Emotionaut

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Emotionauten sind besonders befähigte Menschen, die mittels Gedankenkraft ein Raumschiff steuern können.

Beschreibung

Sie bedienen sich dabei der so genannten SERT-Haube (Simultane Emotio- und Reflex-Transmission). Durch diese Haube werden die Befehle des Emotionauten gedankenschnell direkt auf die Ausführungsmechanik übertragen. Durch das schnellere Ansprechen der Triebwerke, die mit dieser Technik gesteuert werden, werden die Raumschiffe äußerst manövrierfähig.

Emotionauten »fühlen«, was ihre Schiffe »fühlen«, da sie quasi zum Schiff werden, wenn sie ihre Fähigkeiten einsetzen. So wird das Ausschleusen eines Beibootes beispielsweise mit einer Art Geburtsschmerz verbunden, dem ein Trauer- und Verlustgefühl entspringt. (PR 2705)

Ihre Aufgabe ist geistig so anspruchvoll, dass viele von ihnen bereits nach wenigen Jahren ausgebrannt sind. Jahrzehntelange Dienste sind eher die Ausnahme. (PR 2705)

Bekannte Emotionauten

Geschichte

Solares Imperium

Der Siganese Harl Dephin war im Jahre 2436 als Kommandant des Paladin der erste Emotionaut. (PR 350) Da Emotionauten Halbmutanten sind, gab es nur wenige für diese Ausbildung befähigte Personen. Ihre besondere Gabe wurde auf einer Spezialakademie Terras, der Emotio-Akademie, geschult, damit sie in der Lage waren, die komplexen Vorgänge, die zur Steuerung eines Raumschiffes nötig sind, fehlerfrei auszuführen.

Im Jahre 3430 war Dephin der langjährige Chef der Emotio-Akademie.

Einzig das Flaggschiff der Solaren Flotte besaß drei Emotionauten. An Bord der INTERSOLAR taten neben dem Kommandanten Elas Korom-Khan auch Senco Ahrat und Trec Lacuert als Emotionauten Dienst. Elas Korom-Khan und Senco Ahrat wechselten auf die MARCO POLO. Zu ihnen stieß Mentro Kosum.

Als Halbmutanten waren Emotionauten von der Verdummung durch den Schwarm geschützt. Auch während der Aphilie erwiesen sich die Emotionauten als immun. Senco Ahrat und Mentro Kosum begleiteten deshalb die SOL als Emotionauten ins Exil. (PR 701)

Emotio-Schock

Im Jahre 3650 griff auf der SOL der Emotio-Schock um sich. Unter der SERT-Haube verloren die Emotionauten die Kontrolle über sich selbst und versuchten, das Raumschiff durch widersinnige Steuerbefehle zu vernichten. Danach litten sie unter einem schweren Schock und konnten nie wieder als Emotionauten arbeiten. (Atlan 523)

Es kam zu extremen Schäden. Ein großer Teil der komplizierten und aufwändigen Trainingsanlagen wurde zerstört. Niemand an Bord der SOL war mehr in der Lage, die Simulationstrainingsanlagen zu reparieren. (Atlan 523)

In diesem Jahr führte Gylver Ißlaran einen Übungsflug mit der SOL durch. Der Schüler der Emotio-Akademie steuerte die SOL zunächst souverän, doch dann ließ er das Schiff in den Linearraum gleiten und flog auf ein Sonnensystem zu. Dies war im Übungsplan nicht vorgesehen. Hocla Seyid, seine Freundin, stellte einen Emotio-Schock fest. Ißlaran ließ die SOL wahnwitzige Manöver fliegen, die das Schiff bis an seine Grenzen belastete. (Atlan 523)

Unter anderem beging einer der zwei letzten Trainer mit zwei Schülern Selbstmord. Nachdem der letzte Trainer, Barlou Parlaty, seine Fähigkeiten eingebüßt hatte, begingen auch die beiden letzten Emotionauten-Schüler Selbstmord. In der SOL gab es nun keine Emotionauten mehr und die SERT-Hauben konnten nicht mehr genutzt werden. (Atlan 523)

Die Ursachen für den Emotio-Schock blieben unklar, fest stand lediglich, dass die Gefühle der Emotionauten während ihrer Tätigkeit völlig durcheinander gerieten, so dass sie sich selbst gegen ihre Freunde richteten und sogar bereit waren, diese zu töten. (Atlan 523)

Esterhan Soeklund vermutete, dass die Fehlfunktionen SENECAS die Ursache für den Emotio-Schock gewesen sein könnten. (Atlan 539)

Erst im Jahre 3807 kam mit Cara Doz wieder eine Emotionautin in der SOL zum Einsatz. Sie verwendete aber keine SERT-Haube, sondern einen Stirnreif mit zwei seitlich angebrachten Kabeln, die in die Steuerkonsole eingestöpselt werden konnten. (Atlan 607)

LFT

Mit dem Aufkommen der Syntrontechnik geriet die SERT-Technik weitgehend in Vergessenheit.

Eine Ausnahme war Ratber Tostan. Seine TSUNAMI-32 war in der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts NGZ mit einer SERT-Steuerung ausgestattet. (PR 1330)

Im Jahre 1290 NGZ war Roman Muel-Chen der einzige Emotionaut der Liga Freier Terraner (LFT). Aufgrund seiner speziellen Begabung war er vom TLD als Emotionaut ausgebildet worden. Angesichts der KorraVir-Gefahr war jedoch jederzeit mit einem Ausfall der Syntrons zu rechnen. Dies führte zu einer Renaissance der SERT-Technik.

Pionierarbeiten leistete hier vor allem die Kreit-Koalition mit der Gründung einer Emotionautenschule auf Ertrus. Zehn ertrusische Emotionauten überlebten den Angriff der Arkoniden und stellten sich der LFT zur Verfügung. Der Emotionaut Rock Mozun wurde Erster Pilot der LEIF ERIKSSON, des Flaggschiffs der LFT. 1311 NGZ wurde ihm Zim November, ein Ausnahmetalent von der Emotionautenakademie Terrania, als Praktikant zur Seite gestellt.

Seit dem 1. Januar 1307 NGZ war der Raumakademie Terrania die Emotionautenakademie Terrania zur Ausbildung von Emotionauten für die Flotte der LFT angegliedert. Anfang 1312 NGZ umfasste die Abschlussklasse der Emotionautenakademie 326 Personen. Rund 600 weitere dieses Jahrgangs bestanden die Ausbildung nicht. Beim Einsatz der Paradimjäger, um den Durchbruch der AGLAZARE am Sternenfenster zu verhindern, kamen auch Mitglieder der Emotionautenakademie zum Einsatz.

PRAETORIA wurde von drei Emotionauten geflogen. Das Flaggschiff der Neuen USO, die TRAJAN, wurde von den drei Emotionauten Maybro Thallag, Laney TeHaan und Sirom Dazon geflogen.

Quellen