EXPLORER (Virenraumschiff)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Virenraumschiff. Für weitere Bedeutungen, siehe: Explorer (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit den Segmenten des Raumschiffs EXPLORER. Für weitere Bedeutungen, siehe: Segment.

Die EXPLORER (auch Segment-1 genannt) war das Virenraumschiff von Reginald Bull, mit dem dieser im Februar 429 NGZ in die Mächtigkeitsballung Estartu aufbrach. (PR 1252)

Der Name dieses Schiffes wurde auch als Abkürzung für das gesamte Konglomerat – also den Virenschiff-Verbund oder EXPLORER-Verbund, dessen Zentraleinheit die EXPLORER war – verwendet. (PR 1304)

PR1254Illu 1.jpg
EXPLORER (vorne)
Heft: PR 1254 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aussehen

Das asymmetrisch geformte Segment-1 war für ein Virenschiff ungewöhnlich groß. An ihm konnten problemlos andere Virenschiffe andocken, zusammen bildeten etwa 1600 Segmente das Konglomerat, das als solches wie ein großes, dreidimensionales Puzzle aussah.

Am Segment-1 gab es zusätzlich noch außen angedockte Beiboote.

Ausstattung

Wie alle Virenschiffe besaß die EXPLORER einen Enerpsi- und einen Gravopuls-Antrieb. Das Gravotriebwerk zumindest eines ihrer Beiboote konnte durch das Virenschiff zu einem Überlichttriebwerk mit sehr niedrigem Überlichtfaktor (< 25) umgebaut werden. (PR 1286 V, S. 42)

Im Gegensatz zu den meisten anderen Virenschiffen war die EXPLORER nicht nur mit einem Enerpsi-Schild ausgestattet, sondern verfügte auch über eine leistungsfähige Offensivbewaffnung in Form mehrerer Destruktoren. (PR 1305)

Die Wohnräume waren ungewöhnlich gestaltet. Dem freien Geist der Vironauten entsprechend, handelte es sich um frei innerhalb der Schiffshülle schwebende Plattformen mit jeweils drei offenen Seiten. Üppige Bepflanzung sorgte für Sichtschutz, wo gewünscht oder notwendig. (PR 1333)

Ab dem Jahre 436 NGZ gehörte ein fest eingebauter Netzkoder zur technischen Ausstattung. Das Gerät, ein Geschenk der Gänger des Netzes, konnte nur von Reginald Bull bedient werden. Jedes andere Psi-Muster hätte die Selbstvernichtungsschaltung ausgelöst. (PR 1300, PR 1341)

Besatzung

Bekannte Besatzungsmitglieder

Der Kommandant war Reginald Bull, die Mentoren waren Stronker Keen und Lavoree. (PR 1304)

Die beiden waren auch für die Steuerung des gesamten Konglomerats zuständig, wenn dieses als Einheit agierte. (PR 1341)

Ansonsten hatte jedes Segment seinen eigenen Mentor. An Bord gab es davon abgesehen kaum klare Kommandostrukturen, da die Besatzung aus etwa 60.000 Individualisten bestand. Versuche verschiedener Personen, Zucht und Ordnung einzuführen, scheiterten regelmäßig.

Bekannte Segmente

Geschichte

Start der Vironauten

Im Februar 429 NGZ brach die EXPLORER aus der Milchstraße in die Mächtigkeitsballung Estartu auf.

   ... todo: PR 1252, PR 1253, PR 1254, PR 1255, PR 1256, PR 1257, PR 1264, PR 1265, PR 1266, PR 1267, PR 1268, PR 1275, PR 1276, PR 1277 ...

Unterwegs machten sich immer wieder einzelne Segmente auf den Weg zu unterschiedlichen Zielen. So flog die LIVINGSTONE zum Beispiel nach Gruelfin, wo sie den ersten erfolgreichen Kontakt zu den Cappins seit dem 35. Jahrhundert herstellte.

   ... todo: PR 1278, PR 1279, PR 1284, PR 1285 ...

Nachdem Reginald Bull zum Toshin erklärt wurde, koppelte er das Segment-1 aus den Resten des Konglomerats aus und operierte wieder unabhängig.

In der Kalmenzone von Siom Som

In der Kalmenzone von Siom Som wurde die EXPLORER zusammen mit der ÄSKULAP und der LIVINGSTONE von dem mit Transitionstriebwerken versehenen Freibeuterschiff SUTAA in Schlepp genommen, da sie dort nicht überlichtschnell navigieren konnte. (PR 1286 f.)

   ... todo: PR 1286, PR 1287 ...

In den ersten Monaten des Jahres 430 NGZ ließ Asphahant die EXPLORER und die ÄSKULAP in das Vosgorsystem überführen. Im Monat Mai kehrten auch Reginald Bull und Irmina Kotschistowa aus der Kalmenzone zurück. (PR 1294)

Nach einem Fingerzeig von Jas-Tenn, dem Kommandanten der LIVINGSTONE, flogen die EXPLORER und ÄSKULAP in das Arskosystem, wo sie am 14. Juni eintrafen. Am folgenden Tag landete Bull auf Bonfire, um mit dem Elfahder Volcayr zu sprechen. Er hörte dort erstmals von den Gängern des Netzes. Der Ulupho Trak wies Volcayr und den Vironauten den Weg nach Aquamarin. Dort stellten sie Kontakt mit einem der Gänger des Netzes her – Perry Rhodan! Das Wrack eines anscheinend mehrstufigen Fernraumschiffs gab ihnen einige Rätsel auf. Alle Spuren, die auf die Herkunft und den Zweck des Schiffs gedeutet hätten, waren getilgt. (PR 1294, PR 1298)

Während sich andere Unsterbliche für eine Mitgliedschaft bei den Gängern des Netzes entschieden, blieb Reginald Bull den Vironauten treu. Er hielt nichts davon, sich zu binden, da er sich als Toshin für zu auffällig hielt. Um in Kontakt zu bleiben, übergaben die Gänger des Netzes ihm einen Netzkoder, mit dem er über Psifunk Verbindung zu den Informationsknoten des Psionischen Netzes herstellen konnte. (PR 1300)

Auf der Spur der Lao-Sinh

Nach und nach kehrten einige Segmente wieder zur EXPLORER zurück, bis der Verbund gegen Ende 445 NGZ aus elf Einheiten bestand: Neben dem Segment-1 waren das die AVIGNON, BLANKENBURG, CHLOE, DORNSEE, FOO BIRD, LOVELY & BLUE, NITSCHKA, NO PROBLEM, OCTOBER SEVENTH und PRIVATE COLLECTION mit zusammen 600 Besatzungsmitgliedern. (PR 1304)

Ebenfalls Ende 445 NGZ stieß Reginald Bull in den Ringen von Gorleym auf Hinweise, die ihn an das seit 15 Jahren ungelöste Rätsel des Raumschiffswracks auf Aquamarin erinnerten. Die EXPLORER folgte der Spur der Gamtsaka-Brüder bis auf die unabhängige Werftwelt Muantok, doch ihre Auskünfte waren wenig ergiebig: In den Randbezirken der Galaxie Absantha-Gom waren solche Raumschiffe gesichtet worden, sie sollten dem bisher unbekannten Volk der Lao-Sinh gehören. Auf dem Weg zu einem Treffen mit Perry Rhodan auf Bonfire wurde die EXPLORER von Elfahdern aufgebracht und nach Elfahd im Aachdsystem geschleppt. Bull wurde als Toshin vor Gericht gestellt. Volcayr, der mit den Gängern des Netzes paktierte, rettete ihn vor der drohenden Exekution. (PR 1304)

Die EXPLORER erreichte das Arskosystem noch rechtzeitig zu dem Treffen. Der Informationsaustausch mit Perry Rhodan erhärtete Bulls Verdacht, dass es sich bei den Lao-Sinh um Kartanin handeln könnte. Bevor die Vironauten das fragliche Gebiet anfliegen konnten, mussten sie Perry Rhodan zu Hilfe kommen, der nach dem Abflug von Bonfire an Bord der HIRRGOM in eine Falle getappt war. Es kam zu einem Raumgefecht. Die EXPLORER schoss die HIRRGOM zu Schrott, Perry Rhodan wurde aus den Händen des Hatuatano befreit. (PR 1305)

Schließlich erreichte die EXPLORER die nördlichen Randbezirke von Absantha-Gom und nahm die Suche nach den Lao-Sinh und deren mutmaßlicher Hauptkolonie Hubei auf. Erst durch präzise Koordinatenangaben, die Reginald Bull von Gucky zugespielt bekam, entdeckten die Vironauten den Planeten Chanukah im Shalomsystem. (PR 1305)

Bei ihrem gemeinsamen Einsatz auf Chanukah Mitte Dezember 445 NGZ ermittelten Bull und Gucky, dass die Lao-Sinh tatsächlich mit den Kartanin aus Pinwheel identisch waren. Sie nahmen gewaltige Anstrengungen auf sich, um große Mengen Paratau aus ihrer heimatlichen Galaxie in die Mächtigkeitsballung Estartu zu schaffen. Bull betraute Bonifazio Slutch mit dem Kommando über das Segment AVIGNON, um die Kosmische Hanse über diese Vorgänge zu informieren. Die AVIGNON koppelte am 25.12. von der EXPLORER ab und steuerte die Milchstraße an. (PR 1306)

Anfang März 446 NGZ traf die EXPLORER außerhalb der Großen Kalmenzone von Siom Som mit der ASQUASH zusammen. Veth Leburian und Srimavo kamen an Bord. Reginald Bull stellte die LOVELY & BLUE zu einem Sonderauftrag ab. Unter dem Kommando des Blues Elskalzi brachte das vom Verbund abgekoppelte Segment den Desotho und seine Gefährtin nach Yagguzan in der Galaxie Trovenoor, wo sie an der Befreiungsaktion für Roi Danton und Ronald Tekener teilnahmen. (PR 1316, PR 1317)

Anmerkung: Ob die LOVELY & BLUE vor oder nach den in PR 1333 geschilderten Ereignissen wieder in den Verbund integriert wurde, geht aus den Quellen nicht hervor.

Bei einem Rendezvous mit der GREY SQUIRREL im intergalaktischen Leerraum tauschten deren Mentor Sveegen Dorham und Reginald Bull Neuigkeiten aus. Durch einen Mittelsmann war der Planet Asporc als Kontaktpunkt zwischen der GOI und den Vironauten vereinbart worden, um die seit Jahren abgerissene Nachrichtenverbindung zwischen den beiden Mächtigkeitsballungen zu reaktivieren. Bull versprach, den Treffpunkt unter den Vironauten zu verbreiten. (PR 1333)

Eine weitere Nachricht von Gucky, der nach Monaten der erfolglosen Suche eine Spur nach Hubei gefunden zu haben glaubte, ließ Reginald Bull Mitte September den Planeten Pinnafor anfliegen. Bull konnte Gucky dort aus einer misslichen Lage befreien. Neben 500 Kilogramm Paratau und zwei kranken kartanischen Paratau-Wächterinnen erbeutete er dabei eine Art Flugschreiber mit den vermeintlichen Koordinaten von Hubei. Dann mussten die Vironauten aufbrechen, da ein Gardistenschiff in das System einflog. Die EXPLORER konnte sich zurückziehen, ohne dass ein Kontakt zustande kam. (PR 1333)

Nach einer kurzen Stippvisite auf dem Planeten Straquus – Irmina Kotschistowa fertigte für Bull dort eine Bio-Maske an – startete die EXPLORER mit der nunmehr wieder angekoppelten LOVELY & BLUE am 1. November zu einem Besuch bei den Kartanin. Die erbeuteten Koordinaten führten nicht nach Hubei, sondern nach Kumai, einer ihrer anderen Siedlungswelten. Reginald Bull schlich sich in der Maske einer Kartanin als Spion ein, wurde aber enttarnt und gefangen genommen. (PR 1341)

Die Kartanin verlegten Bull nach Hubei, der Hauptwelt ihres Vier-Sonnen-Reiches. Stronker Keen hielt die EXPLORER im Hintergrund bereit, um notfalls sofort eingreifen zu können. Im Zellentrakt der Stadt Hangay traf Bull überraschend auf Perry Rhodan, Atlan, Eirene, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai, die bei dem Versuch, eine alte Netzgänger-Station auf Hubei zu reaktivieren, ebenfalls in die Hände der Kartanin gefallen waren. Unter der akuten Bedrohung durch die Menetekelnden Ephemeriden, die sich nach Beobachtungen der CHLOE von allen Seiten dem Tarkanium näherten, legte Protektorin Mia-San-K'yon ihr Misstrauen ab und ließ die Galaktiker frei. (PR 1342)

Die Psi-Katastrophe

Reginald Bull übernahm wieder das Kommando und flog mit der EXPLORER das Aachdsystem an, um bei den Elfahdern um Hilfe nachzusuchen. In der zweiten Januarhälfte des Jahres 447 NGZ versammelten sich dort 12.000 Elfahderschiffe. Nach anfänglichem Zögern waren die Elfahder bereit, gegen die Ewigen Krieger zu rebellieren und den Kartanin beizustehen. (PR 1348, PR 1349)

Tragischerweise kam es gerade durch das Eintreffen ihrer Flotte im Ooghsystem am 31. Januar 447 NGZ zu einer Psi-Katastrophe. Die Menetekelnden Ephemeriden, die das Vier-Sonnen-Reich in einiger Entfernung nahezu vollständig abriegelten, folgten der Flotte bis in das System hinein und traten dort in Reaktion mit den tausenden Tonnen von Paratau, die in den Tränennetzen gelagert waren. Die schlagartige Deflagration der gesamten Vorräte zeitigte verheerende Folgen für die Kartanin. Wie sich später herausstellte, ermöglichte diese Entladung geballter psionischer Energie den Transfer des ersten Viertels der Galaxie Hangay aus dem sterbenden Universum Tarkan in das Standarduniversum. (PR 1349)

   ... todo: Tarkan-Zyklus ...

Quellen

PR 1252, PR 1286, PR 1294, PR 1298, PR 1300, PR 1304, PR 1305, PR 1306, PR 1316, PR 1317, PR 1333, PR 1341, PR 1342, PR 1348, PR 1349