Ephoger

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Die Ephoger sind die aquatischen Bewohner der Wasserwelt Opghan.

Erscheinungsbild

Die Ephoger sind Nachfahren arkonidischer Kolonisten. Allerdings haben sie aufgrund einer von den Aras durchgeführten Umweltanpassung keine Ähnlichkeit mehr mit ihren Vorfahren. Sie besitzen eine humanoide Gestalt mit einem Torso, Kopf und vier Extremitäten. Ihre Haut ist komplett haarlos und von grünen Schuppen bedeckt. Das Gesicht ist geprägt von großen, von durchsichtigen Nickhäuten geschützten Augen. Weitere verbreitete Merkmale sind eine schmale Nase und ein breiter Mund mit dünnen Lippen. Finger und Zehen sind mit durchsichtigen Hautlappen verbunden und dienen als Schwimmflossen. Am Hinterkopf in Höhe des Halsansatzes befindet sich eine zusätzliche Atemöffnung in Form eines bis auf zwei Meter ausfahrbaren Schnorchels. Er dient der Luftgewinnung im Flachwasser, denn trotz all der Veränderung sind die Ephoger immer noch Lungenatmer und müssen in regelmäßigen Abständen ihren Atemvorrat erneuern.

Charakterisierung

Ephoger sind aufgrund ihrer Geschichte und des Jahrtausende andauernden Überlebenskampfes ein geselliges Volk. Ohne die Gemeinschaft der Anderen zu sein, ist für einen Ephoger beinahe unvorstellbar. Gegenseitige Hilfe ist für sie eine Selbstverständlichkeit, Verbrechen sind beinahe unbekannt.

Die lange Flucht hat auch tiefere Spuren in der Psyche hinterlassen. So sind die größten Ängste der Ephoger die Einsamkeit, die Dunkelheit der Nacht und die mörderische Kälte unter dem Eis.

Bekannte Ephoger

Raumschiffe

Die Ephoger besitzen weder die Mittel noch die technischen Grundlagen für eine eigene Raumfahrt.

Geschichte

Die Geschichte der Ephoger begann etwa zehntausend Jahre vor der christlichen Zeitrechnung mit der Landung ihrer Vorfahren auf Opghan. Mit zwei Kolonieschiffen landeten arkonidische Siedler auf der Wasserwelt, um auf den Inseln ein neues Leben zu beginnen.

Schon kurz nach der Landung zog die neue Kolonie das Interesse einiger Ara-Wissenschaftler auf sich, die mit ihren Experimenten neue Lebensräume erschließen wollten - so etwa den weiten Ozean Opghans. Mittels unbekannter Methoden der Genmanipulation veränderten sie die Siedler in Laufe mehrerer Generationen ungefragt bis zu ihrer heutigen Erscheinungsform.

Von dieser Zeit an begann die Ansiedlung der Ephoger im Wasser und ihre ewige Flucht vor der kalten Nachtseite Opghans mit seiner ewig vorrückenden Eisbarriere. Die nächsten Jahrtausende durchlebten die Ephoger diese Phase, bis sie den Motor erfanden. Seit dieser Zeit mussten sie nicht mehr aus eigener Kraft fliehen.

Mit der Entdeckung der empfindungsfähigen Röhrenpflanzen wurden sie sesshaft. Im Gegenzug für Schutz gegen Fressfeinde waren die Pflanzen bereit, die Ephoger auch unter dem Eis mit Atemluft zu versorgen. In der Nähe der Pflanzen errichteten sie Kuppelstädte, in denen sie auch die Kälte der Nacht überleben konnten.

Mitte des Jahres 2044 entdeckten die Wissenschaftler eines kleinen, araischen Forschungspostens, der über Jahrtausende die Ephoger weiter unter Beobachtung hielt, in den Keimzellen der Psimo-Koralle einen äußerst interessanten, sehr lukrativen Wirkstoff. Mit der Hilfe einiger Springer gelang es ihnen, die Ephoger unter Zwang für die Ernte der Keimzellen zu verpflichten. Um die Machenschaften zu decken, brachte einer der Springer den lokalen Vertreter des Robotregenten um. Im Zuge eines bestehenden Vertrags wurde der terranische Raumer FINMARK losgeschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Trotz verschiedenster Gegenmaßnahmen gelang es der Besatzung, das Komplott aufzudecken und die überlebenden Verantwortlichen der arkonidischen Jurisdiktion zu überstellen.

Quelle

PR 93