EVOLO

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EVOLO war ein vom Erleuchteten aus unzähligen Psi-Potenzialen erzeugtes künstliches Wesen. (Atlan 750 E, Kap. 1)

Erscheinungsbild

Die Entität war körperlos. Er verstand sich als Licht und konnte Entfernungen mit nur einem Gedanken überwinden. (Atlan 750)

Wenn er es wollte, so konnten ihn andere Wesen als Wolke wahrnehmen, deren Größe und Ausdehnung er selbst bestimmen konnte. Dabei war es ihm möglich, kleiner als ein Elementarteilchen zu sein oder größer als ein Planet. Die unzähligen vielfarbigen Leuchtpunkte bildeten ein Gewebe aus Ketten, Knoten und Maschen, standen jedoch nicht direkt miteinander in Verbindung. Jeder dieser Leuchtpunkte repräsentierte das Fragment der psionischen Komponente eines Lebewesens, eines Psi-Potentials. Dharys stellte Ende des Jahres 3819 fest, dass jeder dieser Bruchteile EVOLOS über ein Eigenleben und die Erinnerung an seinen früheren Körper verfügte. (Atlan 750)

Charakterisierung

EVOLO hatte ein kindliches Gemüt und einen ausgeprägten Spieltrieb. Unmittelbar nach seiner Entstehung verhielt er sich gegenüber dem Erleuchteten folgsam und unterwürfig, vermisste jedoch von diesem Anerkennung und Mitgefühl. EVOLO sehnte sich nach Geborgenheit. Er hatte Heimweh, das von den Daila-Mutanten stammte, die er aus den Glückssteinen aufgenommen hatte. (Atlan 750)

EVOLO bezeichnete sich als die »Alles-Psi-Kraft«. Er nahm psionisch begabte Wesen als strahlende Lichter wahr. Diese konnte er als Spielzeug oder als Informationsquelle verwenden. Es war ihm auch möglich, »normale« Wesen mit Psi-Fähigkeiten auszustatten. (Atlan 750)

Geschichte

Entstehung

Das Wesen Vergalo, später als »Erleuchteter« bekannt, ersann um 1200 v. Chr. den Plan, EVOLO zu erschaffen. Eine Idee die ursprünglich von Verga-Ray ersonnen worden war. In seiner Heimatgalaxie Manam-Turu mangelte es allerdings an den dafür nötigen Psi-Potenzialen. Der Erleuchtete zog daher in die Galaxie Alkordoom, die er seiner Herrschaft unterwarf. Sein Bestreben in den nächsten Jahrtausenden lag einzig darin, aus der Vielfalt der dort lebenden Psi-Quellen und Mutanten jene zu finden, die als Baustein EVOLOS dienen konnten. Mit der Installierung der Facetten sorgte der Erleuchtete dafür, dass die Potentiale an ihn abgeliefert wurden. Als Juwel von Alkordoom sendete er Expeditionen auch in andere Galaxien aus, um Psi-Potentiale heranzuschaffen. Ganze Völkergruppen wurden entführt und in Alkordoom angesiedelt. Auf diese Weise gelangten auch die Celester dorthin, die sich aber als nutzlos erwiesen. Dem Leid, das er damit den Betroffenen zufügte, stand er teilnahmslos gegenüber. (Atlan 750 E, Kap. 1)

Als die Kosmokraten auf das Wirken des Erleuchteten aufmerksam wurden, hatte dieser bereits den Nukleus von Alkordoom durch die Sonnensteppe abgesichert. Als EVOLO nach circa 5000 Jahren knapp vor seiner Vollendung stand, traten Atlan und Anima auf den Plan. Der Schock über das erneute Auftauchen seiner alten Feindin veranlasste den Erleuchteten zur Flucht nach Manam-Turu. Dort sorgten vor allem die verbannten Daila mit ihren Psi-Kräften für die Vollendung EVOLOS. (Atlan 750)

Erwachen

Zu Beginn seiner bewussten Existenz glichen EVOLOS Gedanken dem eines Kleinkindes. Er musste sich dabei zunächst daran gewöhnen, dass er keinen Körper besaß. Spuren der verschiedenen in ihm vereinten Bewusstseinsinhalte führten beispielsweise dazu, dass er Hunger empfand und sich nach Schlaf sehnte, obwohl beides für ihn eigentlich keine Rolle spielte. Auch war einer der beständigsten Gedanken am Anfang seiner Existenz der Wunsch nach Spielzeug. (Atlan 750 E, Kap. 4)

Von Anfang an kommunizierte der Erleuchtete mit EVOLO. Dieser empfand ihn als Elter, wurde aber vom Erleuchteten scharf zurechtgewiesen, wenn er ihn so nannte. Obwohl ihm der Erleuchtete keine Liebe oder Zuneigung zeigte, war EVOLO bestrebt, ein braves »Kind« zu sein. Generell und entgegen den Wünschen des Erleuchteten sehnte sich EVOLO nach positiven Aspekten wie Ruhe, Frieden und Freunde. Im Laufe der Zeit wuchs EVOLOS bewusstes Wissen in einem vom Erleuchteten festgelegten Prozess. (Atlan 750 E, Kap. 4)

Im Jahre 3819 bot die Weisheit der Quellen an, das Geschöpf des Erleuchteten auf den Planeten Cirgro zu bringen, wo EVOLO unter dem Schutz der Glückssteine in Sicherheit sein sollte. Der Erleuchtete sah Cirgro lediglich als Zwischenstation an, da er für EVOLO bereits Wrackbank als Versteck ausgesucht hatte. (Atlan 738)

Als EVOLO auf Cirgro eintraf, breitete sich dichter Nebel auf dem Planeten aus. Die Bewohner wurden in Angst und Schrecken versetzt. Einige Schiffe der Ligriden wurden startbereit gemacht, um EVOLO nach Wrackbank zu folgen und so die Position dieses H-Plus-Nebels ausfindig zu machen. Urplötzlich verschwand der Nebel. EVOLO war verschwunden. Alle Glückssteine waren ausgebrannt und hatten ihre Fähigkeit verloren. Sie waren nur noch normales Gestein. EVOLO hatte die in den Steinen gespeicherte Psi-Energie in sich aufgenommen, wodurch seine Fertigstellung nahezu vollendet war. Die Hyptons nahmen über die Augenzelle Kontakt mit dem Erleuchteten auf, der ihnen aber die Koordinaten von Wrackbank weiterhin vorenthielt. (Atlan 738)

Trennung

EVOLO kappte schließlich die bis zu diesem Zeitpunkt ständig bestehende Verbindung zu seinem Schöpfer. EVOLO nutzte seine Abschirm-Psi-Potenziale, um sich der Wahrnehmung durch den Erleuchteten zu entziehen. Das als Waffe gedachte EVOLO handelte selbstständig. (Atlan 750 E, Kap. 1, 4)

Um eventuell auftauchenden Hyptons vorzutäuschen, dass EVOLO in Wrackbank eingetroffen war und dort vollendet wurde, schickte der Erleuchtete zehn weitere Schiffe zur Unterstützung von Dharys. Außerdem musste er Schwierigkeiten mit der Brücke zum Erleuchteten feststellen. Der Erleuchtete vermutete erneut Anima als Drahtzieher der Probleme. Dharys erhielt den Befehl, nach den Saboteuren und vor allem nach EVOLO zu suchen. (Atlan 738)

In der Gestalt des Weißen Unheimlichen suchte EVOLO den Planeten Aytab heim und entzog dort den Mannanna-Körnern deren pflanzliche Psi-Komponenten. (Atlan 739)

Nachdem ein riesiges Robotraumschiff des Erleuchteten auf Aytab abstürzte, empfing Atlan eine geistige Botschaft: »Evolo ist nun vollständig«. (Atlan 739)

Der Psi-Spürer der STERNSCHNUPPE stellte eine rasch verblassende Spur EVOLOS in Richtung des Einflussbereiches der Daila fest. (Atlan 739)

Nach dem Rückzug EVOLOS von Aytab folgte die STERNSCHNUPPE mit ihrem Psi-Spürer der Spur des Geschöpfes des Erleuchteten, die zu den Randbezirken der Einflusssphäre der Daila führte. Im System BYTH-XYLOM war ein seltsames Phänomen geortet worden. Ein langgezogener Blitz raste wie ein Laserstrahl von einem Ende Manam-Turus zum anderen. Ein verderblicher Einfluss machte sich auf den Stationen BYTHA, BYTHARK und BYTHMAYN breit. Die Kommandanten der drei Einheiten, Phonell, P-Lankion und Omahrc verspürten körperliche und geistige Veränderungen. Im Verlauf der Kämpfe um BYTHA wurden die drei Ligriden getötet und die Raumtankstelle völlig zerstört. (Atlan 740)

Kampf mit dem Schöpfer

EVOLO spürte die geistige Verwandtschaft mit der Entität Guray und wendete sich nach Barquass. Doch EVOLO erkannte die Hilflosigkeit Gurays und aus einer verstümmelten Antwort auf eine einfache Frage, dass die ursprüngliche Idee zur Schaffung EVOLOS von Verga-Ray stammte. Da EVOLO hier seinen Erzeuger nicht finden würde, wendete er sich von Barquass ab und gelangte nach Verga-Pre. (Atlan 750)

Dort tobte eine Raumschlacht zwischen den Traykons auf der einen und der STERNSCHNUPPE und der LJAKJAR auf der anderen Seite. Doch die Wesen in den Raumschiffen interessierten ihn nicht. Von seinem Erzeuger war keine Spur zu entdecken. Dafür fand er Dharys. Dieser hoffte immer noch, mit EVOLO als Diener die Macht über Manam-Turu übernehmen zu können. EVOLO nahm telepathischen Kontakt mit dem Daila auf. Ein winziges Objekt drang in die LJAKJAR und dann in Dharys ein. Nun wurde aus dem vermeintlichen Herrn ein Diener der Entität. (Atlan 750)

Hellenker rief Dharys an. Die Positronik der GLIMMERTON hatte errechnet, dass der Daila völlig unter der Kontrolle EVOLOS stand. Das ligridische Schiff beschleunigte und wechselte in den Linearraum über, doch EVOLO zwang auch Hellenker seinen Willen auf und die GLIMMERTON kehrte zu der LJAKJAR zurück. (Atlan 750)

Dharys bat EVOLO, die Besatzungsmitglieder der STERNSCHNUPPE in ihrem Originalzustand zu belassen und nicht zu beeinflussen. Die künstliche Intelligenz des Diskusschiffes geriet unter die Kontrolle EVOLOS. Die Entität wollte Atlan, Chipol und Mrothyr seinem Erzeuger zum Geschenk machen. (Atlan 750)

EVOLO lenkte die STERNSCHNUPPE nach Vergatsynn. Dort wartete der Erleuchtete. Er schlug mit einer Art psionischer Peitsche nach seinem Geschöpf. Der Erleuchtete forderte die totale Unterwerfung. Der von Heimweh geschüttelte und nach Anerkennung und Liebe lechzende EVOLO schlug zurück. Dharys stachelte ihn zur Gegenwehr auf. EVOLO legte sich als gewaltige Wolke um Vergatsynn. EVOLO zog sich zusammen und schwebte auf die Planetenoberfläche hinab. Der Erleuchtete warf ihm all seine verfügbaren Psi-Energien entgegen, doch die Wolke setzte ihren Weg fort. EVOLO drang vollständig in den Planeten ein und nahm von jedem seiner Atome Besitz. Die Abwehrbarrieren des Erleuchteten durchdrang er mühelos. EVOLO verbrannte in sich den Erleuchteten. Er sog ihn in sich auf. (Atlan 750)

Nach dem Ende des Erleuchteten wollte sich EVOLO Atlan und seinen Gefährten zuwenden. Doch noch bevor er dies tun konnte, startete die STERNSCHNUPPE mit einem Gewaltmanöver von Vergatsynn und tauchte in den Tiefen Manam-Turus unter. (Atlan 750)

Der erste Stützpunkt

Ende 3819 tauchten Evodix, Evroom und Everyhan auf dem Planeten Aytab auf. Diese künstlichen Geschöpfe EVOLOS verursachten eine merkwürdige Krankheit auf dem Planeten. Wie einst auch das Pre-Lo schossen die Drillinge Mikrozellen auf die Kaytaber ab, die begannen den Körper und auch den Geist zu verändern. Die Abwehrmaßnahmen des Roboters Traykon waren nutzlos. Mit der Zerstörung des Roboters wurde Aytab zum ersten Stützpunkt EVOLOS. (Atlan 754)

Rekrutierung

EVOLO ließ den Zyrpher Mrothyr durch Kiart und Taleda von Aklard entführen und nach Evutuum bringen. Dort wurde Mrothyr mit dem Psisintranten behandelt und zu einem Werkzeug EVOLOS umgeformt. (Atlan 755)

Verhängnisvolle Experimente

EVOLO begann auf dem Planeten Rawanor zu experimentieren. Er versuchte, die dort lebenden Daila in seine Dienste zu zwingen. EVOLO brachte dabei unsichtbare Körperobjekte zum Einsatz gebracht, die bei den Nichtmutanten keine Wirkung erzielten. Auch sein Versuch mit der Einpflanzung von psionischen Objekten scheiterte. EVOLO machte seinem Ärger Luft, indem er Erdbeben, Vulkanausbrüche und ähnliches ausgelöst. (Atlan 762)

Die Fragmente, die er in den Körper der Daila eingepflanzt hat, machten sich selbständig. Sie verließen die betreffenden Körper als blauschillernde Perlen. Auch der Einsatz bei parapsychisch begabten Daila verlief nicht erwartungsgemäß, wie die Beispiele Warlekaan Mextos, Dasta Nyor und Jaara Senglar bewiesen. Die Fragmente drängten als milchigweiße Kügelchen ins Freie. Als EVOLO versuchte, sich diese Perlen wieder einzuverleiben, rasten sie in alle Himmelsrichtungen davon. (Atlan 762)

Diese Entwicklung machte EVOLO schwer zu schaffen. Er verzehrte sich gewissermaßen selbst. Um diesem Phänomen Einhalt zu gebieten, entwickelte EVOLO den Plan, das Psionische Tor der Hyptons für seine Zwecke in Anspruch zu nehmen. EVOLO war sich bewusst, in welche Gefahr er sich begab. Er hielt die Hyptons für lügnerisch und verschlagen. (Atlan 762)

Täuschungsmanöver

Die LJAKJAR startete von Aytab. An Bord hielten sich einige Ligriden, Kaytaber, Hellenker und Dharys auf. Ein weiteres Schiff wurde von dem Kern der Quellenplaner und einigen Stahlmännern bemannt. Das Flugziel war der Planet Yumnard. Dieses Vorauskommando bereitete die Ankunft EVOLOS vor. (Atlan 762)

Der Schale der weisen Planung war bewusst, dass es sich bei dem von Dharys unterbreiteten Angebot, mit EVOLO zusammenzuarbeiten und als Gegenleistung das Psionische Tor für kurze Zeit zur Verfügung zu stellen, um eine Falle handelte. Ikuser überprüften die Programmierung der 20 an Bord des Schiffes der Quellenplaner befindlichen Stahlmänner, konnten jedoch nichts Verräterisches finden. Lediglich der Befehl, sich besonders um die Fürsorge der Quellenplanertraube zu kümmern, wurde entdeckt. Bei den Hyptons des Kerns der Quellenplaner wurde die Beeinflussung allerdings festgestellt. Durch Befragung erkannte der Sprecher der Schale der weisen Planung, dass seinen Artgenossen vor allem eine Menge Informationen über ihre Vergangenheit abhanden gekommen waren. Die Schale begann, den Block, den EVOLO über die Quellenplaner gelegt hatte, aufzubrechen. (Atlan 762)

Es gelang, die Mitglieder des Kerns der Quellenplaner von dem Block zu befreien. Die Quellenplaner litten unter starken Gedächtnisstörungen. Trotzdem wurde die Schale vor Dharys gewarnt und die Vernichtung des verschwundenen Stahlmannes SYR 21 gefordert. Der Roboter verging in einer Explosion. Die Manipulationen der Fesselfeld-Modulatoren wurden rückgängig gemacht. (Atlan 762)

Dharys wurde informiert, dass das Psionische Tor für EVOLO zur Verfügung stand. Eine große weiße Wolke drang in das Tor ein. EVOLO konnte sich stabilisieren. Dharys hatte es letztlich doch geschafft, die Hyptons zu überlisten. (Atlan 762)

Für seine treuen Dienste versprach EVOLO, den Daila in naher Zukunft mit großer Macht zu belohnen. (Atlan 762)

Stabilisierung

Das manipulierte Fesselfeld benutzte EVOLO dazu, ums eine unzähligen verschiedenartigsten Psi-Komponenten zusammenzuhalten und die unfreiwillige Loslösung von Körperfragmenten aufzuhalten. Der Wille des Erleuchteten war es gewesen, dass sich dessen Geschöpf EVOLO Zug um Zug aufzulösen hatte. Auf diese Weise hätten die Fragmente ganz Manam-Turu beherrscht und später auch andere Galaxien. Doch der tiefere Sinn hinter dieser Programmierung blieb EVOLO zunächst verborgen. Was hätte es dem Erleuchteten gebracht, wenn sich sein Geschöpf aufgelöst und er die Fragmente nicht hätte beherrschen können? Vielleicht spielte DAS DOMIZIL dabei eine Rolle? (Atlan 764)

Die von Dharys manipulierten Energiefelder des Psionischen Tores verhinderten die automatische Absonderung der Fragmente. Doch dieser Stillstand war nur von vorübergehender Dauer. Die Grundprogrammierung war weiterhin aktiv und die winzigen Fragmente voller psionischer Energien strebten danach, den Gesamtkörper zu verlassen und neue Opfer zu finden. (Atlan 764)

Zwar hätte das ein unaufhörliches Wachstum EVOLOS bedeutet, aber auch den Verlust des eigenen Ich. Es gelang der Entität unabhängige Psi-Partikel in seinem Inneren zu lokalisieren, die einem Schema folgten und sich nicht entfernen ließen. Neben der Steuerung des Zerfallprozesses waren diese Partikel aber auch für den Zusammenhalt EVOLOS verantwortlich. Das Programm sah vor, dass eine bestimmte Zahl von Körperfragmenten in einer bestimmten Zeit den Körper verlassen musste. (Atlan 764)

Als Unterstützung ließ EVOLO Kiart und Taleda in das Ukenzia-System kommen. Sie sollten an Bord der PZAN-PZAN mit einer Traube der Hyptons in die Milchstraße fliegen und dort als ersten Schritt die führenden Persönlichkeiten zu Werkzeugen EVOLOS machen. (Atlan 764)

Machtbestrebungen

In der Zwischenzeit versuchte EVOLO, die Energiefelder des Psionischen Tores so zu manipulieren, dass er auf den ständigen Aufenthalt im Tor nicht mehr angewiesen war. Erst dann würde er wieder fähig sein, neue Aktionen zu starten und seine Macht erst über Manam-Turu und später auch über andere Galaxien auszudehnen. Neben Manam-Turu fasste er zunächst Alkordoom und Chmacy-Pzan ins Auge. Die Milchstraße interessierte ihn vorerst nicht. Eben diese Expansionsbestrebungen hatten bei den Mächten jenseits der Materiequellen Besorgnis hervorgerufen. (Atlan 764)

In die Expedition der PZAN-PZAN setzte EVOLO keine allzu große Hoffnung. Er war auch an dem Schicksal der Völker der Milchstraße nicht interessiert. Sollten Taleda und Kiart Erfolg haben, so hätte EVOLO eine Insel, die er später in sein zukünftiges Reich aufnehmen konnte. Sollten sie aber scheitern, war kein großer Verlust zu beklagen. Mit einer Rückkehr Kiarts und Taledas rechnete EVOLO sowieso nicht. (Atlan 764)

Kampf gegen die Hyptons

Mit der PZAN-PZAN war die Aktivtraube auf Yumnard angekommen. Diese drohte EVOLO mit dessen Zerstörung, sollte es ihr nicht gelingen, ihn zu ihrem Werkzeug zu machen. Die Traube ließ Fremdenergien in EVOLO einleiten. Trotzdem gelang es der Entität sich zu stabilisieren. EVOLO produzierte vier psionische Pakete, von denen er eines im Inneren des Psionischen Tores explodieren ließ. Dadurch wurde der von der Aktivtraube initiierte Zustrom an Fremdenergien gestoppt. Ein zweites Paket schickte er in das Raumschiff der Aktivtraube. Der Inhalt entlud sich in den Gehirnen der Hyptons und in den Speichern der Positronik. Die Hyptons wurden zu lallenden Idioten. Das Raumschiff stürzte auf Yumnard ab und explodierte. Die letzten beiden Pakete richtete EVOLO gegen die angreifenden Hypton-Raumschiffe. Durch hyperenergetische Entladungen wurde den Hyptons ein Schlag nach dem anderen versetzt. Zusätzlich wechselten die Pakete ihre Standorte und verursachten enormen Schaden auch auf Yumnard. (Atlan 764)

Im System Ukenzia ergriffen die überlebenden Hyptons die Flucht. Promettan informierte EVOLO, dass die Stabilisierung nicht dauerhaft sein konnte und in 55 Tagen eine neuerliche Behandlung notwendig wurde. Diese Zeit würde EVOLO genügen, um in Manam-Turu neue Bastionen seiner Macht zu errichten. Vor allem war er nun fähig, das Psionische Tor zu verlassen. (Atlan 764)

Festigung der Macht

EVOLO verließ das Psionische Tor und begab sich nach Yumnard. Dort hielten sich nur noch Dharys mit seiner LJAKJAR und Ikuser auf, die unter der völligen Kontrolle EVOLOS standen. Die Hyptons waren aus dem Ukenzia-System geflohen. In einer Versorgungsanlage, die Grundwasser aus tiefen, mit Desintegratorbohrern erzeugten Schächten hochpumpte, infizierte EVOLO die Wassermoleküle in den Tanks mit mikroskopisch kleinen Pfeilen aus seiner Substanz, die sich gleich einer Vireninfektion explosionsartig vermehrten. (Atlan 765)

Der Ikuser Udvani und auch andere Technikertrupps wurden von einem Alarm zu einem Transmitter auf Yumnard gerufen, der sie zum Psionischen Tor brachte. Zwei fremde Raumschiffe waren geortet worden. Udvani ging mit einem Beiboot auf Kollisionskurs, um die Fremden vom Psionischen Tor abzudrängen. Während sich die beiden Raumer in Energieschirme hüllten, näherte sich ihnen EVOLO in Gestalt einer flirrenden Wolke. Noch bevor zwei Ausläufer der Wolke die Schiffe erreichten, gingen diese trotz ihrer minimalen Geschwindigkeit in den Linearraum und verschwanden. (Atlan 765)

Dharys wurde mit der LJAKJAR als Vorauskommando nach Cairon geschickt, um etwaige auftauchende Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und EVOLO den Weg zu ebnen. Zuvor jedoch wurden im Ukenzia-System getarnte Sonden ausgesetzt, um die Annäherung von Raumschiffen zu melden. Durch Selbstzerstörung und der dadurch erfolgenden Freisetzung einer Strahlung sollten die Fähigkeiten der Hyptons kurzfristig neutralisiert werden. Ikusische Planetengleiter und wenige verbliebene Raumschiffe wurden zu Sprengkörpern umgebaut, die Yumnard schützen. Die Sonne wurde angezapft, um das Psionische Tor mit einem Defensivschirm zu umgeben. (Atlan 765)

Sabotage

Im Orbit um Aytab fanden sich halbfertige und fertige Neubauten von Raumschiffen sowie umgerüstete Traykon-Schiffe. Im nächsten Schritt sollten unterirdische Werften, Fabrikationsanlagen errichtet und Kampfroboter produziert werden. EVOLO, der seinen Stützpunkt inspizierte, beorderte 20 Schiffe nach Cairon. Die Explosion einer der Anlagen ließ in EVOLO die Vermutung aufkommen, dass entweder fremde Raumfahrer trotz der umfangreichen Überwachungseinrichtungen auf Aytab gelandet waren, oder dass es noch immer Kaytaber gab, die gegen den Umwandlungsprozess immun waren. Urtios sollte die Attentäter aufspüren. (Atlan 765)

Eine zweite Explosion zerstörte ein Landefeld und drei Traykon-Schiffe. EVOLO kümmerte sich selbst um diese Angelegenheit. Er empfing aus einem der Traykon-Schiffe schwache Gedankenimpulse. In der Zentrale fand er einen Kaytaber mit purpurfarbenem Fell und einem erhöhten Psi-Potenzial. Der Kaytaber feuerte mit einem Strahler auf die sich nähernde Wolke, richtete aber keinen Schaden an. Er erwies sich gegen den Beschuss mit mikroskopisch kleinen Pfeilen aus EVOLOS Substanz immun. Um den hypnotischen Befehlen nicht folgen zu müssen, erschoss sich der Kaytaber selbst. (Atlan 765)

EVOLO stellte Trupps zusammen, um weitere Immune aufzuspüren. Die etwa 100 Kaytaber wurden in der Dämmerung der heraufziehenden Nacht von fünf Tixudkatzen angegriffen. Doch durch den Kontakt mit den Kaytabern infizierten sich die Raubtiere. Das Fell fiel ihnen aus und es bildeten sich rasch wachsende, glasige Pusteln aus. Die Kaytaber setzten ihre Suche fort. (Atlan 765)

Als sie eine Hängebrücke überquerten, wurden die Tragseile gekappt. Einige Kaytaber stürzten in die Tiefe. Drei Immune stellten sich EVOLO entgegen. Die Entität nahm die Gestalt einer Tixudkatze an und sprang zwischen die Immunen. Sie wurden von EVOLO eingehüllt, mit seinen Psi-Komponenten versehen und damit empfänglich für die Pfeile. Die drei Kaytaber waren zu Werkzeugen EVOLOS geworden. (Atlan 765)

EVOLO näherte sich dem Tsybaruul-System. Bei einer kurzen Kontaktaufnahme verschwieg Dharys seine Probleme. (Atlan 765)

Angriff auf die Welt der Bathrer

Auch bei einem erneuten Kontakt berichtete Dharys nicht über die Götterstarken. EVOLO steuerte Bakholom an. Er legte einen Lähmschirm über die Stadt und schickte Mikrozellen auf die Reise. Doch diese fanden außer einigen Tieren kein Ziel. Gemäß dem Projekt Traumstadt lagen die Bathrer im Tiefschlaf, weshalb sie für die Zellen nicht auffindbar waren. Auch Dharys meldete sich nicht. Er entdeckte ihn in einem Tempel. Mit einiger Mühe konnte EVOLO seinen Diener von dem starken Hypnoblock befreien. EVOLO war erzürnt ob des Versagens von Dharys. Er wollte mit der ihm folgenden Flotte Cairon zerstören. 20 Raumschiffe nahmen Bakholom und die Umgebung unter Beschuss. (Atlan 765)

Turmans Initiative war es zu verdanken, dass die Priester die Schiffe mit telekinetischen Kräften angriffen. Eines der Raumschiffe stürzte in der Steppe ab. Hypnotische Befehle zwangen die Kaytaber zum Rückzug. Einige Traykon-Raumer landeten im Tal vor Bakholom. Die Besatzungen stiegen aus und schossen ziellos herum. EVOLO griff ein und die Schiffe starteten wieder. Gletscher und Berge schmolzen unter den Gluten der Thermostrahler. Desintegratorstrahlen pulverisierten das Gestein. Den Bathrern drohte eine schwere Niederlage. (Atlan 765)

Jokperts Hilferuf war von den Telepathen auf Aklard empfangen worden. Eine Flotte der Daila kam in den äußeren Zonen der Atmosphäre Cairons aus dem Linearraum und griff sofort die Kaytaber an. Drei Traykon-Schiffe wurden zerstört. EVOLO unterstützte punktuell seine Streitkräfte. Die LJAKJAR tauchte im Kampfgetümmel auf und überbrachte die Nachricht von einem Angriff der Hyptons auf das Psionische Tor. Dies verhinderte eine Niederlage und Versklavung der Bathrer. EVOLO und seine verbliebene Flotte zogen sich in das Ukenzia-System zurück. (Atlan 765)

Die Traykon-Raumer und EVOLO erreichten Yumnard. Die Hilfstruppen der Hyptons wurden von ihm psionisch gelähmt und mit Mikrozellen infiziert. Selbst geschlossene Kampfanzüge konnten ihre Träger nicht schützen. Das Neue Konzil wurde zum zweiten Mal aus dem Ukenzia-System vertrieben. Die Bathrer hingegen hatten eine Schonfrist erhalten. (Atlan 765)

Ein neuer Stützpunkt

Die Entität hatte schon vor geraumer Zeit ein Auge auf das Jheisch-System geworfen. Besonders die schwach psi-begabten Kleenster hatten es EVOLO angetan. Für die Purluger hatte EVOLO eigentlich keine Verwendung. Yattrup und Gulp hatten den Boden für eine Übernahme des Systems aufbereitet. Die Kleenster, mit psionischen Körperpfeilen gefügig gemacht, hatten Purlug angegriffen, die Abwehr ausgeschaltet und ein Ultimatum gestellt. Nach Stunden heftiger Gegenwehr hatte der Große Kluut nach der Übernahme von Yahamk-Gatt und der gesamten Flotte der Purluger durch die Kleenster kapituliert. Die Purluger sollten den Kleenstern als Diener bei dem ungeheuren technischen Aufschwung zur Hand gehen. Das Jheisch-System würde zu einem neuen Stützpunkt der Entität werden. Yattrup würde jeden Widerstand niederschlagen. Die Daila genoss das volle Vertrauen EVOLOS. (Atlan 774)

Abspaltung

EVOLO plagten jedoch auch eigene Probleme. Ihm blieben nur noch wenige Tage, ehe er sich wieder im Psionischen Tor stabilisieren musste. Noch bevor er das Psionische Tor erreichen konnte, bemerkte er in seinem Inneren mehrere Ballungen von Potentialen, die sich als selbständige Einheiten verstanden und nicht mehr der Kontrolle EVOLOS unterstanden. Der Entität gelang es nicht, den Abspaltungsprozess aufzuhalten. Unter starken Schmerzen trennte sich Aytakur aus der Körpersubstanz EVOLOS. Die neuentstandene Entität machte sich auf den Weg nach Alkordoom. Doch der Prozess war damit noch nicht beendet. Auch Pzankur mit dem Ziel Chmazy-Pzan und Bennerton sowie Zattzykur verließen den bisherigen gemeinsamen Körper. Zattzykurs Ziel blieb unbekannt. (Atlan 774)

Gefährliche Aussichten

EVOLO nahm mit Dharys Kontakt auf. Dieser teilte der Entität mit, dass die bisherige 55-Tage-Frist bis zur nächsten notwendigen Stabilisierung nicht stabil war. Die nächste Stabilisierung würde nur noch halb so lange anhalten. Auch bei der darauf folgenden würde sich die Zeitspanne erneut halbieren. Da sich der Prozess fortsetzte, dauerte es nicht mehr lange, bis EVOLO sich ständig im Psionischen Tor aufhalten würde müssen. Außerdem hing der Stabilisierungseffekt von der Masse des psionischen Materials ab. EVOLO drohte nun entweder durch die immer kürzer werdende Zeitspanne zwischen den Stabilisierungen zu verschwinden, oder er blieb stabil, verlor jedoch an Masse, was ebenfalls gleichbedeutend mit seinem Ende wäre. (Atlan 774)

Die Entität hatte zwar einen Triumph im Jheisch-System erzielt, doch die Zeit arbeitete gegen sie. (Atlan 774)

Düstere Zukunft

Nach der Zerstörung des Psionischen Tores durch die Hyptons, die einen unlöschbaren Atombrand gelegt hatten, erschien EVOLO als mondgroße, weiße Wolke im Ukenzia-System. Die Entität reagierte nicht auf die Kontaktversuche Atlans. Der Arkonide ließ von den Dailaschiffen das Feuer eröffnen, stellte es aber bald wieder ein. Trotz hochgefahrener Schutzschirme stand Dharys plötzlich in der Zentrale der STERNSCHNUPPE. EVOLO sprach durch ihn zu Atlan. Die Entität hatte noch 21 Tage Zeit bis zur nächsten Stabilisierung. Da sie den Arkoniden eventuell noch brauchen konnte, verzichtete sie auf dessen Tod. Atlan erfuhr, dass sich EVOLO, falls die Stabilisierung nicht gelang, durch Absonderung von psionischen Paketen weiter ausbreiten würde. Diese Pakete, von denen ihn drei bereits verlassen hatten, würden ihre eigenen Machtbereiche aufbauen und das Universum überschwemmen, womit sich der ursprüngliche Plan des Erleuchteten erfüllen würde. Atlan wäre dann der Verursacher dieser Katastrophe. (Atlan 776)

Welt der Hyptons

Während des Fluges der MASCAREN nach Tobly-Skan im Juni 3820 wurde das Schiff von der überdimensionalen Nullfront gestoppt. Der Besatzung begegneten seltsame graue Schattengestalten. Außerdem waren Geräusche zu hören, die einem halblauten Stimmengewirr glichen. Die Schatten nahmen immer deutlichere Konturen an. Schließlich erkannte Fartuloon unzweifelhaft sich selbst und den jungen Atlan. Jaspara und Fliedo maßen außerhalb des Schiffes eine Folge von schwachen psionischen Entladungen an. In der Kommandozentrale erschienen drei Gestalten – Fartuloon, Atlan und ein Zwerg, der mit einem Dolch herumfuchtelte. Der falsche Atlan verschwand. Ihm folgte bald Fartuloon. Der Zwerg mit dem Dolch blieb existent. Fliedo maß einen Anstieg der psionischen Energie. Um die MASCAREN entstanden weiße Gebilde, die sich zu einer riesigen Wolke vereinten, die das Schiff einschloss und sich über einige Lichtminuten erstreckte. (Atlan 782)

Fliedo kam zu dem Schluss, dass es sich bei der weißen Wolke um EVOLO handelte. Dharys erschien an Bord der MASCAREN. Er brachte ein Angebot EVOLOS vor, der den Kampf gegen die Hyptons aufnehmen wollte, wenn Atlan und dessen Gefährten, die Daila und die Ikuser bei der Stabilisierung EVOLOS halfen. Der Calurier forderte die sofortige Bewegungsfreiheit der MASCAREN sowie Unterstützung bei der Befreiung Atlans. Dharys blieb an Bord. Die Überdimensionale Nullfront verschwand und die MASCAREN nahm Fahrt auf. (Atlan 782)

Nach der Befreiung Atlans, Animas und Don Quottes aus den Händen der Hyptons von Tobly-Skan mit tatkräftiger Unterstützung von Dharys beschleunigte die MASCAREN mit Höchstwerten. EVOLO manifestierte sich und baute eine überdimensionale Nullfront auf. Die Hypton-Schiffe von Tobly-Skan und weitere aus Manam-Turu heranrückende Verbände konnten die MASCAREN nicht mehr aufhalten, die in den Linearraum übertrat. EVOLO hatte sich an die Abmachung gehalten. (Atlan 782)

Zurück auf Aklard stellten die Daila fest, dass die mehr als 5000 Kampfschiffe der Hyptons fünf Angriffskeile bildeten, die mit mäßiger Geschwindigkeit in das Zentrum von Manam-Turu vorstießen. Der mittlere Teil umfasste rund 800 Schiffe, deren Flugrichtung direkt auf Aklard zeigte. Fliehende Raumschiffe der Daila wurden von einzelnen Kampfschiffen verfolgt. 280 Raumschiffe der Daila stellten sich den Hyptons entgegen. Atlan und Fartuloon blieb nur zu warten. Anima war davon überzeugt, dass EVOLO ihnen helfen würde. (Atlan 782)

Einforderung eines Versprechens

Die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE landeten auf dem Planeten Gezzel-7. Dort wurde von der STERNSCHNUPPE eine nur undeutlich erkennbare Gestalt entdeckt, die jedoch verschwand, noch ehe sie erreicht werden konnte. (Atlan 783)

Nur kurze Zeit später bemerkte Atlan auf einem Hügel, dessen Kuppe aus dem Dschungel ragte, eine Bewegung und eine grob menschenähnliche Gestalt, die aber im nächsten Sekundenbruchteil wieder verschwunden war. (Atlan 783)

Die Krelquotten der ZUKUNFTSBOTE arbeiteten intensiv an der Reparatur des beschädigten Schiffes. Einer der Bärenartigen stellte sich zur Verfügung, um der merkwürdigen Lähmung und dem Gedächtnisverlust, dem die Krelquotten kurz nach ihrer Landung auf Gezzel-7 unterworfen waren, auf die Spur zu kommen. Ein Hypno drang in das Bewusstsein des Krelquotten ein und gelangte an einen Bereich des Gedächtnisses, den er nicht erfassen konnte. Wenn er sich diesem psionischen Nullfeld näherte, schien er davon gewissermaßen aufgesogen zu werden. Atlan, dem dieses Phänomen aus seinen Begegnungen mit EVOLO bekannt war, bat den Hypno, diesem Bewusstseinssektor psionische Energie zuzuführen. Dazu wurde die Mithilfe mehrerer Krelquotten notwendig. Nach Stunden verschwand das Nullfeld und gab einen Hypnoblock frei, der von den Mutanten aufgelöst wurde. Das wiedererwachte Testobjekt sprach von einer weißen Wolke, die den Krelquotten eingehüllt hatte. Ab diesem Zeitpunkt konnte er sich an nichts mehr erinnern. (Atlan 783)

Anima vermutete die Anwesenheit EVOLOS in diesem System, der darauf wartete, dass Atlan das Versprechen einlöste, das Fartuloon der Entität gegeben hatte. Sie empfahl die Kontaktaufnahme mit EVOLO ohne Beisein der Krelquotten. Dschadda-Moi bekräftigte Animas Vorschlag und gab ihnen Tylak als Unterstützung mit. (Atlan 783)

Die STERNSCHNUPPE hob ab und landete nur einige Kilometer von der ZUKUNFTSBOTE entfernt. Tylak begann sich langsam um ihre eigene Achse zu drehen und schickte einen scharf gebündelten Strahl ihrer telepathischen Sendung aus. Plötzlich begann die Luft zu flimmern. Eine Gestalt formte sich im Rücken der Telepathin, packte die Krelquottin und verschwand mit ihr. (Atlan 783)

Das geheimnisvolle Wesen erschien abermals in der Zentrale der STERNSCHNUPPE. Es überbrachte die Botschaft, dass die Hilfe dringend benötigt wurde, die versprochen worden war. Die Zeit drängte. Für die Nichterfüllung wurde der Tod angedroht. Die Gestalt verschwand wieder. (Atlan 783)

Anima wollte die STERNSCHNUPPE verlassen und in der Wildnis auf EVOLO warten. Nur widerwillig stimmte Atlan zu. (Atlan 783)

Tylak tauchte aus dem Dschungel auf und schritt auf die ZUKUNFTSBOTE zu. Sie machte einen verwirrten Eindruck, eine Folge von EVOLOS »Behandlung«. (Atlan 783)

Neue Kraft

Anima kontaktierte EVOLO auf geistiger Ebene. Sie übertrug der Wesenheit einen Teil ihrer Energie, um sie zu stabilisieren. Diese Überragung befähigte EVOLO, sich für eine unbestimmte Zeit selbst zu erhalten und auch wieder handlungsfähig zu sein. Anima erneuerte auch Fartuloons versprechen – auch in Atlans Namen. (Atlan 784)

Im Hasdarth-System wurde EVOLOS Wirken eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In diesem Sonnensystem standen sich die Flotten der Hyptons und der Daila gegenüber. Eine weitere Flotte erschien in diesem System. Mehrere Daila-Schiffe wurden zerstört. Die neu angekommenen Schiffe gruppierten sich zu den Hypton-Einheiten. Schimmernde Fäden breiteten sich zwischen diesen Schiffen aus. Die Hyptons wendeten sich gegen die Neuankömmlinge. Die Daila stießen sofort in die Lücken der Umklammerung vor. Ein weißlicher Nebel bildete sich, raste auf die Hypton-Schiffe zu und drang in diese ein. Die großen Einheiten, in die der Nebel eingesickert war, verschwanden. Die neu angekommenen Schiffe – es handelte sich um Traykon-Schiffe – stießen in die Lücken hinein und rissen sie weiter auf. Der Nebel zerstörte immer mehr der schweren Hypton-Kampfschiffe. Der weiße Nebel wuchs zu einem gewaltigen lebenden psionischen Sturm heran. Was der Nebel übrig ließ, wurde von den Traykon-Schiffen bekämpft. Der Psi-Sturm war EVOLO, der überall in Manam-Turu blitzartig zuschlug. Die Robotarmada der Hyptons wurde in nur wenigen Stunden von EVOLO und den Traykon-Schiffen vernichtend geschlagen. Das nächste Ziel waren die von den Hyptons besetzten Planeten. Die Reste der Hypton-Flotte wurden von den Daila in teils verlustreichen Gefechten vollkommen aufgerieben. (Atlan 784)

Rawanor und Cairon konnten befreit werden. Eine Flotte der Daila zerstörte in Zusammenarbeit mit Traykon-Schiffen eine Hypton-Flotte, die den Planeten Cirgro zum Ziel hatte. Die leicht anzumessenden Explosionen der Hypton-Raumer machten deutlich, dass die Fledermauswesen eine ganze Reihe von Völkern in Manam-Turu neu entdeckt hatten, die bisher nicht bekannt gewesen waren. Merkwürdig war jedoch, dass EVOLO all diese Welten zu kennen schien. Die der Entität zur Verfügung stehenden Mittel waren anscheinend unterschätzt worden. (Atlan 784)

Anima bestätigte gegenüber Atlan, gewusst zu haben, dass EVOLO in den Kampf gegen die Hyptons und das Neue Konzil eingreifen würde. EVOLO hatte in Manam-Turu ein Zeugnis seiner Macht abgelegt. (Atlan 784)

Schwächeanfall

Nach der Vertreibung der Hyptons aus Manam-Turu wartete EVOLO ab, ob Atlan sein Versprechen halten würde. Die Verfassung der Entität verschlechterte sich. Durch Erweiterung der Programme gelang es, Don Quotte zu übernehmen. Für eine ständige Kontrolle fehlten EVOLO jedoch die Energien und die Konzentration. Der Roboter sollte den Arkoniden daran erinnern, seine Zusage in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig sollte Don Quotte mit Guray in Kontakt treten, um durch ihn die Destabilisierung vielleicht aufhalten zu können. EVOLO schickte einen Boten aus, der Don Quotte unterstützen und überprüfen sollte. (Atlan 789)

Linque materialisierte in der SPÜRHUND, wo er auch auf Ljossoph und Collar Sayum traf. Es kam wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen den Multi-Mutanten. Sayum feuerte seinen Strahler auf Linque ab, dessen Körper zu schmelzen begann und sich verflüchtigte. Die Substanz versickerte wie Regenwasser im absolut undurchlässigen Boden der Zentrale der SPÜRHUND. (Atlan 789)

Schattenwesen

Im Juli 3820 waren vermehrt seltsame Schattenwesen auf Aklard, Cirgro und Cairon als Beobachter EVOLOS aktiv. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit jenen Schatten, die für Pzankur tätig waren. (Atlan 790)

Mitte Juli gelang es dem Ikuser Jaka Jako mit dem DSF einen Boten EVOLOS auf Aklard festzusetzen. Das Wesen forderte Atlan auf, seinem Herrn die versprochene Hilfe zukommen zu lassen. Doch um eine Stabilisierung mit dem DSF erreichen zu können, wurde ein Teil von EVOLOS Substanz benötigt. Von der Rückkehr Pzankurs aus Chmacy-Pzan schien EVOLO nichts zu wissen. Jaka Jako schaltete die Fesselfelder ab. Zahlreiche Schattengestalten erschienen und stürzten sich auf den Boten, der von dem Ikuser in ein Abwehrfeld gehüllt wurde. Übergangslos verschwanden sowohl der Bote als auch die Schatten. (Atlan 792)

Auf dem Planeten Kerodon fanden Atlan und Jaka Jako ein Traykon-Raumschiff. Trotz heftiger Angriffe von Schattenwesen, die in den Diensten Pzankurs standen, gelang es den beiden Gefährten an Bord des Schiffes zu gehen. Ein Bote EVOLOS hatte auf Aklard mit Atlan Kontakt aufgenommen und dessen Spur verfolgt. Der kommandierende Roboter berichtete weiter, dass die Warnungen, die Atlan während der Ereignisse auf Aklard und Kerodon erhalten hatte, von Anima stammen. EVOLO hatte auch von dem Plan der Ikuser erfahren, die mit dem DSF eine Stabilisierung der Entität erreichen wollten. (Atlan 792)

Das Raumschiff war inzwischen gestartet und in eine Umlaufbahn um den Planeten eingeschwenkt. Im Sonnensystem eintreffende Raumschiffe Pzankurs zwangen die Roboter, den Orbit zu verlassen. Atlan wurde gestattet, mit der STERNSCHNUPPE Kontakt aufzunehmen. Stunden später kam es zu einem Rendezvous der beiden Raumschiffe und Atlan und Jaka Jako gingen an Bord der STERNSCHNUPPE. (Atlan 792)

Spielzeugwelt

Im August 3820 wurde Fartuloon auf die Welt Trostlos versetzt. Die Landschaft wirkte gepflegt, allerdings auf merkwürdige Art künstlich. Die Saurier, die sich am Waldrand blicken ließen, wirkten wie die Arbeit eines Designers. (Atlan 798)

Der Planet war ständigen Veränderungen unterworfen. Die Gedanken und Reaktionen Fartuloons wurden umgesetzt. Tiere und Pflanzen bildeten und veränderten sich. (Atlan 798)

Dharys erinnerte den Bauchaufschneider an dessen Versprechen, EVOLO zu helfen. Fartuloon wurde über eine Bildschirmbotschaft aufgefordert, einen Weg zu finden, um EVOLOS Schätze zu entdecken. Er sollte auch den verlorenen Bruder mitbringen. Der Calurier wurde auch vor den Abtrünnigen gewarnt. Ein mardergroßes Tier überbrachte dem Bauchaufschneider eine Schriftrolle, die die bereits bekannten Bitten und Aufforderungen enthielt. (Atlan 798)

Das Kind EVOLO

Dharys wies Fartuloon und dessen Begleiter Geselle den Weg zu einem kleinen Plateau. Dort saß auf einem Felsvorsprung ein kleiner, unfertig wirkender humanoider Junge. Von der Felswand lösten sich Platten und größere Stücke, die zu Boden stürzten und in Splitter auseinanderbrechend sich zu gefährlichen Geschossen entwickelten. Als das Getöse verstummte, bewegten sich die Bruchstücke nur mehr in Zeitlupe fort. Dharys stand zwischen den Büschen und war für diesen Effekt verantwortlich. Als sich der Staub legte und die letzten Bruchstücke zu Boden gesunken waren, verschwand Dharys wieder. Der Junge mit dem Kraushaar saß unverändert an seinem Platz. Fartuloon und Geselle kletterten zu dem Felsvorsprung. Der einer Puppe gleichende Junge behauptete, die körperliche Projektion EVOLOS zu sein. Fartuloon wurde nun klar, dass Trostlos eine Art Spielzeugwelt zu sein schien, in der das Kind EVOLO den Umgang mit der Wirklichkeit lernte. Der Junge konfrontierte den Bauchaufschneider mit der Frage nach der versprochenen Hilfe. Außerdem berichtete er von der Abspaltung der Psionischen Pakete Pzankur, Zattzykur und Aytakur und den Problemen, die EVOLO vor allem mit Pzankur hatte. Fartuloon sah die Lösung im Planeten Barquass. Nur dort konnten die Probleme gelöst werden. Als Dank für seinen Rat garantierte EVOLO, dass Fartuloon und seinem Begleiter nichts Lebensbedrohendes zustoßen würde. Zwei extrem helle Punkte entstanden über der Landschaft von Trostlos. Alles löste sich in unzählige Punkte auf, die auf EVOLO zustrebten und in den Jungen eindrangen. Dharys erschien und näherte sich dem Jungen. Ein Traykon-Schiff entstand aus einem der beiden Energiebälle in der Luft und schwebte auf den Felsen zu. EVOLO und Dharys bewegten sich blitzschnell zu dem Schiff, das beschleunigte und sich entfernte. (Atlan 798)

Entscheidung auf Gürays Welt

Auf dem Planeten Barquass behielt EVOLO noch immer das Aussehen eines kleinen Kindes, das von Chossoph in den Armen getragen wurde, bei. Das Fragment-LINK sollte die durch die abgestoßenen Psionischen Pakete fehlenden Teile der Entität erneuern. Doch ohne das Steuer-LINK und das LINK verblieb EVOLO und Guray nur zu warten. (Atlan 799)

Atlan fand ein kleines humanoides Kind von etwa fünf Jahren mit einem kahlen Kopf und in einen einteiligen Umhang gekleidet auf einem Baumstumpf sitzend. EVOLO wusste, dass der Arkonide mit seinem Gerät gekommen war, dass dazu dienen sollte, das gegebene Versprechen einzulösen. Doch die DSF würde nicht vonnöten sein. Die Wesenheit eröffnete Atlan, dass dieser das Steuer-LINK wäre, dass EVOLO ihm nicht über den Weg traue und ihn trotz Gurays Anwesenheit jederzeit töten könnte. Doch Anima, die geistige Planerin des psionischen Komplotts zwang EVOLO zur Untätigkeit. Anima würde ihren Plan nicht in die Tat umsetzen können. Ein Krelquotte erschien neben dem Baumstumpf und packte das Kind. Ein Blitz zerfetzte den Baumstumpf. Der Krelquotte, das Kind und der Nebel waren verschwunden. (Atlan 799)

Im HEIM DER VOLLENDUNG klärte Anima Atlan darüber auf, dass EVOLOS Heilung allein durch das psionische Komplott erfolgen konnte. Dabei würde ein neues Wesen in der psionischen Evolution entstehen. Während der Auseinandersetzung mit Pzankur-B wurde Dharys von EVOLO bewusst geopfert, um das LINK und das Steuer-LINK zu beschützen. (Atlan 799)

Vereinigung

EVOLO, Vetti und Guray versammelten sich im Innern des HEIMES DER VOLLENDUNG. Doch die Vereinigung der drei Entitäten wurde von Pzankur gestört. Sie verschwanden gemeinsam mit Anima. Atlan konnte aus dem HEIM entkommen, ehe es in einer gewaltigen Explosion mitsamt dem Tafelberg, auf dem es gestanden hatte, verging. Den entscheidenden Kampf gegen Pzankur würde Atlan allein bestehen müssen. (Atlan 799)

EVOLO meldete sich und bot Atlan an, ein Duplikat des Arkoniden zu erschaffen, um Pzankur zu täuschen. Die Imitation sollte im Wrack des Traykon-Raumers entstehen, mit dem EVOLO und Dharys nach Barquass gekommen waren. Das Wrack explodierte, als Pzankur die Körperstrahlung des Duplikats darin entdeckt hatte. Nach dem Sieg über Pzankur bildete sich auf einem neu entstandenen Tafelberg erneut das HEIM DER VOLLENDUNG. Atlan betrat das HEIM. Er durchquerte im Inneren des Gebäudes eine eigenartige Landschaft, in der er auf zwei Buddha-Gestalten traf – Guray und EVOLO. Anima führte ihn in den Kuppelsaal des HEIMES DER VOLLENDUNG. (Atlan 799)

Dort bildete sich eine Brücke zwischen Anima und dem Erhalt-LINK. Vetti und EVOLO vereinigten sich. Guray verschmolz ebenfalls mit ihnen. Anima verlor einen Teil ihrer Persönlichkeit. Das psionische Komplott war somit erfolgreich verlaufen. Eine neue Entität entstand – BARQUASS. (Atlan 799)

Quellen

Atlan 738, Atlan 739, Atlan 740, Atlan 750, Atlan 754, Atlan 755, Atlan 762, Atlan 764, Atlan 765, Atlan 774, Atlan 776, Atlan 782, Atlan 783, Atlan 784, Atlan 790, Atlan 792, Atlan 798, Atlan 799