Tibirian Melech

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Fiktiv-Ankläger)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Die Tibirian Melech sind ein Volk, das zur Besatzung des GESETZ-Gebers CHEOS-TAI gehört. Sie sind eine Vorstufe zur Entwicklung der Ahomelech.

PR2465.jpg
Tibirian Melech mit Mundschutz
Heft: PR 2465
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufgrund ihrer besonderen Aufgaben in CHEOS-TAI werden sie auch als Fiktiv-Ankläger bezeichnet.

Erscheinungsbild

Die humanoiden Wesen sind durchschnittlich zwei Meter groß und haben einen schlanken, feingliedrigen Körperbau. Augen sind nicht vorhanden, stattdessen zieht sich ein Ohrenband in Stirnhöhe um den haarlosen Kopf. Die gummiartige Haut ist beigefarben.

Charakterisierung

Die Tibirian Melech sind die »Gesinnungswächter« von CHEOS-TAI. Sie dienen als unerbittliche Inquisitoren, die permanent die Gesinnung jedes einzelnen anderen Besatzungsmitglieds überprüfen. Dazu stützen sie sich nicht auf feste Gesetze und Regeln, sondern auf eine diffuse Philosophie, die darauf ausgerichtet ist, den Ordnungsmächten zu dienen. Deswegen werden sie auch Fiktiv-Ankläger genannt. Wer der Überprüfung nicht standhält, wird des GESETZ-Gebers verwiesen. Über die Steuerungsvorgänge innerhalb eines GESETZ-Gebers sind sie nur bruchstückhaft informiert.

Im Umgang mit anderen Besatzungsmitgliedern sind die Tibirian Melech grob und schrecken auch vor körperlicher Züchtigung nicht zurück.

Die Tibirian Melech haben große Angst vor körperlicher Berührung, vor Krankheitserregern und generell Abscheu vor allem, was direkten Hautkontakt hatte.

Besonderheiten

Alle Tibirian Melech empfinden schubweise eine Art Verwandlungszwang, den manche von ihnen willentlich mit einiger Anstrengung unterdrücken können. Tun sie dies nicht, verformt der Körper sich immer stärker, bis er buchstäblich zerplatzt oder sich auflöst. Anwesende Tibirian Melech, die den Zwang zunächst nicht verspüren, werden dadurch quasi »mitgerissen« und verwandeln sich dann ebenfalls. Es handelt sich um eine Paragabe, die unter den richtigen Voraussetzung dazu führt, dass eine Gruppe von Tibirian Melech ihre Existenz aufgibt, um einem aus ihrer Mitte die Verwandlung in einen Ahomelech zu ermöglichen. Verläuft dieser Prozess nicht unter den korrekten Bedingungen, sterben im schlimmsten Fall alle Beteiligten.

Bekannte Tibirian Melech

Geschichte

PR2465Illu.jpg
Inkh Selexon (mit Mundschutz)
Heft: PR 2465 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Bis 29 Mio. v. Chr. gehörten die Tibirian Melech zur Besatzung CHEOS-TAIS. In diesem Zeitraum wurden die Besatzungen sämtlicher GESETZ-Geber auf Befehl der Kosmokraten ausgetauscht. Die alten Völker wurden in Stasis geschickt, so dass sie bei Bedarf wieder eingesetzt werden konnten. Auf CHEOS-TAI wurde diese Maßnahme von dem Thermodyn-Ingenieur Eregitha Math Gaum eingeleitet. Sinn der von ihm eingeleiteten Mentalen Revision war es, die natürliche Entwicklung der Ahomelech durch eine effizientere In-vitro-Zucht zu ersetzen.

Im Jahre 1347 NGZ versuchte die Besatzung der JULES VERNE, CHEOS-TAI unter Kontrolle zu bringen. Curcaryen Varantir erweckte versehentlich das ursprüngliche technische Personal, die Heromet, indem er Servo-Unterstützung anforderte. Die Heromet misstrauten den Galaktikern und erweckten die nächsten verfügbaren Autoritätspersonen, die Tibirian Melech. Inkh Selexon war der erste seines Volkes, der den Aufweckvorgang überlebte. Insgesamt überlebten nur 321 Tibirian Melech die Erweckung.

Da Inkh Selexon befürchtete, dass die Galaktiker die Kontrolle über CHEOS-TAI erlangen könnten, selbst als Unbefugte, entschloss er sich, sie zu vertreiben, bevor es zu spät wäre. Er vertrieb die Forscher der JULES VERNE und warf die JULES VERNE mit Traktorstrahlern von Bord. Er gab sogar den Befehl, die JULES VERNE zu vernichten, allerdings waren die externen Waffensysteme CHEOS-TAIS nicht einsatzbereit.

Die Tibirian Melech wurden von krebsartigen Geschwüren und körperlichen Deformationen geplagt. Diese waren nur mit größter Willenskraft unter Kontrolle zu bringen. Viele Tibirian Melech starben. Die Überlebenden litten unter weiteren schubweise auftretenden Verwandlungszwängen sowie unter den Folgen der Mentalen Revision.

Als die Tibirian Melech erfuhren, dass sie ausrangiert worden waren, bezweifelten sie, ob sie überhaupt wieder als Diener der Ordnungsmächte willkommen wären. Sie beschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen, sich selbst zu finden und sich eine Machtposition aufzubauen, indem sie die Klein-Galaxie Barmand-Sternborn eroberten.

Als der Heromet Taffanaro versuchte, Eregitha Math Gaum zu erwecken, erwürgte Inkh Selexon den Thermodyn-Ingenieur. Damit rächte er sich dafür, dass die Tibirian Melech ihre Machtposition verloren hatten und nun an den Mutationen zugrunde gingen. Die Mutationen wurden so schlimm, dass Inkh Selexon befahl, fähige Exo-Genetiker aus den dem Vakacool-System herbeizuschaffen. Die Tibirian Melech übernahmen mit Waffengewalt die Kontrolle über dieses System.

Er selbst zwang einige Gruppen der Vakaneten, diese vermeintliche Krankheit zu erforschen. Allerdings wird seine Erinnerungsblockade durch die Begleiterscheinungen seines Verwandlungszwangs durchbrochen, so dass er sich an die Vorgeschichte der Mentalen Revision erinnerte. Als der mit einem Kommandotrupp in den GESETZ-Geber eingedrungene Perry Rhodan ihn zur Kapitulation aufforderte, wobei er sich der Hilfe der Heromet versichern konnte, verschanzten sich alle Tibirian Melech in der Zentrale. Es kam erneut zum kollektiven Verwandlungszwang. Alle Tibirian Melech bis auf Kalitt Lindbak starben, letzterer verwandelte sich in einen Ahomelech. Er überlebte diesen Prozess jedoch nicht.

Quellen

PR 2464, PR 2465, PR 2467