkoniden mit aktivierten Extrasinn fielen für kurze Zeit in ein Koma, aus dem sie recht spontan wieder erwachten, wobei sie nun von ihrem Extrasinn kontrolliert wurden, der wiederum den Dunklen Befehlen folgte. Zu den so übernommenen Personen gehörten auch der arkonidische Imperator Bostich I. und Atlan da Gonozal. Aufgrund ihrer Fähigkeit als 5-D-Interpreterin konnte auch Sahira Saedelaere die Botschaften der Dunklen Befehle empfangen. Sie erkannte, dass die Befehle unter anderem Angriffsziele enthielten, die sich allesamt klar gegen Arkon und das arkonidische Reich richteten. So veranlasste Kerlon da Orbanaschol Atlan, mit dem Trägerschiff GOS'MIRTAN das Wartok-System anzugreifen, um Rache am Khasurn der Ariga zu üben. (PR-Arkon 1, PR-Arkon 4, PR-Arkon 11)

Schließlich veranlasste Kerlon die von ihm Übernommenen, die bereits als die ARK-SUMMIA-Bewegung bezeichnet wurden, eine große Flotte von Raumschiffen nahe dem Arkon-System zusammenzuziehen. Mitte Juni 1402 NGZ befahl Kerlon dieser Flotte unter der Führung von Atlan den Angriff auf das Arkon-System. Ihnen gegenüber stand eine beträchtlich größere Verteidigungsflotte, diese wurde aber von Personen kommandiert, die allesamt nicht über einen aktivierten Extrasinn verfügten, und deren Oberbefehlshaber, der gerade erst zum Mascanten ernannte Bijaine da Ortoba, war mit der Lage völlig überfordert. Als Atlan dann mit Hilfe von Kodes, die er von Bostich erhalten hatte, die Robotflotte der Verteidiger übernahm, wendete sich das Blatt endgültig. Zwar standen den Verteidigern einige Raumschiffe der USO mit der TRAJAN und unter dem Kommando von Lordadmiral Monkey zur Seite, dennoch sah es nach einer verheerenden Niederlage für sie aus. Zu einer Unterbrechung der Kampfhandlungen kam es erst, als die PRAETORIA der LFT im Arkon-System erschien. (PR-Arkon 9)

Derweil machten sich Perry Rhodan, Gucky und Sahira Saedelaere auf die Suche nach dem Verursacher der Dunklen Befehle, und zeitgleich mit den Ereignissen im Arkon-System gelangten sie von Iprasa aus auf den Wandelstern der Gijahthrakos. Hier, in der Schwarzen Burg, trafen sie auf Kerlon da Orbanaschol, erfuhren von seiner Lebensgeschichte und davon, dass er hinter dem Archaischen Impuls und den Dunklen Befehlen steckte, die er mit Hilfe der Schwarzen Maschine aussandte. Kerlon war somit der heimliche Anführer der ARK-SUMMIA-Bewegung. Allerdings konnten die drei nichts gegen Kerlon unternehmen, da plötzlich Atlan erschien und sie mit Hilfe von Schirmfeldern festgesetzt wurden. (PR-Arkon 11)

Kerlon und Atlan begaben sich nun mit der Schwarzen Maschine via Transmitter nach Arkon I, und nachdem sie sich aus den Schirmfeldern befreit hatten, folgten Rhodan, Gucky und Sahira ihnen mit Hilfe der Gijahthrakos. Hier, im zentralen Trichterbau der Stadt Mirkandol, gelang es, Kerlon festzusetzen, und Rhodan benutzte Kerlons Messinghaube, um die Verbindungen zwischen der Schwarzen Maschine und den Extrasinnen der beeinflussten Arkoniden zu unterbrechen. Lediglich bei Atlan erwies sich diese Trennung als schwieriger, und Atlan und Kerlon gelang zwischenzeitlich noch einmal die Flucht. Als Kerlon die Aussichtslosigkeit seiner Lage erkannte, beging er Selbstmord, und auch Atlan konnte schließlich mit Sahiras Hilfe von der Bevormundung durch seinen Extrasinn befreit werden. Die ARK-SUMMIA-Flotte kapitulierte, die ARK-SUMMIA-Bewegung hörte auf zu existieren. Die Gefahr für das Arkon-System war gebannt. (PR-Arkon 12)

Atlan wollte die Schwarze Maschine nun zerstören, da sie eine Bedrohung für alle Arkoniden mit Extrasinn darstellte. Rhodan übergab die Maschine aber an Sahira, da das Mädchen die Impulse der Maschine benötigte, um normal zu altern. Sahira nahm die Maschine mit in ihre Heimat Fornax und versprach, nie in die Milchstraße zurückzukehren. (PR-Arkon 12)

Quellen

PR-Arkon 1, PR-Arkon 2, PR-Arkon 4, PR-Arkon 5, PR-Arkon 9, PR-Arkon 10, PR-Arkon 11, PR-Arkon 12