Epetran-Archiv

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Das Epetran-Archiv ist ein von Epetran da Ragnaari eingerichtetes Geheimarchiv auf Arkon I.

Aufbau

Das Epetran-Archiv befindet sich auf der Museumsinsel Omperas im Golf von Khou vor der Südküste des Zentralkontinents Laktranor. Jene Bereiche, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, befinden sich in einem strahlend weißen Trichterbau mit 500 Metern Höhe und einem Kelchdurchmesser von 900 Metern, dem Epetran-Museum. Im Zentrum dieses Trichterbaus wurde ein imposanter Springbrunnen angelegt, um den sich kreisförmig angelegte Wege und Pflanzen gruppieren. Die nach innen gerichteten Terrassen und Galerien sind mit Blumen und Büschen bepflanzt. Der Bau ist von einem weitläufigen Park umgeben. Seit Epetrans Zeiten fungiert der Trichterbau als Museum. (Centauri 1)

In der Epetran-Abteilung finden sich hauptsächlich technische Ausstellungsstücke aus der Zeit Epetrans. Auf pultähnlichen Sockeln sind aufgeschlagene Bücher ausgestellt, deren Seiten von Epetran persönlich mit der Hand beschrieben wurden. Dieser von Epetran selbst angelegte Trakt gilt als Kern der Anlage. (Centauri 1)

Das eigentliche, nicht öffentliche Epetran-Archiv liegt in unterirdischen Gängen und Hallen, die sich labyrinthartig über ein Raumvolumen erstrecken, das mindestens ebenso groß ist wie der oberirdische Bereich. Dieses Archiv wird durch verschiedene Fallensysteme gesichert. Weitere subplanetare Archive sind über ganz Arkon I verteilt und können nur über Transmitter vom Epetran-Archiv aus erreicht werden. Die subplanetaren Anlagen sind über acht Antigravschächte erreichbar. Einer dieser Schächte durchmisst sieben Meter und endet scheinbar im achten und letzten Untergeschoss. Mit einem Kodegeber kann die Tarnvorrichtung, die in das Fundament des Trichterbaus eingearbeitet wurde, ausgeschaltet werden. Der Antigravschacht endet mehrere Stockwerke tiefer in einem zehn Meter breiten und 2,50 Meter hohen Korridor. (Centauri 1)

Die Wände der meisten Korridore bestehen aus hellgrauem, glattem Material. Es gibt nur selten Hinweistafeln oder Markierungen. Das Archiv wird von einer Positronik überwacht. (Centauri 1)

Inhalt

In den öffentlichen Ausstellungsräumen werden die verschiedensten Kunstwerke aller Sparten, Genres und Epochen ausgestellt. Einfache Gemälde und Plastiken sind ebenso zu finden wie Fiktivkunstwerke und ähnliches. Darüber hinaus sind Büsten der Künstler auf meterhohen Sockeln aufgestellt. In der Epetran-Abteilung sind technische Artefakte aus Epetrans Zeit konserviert. (Centauri 1)

Die subplanetarischen Archive enthalten das gesammelte Wissen der Arkoniden, sie stellen quasi eine Sicherungskopie aller anderen arkonidischen Wissensspeicher dar. Die Mehrzahl der Räume beherbergt Großspeicher mit dem Wissen des Robotregenten. Zu den gespeicherten Informationen gehören aber auch geschichtliche Daten, unter anderem über die Lemurer, den lemurisch-halutischen Krieg und über die Welt des ewigen Lebens, sowie »Sekundärschätze« in Form von Büchern, persönlichen Gegenständen Epetrans und anderen Artefakten. Unter anderem sind in Vitrinen Gegenstände aus lemurischer Zeit ausgestellt, die Epetran gesammelt hat. (Centauri 1)

Geschichte

Im Jahre 3917 v. Chr. traf Epetran mit einem terranischen Expeditionskommando zusammen, das im Rahmen des Unternehmens Verzweiflung mit Hilfe eines gestohlenen akonischen Zeitumformers in die Vergangenheit gereist war, um den Robotregenten im Jahre 2106 mit Hilfe einer in der Vergangenheit gelegten Zeitzünderbombe auszuschalten. (Centauri 1)

Epetran entfernte zwar die Bombe, installierte jedoch die Irrsinnsschaltung, die die Selbstvernichtung des Robotregenten auslösen würde, falls dieser das Große Imperium und Atlan da Gonozal gefährden sollte. Epetran war sich darüber im Klaren, dass die Vernichtung des Robotregenten auch zum Verlust einer unschätzbaren Menge wichtiger Daten führen würde. Die Folgen für das arkonidische Reich wären nicht absehbar gewesen. Um diese Daten zu sichern, errichtete er das Epetran-Archiv. Er selbst nutzte die subplanetaren Einrichtungen bis zu seinem Tod für Forschungszwecke. (Centauri 1)

In der folgenden Zeit wurden Teile des Epetran-Archivs von auserwählten Personen genutzt. Nur Arkoniden mit einem Intelligenzgrad von mindestens 45 Lerc erhielten Zutritt. Für den Fall, dass Unbefugte sich Zutritt zu dem Archiv verschaffen wollten, war ein raffiniertes System von Todesfallen installiert worden. (Centauri 1) Zu den Zutrittsberechtigen gehörte auch Crest da Zoltral, der im Archiv Hinweise auf die Welt des Ewigen Lebens fand und selbst die Crest-Datei anlegte.

Das subplanetare Archiv wurde erst 1172 NGZ wiederentdeckt und erkundet. Die Sicherungseinrichtungen erkannten Atlan als bevollmächtigte Person an und gewährten ihm Zutritt zu der gesamten Anlage. Atlan öffnete das Archiv für die Öffentlichkeit, so dass es von Historikern erforscht werden kann. (Centauri 1)

Am 11. Februar 1225 NGZ wurde das Archiv in Anwesenheit Atlans und Li da Zoltrals von Attentätern überfallen, die im Auftrag von Crest-Tharo da Zoltral den dort gelagerten Krish'un Nevus Mercova-Bans entwendeten. Crest-Tharo da Zoltral benötigte den Krish'un, um Zugang zur lemurischen Bewusstseins-Transferanlage in der Kharag-Stahlwelt zu erhalten. Durch den Anschlag wurden schwere Schäden verursacht. Außerdem wurden sämtliche Daten gelöscht, die den Krish'un betrafen.

Quellen