Ein kosmischer Scherz

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Ein kosmischer Scherz ist der Titel einer Kurzgeschichte von Peter Griese, enthalten in Jubiläumsband 3.

Handlung

Atlan, Gucky und Ras Tschubai machen sich Sorgen um Perry Rhodan, der sich in letzter Zeit in Großkotzigkeit und Selbstbeweihräucherung ergeht, wie Gucky es ausdrückt.

Man beschließt bei einem konspirativen Treffen in einer Bar, Rhodan eine Lektion zu erteilen. Tschubai schlägt eine Entführung auf den Affen-Planeten vor. Die halbintelligenten, affenähnlichen Bewohner, Hackaffen genannt, sind anderen Zweibeinern gegenüber feindlich gesinnt, was einige Jahre zuvor zur Aufgabe der terranischen Kolonie auf dem Planeten geführt hat. Plötzlich erscheint ein rätselhafter alter Mann, der den Plan »als ersten Akt« für brauchbar erklärt, bevor er ebenso plötzlich wieder verschwindet. Die drei Verschwörer vermuten schnell einen Abgesandten von ES hinter dem Besucher.

Perry Rhodan erwacht desorientiert in einer Passagierkabine in einem Raumschiff. Seiner letzten Erinnerung nach hatte ihn Gucky nach einer langen Feier in sein Apartment teleportieren wollen. Kaum hat Rhodan festgestellt, dass er in der Kabine eingesperrt ist, beginnt das Raumschiff scheinbar auf einem Planeten abzustürzen. Es gelingt Rhodan, die Tür aufzubrechen und das Schiff mit einem nur eingeschränkt flugtauglichen Rettungsboot zu verlassen. Wie er aus dem Funkverkehr entnimmt, gelingt es der Besatzung nun plötzlich, den Flug zu stabilisieren. Sein eigenes Rettungsboot dagegen stürzt ab. Er verliert das Bewusstsein.

Rhodan erwacht an einen Baum gefesselt. Affenwesen bewerfen ihn mit stinkenden Früchten. Einer der Affen stiehlt Rhodans Zellaktivator und klettert mit ihm auf die Spitze eines 25 Meter hohen Baums, wo er ihn an einer Astgabel aufhängt. Schließlich befreien die Affen Rhodan, der sich mehr und mehr seiner Hilflosigkeit bewusst wird, allein ohne Unterstützung seiner Freunde.

Atlan, Gucky und Tschubai beobachten heimlich Rhodans Bemühungen auf einem Bildschirm und bekommen langsam ein schlechtes Gewissen. Die Affen sehen mittlerweile amüsiert zu, wie Rhodan unbeholfen den Baum mit dem Zellaktivator zu erklimmen beginnt. Als Rhodan aber endlich in seine Nähe kommt, beginnen sie wütend den Baum zu schütteln. Als Rhodan den Zellaktivator sogar erreicht, beginnen einige Affen den Baum hinaufzuklettern.

Gucky hat sich schließlich dazu durchgerungen, Rhodan aus der Gefahrensituation zu teleportieren. Da erscheint wieder ES und stoppt ihn. Auf dem Planeten nimmt ein Flugkörper Rhodan per Traktorstrahl auf und verschwindet mit ihm.

In dem fremdartigen Raumschiff kann Rhodan den Piloten durch eine halbtransparente Wand erkennen, sich jedoch nicht mit ihm verständigen. Nach mehreren Linearetappen setzt ihn der Pilot auf einem weiteren Planeten ab, inmitten einer Art Arena, beobachtet von vielen humanoiden, jedoch sechs bis sieben Meter großen Wesen.

Rhodan wird als »fossiles Objekt« bezeichnet und an eine weibliche Riesin namens Esta-Null-Punkt-Vier versteigert. Sie klemmt Rhodan wie eine Puppe unter den Arm und schreitet zu ihrem Gleiter, wo sie ihn achtlos auf den Rücksitz wirft. Auf Fragen reagiert sie knapp und überheblich. Sie gibt aber zu erkennen, dass sie trotz seiner Abschirmung seine Gedanken lesen kann. In einem Park verschenkt sie Rhodan an drei Kinder, die ungefähr seine Größe haben, aber viel kräftiger sind. Rhodan wird den ganzen Tag für ihre Spiele missbraucht, bevor er schließlich fliehen kann.

Da erscheint ihm ES in der Gestalt eines alten Mannes, jedoch ohne sich zu erkennen zu geben. Er klärt Rhodan auf, dass er sich auf einer Fiktivwelt befinde, wer hinter dem Scherz mit dem Affenplaneten steckt und fragt ihn, ob er wisse warum. Rhodan übt sich in Selbstkritik. ES erwidert, er hoffe, Rhodan habe nun seine Lektion gelernt. Dann verschwindet er. Stattdessen erscheinen zwei der Riesenwesen und werfen Rhodan als »vergessenes Fossil« in einen Abfallvernichter.

Atlan, Gucky und Tschubai machen sich mehr und mehr Sorgen um den verschwundenen Rhodan. Da erscheint ES sekundenlang und verkündet, dass Rhodan nun zurück sei. In der Tat ist auf den Bildschirmen zu erkennen, dass Rhodan wieder auf dem Baum erschienen ist. Gucky teleportiert ihn an Bord. Rhodan versichert seinen Freunden, nicht böse zu sein, und sieht dabei sehr ernst aus. Er hat seine Lektion offenbar tatsächlich gelernt.

Anmerkung

  • Die Geschichte endet laut Text am 1. April 2330. Dazu passt, dass der Kampf gegen Iratio Hondro offenbar noch nicht lange zurückliegt. Es gibt aber mehrere dem widersprechende Angaben zur Datierung. Atlan macht zwei implizite Zeitangaben, nämlich Perry Rhodan seit 90 Jahren zu kennen, und dass dieser vor rund 150 Jahren die Dritte Macht gegründet habe. Dies wäre beides eher mit einer Handlung im Jahr 2130 verträglich (exakt 159 Jahre nach Gründung der Dritten Macht) oder vielleicht auch ein, zwei Jahre früher, wenn Atlan auch die erste Zeitangabe nicht exakt meint. Zu allem Überfluss bezeichnet Atlan sich als mehr als 9000 Jahre alt. Das ist er allerdings sowohl 2130 als auch 2330 schon eine ganze Weile.