Fensterstation

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Bei den Fensterstationen und den PULS-Forts handelt es sich um scheibenförmige Großraumschiffe, die noch aus dem Fundus der Qevayaan stammen.

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Heft: PR 2143
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Sektor Hayok - Fensterstation
Heft: PR 2150 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Sie wurden später an die Leuchter vererbt und fielen nach der Revolution der Inquisition der Vernunft dem Reich Tradom in die Hände.

Aussehen

Es gibt die Fensterstationen in vielen verschiedenen Ausführungen, jedoch basieren alle auf einem scheibenförmigen Grundkörper von 19 km Durchmesser und sechs Kilometer Dicke. Auf beiden Seiten befindet sich je eine ein Kilometer hohe Kuppel von etwa drei Kilometern Durchmesser. Von dort aus laufen Speichen bis zum Rand.

Die Stationen, die man in der Nähe des Pulses von Tradom gefunden hat, besaßen vier Speichen und fast keine Aufbauten. Die Stationen, die man dagegen verwendet, um Sternenfenster zu errichten, besitzen acht Speichen und eine unüberschaubare Fülle an Aufbauten, Antennen, Galerien, Hangars usw.

Innerer Aufbau

Bei den Pulsstationen gibt es im geometrischen Zentrum der Station einen kugelförmigen Hohlraum von acht Kilometern Durchmesser. Im Zentrum schwebt eine fugenlos glatte Kugel mit 812 m Durchmesser aus Eltanit. Innerhalb dieser Kugel befindet sich nochmals eine Kugelhalle, in der ein 500 Meter großes Hologramm von Anguelas Auge schwebt.

Bei den Fensterstationen findet man diesen 8-km-Hohlraum nicht. Stattdessen befindet sich im geometrischen Zentrum eine geschlossene Kugel von 156 m Durchmesser. Von dieser gehen acht Hohlröhren von 27,34 cm Durchmesser aus, die 200 Meter dick von verschiedenen Aggregaten umgeben sind.

Generell sind alle Aggregate verschalt und eingekapselt. Es ist also offenbar nicht vorgesehen, dass die Aggregate von Hand gesteuert, oder geöffnet oder repariert werden.

Technische Ausstattung

Die Fensterstationen sind im allgemeinen dazu gedacht, Hyperphänomene des UHF-Bereichs im großen Maßstab zu erzeugen. Dazu dienen AGLAZAR-Aggregate. Die Steuerung erfolgt normalerweise über mehrere Tymdits. Da den Wissenschaftlern des Reichs jedoch die wissenschaftlichen und technischen Kenntnisse fehlen, können sie nur noch Sternenfenster erzeugen. Zur Erzeugung eines Sternenfensters werden mindestens sechs Fensterstationen (drei auf jeder Seite) benötigt. In der Regel werden acht Stationen eingesetzt, die ein quadratisches Fenster öffnen. Wenn die Stationen einer Seite ausfallen, bricht das Sternenfenster nicht komplett zusammen. Es ist dann jedoch nur noch einseitig passierbar.

Die Offensiv- und Defensiv-Einrichtungen entsprechen dem technischen Standard der AGLAZAR-Schlachtschiffe, jedoch sind die Aggregate in überschwerer Form konstruiert. So geben beispielsweise die VAI-Kanonen keine schädliche Streustrahlung ab, da hier eine Abschirmung hinzumontiert wurde. Die Waffen haben aufgrund ihrer größeren Dimensionen auch eine weit höhere Reichweite als die der AGLAZARE. Der Wirkungsradius des Reflektorschildes beträgt nach wie vor 9000 km.

Fensterstationen können sich in eine 20 km durchmessende Sphäre hüllen, die sie im Sinne einer Semi-Manifestation teilweise aus dem Standarduniversum entrückt. Die Fensterstationen erzeugen diese Sphäre, sobald das Sternenfenster stabilisiert ist. Es handelt sich vermutlich um einen Verteidigungsmechanismus, denn durch ihre teilweise Einbettung in den Hyperraum sind sie unangreifbar. Sie können danach nur durch einen Hebewerk genannten Transmitter erreicht werden. Hierbei handelt es sich vermutlich um einen Dimensionstransmitter.

Die Pulsstationen verwenden als Überlichtantrieb ein Teleporter-Triebwerk, während die Fensterstationen dazu ein Paradim-Triebwerk verwenden.

Geschichte

Die Fensterstationen wurden von den Qevayaan entwickelt, vermutlich nachdem VAIA entstanden war. Sie wurden eigens dafür geschaffen, Hyperphänomene im großen Maßstab zu erzeugen und zu kontrollieren. Als die Qevayaan langsam ausstarben und die Guyaam deren Aufgaben übernahmen, gingen die Qevayaan dazu über, für sie Tymdits einzubauen.

Zu den Zeiten des Thatrixdruums schließlich wurden die Fensterstationen (offiziell) nur dazu eingesetzt, um Sternenfenster in die anderen sieben Galaxien des Thatrixdruum zu erzeugen. Guyaam, die auf Fensterstationen arbeiteten, waren dabei hochangesehene Mitglieder der Gesellschaft. Es gab aber auch noch die PULS-Forts und die Station SAHINS STERN in VAIAS Kind, von denen aber praktisch keiner wusste.

Als die Inquisition der Vernunft rebellierte, löschte eine mentale Todeswelle das gesamte Volk der Guyaam aus. Auf diese Weise konnten die Valenter die AGLAZARE und Fensterstationen erobern. In den Fensterstationen in den anderen Galaxien starben die Leuchter ebenfalls nach und nach aus, da sie nicht mehr zur körperlichen Rehabilitation ins Caldit-System konnten.

Während des Reiches Tradom wurden die Fensterstationen und Sternenfenster dazu eingesetzt, um Invasionsflotten in andere Galaxien zu befördern. In der Endphase des Kampfes des Reiches gegen die Galaktiker wurden alle Fensterstationen in Tradom, mit Ausnahme derer im Sektor Roanna, durch Selbstzerstörung vernichtet.

Quelle

PR 2143