Eirene

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Eirene Rhodan, Tochter von Gesil und Perry Rhodan, trägt den Kosmokraten-Namen Idinyphe.

Diesen Namen interpretierte sie als (Zitat) »[...] die Ewige, die aus sich selbst Geborene [...]« (PR 1300, Kap. 6)

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Heft: PR 1300
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Heft: PR 1349
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Eirene (Mitte),
Iruna von Bass-Thet (hinten)

Heft: PR 1394 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Eirene war circa 1,78 Meter groß und schlank. Sie hatte dunkelbraune Haare, die in strähnigen Locken bis auf ihre Schultern fielen, und grünbraune Augen. Ihr Gesicht mit der klassisch geformten Nase und den vollen Lippen zeigte andalusische Züge. Ihre Hautfarbe wechselte von hell bis gebräunt, wofür es verschiedene Gründe geben mag. (PR 1300, PR 1302, PR 1318)

Mit zunehmendem Alter nahm das Haar eine fast schwarze Farbe an, die Augenfarbe wandelte sich zu Grün. Eirene entwickelte mit der Zeit eine immer größere Ähnlichkeit mit Gesil und machte später eine sowohl geistige als auch körperliche Metamorphose zu einem Nakken durch. Ihr Erscheinungsbild nach dem vermuteten Durchgang durch eine Materiequelle ist nicht bekannt.

Charakterisierung

Gesil nannte ihre Tochter nach der griechischen Friedensgöttin Eirene, ein Name, der in ihrem Sinn Programm sein sollte. (PR 1300)

Innerlich empfand sich Eirene als eine Monstrosität. Obwohl sie mit den Jahren durch die Liebe, die ihr die Eltern schenkten, ausgeglichener wurde und ihre Psi-Kräfte nachließen, blieb sie ihnen gegenüber immer distanziert. Sie nannte sie nie Mutter und Vater, sondern stets Gesil und Perry. (PR 1300)

Von Kindesbeinen an liebte sie die Abgeschiedenheit der weiten Tundren von Panahan, der Heimat ihres Freundes Bwimi, zu dem sie mehr Vertrauen hatte als zu jedem anderen. (PR 1300)

Neben anderen Sprachen beherrschte sie Duari. (PR 1300)

Anfangs ängstigte sie sich noch vereinzelt vor der dunklen Seite in ihr. (PR 1349)

Mehr und mehr verstand sie sich als Tochter einer Kosmokratin und behandelte andere Lebewesen deshalb oft herablassend. Sie wechselte den Namen und nannte sich fortan nur noch Idinyphe. Nach ihrer Begegnung mit dem Nakken Willom versuchte sie, das Denken dieser Wesen zu verstehen, kapselte sich zunehmend von ihrer Umwelt ab und wandelte sich quasi selbst zu einem Nakken. Fast sämtliche menschlichen Eigenschaften legte sie während dieser Metamorphose ab.

Paragaben

In ihren Babyjahren beherrschte Eirene die Levitation. Sie konnte Gegenstände nach ihren Wünschen verändern, wobei unklar blieb, ob es sich um Telekinese oder eine Art Nookinese handelte. Sie schien eine gewisse telepathische Begabung zu haben, und einmal verschlug es sie auf rätselhafte Weise von Hagon nach Panahan, vermutlich durch Teleportation. (PR 1300)

Gesil glaubte sogar, hin und wieder präkognostische Fähigkeiten zu erkennen. (PR 1300)

Eirene lernte nie, ihre Psi-Fähigkeiten vollständig zu beherrschen. Während sie heranwuchs, verschwanden ihre Gaben. (PR 1300)

Geschichte

Kindheit

Eirene wurde am 15. September 429 NGZ auf Sabhal geboren. Bis zur Ankunft Perry Rhodans Anfang des Jahres 430 NGZ versteckte sie sich in einer Art Kokon. Als er ihr erstmals begegnete, hatte er Visionen von schwarzen Flammen wie früher bei Gesil. (PR 1300)

Ihre Eltern liebten Eirene trotz ihrer merkwürdigen, vermutlich psionischen Fähigkeiten voller Hingabe. Wenn sie für eine ihrer Missionen unterwegs waren, dann kümmerten sich ihre Freunde aus der Organisation der Gänger des Netzes um das Mädchen, das bald eine enge Beziehung etwa zu Gucky und Icho Tolot entwickelte. (PR 1300)

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Eirene und Bwimi
Heft: PR 1300 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

An ihrem vierten Geburtstag schenkte Icho Tolot Eirenos einen Weißfuchs, den er auf Panahan gefangen hatte. Auf mentalem Weg fand sie heraus, dass sein Name Bwimi war. Eirene wollte nicht, dass das verängstigte Tier in Gefangenschaft aufwuchs, daher brachte Gucky ihn zurück in seine Heimat. Dennoch hatte sie sofort Freundschaft mit ihm geschlossen. Bereits wenige Tage später besuchte sie Bwimi in seiner Wohnburg – wobei niemand sagen konnte, wie sie dorthin gekommen war – und blieb eine ganze Woche lang dort. (PR 1300)

Ihre Freundschaft überdauerte viele Jahre. Immer wieder ging Eirene nach Panahan, um Bwimi aufzusuchen und zu ihm zu sprechen. (PR 1300)

Ihre rätselhaften Fähigkeiten verschwanden größtenteils und sorgten nur noch hin und wieder für Überraschungen wie etwa am 15. September 435 NGZ, ihrem sechsten Geburtstag. Eirene lieferte eine exakte Beschreibung des Sorgoren Carfesch, den Perry Rhodan, Atlan und Jen Salik gerade zu dieser Zeit auf MARQUOR-Station trafen. Einige Monate später, im Frühjahr 436 NGZ, erkundigte sie sich nach ihrem Halbbruder Michael, der bis dahin nie erwähnt worden war; kurz darauf verkündete sie: (Zitat) »[...] ESTARTU lebt hier nicht mehr! [...]«, was nachträglich von Reginald Bull im August bestätigt wurde. (PR 1300, Kap. 6)

An ihrem elften Geburtstag, dem 15. September 440 NGZ, erfüllte Perry Rhodan sein bereits ein Jahr zuvor gegebenes Versprechen und nahm Eirene auf einer Reise durch das Psionische Netz mit. In ARLIOM-Station suchte Carfesch das Mädchen auf wie bereits mehrmals zuvor. Er bot sich als Diener an und erzählte Eirene von einem Zellaktivator, den Gesil für sie aufbewahrte. Idinyphe sei ihr Kosmokratenname. Carfesch sorgte dafür, dass sie das Treffen wieder vergaß. Trotzdem erhielt Perry Rhodan, der zu einem weiteren Versöhnungsversuch auf dem Planeten Arliom weilte, Kenntnis davon und nahm es als Grund, endgültig mit den Kosmokraten zu brechen. (PR 1300)

Zu ihrem fünfzehnten Geburtstag 444 NGZ schenkten Eirenes Eltern ihr einen Gleiter, mit dem sie häufig Ausflüge unternahm. (PR 1300)

Die Netzgängerin

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Eirene bei der Initiierung
als Netzgängerin

Heft: PR 1300 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Am 15. September 445 NGZ erhielt Eirene im Beisein von Wybort, Obeah, Jen Salik, Koroga und Dhaq den Abdruck des Einverständnisses und wurde somit zu einer Gängerin des Netzes. Mit ihrer während der Zeremonie übergebenen Netzkombination übte sie in den nächsten Tagen den persönlichen Sprung. Bei einem ihrer Probesprünge besuchte sie Som-Ussad, wo sie beinahe von dem Ussadi Fiload überwältigt wurde, sich aber in das Psionische Netz retten konnte. (PR 1300)

Verursacht durch die Materialisierung des KLOTZES traten Ende September 445 NGZ Unregelmäßigkeiten innerhalb des Psionischen Netzes auf. Eirene, die auf dem Weg nach DORIFER-Station war, wurde nach Som-Ussad geschleudert und diesmal von Fiload gefangen genommen. Er nahm ihr die Netzkombination weg und ließ sie mit einem Giftpilz infizieren, der sie an der Flucht hinderte. Hinter Filoads Rücken versuchten Agaquat und der mit ihm verbündete Priester, Eirenes Unterstützung zu gewinnen. Sie sollte die geheimnisvollen Geräte in der Upotovu-Senke, möglicherweise Waffen, untersuchen, da die Ussadi nichts mit ihnen anfangen konnten. Doch bevor es dazu kam, landete der Strandguthändler Moosaphent, der Eirene kaufte und von Som-Ussad fortbrachte. (PR 1300, PR 1301)

Anmerkung: Über das exakte Datum der Ankunft des KLOTZES gibt es widersprüchliche Angaben. Siehe dazu auch Autorenfehler: Zeitangaben.

Der Strandguthändler verschacherte Eirene an den Weltraumnomaden Torsentof, der sie an den Kodexwahrer Dokroed auf Pailliar weiter verkaufte. Dieser vermutete, dass sie etwas mit den Gängern des Netzes zu tun hatte. Seine Verhörmethoden versagten aber. Um sich ihrer zu entledigen, beschloss er, sie nach Som zu den Spezialisten des Ewigen Kriegers Ijarkor abzuschieben. (PR 1301)

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Perry Rhodan und Eirene
Heft: PR 1302 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Nachdem auch ein weiteres Verhör – trotz der psionischen Unterstützung eines Nakken – ergebnislos blieb, begleitete Dokroed Anfang November persönlich Eirenes Abtransport, der über das Terraner-Tor stattfinden sollte. Der Konvoi wurde jedoch unter Mitwirkung Perry Rhodans, der Eirenes Spur bis nach Pailliar verfolgt hatte, von schwer bewaffneten Einheiten der Hajasi Amani überfallen. Eirene wurde befreit. Dokroed konnte sich nur knapp in das Gebäude des Heraldischen Tores retten. Durch den Trubel bei dem alljährlichen Fest der Verjüngung hatten die Somer keine Chance, die Flüchtigen zu ergreifen. (PR 1302)

Als Vater und Tochter am 10. November versuchten, in einem Frachtcontainer versteckt über das Terraner-Tor nach Topelaz zu kommen, wurden sie dort bereits erwartet und verhaftet. Vermutlich war Dokroed von den Nakken, die das Tor kontrollierten, alarmiert worden – hatte sich dann aber darauf beschränkt, Topelaz zu informieren, um das lästige Problem elegant loszuwerden. (PR 1302, PR 1303)

Im Gefängnis begegnete ihnen der Lao-Sinh Siakon. Perry Rhodan erkannte ihn als einen Kartanen, aber Siakon bestritt, je von diesem Volk gehört zu haben. Er bot ihnen Unterstützung bei einem Fluchtversuch an, wobei er auf einen namenlosen Unbekannten zurückgreifen konnte, der einigen Einfluss zu haben schien – ein Nakk, wie Siakon vermutete. (PR 1303)

Auch Ufelad, der Kodexwahrer von Topelaz, trat bei den Verhören auf der Stelle und entschied sich ebenso wie zuvor Dokroed, die beiden unliebsamen Gefangenen nach Som abzuschieben. Bevor es dazu kam, konnten Perry Rhodan und Eirene dank Siakons Unterstützung aus dem Gefängnis fliehen. Dabei schloss sich ihnen der Distelfrosch Parpatar an. (PR 1303)

Mit den Kommunikationsanlagen des Fabrikkomplexes VB-FHT setzten sie einen Hilferuf ab. Sie konnten aus der Fabrik entkommen, wurden aber kurz darauf von den Verfolgern in die Enge getrieben. Parpatar verschaffte ihnen einen kurzen Aufschub, indem er sich opferte und Ufelad mit sich in den Tod riss. Gerade noch rechtzeitig traf Icho Tolot ein, der den Hilferuf aufgefangen hatte und Perry Rhodan und seine Tochter mit seinem Raumschiff HALUTA rettete. (PR 1303)

Zwischenspiel

Bei der Anfang März 446 NGZ anstehenden Befreiungsaktion für Roi Danton und Ronald Tekener wollte Eirene ihren Vater nach Yagguzan begleiten, was er jedoch kategorisch ablehnte. (PR 1316)

DORIFER

Atlan, der aufgrund der anhaltenden Unruhe der Psiqs auch nach Ankunft des KLOTZES im März/April zu einer Erkundungsmission in das Innere DORIFERS aufbrechen wollte, wies Eirene ebenfalls zurück. Daraufhin schlich sie sich heimlich an Bord seiner DORIFER-Kapsel NARU. Wie sie das schaffte, blieb ungeklärt: Sie behauptete später, sie hätte ihre Mentalstrahlung mittels Drogen gedämpft, um nicht entdeckt zu werden. Atlan argwöhnte dennoch eine hinter seinem Rücken getroffene Absprache zwischen Eirene und NARU, da die Kapsel den blinden Passagier in jedem Fall hätte bemerken müssen. (PR 1318)

Durch einen Unfall wurde die DORIFER-Kapsel in den Wirkungsbereich einer Pseudowirklichkeit verschlagen, wo Atlan und Eirene auf dem Planeten Pailliar Zeugen des triumphalen Endsiegs der Ewigen Krieger über ihre Gegner, die Gänger des Netzes oder Gorims, wurden. Der Preis für den Sieg war der totale Kollaps der gesamten Mächtigkeitsballung Estartu durch Kontraktion zu einer Singularität. Im letzten Moment wurden die beiden durch ein Zwergwesen namens Tumika vor dem Weltuntergang gerettet. (PR 1318)

Mehrmals hatte Eirene den Eindruck, dass ihr aus einer unbekannten Quelle Informationen zuflossen, die sie unmöglich selbst erworben haben konnte. (PR 1318)

Anschließend verschlug es Atlan und Eirene – in derselben oder einer anderen Pseudowirklichkeit – in die Lokale Gruppe, die gegenüber dem Standarduniversum überraschend eine weitere Galaxie aufwies. Meinahu, »die Unerklärliche«, nannte Eirene sie. Sie flogen ein System an deren Rand an. Auf dem Mond Banturat im Lamnasystem trafen sie erneut auf Tumika, der sich nun als Diener des rätselhaften Wesens Si kitu vorstellte und als Gegenleistung für ihre Rettung aus der kollabierenden Mächtigkeitsballung verlangte, die technischen Anlagen von Banturat zu zerstören. Angeblich würden diese Kraftwerksanlagen (Zitat) »[...] das entropische Gefüge des Universums [...]« schädigen. Eirene entdeckte aber, dass sie in Wirklichkeit zur Versorgung von Kuppelsiedlungen auf dem Planeten Tanaku dienten; ihre Zerstörung würde die künstlichen Umweltbedingungen vernichten und alle Bewohner, bei denen es sich um Kartanin handelte, dem Tod preisgeben. Die Netzgänger verweigerten den Dienst für Tumikas Herrin. Eirene vertrieb den Zwerg, indem sie Si kitu dreimal als Kahaba schmähte. Wie durch Zauberhand fanden sich Eirene und Atlan zurück auf der NARU und kehrten am 11. April 446 NGZ in das Standarduniversum zurück. (PR 1318)

Anmerkung: Obwohl sich die Vermutung aufdrängt, handelte es sich gemäß PR 1354 – Computer bei der in der Pseudowirklichkeit beobachteten Galaxie nicht um die später tatsächlich in der Lokalen Gruppe materialisierte Galaxie Hangay. Meinahu und Hangay sind Galaxien unterschiedlichen Typs.

Zwischenspiel

Einige Zeit später plante Eirene, ihren Halbbruder Roi Danton auf Mardakaan in Siom Som zu treffen, der inzwischen aus dem Orphischen Labyrinth von Yagguzan befreit worden war. Der Ewige Krieger Ijarkor hatte ihn und Ronald Tekener begnadigt und auf ihren Wunsch, um sie besonders zu ehren, damit betraut, das demnächst stattfindende Spiel des Lebens zu organisieren. Eirene traf jedoch keinen der beiden Terraner auf Mardakaan an. (PR 1319, PR 1329)

Anmerkung: Laut PR 1328, Epilog beobachteten Danton und Tekener den Sängerwettstreit auf Mardakaan bis zum bitteren Ende. In PR 1329, Kap. 2 gibt Eirene zu Protokoll, sie hätte die beiden – einige Stunden vor dem Ende des Wettstreits – nicht mehr angetroffen.

Im Oktober 446 NGZ begleitete Eirene ihren Vater, Atlan, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai nach Strobila, wo die Weltraumnomaden von Cursaafhar vor der heranrückenden Flotte Ijarkors Zuflucht gesucht hatten. Die Invasion des Planeten durch die Gardisten scheiterte. Ijarkor gestand seine Niederlage ein. (PR 1339)

Eirene und die Kartanin

In den letzten Monaten des Jahres 446 NGZ entstand ein Krisenherd im Nordteil der Galaxie Absantha-Gom. Das mit einem ungeheuren Zeit- und Ressourcenaufwand von den Kartanin aus Ardustaar geheim eingerichtete Vier-Sonnen-Reich, das Tarkanium, stand vor der Vernichtung – die Menetekelnden Ephemeriden drohten den dort in den Tränennetzen eingelagerten Paratau, tausende Tonnen, zu zünden. Perry Rhodan, Atlan, Eirene, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai begaben sich nach Phamal-Station, einer alten Station der Netzgänger auf dem Planeten Hubei, der Hauptkolonie der Kartanin. (PR 1342)

Während sie die seit Jahrtausenden brachliegende Station betriebsbereit machten, wurde ihre Anwesenheit entdeckt. Unter anderem der Paragabe des männlichen Kartanin Han-Doaq war zuzuschreiben, dass sie alle in gefangen genommen wurden. Zuerst wurden die Mutanten überwältigt und durch eine von Espern erzeugte psionische Abschirmung kaltgestellt. Nachdem Perry Rhodan, Atlan und Eirene zweimal knapp entkommen waren, wurden schließlich auch sie von einer Übermacht der Kartanin überrascht und gefangen genommen. Im Zellentrakt der Stadt Hangay trafen sie auf Reginald Bull, der Mitte November bei einem Spionageversuch auf Kumai in die Hände der Kartanin gefallen war. Bull war weitgehend unbekümmert, da er sein Virenraumschiff, die EXPLORER, im Hintergrund wusste. (PR 1342)

Die enormen Verluste der als Paratauwächter in den Tränennetzen eingesetzten Esper setzten die Protektorin Mia-San-K'yon unter Druck, so dass ihr Misstrauen gegenüber den Galaktikern bröckelte und sie diese wieder freiließ. Besonders Eirene, die über eine ähnliche Ausstrahlung wie eine der Hohen Frauen verfügte, hatte es der Kartanin angetan. Eirene beeindruckte mit einem auf unerklärliche Weise erworbenen Wissen über die ferne Vergangenheit. Das ESTARTU-Symbol wurde vor rund 54.000 Jahren von den Kartanin, die damals bereits in der Mächtigkeitsballung Estartu aktiv waren, nach der Konstellation des Tarkaniums geprägt. Es musste einen Zusammenhang mit den damaligen Ereignissen geben. Aber auch Mia-San-K'yon vermochte die wahren Hintergründe hinter dem Lao-Sinh-Projekt nicht aufzudecken, obwohl es offensichtlich war, dass es dabei kaum um die Umsiedlung sämtlicher Kartanin von Ardustaar nach Estartu gehen konnte, wie die offizielle Darstellung lautete. (PR 1342)

Perry Rhodan kehrte nach Sabhal zurück, um die Unterstützung der Querionen zu erwirken. Eirene blieb zur Beobachtung der weiteren Entwicklung auf Hubei. (PR 1348)

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Eirene im Silo-14 des Tränennetzes
Heft: PR 1349 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Während die Menetekelnden Ephemeriden das Tarkanium im Januar 447 NGZ mehr und mehr einkesselten, begab sich Eirene zu einer Besichtigung des Tränennetzes in das Silo-14 im Orbit von Hubei. Im Auftrag der Stationsleitung Dicke Träne nahm die Kartanin Drin-Sa sie unter ihre Fittiche. Bei der Besichtigung der ersten Wabe, in der die Paratauwächter den eingelagerten Paratau gegen die Ausstrahlung der Ephemeriden abschirmten, wurden die beiden Zeugen, wie eine der Frauen Amok lief. Drin-Sa übernahm deren Platz und schickte Eirene mit der durchgedrehten Esperin in das Lazarett. Dort konnte das Mädchen hautnah miterleben, wie am laufenden Band schwer verletzte, verrückte und tote Paratauwächter eingeliefert wurde. Im Anschluss an die kurze Tour schickte Dicke Träne Eirene zur Fähre für den Rückflug und ließ sie dabei noch mithelfen, drei der psiphrenisch gewordenen Esperinnen zu der Fähre zu dirigieren. (PR 1349)

Eirene bedrängte nun Mia-San-K'yon, den Paratau beispielsweise mit der zuvor als KLOTZ bekannten NARGA PUUR, die mittlerweile in der Nähe des Ooghsystems eingetroffen war, fortzuschaffen, um das Tarkanium und die Esper zu retten. Aber so wenig Mia-San-K'yon auch über die Hintergründe des Lao-Sinh-Projekts wusste, so entschlossen war sie, lieber die letzte Esperin zu opfern als den Paratau aufzugeben. Abgesehen davon war die Strangeness laut Bao at Tarkan, der per Funk mit der Protektorin beriet, weiterhin zu hoch. (PR 1349)

Inzwischen ahnte Eirene, dass ihr Wissen, das ihr manchmal selbst unheimlich war, nicht auf die Querionen zurückging. Irgendetwas in ihr – Idinyphe – musste dafür verantwortlich sein. (PR 1349)

Mit neuen Erkenntnissen über die gemeinsame Vergangenheit der Kartanin und der Nakken, die sie von den Querionen und dem zu den Gängern des Netzes übergelaufenen Ewigen Krieger Ijarkor erhalten hatten, kehrten Perry Rhodan und Atlan nach Hubei zurück. Sie konnten Mia-San-K'yon erst zu einer Konferenz bewegen, indem sie dieses Wissen über Funk verbreiteten. Aber Bao at Tarkan blieb ihnen gegenüber zutiefst misstrauisch. Er leugnete sogar, den Begriff ESTARTU überhaupt zu kennen und lehnte jeden weiteren Kontakt ab. (PR 1349)

Ijarkor, der im Auftrag Perry Rhodans einen der für die Menetekelnden Ephemeriden verantwortlichen Nakken in das Ooghsystem holen sollte, bewegte Dobaril, ihn dorthin zu begleiten. Mia-San-K'yon witterte bei deren Ankunft zuerst Verrat, stimmte dann aber auf Eirenes Fürsprache einem Treffen mit dem Nakken zu. Wie sich herausstellte, war eine weitergehende Vermittlung durch die drei Galaktiker nicht mehr nötig. Zwischen Dobaril und der Protektorin Mia-San-K'yon entstand sofort ein Band der Vertrautheit, das in der gemeinsamen Vergangenheit ihrer beiden Völker wurzeln musste. Dobaril versprach, alles zu tun, um die Gefahr abzuwenden. Er überzeugte seine Artgenossen in den Ephemeriden-Bojen, die Menetekelnden Ephemeriden aufzuhalten. (PR 1349)

Doch die Versuche der Nakken, die Menetekelnden Ephemeriden aufzuhalten, begannen zu spät. Am 31. Januar führte eine Verkettung unglücklicher Umstände zu einer Psi-Katastrophe. Die Ephemeriden, die das Vier-Sonnen-Reich nahezu vollständig abriegelten, traten in Reaktion mit dem Paratau. Die schlagartige Deflagration der gesamten Vorräte zeitigte verheerende Folgen für die Kartanin. (PR 1349)

Idinyphe

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Willom und Idinyphe (vorne) sehen
die voranschreitende Metamorphose
Idinyphes in einer Vision

Heft: PR 1516 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Während der Rückeroberung Terras im Jahre 1147 NGZ traf Eirene auf den Nakken Willom, zu dem sie in der Folgezeit eine enge Freundschaft entwickelte.

In den nächsten Jahren entfernte sie sich immer weiter von ihren Eltern und verbrachte fast ihre gesamte Zeit bei den Nakken, insbesondere an Bord von Willoms Dreizackschiff ANEZVAR. Im Jahr 1169 NGZ galt sie als einzige Galaktikerin, die von den Nakken akzeptiert wurde. Sowohl Ernst Ellert als auch Sato Ambush und ihr Vater versuchten mehrfach, über Eirene den Kontakt zu den Nakken zu intensivieren, was die Nakken ablehnten.

In Eirene manifestierte sich ein immer stärker werdender Zugehörigkeitswunsch zu den ihrer Meinung nach evolutionär höher stehenden Nakken. Sie legte den Namen Eirene ab und wünschte, nur noch mit dem ihr von Carfesch verliehenen Kosmokratennamen Idinyphe angesprochen zu werden, was ihren Vater Perry Rhodan vor den Kopf stieß.

In der Folgezeit begann Idinyphe eine Metamorphose zum Nakken, was sich dergestalt zeigte, dass sich im oberen Rückenbereich (Nacken) ein Stück Nakken-Haut entwickelte. Ob dies eine natürliche Entwicklung war oder ob Idinyphe diese Haut künstlich eingesetzt hatte, ist unklar. Perry Rhodan hatte in einer Parallelwelt ES' die Vision eines Nakken Idinyphe, bei dem es sich um seine vollständig transformierte Tochter handelte.

Perry Rhodan versuchte bei einem Besuch Idinyphes auf Terra, ihr die menschliche Kultur wieder näher zu bringen, was sie allerdings verwirrte und in eine Krise stürzte. Letztendlich scheiterte Rhodans Versuch.

Idinyphe wurde im Jahre 1171 NGZ auf dem Planeten Vaar von Agenten des Bewahrers entführt und nach Truillau gebracht. Bei dieser Entführung starb ihr Freund und Mentor Willom.

In Truillau offenbarte sich der Bewahrer als der Kosmokrat Taurec, der Idinyphe und Gesil dazu überredete, ihn hinter die Materiequellen zu begleiten. Er erklärte Idinyphe, dass sie dem Wesen nach eine Kosmokratin sei und nicht zu den niederen Wesen gehöre, also weder zu den Terranern noch zu den Nakken. Später erklärte Taurec Perry Rhodan, dass Idinyphes Verhalten und Entfernung von den Menschen ein Zeichen dafür war, dass ihr kosmokratisches Erbe in ihr durchbrach und sie sich nach einer höheren Existenz sehnte.

Anmerkung: Es ist nicht bekannt, ob der Gang hinter die Materiequelle erfolgreich war; seit dem Jahr 1171 NGZ gab es kein Lebenszeichen mehr von Idinyphe, Gesil und Taurec.

Quellen

PR 1300, PR 1301, PR 1302, PR 1303, PR 1316, PR 1318, PR 1319, PR 1329, PR 1339, PR 1342, PR 1348, PR 1349

   ... todo: PR 1394, PR 1447, PR 1500, PR 1531, PR 1532, PR 1542, PR 1546, PR 1562, PR 1696 ...