FARTULOON (Korvette)

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Korvette. Für weitere Bedeutungen, siehe: Fartuloon (Begriffsklärung).

Die FARTULOON war eine Korvette des SOL-Mittelteils mit der Kennnummer MT-K-20.

Aufbau

Die Korvette verfügte im Gegensatz zu den meisten anderen Beibooten der SOL über eine eigene Biopositronik, die völlig unabhängig von SENECA operieren konnte. (Atlan 610)

Als Beiboote waren zwei Lightning-Jets (Atlan 652) und die 12-Meter-Space-Jet FAR an Bord. (Atlan 631)

Die FARTULOON und der Kreuzer CHYBRAIN waren in einem eigenen Hangar untergebracht, der direkt von SOL-City aus kontrolliert werden konnte. Normalerweise wurden die Schiffe von ihren Piloten gewartet. Wenn diese anderweitig beschäftigt waren, wurde die Wartung von Technikern übernommen, die offiziell dem High Sideryt unterstanden, sich aber innerlich mehr dem Atlan-Team zugehörig fühlten. (Atlan 633)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Die FARTULOON hatte eine Besatzung von circa 60 Personen. Namentlich bekannt sind:

Geschichte

Die FARTULOON und die CHYBRAIN waren Geschenke des High Sideryt Breckcrown Hayes an das Atlan-Team. Hayes war der Meinung, Atlan benötige Raumschiffe, über die er frei verfügen konnte, da sein Team immer selbstständiger arbeitete. Hayes machte ein großes Geheimnis aus der Angelegenheit und überraschte Atlan Mitte November 3807 mit dem Geschenk. Insgesamt hundert Solaner waren als Besatzung für beide Schiffe vorgesehen.

Die Freude währte nicht lang, denn SENECA war von Manifest C übernommen worden und verhielt sich zunehmend merkwürdig. Da sich SENECA durch die beiden Schiffe gestört fühlte, die er nicht kontrollieren konnte, leugnete er zunächst ihre Existenz. Dann ließ er sie durch Energieschirme und Kampfroboter abriegeln. SENECA wollte Atlan zwingen, beide Schiffe aus der SOL zu befördern – allein und nur unterstützt durch von SENECA ferngelenkte Roboter. So wollte SENECA verhindern, dass Solaner von außerhalb der SOL gegen ihn aktiv werden konnten. Dazu kam es nicht, denn Tyari versuchte erfolglos, Atlan zu befreien, so dass SENECA dem Arkoniden nicht mehr vertraute. Jetzt sollte Hayes seine Rolle übernehmen.

Es gelang einer Gruppe von Solanern, beide Schiffe zu besetzen. Vorlan Brick gab sich als Hayes aus (SENECA akzeptierte dies) und riskierte schwere Verletzungen, indem er die Projektoren der Energieschirme von innen mit einer Bombe zerstörte. Danach behaupteten Hage Nockemann und Blödel, der High Sideryt zu sein, was SENECA ebenfalls nicht in Frage stellte. SENECA wurde für kurze Zeit hingehalten, doch dann kam es zum Kampf gegen die Roboter. Diese schossen allerdings absichtlich vorbei, denn SENECA war noch nicht vollständig unter der Kontrolle des Manifests. Einige Mitglieder des Atlan-Teams sowie Lyta Kunduran, Wajsto Kolsch, Henny Lupino und die hundertköpfige Besatzung konnten in die CHYBRAIN eindringen.

Um Atlan und dessen restliches Team in die CHYBRAIN zu bringen, gab Hayes vor, er wolle beide Schiffe per Transmitter evakuieren. Ein Gerät in der CHYBRAIN wurde auf Empfang geschaltet. Erwartungsgemäß aktivierte SENECA eine Transmitterstation in der SOL, über die Roboter in die Beiboote eingeschleust werden sollten. Atlan und seine Gefährten vernichteten die Roboter und gingen durch den Transmitter. Lyta Kunduran, Wajsto Kolsch und Henny Lupino verließen das Schiff auf demselben Weg, dann wurde der Transmitter ausgeschaltet. Vorlan Brick, Bjo Breiskoll, Argan U, Joscan Hellmut, Hage Nockemann, Blödel und fünfzig weitere Solaner wechselten zur FARTULOON über.

Damit die CHYBRAIN und die FARTULOON die SOL verlassen konnten, mussten die Hangartore vernichtet werden. SENECA hielt die fliehenden Schiffe nicht auf. Der Start erfolgte am 17. November 3807. SENECA war nun ganz in der Gewalt des Manifests und blockierte sowohl die Steuerung als auch die Kommunikationsanlagen der SOL. Das Schiff nahm Fahrt Richtung Zentrumsregion von Xiinx-Markant auf. Nach dem Plan von Manifest C sollte die SOL mit halber Lichtgeschwindigkeit in die Dunkelzone eindringen und dort durch den dichten kosmischen Staub vernichtet werden. Die CHYBRAIN und die FARTULOON begleiteten die SOL nicht, sondern folgten dem vergeistigten Cpt'Carch, der nach Cpt unterwegs war. Federspiel hielt die Tatsache für bedeutungsvoll, dass Cpt'Carch seinerzeit aus Xiinx-Markant in die SOL gekommen war. (Atlan 610)

Einige Tage später folgten die CHYBRAIN und die FARTULOON dem an Atlan gerichteten Ruf Tauprins. Am Standort der TAUPRIN in der Nähe des Staubmantels hatten sich bereits mehr als 2000 Schiffe verschiedener Völker Xiinx-Markants versammelt, die ebenfalls durch den Funkspruch angelockt worden waren. Die Solaner stifteten Verwirrung unter den Schiffsbesatzungen, indem sie Scheinbündnisse schlossen und wieder brachen. Tauprin reagierte erst, als sich Atlan bei ihm meldete. Er bot dem Arkoniden seine Hilfe an. Tauprin behauptete, Atlan habe keine Chance, mit seinen Raumschiffen in den Staubmantel einzudringen. Dazu sei nur die TAUPRIN in der Lage.

Allerdings hatten die Ardslys und die Haawer bereits Enterkommandos ausgeschickt, die ins Innere der TAUPRIN eingedrungen waren. Atlan wechselte mit seinem Team und zwölf weiteren Solanern von der CHYBRAIN in die TAUPRIN über. Er stiftete auch dort Verwirrung unter den Ardslys und den Haawern. Beide Enterkommandos konnten aus dem Schiff gedrängt werden. Die TAUPRIN brach daraufhin mit Atlan und einem Teil seines Teams in Richtung Dunkelzone auf. Die CHYBRAIN und die FARTULOON blieben unter Bjo Breiskolls Kommando zurück. (Atlan 612, Atlan 613)

Beide folgten der TAUPRIN am 23. November, nachdem das Schwanenschiff bei seiner Durchquerung des Staubmantels einen materiearmen Korridor erschaffen hatte. (Atlan 614)

Nach der Vernichtung der TAUPRIN wechselten die Solaner im Dezember wieder in ihre Schiffe über, die sich auf den Weg zur Quelle der Kriegsstrahlung machten. Tyari konnte den Ursprung dieser Strahlung spüren. Es konnte jedoch nichts geortet werden. Hage Nockemann und Blödel gingen davon aus, dass sich irgendwo in der Nähe ein ortungsgeschützter Himmelskörper befand und entwickelten in der FARTULOON ein Gerät, das den Ortungsschutz durchbrechen sollte. Die Bemühungen der Scientologen blieben den Vei-Munatern nicht verborgen. Sie belauschten den Funkverkehr der Schiffe und entsandten Shmool mit einem Fiktivtransmitter zur FARTULOON. Er entführte die Scientologen nach Munater.

Der Ortungsschutzschirm brach teilweise zusammen, denn das von den Scientologen entwickelte Gerät war nicht abgeschaltet worden. Es trat in Aktion und zweigte kurzzeitig 80 Prozent der Leistung aller Kraftwerke der FARTULOON ab. Daraufhin konnte der vier Lichtminuten entfernte künstliche Himmelskörper Munater geortet werden. Nach der Vernichtung der Quelle der Kriegsstrahlung und der Befriedung der Vei-Munater brachen die FARTULOON und die CHYBRAIN auf, um nach dem Leuchtenden Auge zu suchen. (Atlan 618)

Beide Schiffe flogen jedoch zunächst zum Planeten Cpt, denn Sternfeuer, die sich dort aufhielt, erhielt mentalen Kontakt mit Federspiel und informierte ihn über den Angriff der Metaplasmaten. Bei Cpt war inzwischen auch die SOL eingetroffen, so dass die Beiboote wieder mit dem Mutterschiff vereinigt waren. Nachdem die Bedrohung durch die Metaplasmaten beseitigt war, ging die Reise weiter zum Leuchtenden Auge. (Atlan 619)

...

Quelle

Atlan 610, Atlan 612, Atlan 613, Atlan 614, Atlan 618, Atlan 619, ..., Atlan 644