Faragha

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Der Nakk Faragha war eines der fünf führenden Mitglieder des Hatuatano. (PR 1305, PR 1329)

Erscheinungsbild

Sein schwarz glänzender Körper hatte das Aussehen einer riesengroßen Schnecke. Er trug stets einen ockerfarbenen Gliederpanzer als Exoskelett, dessen Antigrav ihm eine rasche und elegante Fortbewegung ermöglichte. Für die Verständigung mit anderen Lebewesen musste er wie alle Nakken eine Sicht-Sprech-Maske aufsetzen, die er auf dem Kopf unterhalb seiner Psi-Fühler anbrachte. Faragha hatte zwölf kleine dünne Arme. (PR 1305, PR 1329)

Fähigkeiten

Man vermutete, dass er Gänger des Netzes anhand ihres psionischen Imprints erkennen konnte. (PR 1305)

Faragha hatte auf Taloz die gesamte Stützpunktbesatzung von gut 2000 Personen geistig versklavt. (PR 1329)

Anmerkung: Er war also ein enorm starker Hypno; dieser Begriff wird jedoch in der Quelle nicht verwendet.

Geschichte

Mitglied des Hatuatano

Einst war Faragha Hüter eines Schwarmes der Menetekelnden Ephemeriden in der Galaxie Absantha-Gom. (PR 1329)

Auf ausdrücklichen Wunsch des Ewigen Kriegers Ijarkor wurde er Mitglied des Hatuatano. (PR 1316)

Im Dezember 445 NGZ hielten sich die fünf führenden Hatuatani auf der unabhängigen Freihandelswelt Erskursu in Absantha-Shad auf. Als Perry Rhodan mit einem Raumschiff der Geliods eintraf, bemerkte Faragha zufällig die Präsenz des Netzgängers. Einem Attentatsversuch in dem Historischen Museum in Kiva konnte Rhodan nur knapp entgehen. (PR 1305)

Später ließ sich Rhodan von Agenten der Potea auf den Frachter HIRRGOM schleusen, mit dem er unbemerkt abzufliegen hoffte. Die fünf führenden Hatuatani erkannten die Aktion frühzeitig und gingen an Bord. Nach dem Start von Erskursu machten sie die Besatzung mit Kodexgas gefügig. Rhodan wurde jedoch von seinem Freund Reginald Bull überwacht, der mit der EXPLORER dem Frachter folgte. Als Rhodan gefangen genommen wurde, stoppte Bull den Frachter, der daraufhin das Feuer eröffnete. Die EXPLORER schoss die HIRRGOM zu Schrott. Während des Feuergefechts entwaffnete Rhodan den Nakken, der ihn in seiner Zelle bewachte. Durch einen Paralysatortreffer glitt Faragha in einen tranceähnlichen Zustand ab und stammelte wirres Zeug von ESTARTU, von Tarkan, der Schrumpfenden, und von Meekorah, der einzigen Hoffnung auf Leben. (PR 1305)

Die EXPLORER flog mit Perry Rhodan ab und ließ die Wrack geschossene HIRRGOM mitsamt der Besatzung und den Hatuatani im Raum treibend zurück. (PR 1305)

Anmerkung: Es ist nicht überliefert, was aus dem Wrack der HIRRGOM und der Besatzung wurde. Nur von den fünf als Passagieren mitfliegenden Hatuatani ist gewiss, dass sie überlebten, da sie später wieder in Erscheinung traten. Wie sie sich aus dieser Lage befreiten, geht aus den Quellen nicht hervor.

Intrigen gegen Lainish

Ende des Jahres weilte Faragha auf dem Planeten Taloz, als Lainish die von Majsunta entführte Demeter-Jenny-Hybride in das Hauptquartier der Gruppe brachte. Er bemerkte den Zellaktivator von Alaska Saedelaere, der sich an dieser Aktion beteiligt hatte, und durfte ihn kurz untersuchen. Er ließ sich aber nicht anmerken, ob er die Bedeutung des Geräts erkannte, und gab es zurück. (PR 1316)

Anfang Juli 446 NGZ begegneten sich Faragha und Alaska Saedelaere erneut auf Taloz. Der Terraner wollte nach der Demeter-Jenny-Hybride sehen. Diese driftete zunehmend in eine geistige Umnachtung und schien zu verwelken. Lainishs Abwesenheit ausnutzend, wagte Faragha eigenmächtig ein Experiment. Er lockte Saedelaere in den Garten der Hybride und versuchte, ihn mit dem  Wikipedia-logo.pngHybridwesen zu verbinden. Während des kurzzeitigen Kontakts konnte der Terraner der Hybride den Plan der Gänger des Netzes übermitteln, bei dem bevorstehenden Spiel des Lebens 300.000 Ophaler anders als bei den früheren Spielen aufzustellen. Als Lainish wenig später eintraf und sie befragte, war die Demeter-Jenny-Hybride zu keinen klaren Aussagen zu bewegen. Aber Saedelaeres Wünsche hatte sie offenbar begriffen, denn sie gab Lainish den Rat, das Spiel des Lebens zu sabotieren, indem ein Teil der Sänger von Ophal nicht an dem Ort stationiert würde, wo die Spiele stattfanden, sondern an zwei anderen Heraldischen Toren. Um die dazu notwendigen Schritte einzuleiten, brach Lainish unverzüglich auf und nahm diesmal Faragha mit. Der Nakk, der eigene Absichten mit der Hybride verfolgte, hinterließ Saedelaere eine Nachricht mit der Bitte, sie für ihn von Taloz fortzubringen. Der Terraner durchkreuzte jedoch alle von Faragha getroffenen Vorkehrungen. Die im Kern des Omphalos von Taloz verborgenen OMPHALOS startete zwar wie geplant mit der Demeter-Jenny-Hybride an Bord. Aber anstelle sich dem programmierten Kurs anzuvertrauen, raubte Alaska Saedelaere die Hybride aus dem Raumschiff und übergab sie an Irmina Kotschistowa, die mit ihrer ÄSKULAP parat stand. (PR 1329)

Bei dieser Unternehmung war Alaska Saedelaere ein Bündel von Aufzeichnungen in die Hände gefallen, die Faragha verfasst hatte und die einen tiefen Einblick in dessen fremdartige Mentalität erlaubten. Es schien, als stammten die Nakken nicht aus dem Standarduniversum. Man konnte daher nicht davon ausgehen, dass sie den Ewigen Kriegern treu ergeben waren. Durch Einspeisung in den nächsten Netzknotenpunkt stellte Saedelaere dieses »Tagebuch« allen Gängern des Netzes zur Verfügung. (PR 1329)

Das letzte Spiel des Lebens

Lainish und Faragha erreichten inzwischen den Planeten Elroactom, wo sich die 1,3 Millionen Ophaler versammelten, die das Spiel des Lebens mit ihren Gesängen begleiten sollten. Sie veranlassten Isnor, den Tormeister des Salcho-Tors, nur eine Million der Sänger an das vorbestimmte Ziel im Siomsystem abzustrahlen; danach griff er auf ihren Wunsch ein und dirigierte die verbliebenen Sänger an zwei andere Ziele. (PR 1329)

Unmittelbar darauf ließ sich Lainish zum Königstor auf Som abstrahlen, um das Ergebnis seines Plans zu begutachten. Wie erwartet herrschte Konfusion, dennoch bestand die Gefahr, dass die fehlgeleiteten Sänger aufgespürt und rechtzeitig zurückgeholt würden. Daher beorderte Lainish eine von Faragha angeführte Delegation nach Pailliar, wo 150.000 der ophalischen Sänger durch das Terraner-Tor eingetroffen waren. Faragha veranlasste den dortigen Tormeister dazu, das Tor vorübergehend zu blockieren, damit die Ophaler hier festsäßen. Dasselbe Vorgehen wurde für das Helden-Tor auf Lombok vereinbart. So geschah es dann auch – wobei keiner der Beteiligten ahnte, dass sie damit genau einem trickreichen Plan der Gänger des Netzes folgten. (PR 1331)

Die Heraldischen Tore wurden von den Nakken erst wieder freigegeben, als das Spiel des Lebens eröffnet wurde. Faragha und Lainish, der inzwischen ebenfalls auf Pailliar eingetroffen war, ließen sich unverzüglich zum Königstor auf Som abstrahlen. Per Teleport begaben sie sich auf den Mond Ijarkor, wo das Spiel ausgetragen wurde und wo Lainish hoffte, seine Gegner Roi Danton und Ronald Tekener zu stellen. Faragha kehrte sogleich wieder nach Som zurück. (PR 1332)

Anmerkung: Danach verliert sich seine Spur.

Quellen

PR 1305, PR 1316, PR 1329, PR 1331, PR 1332