Emion

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Emion ist ein Saqsurmaa.

AM60.jpg
Flammenstaub 12
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Es ist ein schlauchartiges, intelligentes Lebewesen mit einer Körperlänge von 2,5 Metern und einem Durchmesser von 30 Zentimetern. Der Körper ist mehrfach segmentiert. Zudem besitzt er vier Fühleraugen. (Lordrichter 8)

Ziele

Da Emion in seiner Wahrscheinlichkeitsebene nicht mehr als ein Tier war und er in unserer »Ebene« ungeahnte Möglichkeiten hatte, jedoch an sehr starken Schmerzen litt, strebte er danach auf eine höhere Ebene zu gelangen, auf der die Schmerzen erträglich und seine Möglichkeiten dennoch enorm waren.

Charakterisierung

Der auf unserer Ebene wirkende Emion war ein eiskalter Logiker, der Langzeitpläne schmiedete. Wich etwas von diesen Plänen ab, reagiert er zum Teil sehr träge.

Er war eindeutig machtbesessen und bereit, nur auf eine Ebene mit Erträglicheren zu wechseln (???).

Weiterhin waren für ihn das Leben von Völkern und Individuen dieser Wahrscheinlichkeitsebene nicht mehr als »Schachfiguren«.

Geschichte

Gehilfe

Vor unendlich langer Zeit war das Saqsurmaa Emion der persönliche Adjutant Litraks. (Obsidian 12)

Erweckung

Emion hielt sich am 14. Mai 1225 NGZ in einem kleinen Würfel auf. In der Mitte eines Raumes im Stützpunkt der Varganen auf Maran'Thor lag das Artefakt auf einer 150 Zentimeter hohen Säule unter einer Energieglocke, von blauen Punktscheinwerfern angestrahlt. Der Würfel war glatt und tiefschwarz und hatte eine Kantenlänge von 18,2 Zentimetern. Atlan nahm ihn an sich. Die Untersuchung des Würfels ergab, dass er kein Gewicht hatte, aus einem unbekannten Material bestand und sich bei Berührung erwärmte. Sein Alter war nicht feststellbar. Die Ortungsgeräte gaben manchmal Null und gleich darauf mindestens fünf Millionen Jahre an. (Lordrichter 7)

Am 19. Mai 1225 NGZ gelangten Atlan, Kythara und Gorgh-12 per Transmitter auf den Planeten Parkasthon. Der Arkonide hatte unter der Hitzeentfaltung des geheimnisvollen Würfels in seiner Gürteltasche zu leiden. Das Artefakt war zerborsten. Kythara entdeckte auf der Transmitterplattform ein schlauchförmiges Wesen, das ständig zu wachsen schien. Atlan erkannte in dem Wesen Emion, das Saqsurmaa. Das Wesen war der Adjutant Litraks gewesen. Doch Litrak wurde vor 546 Millionen Jahren vernichtet. Wie hatte der Adjutant überlebt, wenn er noch lebte – etwa in dem Behälter, der nun zerstört war? Das Wesen sprach in einer Vorläufersprache der Mächtigen zu dem Arkoniden. Es sagte, dass es sein Diener und Atlan wie Litrak wäre, was die Aura verriet. Dann fiel Emion in ein Koma. (Lordrichter 8)

Varganische Hinterlassenschaften

Nach Atlans und Kytharas Rückkehr vom von Contelapo abgehaltenen Konzil und der Beschwörung des Denmogh, berichtete Gorgh-12 vom Erwachen Emions. Das Saqsurmaa sprach erneut die Ritteraura des Arkoniden an, konnte sich aber an die Zeit nach dem Stranden des Urschwarms Litrakduurn nicht mehr erinnern. (Lordrichter 9)

Als Emion erwachte, erkannte er Atlan als seinen Herrn an. Nachdem es einen Stuhl verspeist hatte, gebrauchte das Saqsurmaa das Wort »Dapsorgam« ehe es einschlief. (Lordrichter 9)

Atlan und Kythara begaben sich im Schutz ihrer Deflektorfelder erneut zum Tempelhof. Gorgh-12 und Emion bewegten sich entlang der Tempelhofmauern. Zur Aktivierung des Kardenmoghers verwendeten Atlan und Kythara den Begriff »Dapsorgam«. Als der Denmogh startete, wurden der Daoghor und das Saqsurmaa mit Traktorstrahlen an Bord geholt. (Lordrichter 9)

Die Sternenstadt

Der Kardenmogher nahm Kurs auf VARXODON. 8000 Raumschiffe schirmten die Sternenstadt ab. Der Kardenmogher zog sich wieder zurück. 40 Lichtjahre von VARXODON entfernt, stoppte der Kardenmogher ein Laborschiff der Insektoiden mit Traktorstrahlen und Greifklauen. Die Besatzung wurde mit Paralysatoren gelähmt, was aber nicht vollständig gelang. Die Bordgeschütze des Tropfens wurden ausgeschaltet. Gorgh-12 übernahm unter dem Namen »Gaorghan« das Kommando über die CHLACHLAN. Der Kardenmogher teilte sich in 28 Segmente auf, die zwischen den Beibooten im Bughangar der CHLACHLAN landeten. (Lordrichter 10)

Drei Tropfenschiffe und ein Schlachtschiff der Shiruh nahmen die CHLACHLAN in Schlepp zur Sternenstadt. 200 Soldaten gingen an Bord des Schiffes. Ur'ogh nahmen die Gefährten bald fest und brachten sie in die Zentrale. In der Zwischenzeit hatte die CHLACHLAN die Hohlblase in der Dunkelwolke erreicht. (Lordrichter 10)

In der Stadt VAR III wurden Atlan, Emion, Kythara und Gorgh-12 zum Verhör gebracht. Atlan gelang es mit Unterstützung des Pedotransferers Sorgaron, der Folter zu entkommen. Der im Körper eines Zaqoor agierende Ganjase holte Kythara und Gorgh-12 aus deren benachbarten Verhörräumen. Mit einem Gleiter flog er die drei Gefährten durch die Stadt. Das Saqsurmaa wurde von einem Roboter aus dem Gefängnis abgeholt. Emion, der noch immer schlief, stieß zu ihnen. Sorgaron und Kythara führten die Kameraden zurück zur CHLACHLAN. Gorgh-12 leitete einen Alarmstart ein. Weil die Flucht zu glatt verlief, hegten Atlan und Kythara den Verdacht, dass die CHLACHLAN präpariert worden war. In einem Gebiet der Hohlblase voller Eruptionen und Staubwällen wurden die Einzelteile des Kardenmoghers ausgeschleust und vereinigten sich wieder. Die Kameraden gingen an Bord. Ein Volltreffer erschütterte den Kardenmogher, der eine unkontrollierte Notetappe durchführte. Im Ortungsschutz einer gelben Sonne in 500 Lichtjahren Entfernung meldete der Kardenmogher Ausfälle in den Antriebs- und Steuersystemen. Obwohl Kythara sofort wieder nach VARXODON aufbrechen wollte, ließ sie sich von Atlan überzeugen, zunächst Vassantor anzufliegen. (Lordrichter 10)

Verschwinden

Der Kardenmogher erreichte den Mond Vassantor. Als das varganische Wunderwerk am 25. Mai wieder startete, war das Saqsurmaa verschwunden. (Lordrichter 11)

Rettung in letzter Sekunde

Kythara steuerte den Kardenmogher zum Targan-Binnenmeer auf Narukku. Die Positronik des durch die Reparaturen stark veränderten Kardenmoghers meldete das Wiederauftauchen des Saqsurmaas. Das varganische Wunderwerk glich nun zwei mit ihren Breitseiten aneinander gekoppelten Kegelstümpfen mit beidseitig je 24 Zacken. Das Saqsurmaa befand sich in einer dieser Zacken und verschlang hastig große Teile einer goldmetallenen Trennplatte. Emion wusste nicht, wie er hierhergekommen war. Plötzlich schlief er ein. (Lordrichter 12)

Als Kythara am 28. Mai 1225 NGZ den Körper des Varganen Vernon übernahm und ihr eigener Körper in einem Sessel im Kardenmogher zurückblieb, materialisierte Emion wieder. Er rollte sich neben Kythara zusammen und schlief wieder ein. Atlan, der die Stirn der leblos daliegenden Frau berühren wollte, erhielt von Emion eine Art elektrischen Schlag. Das Saqsurmaa sah sich anscheinend als Hüter der Varganin. (Lordrichter 12)

Kythara kehrte in ihren Körper zurück und vernichtete mit den Gravo-Zyklon-Projektoren die Psi-Quelle Murloth. Der dadurch entstehende Hyperraum-Schlund wuchs in alle Richtungen und Dimensionen. Der von der Vergessenen Plattform startende Kardenmogher war trotz der enormen Beschleunigung zu langsam, um der drohenden Vernichtung entgehen zu können. Zum Glück für Atlan, Kythara und Gorgh-12 nahm Emion jegliche Hyperenergie in sich auf. Als die Gefahr gebannt war, entmaterialisierte das drommetenrot schimmernde Saqsurmaa. (Lordrichter 12)

Wie sich später allerdings zeigte, war Emion mit dem Schwert der Ordnung identisch.

Quellen

Obsidian 12, Lordrichter 7, Lordrichter 8, Lordrichter 9, Lordrichter 10, Lordrichter 11, Lordrichter 12, Flammenstaub 11, Flammenstaub 12