Dyronius Klein

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Dyronius Klein, von seinen Freunden Dyro genannt, war der Sohn des interstellaren Transportunternehmers Dyronius Klein senior und ein enger Freund von Michael Rhodan.

Erscheinungsbild

Er war ein korpulenter junger Mann mit feuerroten Haaren. Seine Sommersprossen und die Gesichtszüge verliehen ihm ein kindliches Aussehen, obwohl er im Jahre 2424 bereits 20 Jahre alt war. (PR-TB 82, S. 30)

Charakterisierung

Dyronius Klein war sowohl körperlich als auch geistig unbeweglich. Sein Freund Michael Rhodan war für ihn ein großes Vorbild, das er in seinem Verhalten zu kopieren versuchte. Dadurch wirkte er blasiert, aber im Grunde war er eine treue Seele. Er liebte Speiseeis und trank auch gerne zu viel Alkohol, wodurch verschiedene charakterliche Schwächen zum Vorschein kamen: Er wurde ausfallend und impulsiv und geriet dadurch immer wieder in Komplikationen. (PR-TB 82, S. 41-44)

Infolge der Ereignisse in der Dunkelwolke der Telonier im Jahre 2424 wurde er erwachsener und vernünftiger. (PR-TB 82, S. 132)

Geschichte

Am 13. August 2424 landete Dyronius Klein mit der WAIKIKI, der privaten Raumjacht seines Vaters, auf dem Planeten Thorum. In seiner Begleitung befand sich Michael Rhodan, der unter dem Namen Michael Reginald reiste und sich auf der Suche nach einem Mädchen namens Sija befand. Der Geschäftsmann Jeremias Lasalle nahm sich der beiden an und brachte sie in seinem Raumhafen-Hotel unter. (PR-TB 82, S. 19-21, 30) Er sorgte dafür, dass sie die besten Appartements und sogar eigenes Personal zugeteilt bekamen. (PR-TB 82, S. 37)

An dem Abend von Michaels neunzehntem Geburtstag brach – unter Alkoholeinfluss – Dyronius' gesamte angestaute Frustration heraus. Er fühlte sich minderwertig und von seinem Freund, den er ob seines Vaters beneidete, ausgenutzt. Nach einem heftigen Streit verließ er das Hotel. Lasalle hatte zwar in weiser Voraussicht zwei Aufpasser abgestellt, die ihn beschatteten. Aber sie konnten nicht verhindern, dass Dyronius Klein das Rekrutierungsbüro der Telonier betrat, die zu dieser Zeit massenweise Terraner als Söldner für einen Krieg in ihrer heimatlichen Dunkelwolke anwarben. (PR-TB 82, S. 43-48)

Michael Rhodan versuchte zwar, mithilfe einer von Jeremias Lasalle eilends zusammengestellten Kampfgruppe aus dessen Zweiter Kolonne eine Befreiungsaktion zu starten, geriet aber stattdessen selbst in die Fänge der Telonier. (PR-TB 82, S. 57-60)

In der Folgezeit wurde Dyronius Klein als Kanonier der Blauen Armee in einer telonischen Kampfmaschine, einem Telur, eingesetzt. Der Krieg verlief sehr unwirklich, denn die Kampfmaschinen waren so aufgebaut, dass keine Möglichkeit bestand, die Umgebung oder den Gegner direkt zu beobachten. Die gesamte Navigation, Ortung und Gefechtsführung erfolgte ausschließlich mittels abstrakter Symbole auf Computerbildschirmen. Die Söldner, die durch eine Hypnoschulung in die Bedienung der Maschinen eingewiesen wurden, wussten nicht einmal, auf welchem Planeten sie sich befanden. Eines Tages entdeckte Dyronius im Gespräch, dass sein neuer Bordkamerad, der Navigator Kurt Panorama, früher für die Weiße Armee gegen die Blauen gekämpft hatte. Bisher war er der Ansicht gewesen, dass die rekrutierten Terraner in der Blauen Armee für die Telonier kämpften; wie war das also möglich? Er informierte seinen telonischen Freund Sandos. (PR-TB 82, S. 123-124)

Sandos gehörte der Neuen Generation an, einer Widerstandsbewegung gegen den Ersten Telon, die oberste Instanz seines Volkes. Es gelang ihm, die real-optische Sicht nach draußen freizuschalten. Damit ließ sich sein Vorhaben umsetzen, mit ihrer Kampfmaschine die Verteidigungslinie der Blauen Armee aufzugeben und sich gegen die eigene Festungsanlage zu wenden, in der sich ihr militärisches Hautquartier befand. Durch Punktbeschuss brach der Schutzschirm der oberirdischen Kuppel zusammen. Die Kampfmaschine durchstieß die Kuppelwandung. Während die anderen, nicht eingeweihten Mannschaftsmitglieder an Bord blieben, stiegen Sandos, Dyronius Klein und Kurt Panorama aus. Die drei Dutzend telonischen Offiziere, die sie im Hauptquartier antrafen, standen unter dem Kommando des 3. Telon Orar. Als die Weiße Armee die Verteidigungslinie durchbrach und Michael Rhodan und sein Begleiter Deron, ein Telonier wie Sandos, den Kommandostand enterten, musste Orar zugeben, dass der Krieg synthetisch hervorgerufen war. Die Blaue Armee und die Weiße Armee waren zwei künstlich geschaffene Kriegsparteien, um zu verschleiern, dass Telonier gegen Telonier kämpften. Doch bevor sie die Erkenntnisse verarbeiten konnten, wurde der Befehlsbunker von den angreifenden Kampfmaschinen zerstört und alle, die sich dort aufhielten, getötet. (PR-TB 82, S. 125-130)

Da eine metaphysische Matrize von ihm existierte, wurde Dyronius Klein wie alle verstorbenen Soldaten in einem neuen, unverletzten und absolut identischen Körper wieder zum Leben erweckt. Er kam nach Telon 1, wo er wie einige andere Terraner und Telonier, die den synthetischen Krieg durchschaut hatten, im Auftrag des Ersten Telon auf einer Insel in komfortabler Gefangenschaft gehalten wurde. Dort lernte er die ehemalige Soldatenbraut Dilia kennen, deren Aufgabe mit dem Ende der »Kriegsspiele« beendet war. Dyronius fand kaum noch Zeit für Michael Rhodan, der sich ebenfalls hier aufhielt. (PR-TB 82, S. 130-132)

Nachdem der Konflikt zwischen den Teloniern und dem Solaren Imperium Mitte November 2424 friedlich beigelegt wurde, blieb Dyronius Klein bei Dilia in der Dunkelwolke des Telonischen Imperiums. Die beiden wurden ein Paar. (PR-TB 82, S. 152-155)

Quelle

PR-TB 82