Ein Hauch Ewigkeit

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 65)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Ein Hauch Ewigkeit
Untertitel: Ein Raumschiff durchbricht die Zeitmauer – und die Druuf schicken ihre Diener aus …
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 30. November 1962
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Erb, Leutnant Marcel Rous, Gucky, Ras Tschubai, Kruukh
Handlungszeitraum: 2041
Handlungsort: Druuf-Universum
Zusätzl. Formate: E-Book, enthalten in Silberband 8

Handlung

16. Juli 2041: Tats-Tor, 7132 Lichtjahre von der Erde entfernt:

Die Überlappungsfront hat zu Beginn des Jahres den Planeten entvölkert, und ein Team unter Marcel Rous ist dabei ebenfalls verschwunden. Der Linsenfeldgenerator, mit dem das Einsatzteam in das Rote Universum hinübergewechselt ist, brannte damals durch.

Nach mehreren Beobachtungsexpeditionen kehrt Perry Rhodan mit der DRUSUS und einem neuen, stärkeren LFG nach Tats-Tor zurück. Der Linsenfeldgenerator versagt – obwohl er funktioniert. Die Überlappungsfront ist längst weitergezogen, hier lässt sich keine Öffnung mehr generieren. Rhodan beschließt, eine größere und bessere Weiterentwicklung des LFG in die DRUSUS einzubauen. Der Generator neuen Typs ist ein Krümmungsfeldgenerator und erlaubt trotz Weiterziehens der Überlappungsfront eine Öffnung, groß genug, um notfalls einen Kreuzer in die andere Dimension zu schicken. Rhodan und seine Männer begeben sich an Bord des Leichten Kreuzers SAMBO und starten kurz darauf durch die Öffnung in das fremde Universum.

Für Marcel Rous im Roten Universum sind derweil nur acht Tage vergangen. Die Verständigung mit einer eingefangenen Raupe, die wegen ihrer Laute »Druuf« genannt wird. gestaltet sich schwierig, erlaubt aber die Einsicht, dass die Raupen keineswegs die Herren dieser Dimension sind. Kemo Josua, zu Beobachtung 100 km entfernt zurückgelassen, meldet plötzlich: »Das Lichtfenster ist wieder da, nur viel größer.« Da taucht die SAMBO über dem Planeten auf. Sie nehmen Rous' Leute auf und besprechen die Situation. Gucky versucht, in dieser Welt zu espern – vergebens, denn auch alle Gedanken sind hier wie versteinert. Die SAMBO fliegt einen Orientierungsflug und wird angegriffen. 20 Torpedoschiffe unbekannter Herkunft eröffnen das Feuer auf das Linsenfeld.

Bei den Druuf: Die Eindringlinge haben vor Minuten aus einer kleinen Kugel ihre Leute in ihre Zeit geholt (K-7). Sie müssen sterben. Ein Angriff mit Halb-Licht wird auch für die Eindringlinge zu schnell sein. Plötzlich erscheint eine weitere, größere Kugel durch ein neu entstandenes Lichtfenster.

Für die Terraner an Bord der SAMBO steht fest, dass die Druuf extrem schnell reagieren. Eines der Torpedoschiffe feuert so heftig, dass das Kugelraumschiff ernsthaft in Gefahr gerät. Bevor sich die anderen Schiffe auf die SAMBO einschießen können, muss das Schiff verschwinden. Aufgrund der anderen Eigenzeit ist das Zerstörungspotential der druufschen Energiestrahlen deutlich überlegen.

Während der Flucht beschließt Rhodan, seine Teleporter auf das fremde Schiff zu schicken. Gucky und Ras Tschubai teleportieren getrennt. Gucky entdeckt einen vielarmigen verbogenen Seeigel von Metergröße (die eigenlichen Druuf?), der sich zwar langsamer, aber für die hiesige Welt rasend schnell bewegt. Halb-Licht macht es möglich. Ras und Gucky arbeiten sich zur fremden Zentrale durch. Dort spricht Gucky die Fremden an und wird prompt beschossen. Im Gegenfeuer zerfällt der Druuf, der sich doch nur als Roboter herausstellt, zumindest Beweis genug für die schnellen Reaktionen.

Das gegnerische Schiff, nun ohne Steuerung, bohrt sich unter einer heftigen Explosion in den versteinerten Planeten. Zuvor können die beiden Teleporter zurückspringen. In der SAMBO wird eine gefährliche Ahnung Gewissheit. Die schnellere Reaktion des Gegners beruht auf einer Veränderung der eigenen Eigenzeit – auch die Terraner sind um ein Vielfaches langsamer geworden. Die SAMBO passt sich dem Zeitgefüge des fremden Universums allmählich an.

Die Teleporter gehen daran, ihr Husarenstück beim nächsten Torpedoschiff zu wiederholen. Gucky, in leichtem Übermut, bemerkt zu spät, wie er durch einen Elektroschocker paralysiert wird, und gelangt in die Hände der Fremden. Ras hat mehr Glück, er zerstört die Kommandozentrale eines Schiffes und liefert Bildaufzeichnungen der fremden Technik. Dennoch muss er kurzzeitig flüchten und empfängt telepathisch einen Ruf: »Was du siehst, Fremdling, war Wirklichkeit.« Danach erscheint vor ihm ein Film: Die Erde, die sich 72.000-mal schneller dreht. Einer der sichtbaren Kontinente ist Atlantis, der vor 10.000 Jahren untergegangen ist. »Dies war vor dem Bruchteil eines eurer Jahre.«

In letzter Sekunde vor seiner Ergreifung kann Ras Tschubai entkommen und zerstört das fremde Schiff. Rhodan folgt dem Schiff, in dem Gucky festgehalten wird, John Marshall empfängt dabei telepathisch Guckys Angst. Dieser muss sich die Gefangenschaft gefallen lassen, nach einer Weile sind seine Angreifer sich seiner sicher und lassen ihn locker. Er quittiert dies mit seinen telekinetischen Spielchen. Darauf ereilt auch Gucky der Ruf der Fremden: »Dir wird nichts geschehen, wenn du dich mir ergibst«. Gucky leistet der Aufforderung allerdings nicht Folge, sondern springt zur SAMBO. Dort angekommen, geht er durch alles hindurch. Auf der SAMBO wird zumindest sein Absprung registriert, worauf Rhodan mit dem Fiktivtransmitter das Feuer eröffnet. Vor diesem Schritt hatte er bislang gezögert, aus Angst, dadurch das fremdartige Universum aus den Fugen zu bringen.

Unerwartet verschafft dieser Einsatz den Terranern eine Atempause. Das Feuer mit dem Fiktivtransmitter hat das Zeitgefüge des Roten Universums durchbrochen und die SAMBO in die Vergangenheit geschleudert. Gucky hingegen teleportiert unfreiwillig für Sekunden zur Erde und wieder zurück, diesmal wieder in Fleisch und Blut.

Nun scheinen die Druuf verhandeln zu wollen. Ein Diener der Druuf, Kruukh, kommt frei schwebend im Raumanzug zur SAMBO. Kruukh ist ein hummerähnliches Wesen mit vier Armen und plumpem zweifüßigem Unterleib, was ihm den Namen »Bienenkrebs« einbringt. Er überbringt Rhodan ein Ultimatum der Druuf. Mehr noch, er ist telepathisch begabt und ein Hypno, der Rhodans Willen unter seine Kontrolle bringt. André Noir kann eine Kapitulation der Terraner gerade noch verhindern. Daraufhin greift die SAMBO das große Schiff der Druuf an, welches verschwindet.

Die SAMBO fliegt zurück zum Lichtkreis des Linsenfeldgenerators. Bald darauf taucht sie auf Tats-Tor wieder auf. Kaum zwei Minuten weilte die Expedition im Universum der Druuf, was nur der Zeitexplosion zu verdanken ist. Rhodan kehrt zurück zur Erde, wo sich noch das Paradoxon mit Guckys unfreiwilliger Teleportation aufklärt.

Innenillustrationen